DE10119082A1 - Maschinensteuerungsprogrammsystem und Verfahren zur Steuerung einer Werkzeugmaschine - Google Patents
Maschinensteuerungsprogrammsystem und Verfahren zur Steuerung einer WerkzeugmaschineInfo
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- G05B19/409—Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of program data in numerical form characterised by using manual data input [MDI] or by using control panel, e.g. controlling functions with the panel; characterised by control panel details or by setting parameters
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Abstract
Zur Verbesserung der Präzision von Werkzeugmaschinen, unabhängig von der Einhaltung einer mechanisch geometrischen Präzision und zur Verbesserung der Bedienbarkeit einer solchen Werkzeugmaschine sowie gegebenenfalls zur Verminderung von Taktzeiten, ist ein Maschinensteuerungsprogrammsystem (1) geschaffen, das strikt zwischen Programmierebene und Arbeitsebene trennt. Die Programmierebene ist einem Bedienmodul (14) zugeordnet, das nur Soll-Daten erhält und Soll-Daten wiedergibt. Mit Hilfe eines Übersetzungsmoduls und/oder eines Korrekturmoduls wird ein Maschinenarbeitsprogramm erzeugt, das der Arbeitsebene zugeordnet ist. Das Maschinenarbeitsprogramm enthält die Anweisungen und Daten, die erforderlich sind, um das Werkstück in der gewünschten Präzision zu fertigen. Die Daten und Anweisungen des Maschinenarbeitsprogramms können von den Daten und Anweisungen des Bedienmoduls (14) abweichen. Um das Maschinenarbeitsprogramm zu erzeugen, wird auf Messdaten eines Messmoduls (16) zurückgegriffen, die in einem Einarbeitungsvorgang gewonnen werden. Das Korrekturmodul (17) korrigiert das Maschinenarbeitsprogramm in einer solchen Weise, dass die gewünschte Präzision erreicht wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Programmsystem zur Steue
rung einer Werkzeugmaschine sowie ein entsprechendes Steue
rungsverfahren.
Werkzeugmaschinen sind in vielen Fällen durch ein
Steuerungsprogramm gesteuert. Solche Steuerungsprogramme
werden als NC-Programme bezeichnet, die es dem Bediener
gestatten, die Aktionen der Werkzeugmaschinen in einer ge
eigneten Programmiersprache oder durch anderweitige Ein
gaben vorzugeben. Diese Eingaben beruhen auf den Maßen des
herzustellenden Werkstücks. Diese sind bspw. in einer
Zeichnung angegeben. Der Programmierer oder Maschinenbediener
gibt die Zeichnungsmaße dann an einer geeigneten Be
dienschnittstelle in die Werkzeugmaschine, bzw. deren
Steuerung, ein und korrigiert die Eingaben gegebenenfalls
so lange, bis das gewünschte Fertigungsergebnis erzielt
wird.
Um auf einer Werkzeugmaschine eine hohe Fertigungs
genauigkeit zu erreichen, wird die Werkzeugmaschine mög
lichst geometrisch genau hergestellt. Dies betrifft die
Geradheit der Führungen, die Proportionalität des Vorschubs
von Werkzeugspindeln und so weiter. Ist eine solche geome
trische Genauigkeit nicht vorhanden, kann dies mit Hilfe
von hinterlegten Korrekturtabellen im Rahmen der NC-Steue
rung korrigiert werden. Die NC-Programme greifen dann im
Rahmen von Unterprogrammaufrufen ständig auf solche Korrek
turtabellen zurück und versuchen auf diese Weise Geometrie
fehler der Werkzeugmaschine auszugleichen.
Jeder Aufruf einer Korrekturtabelle oder eines Korrek
turrechenprogramms beansprucht Zeit. Die Erfahrung zeigt,
dass ein solcher Unterprogrammaufruf die Taktzeit um bis zu
20% verlängern können.
Wird das NC-Programm von dem Programmierer jedoch im
Rahmen einer Versuch-Irrtums-Einstellung und Durchlaufen
vieler Korrekturläufer so lange geändert bis eine präzise
Werkstückfertigung erreicht wird, ergibt sich in der Regel
eine völlig undurchsichtige Programmstruktur, die, wenn die
Maschine über mehrere NC-Achsen verfügt, nur von Spezialis
ten überblickt wird. Unter NC-Achse wird dabei jeder nume
risch gesteuerte Antrieb verstanden, der zum Verfahren ei
ner Werkzeugspindel oder des Werkstücks dient. NC-Achsen
sind somit letztlich Stellantriebe und die zugeordneten
Führungen.
Hieraus leitet sich die der Erfindung zugrundeliegende
Aufgabe ab, ein Programmsystem zu schaffen, das unabhängig
von der geometrischen Genauigkeit der Werkzeugmaschine eine
erhöhte Bearbeitungsgenauigkeit gestattet, ohne dass die
Taktzeiten unzuträglich erhöht werden oder die Übersicht
lichkeit der Programmstruktur verloren geht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Programm
system gelöst, bei dem die Programmierebene und die Ar
beitsebene voneinander getrennt sind und Korrekturwerte nur
in das Maschinenprogramm der Arbeitsebene, nicht aber in
die Eingaben (Programmierebene) eingearbeitet werden.
