DE10119081A1 - Fassung für Lampen mit Zweistiftsockel - Google Patents
Fassung für Lampen mit ZweistiftsockelInfo
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Abstract
Eine Fassung für Lampen mit Stiftsockel weist einen Drehkörper (23) auf, der in dem Gehäuse (6) der Fassung (1) an dem Ende seines Zapfenabschnitts (25) gehalten ist. Zur Lagerung dient ein Befetigungsmittel (32), das eine axiale Arretierung (33) des Drehkörpers (23) und eine drehbare Lagerung derselben bewirkt. Ergänzend kann unter dem Frontschild (24) des Drehkörpers (23) ein Lagermittel (43) angeordnet sein, das als Führungseinrichtung ausgebildet ist. Es wird durch eine Rippe (37) oder sonstige Vorsprünge gebildet, die in eine entsprechende Ringnut 42 des Drehkörpers (23) greifen und dessen von dem Einführschlitz (26) getrennten Hälften somit in Radialrichtung lagern. Die Anordnung ist auch umkehrbar - es können Vorsprünge des Frontschilds (24) in eine entsprechende Ringnut der Vorderwand (9) greifen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Fassung mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1, insbesondere zur
Kontaktierung und Halten von Leuchtstofflampen.
Leuchtstofflampen sind in einer häufig gebrauchten
Form als gerade Rohre ausgebildet, die jeweils endseitig
einen Zweistiftsockel tragen. Zur Halterung und Kontaktie
rung solcher Leuchtstofflampen sind spezielle Fassungen
gebräuchlich, die in einem der Lampenlänge entsprechenden
Abstand einander gegenüberliegend angeordnet sind.
Eine solche Fassung ist bspw. aus der DE 199 17 682 A1
bekannt. Die Lampenfassung weist ein Gehäuse auf, das einen
Einführschlitz zum seitlichen Einführen der beiden Lampen
stifte aufweist. An der Vorderseite des Gehäuses ist ein
scheibenförmiger Gehäuseteil drehbar gelagert angeordnet.
Der Einführschlitz durchsetzt diesen scheibenförmigen Ge
häuseteil. Im übrigen ist das Gehäuse zweiteilig ausgebil
det. Der Gehäusevorderteil trägt die Kontaktelemente, den
drehbar gelagerten Teil sowie Befestigungselemente zur
ortsfesten Lagerung der Fassung. Der andere Gehäuseteil
bildet einen Boden, der gesondert an dem Vorderteil zu be
festigen ist. Dazu sind entsprechende Verbindungsmittel in
Form von an dem Vorderteil vorgesehenen Einstecköffnungen
und an dem Boden vorgesehenen Zapfen vorgesehen, die eini
gen Herstellungsaufwand darstellen.
Unmittelbar unter dem drehbar gelagerten Vorderteil
liegen Kontaktfahnen oder -federn, die dem äußeren Zugriff
entzogen sind.
Aus der DE 27 08 426 ist eine Lampenfassung mit Dreh
körper für Leuchtstofflampen der genannten Art bekannt,
wobei der Drehkörper das Gehäuse durchgreift. Er weist ei
nen rohrförmigen Zapfen auf, der seitlich geschlitzt ist.
Ein solcher Zapfen verdeckt die Kontaktfedern, wenn er in
Einführstellung ist. Der Zapfen ist an der Fassungsrücksei
te mit dem Fassungsgehäuse verrastet. Diese Fassung ist
hinsichtlich der Fassungsmontage kritisch. Die Kontaktfe
dern können nicht ohne weiteres von der Vorder- oder Rück
seite in das Gehäuse eingelegt werden. Die Montage ist
nicht automatisierungsfreundlich.
Aus der DE 197 45 762 C1 ist eine Leuchtstofflampen
fassung bekannt, deren Besonderheit in einer radialen Ab
stützung der Kontaktstifte der Lampe besteht. Dazu ist der
den Drehkörper aufnehmende Gehäuseteil mit einem rohrförmi
gen Ansatz versehen, der den sich in das Gehäuse erstre
ckenden Zapfen des Drehkörpers aufnimmt. Der rohrförmige
Ansatz ist von seiner Größe her so bemessen, dass die Kon
taktstifte der Leuchtstofflampe auf seiner Außenfläche ent
lang gleiten, wenn sie in Anschlussstellung gedreht wird.
