DE10135523C2 - Presseneinrichtung zum Herstellen maßhaltiger Presslinge aus pulverförmigen Metall - Google Patents
Presseneinrichtung zum Herstellen maßhaltiger Presslinge aus pulverförmigen MetallInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Presseneinrichtung zum
Pressen maßhaltiger Presslinge aus einem im wesentlichen
pulverförmigen Material mit den oberbegrifflichen Merkmalen
des Patentanspruches 1.
Derartige Pressen dienen allgemein zum Pressen von Pulver
oder Granulat aus Eisen, keramischen Grundbestandteilen oder
dergleichen zu Presslingen, z. B. Zahnrädern oder Formteilen.
Durch die hohen spezifischen Pressdrücke von teils 30-100 kN/cm2
und mehr ist eine sehr hohe Stabilität der
Presseneinrichtung erforderlich.
Aus der DE 31 42 126 C2 ist eine modulare Presse bekannt, die
aus der eigentlichen Presse zum Aufbringen der
Hauptpresskraft und einer Presseneinrichtung besteht, die
adapterartig in die eigentliche Presse eingesetzt werden
kann. Die einsetzbare Presseneinrichtung besteht aus einem
Werkzeuggestell, das über eine obere und eine untere
Verbindungseinrichtung zwischen den beiden Pressenbären der
Presse eingekoppelt wird. Im wesentlichen besteht die
adapterartige Presseneinrichtung dabei aus einem Rahmenwerk
aus Zugstangen, die zum Führen einer Vielzahl von Platten,
Stempelträgern und einer Matrizenplatte zwischen den
ebenfalls auf dem Rahmenwerk angeordneten bzw. gelagerten
Verbindungseinrichtungen bestehen. Bei dieser Anordnung ist
eine Grundplatte, in der hydraulische Einrichtungen zum
relativen Bewegen einzelner als Stempelträger ausgebildeter
Platten angeordnet sind, mit einem Lagerungsansatz in der
eigentlichen Presse gelagert. Die weiteren Platten sind
gegenüber dieser Grundplatte im Rahmenwerk beweglich
gelagert. Die Matrizenhalteplatte ist über das Rahmenwerk mit
der unteren Verbindungseinrichtung des Adapters starr
verbunden und gegenüber der oberen Verbindungseinrichtung des
Adapters verschiebbar im Rahmenwerk angeordnet. Die einzelnen
Stempelträger sind gegenüber der Grundplatte hydraulisch
bewegbar, so dass sie zwischen einer Füllstellung, in der die
Matrizenöffnung der Matrizenhalteplatte mit Pulver befüllbar
ist, und einer Pressendstellung, in der das Pulver mit Hilfe
von Pressenstempeln zu einem Pressling verpresst wird,
bewegbar sind. Die Stempel zum Pressen des Pulvers sitzen auf
den jeweiligen Stempelträgern. In der Pressendstellung sind
die einzelnen Stempelträger auf Festanschlägen abgestützt.
Sowohl die Kolben-/Zylindereinrichtungen zum hydraulischen
Antreiben der einzelnen Stempelträger als auch die
Festanschläge sind von den jeweiligen zentralen Öffnungen der
einzelnen Stempelträger beabstandet im Randbereich der
Stempelträger angeordnet. Dabei sind die zentralen Öffnungen
in den einzelnen Stempelträgern derart ausgebildet, dass
jeweils die Stempel, die auf einem von der Matrizen
halteplatte weiter entfernten Stempelträger aufsitzen, durch
die Öffnungen der näher an der Matrizenhalteplatte
befindlichen Stempelplatten hindurchgeführt werden können.
Zur Verbesserung der Führung der Stempelträger ist aus der DE 40 00 423 C2
eine Presse zur Herstellung maßhaltiger Presse
aus pulverförmigem Material bekannt, die einen oberen und
unteren Pressenbären und ein in die Presse adaptermäßig
eingesetztes Werkzeuggestell aufweist, das über eine untere
Kupplungsplatte am Unterbären und über ein oberes
Anschlussstück am Oberbären anschließbar ist. An einer in der
Presse fest abgestützten Grundplatte des Werkzeuggestelles
ist ein verschieblich gelagertes Rahmenwerk aus Zugstangen
vorgesehen, welche die untere Kupplungsplatte mit einer
Matrizenhalteplatte starr verbinden. Weiterhin sind von der
Grundplatte aus durch Kolben-/Zylinder-Antriebe Stempelträger
in die Füll- und Pressstellungen bewegbar. Zur Verbesserung
der Führung wird vorgeschlagen, die Stempelträger als Töpfe
auszubilden, welche an zylindrischen Flächen relativ zur
Grundplatte geführt werden. Auch bei dieser Anordnung liegen
die Stempelträger in der Pressenendstellung auf
Festanschlägen auf.