Das erfindungsgemäße Maschinensteuerprogrammsystem
enthält ein Bedienmodul, das zur Eingabe der gewünschten
Bearbeitungsvorgänge dient. Das Bedienmodul bildet die Pro
grammierebene. Hier wird die theoretische Geometrie der
Werkzeugmaschine aufgezeigt. Korrekturen, wie sie infolge
nicht präziser Arbeitsergebnisse erforderlich werden, wer
den nicht auf diesen Ebenen eingearbeitet und hier auch
nicht angezeigt. Das Bedienmodul kann eine manuelle Benut
zerschnittstelle oder auch eine Benutzerschnittstelle zur
Übertragung von maschinenlesbaren Daten, bspw. über Daten
träger oder Anbindung an ein CAD-System aufweisen.
Das Maschinensteuerungsprogrammsystem enthält ein
Übersetzungsmodul, das aus den Sollmaßdaten, die das Be
dienmodul bereitstellt, ein Maschinenarbeitsprogramm er
stellt. Das Maschinenarbeitsprogramm gehört zur Arbeits
ebene und enthält alle Arbeitsanweisungen für die einzelnen
Arbeitsspindeln und Stellantriebe (NC-Achsen) der Werkzeugmaschine.
Das Übersetzungsmodul erstellt somit ein Maschi
nenarbeitsprogramm, das von dem Bedienmodul auf nur mittel
bar sichtbar ist.
Zu dem Programmsystem gehört außerdem ein Messmodul,
das beim Vermessen von probeweise gefertigten Werkstücken,
gewonnene Messwerte zu Messdaten verarbeitet und an die
Istmaßdatenschnittstelle des Korrekturmoduls überträgt. Das
Korrekturmodul ist nun in der Lage, das zunächst anhand der
Soll-Daten erstellte Maschinenarbeitsprogramm zu korrigie
ren. Anhand der gewonnenen Messdaten werden nun Positions
werte, Vorschubwerte und sonstige Werte, die in den
Arbeitsanweisungen des Maschinenarbeitsprogramms vorkommen
und den Bearbeitungsvorgang charakterisieren, korrigiert.
Diese Korrektur hat keinen Einfluss auf die von den Bedien
modul angegebenen Daten. Der Bediener sieht somit die Kor
rektur nicht - für Ihn bleibt es bei den einmal eingegebe
nen Zeichnungsdaten (oder CAD-Daten). Die auf der Arbeits
ebene erfolgte Korrektur des Maschinenarbeitsprogramms er
folgt unmittelbar durch Veränderung des Maschinenarbeits
programms, anhand von Differenzen zwischen den Soll-Daten
und den Ist-Daten, wie sie von dem Messmodul gewonnen wor
den sind. Bei Abarbeitung des Maschinenarbeitsprogramms ist
deshalb kein Rückgriff auf irgendwelche Korrekturtabellen
oder Korrekturprogrammen erforderlich. Somit wird die Takt
zeit der Werkzeugmaschine in keiner Weise negativ beein
flusst. Im Vergleich zu Steuerungen, die während des Be
triebs der Werkzeugmaschine auf Korrekturtabellen zu
rückgreifen, wird eine deutliche Verkürzung der Taktzeit
der Werkzeugmaschine erreicht. Jeglicher Zeitverlust, wie
er sonst durch Rückgriff auf Korrekturtabellen oder Korrek
turprogramme eintritt, wird vermieden. Die Steuerung der
Werkzeugmaschine erfolgt durch lineare Abarbeitung des Maschinenarbeitsprogramms.
Dieses wird im Messzyklus jus
tiert.
Mit der erfindungsgemäßen Strukturierung des Maschi
nensteuerungsprogrammssystems wird zum einen eine für den
Bediener übersichtliche Programmierung der Werkzeugmaschine
und zum anderen eine schnelle Arbeit derselben ermöglicht.
Darüber hinaus gestattet das erfindungsgemäße Maschinen
steuerungsprogramm eine hohe Bearbeitungspräzession auf
Werkzeugmaschinen, die geometrisch nicht genau gefertigt
sind. Führungsfehler, Fluchtungsfehler, Elastizitäten und
Nachgiebigkeiten in den Führungen, Werkzeugen oder Werk
stücklagerungen haben keinen Einfluss auf die Präzision des
hergestellten Werkstücks. Diese wird vielmehr im Rahmen der
Einarbeitung durch Korrektur des Maschinenarbeitsprogramms
erreicht. Abweichungen der tatsächlichen Werkzeugmaschinen
geometrie von der theoretischen, auf der Programmierebene
zugrundegelegten Geometrie der Maschine werden von dem Kor
rekturmodul im Zusammenwirken mit dem Messmodul unwirksam
gemacht.
Das Übersetzungsmodul enthält vorzugsweise eine Zu
ordnungsliste oder Zuordnungstabelle, um die korrigierten
Bearbeitungsdaten den Soll-Daten zuordnen zu können. Dies
ermöglicht bei Abarbeitung des Maschinenarbeitsprogramms
die parallele Anzeige der dazugehörigen Arbeitsanweisungen
an der Benutzerschnittstelle mit den Sollwertdaten. Die
Bedienbarkeit und Übersichtlichkeit des Programmsystems ist
dadurch sehr hoch.
Das Maschinensteuerungsprogrammsystem kann ohne wei
ters beim ersten Erstellen des Maschinenarbeitsprogramms
die Soll-Daten als Bearbeitungsdaten zugrunde legen. Die
Korrektur erfolgt durch das Korrekturmodul in einer oder
mehreren Iterationsstufen. Es ist jedoch auch möglich, be
kannte Geometriefehler der Werkzeugmaschine in einer Kor
rekturtabelle abzulegen. Dies eröffnet die Möglichkeit,
dass das Übersetzungsmodul beim ersten Erstellen des Ma
schinenarbeitsprogramms bereits die Soll-Daten anhand der
Korrekturtabelle umrechnet, so dass der erste Bearbeitungs
versuch bereits mit korrigierten Daten durchgeführt wird.