Aus der EP 758 808 A2 ist darüber hinaus eine Leucht
stofflampenfassung mit einem Drehkörper bekannt, der durch
zwei Rastschenkel in dem Gehäuse gehalten ist. Der Drehkör
per weist einen geschlitzten Frontabschnitt auf, der bündig
in einer Gehäuseöffnung der Vorderseite des Gehäuses läuft,
ohne das Gehäuse zu übergreifen. Von der Gehäuserückseite
her ragen zwei federnde Schenkel in den Innenraum des Dreh
körpers und verrasten diesen etwa auf Höhe des Front
schilds.
Diese Bauform eignet sich kaum für Leuchtstofflampen
mit sehr engem Stiftabstand.
Davon ist es Aufgabe der Erfindung, eine fertigungs
freundliche Fassung für Lampen mit Stiftsockel, insbesonde
re Leuchtstofflampen, zu schaffen, die für Lampen mit ge
ringem Stiftabstand geeignet ist.
Diese Aufgabe wird mit der Fassung gelöst, die die
Merkmale des Patentanspruch 1 aufweist.
Die erfindungsgemäße Fassung weist einen Drehkörper
auf, der einen sich in das Gehäuse hinein erstreckenden
Zapfenabschnitt aufweist. Erfindungsgemäß ist der Drehkör
per an der Gehäuserückwand gehalten, d. h. durch Lagerung
des stirnseitigen Endabschnitts des Zapfenabschnitts an dem
Fassungsgehäuse, vorzugsweise der Gehäuserückwand. Durch
diese Maßnahme beanspruchen die Befestigungsmittel weder an
der Außenseite des Zapfenabschnitts des Drehkörpers noch in
seinem Innenraum Platz. Die Befestigungsmittel sind so an
geordnet, dass sie mit den Kontaktstiften der Leuchtstoff
lampe nicht in Berührung kommen. Mit anderen Worten, das
Befestigungsmittel ist vollständig in einem Axialbereich
angeordnet, den die Kontaktstifte nicht erreichen. Dazu ist
die in Axialrichtung gemessene Länge des Einführschlitzes
größer als die Länge der Kontaktstifte der Leuchtstofflam
pe, wobei das oder die Befestigungsmittel außerhalb dieser
Länge angeordnet sind. Der Zapfenabschnitt weist somit,
gemessen von dem Frontschild bis zu seinem zur Befestigung
dienenden Endabschnitt, eine Länge auf, die größer ist als
die Länge der Kontaktstifte.
Durch diese Maßnahme kann der Zapfenabschnitt sehr
schlank ausgebildet werden, ohne zu filigran zu geraten.
Der Außendurchmesser des Zapfens ist vorzugsweise etwas
geringer als der Abstand der voneinander weg weisenden An
schlussflächen der Anschlussstifte voneinander. Die
Schlitzbreite ist mindestens so groß wie der Anschluss
stiftdurchmesser. Die Differenz zwischen beiden genannten
Größen ergibt die zulässige Dicke der Schenkel des Zapfen
abschnitts. Durch die Befestigung des Zapfens allein an
seinem stirnseitigen Endabschnitt, kann die Dicke der
Schenkel ausreichend groß ausfallen.