Beide Anordnungen machen eine sorgfältige Justierung der
einzelnen Stempelträger relativ zueinander und relativ zu dem
Rahmenwerk erforderlich, um ein Verkanten oder ein
ungleichmäßiges Pressen zu vermeiden. Ein besonderes Problem
dabei ist die Lage der Festanschläge, die insbesondere für
den von der Grundplatte aus dritten Stempelträger weit von
der zentralen Öffnung entfernt unterhalb von dessen Außenrand
angreifen. In der Pressendstellung hat dies zur Folge, dass
die entsprechenden Stempelträger außenseitig auf einem
Festanschlag abgestützt sind, während auf die innenseitig,
der Durchgangsöffnung benachbart abgestützten Stempel eine
gegengerichtete Presskraft wirkt. Dies führt zu einer
Durchbiegung des Stempelträgers, die mit einer in der Praxis
Vielzahl von Einzelversuchen zum Einstellen der Presskräfte
auszugleichen ist. Bei hohen Presszyklen muss zudem
regelmäßig eine Nachjustierung erfolgen, um z. B. Einflüsse
der schwankenden Pulverqualitäten auszugleichen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Presse zum
Herstellen maßhaltiger Presslinge aus im wesentlichen
pulverförmigem Material derart zu verbessern, dass auch für
von der Grundplatte entfernt angeordnete Stempelträger ein
Durchbiegen in Pressendstellung verringert wird.
Diese Aufgabe wird durch eine Presseneinrichtung zum
Herstellen maßhaltiger Presslinge mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst.
Die zentrale Abstützung der Stempelträger ermöglicht in der
Pressendstellung eine Kraftübertragung derart, dass sich die
Stempelträger nicht mehr durchbiegen. Die Kraftlinie wird
gleich oder zumindest im wesentlichen gleich in Verlängerung
von den Abstützeinrichtungen bzw. Festanschlägen durch die
entsprechenden Abschnitte der Stempelträger mehr oder weniger
geradlinig auf die Stempel geführt, mit denen Pulver oder
Granulat in der Matrizenöffnung gepresst wird. Zwar setzt die
Hydraulik zum Bewegen der einzelnen Stempelträger relativ
gegenüber dem Grundkörper bzw. der Grundplatte nach wie vor
seitlich an den Stempelträgern an, eine Verbiegung der
Stempelträger zwischen dem Ansatzpunkt der Kolbenstangen und
dem zentralen Bereich mit den Stempeln wirkt sich jedoch
nicht mehr auf die tatsächliche Höhe oder eine Verkippung der
Stempel in der Pressendstellung aus.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand von abhängigen
Ansprüchen.
In überraschender Weise bieten auch zentral gelagerte
Festanschläge bzw. Abstützeinrichtungen eine ausreichende
Stabilität zum Abstützen der einzelnen Stempelträger in der
Pressendstellung. Im günstigen Fall reichen zwei gering
dimensionierte Abstützeinrichtungen zum Abstützen darüber
liegender Stempelträger mit oberhalb, auch seitlich oberhalb
der Abstützeinrichtung angeordneten Stempeln, um eine gute
zentrale Kraftverteilung zu ermöglichen. In zweckmäßiger
Weise sind die Abstützeinrichtungen somit der zentralen
Durchtrittsöffnung eines Stempelträgers benachbart
angeordnet.
Um die Stempelträger höherer Ebenen abstützen zu können,
müssen die Öffnungen zum Durchführen der Abstützeinrichtungen
entsprechend in tiefergelegenen Stempelträgern ausgebildet
werden. Dabei können vergrößerte Durchtrittsöffnungen für
Stempel tieferer Ebenen, Mittelstifte und dergleichen auch
zum Durchführen von Abstützeinrichtungen in deren Randbereich
genutzt werden. Je schmaler die Öffnungsbereiche zum
Durchführen der Abstützeinrichtungen in den Stempelträgern
ausgebildet sind, desto mehr Stabilität wird für den
einzelnen Stempelträger geboten. Umgekehrt ermöglichen
breitete Öffnungen zum Durchführen der Abstützeinrichtungen
das Durchführen einer Vielzahl von Abstützeinrichtungen und
insbesondere auch das wahlweise Einsetzen mehrerer
Abstützeinrichtungen bei ersten Pressversuchen. Möglich ist
aber auch das Bereitstellen separater Öffnungen zum
Durchführen von Abstützeinrichtungen durch einen
Stempelträger hindurch. Solche Öffnungen sind für einen
Stempelträger hinsichtlich dessen Stabilität weniger
nachteilhaft und bieten zudem bei durchgeführtem bzw.
eingesetztem Festanschlag oder eingesetzter
Abstützeinrichtung für die Führung des Stempelträgers mit der
Öffnung eine weitere Unterstützung.
Bei Stempelträgern, auf deren Oberfläche nur kleine Stempel
aufzusetzen sind, bietet sich auch an, zum Aufsetzen der
Stempel und Untergreifenlassen durch Abstützeinrichtungen nur
entsprechend gering dimensionierte Aufsatzeinrichtungen in
die zentrale Öffnung des Stempelträgers hineinragen zu
lassen. In vorteilhafter Weise werden in solchen Fällen die
Hydraulikeinrichtungen in Verlängerung der
Aufsatzeinrichtungen von der Mitte der zentralen Öffnung aus
angeordnet.
Je weiter die Abstützeinrichtungen hinsichtlich ihres
Querschnittes der Querschnittform darüber angeordneter
Stempel angepasst sind, desto besser kann die Presskraft
direkt in Kraftlinie übertragen werden, um Verbiegungen im
relevanten Bereich der Stempelträger zu vermeiden.