Unter Umständen lassen sich damit Einarbeitungszeiten ver
kürzen, indem schon bei der ersten Probefertigung genauere
Ergebnisse erzielt werden. In einigen Fällen kann dadurch
die Anzahl der erforderlichen Iterationszyklen gesenkt wer
den. Das Messmodul fasst vorzugsweise einzelne Messwerte
von mehreren Werkstücken zu Messdaten zusammen. Beispiels
weise streuen die Messwerte etwas und werden durch das
Messmodul dann anhand einer Mittelwertbildung oder ander
weitiger statistischer Auswertung zu Messdaten zusammenge
fasst. Dabei kommt es bspw. auf die Bildung des Mittelwerts
(Erwartungswert) und die Streuung der Messwerte an. Aus der
Streuung und dem zugelassenen Toleranzbereich der Vorgabe
werte kann bestimmt werden, ob sich überhaupt eine prozess
sichere Fertigung mit der gewünschten Genauigkeit erreichen
lässt. Falls nicht, kann der kritische Bearbeitungsvorgang
bei Werkzeugmaschinen mit mehren oder vielen Arbeitsstatio
nen auf eine andere Arbeitsstation verlegt werden, die die
Durchführung der betreffenden Bearbeitung evtl. mit gerin
geren Streuungen gestattet.
Insbesondere für Werkzeugmaschinen mit mehreren Werk
stückaufspannplätzen ist es vorteilhaft, wenn für jeden
Werkstückaufspannplatz ein individuelles Maschinenarbeits
programm erzeugt wird. Auf diese Weise kann das entspre
chende individualisierte Maschinenarbeitsprogramm Ungenauigkeiten,
die von dem Werkstückaufspanntisch oder einer
Werkstückpositioniervorrichtung herrühren, genauso ausglei
chen, wie Ungenauigkeiten, die aus Fehlpositionierungen der
Arbeitspindeln herrühren.
Darüber hinaus berücksichtigt das genannte Korrektur
verfahren Abweichungen und Ungenauigkeiten, die sich aus
Nachgiebigkeiten des Werkstücks bspw. an dünnwandigen Be
reichen ergeben. Alle Korrekturen erfolgen auf der Arbeits
ebene unterhalb der Bedienebene und sind von dem Bediener
somit unsichtbar. Bedarfsweise kann eine Anzeige der Kor
rekturwerte vorgesehen werden.
Entsprechende Vorzüge, wie für das Maschinensteue
rungsprogrammsystem, ergeben sich für das Verfahren zur
Steuerung einer Werkzeugmaschine.
Einzelheiten vorteilhafter Ausführungsformen der Er
findung ergeben sich aus der Zeichnung der Beschreibung
oder Unteransprüchen. In der Zeichnung sind Ausführungsbei
spiele der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 ein Maschinensteuerungsprogrammsystem als Block
schaltbild,
Fig. 2 die Korrektur der Bearbeitung eines Werkstücks
mit dem Maschinensteuerungsprogrammsystem nach
Fig. 1,
Fig. 3 ein Verfahren zur Steuerung einer Werkzeugmaschi
ne, durchgeführt mit dem Maschinensteuerungspro
grammsystem nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Werkzeugmaschine in einer aufs äußerste
schematisierten Darstellung,
Fig. 5 eine Werkezeugmaschine mit mehreren Werkstückauf
spannplätzen in einer aufs äußerste schematisier
ten Darstellung und
Fig. 6 ein Programmsystem zur Steuerung der Werkzeug
maschine nach Fig. 5 als Blockschaltbild.
In Fig. 1 ist ein Maschinensteuerungsprogrammsystem 1
in schematisierter Darstellung als Blockschaltbild veran
schaulicht. Es dient bpsw. zur Steuerung einer Werkzeug
maschine 2, wie sie in Fig. 4 sehr schematisch veranschau
licht ist. Die Werkzeugmaschine 2 dient der Bearbeitung
eines Werkstücks 3, das ortsfest oder, wie veranschaulicht,
durch einen Drehtisch gelagert sein kann. Dem Werkstück 3
und dem Drehtisch 4 ist eine Arbeitsspindel 5 mit einem
daran befestigten Werkzeug 6 zugeordnet. Die Arbeitsspindel
5 ist drehend angetrieben und durch eine Positioniereinheit
7 in verschiedenen, im Beispiel in zwei Richtungen XY be
wegbar. Dazu dienen Führungen 8, 9 und Antriebe 10, 11.
Die Führung 8 und der Antrieb 10 bilden eine NC-Achse für
die Richtung X. Die Führung 9 und der Antrieb 11 bilden die
NC-Achse für die Richtung Y. Eine weitere NC-Achse bildet
der nicht weiter veranschaulichte Antrieb des Drehtischs 4
sowie der Antrieb der Arbeitsspindel 5. Alle NC-Achsen wer
den von einer Steuerungseinrichtung 12 gesteuert, d. h. kon
trolliert bewegt.
Die Steuerungseinrichtung 12 ist programmgesteuert.
