DE10112072A1 - Schalter zum Schalten von Verbrauchern - Google Patents
Schalter zum Schalten von VerbrauchernInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Schaltelement (2), insbesondere einen Installationsschalter zum Schalten von elektrischen Verbrauchern. Das Schaltelement (2) besitzt ein Betätigungsorgan (7) und einen Energiewandler, wobei das Betätigungsorgan (7) über eine Hebelanordnung als Übertragungsmittel (11) mit dem Energiewandler derart in Wirkverbindung steht, daß die Bewegung des Betätigungsorgans (7) auf den Energiewandler übertragbar ist. Dadurch wandelt der Energiewandler wenigstens einen Teil der zur Betätigung des Betätigungsorgans (7) aufgewandten mechanischen Energie in elektrische Energie um. Das Schaltelement (2) besitzt weiter einen Sender (10) zur Übertragung einer Information bei Betätigung des Betätigungsorgans (7), wobei der Sender (10) mit der vom Energiewandler bereitgestellten elektrischen Energie betreibbar ist. Die Hebelanordnung für das Übertragungsmittel (11) besteht aus einem Gestänge von zwei Hebeln (19, 20), die miteinander in der Art eines Kniegelenks (30) gelenkig verbunden sind. Die auf das Betätigungsorgan (7) zu dessen betätigender Bewegung ausgeübte Betätigungskraft wirkt auf den ersten Hebel (19) in der Art eines einarmigen Hebels ein. Die dadurch vom ersten Hebel (19) ausgeübte Kraft wird über das Kniegelenk (30) auf den zweiten Hebel (20) als Verstellkraft für den Energiewandler umgesetzt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Schaltelement nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Solche Schaltelemente werden als Installationsschalter zum Schalten von elektrischen
Verbrauchern eingesetzt.
In der DE 29 51 976 A1 ist eine elektrische Installationseinrichtung für den Raum eines
Gebäudes beschrieben. Die elektrische Installationseinrichtung umfaßt elektrische
Verbraucher mit Empfänger, wobei als Installationsschalter dienende Schaltelemente mit
einer Batterie und einen Sender zur drahtlosen Ansteuerung der Verbraucher mittels
elektromagnetischer Wellen vorgesehen sind. Da die Installationsschalter keine elektrische
Zuleitung benötigen, können diese flexibel und ohne Installationsarbeiten an der jeweils
gewünschten Stelle an der Wand des Raumes angebracht werden. Von Zeit zu Zeit ist es
erforderlich, die Batterie im Installationsschalter nach Erschöpfung auszuwechseln.
Aus der US-A-4 471 353 ist ein Schaltelement zur drahtlosen Ansteuerung eines
elektrischen Verbrauchers in einem Flugzeug bekannt, das ohne Batterie arbeitet. Dieses
Schaltelement weist ein als Taste ausgebildetes Betätigungsorgan sowie einen Sender für
Infrarotwellen auf, wobei der Sender zur Ansteuerung des Verbrauchers eine entsprechende
Information bei Betätigung der Taste drahtlos überträgt. Weiter besitzt das Schaltelement
einen Energiewandler, der wenigstens einen Teil der zur Betätigung des Betätigungsorgans
aufgewandten mechanischen Energie in elektrische Energie umwandelt, wobei der Sender
mit der vom Energiewandler bereitgestellten elektrischen Energie betreibbar ist.
Der Energiewandler besteht aus einer einseitig eingespannten Blattfeder, an deren freien
Ende ein Permanentmagnet angebracht ist, und einer dem Permanentmagneten zugeordneten
Spule. Zur Umwandlung der mechanischen in elektrische Energie wird die Taste durch
Verschiebung betätigt, wobei die Schiebebewegung derart auf die Blattfeder einwirkt, daß
die Blattfeder in oszillierende Bewegung versetzt wird. Dadurch wird eine abklingende
Wechselspannung in der Spule induziert, die schließlich den Sender betreibt.
Als nachteilig bei dem bekannten Schaltelement erscheint die aufwendig und komplex
ausgestaltete Übertragung der Bewegung von der Taste auf die Blattfeder. Dies erfordert
zum einen einen großen Bauraum für das Schaltelement sowie zieht zum anderen auch
erhöhte Kosten nach sich. Zudem handelt es sich bei der Blattfeder um ein fehleranfälliges
Bauteil, das zumindest für längere Gebrauchsdauer und häufigen Einsatz wenig geeignet ist.
