DE101178C - - Google Patents

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DE101178C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/04Coffee-making apparatus with rising pipes
    • A47J31/057Coffee-making apparatus with rising pipes with water container separated from beverage container, the hot water passing the filter only once i.e. classical type of drip coffee makers
    • A47J31/0576Coffee-making apparatus with rising pipes with water container separated from beverage container, the hot water passing the filter only once i.e. classical type of drip coffee makers with a sealed water boiling vessel in which the steam pressure urges the hot water through a rising pipe

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erhitzen von Flüssigkeiten mit aussetzendem oder ununterbrochenem Umlauf der zu erwärmenden Flüssigkeiten. Diese Circulation wird selbsttätig durch die Verbindung sehr einfacher mechanischer Organe gesichert, welche in den Fig. 1, 2, 3 und 4 der beiliegenden Zeichnung dargestellt sind. :
Die Vorrichtung besteht, aus einem hermetisch geschlossenen Kessel C, welcher mit der Aufsenluft durch das Speiserohr A und das Entleerungs- oder Steigerohr E in Verbindung steht. Das Rohr A ist durch eine Klappe K geschlossen. Von dem Rohre E zweigt ein kleiner Rohrstutzen G ab, der durch einen Hahn R geschlossen ist, welcher mit dem Schwimmer F in Verbindung steht und eine kleine durchgehende Bohrung O hat.
Wirkungsweise.
Die Fig. 1 ist eine schematische Darstellung der Vorrichtung in ungefülltem und kaltem Zustande. Die Klappe K ist geschlossen, der Schwimmer F unterliegt nur der Wirkung der Schwerkraft, und der von ihm bethätigte Hahn R ist vollständig offen.
Die Fig. 2 stellt die Vorrichtung noch im kalten Zustande, aber im Augenblicke der Füllung dar. Da die Flüssigkeit des Speiserohres keinen anderen Widerstand als das geringe Gewicht der Klappe K zu überwinden hat, so ergiefst sie sich in den Kessel C und hebt den Schwimmer F, der nun den Hahn R schliefst, wonach die Luft durch den Kanal O aus dem Kessel entweicht. Nachdem der Kessel C gefüllt ist, erreicht die Flüssigkeit in dem Rohre E das Niveau NN1, bei welchem der auf beiden Seiten der Klappe K wirkende Druck gleich ist (Fig. 3). ;
Sobald man die Vorrichtung erwärmt, sammelt sich der gebildete Dampf in dem oberen Theil des Kessels und drückt die Flüssigkeit in das Rohr E, während der Ueberdruck die Klappe einstweilen geschlossen hält. Ein Theil der Flüssigkeit wird somit aus dem Kessel getrieben, das Niveau fällt und der Schwimmer F öffnet den Hahn R mehr und mehr (Fig. 4).
Wenn das Niveau der Flüssigkeit bis unter die untere Oeffnung des Rohres E gesunken ist (Fig. 2), so hat der Schwimmer den Hahn jR vollständig geöffnet; der Dampf, welcher bis dahin durch den engen Kanal O keinen genügenden Ausweg hatte, entweicht jetzt durch den Stutzen G des Rohres E. Der Druck in dem Kessel wird wieder gleich dem atmosphärischen Druck, welcher geringer ist als der durch die Wassersäule des Rohres A auf die Klappe K ausgeübte Druck.
Die Flüssigkeit des Speisebehälters dringt also von neuem in den Kessel bis zur vollständigen Füllung, wie die Fig. 3 zeigt, und die mit Bezug auf die Fig. 2, 3 und 4 beschriebenen Wirkungen wiederholen sich selbstthätig in Zeitabschnitten, die um so kürzer sind, als der in den Kessel tauchende Theil des Steigerohres E kürzer ist. Es ist aufserdem klar, dafs, wenn die heifse ausgeworfene Flüssigkeit wieder zur Speisung in den Kessel zurückgeführt wird, der Umlauf sehr lebhaft, nahezu ununterbrochen wird.
Die Fig. 5, 6, 7, 8, 9 und 10 der beiliegenden Zeichnung zeigen als Beispiele die An-
Wendung des vorstehenden Grundgedankens bei gewissen, im Haushalte gebrauchten Gefäfsen, wie Kaifeekannen und Waschbottichen jeder Art.
