DE10173C - Neuerungen an Maschinen zur Herstellung von Holz- und Metallschrauben - Google Patents
Neuerungen an Maschinen zur Herstellung von Holz- und MetallschraubenInfo
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- DE10173C DE10173C DENDAT10173D DE10173DA DE10173C DE 10173 C DE10173 C DE 10173C DE NDAT10173 D DENDAT10173 D DE NDAT10173D DE 10173D A DE10173D A DE 10173DA DE 10173 C DE10173 C DE 10173C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/02—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
- B23G1/08—Machines with a plurality of working spindles
- B23G1/10—Machines with a plurality of working spindles specially adapted for making conical screws, e.g. wood-screws
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
PATENTSCHRIFT
1879.
Klasse 49.,-Jl
CARL ZANG in SENNHEIM. Neuerungen an Maschinen zur Herstellung von Holz- und Metallschrauben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. September 1879 ab.
Fig. ι zeigt eine obere Ansicht der Hauptanordnung
der vorliegenden Maschine.
Die Einspannfutter X der Maschine sind kreuzförmig angeordnet; jedem Futter entspricht eine
Specialvorrichtung, ein Widerlager für die Schrauben und ein Werkzeugträger, der sich parallel
zu seiner Axe bewegt, wie dies gewöhnlich der Fall ist. Die Einspannfutter erhalten durch
konische Räder von der Welle O aus eine continuirlich
rotirende Bewegung. Der seitliche Vorschub jedes Werkzeugträgers A, Fig. 2, wird
durch den pscillirenden Hebel B hervorgebracht, der von einer Cylinderschubcurve C seine Bewegung
mittelst der Stange D erhält. Diese Bewegung des Werkzeugs, sowie die entsprechende
des Futters erzeugen auf dem Schaft der Schraube ein bestimmtes Gewinde; es ist klar, dafs durch Vergröfsern oder Verkleinern
des Armes α des Hebels B man den Vorschub des Werkzeugs und somit die Ganghöhe der
Schraube proportional vergröfsern und verkleinern kann. Zu diesem Zweck wirkt der verticale
Arm des Winkelhebels B nicht direct, sondern mittelst eines verschiebbaren Zwischenstücks
m auf den Werkzeugträger. Indem man nun den Vorschub des Werkzeugträgers durch
Verstellen von in und die Geschwindigkeit der Cylinderschubcurve C bei constanter Geschwindigkeit
des Futters variirt, kann man innerhalb gegebener Grenzen alle Schrauben schneiden von
jeder beliebigen Ganghöhe und Länge, ohne andere Theile anzuwenden, als. Wechselräder
zur Veränderung der Geschwindigkeit der Scheibe C.
Die Rückwärtsbewegung des Werkzeugträgers wird durch eine Feder L bewirkt, 'welche der
Vorwärtsbewegung des Werkzeugträgers K folgen mufs. Hält man die Feder L in ihrer äufsersten
Stellung mittelst eines Hebels J, so bleibt der Werkzeugträger in der äufsersten Stellung,
ohne sich zu bewegen, so dafs man alsdann ein neues Werkzeug einsetzen kann, ohne die
Maschine anzuhalten.
Concentrisch mit der Scheibe C dreht sich eine zweite Scheibe E, deren nach oben gebogener
Rand mit schraubenförmig gestalteter . Fläche Einschnitte besitzt, welche entsprechend
der Anzahl der von dem Werkzeug zu schneidenden Gänge von einander abstehen. Auf
diesem Rande ruht eine Stange F, welche unter
Einwirkung der schraubenförmigen Fläche den Support G nach und nach hebt und ihm bei
jedem Einschnitt schnell wieder sich zu senken gestattet; dieser Support trägt ein Gleitstück H
mit kugelförmiger Vertiefung, in welcher ein kugeliger Ansatz des mit dem Werkzeugträger
verbundenen Hebels K Platz findet, so dafs der letztere den Bewegungen des Supports G folgen
mufs und der Schneidstahl nach und nach tiefer in den Schaft einschneidet, bis das Gewinde
die nothwendige Tiefe besitzt. Die Tiefe des Gewindes hängt demnach einmal von der Neigung
der Schraubenfläche auf der Scheibe E und ferner von dem Verhältnifs der Hebelarme
p q und / r ab. Das Gleitstück H kann auf den Support in der Führung η verschoben
werden. Die Strecke ρ r ist demnach variabel und demnach auch die Gewindetiefe und das
jedesmal von dem Schneidstahl fortgenommene Material.
Um die Spitzen der Schrauben zu erzeugen, in dem speciellen Fall, wo es sich um die Anfertigung
von Holzschrauben handelt, ist die Scheibe E, Fig. 2, mit einem Ansatz M versehen,
der in eine geneigte Fläche ausläuft, die durch eine Druckschraube regulirt wird.