Gemäß einer weniger bevorzugten aber durchaus umsetzbaren
Ausführungsform ist es auch möglich, kombinierte
Abstützeinrichtungen bereit zu stellen, die mehrstufig
ausgebildet sind und auf denen mehrere ineinander
verschachtelte Stempelträger in Pressendstellung in
entsprechend verschiedenen Höhen aufsitzen.
Ein Ausführungsbeispiel wird nachfolgend anhand der Zeichnung
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Presseneinrichtung zum Herstellen maßhaltiger
Presslinge aus pulverförmigem Material im
Querschnitt aus seitlicher Richtung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Grundplatte dieser
Presseneinrichtung mit angedeuteten Auflageflächen
für Abstützeinrichtungen;
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen ersten Stempelträger
oberhalb der Grundplatte;
Fig. 4 einen zweiten Stempelträger oberhalb des ersten
Stempelträgers, wobei beide Durchtrittsöffnungen
für Stempel und dergleichen von Stempelträgern
tieferer Ebenen aufweisen, und
Fig. 5 einen weiteren Stempelträger oberhalb der genannten
Stempelträger.
Wie aus den Figur ersichtlich, besteht eine Presseneinrichtung
zum Pressen maßhaltiger Presslinge aus pulverförmigem oder
granulatförmigem Material, insbesondere aus Eisenpulver, aus
Keramikpulver oder dergleichen aus einer Vielzahl von
Baugruppen. Dies sind im wesentlichen ein unterer
Pressenblock, der durch eine Grundplatte 0, Stempelträger 1,
2, 3 und 4, eine Matrizenhalteplatte 5 und eine untere
Verbindungseinrichtung 71 ausgebildet wird, und ein oberer
Pressenblock 6, die übereinander in einem Rahmenwerk aus
Zugstangen 70 und dergleichen angeordnet sind. Dabei kann der
obere Pressenblock 6 vorzugsweise vergleichbare Baugruppen
aufweisen wie der untere Pressenblock.
Die untere Verbindungseinrichtung 71 weist eine
Kopplungseinrichtung zum Ankoppeln an einen unteren
Pressenbären einer hydraulischen Presse oder dergleichen auf.
Der obere Pressenblock 6 weist eine entsprechende obere
Verbindungseinrichtung 72 mit einer Kopplungseinrichtung zum
Ankoppeln an einen oberen Pressenbären auf. In vorteilhafter
Weise wird durch eine solche Anordnung mit den
Verbindungseinrichtungen 71, 72 ein Adapter 7 ausgebildet,
der als Werkzeugträger außerhalb einer Presse für
entsprechende Zwecke vorbereitet und eingerichtet werden
kann, bevor er mit wenigen Arbeitsschritten in eine Presse
eingesetzt wird. Dies bedingt entsprechend kurze
Stillstandzeiten für die eigentliche Presse.
Zur Verbindung des unteren Pressenblockes und des oberen
Pressenblockes 6 sind Führungsstangen 73 dargestellt, die in
Verlängerung der Zugstangen 70 des Rahmenwerkes angeordnet
sind. Das Rahmenwerk hält somit die gesamten einzelnen
Komponenten des Adapters 7 zusammen. Dabei sind
Führungsstangen 73 zwischen den beiden Pressenblöcken nicht
zwingend erforderlich.
Nach dem Einbau der Presseneinrichtung bzw. des Adapters 7 in
eine Presse ist die untere Verbindungseinrichtung 71 mit dem
unteren Pressenbären der Presse gekoppelt. Über die
Zugstangen 70, von denen vorzugsweise vier durch die vier
Eckbereiche der unteren Verbindungseinrichtung 71 führen, ist
oberhalb der unteren Verbindungseinrichtung 71 die
Grundplatte 0, deren Draufsicht auch aus Fig. 2 ersichtlich
ist, angeordnet.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Grundplatte 0
einen rechteckigen Außenumfang auf, wobei die vier Zugstangen
70 durch entsprechende Öffnungen in deren Eckbereichen
führen. Die Grundplatte 0 weist an zwei Seiten jeweils einen
Lagerungsansatz 51 auf, mit dem die Grundplatte 0 nach dem
Einbau mit der Presse fest verbunden, zumindest aber in
dieser fest abgestützt ist.
Die Grundplatte 0 dient als Lagereinrichtung für die Vielzahl
von Stempelträgern 1-4, die hier im wesentlichen als
plattenförmige Bauteile dargestellt sind. Die einzelnen
Stempelträger 1-4 sind mit Hilfe von hydraulischen
Einrichtungen relativ zur Grundplatte 0 bewegbar. Weiterhin
führen von der Grundplatte 0 aus Festanschläge 12, 22, 32, 42
in Richtung der einzelnen Stempelträger 1-4, wobei die
Stempelträger 1-4 in der Pressendstellung auf den diesen
entsprechend zugeordneten Festanschlägen 12, 22, 32 bzw.
