DE101510C - - Google Patents

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DE101510C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • F02B33/02Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps
    • F02B33/06Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps with reciprocating-piston pumps other than simple crankcase pumps
    • F02B33/10Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps with reciprocating-piston pumps other than simple crankcase pumps with the pumping cylinder situated between working cylinder and crankcase, or with the pumping cylinder surrounding working cylinder
    • F02B33/14Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps with reciprocating-piston pumps other than simple crankcase pumps with the pumping cylinder situated between working cylinder and crankcase, or with the pumping cylinder surrounding working cylinder working and pumping pistons forming stepped piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 102510 -
KLASSE 15: Druckerei.
if
: l
Speisevorrichtung für Setzmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Juli 1895 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Speisevorrichtung für Setzmaschinen, bei der das Füllen der Vorrathsbehalter von ihrem freien Ende aus während des Betriebes und daher bei wechselndem Niveau erfolgt, und bei der die Typen mit ihrer Längsachse quer oder schräg zur Längsachse der Behälter zu ordnen sind. ■
Der Erfinduhgsgedanke besteht darin,., dafs man die Typen auf dem Wege bis zu dem schwankenden Niveau der Sammelstelle in einer gegen Verdrehung und Kippen gesicherten Lage, nämlich ihrer Länge nach führt, und erst wenn sie das Nachfüllungsniveau erreichen oder erreicht haben, sie in die quer oder schräg zur Längsachse des Behälters gerichtete endgiltige Lage bringt,
Dies wird bei vorliegender Erfindung in einfacher Weise durch eine Führung erreicht, welche die Aufgabestelle, d.i. diejenige Stelle, von der die Typen herkommen, mit der Ablieferungsstelle im Niveau des freien Endes der Typensäule verbindet. Entsprechend dem fortwährenden Niveauwechsel infolge Entnahme von Typen am anderen Behälterende und ungleicher Häufigkeit des Ersatzes ist die Führung selbst verschiebbar und -in ständiger Oscillation begriffen, und zwar derart, dafs sie stets um das gleiche Stück vorgezogen wird, während sie sich beim Zurückgehen immer wieder auf die oberste zuletzt nachgefüllte Type stützt. Sie macht also ständige Hübe von gleichem Ausschlag, während die absolute Lage der Hubgrenzen ständig wechselte - .
Die soeben gekennzeichnete Erfindung ist in den Fig. ι bis 5 für »verschiedene Lagen, der
verein ösutaohen dngemeure a.d.nieder&n Ruhr.
Vorrathsbehalter der zu speisenden Setzmaschine dargestellt.
In den Fig. 1 und 2 sind verticale bezw. schwach geneigte Kanäle vorausgesetzt. Die Kanäle bestehen aus einer Vorderwand 1, zwei Seitenwänden 2, 3 und einem Boden 4. Unmittelbar über dem Boden ist die Vorderwand ι mit einem Schlitz 5 zur Förderung der flach oder kegelseitig über einander liegenden Typen 6 versehen. Zwischen den Seitenwä'nden 2, 3 ist eine Schiene 7 geführt, die mit einem Schlitz 8 über eine in denselben gelagerte Rolle 9 greift. Bei der Anordnung nach Fig. 1 stützt sich das untere seitlich abgebogene Ende 10 der Schiene 7 gegen die Innenseite der Vorderwand 1. Schiene 7 ragt aus der Hinterseite des Kanals heraus und trägt auf ihrer vorstehenden Kante zwei seitliche Deckschienen 11, 12, die mithin Fortsetzungen der Seitenwände 2, 3 bilden. Die Deckschienen 11, 12 ragen über die Kante der Schiene 7 heraus und bilden so als Seitenwände im Verein mit der Schiene 7 als Boden und der festen Platte 1 3 des Maschinengestells als Decke einen Schacht α von einer solchen lichten Weite, dafs die zugehörigen Typen der Länge nach frei herabfallen, sich aber nicht verdrehen und nicht kippen können. Die nach unten verlängerten Deckschienen 11, 12 tragen zwischen sich eine abgeschrägte Platte 14, die mit dem unteren Endstück 10 der Schiene 7 eine geneigte Fortsetzung b des Schachtes α bildet, so dafs die herabgefallene Letter 6' in geneigter Lage unten ankommt und sich flach auf die Letternsäule 6 hinlegt, wobei gleichfalls eine Drehung um die Längsachse ausgeschlossen
ist, da der nach dem Kegel genau bemessene Abstand der Seitenwände 2, 3 eine solche nicht zuläfst.
Die Schiene 7 wird von der ständig umlaufenden Welle 15 mittelst einer rauhen Auflage 16 durch Reibung periodisch so weit angehoben, dafs der Fufs 17 des Endstückes 10 sich über die Type erhebt, so dafs dieselbe bei hinreichender Schräge des oberen Endes der Typensäule in ihre definitive Lage gleiten bezw. durch geeignete Mittel geschoben werden kann. Wenn nach Vorübergang der rauhen Auflage 16 am oberen Schienenende Schiene 7 wieder sinkt, bildet die jeweilig zuletzt herabgekommene Type die neue Unterlage für den Fufs 17. Dieses Spiel wiederholt sich bei jeder Oscillation der Schiene 7, die demnach unter Ausführung stets gleicher Hübe allmälig höher und höher steigen wird, wenn am unteren Kanalende keine Typen zum Setzen entnommen werden. Wird dagegen beim Speisen gleichzeitig gesetzt, so macht Schiene 7 unter Ausführung gleicher Hübe die dabei auftretenden Niveauschwankungen mit.