Auf der Steuerungseinrichtung 12 läuft das Maschinensteue
rungsprogrammsystem 1 nach Fig. 1. Zu den Maschinensteue
rungsprogrammsystem 1 gehören ein Bedienmodul 14, ein Über
setzungsmodul 15, ein Messmodul 16 und ein Korrekturmodul
17. Das Bedienmodul 14 weist eine Ein- und Ausgabeschnitt
stelle auf, die als Bedienschnittstelle 18 dient. Die Be
dienschnittstelle 18 ist bspw. eine manuelle Eingabeein
richtung (Tastatur) in Verbindung mit einem Monitor, eine
Datenschnittstelle zur Anbindung an ein CAD-Programm oder
eine anderweitige Ein- und Ausgabeschnittstelle. Die Funk
tion des Bedienmoduls liegt in der Nutzerkommunikation. Es
dient bpsw. dazu, die Soll-Daten, wie bspw. Zeichnungsmaße
einer Fertigteilzeichnung oder diesen Maßen entsprechende
Eingabewerte, aufzunehmen. Außerdem kann das Bedienmodul 14
zur Eingabe von Bearbeitungsaktionen eingerichtet sein, wie
bspw. Auswahl einer Arbeitsspindel, Positionierung dersel
ben, Antrieb derselben mit vorgegebener Drehzahl, Vorschub
derselben in bestimmter Richtung und mit vorgegebener Ge
schwindigkeit. Diese Eingaben bilden die Solldaten.
Ausgangsseitig weist das Bedienmodul 14 eine Soll-Da
tenschnittstelle 19 auf, die die Soll-Daten bereitstellt.
Das Übersetzungsmodul weist einen entsprechenden Soll-Da
teneingang 21 auf, an dem es die das gewünschte ideale
Werkstück, auf einer geometrisch ideal exakten Werkzeug
maschine abbildenden Soll-Daten erhält. Das Übersetzungs
modul erstellt nun anhand dieser Daten ein Maschinen
arbeitsprogramm 22, das zur unmittelbaren Ansteuerung der
gesteuerten NC-Achsen dient. Mit diesem Maschinenarbeits
programm 22 ist eine Fertigung durchführbar, die in Fig. 1
durch einen Block 23 symbolisiert ist. Die dabei erzeugten
Werkstücke werden mit einer geeigneten Messvorrichtung 24
vermessen (Fig. 4), wobei die gemessenen Daten als Ist-Da
ten über eine entsprechende Datenverbindungsleitung 25 an
einen Ist-Dateneingang 26 des Korrekturmoduls 15 geführt
werden. An einem Soll-Dateneingang 27 erhält das Korrektur
modul 17 die Soll-Daten die das Bedienmodul 14 an seiner
Soll-Datenschnittstelle 19 bereitstellt.
Das Korrekturmodul 27 prüft, ob die Soll-Daten und
Ist-Daten im Rahmen einer vorgegebenen oder einzugebenden
(siehe Datenleitung 28) Genauigkeit übereinstimmen oder
nicht. Ist die Abweichung (Differenz) zu groß, wird das
Maschinenarbeitsprogramm 22 entweder direkt oder mit Hilfe
des Übersetzungsmoduls 15 abgeändert.
Das insoweit beschriebene Maschinensteuerungsprogramm
system 1 funktioniert wie folgt:
Zur Erläuterung wird zunächst als einfacher Fall an genommen, dass in das in Fig. 2 veranschaulichte Werkstück, 3 eine Bohrung 31 einzubringen ist, deren X und Y Koordina ten jeweils 50 Einheiten betragen. D. h. (X, Y) = (50, 50). Diese Daten erhält das Bedienmodul 14 und übergibt sie an das Übersetzungsmodul, das zunächst einmal ein Maschinen arbeitsprogramm mit den Sollkoordinaten 50, 50 erstellt. Das entsprechende Maschinenarbeitsprogramm wird an die Steuer einrichtung 12 übergeben oder in dieser generiert. Es steu ert nun die Fertigung (Block 23 in Fig. 1) eines Probelo ses. Dieses kann ein oder mehrere Teile umfassen. Um sta tistisch relevante Aussagen gewinnen zu können, wird vor zugsweise ein Los gefertigt, das mehrere (eine ausreichende Anzahl) Werkstücke umfasst. Die gefertigten Werkstücke wer den an die Messvorrichtung 24 (Fig. 4) übergeben. Das Mess modul 16, das Teil der Messvorrichtung 24 oder an anderer Stelle des Gesamtsystems laufen kann, stellt nun aus den gewonnen Messwerten die Ist-Daten für die tatsächlich her gestellte Bohrung 31 fest. In der Regel ist deren Position von der in Fig. 2 gestrichelt veranschaulichten Sollpositi on verschieden. Das Korrekturmodul stellt somit eine Abwei chung zwischen Soll-Daten und Ist-Daten fest. Anhand dieser Abweichung korrigiert das Übersetzungsmodul 15 nun das Ma schinenarbeitsprogramm. Im einfachsten Fall werden die in den jeweiligen Richtungen X, Y gemessenen Abweichungen von den Positionswerten, die das Maschinenarbeitsprogramm ein stellen soll, addiert bzw. subtrahiert. Im vorliegenden Beispiel ergeben sich bspw. Maschinendaten XM und YM, die von dem Soll-Daten 50 abweichen (XM = 49,1 und YM = 52,3). Zugleich kann das Übersetzungsmodul eine Liste 34 anlegen, die kenntlich macht, welche Soll-Daten zu den tatsächlich gefahrenen und von dem Maschinenarbeitsprogramm abgearbei teten Daten gehören.