42 aufliegen. Die Festanschläge 12, 22, 42 sitzen
vorzugsweise auf Auflageflächen 57-59.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der
innengelegenste, hier beispielsweise radial gleichmäßig um
eine zentrale Pressenachse 74 angeordnete Stempelträger 3
mittig auf bzw. in der Grundplatte 0 angeordnet. Eine Kolben-
/Zylinder-Anordnung 33 zum Bewegen des innengelegensten
Stempelträgers 3 relativ zur Grundplatte 0 ist im Bereich
einer zentralen Durchgangsöffnung 54 durch die Grundplatte 0
hindurch angeordnet. Dadurch wird eine druckbeaufschlagte
Verschiebung des innengelegensten Stempelträgers 3 in
Richtung der zentralen Pressenachse 74 ermöglicht.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Kolbenstange
35 der Kolben-/Zylinderanordnung 33 für den innengelegensten
Stempelträger 3 eine zentrale Öffnung 34 auf, durch die ein
Mittelstift oder andere Baugruppen in Richtung der zentralen
Pressenachse 74 durch den innengelegensten Stempelträger 3
hindurch geführt werden können.
In radialer und axialer Richtung ist dem innengelegensten
Stempelträger 3 ein erster Stempelträger 1 benachbart
angeordnet. Während der innengelegenste Stempelträger 3 bei
diesem Ausführungsbeispiel ganz von der Grundplatte 0
gelagert und geführt wird, weist der hier ebenfalls in
Draufsicht quadratische erste Stempelträger 1, wie auch aus
Fig. 3 ersichtlich, in seinen Eckbereichen Bohrungen auf,
durch welche die vier Zugstangen 70 des Rahmenwerkes
hindurchführen. Dies dient zur Lagerung des ersten
Stempelträgers 1 derart, dass dieser nur in Richtung der
zentralen Pressenachse 74 verschiebbar angeordnet ist. Zum
Bewegen des ersten Stempelträgers 1 in Richtung der zentralen
Pressenachse 74 sind eine oder mehrere Kolben-/Zylinder
anordnungen 13, hier zwei diametral gegenüberliegende, in der
Grundplatte 0 angeordnet. Alternativ können die Kolben-/
Zylinderanordnungen z. B. auch auf oder unter der Grundplatte
angeordnet und/oder befestigt werden. Aus den entsprechenden
Zylinderkammern, die zugeordnete Hydraulikanschlüsse
aufweisen, ragt jeweils eine Kolbenstange 15 durch die
Oberfläche der Grundplatte 0 hindurchführend und zur
Unterseite des ersten Stempelträgers 1 hinführend hindurch.
Die Kolbenstangen 15 sind in dem ersten Stempelträger 1
derart festgelegt, dass dieser in Auf- und Abwärtsrichtung
relativ zur Grundplatte 0 hydraulisch bewegbar ist. Zum
Hindurchführen der im Betrieb von dem innengelegensten
Stempelträger 3 auf dessen Oberfläche getragenen Stempel
durch den ersten Stempelträger hindurch weist dieser eine
zentrale Öffnung 14 auf.
Der bzw. die Festanschläge 12 zum Abstützen des ersten
Stempelträgers 1 in der Pressendstellung sind auf der
Grundplatte 0 direkt der Aufnahmeöffnung und
Führungseinrichtung für den innengelegensten Stempelträger 3
benachbart angeordnet. Der bzw. die Festanschläge 12 für den
ersten Stempelträger 1 liegen somit in der Pressendstellung
unterhalb des zur Öffnung 14 innenseitigen Bereichs des
Stempelträgers 1 und liegen daher in Wirkrichtung der
Kraftlinie der Pressenkraft.
Zur Vereinfachung der Darstellung ist lediglich eine Ein-
bzw. Aufsatzeinrichtung 16 für Stempel des ersten
Stempelträgers 1 skizziert. Diese Ein- bzw. Aufsatz
einrichtung 16 für Stempel ragt in die Öffnung 14 des ersten
Stempelträgers 1 hinein. Die Breite der Aufsatzeinrichtung 16
ist dabei ausreichend, um den aufgesetzten Stempeln genügend
Halt zu geben und um außerdem sicher auf den Festanschlägen
12 für den ersten Stempelträger 1 zu sitzen.
Die Öffnung 14 des ersten Stempelträgers 1 besteht somit aus
einem ersten zentralen Öffnungsabschnitt, durch den auf dem
innenliegendsten Stempelträger 3 aufgesetzte Stempel
hindurchgeführt werden können und einem äußeren ringförmigen
Abschnitt 14a, durch den Festanschläge zum Abstützen weiterer
Stempelträger 2, 4 höher gelegener Baugruppen hindurchführen.
Je nach Anforderungen an die Stempel auf dem ersten Stempel
träger 1 können auch weitere zusätzliche oder schmalere oder
breitere Festanschläge 12 bzw. Aufsetzeinrichtungen 16 für
den ersten Stempelträger 1 ausgebildet werden.
Der nächste Pressenabschnitt ist beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel der zweite Stempelträger 2, der in Fig. 1
oberhalb des ersten Stempelträgers 1 angeordnet ist. Wie aus
Fig. 4 ersichtlich, ist der Aufbau hinsichtlich dieses
zweiten Stempelträgers 2 im wesentlichen vergleichbar zu dem
des ersten Stempelträgers 1. So ist der zweite Stempelträger
2 ebenfalls an den vier Zugstangen 70 geführt, die durch
entsprechende Öffnungen in dessen Außenumfangsbereich führen.