Der Haltezapfen für den Rotor ist vorzugsweise an der
Rückwand des Gehäuses ausgebildet. Dies eröffnet die Mög
lichkeit der einfachen Montage, insbesondere wenn der Hal
tezapfen als Rastzapfen ausgebildet ist. Der Rotor muss
dann lediglich in die Gehäuseöffnung eingesetzt und mit
entsprechendem Druck in der Rückwand verrastet werden. Au
ßerdem ist es auf diese Weise möglich, den Rotor als Mittel
zum Zusammenhalten der Gehäuseteile zu nutzen. Dies ins
besondere, wenn das scheibenförmige Frontschild des Rotors
die Vorderwand des Rotors übergreift.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Befesti
gungsmittel spielarm oder spielfrei ausgebildet. Letzteres
wird erreicht, indem der Abstand zwischen der Außenseite
der Gehäusevorderwand und einer entsprechend orientierten
Lagerfläche des Haltezapfens etwas größer ist, als der Ab
stand, der zwischen den komplementären Flächen des Rotors
gemessen wird. Damit spannt das Befestigungsmittel des Ro
tors den Rotor mit seinem Frontschild gegen die Vorderwand
des Gehäuses.
Dies kann auch erreicht werden, indem der Rastzapfen
Konusflächen aufweist, denen ein konischer Bereich in der
Öffnung des Endabschnitts des Zapfens zugeordnet ist. Die
konischen Flächen bewirken axiale Vorspannung des Rotors in
das Gehäuse hinein.
Die konischen Abschnitte gestatten eine verbesserte
Zentrierung und eine Lagerung des Rotors ohne - oder nahezu
ohne - axiales Spiel.
Zur Einstellung von Rastmomenten und von einem Wider
standsmoment, das der Drehung des Rotors entgegenwirkt,
können Rastelemente dienen, die zwischen dem Frontschild
und der Vorderwand des Gehäuses angeordnet sind. Die fe
dernd ausgelegten Rastnasen können Teil der Vorderwand sein
und in Vertiefungen greifen, die in dem Frontschild des
Rotors ausgebildet sind. Ein Toleranzausgleich und eine
Anpassung an gewünschte Bremsmomente können durch das Ver
ändern der Höhe der Rastnasen vorgenommen werden.
Die vorgestellte Fassung ist relativ unempfindlich
gegen Fertigungstoleranzen des Rotors. Insbesondere sind
Fertigungstoleranzen, die dazu führen, dass sich der Ein
führschlitz des Rotors von dem stirnseitigen Endabschnitt
weg erweitert, relativ harmlos. Wird der Rotor in die Ge
häuseöffnung eingesetzt, führt der innere Rand der Gehäuse
öffnung den Zapfenabschnitt an seiner äußeren Mantelfläche
so, dass dieser die gewünschte Form erhält und seine Schen
kel im wesentlichen parallel gehalten sind.
Eine Verbesserung der Führung des Rotors an dem Gehäu
se und somit eine weitere Maßnahme zur Beseitigung schädli
cher Einflüsse von Fertigungstoleranzen, liegt in einer
gesonderten Lager- oder Führungseinrichtung, die zwischen
der Vorderwand und dem Frontschild ausgebildet sein kann.
Die Führungseinrichtung wird durch eine bogenförmige Rippe,
die konzentrisch zu der Drehachse des Rotors angeordnet ist
und eine dazu komplementäre Nut gebildet. Die Rippe kann
Teil des Frontschilds sein, während die Nut in der Vorder
wand eingeformt sein kann. Darüber hinaus ist es möglich,
die Nut in dem Frontschild unterzubringen, während die Rip
pe Teil der Vorderwand ist. Die Führungseinrichtung wirkt
als Radiallager und lagert die Hälften des Frontschilds
radial nach innen und radial nach außen.
Vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind Gegen
stand der Zeichnung, der Beschreibung oder von Unteransprü
chen. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfin
dung veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Fassung in ausschnittswei
ser perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 die Fassung nach Fig. 1 in einer anderen perspek
tivischen Darstellung,
Fig. 3 die Fassung nach Fig. 1 und 2 in Explosionsdar
stellung,
Fig. 4 die Fassung in Schnittdarstellung,
Fig. 5 das Gehäuse der Fassung in perspektivischer Dar
stellung,
Fig. 6 den Rotor der Fassung in perspektivischer Dar
stellung,
Fig. 7 die Gehäuserückwand mit Rotor in perspektivische
Darstellung und
Fig. 8 eine abgewandelte Ausführungsform der Fassung in
Schnittdarstellung.
