DE10160655C2 - Brennkammerbaugruppe für ein Heizgerät - Google Patents
Brennkammerbaugruppe für ein HeizgerätInfo
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Abstract
Eine Brennkammerbaugruppe für ein Heizgerät umfasst ein Brennkammergehäuse (12), welches einen Brennraum (26) bildet, sowie ein Zündorgan (16), welches mit einem Zündabschnitt (32) in den Brennraum (26) ragt. Dabei ist weiter vorgesehen, dass an einer den Brennraum (26) nach radial außen begrenzenden Außenumfangswandung (20) des Brennkammergehäuses (12) ein den Brennraum (26) radial außen wenigstens bereichsweise umgebendes Verdampfermedium (18) vorgesehen ist, in welches zu verdampfender Brennstoff durch die Außenumfangswandung (20) hindurch einleitbar ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brennkammerbaugruppe für ein
Heizgerät, umfassend ein Brennkammergehäuse, welches einen beispiels
weise im Wesentlichen ringförmigen Brennraum bildet, sowie ein Zünd
organ, welches mit einem Zündabschnitt in den ringförmigen Brennraum
ragt, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die GB 1 391 154 offenbart eine Brennkammerbaugruppe gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1. Es ist ein im Wesentlichen topfartig ausgebil
detes Brennkammergehäuse vorgesehen, das einen Brennraum umgrenzt
und an seiner dem Brennraum nach radial außen begrenzenden Außen
umfangswandung an der dem Brennraum zugewandten Seite mit einer
Auskleidung versehen ist, die eine Abdampfungsoberfläche für den über
eine Brennstoffzuführleitung zugeführten Brennstoff bereitstellt. Nahe
demjenigen Bereich, in welchem die Brennstoffzuführleitung in den Brenn
raum einmündet, ist auch ein Zündorgan vorgesehen, das aus der
Auskleidung ausdampfenden Brennstoff zusammen mit der in der
Brennkammer vorhandenen Verbrennungsluft zündet.
Auch die US 5 617 995 A offenbart eine Brennkammerbaugruppe, bei
welcher eine einen Brennraum umgebende Außenumfangswandung an ihrer
Innenseite mit einem Verdampfungselement ausgekleidet ist. Die
Verbrennungsluft tritt über einen zentralen Verbrennungsluftzuführstutzen
von radial innen in die Brennkammer ein.
Die DE 101 20 027 A1 offenbart eine Brennkammerbaugruppe, bei welcher
die Innenseite eines einen Brennraum umgebenden Brennkammergehäuses
mit einem die Verdampfung des von radial außen herangeführten Brenn
stoffs unterstützenden porösen Material ausgekleidet ist.
mit einem die Verdampfung des von radial außen herangeführten Brenn
stoffs unterstützenden porösen Material ausgekleidet ist.
Aus der DE 195 29 994 A1 ist ein Verdampferbrenner bekannt, bei wel
chem durch zwei miteinander verbundene Gehäuseteile ein ringförmiger
Brennraum gebildet ist. Über eine radial innen liegende ringförmige Innen
umfangswandung wird Verbrennungsluft zugeführt. Eine den Brennraum
radial außen begrenzende Außenumfangswandung ist mit einer zylindrisch
geformten porösen Auskleidung bedeckt, über welche der Brennstoff in die
Brennkammer eingeleitet wird. An einem Umfangsbereich bildet die Außen
umfangswandung eine radial außerhalb der porösen Auskleidung liegende
Tasche, in welcher der Zündabschnitt eines als Zündorgan dienenden
Glühzündstifts angeordnet ist.
Die WO 98/49494 A1 offenbart einen Verdampferbrenner, bei welchem ein als
Zündorgan dienender Glühzündstift mit seinem durch Bestromung erwärm
baren Zündabschnitt in einen ringförmigen Brennraum im Wesentlichen
tangential eingreift. Der Zündstift ist in unmittelbarer Nähe eines Bodenbe
reichs des Brennkammergehäuses angeordnet. In diesem Bodenbereich ist
ebenfalls ein diesen Bodenbereich im Wesentlichen vollständig bedecken
des poröses Material angeordnet. In dieses poröse Material wird durch den
Bodenbereich hindurch Brennstoff eingeleitet, um diesen dann zur Erzeu
gung eines zündfähigen Gemisches zu verdampfen. Das den Bodenbereich
bedeckende poröse Material weist eine Aussparung auf, welche eine zur
Aufnahme des Zündabschnitts des Glühzündstiftes dienende Tasche bildet.