Zum Heben bzw. Absenken ist der zweite Stempelträger 2
ebenfalls mit einer Kolbenstange 25 einer Kolben-/Zylinder
anordnung 23 für den zweiten Stempelträger 2 verbunden, die
in der Grundplatte 0 angeordnet ist. Außerdem weist der
zweite Stempelträger 2 eine zentrale Öffnung 24 zum
Hindurchführen von Stempeln und dergleichen auf, die auf dem
ersten Stempelträger 1, dem innenliegendsten Stempelträger 3
oder als Mittelstift in der Pressenendstellung
hindurchzuführen sind.
In vorteilhafter Weise ist der zweite Stempelträger 2 mit
einer Höhenverstelleinrichtung 27 ausgestattet, wobei
diesbezüglich eine Höhenverstelleinrichtung einsetzbar ist,
wie sie für sich genommen aus der DE 40 00 423 C2 bekannt
ist. Diese besteht aus einem Verstellring 27a mit einer
untenseitig schiefen Ebene, die auf dem bzw. den
Festanschlägen 22 für den zweiten Stempelträger 2 aufliegt.
Durch Verdrehen des Verstellrings 27a mit Hilfe eines
Kurbelantriebs oder dergleichen um die zentrale Pressenachse
74 herum verstellt sich die Höhe des zweiten Stempelträgers 2
in der Pressenendstellung relativ zur Grundplatte 0.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, besteht die Aufsatzeinrichtung 26
des zweiten Stempelträgers 2 beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel aus einem geschlossenen ringförmigen
Bauelement. Dadurch können Stempel entsprechend voll
umfänglich auf die Aufsatzeinrichtung 26 aufgesetzt werden.
Die Festanschläge 22 sind wiederum derart auf der Grundplatte
0 angeordnet, dass sie in Wirkrichtung, insbesondere in
Kraftlinie der Pressenkraft unterhalb der Stempel unter die
Aufsatzeinrichtung 26 greifen. Die Anordnung der
Festanschläge 22 wird dabei so gewählt, dass diese möglichst
nahe an der zentralen Öffnung 24 unter die Aufsatzeinrichtung
26 greifen.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist als weitere
Baugruppe oberhalb des zweiten Stempelträgers 2 ein weiterer,
vierter Stempelträger 4 angeordnet, der hinsichtlich des
Aufbaus ähnlich den vorstehend beschriebenen Stempelträgern
1, 2 ausgebildet ist. Im Umfangsbereich weist der vierte
Stempelträger 4 wiederum Durchgangslöcher zum Durchführen der
Zugstangen 70 auf. Zum Heben bzw. Senken des vierten
Stempelträgers relativ zur Grundplatte 0 sind ebenfalls eine
oder mehrere, hier zwei Kolben-/Zylinderanordnungen bereit
gestellt, deren Zylinder in der Grundplatte 0 angeordnet
sind, wobei die Kolbenstange 45 durch entsprechende Öffnungen
in der Grundplatte 0, dem ersten Stempelträger 1 und dem
zweiten Stempelträger 2 bis zum vierten Stempelträger 4
hinführen. Auch der vierte Stempelträger 4 weist eine
zentrale Öffnung 44 auf, die zum Durchführen der Stempel und
dergleichen von tiefer liegenden Stempelträgern dient. Der
innenseitige Randbereich des vierten Stempelträgers 4 ist
ebenfalls als Aufsatzeinrichtung 46 ausgebildet, wobei die
Oberseite zum Aufsetzen von Stempeln ausgebildet ist, während
die Unterseite zum Auflegen des vierten Stempelträgers 4 auf
einen oder mehrere entsprechende Festanschläge 42 ausgebildet
ist. Die Festanschläge 42 sind derart auf der Grundplatte 0
angeordnet, dass sie von dieser aus durch den ersten und den
zweiten Stempelträger 1 bzw. 2 hindurch bis unter den vierten
Stempelträger 4 führen und dort unterhalb der auf diesen
aufgesetzten Stempel in Wirkrichtung der Presskraft
angeordnet sind.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel weist auch der vierte
Stempelträger 4 eine Höhenverstelleinrichtung 47 zu dessen
Höhenverstellung relativ zur Grundplatte 0 auf. Derartige
Höhenverstelleinrichtungen können für die verschiedenen
Stempelträger wahlweise bereit gestellt oder weggelassen
werden.
Die Durchführungsöffnungen 14a, 24a zum Durchführen der
Festanschläge 22 bzw. 42 durch den ersten Stempelträger 1
bzw. den zweiten Stempelträger 2 sind beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel zur Verdeutlichung der Möglichkeit einer
Vielzahl von Öffnungsanordnungen verschieden ausgebildet.