In Fig. 1 ist eine Fassung 1 für eine Leuchtstofflampe
2 veranschaulicht, wie sie schematisiert aus Fig. 3 oder
Fig. 8 hervorgeht. Die Leuchtstofflampe 2 weist endseitig
einen Sockel 3 mit zwei Kontaktstiften 4, 5 auf, die sich
parallel und im Abstand zueinander von dem Sockel 3 weg
erstrecken.
Die Fassung 1 weist ein Gehäuse 6 auf, zu dem ein vor
derer Gehäuseteil 7 und ein hinterer Gehäuseteil 8 gehören.
Der vordere Gehäuseteil 7 weist eine im wesentlichen ebene
Vorderwand 9 auf, während der untere Gehäuseteil eine eben
falls ebene Rückwand 11 aufweist. Die Gehäuseteile 7, 8
umschließen einen Innenraum, in dem bspw. aus Fig. 3 oder
Fig. 4 ersichtliche Kontaktfedern 12, 14 angeordnet sind.
Diese dienen der elektrischen Kontaktierung der Kontakt
stifte 4, 5 der Leuchtstofflampe 2.
Die Gehäuseteile 7, 8 weisen entsprechende Lagerungs
mittel in Form von Vorsprüngen, Anlageflächen und derglei
chen auf, um die Kontaktfedern 5, 14 ortsfest zu lagern.
Die Kontaktfedern 12, 14 sind an jeweils wenigstens einem
Ende mit mindestens einem Anschlussmittel 15, 16 versehen,
das beispielsweise durch eine federnde Kontaktzunge zur
Ausbildung eines Federsteckkontakts gebildet ist. Den An
schlussmitteln 15, 16 sind in einem der Gehäuseteile 7, 8
vorgesehene Einstecköffnungen 17, 18 zugeordnet, durch die
abisolierte Leitungsenden in das Gehäuse 6 einzuschieben
sind. Um die Gehäuseteile 7, 8, zueinander lagerichtig hal
ten zu können, sind beispielsweise an der Rückwand 11 Füh
rungsvorsprünge 19, 20 ausgebildet, die der Innenkontur des
Gehäuseteils 7 angepasst sind und spielarm in dessen Innen
raum fassen, wenn die Gehäuseteile 7, 8 zusammengefügt
sind.
Das Gehäuse 6 weist in seiner Vorderwand 9 eine Gehäu
seöffnung 22 auf, die zur Aufnahme eines drehbaren Gehäuse
teils, eines sogenannten Drehkörpers 23 oder Rotors dient.
Der Drehkörper 23 weist einen scheibenförmigen Frontschild
24 auf, der an seiner der Lampe zugewandten Außenseite im
wesentlichen eben ausgebildet ist. An seiner Rückseite
weist er einen Zapfenabschnitt 25 auf, der sich, wie Fig. 4
veranschaulicht, in montiertem Zustand bis zu der Rückwand
11 erstreckt. Der Frontschild 24 und der Zapfenabschnitt 25
sind von einem Einführschlitz 26 durchsetzt, dessen Breite
etwas größer ist als der Durchmesser jedes Kontaktstiftes
4, 5. Er erstreckt sich über den Durchmesser des Front
schilds 24 (Fig. 1, Fig. 2). Der Einführschlitz 26 setzt
sich durch den äußeren Rand des oberen Gehäuseteils 7 fort
und mündet in einer Einführöffnung 27. Diese ist, wie ins
besondere Fig. 5 veranschaulicht, im wesentlichen trichter
förmig ausgebildet und mündet in der Gehäuseöffnung 22.
Der Einführschlitz 26 durchsetzt den Zapfenabschnitt
25 fast vollständig, wobei der Zapfenabschnitt 25 jedoch an
seinem freien stirnseitigen Ende einen Endabschnitt 28 auf
weist, der die beiden von dem Einführschlitz 26 getrennten
Hälften 25a, 25b (Schenkel) des Zapfenabschnitts 25 mitein
ander verbindet. Der Endabschnitt 28 weist eine koaxial zu
dem Zapfenabschnitt 25 angeordnete Lageröffnung 29 auf,
deren freier Querschnitt etwas geringer ist als die Breite
des Einführschlitz 26. Die Lageröffnung 29 bildet gemeinsam
mit einem an dem Gehäuseteil 8 ausgebildeten Haltezapfen 31
ein Befestigungsmittel 32 für den Drehkörper 23.