Die Fig. 5 zeigt im Schnitt eine mit der vorbeschriebenen Vorrichtung versehene Kaffeekanne. Das Steigerohr E mündet oberhalb der Platte L, welche den Filter M bedeckt; das am Boden der Kaffeekanne befestigte Speiserohr A gestattet die Rückkehr der ausgeworfenen Flüssigkeit in den Behälter C, wodurch der oben beschriebene Umlauf bewirkt wird.
Die Fig. 6 zeigt in Einzelansicht, wie der Hahn R durch den Schwimmer F bethä'tigt wird, und ferner den engen Kanal O, welcher bei geschlossenem Hahne R den Austritt der zusammengeprefsten Luft gestattet.
Die Fig. 7 zeigt die Anordnung derselben Vorrichtung bei einer Kaffeekanne mit abnehmbarer Glaskugel N, die eine Beobachtung der Bewegungen der Flüssigkeit erlaubt.
Die Fig. 8 veranschaulicht die Anwendung der Vorrichtung bei einem Waschbottich für Haushaltungen mit unterbrochenem Umlauf der heifsen Flüssigkeit. Die Flüssigkeit kann in irgend einem kleinen Behälter, z. B. in einem Samovar, erhitzt werden.
Die Fig. 9 und 10 zeigen die Anwendung derselben Vorrichtung bei solchen Waschbottichen, die für Wäschereien, Pensionate, Hotels, Krankenhäuser bestimmt sind und welche einen besonders starken Kessel C erfordern.
Die Fig. 9 zeigt ein besonderes Gehäuse für die Klappe K, welches erlaubt, die Klappe an irgend einer beliebigen Stelle der Rückleitung anzubringen.
In allen Figuren sind dieselben Theile mit denselben Buchstaben bezeichnet.
An der beschriebenen Vorrichtung können solche baulichen Abänderungen getroffen werden , durch welche dasselbe Ergebnifs auf ebenso einfache Weise erzielt wird. So können z. B. der seitliche Stutzen G und der Hahn R fortfallen. Den Schwimmer F durchsetzt alsdann ein senkrechtes Rohr, das sich in dem Rohre E verschiebt und in einer bestimmten Höhenlage in dem Rohre E angebrachte Oeffnungen .für das Entweichen des Dampfes freigiebt, wie in der Fig. 11 der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht ist.
Die beschriebene Vorrichtung läfst sich auch zu anderen Zwecken als den bisher angegebenen nutzbar machen, z.B. zum Heizen, Auslaugen, Einweichen, Maceriren, Infundiren oder Saturiren, kurz bei allen jenen häuslichen und gewerblichen Vorrichtungen, welche die Anwendung einer heifsen Flüssigkeit mit aussetzender oder ununterbrochener Bewegung erfordern.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Vorrichtung zum Erhitzen von Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dafs durch ein in die Flüssigkeit des geschlossenen Erhitzungsbehälters (C) eintauchendes Abblaserohr (E) hindurch die Flüssigkeit von dem Dampf aus dem Behälter herausgedrückt wird, bis beim Sinken des Niveaus ein Schwimmerventil (F R) eine im oberen Kesselraum befindliche seitliche OeffnungfGj des Abblaserohres freigiebt, so dafs der Dampf entweichen kann, hierdurch der Druck im Kessel sich vermindert und aus einer mit Rückschlagventil ausgerüsteten Zuleitung (A) neue oder die ausgetriebene Flüssigkeit selbstthätig wieder eingeführt wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform der durch den Anspruch . 1 gekennzeichneten Vorrichtung, zum Zwecke, dieselbe für Kaffeemaschinen oder dergl. verwendbar zu machen, derart, dafs aus einem zweckmäfsig unter der eigentlichen Kaffeekanne befindlichen, mit der gegen Rückströmung geschlossenen Zuleitung (A) ausgerüsteten Behälter (C) bei Erhitzung desselben das heifse Wasser durch ein mit dem Schwimmerventil (FR) ausgerüstetes Abblaserohr (E) zweckmäfsig von oben in die Kaffeekanne eingedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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