So ragen beim ersten Stempelträger 1 in eine große zentrale
Öffnung 14 die Aufsetzeinrichtungen 16 für Stempel des ersten
Stempelträgers 1 von den Seiten her in die zentrale Öffnung
14 hinein, so dass in deren Randbereichen ringförmige
Öffnungsfortsätze 14a ausgebildet werden, durch die
entsprechende Festanschläge 22, 42 hindurchgeführt werden
können. Zur Erhöhung der Stabilität bzw. Vergrößerung der
Auflagefläche für Festanschläge für den ersten Stempelträger
1 kann die seitliche Öffnung 14a dabei stufenförmig
hinsichtlich des Umfangs abnehmen. Beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist die Öffnung zum Durchführen von
Festanschlägen 22 für den zweiten Stempelträger 2 daher
größer als die Öffnung zum Durchführen von Festanschlägen 42
für den vierten Stempelträger 4. In vorteilhafter Weise ist
dabei die Grundfläche zur Anordnung von Festanschlägen
jeweils ringförmig ausgebildet. Bei alternativen Anordnungen
wäre es jedoch auch möglich, jeweils Festanschläge für
verschiedene Stempelträger auf einer einzigen ringförmigen
Grundfläche auf der Grundplatte 0 benachbart anzuordnen,
sofern die jeweils unteren Stempelträger nur in entsprechend
schmalen Bereichen Stempel zu tragen haben und dann
entsprechende Aufsatzeinrichtungen ähnlich wie beim ersten
Stempelträger in eine zentrale Öffnung hineinragen.
Der zweite Stempelträger 2 zeigt eine weitere Möglichkeit für
die Anordnung von Öffnungen für Festanschläge 42. Dabei wird
die zentrale Öffnung 24 von einer umlaufenden, ringförmigen
Aufsatzeinrichtung 26 umfasst, so dass mehrere oder
entsprechend teilrunde Festanschläge 22 die Aufsatz
einrichtung 26 untergreifen können. Zum Durchführen der
Festanschläge 42 durch den zweiten Stempelträger 2 sind
außerhalb der ringförmigen Aufsatzeinrichtung 26 Öffnungen
24a ausgebildet, wobei diese in vorteilhafter Weise in einem
Bereich unterhalb einer entsprechenden Aufsatzeinrichtung 46
des vierten Stempelträgers 4 ausgebildet sind. Dies
ermöglicht eine Anordnung der Festanschläge 42 in
Wirkrichtung der Pressenkraft auch hinsichtlich der Stempel
auf dem vierten Stempelträger 4.
Oberhalb des vierten Stempelträgers 4 ist als nächste
Baugruppe die Matrizenhalteplatte 5 angeordnet, die über die
Zugstangen 70 starr mit der unteren Verbindungseinrichtung 71
verbunden ist. In Verlängerung der Matrizenhalteplatte 5 sind
oberhalb dieser, z. B. über Führungsstangen 73, weitere
Baugruppen des oberen Pressenblockes 6 angeordnet, wobei
diese im wesentlichen spiegelbildlich zu dem beschriebenen
Aufbau des unteren Pressenblocks angeordnet sein können.
Dabei ist die obere Verbindungseinrichtung 72 über die
Führungsstangen 73 relativ zur Matrizenhalteplatte 5
beweglich geführt. Möglich ist aber auch eine feste
Verbindung der Führungsstangen 73 mit der Matrizenhalteplatte
5, wobei in diesem Fall die gesamte obere Baugruppe
einschließlich der oberen Verbindungseinrichtung 72 relativ
zu der Matrizenhalteplatte 5 über die Führungsstangen 73
verschiebbar angeordnet ist.
Bei einem Presszyklus wird die Matrize 5 in einem ersten
Schritt relativ zur Grundplatte 0 und den Stempelträgern 1-
4 des unteren Pressenblocks nach oben bewegt. Dabei werden
die auf den Stempelträgern 1-4 aufsitzenden Stempel und
optional auch der Mittelstift aus der Matrizenöffnung 56
ebenfalls teilweise nach oben bewegt, jedoch nicht so weit,
wie die Matrize, so dass eine Matrizenöffnung 56 ausgebildet
wird, in die von oben her Pulver eingefüllt werden kann. Zum
Befüllen wird dabei ein Pulver-Füllschuh zwischen Matrize und
oberen Pressenblock 6 geführt. Nach dem Einfüllen von Pulver
oder Granulat in die Matrizenöffnung und dem Zurückfahren des
Pulver-Füllschuhs wird die gesamte Presseneinrichtung
gespannt, wobei die Matrizenhalteplatte 5 mit dem oberen
Pressenblock 6 von oben her gegen die Grundplatte 0 gespannt
wird. Dabei werden die einzelnen Stempelträger 1-4 mit den
an- bzw. aufsitzenden Stempeln gegen die Matrizenhalteplatte
5 gepresst, wobei die Stempel das Pulver in der
Matrizenöffnung 56 zu einem Pressling komprimieren.
Nach dem Entspannen und Abheben des oberen Pressenblocks 6
kann durch ein weiteres Anheben von einem oder mehreren
Stempelträgern 1-4 und damit durch weiteres Hochfahren von
einem oder mehreren der darauf sitzenden Stempeln der
Pressling aus der Matrizenöffnung nach oben befördert werden.
Nach dem Entfernen mittels eines Roboters oder durch den in
die Öffnung oberhalb der Matrizenhalteplatte 5 einfahrenden
Füllschuh können die einzelnen Stempelträger 1-4 des
unteren Pressenblocks wieder in die Stellung zum Befüllen der
Matrizenöffnung 56 zurückgefahren werden.