Der Haltezapfen ist, wie aus Fig. 3 oder 4 hervorgeht,
vorzugsweise an der Rückwand 11 ausgebildet. Er weist einen
Kopf 33 auf, dessen Durchmesser größer ist als der freie
Querschnitt der Lageröffnungen 29, dabei jedoch geringer
als die Breite des Einführschlitzes 26. Diese Verhältnisse
sind insbesondere aus Fig. 4 zu erkennen - diese ver
anschaulicht auch den angefasten (konischen) Rand des Kopfs
33 und eine nach unten zu der Rückwand 11 hin weisende
trichterförmige Erweiterung 34 der Lageröffnungen 29. In
Verbindung mit einem den Haltezapfen 31 und seinen Kopf 33
durchsetzenden Schlitz 34, der den Haltezapfen 31 in fe
dernde Schenkel 31a, 31b unterteilt, ist somit ein Rast
mittel geschaffen, das es gestattet, den Drehkörper 23 mit
dem Gehäuseteil 8 rastend zu verbinden.
Der Kopf 33 weist an seiner der Rückwand 11 zugewand
ten Seite eine Ringfläche 35 auf, die als Anlagefläche für
den Endabschnitt 28 dient. Die Position der Ringfläche 35
und des Endabschnitts 28 sind dabei so bemessen, dass beide
unter Vorspannung aneinander anliegen, wenn der Drehkörper
in dem geschlossenen Gehäuse 6 sitzt und sein Schild 24 an
der Vorderwand 9 anliegt. Im übrigen bildet das Befesti
gungsmittel 32 eine axial feste, dabei aber drehbare Lage
rung für den Drehkörper 23 an dem hinteren Gehäuseteil 8.
Wie Fig. 7 erkennen lässt, dient die Rückwand 11 somit so
wohl zur Lagerung des Drehkörpers (Befestigungsmittel 32)
als auch zur Lagerung der Kontaktfedern 12, 14 (nur Feder
12 dargestellt in Fig. 7). Dadurch wird eine besonders gute
Präzision bei der räumlichen Zuordnung von Drehkörper 23
und Kontaktfedern 12, 14 und somit eine sichere Kontaktgabe
ermöglicht.
Wie aus den Fig. 2-5 hervorgeht, ist der Drehkörper 23
zu beiden Seiten seines Zapfenabschnitts 25 radial geführt
bzw. gelagert. An dem stirnseitigen Ende dient dazu das
Befestigungsmittel 32. An dem entgegengesetzten Ende des
Zapfenabschnitts 25 ist die Lagerung durch eine ringförmige
bzw. bogenförmige Rippe 37 bewirkt, die z. B. unmittelbar an
dem Rand der Gehäuseöffnung 22 angeordnet ist. Die Innen
umfangsfläche 38 der Rippe 37 dient bspw. als Lagerfläche
für einen entsprechenden ringförmigen Absatz 39, der den
Zapfenabschnitt 25 in unmittelbarer Nachbarschaft des
Frontschilds 24 umgibt.
An der der Vorderwand 9 zugewandten Rückseite des
Frontschilds 24 ist in einigem Abstand zu dem Absatz 39
eine durch den Einführschlitz 26 zweifach unterbrochene
Rippe 41 vorgesehen. Diese begrenzt mit dem Absatz 39 eine
Ringnut 42 zur Aufnahme der Rippe 37. Die Rippe 37 und die
Ringnut 42 bilden gemeinsam ein Lagermittel 43, mit dem der
Frontschild 24 an dem vorderen Gehäuseteil 7 drehbar gela
gert ist. Dabei sind die beiden durch den Einführschlitz 26
voneinander getrennten Hälften des Schilds 24, unabhängig
von den Produktionstoleranzen des Drehkörpers 23, in einem
solchen Abstand zueinander gehalten, dass der Einführ
schlitz 26 seine erforderliche Weite aufweist, diese aber
auch nicht überschreitet. Die Formstabilität des Drehkör
pers 23 hängt somit nicht von der Steifigkeit seines groß
zügig geschlitzten Zapfenabschnitts 25 ab, sondern sie wird
durch das Gehäuse 6 bestimmt.