Bei den vorangehend beschriebenen Verdampferbrennern ist durch die
Positionierung der Zündabschnitte der verschiedenen Zündorgane dafür
gesorgt, dass diese nach dem Zünden und bei Stattfinden normaler Ver
brennung im Wesentlichen in einem Bereich liegen, in welchem die Tempe
ratur deutlich unter der Verbrennungstemperatur liegt. Es konnte auf diese
Art und Weise eine durch zu starke Erwärmung erzeugte Beeinträchtigung
der Funktionsfähigkeit der Zündorgane vermieden werden. Ein Nachteil
dieser Anordnung ist jedoch, dass die zwar zum Unterstützen des Zündvor
gangs ausreichende Strahlungsenergie, welche von den Zündorganen
abgegeben wird durch die zumindest teilweise abgeschirmte Positionierung
der Zündabschnitte der verschiedenen Zündorgane in jeweiligen Aufnahme
taschen zur Unterstützung der Beschleunigung der Verbrennung beim
Hochfahren des Brenners auf Nennleistung im Wesentlichen nicht nutzbar
ist.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Brennkammerbau
gruppe für ein Heizgerät vorzusehen, bei welcher die Startphase bei Ver
brennungsbeginn verkürzt ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe durch eine Brenn
kammerbaugruppe für ein Heizgerät gemäß Anspruch 1 gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Positionierung des Zündorgans und vor allem
des Zündabschnitts desselben ist dafür gesorgt, dass eine Abschirmung
durch irgendwelche Taschen oder sonstigen Abschirmorgane nicht auftritt.
Vielmehr liegt der Zündabschnitt des Zündorgans im Wesentlichen frei in
dem Brennraum. Die von dem Zündabschnitt abgegebene Strahlungswärme
kann somit nicht nur für den Zündvorgang genutzt werden, sondern steht
auch für das beschleunigte Hochfahren auf Nennleistung zur Verfügung.
Gleichwohl ist durch das am Außenumfangsbereich vorgesehene Ver
dampfermedium sichergestellt, dass in ausreichender und gut verteilter Art
und Weise Brennstoff in den Brennraum abgedampft wird. Vor allem die
näherungsweise tangentiale Einleitung der Zündluft in den Brennraum
unterstützt die schnelle Verbreitung einer beim Zündvorgang sich ausbrei
tenden Flamme in Umfangsrichtung.
Das Verdampfermedium ist vorzugsweise wenigstens in demjenigen Län
genbereich der Außenumfangswandung vorgesehen, welcher den Zünd
abschnitt des Zündorgans umgibt.
Zur möglichst gleichmäßigen Verteilung des durch Verdampfen in den
Brennraum abgegebenen Brennstoffs wird vorgeschlagen, dass das Ver
dampfermedium hülsenartig ausgebildet ist. Es wird somit sichergestellt,
dass die Verdampfung des Brennstoffs über den gesamten Umfangsbereich
verteilt stattfinden kann.
Das Verdampfermedium kann beispielsweise aus Vliesmaterial, Filzmaterial,
Geflecht, Schaumkeramik oder derartigen Materialien gebildet sein, die
durch ihre Porosität die Aufnahme von Brennstoff und das Abgeben dessel
ben durch Verdampfen ermöglichen.
Um bei der Einleitung des Brennstoffs in das Verdampfermedium dafür zu
sorgen, dass eine möglichst schnelle und gleichmäßige Verteilung des noch
flüssigen Brennstoffs im Verdampfermedium erfolgt, wird vorgeschlagen,
dass der Brennstoff in einen Bereich des Verdampfermediums eingeleitet
wird, der über dem Zündabschnitt des Zündorgans liegt. Durch diese Rela
tivpositionierung wird der Brennstoff auch durch Unterstüzung der Schwer
kraft rasch und gleichmäßig im Verdampfermedium verteilt.
Um dabei jedoch zu vermeiden, dass am Beginn der Verbrennung im un
mittelbaren Bereich des Brennstoffeintritts in das Verdampfermedium der
Brennstoff nicht nur durch Verdampfen aus dem Verdampfermedium in
Richtung Brennraum hin austritt, sondern auch heraustropft, wird vorge
schlagen, dass bei dem Verdampfermedium in demjenigen Bereich, in
welchem der Brennstoff in dieses eingeleitet wird, ein Ablenkelement
vorgesehen ist.
