DE1017761B - Ofen, Herd oder sonstige Feuerungsanlage fuer feste Brennstoffe mit einer zugleich als Einstellorgan fuer den Rauchgasstrom dienenden Feuerbruecke - Google Patents

Ofen, Herd oder sonstige Feuerungsanlage fuer feste Brennstoffe mit einer zugleich als Einstellorgan fuer den Rauchgasstrom dienenden Feuerbruecke

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DE1017761B
DE1017761B DEB36363A DEB0036363A DE1017761B DE 1017761 B DE1017761 B DE 1017761B DE B36363 A DEB36363 A DE B36363A DE B0036363 A DEB0036363 A DE B0036363A DE 1017761 B DE1017761 B DE 1017761B
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Max Boehm
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Description

  • Ofen, Herd oder sonstige Feuerungsanlage für feste Brennstoffe mit einer zugleich als Einstellorgan für den Rauchgasstrom dienenden Feuerbrücke Die Erfindung betrifft einen Ofen, Herd oder sonstige Feuerungsanlage für feste Brennstroffe mit einer Feuerbrücke, die zugleich als Einstellorgan für den Rauchgasstrom und als Feuerbrücke dient.
  • Es sind Feuerbrücken bekannt, die wohl kegelige Durchgangskanäle für die Rauchgase aufweisen, deren freie Ouerschnitte aber unveränderlich sind und somit den jeweiligen Zugverhältnissen nicht angepaßt werden können. Außerdem besitzen diese Feuerbrücken keine einander gegenüberstehende Strahlungsflächen, an denen die durchströmenden Rauchgase für die Verbrennung aufgeschlossen werden.
  • Das Bestreben geht dahin, in Feuerungsanlagen eine möglichst hohe Feuerraumstrahlung zu erreichen, die vor allem durch Zündung der urverbrannten Gase an einer hocherhitzten Decke erreicht werden kann. In der Feuerungstechnik wird vielfach bei beengten Raumverhältnissen dem ordnungsgemäßen Ablauf des Verbrennungsvorgangs nicht genug Rechnung getragen. Dieser Vorgang, der sich aus den Einzelvorgängen Trocknung des Brennstoffes, Entgasung, Vergasung und Verbrennung zusammensetzt, erfordert Raum und Zeit und wird durch eine hohe Feuerraumstrahlung stark gefördert.
  • Diesen Gedanken folgend wurde eine Feuerbrücke als Einstellorgan entwickelt, das aus einzelnen keilförmigen Körpern besteht. Diese Körper werden auf einer Welle derart aneinandergereiht, daß ihre Drehachsen durch je zwei einander gegenüberliegende, an die Grundfläche des keilförmigen Körpers grenzende Ecken der Keilflächen gehen. Die der Drehachse diagonal gegenüberliegenden Ecken sind dabei mit einem Radius abgerundet, dessen Mittelpunkt auf der Drehachse liegt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der nach der Erfindung ausgebildeten Feuerbrücke schematisch dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt einen Längsschnitt durch das Oberteil eines Herdes mit eingebauter Feuerbrücke, Abb. 2 einen Horizontalschnitt durch den Herd in höhe der Feuerbrücke, bei dem die Feuerbrücke zum Teil in einer im Feuerraum geklappten Stellung (Schnitt C-D), zum Teil in rückgeklappter Stellung (SChnittA-B) dargestellt ist; Abb. 3 zeigt die perspektivische Darstellung eines einzelnen Körpers der Feuerbrücke.
  • Die keilförmigen Körper a sind nicht drehbar, jedoch längs verschiebbar auf der Welle b aufgeschoben. Beim Anheizvorgang wird die Feuerbrücke so gestellt, daß die keilförmigen Flächen f der Körper a dem Rauchgasstrom zugekehrt sind.
  • Der Zwischenraum e zwischen den einzelnen Körpern ist dabei so groß, daß die Rauchgase verhältnismäßig ungehindert durchstreichen können. Ist die Verbrennung des Brennstoffes so weit fortgeschritten, daß eine Drosselung des Schornsteinzuges zweckmäßig erscheint, wird die Feuerbrücke in Richtung Feuerraum gekippt. Dadurch werden die von c kommenden Rauchgase in dem zwischen den rückwärtigen Flächen g der Körper a freibleibenden kleineren Zwischenräumen d gedrosselt.
  • Die Flanken 1a der aufgeheizten keilförmigen Körper strahlen so viel Wärme aus, daß, insbesondere bei frisch aufgeworfenem Brennstoff, die urverbrannten Teile der Rauchgase für die Restverbrennung aufgeschlossen bzw. gezündet werden.
  • Mit der nach der Erfindung ausgebildeten Feuerbrücke werden also die vorteilhaften Wirkungen einer Feuerbrücke und die eines Rauchgasdrosselorgans mit einem einzigen Bauelement erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Ofen, Herd oder sonstige Feuerungsanlage für feste Brennstoffe mit einer unmittelbar hinter der Feuerung angeordneten, zugleich als Einstellorgan für den Rauchgasstrom dienenden Feuerbrücke, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerbrücke aus mehreren, auf einer Welle aufgereihten keilförmigen Körpern besteht, deren Drehachsen durch je zwei einander gegenüberliegende, an die Grundfläche des keilförmigen Körpers grenzende Ecken der Keilflächen gehen und deren der Drehachse diagonal gegenüberliegende Ecken mit einem Radius abgerundet sind, dessen Mittelpunkt auf der Drehachse liegt. 2. Ofen, Herd oder sonstige Feuerungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilflächen konkav ausgebildet sind. 3. Ofen, Herd oder sonstige Feuerungsanlagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der auf die Welle aufgereihten keilförmigen Körper verändert werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 188 971, 253 097, 420 872, 474 195, 565 697, 570 490; österreichische Patentschrift Nr. 94 339; schweizerische Patentschrift Nr. 246 928; französische Patentschrift Nr. 1003 050; belgische Patentschrift Nr. 505 810.
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Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE505810A (de) *
DE253097A (de)
DE188971C (de) *
AT94339B (de) * 1922-04-03 1923-09-25 Werkstaetten Fuer Heizungs U F Einrichtung an Kochherden zur besseren Ausnutzung der Feuerung.
DE420872C (de) * 1925-11-03 August Kraemer Feuerbruecke fuer Kuechenherde
DE474195C (de) * 1927-09-03 1929-03-27 Martha Boehm Geb Buehn Feuerbruecke fuer Koch- und Heizoefen
DE565697C (de) * 1930-08-24 1932-12-05 Carl Brockmann Kuechenherd
DE570490C (de) * 1933-02-16 Max Wendriner Einsatz fuer Kuechenherde
CH246928A (de) * 1942-11-16 1947-02-15 Jelinek Josef Verstellbarer Herdeinsatz zur Verbesserung der Verbrennung der Rauchgase.

Patent Citations (9)

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