Der Drehkörper 23 wird durch Rastmittel 45 in Vorzugs-
Drehpositionen gehalten (Fig. 5 und 6). Zu dem Rastmittel
45 gehören Rastzungen 46, die durch einen U-förmigen
Schlitz 47 in der Vorderwand 9 in einem von dem Schild 24
überdeckten Bereich freigestellt sind. Die Rastzungen 46
sind mit einem Ende mit der Vorderwand 9 verbunden. Ihr
gegenüberliegendes Ende trägt eine Rastnase 48, die in bei
den Umfangsrichtung jeweils mit einer Schrägfläche versehen
ist.
Den Rastnasen 48 sind aus Fig. 6 ersichtliche Vertie
fungen 49 zugeordnet, die in dem Schild 24 an der der Vor
derwand 9 zugewandten Seite ausgebildet sind. Die Vertie
fungen 49 sind dabei vorzugsweise im Winkelabstand von 90°
angeordnet. Gleiches gilt für die Rastnasen 48. Dadurch
ergeben sich insgesamt vier stabile Rastpositionen im Win
kelabstand von 90° zueinander. Bedarfsweise können anstelle
der in Fig. 5 veranschaulichten zwei Rastzungen 46 auch
insgesamt 4 Rastzungen vorgesehen sein, um die Rastwirkung
zu erhöhen. Diese sind dann in 90° Abständen zueinander
angeordnet. Außerdem ist es möglich, eine oder mehrere
Rastzungen außerhalb des 90° Rasters anzuordnen, um weitere
Rastpositionen festzulegen. Als weitere Alternative ist es
möglich, lediglich eine einzige Rastzunge vorzusehen, wenn
die Rastwirkung eher schwach ausgeprägt sein soll.
Die insoweit beschriebene Fassung 1 funktioniert wie
folgt:
Zur Montage wird das Gehäuse 6 mit den darin befindli chen Kontaktfedern 12, 14 zusammengebaut und der Drehkörper 23 wird in die Gehäuseöffnung 22 eingesetzt. Dabei rastet seine Lageröffnung 29 über dem Kopf 33 des Haltezapfens 31 ein. Bei diesem Vorgang findet außerdem die Rippe 37 in die Ringnut 42. Dazu weist die Rippe 37 an ihrer Innenseite und an ihrer Außenseite jeweils konische Führungsflächen 38a, 38b auf (Fig. 3). Auf diese Weise werden Produktionstole ranzen, die sich darin äußern können, dass die Schenkel 25a, 25b nicht parallel zueinander ausgerichtet sind, aus geglichen. Der Drehkörper 23 ist an beiden axialen Enden in Radialrichtung geführt, bzw. gelagert. Dazu dienen das Be festigungsmittel 32 und das Führungs- oder Lagermittel 43 (Fig. 4). Der Rotor 23 hält die Gehäuseteile 7, 8 zusammen und bleibt dabei durch die beidseitige Führung so stabil, dass er auch in kleinster Bauform für Lampen 2 mit einem Stiftabstand von bspw. lediglich 4,75 mm und relativ großem Stiftdurchmesser von 2,67 mm geeignet ist. Das Innere des Drehkörpers 23 ist frei. Dort ist keinerlei Befestigungs mittel erforderlich.
