DE101064C - - Google Patents

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DE101064C
DE101064C DENDAT101064D DE101064DA DE101064C DE 101064 C DE101064 C DE 101064C DE NDAT101064 D DENDAT101064 D DE NDAT101064D DE 101064D A DE101064D A DE 101064DA DE 101064 C DE101064 C DE 101064C
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drums
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grippers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/18Drum screens

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

ΐ;Τ7; "Λ
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die zum Waschen und Sortiren von Kies, -Erzen, Kohlen und dergl. dienenden Vorrichtungen, welche mit Siebtrommeln arbeiten, dadurch zu verbessern, dafs die Zu- und Abführung des zu verarbeitenden Materials nicht, wie bisher, auf den Stirnflächen der Trommel bezw. Trommeln, sondern am Trommelumfange durch auf dem Trommelmantel angeordnete Greifer erfolgt. Hierdurch wird u. A. der wesentliche Vortheil erzielt, dafs die Siebtrommel bezw. Trommeln der Vorrichtung nahezu bis an ihre Achse in Wasser gelegt werden können, während bei axialer Zuführung bezw. Abführung des Mate-, rials die Achse der Trommeln entsprechend höher gelagert werden mufs, wodurch einerseits der Trommelumfang vergröfsert, andererseits der zum Waschen bezw. Sortiren der Materialien nutzbare Raum im Innern der Trommel verhältnifsmäfsig beschränkt wird.
In beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι die theilweise im Schnitt gezeichnete Seitenansicht einer nach vorliegender Erfindung gebauten Vorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt A-B von Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt C-D von Fig. 1 in verkleinertem Mafsstabe,
Fig. 4 den Schnitt A-B einer Abänderungsform der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 5 und 6 zwei schematische Darstellungen der Siebtrommellagerung bei der vorliegenden und der früheren Anordnung.
Auf der in geeigneter Weise anzutreibenden Achse α der dargestellten Vorrichtung sind drei in einander gelegte Siebtrommeln bl b2 b3 angeordnet,' welche bis zu einer gewissen Tiefe in das Wasser des die Vorrichtung umgebenden Bassins C eintauchen. Bei der in Fig. 1 bis 3 veranschaulichten Ausführungsform ist unterhalb der äufseren Trommel b3 noch ein Trog d vorgesehen, welcher das durch die Siebtrommeln fallende Material aufnimmt.
Die Einführung des Materials erfolgt durch den tangential zu der inneren Trommel b1 führenden schrägen Trichter f, in welchem das eingeschüttete Material selbstthätig nachrutscht. An dem unteren Ende des Trichters^/ wird das zu verarbeitende Material von den am Umfange der äufseren Trommel sitzenden Greifern g aufgenommen, emporgehoben und in die zwischen den Greifern offene und durch Bleche h in eine Anzahl Abtheilungen getrennte Trommel bl eingeführt (Fig. 3), in welcher es durch ein die Achse a umschliefsendes kegelförmiges Führungsblech i derartig verschoben wird, dafs es in den durchbrochenen Theil der Trommel bl gelangt und hier gewaschen sowie sortirt wird.
Die Abführung der in den Trommeln b1 b2 b3 verbleibenden bezw. der. durch dieselben nach ■unten fallenden Materialien geschieht in folgender Weise.
Die Trommelmäntel bLb'2b3 sind an ihrem der Einführungsstelle entgegengesetzten Ende auf eine kurze Strecke m1 bezw. m2 ms vollständig offen, so dafs das in den Trommeln zurückbleibende Material, sobald es an das Ende der Trommel gelangt, nach unten auf den Trog d fällt..
Damit hier die sortirt.en Materialien von einander getrennt bleiben, sind an dieser Stelle in entsprechenden Abständen zwischen den
Trommeln ringförmige Bleche Ar1Ar2A:3 eingesetzt, so dafs beispielsweise bei der in Fig. ι veranschaulichten Vorrichtung sich das' aus dem Inneren der Trommel b1 durch die Oeffnung w} nach unten fallende, also gröbste Material zwischen der Stirnwand s und dem Bleche k1, das Material aus der Trommel b2 zwischen den Blechen k1 und A-2 und schliefslich das in der Trommel b3 befindliche Material zwischen den Blechen k2 und A:3 sammelt. An dem Ende einer jeden Trommel sind nun auf deren Mantel Greifer bezw. Auswerfer ql q2 q'6 qi befestigt (Fig. ι und 2), welche bei der Drehung der Trommeln die sich auf dem Boden d ansammelnden Materialen aufnehmen, emporheben und in von einander getrennte Abführungsrinnen r auswerfen. Die auf dem der Trommel b3 neben den Greifern q3 sitzenden und von diesen durch das Blech A3 getrennten Greifer ql sind seitlich offen, so dafs das durch die Trommel bB auf den Trog d fallende Material durch die Schnecke e von der Seite in die Greifer q* eingeschoben werden kann.