Weiterhin reicht die so erzeugte Energie allenfalls zur Übertragung einer kurzen und
einfachen Information aus, womit dieses Schaltelement lediglich zum Ein- und Ausschalten
eines einzelnen Verbrauchers einsetzbar ist. Für die Ansteuerung einer Vielzahl von
elektrischen Verbrauchern, wie dies insbesondere bei einer elektrischen Gebäudeinstallation
der Fall ist, ist das Schaltelement somit nicht verwendbar. Darüberhinaus erzeugt die
oszillierende Bewegung eine gedämpfte Wechselspannung, was wiederum eine
Gleichrichtung sowie aufwendige Regelung erforderlich macht, um den Sender betreiben zu
können. Es besteht außerdem die Gefahr der Übermittlung von fehlerhaften und
unvollständigen Informationen, so daß die Betriebszuverlässigkeit leidet und gegebenenfalls
sogar nicht gewünschte Verbraucher angesteuert werden.
Schließlich ist noch aus der EP 0 836 166 A1 ein unter anderem zur Verwendung als
Installationsschalter bestimmtes Schaltelement bekannt, das ein Betätigungsorgan und einen
Energiewandler aufweist. Das Betätigungsorgan steht über eine Hebelanordnung als
Übertragungsmittel mit dem Energiewandler derart in Wirkverbindung, daß die Bewegung
des Betätigungsorgans auf den Energiewandler übertragbar ist, wodurch der Energiewandler
wenigstens einen Teil der zur Betätigung des Betätigungsorgans aufgewandten
mechanischen Energie in elektrische Energie umwandelt. Weiter besitzt dieses
Schaltelement einen Sender zur Übertragung einer Information bei Betätigung des
Betätigungsorgans, wobei der Sender mit der vom Energiewandler bereitgestellten
elektrischen Energie betreibbar ist.
Die Hebelanordnung für das Übertragungsmittel bei diesem Schaltelement ist als einfacher
zweiarmiger Hebel ausgebildet, der die auf das Betätigungsorgan ausgeübte
Betätigungskraft in die Verstellkraft für den Energiewandler übersetzt. Es hat sich
herausgestellt, daß die Verstellkraft in vielen Fällen nicht ausreichend ist, so daß wiederum
die erzeugte Energie lediglich zur Übertragung einer kurzen und einfachen Information
ausreicht. Damit weist auch dieses Schaltelement Nachteile wie das in der US-A-4 471 353
beschriebene Schaltelement auf.
Der Erfindung liegt ausgehend von diesem Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, das
Schaltelement derart weiterzuentwickeln, daß eine einfache und zuverlässige Übertragung
der Bewegung des Betätigungsorgans auf den Energiewandler erzielbar ist. Insbesondere
soll die für den Betrieb des Senders notwendige sowie ausreichende elektrische Energie
mittels einer einfachen, im wesentlichen linearen Bewegung im Energiewandler erzeugbar
sein.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Schaltelement durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Beim erfindungsgemäßen Schaltelement besteht die Hebelanordnung für das
Übertragungsmittel aus einem Gestänge von zwei Hebeln, wobei die beiden Hebel in der Art
eines Kniegelenks gelenkig miteinander verbunden sind. Zunächst wirkt die auf das
Betätigungsorgan zu dessen betätigender Bewegung ausgeübte Betätigungskraft auf den
ersten Hebel in der Art eines einarmigen Hebels ein. Anschließend wird die dadurch vom
ersten Hebel ausgeübte Kraft über das Kniegelenk auf den zweiten Hebel als Verstellkraft
für den Energiewandler umgesetzt. Bei einer solchen Hebelanordnung wird die
Betätigungskraft zweifach zur Verstellkraft übersetzt, was die Einwirkung großer
Verstellkräfte auf den Energiewandler bei geringen Betätigungskräften, die vom Benutzer
als angenehm und ergonomisch empfunden werden, gestattet. Dadurch sind wiederum
entsprechende Bewegungsgeschwindigkeiten im Energiewandler erzielbar, wodurch auch
größere benötigte Energiemengen mittels einer einfachen linearen Bewegung erzeugbar
sind. Dennoch ist die Hebelanordnung als zuverlässig arbeitendes Übertragungsmittel in
einfacher und kostengünstiger Weise ausgestaltet. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung
sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die beiden Hebel sind am Kniegelenk insbesondere mit einem stumpfen Winkel miteinander
verbunden. Dieser stumpfe Winkel kann zwischen 90 und 180 Grad gewählt werden. Eine
besonders effektive Übersetzung der Betätigungskraft ergibt sich bei einem Winkel größer
als 150 Grad.