Zur Montage wird das Gehäuse 6 mit den darin befindli chen Kontaktfedern 12, 14 zusammengebaut und der Drehkörper 23 wird in die Gehäuseöffnung 22 eingesetzt. Dabei rastet seine Lageröffnung 29 über dem Kopf 33 des Haltezapfens 31 ein. Bei diesem Vorgang findet außerdem die Rippe 37 in die Ringnut 42. Dazu weist die Rippe 37 an ihrer Innenseite und an ihrer Außenseite jeweils konische Führungsflächen 38a, 38b auf (Fig. 3). Auf diese Weise werden Produktionstole ranzen, die sich darin äußern können, dass die Schenkel 25a, 25b nicht parallel zueinander ausgerichtet sind, aus geglichen. Der Drehkörper 23 ist an beiden axialen Enden in Radialrichtung geführt, bzw. gelagert. Dazu dienen das Be festigungsmittel 32 und das Führungs- oder Lagermittel 43 (Fig. 4). Der Rotor 23 hält die Gehäuseteile 7, 8 zusammen und bleibt dabei durch die beidseitige Führung so stabil, dass er auch in kleinster Bauform für Lampen 2 mit einem Stiftabstand von bspw. lediglich 4,75 mm und relativ großem Stiftdurchmesser von 2,67 mm geeignet ist. Das Innere des Drehkörpers 23 ist frei. Dort ist keinerlei Befestigungs mittel erforderlich.
Eine Fassung für Lampen mit Stiftsockel, weist einen
Drehkörper 23 auf, der in dem Gehäuse 6 der Fassung 1 an
dem Ende seines Zapfenabschnitts 25 gehalten ist. Zur Lage
rung dient ein Befestigungsmittel 32, das eine axiale Arre
tierung 33 des Drehkörpers 23 und eine drehbare Lagerung
derselben bewirkt. Ergänzend kann unter dem Frontschild 24
des Drehkörpers 23 ein Lagermittel 43 angeordnet sein, das
als Führungseinrichtung ausgebildet ist. Es wird durch eine
Rippe 37 oder sonstige Vorsprünge gebildet, die in eine
entsprechenden Ringnut 42 des Drehkörpers 23 greifen und
dessen von dem Einführschlitz 26 getrennten Hälften somit
in Radialrichtung lagern. Die Anordnung ist auch umkehrbar
- es können Vorsprünge des Frontschilds 24 in eine entspre
chende Ringnut der Vorderwand 9 greifen.
In Fig. 8 ist eine abgewandelte Ausführungsform der
Erfindung veranschaulicht. Diese entspricht weitgehend der
vorbeschriebenen Ausführungsform. Ohne weitere Erläuterung
sind insoweit gleiche Bezugszeichen verwendet. Auf die vor
stehende Beschreibung wird verwiesen.
Abweichend von der vorbeschriebenen Ausführungsform
weist der Lagerzapfen 31 keinen scheibenförmigen Kopf, son
dern eine konische äußere Lagerfläche 51 auf. Dieser ist
eine in der Lageröffnungen 29 vorgesehene Kegel- oder Ko
nusfläche 52 zugeordnet. Die Konusflächen bewirken bei ra
dialer Spannung des Lagerzapfen 31 nach außen einen axialen
Zug des Drehkörpers 23 in die Gehäuseöffnung 22 hinein.
Damit wird der Frontschild 24 auf die Vorderwand 9 hingezo
gen. Der Lagerzapfen kann von vornherein in der dargestell
ten Form hergestellt oder zunächst zylindrisch hergestellt
worden sein. Bei der letztgenannten Variante erhält er sei
ne Form durch plastisches oder thermisches Aufweiten nach
Einsetzen des Rotors 23.
