DE100984C - - Google Patents

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DE100984C
DE100984C DENDAT100984D DE100984DA DE100984C DE 100984 C DE100984 C DE 100984C DE NDAT100984 D DENDAT100984 D DE NDAT100984D DE 100984D A DE100984D A DE 100984DA DE 100984 C DE100984 C DE 100984C
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pipe
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/26Steam-separating arrangements
    • F22B37/32Steam-separating arrangements using centrifugal force
    • F22B37/322Steam-separating arrangements using centrifugal force specially adapted for boiler drums

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel.
in BERLIN.
Vorrichtung zum Entwässern von Dampf.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1898 ab.
Die neue, für Lokomotiven bestimmte Vorrichtung dient zum Ausscheiden der Wassertheiie aus dem Dampf auf dem Wege des letzteren vom Kessel nach den Cylindern.
Fig. ι zeigt den Verticalschnitt durch den Wasserabscheider, Fig. 2 die Ansicht von oben, Fig. 3 den Schnitt nach R-S de,r Fig. i, Fig. 4 die Anordnung des Apparates im Dom einer Lokomotive.
Der Wasserabscheider besteht aus einer konischen Trommel A (Fig. 1, 2 und 4), welche oben am Rande durch einen ringförmigen _ Deckel B zugedeckt ist. Von B ragt das fest liegende Schaufelrad C in das Innere der Trommel A. Es ist nach dem Dampfaustrittsrohr F zu durch einen Boden C1 , abgeschlossen, auf dem sich eine kegelförmige Haube C" erhebt, die dazu dient, den Dampf ■seillich in die Schaufeln gleichmä'fsig abzuleiten. Den Schaufeln gegenüber sind in den Trommelmantel A eine Anzahl eckiger Löcher geschnitten, so dafs das an der einen Seite nicht losgelöste Metall nach innen in der Richtung der Schaufeln gebogen wird. Diese Löcher dienen dazu, bei vollem Dampfzulafs den Dampf aufser von oben auch seitlich in die Trommel einströmen zu lassen. Der Boden D der Trommel A fällt nach dem Wasserabflufsrohr E hin spiralförmig ab. Dieses Rohr E geht vom tiefsten Punkt des Bodens D aus, reicht bis in das Kessel wasser hinein und trägt an seinem Ende in Gehängen α ein Gefäfs H (Fig. i, 2 und 4). Das den entwässerten Dampf ableitende Rohr F geht mitten durch den Boden D ins Innere der Trommel A, wo es an seinem Ende von einem abgestumpften Kegelmantel K umschlossen ist. In diesem Mantel befindet sich eine Reihe runder Oeffnungen 0, während sein äufserer Rand mit der Trommelwand A einen Kanal ρ bildet (Fig. ι und 2). Zwischen der Rohrwand F und dem Trommelmantel erhebt - sich vom Boden D aus eine senkrechte Kreiswand N, die bis zum Kegelmantel reicht und in das Saugrohr E etwas hineinragt. Aufserhalb des Trommelbodens ist das Rohr F entweder glatt abgeschnitten oder es mündet in einen mit Flantschen M versehenen Kasten L, je nach dem Standpunkt des Regulatorkopfes im Dampfdome (Fig. i, 2 und 4) oder aufserhalb desselben. Befindet sich der Regulatorkopf z. B. im Dampfdome der Lokomotive, so wird der Kasten L mittelst der Flantschen M an denselben geschraubt, so dafs der ganze Apparat im Inneren des Domes liegt. Ueber dem oberen, in die Trommel A hineinragenden Ende des Rohres F ist an Winkelträgern eine Platte J angebracht, welche verhindert, dafs der Dampf unmittelbar von oben in das Rohr eintritt, ohne vorher durch Rundlauf an der Trommelwand entwässert zu werden.