Es bietet sich an, einen Permanentmagneten und eine Spule für den Energiewandler
vorzusehen. Der Permanentmagnet kann wiederum in einen Magnetkreis eingebettet sein,
wobei ein Teil des Magnetkreises die Spule durchsetzt, so daß der magnetische Fluß ohne
wesentlichen Verlust in die Spule geleitet ist. Eine konstruktiv einfache Ausgestaltung ergibt
sich, wenn der Magnetkreis in einen feststehenden, wenigstens teilweise die Spule
durchsetzenden ersten Teil und einen vom Übertragungsmittel beweglichen, zweiten Teil
geteilt ist. Bevorzugterweise ist dann der Permanentmagnet im beweglichen zweiten Teil
des Magnetkreises angeordnet. Durch Bewegung des Betätigungsorgans ist bei dieser
Ausgestaltung der bewegliche zweite Teil relativ gegenüber dem feststehenden ersten Teil
verschieblich, wobei bei der Verschiebung ein Spannungspuls in der Spule erzeugt wird. Ein
Spannungspuls mit besonders hohem Energieinhalt läßt sich erzeugen, wenn man einen
Seltenerd-Magnet als Permanentmagneten verwendet, beispielsweise einen aus einer
Legierung von Kobalt und Samarium bestehenden Magneten. Weiter bietet es sich an, daß
der Magnetkreis aus einem magnetisierbaren Material, wie aus einer Legierung von Eisen,
Kobalt und Vanadium, besteht.
Zweckmäßigerweise sind das Betätigungsorgan, der Energiewandler und der Sender in
einem gemeinsamen Gehäuse aufgenommen. Das Gehäuse kann in der kompakten Form
eines herkömmlichen Installationsschalters ausgebildet sein. In einfacher Weise läßt sich das
Gehäuse beispielsweise mittels einer Klebeverbindung an einer Wand eines Gebäudes
befestigen. Dadurch läßt sich das Gehäuse je nach Bedarf auch später noch an eine andere
Stelle an der Wand versetzen. Man erzielt folglich eine besondere Flexibilität der
Installation bei geringen Installationskosten.
Das Schaltelement kann wunschgemäß in der Art eines Wippschalters, eines
Drucktastenschalters o. dgl. ausgestaltet sein. Ist das Betätigungsorgan als Wippe
ausgebildet, so ist dieses drehbar im Gehäuse gelagert. Das Drehlager für die Wippe kann
von federbeaufschlagten Stiften am Betätigungsorgan gebildet sein, die an der Innenseite
des Gehäuses in korrespondierende Ausnehmungen im Gehäuse eingreifen. Da insoweit
dann das Drehlager von der Außenseite des Gehäuses nicht sichtbar ist, ist die Ästhetik für
das Schaltelement gesteigert.
In einer Weiterbildung wirkt das Betätigungsorgan auf ein in unmittelbarer Wirkverbindung
mit dem Übertragungsmittel stehendes Zwischenglied ein. Dann kann wiederum der erste
Hebel des Gestänges mit einem Ende am Zwischenglied befestigt sein sowie am anderen
Ende die als Kniegelenk dienende Anlenkung für das eine Ende des zweiten Hebel besitzen.
Das andere Ende des zweiten Hebels ist am beweglichen zweiten Teil des Magnetkreises
angelenkt. Zur Einsparung von Einzelteilen bei einer solchen Ausgestaltung ist
zweckmäßigerweise der in der Art eines Winkelträgers ausgestaltete erste Hebel einstückig
am Zwischenglied angeordnet. Das eine Ende des ersten Hebels ist weiter als Drehlager für
das Zwischenglied ausgebildet, so daß der erste Hebel mitsamt dem Zwischenglied bei
Einwirkung der Betätigungskraft als einarmiger Hebel wirkt. Das Zwischenglied weist
mittels eines Freischnittes zwischen dem Zwischenglied und dem ersten Hebel eine
Federelastizität gegenüber der Einwirkung des Betätigungsorgans auf. In einfacher Weise ist
das Zwischenglied mitsamt dem ersten Hebel als Stanzbiegeteil aus Metall ausgebildet.
In einer Weiterbildung ist der bewegliche zweite Teil des Magnetkreises als ein im
wesentlichen quaderförmiges Teil ausgestaltet. Der Permanentmagnet befindet sich in etwa
mittig im quaderförmigen Teil. An der Seite des quaderförmigen Teils ist eine aus einer
Bohrung bestehende Aufnahme angeordnet. In die Aufnahme greift das andere Ende des
zweiten Hebels des Gestänges ein. Besonders zweckmäßig ist dann weiterhin, daß das
Zwischenglied an einem im Gehäuse befindlichen Trägerrahmen, der in etwa U-förmig mit
einem Basisschenkel und zwei Seitenschenkeln ausgestaltet ist, mittels des Drehlagers
drehbar gelagert ist. Der Trägerrahmen nimmt zwischen seinen Seitenschenkeln die Spule
auf und umfaßt den Magnetkreis am Basisschenkel. Der in der Art eines Drahtstiftes
ausgestaltete zweite Hebel des Gestänges reicht mit dem anderen Ende durch eine in der Art
eines Langloches ausgebildete Öffnung im Trägerrahmen hindurch und greift mit seinem
stiftförmigen andere Ende in die Aufnahme am quaderförmigen Teil ein.
