DE101227C - - Google Patents
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- DE101227C DE101227C DENDAT101227D DE101227DA DE101227C DE 101227 C DE101227 C DE 101227C DE NDAT101227 D DENDAT101227 D DE NDAT101227D DE 101227D A DE101227D A DE 101227DA DE 101227 C DE101227 C DE 101227C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/06—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
- G05D16/063—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
- G05D16/0675—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting on the obturator through a lever
- G05D16/0677—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting on the obturator through a lever using one membrane without spring
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
KLASSE 47// Maschinenelemente.
ERNST MORITZ ECKARDT in NEU-SEIDNITZ, Post Blasewitz b. Dresden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i6. März 1897 ab.
Der Zweck dieser Erfindung ist, ein Druckminderventil zu scharfen, bei dem der hohe
Druck von Gasen, Flüssigkeiten u. s. w. fast keinen Einflufs auf das Ventil c ausübt, also
weder bestrebt ist, das Ventil c zu schliefsen noch zu öffnen, und nur im geschlossenen Zustande
ein dem Querschnitt des Ventils c entsprechender proportionaler Ueberdruck vorhanden ist.
Dadurch kommen alle Federn und Gewichte, welche bisher bei dieser Art Ventile zum Ausgleich
des hohen Druckes zum niederen Drucke nöthig waren, in Wegfall und ein gleichmä'fsiges
Arbeiten des Ventils wird erreicht.
Die Federn und Gewichte bewirken, da die Triebkraft derselben sich stets gleich bleibt,
aber der hohe Druck beständig sich verändert und abnimmt, ein ungleichmä'fsiges Arbeiten
des Ventils. Dies ist bei dem neuen Ventil nicht der Fall, es unterscheidet sich hierdurch
hauptsächlich von den bisherigen Druckminderventilen.
Die Neuheit der Erfindung und der damit erzielte Vortheil sind besonders durch einen
Vergleich mit den durch die Patentschriften Nr. 13117, 19415, 40647, 42305 und 53171
bekannt gewordenen Ventilen zu erkennen.
Setzt man dieselben mit einem Behälter in Verbindung, in welchem die Gase u. s.w. sich
in einer Anfangsspannung von etwa 12 Atm. befinden, welche für den Gebrauch in einem
anderen Behälter auf Y8 Atm. vermindert werden
sollen, so erreicht man dies dadurch, dafs man die Federn oder Gewichte von 12 Atm.
zu Y8 Atm. in Ausgleich bringt. Ist nun aber
durch Ausströmen der Gase u. s. w. der Druck von 12 Atm. im ersten Behälter vermindert
worden, so wird auch nicht mehr der gleiche Einflufs durch die Federn und Gewichte ausgeübt,
d. h. die Thätigkeit des Ventils mufs eine andere werden und ist somit ungleichmäfsig.
Dieser Fall tritt bei dem neuen Ventil nicht ein, da der hohe Druck in der Kammer I das
Ventil weder schliefsen noch öffnen kann und fast keine Einwirkung ausübt.
Strömen bei diesem neuen Ventil die Gase u. s. w. durch die Oeffnung α aus dem Kanal I
in den Kanal II, so hebt sich die elastische Platte b bei einem vorher bestimmten und nun
erreichten Druck so hoch nach oben, dafs die Oeffnung α durch den Ventilschlufs c abgeschlossen
wird. Läfst der Druck in Kammer II etwas nach, so geht die Platte b zurück und
Durchgang α ist geöffnet.
Dieser Vorgang wiederholt sich ohne jeden Eingriff.
Ein Druck von verschiedener Stärke, auf welche man die Gase u. s. w. in Kammer II
vermindern will, läfst sich entweder durch elastische Platten b von verschiedener Stärke
(Fig. 1), welche dementsprechend ausprobirt und eingelegt werden, oder durch einen Federmechanismus,
wie in Fig. 4 dargethan, erreichen.
Der Zweck dieses neuen Ventils bedingt nun auch eine veränderte Construction, welche
hauptsächlich in der Abdichtung des Hebels d zur Kammer I besteht und ein besonderes
Merkmal gegenüber den bekannten Ventilen
bildet. Die Bewegung des Hebels d in Verbindung mit dem hohen Druck in Kammer I
erfordert eine sorgfältige sichere Abdichtung.
Dieselbe besteht aus der Abdichtungsscheibe e, welche am äufseren Rande durch die Scheibe f
und in der Mitte durch die Scheibe g stattfindet. Die letztere ist mit einem Messer oder
einer Nase h versehen, welche an der Scheibe/ anliegen, um die Beweglichkeit der Dichtungs-,
scheibe e zu ermöglichen. . "
Scheibe/ wird durch die Mütter i angeprefst.
In dem Patente Nr. 97218 ist hauptsächlich
angeführt, dafs der Hebelmechanismus aüfserhalb der Gasräume angeordnet sei, wodurch
die Einwirkung der Gase auf. das Material, sowie eine Verunreinigung der Scharniertheile
nicht stattfinden kann. Dies stimmt nur insoweit, als nunmehr, eine Verunreinigung yon
aufserhalb eintreten kariri. Auch wird ferner erwähnt, dafs keine gleitende Reibung, sondern
nur Zapfenreibung entsteht und ein Festklemmen der Ventile in ihren Führungen somit
nicht erfolgen kann. Bei dieser gehörigen Reinhaltung und Schmierung der Zapfenlager
ist diese Voraussetzung auch im Wesentlichen richtig, jedoch ist bekannt, dafs Zapfenlager
sich durch viele Bewegung leicht festsetzen 'köniien. ' ■ '" ■'
Als Neuheit dieser Erfindung ist daher hauptsächlich zu betrachten, dafs beide vorstehend
erwähnten Punkte abgeändert sind, da die drei Scharniertheile und deren Nachtheile vollständig
in Wegfall kommen und die Hebelführung durch eine höchst praktische Membranführung
ersetzt ist, welche weder von den Druckgasen beeinflufst, sowie durch äufsere Verunreinigung
gehemmt werden kann, sondern auch eine wesentlich einfachere Ausführung gestattet.
Ferner ist im Patente Nr. 97218 ebenfalls,
wie bereits in den meisten Druckminderventilen, unbedingt ein Federdruck erforderlich,
da der hochgespannte Druck der Gase beständig bestrebt ist, das Ventil zu öffnen.
In dieser Erfindung ist diese Federspannung nicht erforderlich, da der gespannte Druck
nicht bestrebt ist, das. Ventil zu öffnen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Druckminderventil der durch Patent Nr. 97218 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs das HebeTgelenk nicht in Zapfenführung, sondern in einer biegsamen Platte (e) angeordnet ist, um jede besondere Federbetätigung zum Oeffnen und Schliefsen des Ventils zu vermeiden. .·■■■■Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE101227C true DE101227C (de) |
Family
ID=371959
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT101227D Active DE101227C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE101227C (de) |
-
0
- DE DENDAT101227D patent/DE101227C/de active Active
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