Zur Erläuterung wird zunächst als einfacher Fall an genommen, dass in das in Fig. 2 veranschaulichte Werkstück, 3 eine Bohrung 31 einzubringen ist, deren X und Y Koordina ten jeweils 50 Einheiten betragen. D. h. (X, Y) = (50, 50). Diese Daten erhält das Bedienmodul 14 und übergibt sie an das Übersetzungsmodul, das zunächst einmal ein Maschinen arbeitsprogramm mit den Sollkoordinaten 50, 50 erstellt. Das entsprechende Maschinenarbeitsprogramm wird an die Steuer einrichtung 12 übergeben oder in dieser generiert. Es steu ert nun die Fertigung (Block 23 in Fig. 1) eines Probelo ses. Dieses kann ein oder mehrere Teile umfassen. Um sta tistisch relevante Aussagen gewinnen zu können, wird vor zugsweise ein Los gefertigt, das mehrere (eine ausreichende Anzahl) Werkstücke umfasst. Die gefertigten Werkstücke wer den an die Messvorrichtung 24 (Fig. 4) übergeben. Das Mess modul 16, das Teil der Messvorrichtung 24 oder an anderer Stelle des Gesamtsystems laufen kann, stellt nun aus den gewonnen Messwerten die Ist-Daten für die tatsächlich her gestellte Bohrung 31 fest. In der Regel ist deren Position von der in Fig. 2 gestrichelt veranschaulichten Sollpositi on verschieden. Das Korrekturmodul stellt somit eine Abwei chung zwischen Soll-Daten und Ist-Daten fest. Anhand dieser Abweichung korrigiert das Übersetzungsmodul 15 nun das Ma schinenarbeitsprogramm. Im einfachsten Fall werden die in den jeweiligen Richtungen X, Y gemessenen Abweichungen von den Positionswerten, die das Maschinenarbeitsprogramm ein stellen soll, addiert bzw. subtrahiert. Im vorliegenden Beispiel ergeben sich bspw. Maschinendaten XM und YM, die von dem Soll-Daten 50 abweichen (XM = 49,1 und YM = 52,3). Zugleich kann das Übersetzungsmodul eine Liste 34 anlegen, die kenntlich macht, welche Soll-Daten zu den tatsächlich gefahrenen und von dem Maschinenarbeitsprogramm abgearbei teten Daten gehören.
Mit dem korrigierten Maschinenarbeitsprogramm wird nun
eine weitere Probefertigung durchgeführt, die in der Regel
schon die gewünschten präzisen Werkstücke erbringt. Falls
nicht, wird der Korrekturvorgang nochmals durchlaufen, in
dem die Werkstücke mit dem Messmodul 16 vermessen werden
und indem das Korrekturmodul 17 anhand der festgestellten
Unterschiede zwischen Soll-Daten und Ist-Daten das Maschi
nenarbeitsprogramm nochmals korrigiert.
In der Regel genügen ein oder wenige solcher Itera
tionsläufe in dem Maschinensteuerungsprogrammsystem 1 nach
Fig. 1.
Die Liste 34 gestattet in jedem Arbeitsschritt, ins
besondere bei Hand- und Probebetrieb des Maschinensteue
rungsprogrammsystems, die Anzeige des jeweils aktuellen
Programmschritts mit Soll-Daten durch das Bedienmodul 14.
Der Bediener wird auf diese Weise nicht gewahr, dass das
Maschinenarbeitsprogramm von den Zeichnungsdaten (Soll-Da
ten) abweichende tatsächlich Einstellungen hat und durch
fährt. Auf diese Weise treten Geometriefehler der Werkzeug
maschine, Nachgiebigkeiten der Werkzeugmaschinen fehlende
Steifigkeit des Werkstücks und andere Fehlerquellen nicht
mehr in Erscheinung. Die Werkzeugmaschine muss nicht im
geometrischen Sinne präzise gefertigt sein. Ausrichtfehler,
Linearitätsfehler, Führungsfehler und ähnliche Fehlerquel
len bleiben ohne Einfluss auf die Präzision des Bearbei
tungsergebnisses. Die einzige Bedingung an die Werkzeug
maschine ist, dass bei der Fertigung entstehende Maße möglichst
genau reproduziert werden. Die vorhandenen Posi
tionsfehler werden dann durch das Messmodul 16 und das Kor
rekturmodul 17 unwirksam gemacht. Dies ohne jegliche Ein
buße an Bedienbarkeit und Arbeitsgeschwindigkeit.
Zur Verdeutlichung ist der Ablauf des Einarbeitungs
vorgangs, wie er von dem erfindungsgemäßen Maschinensteue
rungsprogrammsystem 1 durchgeführt wird, nochmals in Fig. 3
veranschaulicht. Nach Eingabe der Sollwerte wird ein erstes
Maschinensteuerungsprogramm anhand der eingegebenen Bear
beitungstaten erzeugt. Nach Probefertigung der Werkstücke
werden die Ist-Maße derselben gemessen. Wenn diese nicht
mit den Solldaten übereinstimmen, ändert das Korrekturmodul
die Bearbeitungsdaten entsprechend. Diese Korrektur kann
ein- oder mehrmals vorgenommen werden, bis die gewünschten
Ist-Maße erreicht werden.