Eine weitere Ausgestaltung für das Schaltelement sieht vor, daß beidseitig am
Zwischenglied jeweils ein Gestänge des Übertragungsmittels angeordnet ist. An beiden
Seiten des quaderförmigen Teils ist jeweils eine Aufnahme befindlich, wobei das andere
Ende des zweiten Hebels eines jeden Gestänges in die jeweils zugeordnete Aufnahme
eingreift. Bei einer solchen Ausgestaltung wirkt die vom Betätigungsorgan über das
Zwischenglied ausgeübte Kraft im wesentlichen symmetrisch zur Verschiebung des
quaderförmigen Teils ein. Verkantungen bei der Betätigung des Betätigungsorgans, die zu
Funktionsstörungen des Schaltelements führen, sind bei einer solchen Ausgestaltung
folglich ausgeschlossen.
Neben den bereits erwähnten Verbesserungen bestehen die mit der Erfindung erzielten
Vorteile insbesondere darin, daß eine einfache, flexible und nachträglich ohne Aufwand zu
ändernde Installation von Schaltelementen mit zugeordneten Verbrauchern in Gebäuden
erreicht wird. Aufgrund der hohen erzeugbaren Energie eignet sich das Schaltelement zur
Verwendung in komplexen Installationsanordnungen. Das erfindungsgemäße Schaltelement
erfordert lediglich einen kleinen Bauraum und ist in einem flachem Gehäuse unterzubringen,
so daß es besonders geeignet für die einfache Wandmontage ist.
Gegenüber herkömmlichen Schaltelementen bietet das erfindungsgemäße Schaltelement
eine verbesserte Ergonomie. Weiter arbeitet das Schaltelement besonders zuverlässig.
Schließlich ist das Schaltelement auch kostengünstig herzustellen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit verschiedenen Weiterbildungen und
Ausgestaltungen ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 schematisch eine elektrische Installationseinrichtung für ein Gebäude,
Fig. 2 das Innere des Schaltelements der Installationseinrichtung in perspektivischer
Darstellung,
Fig. 3 Einzelteile des Schaltelements in perspektivischer Darstellung,
Fig. 4 Einzelteile wie in Fig. 3, wobei das Übertragungsmittel weggelassen ist,
Fig. 5 Einzelteile wie in Fig. 4, wobei der Trägerrahmen weggelassen sowie eine
etwas andere Perspektive gewählt ist,
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie 6-6 in Fig. 2,
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie 7-7 in Fig. 2,
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie 8-8 in Fig. 7,
Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie 9-9 in Fig. 8 und
Fig. 10 eine Prinzipskizze zur Verdeutlichung der Einwirkung und Übertragung
der Kräfte mittels des Übertragungsmittels.
In Fig. 1 ist beispielhaft und schematisch eine elektrische Installationseinrichtung für ein
Gebäude gezeigt, die aus Leuchten 1 als elektrische Verbraucher und zugehörigen
Schaltelementen 2 in der Art von Installationsschaltern zum Schalten der Leuchten 1
besteht. Die Leuchten 1 sind mittels elektrischer Zuleitungen 3 an das elektrische Netz 4
angeschlossen. Die Schaltelemente 2 befinden sich entfernt von den Leuchten 1 an einer
Gebäudewand 27. Anders als in herkömmlichen elektrischen Installationseinrichtungen sind
jedoch keine elektrische Zuleitungen vom Schaltelement 2 zur Leuchte 1 angeordnet,
vielmehr schaltet das Schaltelement 2 die Leuchte 1 drahtlos mittels elektromagnetischer
Wellen 5. Hierzu steht mit der Leuchte 1 ein Empfänger 6 für die elektromagnetischen
Wellen 5 in Verbindung.
Das in Fig. 2 sowie in Fig. 6 im Schnitt näher gezeigte Schaltelement 2 besitzt ein Gehäuse
8, an dessen Oberseite ein Betätigungsorgan 7 zur manuellen Betätigung durch den
Benutzer herausragt. Im Gehäuse 8 befindet sich ein Energiewandler 9, der wenigstens einen
Teil der zur Betätigung des Betätigungsorgans 7 aufgewandten mechanischen Energie in
elektrische Energie umwandelt. Hierzu steht ein Übertragungsmittel 11, das gemäß den noch
folgenden näheren Ausführungen in der Art eines Kniegelenks ausgebildet ist, mit dem
Betätigungsorgan 7 und dem Energiewandler 9 derart in Wirkverbindung, daß die
Bewegung des Betätigungsorgans 7 auf den Energiewandler 9 übertragbar ist. Der
Energiewandler 9 erzeugt also eine elektrische Spannung aufgrund der manuellen
Bewegung des Betätigungsorgans 7 durch den Benutzer. Schließlich nimmt das gemeinsame
Gehäuse 8 noch einen auf einer Leiterplatte 28 befindlichen, lediglich schematisch
angedeuteten Sender 10 auf, der mit der vom Energiewandler 9 bereitgestellten elektrischen
Energie betreibbar ist. Bei Betätigung des Betätigungsorgans 7 wird, was anhand von Fig. 1
zu erkennen ist, die drahtlose Übertragung einer Information mittels der
elektromagnetischen Wellen 5 vom Sender 10 zum Empfänger 6 ausgelöst, wobei aufgrund
dieser Information die entsprechende Leuchte 1 ein- oder ausgeschaltet wird.