Fig. 2 ist eine Modification der Fig. 1, bei der der durchweg gerade Führungsschacht a' auf der anderen Seite liegt und zum Theil vom Letternbehä'lter selbst gebildet wird. Der Behälter steht ein wenig schräg, so dafs die unten ankommende Type sich von selbst umlegt. Will man ihn vertical stellen, so genügt es, ihm nach jedem Hochgang der Schiene 7 eine kleine Erschütterung zu ertheilen, die ein sofortiges Kippen der Type in die endgültige Lage zur Folge hat. Dies kann z. B. durch einen Hammer erreicht werden, der von Welle 15 periodisch bethätigt wird. Bei der Anordnung nach Fig. 2 kann die Hinterseite des Kanals theilweise oder ganz geschlossen sein. In der Zeichnung ist sie als stellenweise durch Stücke 7** geschlossen dargestellt.
Die von der Ablege- bezw. Giefsmaschine kommenden Typen 6x werden nach Fig. 2 stets an derselben Stelle in den Schacht α eingeführt. Zu diesem Behuf ist die Deckplatte 13 feststehend angeordnet, während Schacht b auch bei der höchsten Erhebung der Schiene 7 noch unterhalb der Einführungsstelle verbleiben mufs. Die Länge des Schachtes α ist demnach der erfahrungsmäfsig gröfsten vorkommenden Niveaudifferenz entsprechend zu bemessen.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die Anwendung der Erfindung bei stärker geneigter Lage der Typenbehälter. Die Einrichtung reducirt sich hier auf die zwischen dem Boden 1* und den Seitenwänden 2x, 3 x geführte Schiene yx, deren vorderes Ende abgerundet oder abgeschrägt ist. Die oscillirende Bewegung der Schiene 7* erfolgt, wie vorher beschrieben, durch Reibung von der ständig umlaufenden Welle 15 aus. Zweckmäfsig ordnet man hier in gehöriger Entfernung zwei solche Wellen an und legt dieselben so, dafs die rauhen Auflagen 16 die Schiene beim Mitnehmen gleichzeitig vom Boden ix lüften und als Führungsrollen dienen. In Fig. 3 kommt die auf der Oberkante von Schiene 7* und zwischen den diese Kante überragenden Seitenwänden 2X, 3X herabgleitende Type in der Lage 6' an, nimmt sodann beim Rückgang des Schiebers die Lage 6" ein, die sie übrigens auch sogleich annehmen kann, wenn der Schieber bei ihrem Eintreffen gerade zurückgezogen ist, und wird schliefslich beim Vorgang des Schiebers aufgerichtet. In ähnlicher Weise wirkt die Einrichtung nach Fig. 4.
Fig. 5 zeigt eine leicht verständliche Modification der Fig. 3 und 4. Der Schieber 7X ragt hier über die Behälterwände 2X, 3X heraus und erhält infolge dessen Seitenbleche 2XX, 3XX, die über seine obere Kante heraustreten und so im Verein mit dieser die Führung bilden. Es ist somit Fig. 5 identisch mit Fig. 1 und zeigt die Anordnung der letzteren nur in veränderter Lage, so dafs das Ablenkungsstück 14 fortfallen kann.
Schliefslich sei noch bemerkt, dafs, obwohl im Allgemeinen keine Veranlassung vorliegen wird, auch den Eintritt der Typen in die Speisevorrichtung in wechselndem Niveau stattfinden zu lassen, die Erfindung ohne Weiteres auch dieser Bedingung genügt. Man überzeugt sich leicht, dafs in allen in den Figuren dargestellten Fällen die Einführung an jeder beliebigen Stelle des Führungskanals bezw. der Führungsrinne erfolgen kann.
Das oscillirende Führungsstück steigert gleichzeitig die Betriebssicherheit der Setzmaschine. Indem es bei seinem Rückgang jedesmal auf die Typensäule stofsend einwirkt, verhindert es ein Steckenbleiben der Typen im Kanal, so dafs die Typensäule beim Setzen mit Sicherheit nach der Entnahmestelle nachrückt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Speisevorrichtung für Lettern- bezw. Matrizensetzmaschinen mit flach oder kegelseitig über einander gestapelten Typen in den Vorrathsbehältern, gekennzeichnet durch ein ständig oscillirendes, eine feste oder veränderliche Typenaufgabesteile mit dem schwankenden Niveau des freien Endes der Typensäule im Vorratsbehälter verbindendes Führungsstück, mittelst dessen die Typen in einer gegen Drehen und vorzeitiges Kippen gesicherten Lage von der Aufgabe7 stelle nach der im schwankenden Niveau belegenen Ablieferungsstelle geführt werden, während das freie Ende der Typensäule jeweilig die eine Hubgrenze für das oscillirende Führungsstück bildet, derart, dafs
    letztere unter ständiger Verlegung seiner Hubgrenzen die Niveauschwankungen mitmacht.
    Speisevorrichtung der unter i. gekennzeichneten Art, bei der das theilweise im Vorrathsbehälter geführte Führungsstück einen Schacht enthält, dessen Austrittsende gegen die Längsachse des Vorrathsbehälters bezw. gegen die Achsenrichtung der in demselben aufgestapelten Typen geneigt ist.
    Speisevorrichtung .der unter i. gekennzeichneten Art, bei der das Führungsstück aus einem zwischen den Seitenwänden des Vorrathsbehälters geführten Schieber besteht, dessen Ablieferungsende gegen die Längsachse des Vorrathsbehälters bezw. gegen die Achsenrichtung der in demselben aufgestapelten Typen geneigt ist, während der Schieber selbst als Gleitbahn für die Typen dient.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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