Der beschriebene Apparat wirkt in folgender Weise: Oeffnet man den Regulator der Dampfmaschine, so strömt der Dampf durch das
(2. Auflage, ausgegeben am /5. Januar igoo.J
Schaufelrad C in die Trommel ^4, gleichzeitig steigt das Kesselwasser in dem Rohr E bis zu einer gewissen Höhe, nämlich bis die Wassersäule durch ihre Schwere den Unterschied zwischen dem Druck im Apparat und dem Druck im Kessel ausgleicht. Hierbei dient die auf dem Boden C angebrachte Haube C" dazu, den Dampf leichter in die Kanäle der Schaufeln strömen zu lassen, durch welche er in Tangentialrichtung ins Innere der Trommel A geleitet wird. Infolge dieser Richtung und der konischen Form der Trommel mufs der Dampf in letzterer einen Kreislauf einschlagen, wobei die Fliehkraft in .der Weise zur Wirkung kommt, dafs die Wassertheile vermöge ihrer Schwere die weitesten Kreise beschreiben, d. h. aus dem Dampf sich ausscheiden und längs der Trommelwand ansammeln, während der leichtere trockene Dampf mehr in der Mitte der Trommel bleibt und dann unterhalb der Platte J nach dem Dampfrohr F entweicht. Die ausgeschiedenen Wassertheile fliefsen an der Trommelwand nach unten, wo sie sich durch den Kanal ρ hindurch auf dem abschüssigen Boden D sammeln und durch das Saugrohr E ins Kesselwasser zurückgeleitet werden.
Damit die Dampfblasen aus dem Kesselwasser nicht durch das Rohr E aufsteigen können, ist das Gefäfs H vorgesehen, dessen unterer Rand demnach das untere Rohrende überragen mufs.
Für den Fall, dafs sich in der Wassersäule des Saugrohres E selbst Dampfblasen bilden, sind rings am oberen Rande des Mantels K die Löcher ο angebracht, so dafs die aus dem Rohr emporsteigenden Blasen durch diese Oeffnungen oder den Kanal ρ hindurch den Weg in den . oberen Theil der Trommel nehmen, wobei die Kreiswand N mitwirkt. Beim Umstellen des Regulators fällt oder steigt die Wassersäule im Rohre E, und der Apparat arbeitet im Verhä'ltnifs zum Dampfverbrauch des Kessels, denn zugleich mit der Erhöhung des Dampfzuflusses in die Cylinder wächst die Austrittsgeschwindigkeit des Dampfstromes aus dem festliegenden Schaufelrad und damit die Rotationsbewegung in der Trommel, d. h. die Thätigkeit des Apparates, wobei die Platte J den Zweck hat, den Dampf möglichst lange den Wirkungen der Fliehkraft auszusetzen, ehe er in das Rohr F gelangt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Vorrichtung zum Entwässern von Dampf, bei welcher der nasse Dampf durch ein festliegendes Schaufelrad in eine kegelförmige Trommel (A) eintritt, um hier mit Hülfe der Fliehkraft der Entwässerung zu unterliegen, dadurch gekennzeichnet, dafs ein mit Löchern (o) versehener Kegelmantel (K) an dem in die Trommel (A) hineinragenden Ende des Dampfableitungsrohres (F) das Wasserabflufsrohr (E) theilweise überragt und eine theilweise in letzteres hineinragende Kreiswand (N) zwischen dem Kegelmantel und dem schraubenförmig abfallenden Trommelboden (D) das Dampfableitungsrohr umgiebt, zum Zweck, die im Wasserabflufsrohr sich bildenden Dampfblasen abzuleiten und das Ansammeln von Dampfschaum in demselben zu verhindern.
2. Eine Vorrichtung nach Anspruch i,. dadurch gekennzeichnet, dafs eine Reihe von Dampfeinströmungsöffnungen in dem Fangmantel der konischen Trommel (A) gegenüber dem im oberen Theil derselben befindlichen fest stehenden Schaufelrade (C) angebracht sind, deren ausgeschnittenes Metall nach innen der Schaufelrichtung entsprechend gebogen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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