Die Greifer oder Auswerfer q1 q2 #3 qA sind, wie aus der Zeichnung hervorgeht, so gestaltet, dafs sie das aufgenommene Material auf einen gröfseren Theil des Trommelumfanges mitnehmen ,· ehe es ausgeworfen wird. Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, die sortirten Materialien möglichst wasserfrei zu erhalten. Zu diesem Zwecke werden die Greifer durchbrochen, so dafs das mitgeführte Wasser auf dem aufserhalb des Wassers von den Greifern zurückgelegten Wege absickern kann, im Gegensatz zu einem einfachen, auf dem Umfange der Trommel parallel der Achse senkrecht stehenden Längsbleche, welches das Material an der Trogkante, sobald es den Wasserspiegel verlä'fst, in sehr nassem Zustande auswirft.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform sind die Greifer oder Auswerfer q derartig gestaltet, dafs sie das aus der Siebtrommel nach unten fallende Material direct auffangen, emporheben und auswerfen. Hierbei kommt also der Trog d in Wegfall. Auch hier können die Wandungen der Greifer zur Abscheidung des mitgeführten Wassers durchbrochen sein. '
Aus den in Fig. 5 und 6 gegebenen Darstellungen ist der durch die beschriebene Anordnung der Material-Zu und -Abführung erzielte Vortheil ersichtlich. Während bei Fig. 5, welche der vorliegenden Einrichtung entspricht, das Wasserniveau n> und demgemäfs auch das zu waschende bezw. zu sortirende Material bis dicht an die Achse α reichen kann; mufs- bei der früheren Einrichtung (Fig. 6) zwecks Zuführung bezw. Abführung des Materials ein entsprechender Abstand von der Achse a bleiben, wodurch die Anordnung hinsichtlich der Gröfse der Trommeln und Ausnutzung der Siebflächen wesentlich ungünstiger wird.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Wasch- und Sortirvorrichtung für Kies und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die Eintritts- und Austrittsöffnungen für das Siebgut nicht an den Stirnflächen, sondern in dem Mantel der Siebtrommel bezw. -Trommeln vorgesehen sind, zum Zweck, die Trommeln zur besseren Ausnutzung ihrer Arbeitsflächen bis dicht an die Achse in Wasser legen zu können.
2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs das zu verarbeitende Material mittelst auf dem Mantel der Siebtrommel bezw. -Trommeln (b1 b'2 bs) angeordneter Greifer (g) durch in dem Trommelmantel vorgesehene Oeffnungen in das Trommelinnere eingeführt wird, und dafs die im Innern der Trommeln verbleibenden Materialien durch in dem Trommelmantel vorgesehene Oeffnungen fm1 m'2 m?) in auf dem Trommelmantel sitzende Greifer (ql q2 q^J gelangen und durch diese ausgeworfen werden.
3. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs das in die innerste Trommel (bl) eingeführte Material durch Führungsbleche (h) in der Längsrichtung der Trommel verschoben wird.
4. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung von Auswerfern (q) unterhalb der im Trommelmantel vorgesehenen Oeffnungen (ml m'2m3) in der Weise, dafs das aus der Trommel fallende Material unmittelbar von" den Greifern aufgenommen und nach aufsen befördert wird. ~
5. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1 bis. 4, dadurch gekennzeichnet, dafs die Auswerfer (i 111 2 Ί 3 1V durchbrochen und derartig gestaltet sind, dafs sie das Material auf einen gröfseren Theil des Trommelumfanges mitnehmen, zum Zweck, das mitgenommene Wasser abzusondern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE101064C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2711824A (en) * 1951-09-13 1955-06-28 Phillips Petroleum Co Tumbler-screener
US3001338A (en) * 1954-10-28 1961-09-26 Parker Ltd Frederick Plant for washing stone
US3093325A (en) * 1961-01-17 1963-06-11 Harry J Bambi Rotary apparatus for screening, comminuting and washing

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2711824A (en) * 1951-09-13 1955-06-28 Phillips Petroleum Co Tumbler-screener
US3001338A (en) * 1954-10-28 1961-09-26 Parker Ltd Frederick Plant for washing stone
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