Die erste Erstellung des Maschinensteuerprogramms an
hand der eingegebenen Bearbeitungsdaten kann ohne jegliche
Berücksichtigung von Geometriefehlern der Werkezeugmaschine
erfolgen. Es ist jedoch zumindest dann, wenn diese Geome
triefehler größere Werte annehmen, vorteilhaft, bereits das
erste Maschinenarbeitsprogramm unter Berücksichtigung sol
cher bekannten Abweichungen zu erstellen. Dies ist möglich,
wenn eine entsprechende Tabelle 35 vorhanden ist (Fig. 1),
auf die das Übersetzungsmodul bedarfweise zurückgreifen
kann. Dies ist jedoch optional.
Ein wesentlicher Vorteil der Aufteilung in eine Pro
grammierebene und eine Arbeitsebene liegt darin, dass es
möglich ist, mit einem Maschinenarbeitsprogramm zu arbei
ten, das ohne Beschreibung und ohne jegliche Unterpro
grammaufrufe auskommt. Auf der Benutzerebene hat (Programmierebene
hat der Programmierer die Möglichkeit ein Pro
grammierfreundliches NC-Programm zu erstellen, das einen
entsprechenden Bedienkomfort (z. B. das Aufrufen von
Arbeitszyklen und Unterprogrammen gestattet. Dieses Pro
gramm wird in der Arbeitsebene als ein ganz direkt ge
schriebenes nacktes Programm übersetzt, um damit kürzeste
Zykluszeiten an der Maschine zu erreichen. Wird die Abar
beitung des Maschinearbeitsprogramms an irgendeiner Stelle
gestoppt, wird von dem Übersetzungsmodul die entsprechende
Stelle des Bedienprogramms in dem Bedienmodul angesteuert,
so dass die vorhandene Situation und die Position des Pro
gramms quasi rückübersetzt werden. Der Bediener kann somit
sofort erkennen, an welcher Stellung in welcher Situation
sich das Maschinenarbeitsprogramm gerade befindet. Dieses
System ermöglicht die einfache Bedienung auf sehr komplexe
NC-Maschinen, mit vielen Achsen und umfangreichen NC-Pro
grammen. Außerdem stellt die Aufteilung des Programmsystems
in einem Programmierebene und in eine Arbeitsebene sicher,
dass die Maschine mit kürzt möglichster Zykluszeit betrei
ben wird. Dieser Vorteil wiegt vor allen bei komplexen Ma
schinen mit umfangreichen NC-Programmen schwer.
In Fig. 5 ist eine abgewandelte Werkzeugmaschine unter
Fig. 2 veranschaulicht. Diese weist einen Werkstückträger
36 auf, der um eine Drehachse 37 drehbar gelagert ist. Der
Werkstückträger 36 ist in Draufsicht bspw. kreuzförmig,
wobei an den Flanken der Arme des Kreuzes Drehtische 104
angeordnet sind. Diese lagern die Werkstücke 3 jeweils
drehbar um eine Achse, die quer zur Drehachse 37 ausgerich
tet ist und senkrecht auf der jeweiligen Seitenfläche des
Werkstückträgers 36 steht.
Von den vier dargestellten Werkstückpositionen stellen
drei Werkstückpositionen Bearbeitungspositionen dar, wäh
rend die vierte Position 38 z. B. eine Belade- und Entlade
position ist. An allen anderen Positionen sind jeweils ein
oder mehrere Bearbeitungseinheiten vorgesehen. Im vorlie
genden Ausführungsbeispiel sind zwei Revolverköpfe 39, 40
mit jeweils mehreren Werkzeugen 41, 42 vorgesehen. Außerdem
sind die Revolverköpfe 39, 40 durch nicht weiter ver
anschaulichte NC-Achsen bzw. Antriebseinheiten jeweils in
X- und Y-Richtung verfahrbar.
Zur Steuerung einer solchen Werkzeugmaschine 102 ist
das Maschinensteuerungsprogrammsystem 1 etwas abgewandelt.
In dieser Form ist es in Fig. 6 veranschaulicht. Dabei gilt
die Beschreibung des Maschinensteuerungsprogrammsystems
nach Fig. 1, sofern nicht ausdrücklich auf Unterschiede
hingewiesen ist, entsprechend.
Das Maschinensteuerungsprogrammsystem 1 nach Fig. 6
weist wie gehabt das Bedienmodul 14 auf. Das Korrekturmodul
und das Übersetzungsmodul sind hier zu einem Übersetzungs-
und Korrekturmodul 15/17 zusammengefasst. Dieses erzeugt
zunächst anhand der Soll-Daten und sobald Probefertigungen
vorliegen zusätzlich anhand der Ist-Daten, Maschinenar
beitsprogramme M1, M2, M3, M4. Diese sind jeweils in Dreh
tischen 104 individuell zugeordnet, nämlich M1 → T1, M2 →
T2, M3 → T3, M4 → T4. Bildlich gesprochen wechseln die
Maschinensteuerungsprogramme M1, M2, M3, M4 mit dem Fort
schalten des Werkstückträgers 36 um 90° jeweils ihren
Platz. Sie gehen mit dem Werkstück und mit dem betreffenden
Werkstückaufspannplatz zur nächsten Arbeitsstation über und
werden in dem betreffenden Teil der Steuerung für die dort
vorhandenen Bearbeitungseinheiten geladen. Mit diesen auf
spannplatzspezifischen Maschinenarbeitsprogrammen M1 bis M4
wird eine Probefertigung durchgeführt, wobei jeweils dieje
nigen Werkstücke, die auf dem gleichen Tisch T1, T2, T3,
oder T4 hergestellt worden sind, jeweils in einer Gruppe
F1, F2, F3, F4 zusammengefasst werden. Diese Gruppen werden
von dem Messmodul 16 jeweils einzeln vermessen, wobei die
sich ergebenden Ist-Werte wiederum gruppenweise erfasst und
als Ist-Daten IST1 bis IST4 bspw. nacheinander ausgegeben
werden. Das Übersetzungs- und Korrekturmodul 15/17 korri
giert danach dann alle 4 Maschinenarbeitsprogramme M1 bis
M4 anhand der sich jeweils zwischen den Soll-Daten SOLL und
den Ist-Daten IST1 bis IST4 ergebenen Differenzen.