Ein besonderes Merkmal der Presseneinrichtung sind die durch
zugeordnete Festanschläge 12, 22, 32, 42 zentral abgestützten
Stempelträger 1-4. Die zentrale Abstützung ermöglicht in
der Pressendstellung eine Ausübung der Presskraft in
Wirkrichtung, insbesondere Kraftlinie aller einzelnen
Stempel, so dass eine Verbiegung der einzelnen Stempelträger
zu deren zentraler Öffnung hin minimiert oder ganz vermieden
werden kann.
Während vorstehend eine Beschreibung von Festanschlägen 12,
22, 32, 42 gegeben wurde, die jeweils auf der Grundplatte 0
aufsitzen oder in dieser angeordnet sind, sind auch andere
Anordnungen ausführbar. So kann ein Teil der Festanschläge
auch auf anderen Stempelträgern aufsitzen, z. B. die
Festanschläge des vierten Stempelträgers 4 auf oder in dem
zweiten Stempelträger. Dadurch müssen in dem zweiten und
tieferliegenden Stempelträgern entsprechend keine Öffnungen
zum Durchführen dieser Festanschläge für den vierten
Stempelträger ausgebildet werden. Trotzdem kann eine
Abstützung in Kraftlinie erfolgen, wenn in Kraftlinie
unterhalb des Abstützungspunktes der Festanschläge für den
vierten Stempelträger auf dem zweiten Stempelträger die
Festanschläge für den zweiten Stempelträger angeordnet sind.
Zweckmäßig ist gemäß einer weiteren Ausführungsform mit
eigenständiger erfinderischer Bedeutung auch das Anordnen von
Dehnungs- bzw. Stauchungsmesseinrichtungen an den
Festanschlägen und/oder den Stempelträgern. Mit solchen
Messeinrichtungen können die tatsächlichen Stauchungen beim
Pressen festgestellt werden, womit eine Korrektur der
Presskraft und/oder der Justierung von
Höhenverstelleinrichtungen der einzelnen Stempelträger
gesteuert oder geregelt werden kann. Möglich ist damit auch
eine Überprüfung der konstanten Pulverqualität hinsichtlich
z. B. Änderungen der verwendeten Pulvercharge. Gerade durch
eine Abstützung der Stempel in Kraftlinie wird ein derartiges
Messverfahren im Vergleich zu früheren Anordnungen sinnvoll,
da Messungen verfälschende Biegungseffekte der Stempelträger
bei dem vorstehenden Konzept vernachlässigbar sind.
Claims (13)
1. Presseneinrichtung zum Herstellen maßhaltiger Presslinge
aus im wesentlichen pulverförmigem Material, insbesondere
Eisenpulver oder Keramikpulver, mit
einem Rahmenwerk (70, 73), welches über eine untere Verbindungseinrichtung (71) mit einem Unterbären einer Presse und über eine obere Verbindungseinrichtung (72) mit einem Oberbären der Presse adaptermäßig verbindbar ist,
einer Matrizenhalteplatte (5), die im Rahmenwerk (70, 73) angeordnet ist,
einem Grundkörper (0), der in dem Rahmenwerk (70, 73) angeordnet ist, wobei die Matrizenhalteplatte (5) und der Grundkörper (0) relativ zueinander verschiebbar in dem Rahmenwerk (70) angeordnet sind,
einer Vielzahl von Stempelträgern (1-4), von denen zumindest ein Teil am Rahmenwerk (70) relativ zur Matrizenhalteplatte (5) und relativ zum Grundkörper (0) verschiebbar zwischen diesen gelagert ist, wobei die Stempelträger (1-4) mittels Kolben-/Zylinder-Antrieben relativ zum Grundkörper (0) in Füll- und Pressstellungen bewegbar sind, und
Abstützeinrichtungen (12, 22, 32, 42), welche die Stempelträger (1-4) in Pressendstellung relativ zum Grundkörper (0) abstützen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abstützeinrichtungen (12, 22, 32, 42) zwischen dem Grundkörper (0) und den zugeordneten Stempelträgern (1-4) derart angeordnet sind, dass auf den Stempelträgern (1-4) sitzende Stempel in Pressendstellung über die Abstützeinrichtungen (12, 22, 32, 42) in Kraftlinie zentral abgestützt sind.
einem Rahmenwerk (70, 73), welches über eine untere Verbindungseinrichtung (71) mit einem Unterbären einer Presse und über eine obere Verbindungseinrichtung (72) mit einem Oberbären der Presse adaptermäßig verbindbar ist,
einer Matrizenhalteplatte (5), die im Rahmenwerk (70, 73) angeordnet ist,
einem Grundkörper (0), der in dem Rahmenwerk (70, 73) angeordnet ist, wobei die Matrizenhalteplatte (5) und der Grundkörper (0) relativ zueinander verschiebbar in dem Rahmenwerk (70) angeordnet sind,
einer Vielzahl von Stempelträgern (1-4), von denen zumindest ein Teil am Rahmenwerk (70) relativ zur Matrizenhalteplatte (5) und relativ zum Grundkörper (0) verschiebbar zwischen diesen gelagert ist, wobei die Stempelträger (1-4) mittels Kolben-/Zylinder-Antrieben relativ zum Grundkörper (0) in Füll- und Pressstellungen bewegbar sind, und
Abstützeinrichtungen (12, 22, 32, 42), welche die Stempelträger (1-4) in Pressendstellung relativ zum Grundkörper (0) abstützen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abstützeinrichtungen (12, 22, 32, 42) zwischen dem Grundkörper (0) und den zugeordneten Stempelträgern (1-4) derart angeordnet sind, dass auf den Stempelträgern (1-4) sitzende Stempel in Pressendstellung über die Abstützeinrichtungen (12, 22, 32, 42) in Kraftlinie zentral abgestützt sind.