Unmittelbar nach der Einspannung eines zu schneidenden Bolzens in das Futter hebt der
Ansatz M die Stange N, welche auf den Hebel B Wirkt und das Werkzeug an den zu schneidenden
Bolzen bringt. Wenn das Werkzeug nach und nach mehr eindringt, wie vorhin angegeben,
ertheilt die geneigte Fläche ihm gleichzeitig einen seitlichen Vorschub und aus diesen beiden
combinirten Bewegungen resultirt an der Schraube die Bildung eines Kegels oder einer
Spitze, deren Zweck ist, das Schraubenschneiden zu erleichtern. Die Dauer dieser Operation entspricht
im allgemeinen einer Umdrehung der Scheibe C. Dadurch, dafs man den Ansatz M
der Scheibe C nähert, so dafs er direct auf den Vorsprung der Stange D wirkt, kann man das
gleiche Resultat erzielen und die Stange N alsdann fortlassen.
Die soeben beschriebenen Bewegungen wiederholen sich nach einander für jedes Futter und
den damit verbundenen Organen, und zwar mit Hülfe derselben Betriebswelle und der concentrischen
Scheiben mit Schubcurven. Jede Umdrehung der Scheibe E entspricht demnach
einer Erzeugung von vier Schrauben. Jedes Futter kann für sich ausgerückt werden, so dafs
man bequem die Werkzeuge auswechseln kann, ohne die Maschine anzuhalten.
Der innere Mechanismus der Futter ist in Fig. 3 dargestellt. A und B sind die Haupthebel,
C und D die beiden zangenartigen Nebenhebel, E der Keil.
In dem Futter nehmen die Muffe und der Keil bei ihrer Seitwärtsbewegung die Hebel CD
mit, die Flächen α der letzteren wirken hierbei auf die entsprechenden Enden der Hebel A B,
entfernen deren Enden e von einander, wenn die Muffe F im Sinne des Pfeils bewegt wird;
nach einer gewissen Verschiebung der Hebel CD werden die Hebel A B mit ihren Enden e gegen
die Theile b der Hebel CZ? stofsen, so dafs die letzteren sich jetzt nicht mehr verschieben,
sondern um den Punkt ο drehen, derart, dafs der Keil mit seiner Fläche zwischen die Theile d
der Hebel gelangt, die Drehung der Hebel CD noch mehr verstärkt und so die Hebel A B
ganz schliefst. Die umgekehrte Bewegung der Hebel erfolgt bei Rückwärtsgang der Muffe F.
Der Betrieb der einzelnen Theile erfolgt, wie schon erwähnt, durch die verticale Welle o,
Fig. 2, welche ihre Bewegung durch konische Räder von einer horizontalen Welle erhält. Das
konische Rad R, welches das auf der verticalen Welle befestigte Rad treibt, läuft lose auf der
horizontalen Welle und ist mit einer Scheibe T verbunden, welche vier Vorsprünge ν besitzt,'
die um 90 ° von einander entfernt sind. Während des Ganges greifen diese Vorsprünge in
entsprechende Einschnitte der Nasen u der Betriebsscheibe. Die Schraubenfeder S sichert
hierbei deren Eingriff. Bei irgend einem genügend starken Widerstände in der Maschine
werden die Vorsprünge ν aus den Einschnitten der Nasen u herausspringen und die Scheibe T
mit dem Getriebe R wird durch Einwirkung der Feder auf der Welle verschoben, derart, dafs
die Vorsprünge ν zwischen den Nasen u Platz finden. Die Strecke m' η' ist nun so grofs
gewählt, dafs das konische Rad R aufser Eingriff mit dem auf der verticalen Welle befestigten
kommt. Die Spannung der Feder .S1 kann durch den Stellring ζ regulirt werden.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:ι . Die Anordnung mehrerer um eine gemeinschaftliche Betriebswelle radial angeordneter Wellen mit Einspannfuttern, welche zur Aufnahme der zu schneidenden Schrauben dienen.
- 2. Die Anwendung eines einzigen Werkzeugs, welches das Gewinde schneidet und die Spitzen abdreht, im wesentlichen so wie beschrieben.
- 3. Die Regulirung des Weges dieses Werkzeugs durch einen einzigen Hebel B für jedes Futter.
- 4. Die Anwendung eines besonderen Ausrückhebels J behufs Anhaltens eines jeden Werkzeugträgers.
- 5. Die Benutzung einer Curve EM1 durch welche die Gestalt des Kerns der Schrauben bestimmt wird.
- 6. Der Mechanismus zur Ausschaltung der Maschine, im Falle ein ungewöhnliches Hindernifs eintreten sollte, bestehend aus der Feder S, der mit dem Trieb R verbundenen Scheibe T mit den Erhöhungen v, und den entsprechenden Vertiefungen in ti.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10173C true DE10173C (de) |
Family
ID=287490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10173D Active DE10173C (de) | Neuerungen an Maschinen zur Herstellung von Holz- und Metallschrauben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10173C (de) |
-
0
- DE DENDAT10173D patent/DE10173C/de active Active
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