Der Energiewandler 9 arbeitet nach dem elektrodynamischen Prinzip und enthält, wie weiter
aus Fig. 4 hervorgeht, einen Permanentmagneten 12 und eine Spule 14. Der
Permanentmagnet 12 ist in einem Magnetkreis 13 befindlich, wobei ein Teil des
Magnetkreises 13 die Spule 14 durchsetzt, was gut anhand von Fig. 5 zu erkennen ist. Der
Magnetkreis 13 ist in einen feststehenden, wenigstens teilweise die Spule 14 durchsetzenden
ersten Teil 13' und einen vom Übertragungsmittel 11 beweglichen, zweiten Teil 13" geteilt.
Der Permanentmagnet 12 ist im beweglichen zweiten Teil 13" des Magnetkreises 13
angeordnet. Dadurch ist bei Bewegung des Betätigungsorgans 7 der bewegliche zweite Teil
13" mitsamt dem Permanentmagneten 12 relativ gegenüber dem feststehenden ersten Teil
13' verschieblich. Bei der Verschiebung wird aufgrund der Änderung des magnetischen
Flusses ein Spannungspuls in der Spule 14 erzeugt.
Das Betätigungsorgan 7 kann in der Art einer Wippe ausgebildet und drehbar im Gehäuse 8
gelagert sein. Wie näher aus Fig. 9 hervorgeht, bietet es sich an, daß das Drehlager 15 der
Wippe von Stiften 16 am Betätigungsorgan 7, die mit einer Feder 29 beaufschlagt sind,
gebildet ist. Die Stifte 16 greifen an der Innenseite des Gehäuses 8 in korrespondierende
Ausnehmungen 17 im Gehäuse 8 ein. Dadurch sind die Stifte 16 von der Außenseite des
Gehäuses 8 nicht sichtbar. Vorteilhafterweise ist dadurch eine sichtbare Montage des
gesamten Gehäuses 8 an einer in Fig. 1 angedeuteten Gebäudewand 27 möglich, ohne daß
das Drehlager 15 die Ästhetik stört. Beispielsweise kann das Gehäuse 8 auf einfache und
kostengünstige Weise sowie ohne zeitraubende Installationsarbeiten mittels einer
Klebeverbindung an der Gebäudewand 27 oder an einer sonstigen Stelle im Gebäude
befestigbar sein, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
Das Betätigungsorgan 7 kann auf ein in unmittelbarer Wirkverbindung mit dem
Übertragungsmittel 11 stehendes Zwischenglied 18 einwirken, wie den Fig. 2 und 7
entnommen werden kann. Die Hebelanordnung für das Übertragungsmittel 11 selbst besteht
aus einem Gestänge von zwei Hebeln 19, 20, welche näher in Fig. 3 und 6 zu sehen sind.
Der erste Hebel 19 ist mit einem Ende am Zwischenglied 18 befestigt. Am anderen Ende
besitzt der Hebel 19 eine Anlenkung für das eine Ende des zweiten Hebels 20. Die beiden
Hebel 19, 20 sind mit einem in der Prinzipskizze gemäß Fig. 10 bezeichneten stumpfen
Winkel a gelenkig miteinander verbunden und bilden somit das Kniegelenk 30. Der Winkel
α beträgt zwischen 90 und 180 Grad. Bevorzugterweise ist der Winkel a größer als 150
Grad. Das andere Ende des zweiten Hebels 20 ist schließlich am beweglichen zweiten Teil
13" des Magnetkreises 13 angelenkt, was näher aus Fig. 8 hervorgeht.
Wie anhand der Prinzipskizze gemäß Fig. 10 deutlich wird, wirkt bei der beschriebenen
Hebelanordnung die auf das Betätigungsorgan 7 zu dessen betätigender Bewegung
ausgeübte Betätigungskraft F zunächst auf den ersten Hebel 19, der ein endseitiges
Drehlager 22 besitzt, in der Art eines einarmigen Hebels ein. Insbesondere wirkt die
Betätigungskraft F über das Zwischenglied 18, das mitsamt dem ersten Hebel 19 den um das
Drehlager 22 drehenden einarmigen Hebel bildet, ein. Anschließend wird die dadurch vom
ersten Hebel 19 ausgeübte weitere Kraft über das Kniegelenk 30 auf den zweiten Hebel 20
als Verstellkraft F' für den Energiewandler 9 umgesetzt. Vorteilhafterweise wird die
Betätigungskraft F somit zweifach zur Verstellkraft F' übersetzt, so daß bereits eine geringe
Betätigungskraft F zur Erzielung einer großen Verstellkraft F' mit der daraus abgeleiteten
hohen, einen sicheren Betrieb des Senders 10 gewährleistenden Energieerzeugung im
Energiewandler 9 ausreicht.