1
Fassung
2
Leuchtstofflampe
3
Sockel
4
,
5
Kontaktstifte
6
Gehäuse
7
,
8
Gehäuseteil
9
Vorderwand
11
Rückwand
12
,
14
Kontaktfedern
15
,
16
Anschlussmittel
17
,
18
Einstecköffnungen
19
,
20
Führungsvorsprünge
22
Gehäuseöffnung
23
Rotor/Drehkörper
24
Frontschild
25
Zapfenabschnitt
25
a,
25
b Hälften
26
Einführschlitz
27
Einführöffnung
28
Endabschnitt
29
Lageröffnung
31
Befestigungsmittel
31
a,
31
b Schenkel
33
Kopf
34
Schlitz
35
Ringfläche
37
Rippe
38
Innenfläche
39
Absatz
41
Rippe
42
Ringnut
43
Lagermittel
45
Rastmittel
46
Rastzungen
47
Schlitz
48
Rastnase
49
Vertiefungen
Claims (11)
1. Fassung (1) für Lampen (2) mit Stiftsockel (3), ins
besondere Zweistiftsockel,
mit einem Gehäuse (6), in dem Kontaktmittel (12, 14) für Kontaktstifte (4, 5) der Lampe (2) angeordnet sind, wobei das Gehäuse (6) eine Gehäuseöffnung (22) zur Aufnahme eines Drehkörpers (23) aufweist, der ei nen Einführschlitz (26) aufweist und in dem Gehäuse (6) drehbar gelagert sowie durch Befestigungsmittel (32) an dem Gehäuse (6) gehalten ist,
wobei der Drehkörper (23) einen scheibenförmigen Frontschild (24) und einen sich von diesem weg in das Gehäuse (6) hinein erstreckenden geschlitzten Zapfen abschnitt (25) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Befestigungsmittel (32) durch einen stirnsei tigen Endabschnitt (28) des Zapfenabschnitts (25) und einen gehäusefesten Haltezapfen (31) gebildet ist, der eine in dem Endabschnitt (28) vorgesehene Lageröffnung (29) durchgreift.
mit einem Gehäuse (6), in dem Kontaktmittel (12, 14) für Kontaktstifte (4, 5) der Lampe (2) angeordnet sind, wobei das Gehäuse (6) eine Gehäuseöffnung (22) zur Aufnahme eines Drehkörpers (23) aufweist, der ei nen Einführschlitz (26) aufweist und in dem Gehäuse (6) drehbar gelagert sowie durch Befestigungsmittel (32) an dem Gehäuse (6) gehalten ist,
wobei der Drehkörper (23) einen scheibenförmigen Frontschild (24) und einen sich von diesem weg in das Gehäuse (6) hinein erstreckenden geschlitzten Zapfen abschnitt (25) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Befestigungsmittel (32) durch einen stirnsei tigen Endabschnitt (28) des Zapfenabschnitts (25) und einen gehäusefesten Haltezapfen (31) gebildet ist, der eine in dem Endabschnitt (28) vorgesehene Lageröffnung (29) durchgreift.
2. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (6) eine Rückwand (11) aufweist, an der
der Haltezapfen (31) ausgebildet ist.
3. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Haltezapfen (31) ein Rastzapfen ist.
4. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Haltezapfen (31) wenigstens zwei voneinander weg
federnd vorgespannte Schenkel (31a, 31b) aufweist, die
an ihrer Außenseite mit Konusflächen versehen sind,
und dass die Lageröffnung (29) des Endabschnitts (28)
wenigstens einen konischen Bereich (34) aufweist, der
den Konusflächen zugeordnet ist.
5. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Frontschild (24) auf einer Vorderwand (9) des Ge
häuses (6) aufliegt.
6. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
an der Fassung Rastmittel (45) vorgesehen sind, die
zwischen dem Frontschild (24) und der Vorderwand (9)
wirken.
7. Fassung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
ein Rastmittel (45) eine an der Vorderwand (9) ausge
bildete Rastzunge (46) aufweist, der wenigstens eine
Ausnehmung (49) zugeordnet ist, die in dem Frontschild
(24) ausgebildet ist.
8. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (6) zweiteilig ausgebildet ist.
9. Fassung nach Anspruch 2, 5 und 8, dadurch gekennzeich
net, dass ein Gehäuseteil (8) die Rückwand (11) und
ein anderer Gehäuseteil (7) die Vorderwand (9) enthält
und dass der Drehkörper (23) die Gehäuseteile (7, 8)
aneinander sichert.
10. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen der Vorderwand (9) und dem Frontschild (24)
eine Führungseinrichtung (43) ausgebildet ist.
11. Fassung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass
zu der Führungseinrichtung (43) eine bogenförmige Rip
pe (37) und eine bogenförmige Nut (42) gehören, die an
dem Frontschild (24) und der Vorderwand (9) ausgebil
det sind.
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