2. Presseneinrichtung nach Anspruch 1, bei der
einzelne oder alle der Abstützeinrichtungen (22, 42) zu
nicht direkt zum Grundkörper (0) benachbarten Stempelträgern
(2, 4) jeweils auf oder an einem Stempelträger (1, 2)
zwischen diesen Stempelträgern (2, 4) und dem Grundkörper (0)
abgestützt sind.
3. Presseneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der
zumindest ein Teil der Abstützeinrichtungen (12, 22, 32, 42)
als Festanschläge auf dem Grundkörper (0) angeordnet ist.
4. Presseneinrichtung nach einem vorstehenden Anspruch, bei
der einzelnen Stempelträgern (1-4) eine Abstützeinrichtung
(12, 22, 32, 42) zugeordnet ist, welche eine Vielzahl,
zumindest zwei Festanschläge aufweist.
5. Presseneinrichtung nach einem vorstehenden Anspruch, bei
der die Abstützeinrichtungen (12, 22, 32, 42) zentral, einer
zentralen Öffnung (54, 14, 24, 44) der Stempelträger (1-4)
benachbart unterhalb der Stempelträger (1-4) angeordnet
und entsprechende Stempel oberhalb dieser Bereiche auf den
entsprechenden Stempelträgern (1-4) angeordnet sind.
6. Presseneinrichtung nach einem vorstehenden Anspruch, bei
der eine bzw. die zentrale Öffnung (14) zumindest eines der
Stempelträger (1) mittig für den Durchtritt von Stempeln und
dergleichen und im Randbereich (14a) für den Durchtritt von
Abstützeinrichtungen (22, 42) zu Stempelträgern (2, 4)
zwischen diesem Stempelträger (1) und der Matrizenhalteplatte
(5) ausgebildet ist.
7. Presseneinrichtung nach einem vorstehenden Anspruch, bei
der zumindest bei einem der Stempelträger (2) eine bzw. die
zentrale Öffnung (24) zum Durchtritt von Stempeln,
Abstützeinrichtungen (42) und dergleichen und zusätzlich
separate Öffnungen (24a) zum Durchtritt von
Abstützeinrichtungen (42) für einen weiteren Stempelträger
(4) zwischen diesem Stempelträger (2) und der
Matrizenhalteplatte (5) ausgebildet sind.
8. Presseneinrichtung nach Anspruch 7, bei der
zumindest eine solcher separaten Öffnungen (24a) durch eine
Aufsatzeinrichtung (26) zum Aufsetzen von Stempeln auf den
Stempelträger (2) mit der separaten Öffnung (24a) von der
zentralen Öffnung (24) getrennt sind, wobei die
Aufsatzeinrichtung (26) vorzugsweise eine Breite gleich der
darauf aufsitzender Stempel aufweist.
9. Presseneinrichtung nach einem vorstehenden Anspruch, bei
der Aufsatzeinrichtungen (16) zum Aufsetzen von Stempeln und
zum Untergreifen von Abstützeinrichtungen (12) in eine
zentrale Öffnung (14) eines Stempelträgers (1) hineinragen.
10. Presseneinrichtung nach einem vorstehenden Anspruch, bei
der die Abstützeinrichtungen (12, 22, 32, 42) eine teilweise
zylindrische Innen- und/oder Außenwandung aufweisen.
11. Presseneinrichtung nach einem vorstehenden Anspruch, bei
der die Abstützeinrichtungen (12, 22, 32, 42) hinsichtlich
des Querschnittes ähnlich dem Querschnitt darüber
angeordneter Stempel ausgebildet sind.
12. Presseneinrichtung nach einem vorstehenden Anspruch, bei
der Abstützeinrichtungen (12, 22) mit einer zu zumindest zwei
Stempelträgern hin abgestuften Höhe ausgebildet sind, wobei
ein von der Matrizenhalteplatte (5) entfernterer
Stempelträger (1) auf der niedriger abgestuften Oberfläche
der Abstützeinrichtung abgestützt wird und der zur
Matrizenhalteplatte (5) hin näher angeordnete Stempelträger
(2) auf der höheren Oberfläche der Abstützeinrichtung in
Pressendstellung abgestützt wird.
13. Presseneinrichtung nach einem vorstehenden Anspruch, bei
der Stauchungsmesseinrichtungen an den Abstützeinrichtungen
(12, 22, 32, 42) und/oder Stempelträgern (1, 2, 3, 4)
befestigt sind.
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| DE10135523A DE10135523C2 (de) | 2001-07-20 | 2001-07-20 | Presseneinrichtung zum Herstellen maßhaltiger Presslinge aus pulverförmigen Metall |
| DE20122762U DE20122762U1 (de) | 2001-07-20 | 2001-07-20 | Presseneinrichtung zum Herstellen maßhaltiger Presslinge aus pulverförmigem Material |
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