Eine in Fig. 3 gezeigte, einfache Ausgestaltung ergibt sich, wenn der in der Art eines
Winkelträgers ausgestaltete erste Hebel 19 einstückig am Zwischenglied 18 angeordnet ist.
Das eine Ende des ersten Hebels 19 ist weiter als das Drehlager 22 für das Zwischenglied 18
ausgebildet. Das Zwischenglied 18 weist mittels eines Freischnittes zwischen dem
Zwischenglied 18 und dem ersten Hebel 19 eine Federelastizität gegenüber der Einwirkung
des Betätigungsorgans 7 auf. Die Federelastizität dient bei Einwirkung der Betätigungskraft
F als Kraftspeicher. Nach Überschreiten einer bestimmten Verstellkraft F' reißt sich der
bewegliche zweite Teil 13" des Magnetkreises 13 los, wobei der Kraftspeicher schlagartig
auf den zweiten Teil 13" einwirkt. Dadurch wird eine große Verstellgeschwindigkeit des
zweiten Teils 13" erreicht, was wiederum die im Energiewandler 9 erzeugte Energie für den
Sender 10 erhöht. Es bietet sich bei einer solchen Ausgestaltung im übrigen an, das
Zwischenglied 18 mitsamt dem ersten Hebel 19 als Stanzbiegeteil aus Metall auszubilden.
Wie näher der Fig. 5 zu entnehmen ist, ist der bewegliche zweite Teil 13" des Magnetkreises
13 als ein im wesentlichen quaderförmiges Teil ausgestaltet. Der Permanentmagnet 12
befindet sich in etwa mittig in diesem quaderförmigen Teil 13". An der Seite des
quaderförmigen Teils 13" ist eine Aufnahme 21 angeordnet. In die Aufnahme 21 greift dann
das andere Ende des zweiten Hebels 20 ein. Bevorzugterweise ist der zweite Hebel 20, wie
in Fig. 8 zu sehen ist, in der Art eines Drahtstiftes ausgestaltet. Das stiftförmige andere Ende
des zweiten Hebels 20 greift dann in die Aufnahme 21 am quaderförmigen Teil 13" ein.
Zweckmäßigerweise besteht dann weiterhin die Aufnahme 21 aus einer Bohrung.
Das Zwischenglied 18 ist an einem im Gehäuse 8 befindlichen Trägerrahmen 23 mittels des
Drehlagers 22 drehbar gelagert, was in Fig. 3 gezeigt ist. Wie weiter anhand von Fig. 4 zu
sehen ist, ist der Trägerrahmen 23 in etwa U-förmig mit einem Basisschenkel 24 und zwei
Seitenschenkeln 25 ausgestaltet. Zwischen den Seitenschenkeln 25 des Trägerrahmens 23 ist
die Spule 14 aufgenommen. Weiter umfaßt der Trägerrahmen 23 den Magnetkreis 13 am
Basisschenkel 24. Der zweite Hebel 20 reicht mit seinem anderen Ende durch eine Öffnung
26 im Trägerrahmen 23 hindurch. Die Öffnung 26 kann in der Art eines Langloches
ausgebildet sein.
Eine bevorzugte Weiterbildung gewährleistet, daß die vom Betätigungsorgan 7 über das
Zwischenglied 18 ausgeübte Kraft F im wesentlichen symmetrisch als Verstellkraft F' zur
Verschiebung des quaderförmigen Teils 13" einwirkt. Bei dieser Weiterbildung ist das
Übertragungsmittel 11 beidseitig am Zwischenglied 18 angeordnet. Jeweils ein Gestänge
11', 11" des Übertragungsmittels 11 ist, wie insbesondere der Fig. 8 zu entnehmen ist, somit
an einer Seite des Zwischengliedes 18 angeordnet. An beiden Seiten des quaderförmigen
Teils 13" befindet sich jeweils eine Aufnahme 21. Das andere Ende des zweiten Hebels 20
eines jeden Gestänges 11', 11" greift in die jeweils zugeordnete Aufnahme 21 ein, womit die
Verstellkraft F' symmetrisch über die beiden Gestänge 11', 11" übertragen wird.
Bei dem Permanentmagneten 12 kann es sich um einen Seltenerd-Magneten handeln.
Insbesondere kann der Permanentmagnet 12 aus einer Legierung von Kobalt und Samarium
bestehen. Der Magnetkreis 13 besteht aus einem magnetisierbaren Material.