Um eine ausreichende Vermischung des durch Verdampfen in den Brenn
raum gelangten Brennstoffs mit Luft bei Durchführung des Zündvorgangs
zu erlangen, wird vorgeschlagen, dass an dem Brennkammergehäuse in
einem das Zündorgan tragenden Bereich eine Zündlufteintrittsöffnungs
anordnung vorgesehen ist.
Vorzugsweise ist ferner vorgesehen, dass das Zündorgan sich im Wesentli
chen tangential in den Brennraum erstreckt.
Um in den Brennraum ausreichend Luft zur Durchführung einer möglichst
schadstoffarmen Verbrennung einleiten zu können, wird vorgeschlagen,
dass das Brennkammergehäuse eine den Innenraum radial innen begren
zende Innenumfangswandung mit einer Verbrennungslufteintrittsöffnungs
anordnung aufweist.
Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Heizgerät für ein Fahrzeug,
welches Heizgerät eine erfindungsgemäße Brennkammerbaugruppe auf
weist.
Es sei hier darauf hingewiesen, dass dann, wenn im Zusammenhang mit
der vorliegenden Erfindung die Rede ist von "Zündluft" oder "Verbren
nungsluft", damit jedwedes Gas angesprochen ist, das in Verbindung mit
einem zum Einsatz gelangenden Brennstoff ein zündfähiges Gemisch her
stellen kann. Die angesprochene Luft bildet also nur ein nicht beschränken
des Beispiel für ein einsetzbares Gas.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden
Zeichnungen detailliert beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht einer erfindungsgemäßen
Brennkammerbaugruppe;
Fig. 2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Brennkammerbaugruppe
in Blickrichtung II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Frontansicht der erfindungsgemäßen Brennkammerbaugruppe in
Blickrichtung III in Fig. 1;
Fig. 4 eine Längsschnittansicht der erfindungsgemäßen Brennkammerbau
gruppe, geschnitten in einer Ebene IV-IV in Fig. 5;
Fig. 5 eine Querschnittansicht der erfindungsgemäßen Brennkammerbau
gruppe, geschnitten in einer Ebene V-V in Fig. 4.
Die Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Brennkammerbaugruppe 10 in
Explosionsansicht. Es sind dabei die wesentlichen Komponenten der Brenn
kammerbaugruppe 10 erkennbar. Dies sind ein beispielsweise aus Blechma
terial geformtes Brennkammergehäuse 12, eine Brennstoffzuführleitung 14,
ein Glühzündstift 16 sowie ein hülsenartig ausgebildetes und beispielsweise
aus Vliesmaterial oder sonstigem porösen Material aufgebautes Ver
dampfermedium 18. Man erkennt auch in Fig. 4, dass das Brennkammerge
häuse 12 topfartig ausgebildet ist und eine Außenumfangswandung 20
sowie einen Bodenbereich 22 aufweist. Im zentralen Bereich des Bodenbe
reichs 22 ist eine Erhebung vorgesehen, welche eine zur Außenumfangs
wandung 20 im Wesentlichen konzentrisch angeordnete und näherungs
weise zylindrische Innenumfangswandung 24 bildet. Diese Innenumfangs
wandung 24 geht in eine Stirnwandung 28 über. Zwischen der Innen
umfangswandung 24 und der Außenumfangswandung 20 ist somit ein im
Wesentlichen ringförmig ausgebildeter Brennraum 26 gebildet. Das hülsen
artig ausgebildete und zur Anpassung an die Außenumfangswandung 20
an einem Umfangsbereich offene Verdampfermedium 18 ist im zusammen
gefügten Zustand der Brennkammerbaugruppe 10 an der Innenseite der
Außenumfangswandung 20 vorgesehen bzw. liegt an dieser an und er
streckt sich im Wesentlichen über die gesamte Länge der Außenumfangswandung
20. Dies bedeutet, dass der Brennraum 26 im Bereich des Brenn
kammergehäuses 12 über die gesamte Länge radial außen durch das Ver
dampfermedium 18 umgeben bzw. auch begrenzt ist.
