DE101257C - - Google Patents

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DE101257C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H5/00Devices for drawing draperies, curtains, or the like
    • A47H5/02Devices for opening and closing curtains
    • A47H5/032Devices with guiding means and draw cords

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hadswirthschaftliche Geräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. April 1898 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Zugvorrichtung für runde Vorhänge aller Art, bei welcher die Schnüre zum Ziehen der Vorhänge in einem geschlitzten Rohre sich befinden, welches gleichzeitig als Vorhangstange dient.
Auf beiliegender Zeichnung stellt dar: Fig. 1 die Ansicht eines runden, zweitheiligen Vorhanges, Fig. 2 die Draufsicht der Fig. 1, Fig. 3 einen Längenschnitt durch die Mitte des runden, zweitheiligen Vorhanges, Fig. 4 einen Querschnitt durch eine geschlitzte Vorhangstange für den runden, zweitheiligen Vorhang (Fig. 2), und Fig. 5 einen Querschnitt e-f der Fig. 2.
Die runden, langen Vorhänge an grofsen Fenstern, an grofsen Thüren, um Balkons und um Podiums herum konnten durch Zugschnüre nicht bewegt werden, wenn dieselben unsichtbar bleiben sollten. Niedrige, runde Vorhänge konnten dagegen durch Werfen geöffnet und geschlossen werden, bei hohen, runden Vorhängen ist das Werfen sehr schwierig und unter Umständen sogar unmöglich.
Zweitheilige runde Vorhänge liefsen sich durch Schnüre ebenfalls nicht öffnen oder schliefsen, weil das Mittelstück der Vorhangstange S-förmig gebogen sein mufs, damit die beiden. Vorhänge in der Mitte übereinander schlagen können.
Bei breiten (bis 20 m), geraden Vorhängen müssen die Vorhangstangen durch mehrere Trageisen gehalten werden, so dafs sich Ringe zum Ziehen nicht verwenden lassen, man mufs besonders construirte Haken zum Halten des Vorhanges anstatt der Ringe anwenden; die Haken sind so construirt, dafs sie über die Trageisen hinweggleiten können. Beim Werfen dieser Vorhänge ist es unvermeidlich, dafs die Haken herausspringen und der Vorhang an dieser Stelle oben herabfällt.
Der zweitheilige Vorhang mufs in der Mitte übereinander schlagen, deshalb müssen auch die Rohrstangen an dieser Stelle doppelt vorhanden sein (Fig. 2 und 3). In dem unten geschlitzten Rohr i befinden sich die Gleitknöpfe n, an welchen unten eine Oese / befestigt ist. Der Vorhang hat kleine angenähte Schnurösen, die man in die Oesen / einschiebt; derselbe wird daher nicht mehr an die Oesen / angenäht % weil die Schnuröse sich aus bezw. in die Oese leicht bringen läfst.
Die beiden Gleitknöpfe bei q haben aufserdem noch den Zugring 0 (Fig. 4), an welchem das Zugband bezw. die Zugschnüre α und b befestigt sind.
Im Rohr i befindet sich an seinen beiden Enden q je eine Rolle m drehbar befestigt, über welche die Zugschnüre α und b laufen. Bei α links vom Trageisen r befindet sich das linke 'Ende, bei b das rechte Ende der Zugschnüre, so dafs jede Seite des runden, zweitheiligen Vorhanges durch Ziehen der einen Zugschnur nach links und rechts gleichzeitig bewegt und geöffnet wird, während durch Ziehen der anderen Zugschnur der Vorhang geschlossen wird.
(2. Auflage, ausgegeben am g. Oktober 189g.)
Die Mitte der Zugstangen wird durch ein Trageisen r unterstützt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zugvorrichtung für zweitheilige, übereinander schlagende Vorhänge, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei als Vorhangstange dienende geschützte Röhren in der Mitte so übereinander greifen, dafs das Zugband (a-b) über die beiden in den Vorhangstangenenden drehbar angeordneten Rollen (m) in der üblichen Weise geleitet werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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