Zweckmäßigerweise handelt es sich bei dem Material für den Magnetkreis 13 um eine
Legierung von Eisen, Kobalt und Vanadium.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel
beschränkt. Sie umfaßt vielmehr auch alle fachmännischen Weiterbildungen im Rahmen des
Erfindungsgedankens. So kann die Erfindung nicht nur an Installationsschaltern sondern
auch in Kraftfahrzeugen, bei Datenverarbeitungsanlagen, Werkzeugmaschinen,
Haushaltsgeräten o. dgl. Verwendung finden.
1
Leuchte
2
Schaltelement
3
Zuleitung
4
elektrisches Netz
5
elektromagnetische Wellen
6
Empfänger (in Leuchte)
7
Betätigungsorgan
8
Gehäuse (von Schaltelement)
9
Energiewandler
10
Sender
11
Übertragungsmittel
11
',
11
" Gestänge (von Übertragungsmittel)
12
Permanentmagnet
13
Magnetkreis
13
' erster Teil (von Magnetkreis)
13
" zweiter Teil (von Magnetkreis)
14
Spule
15
Drehlager (von Betätigungsorgan)
16
Stift (von Drehlager des Betätigungsorgans)
17
Ausnehmung (von Drehlager des Betätigungsorgans)
18
Zwischenglied
19
erster Hebel (von Übertragungsmittel)
20
zweiter Hebel (von Übertragungsmittel)
21
Aufnahme (im zweiten Teil)
22
Drehlager (von Zwischenglied)
23
Trägerrahmen
24
Basisschenkel (von Trägerrahmen)
25
Seitenschenkel (von Trägerrahmen)
26
Öffnung (im Trägerrahmen)
27
Gebäudewand/Wand
28
Leiterplatte
29
Feder (für Drehlager des Betätigungsorgans)
30
Kniegelenk
Claims (12)
1. Schaltelement, insbesondere Installationsschalter zum Schalten von elektrischen
Verbrauchern, mit einem Betätigungsorgan (7), mit einem Energiewandler (9), wobei das
Betätigungsorgan (7) über eine Hebelanordnung als Übertragungsmittel (11) mit dem
Energiewandler (9) derart in Wirkverbindung steht, daß die Bewegung des
Betätigungsorgans (7) auf den Energiewandler (9) übertragbar ist, wodurch der
Energiewandler (9) wenigstens einen Teil der zur Betätigung des Betätigungsorgans (7)
aufgewandten mechanischen Energie in elektrische Energie umwandelt, und mit einem
Sender (10) zur Übertragung einer Information bei Betätigung des Betätigungsorgans (7),
wobei der Sender (10) mit der vom Energiewandler (9) bereitgestellten elektrischen Energie
betreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelanordnung für das Übertragungsmittel
(11) aus einem Gestänge von zwei Hebeln (19, 20) besteht, daß die beiden Hebel (19, 20) in
der Art eines Kniegelenks (30), insbesondere mit einem stumpfen Winkel (α), gelenkig
miteinander verbunden sind, daß die auf das Betätigungsorgan (7) zu dessen betätigender
Bewegung ausgeübte Betätigungskraft (F) auf den ersten Hebel (19) in der Art eines
einarmigen Hebels einwirkt, und daß die dadurch vom ersten Hebel (19) ausgeübte Kraft
über das Kniegelenk (30) auf den zweiten Hebel (20) als Verstellkraft (F') für den
Energiewandler (9) umgesetzt wird.
2. Schaltelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der stumpfe Winkel
(α) am Kniegelenk (30) größer als 90 Grad, insbesondere größer als 150 Grad, und kleiner
als 180 Grad ist.
3. Schaltelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Energiewandler (9) einen Permanentmagneten (12) und eine Spule (14) enthält, und daß
vorzugsweise der Permanentmagnet (12) in einem Magnetkreis (13) befindlich ist, wobei
insbesondere ein Teil des Magnetkreises (13) die Spule (14) durchsetzt.
4. Schaltelement nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Magnetkreis (13) in einen feststehenden, wenigstens teilweise die Spule (14) durchsetzenden
ersten Teil (13') und einen vom Übertragungsmittel (11) beweglichen, zweiten Teil (13")
geteilt ist, derart daß durch Bewegung des Betätigungsorgans (7) die Verstellkraft auf den
beweglichen zweiten Teil (13") einwirkt, wodurch der zweite Teil (13") relativ gegenüber
dem feststehenden ersten Teil (13') verschieblich ist, wobei bei der Verschiebung ein
Spannungspuls in der Spule (14) erzeugt wird, und daß vorzugsweise der Permanentmagnet
(12) im beweglichen zweiten Teil (13") des Magnetkreises (13) angeordnet ist.
5. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Betätigungsorgan (7), der Energiewandler (9) und der Sender (10) in einem gemeinsamen
Gehäuse (8) aufgenommen sind, wobei vorzugsweise das Gehäuse (8) mittels einer
Klebeverbindung an einer Wand (27) eines Gebäudes o. dgl. befestigbar ist.
6. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Betätigungsorgan (7), das insbesondere in der Art einer Wippe ausgebildet ist, drehbar im
Gehäuse (8) gelagert ist, und daß vorzugsweise das Drehlager (15) von federbeaufschlagten
(29) Stiften (16) am Betätigungsorgan (7) gebildet ist, die an der Innenseite des Gehäuses
(8) sowie von der Außenseite des Gehäuses (8) nicht sichtbar in korrespondierende
Ausnehmungen (17) im Gehäuse (8) eingreifen.
7. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Betätigungsorgan (7) auf ein in unmittelbarer Wirkverbindung mit dem Übertragungsmittel
(11) stehendes Zwischenglied (18) einwirkt, wobei vorzugsweise der erste Hebel (19) mit
einem Ende am Zwischenglied (18) befestigt ist sowie am anderen Ende die als Kniegelenk
(30) dienende Anlenkung für das eine Ende des zweiten Hebels (20) besitzt, und wobei
weiter vorzugsweise das andere Ende des zweiten Hebels (20) am beweglichen zweiten Teil
(13") des Magnetkreises (13) angelenkt ist.
8. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der in
der Art eines Winkelträgers ausgestaltete erste Hebel (19) einstückig am Zwischenglied (18)
angeordnet ist, daß vorzugsweise das eine Ende des ersten Hebels (19) als Drehlager (22) für
das Zwischenglied (18) ausgebildet ist, derart daß der erste Hebel (19) mitsamt dem
Zwischenglied (18) bei Einwirkung der Betätigungskraft als einarmiger Hebel wirkt, daß
weiter vorzugsweise das Zwischenglied (18) mittels eines Freischnittes zwischen dem
Zwischenglied (18) und dem ersten Hebel (19) eine Federelastizität gegenüber der
Einwirkung des Betätigungsorgans (7) aufweist, und daß noch weiter vorzugsweise das
Zwischenglied (18) mitsamt dem ersten Hebel (19) als Stanzbiegeteil aus Metall ausgebildet
ist.
9. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
bewegliche zweite Teil (13") des Magnetkreises (13) als ein im wesentlichen
quaderförmiges Teil ausgestaltet ist, wobei insbesondere der Permanentmagnet (12) in etwa
mittig im quaderförmigen Teil befindlich ist, daß vorzugsweise an der Seite des
quaderförmigen Teils eine Aufnahme (21), die insbesondere aus einer Bohrung besteht,
angeordnet ist, wobei weiter vorzugsweise in die Aufnahme (21) das andere Ende des
zweiten Hebels (20) eingreift.
10. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zwischenglied (18) an einem im Gehäuse (8) befindlichen Trägerrahmen (23), der
insbesondere in etwa U-förmig mit einem Basisschenkel (24) und zwei Seitenschenkeln (25)
ausgestaltet ist und zwischen den Seitenschenkeln (25) die Spule (14) aufnimmt sowie
gegebenenfalls den Magnetkreis (13) am Basisschenkel (24) umfaßt, mittels des Drehlagers
(22) drehbar gelagert ist, daß vorzugsweise der in der Art eines Drahtstiftes ausgestaltete
zweite Hebel (20) mit dem anderen Ende durch eine in der Art eines Langloches
ausgebildete Öffnung (26) im Trägerrahmen (23) hindurchreicht, und daß weiter
vorzugsweise das stiftförmige andere Ende des zweiten Hebels (20) in die Aufnahme (21)
am quaderförmigen Teil eingreift.
11. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
beidseitig am Zwischenglied (18) jeweils ein Gestänge (11', 11") des Übertragungsmittels
(11) angeordnet ist, daß an beiden Seiten des quaderförmigen Teils jeweils eine Aufnahme
(21) befindlich ist, und daß das andere Ende des zweiten Hebels (20) eines jeden Gestänges
(11', 11") in die jeweils zugeordnete Aufnahme (21) eingreift, derart daß die vom
Betätigungsorgan (7) über das Zwischenglied (18) und das Gestänge (11', 11 ") ausgeübte
Verstellkraft im wesentlichen symmetrisch zur Verschiebung des quaderförmigen Teils
einwirkt.
12. Schaltelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß es
sich bei dem Permanentmagneten (12) um einen Seltenerd-Magneten handelt, der
insbesondere aus einer Legierung von Kobalt und Samarium besteht, und daß vorzugsweise
der Magnetkreis (13) aus einem magnetisierbaren Material, insbesondere aus einer
Legierung von Eisen, Kobalt und Vanadium, besteht.
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