An dem Brennkammergehäuse 12 bzw. der Außenumfangswandung 20
desselben ist in einem Umfangsbereich ein Einführstutzen 30 für den Glüh
zündstift 16 vorgesehen. Man erkennt in den Fig. 3 und 5, dass nach
Einführen des Glühzündstifts 16 in den Einführstutzen 30 der durch Bestro
mung erwärmbare Zündabschnitt 32 des Glühzündstifts 16 näherungs
weise tangential bzw. sekantial - bezogen auf die ringförmige Kontur des
Brennraums 26 um die Gehäuselängsachse A - in den Brennraum 26 ragt.
Der Einführstützen 30 bildet ferner einen Kanal bzw. eine Öffnung 34, über
welche ggf. auch unter der Förderwirkung eines Gebläses zum Zünden
erforderliche Luft in den Brennraum 26 eingeleitet wird, und zwar in denje
nigen Bereich, der auch den Zündabschnitt 32 des Glühzündstiftes 16
enthält. Es wird somit dafür gesorgt, dass die zum Zünden bereitgestellte
Luft in dem Bereich vorhanden ist, in dem sie auch erforderlich ist. Man
erkennt in Fig. 5 ferner, dass in demjenigen Bereich, in welchem durch den
Stutzen 30 hindurch der Glühzündstift 16 in den Brennraum 26 geführt ist,
das Verdampfermedium 18 eine Öffnung 36 aufweist, welche der Glüh
zündstift 16 dann durchsetzt und durch welche die Zündluft in den Brenn
raum 26 einströmen kann.
Die Brennstoffzuführleitung 14 ist in eine in der Außenumfangswandung 20
vorgesehene Öffnung 38 eingeführt und leitet den Brennstoff unmittelbar
an die Außenseite des Verdampfermediums 18 heran. An der dem Brenn
raum 26 zugewandten Seite des Verdampfermediums 18 ist in demjenigen
Bereich, in welchem durch die Brennstoffzuführleitung 14 der Brennstoff in
das Verdampfermedium 18 eingeleitet wird, ein Ablenkelement 40 vor
gesehen. Dieses Ablenkelement 40 sorgt dafür, dass auch dort, wo der
Brennstoff eingeleitet wird, eine seitliche Verteilung stattfinden wird und
somit nicht die Gefahr besteht, dass auf Grund zu großer Brennstoffansammlung
Brennstoff an der Innenoberseite des Verdampfermediums nicht
verdampft sondern herabtropft. Man erkennt ferner, dass der Bereich, in
welchem der Brennstoff in das Verdampfermedium 18 eingeleitet wird, zum
einen im oberen Bereich des Verdampfermediums 18 vorgesehen ist und
zum anderen sehr nahe an dem und über dem Zündabschnitt 32 des Glüh
zündstiftes 16 positioniert ist. Diese Lagezuordnung ist vor allem auch im
Einbauzustand einer die Brennkammerbaugruppe 10 enthaltenden Heiz
einrichtung vorhanden. Es wird somit dafür gesorgt, dass beim Zünden im
Bereich des Zündabschnittes 32 eine vergleichsweise hohe Konzentration
an verdampftem Brennstoff bereitgestellt ist. Die Positionierung im oberen
Bereich sorgt dafür, dass die Verteilung des Brennstoffs im Verdampferme
dium auch schwerkraftunterstützt stattfinden kann.