Das Ergebnis dieser Maßnahme sind dem Werkstückauf
spannplätzen T1 bis T4 individuelle zugeordnete Maschinen
arbeitsprogramme, die jeweils alle für den speziellen Auf
spannplatz und die Bearbeitungseinheiten spezifischen Kor
rekturen enthalten. Die Werkzeugmaschine arbeitet mit vier
unterschiedlichen Maschinenarbeitsprogrammen, von denen
jeweils 3 gleichzeitig aktiv sind (die 4. Position 38 ist
keine Bearbeitungsposition, sondern eine Be- und Entlade
station). Der Bediener spürt von alledem nichts. Er sieht
an der Bedienoberfläche lediglich ein Maschinensteuerpro
gramm, das Soll-Maße wiedergibt.
Zur Verbesserung der Präzision von Werkzeugmaschinen,
unabhängig von der Einhaltung einer mechanisch geometri
schen Präzision und zur Verbesserung der Bedienbarkeit ei
ner solchen Werkzeugmaschine sowie gegebenenfalls zur Ver
minderung von Taktzeiten, ist ein Maschinensteuerungspro
grammsystem 1 geschaffen, das strikt zwischen Programmier
ebene und Arbeitsebene trennt. Die Programmierebene ist
einem Bedienmodul 14 zugeordnet, das nur Soll-Daten erhält
und Soll-Daten wiedergibt. Mit Hilfe eines Übersetzungsmoduls
und oder eins Korrekturmoduls wird ein Maschinen
arbeitsprogramm erzeugt, das der Arbeitsebene zugeordnet
ist. Das Maschinenarbeitsprogramm enthält die Anweisungen
und Daten, die erforderlich sind, um das Werkstück in der
gewünschten Präzision zu fertigen. Die Daten und Anweisun
gen des Maschinenarbeitsprogramms können von den Daten und
Anweisungen des Bedienmoduls 14 abweichen. Um das Maschine
arbeitsprogramm zu erzeugen, wird auf Messdaten eines Mess
moduls 16 zurückgegriffen, die in einem Einarbeitungsvor
gang gewonnen werden. Das Korrekturmodul 17 korrigiert das
Maschinenarbeitsprogramm in einer solchen Weise, dass die
gewünschte Präzision erreicht wird.
Claims (16)
1. Maschinensteuerungsprogrammsystem (1), insbesondere
für in der Serienfertigung eingesetzten Werkzeugma
schinen (2, 102),
mit einem Bedienmodul (14), das als Benutzerschnitt stelle zur Eingabe der gewünschten Fertigungsmaße und Fertigungsvorgänge dient,
mit einem Übersetzungsmodul (15), das zur Erstellung eines Maschinenarbeitsprogramms (22) zur Steuerung der NC-Antriebe der Werkzeugmaschine dient, wobei das Übersetzungsmodul (15) eine Soll-Datenschnittstelle (21) aufweist
mit einem Korrekturmodul (17), das eine Ist-Daten schnittstelle (26) aufweist und dazu eingerichtet ist, Bearbeitungsdaten des Maschinenarbeitsprogramms (22) anhand von Differenzen zwischen den Soll-Daten und den Ist-Daten zu korrigieren,
mit einem Messmodul (16), das Messdaten, die an in einer Probefertigung hergestellten Werkstücken (3) gewonnen sind, an die Ist-Datenschnittstelle (26) überträgt.
mit einem Bedienmodul (14), das als Benutzerschnitt stelle zur Eingabe der gewünschten Fertigungsmaße und Fertigungsvorgänge dient,
mit einem Übersetzungsmodul (15), das zur Erstellung eines Maschinenarbeitsprogramms (22) zur Steuerung der NC-Antriebe der Werkzeugmaschine dient, wobei das Übersetzungsmodul (15) eine Soll-Datenschnittstelle (21) aufweist
mit einem Korrekturmodul (17), das eine Ist-Daten schnittstelle (26) aufweist und dazu eingerichtet ist, Bearbeitungsdaten des Maschinenarbeitsprogramms (22) anhand von Differenzen zwischen den Soll-Daten und den Ist-Daten zu korrigieren,
mit einem Messmodul (16), das Messdaten, die an in einer Probefertigung hergestellten Werkstücken (3) gewonnen sind, an die Ist-Datenschnittstelle (26) überträgt.
2. Maschinensteuerungsprogrammsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Übersetzungsmodul
(15) eine Zuordnungsliste (34) zur Zuordnung von kor
rigierten Bearbeitungsdaten zu Soll-Daten enthält.
3. Maschinensteuerungsprogrammsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienmodul (14) an
der Benutzerschnittstelle Soll-Daten empfängt und wie
dergibt.
4. Maschinensteuerungsprogrammsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Übersetzungsmodul
(15) beim ersten Erstellen des Maschinenarbeitspro
gramms (22) die Soll-Daten als Bearbeitungsdaten über
trägt.
5. Maschinensteuerungsprogrammsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Übersetzungsmodul
(15) beim ersten Erstellen des Maschinenarbeitspro
gramms (22) die Bearbeitungsdaten anhand der Soll-Da
ten und anhand einer Korrekturtabelle (35) erzeugt,
die Korrekturdaten zur Berücksichtigung von Geometrie
fehlern der Werkzeugmaschine (2) enthält.
6. Maschinensteuerungsprogrammsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Messmodul (16) ein
zelne Messwerte durch statistische Nachbearbeitung zu
Messdaten umwandelt.
7. Maschinensteuerungsprogrammsystem nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass zu der statistischen Aus
wertung die Bildung des Mittelwerts und der Streuung
der Messwerte gehören.
8. Maschinensteuerungsprogrammsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Werkzeugmaschi
ne (2) mit mehreren Werkstückaufspannplätzen (T1, T2,
T3, T4) für jeden Werkstückaufspannplatz ein individu
elles Maschinenarbeitsprogramm (M1, M2, M3, M4) erzeugt
wird.
9. Verfahren zur Steuerung einer Werkzeugmaschine, ins
besondere für eine in der Serienfertigung eingesetzten
Werkzeugmaschine, bei dem
mit einem Bedienmodul (14), das als Benutzerschnitt stelle dient, gewünschte Fertigungsmaße und Ferti gungsvorgänge eingegeben werden,
mit einem Übersetzungsmodul (16), ein Maschinen arbeitsprogramm (22) zur Steuerung der NC-Antriebe der Werkzeugmaschine erstellt wird, wobei das Überset zungsmodul eine Soll-Datenschnittstelle (21) aufweist
mit einem Korrekturmodul (17), das eine Ist-Daten schnittstelle (26) aufweist, Bearbeitungsdaten des Maschinenarbeitsprogramms (22) anhand von Differenzen zwischen den Soll-Daten und den Ist-Daten korrigiert werden, und bei dem
mit einem Messmodul (16) Messdaten an in einer Probe fertigung hergestellten Werkstücken (3) gewonnen und an die Ist-Datenschnittstelle (26) übertragen werden.
mit einem Bedienmodul (14), das als Benutzerschnitt stelle dient, gewünschte Fertigungsmaße und Ferti gungsvorgänge eingegeben werden,
mit einem Übersetzungsmodul (16), ein Maschinen arbeitsprogramm (22) zur Steuerung der NC-Antriebe der Werkzeugmaschine erstellt wird, wobei das Überset zungsmodul eine Soll-Datenschnittstelle (21) aufweist
mit einem Korrekturmodul (17), das eine Ist-Daten schnittstelle (26) aufweist, Bearbeitungsdaten des Maschinenarbeitsprogramms (22) anhand von Differenzen zwischen den Soll-Daten und den Ist-Daten korrigiert werden, und bei dem
mit einem Messmodul (16) Messdaten an in einer Probe fertigung hergestellten Werkstücken (3) gewonnen und an die Ist-Datenschnittstelle (26) übertragen werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass das Übersetzungsmodul (15) eine Zuordnungsliste
(34) zur Zuordnung von korrigierten Bearbeitungsdaten
zu Soll-Daten enthält.
11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass durch das Bedienmodul (14) mittels der Benutzer
schnittstelle Soll-Daten empfangen und wiedergegeben
werden.
12. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass beim ersten Erstellen des Maschinenarbeitspro
gramms (22) die Soll-Daten als Bearbeitungsdaten in
das Maschinenarbeitsprogramm (22) übertragen werden.
13. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass mittel des Übersetzungsmoduls (16) beim ersten
Erstellen des Maschinenarbeitsprogramms (22) die Be
arbeitungsdaten anhand der Soll-Daten und anhand einer
Korrekturtabelle (35) erzeugt werden, die Korrektur
daten zur Berücksichtigung von Geometriefehlern der
Werkzeugmaschine (2) enthält.
14. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass einzelne Messwerte durch das Messmodul (16) durch
statistische Nachbearbeitung zu Messdaten umgewandelt
werden.
15. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass im Rahmen der statistischen Auswertung der Mit
telwert und die Streuung der Messwerte bestimmt wer
den.
16. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass bei einer Werkzeugmaschiene mit mehreren Werk
stückaufspannplätzen für jeden Werkstückaufspannplatz
ein individuelles Maschinenarbeitsprogramm erzeugt
wird.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE2001119082 DE10119082A1 (de) | 2001-04-19 | 2001-04-19 | Maschinensteuerungsprogrammsystem und Verfahren zur Steuerung einer Werkzeugmaschine |
| AU2002302338A AU2002302338A1 (en) | 2001-04-19 | 2002-04-09 | Machine control program system and method for controlling a machine tool |
| PCT/DE2002/001286 WO2002086636A2 (de) | 2001-04-19 | 2002-04-09 | Maschinensteuerungsprogrammsystem und verfahren zur steuerung einer werkzeugmaschine |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001119082 DE10119082A1 (de) | 2001-04-19 | 2001-04-19 | Maschinensteuerungsprogrammsystem und Verfahren zur Steuerung einer Werkzeugmaschine |
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| DE2001119082 Withdrawn DE10119082A1 (de) | 2001-04-19 | 2001-04-19 | Maschinensteuerungsprogrammsystem und Verfahren zur Steuerung einer Werkzeugmaschine |
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