Die nach dem Zünden und beim Übergang zur normalen Verbrennung dann
erforderliche Luft wird über eine Mehrzahl von Öffnungen 42 eingeleitet,
die in der Innenumfangswandung 24 nahe der Stirnwandung 28 vorgese
hen sind.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Brennkammerbaugruppe 10 weist
im Betrieb eine Vielzahl von Vorteilen auf. So hat die Positionierung des
Glühzündstifts 16 derart, dass dieser näherungsweise unter einem Winkel
vom 90° bezüglich einer Vertikallinie und tangential in den Brennraum 26
ragt, den Vorteil, dass die näherungsweise in der gleichen Richtung über
die Öffnung 34 in den Brennraum 2 einströmende Zündluft für eine sehr
schnelle Verteilung der Zündflamme über den gesamten Umfangsbereich
des Brennraums 26 sorgt. Des Weiteren ist der Zündabschnitt 32 des
Glühzündstifts 16 im Brennraum 26 durch keine Abschirmmaterialien
bedeckt und somit im Brennraum 26 freiliegend. Die im Bereich des Zünd
abschnitts 32 erzeugte Strahlungswärme kann somit nicht nur für den
Zündvorgang, also im unmittelbaren Bereich des Zündabschnitts 32, ge
nutzt werden, sondern unterstützt auch die Ausbreitung der Verbrennung
beim Hochfahren auf Nennleistung. Die Startphase eines mit einer erfindungsgemäßen
Brennkammerbaugruppe ausgestatteten Heizgeräts kann
somit deutlich verkürzt werden. Insbesondere dann, wenn der Glühzünd
stift 16 mit einer PTC-Charakteristik (positiver thermischer Koeffizient)
ausgebildet ist, d. h. dass bei zunehmender Erwärmung der elektrische
Widerstand desselben ansteigt, kann dieser auf Grund seiner Positionierung
in demjenigen Raum, in welchem auch die Verbrennung stattfinden wird,
gleichzeitig auch als Flammwächter genutzt werden. Der Wegfall eines den
Zündabschnitt 32 des Glühzündstifts 16 umgebenden Abschirmungsmateri
als, wie z. B. eines sogenannten Kerzensiebs, vereinfacht weiterhin den
Aufbau und führt zu einer deutlichen Kostenreduktion einer derartigen
Baugruppe, ebenso wie der ansonsten erkennbare sehr einfache Aufbau.
Auch können sehr leicht Wartungsarbeiten vorgenommen werden, wie z. B.
das Austauschen des Glühzündstifts 16. Dieser muss lediglich nach außen
abgezogen werden und kann in einfacher Weise durch einen neuen Glüh
zündstift ersetzt werden. Es sei hier angemerkt, dass als Glühzündstifte
vorzugsweise keramische Glühstifte eingesetzt werden, die eine Tempera
turfestigkeit von bis zu 1450° aufweisen.
Claims (10)
1. Brennkammerbaugruppe für ein Heizgerät, umfassend ein Brenn
kammergehäuse (12), welches einen Brennraum (26) bildet, sowie
ein Zündorgan (16), welches mit einem Zündabschnitt (32) in den
Brennraum (26) ragt, wobei an einer den Brennraum (26) nach radial
außen begrenzenden Außenumfangswandung (20) des Brennkam
mergehäuses (12) ein den Brennraum (26) radial außen wenigstens
bereichsweise umgebendes Verdampfermedium (18) vorgesehen ist,
in welches zu verdampfender Brennstoff durch die Außenumfangs
wandung (20) hindurch einleitbar ist,
gekennzeichnet durch eine Zündlufteintrittsöffnungsanordnung (34),
durch welche Zündluft näherungsweise in tangentialer Richtung in
den Brennraum (26) eintritt.
2. Brennkammerbaugruppe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verdampfermedium (18) wenigs
tens in dem Längenbereich der Außenumfangswandung (20) vor
gesehen ist, welcher den Zündabschnitt (32) des Zündorgans (16)
umgibt.
3. Brennkammerbaugruppe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verdampfermedium (18) hülsen
artig ausgebildet ist.
4. Brennkammerbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verdampfermedium (18) aus
Vliesmaterial, Filzmaterial, Geflecht, Schaumkeramik oder derglei
chen gebildet ist.
5. Brennkammerbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoff in einen Bereich des
Verdampfermediums (18) eingeleitet wird, der über dem Zündab
schnitt (32) des Zündorgans (16) liegt.
6. Brennkammerbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Verdampfermedium (18) in
demjenigen Bereich, in welchem der Brennstoff in dieses eingeleitet
wird, ein Ablenkelement (40) vorgesehen ist.
7. Brennkammerbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Brennkammergehäuse (12) in
einem das Zündorgan (16) tragenden Bereich eine Zündlufteintritts
öffnungsanordnung (34) vorgesehen ist.
8. Brennkammerbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das Zündorgan (16) sich im Wesentli
chen tangential in den Brennraum (26) erstreckt.
9. Brennkammerbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass das Brennkammergehäuse (12) eine
Innenumfangswandung (24) mit einer Verbrennungslufteintritts
öffnungsanordnung (42) aufweist.
10. Heizgerät für ein Fahrzeug, umfassend eine Brennkammerbaugruppe
(10) nach einer der vorangehenden Ansprüche.
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