DE1017784B - Verfahren zur Herstellung poroeser, ueberwiegend aus Polymethacrylsaeuremethylester bestehender Formkoerper - Google Patents

Verfahren zur Herstellung poroeser, ueberwiegend aus Polymethacrylsaeuremethylester bestehender Formkoerper

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Publication number
DE1017784B
DE1017784B DER16063A DER0016063A DE1017784B DE 1017784 B DE1017784 B DE 1017784B DE R16063 A DER16063 A DE R16063A DE R0016063 A DER0016063 A DE R0016063A DE 1017784 B DE1017784 B DE 1017784B
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DE
Germany
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methyl ester
acid methyl
production
polymethacrylic acid
consisting mainly
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Application number
DER16063A
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English (en)
Inventor
Ludwig Hosch
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Roehm GmbH Darmstadt
Original Assignee
Roehm and Haas GmbH
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Publication date
Application filed by Roehm and Haas GmbH filed Critical Roehm and Haas GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J9/00Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof
    • C08J9/04Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent
    • C08J9/12Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent by a physical blowing agent
    • C08J9/122Hydrogen, oxygen, CO2, nitrogen or noble gases
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2333/00Characterised by the use of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and only one being terminated by only one carboxyl radical, or of salts, anhydrides, esters, amides, imides, or nitriles thereof; Derivatives of such polymers
    • C08J2333/04Characterised by the use of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and only one being terminated by only one carboxyl radical, or of salts, anhydrides, esters, amides, imides, or nitriles thereof; Derivatives of such polymers esters
    • C08J2333/06Characterised by the use of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and only one being terminated by only one carboxyl radical, or of salts, anhydrides, esters, amides, imides, or nitriles thereof; Derivatives of such polymers esters of esters containing only carbon, hydrogen, and oxygen, the oxygen atom being present only as part of the carboxyl radical
    • C08J2333/10Homopolymers or copolymers of methacrylic acid esters
    • C08J2333/12Homopolymers or copolymers of methyl methacrylate

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Description

  • Verfahren zur Herstellung poröser, überwiegend aus Polymethacrylsäuremethylester bestehender Formkörper Zusatz zur Patentanmeldung R 14372 b / 39b (Auslegeschrift 1 014 323) Gegenstand der Hauptpatentanmeldung R 14372 IVb/39b ist ein Verfahren zur Herstellung von zum überwiegenden Teil aus Polymethacrylsäur.emethylester bestehenden Formkörpern durch Polymerisieren einer gießbaren polymerisationsfähigen Masse, das so durchgeführt wird, daß Polymethacrylsäuremethylester oder ein zu mehr als 900/0 aus Methacrylsäuremethylester aufgebautes Copolymerisat in feinverteilter Form bei Temperaturen unter 00, vorzugsweise bei - 100, mit einer geringen Menge einer polymerisierbaren Verbindung gemischt und hierauf in bekannter Weise durch Gießen verformt und auspolymerisiert wird.
  • Das beschriebene Verfahren kann nun erfindungsgemäß derart variiert werden, daß die erforderliche tiefe Temperatur, bei der das polymerisierbare Gemisch herzustellen ist, wenigstens teilweise durch Zugabe von Kohlensäureschnee zu dem Gemenge aus Mono-- merem und Polymerisat eingestellt wird. Durch Rühren wird der Kohlensäureschnee gleichmäßig und in feiner Verteilung mit der polymerisationsfähigen Masse vermischt. Vor dem Einbringen des Monomeren-Polymeren-Gemisches in die Form oder Kammer, in der die Polymerisation erfolgt, kann es zweckmäßig sein, die Temperatur der Masse auf etwa 0° ansteigen zu lassen. Dabei entweicht ein etwaiger Überschuß der Kohlensäure unter Schäumen, während ein erheblicher Teil im Monomeren gelöst bleibt und erst während der weiteren Erwärmung, also während der einsetzenden Gelierung bzw. Polymerisation, ausgetrieben wird.
  • Auf diese Weise entsteht ein mit feinen Poren durchsetztes Polymerisat, dessen spezifisches Gewicht je nach Menge der aufgenommenen Kohlensäure nur ein Bruchteil des spezifischen Gewichts des dichten Polymerisats ist. Dabei ist bemerkenswert, daß die Oberfläche des in einer üblichen Kammer oder Form gebildeten Polymerisats dicht, also nicht porig ist. Die Polymerisation kann in an sich bekannter Weise durch die Anwendung geeigneter Katalysatoren bewerkstelligt werden.
  • Der eingetragene Kohlensäureschnee sorgt nicht nur für die erforderliche Abkühlung während des Mischens von Polymerisat mit Monomerem, sondern er verhindert auch ein Verklumpen des z. B. in Perlform eingetragenen Polymerisatanteils. Durch die während des Mischens und fortlaufend bis zum Einfüllen in die Kammer entweichende Kohlensäure wird der den Polymerisationsvorgang hemmende Luftsauerstoff verdrängt bzw. ferngehalten.
  • Das beschriebene Verfahren unterscheidet sich damit grundsätzlich von der aus der französischen Patentschrift 1055 058 bekannten Möglichkeit, poröse Formkörper derart herzustellen, daß thermoplastische Kunststoffe, die Gase gelöst enthalten, über ihren Erweichungspunkt erhitzt und dabei von den sich expandierenden gelösten Gasen zu einer schaumigen Masse aufgebläht werden.
  • Im Sinne des Vorgehens gemäß der Hauptpatentanmeldung können der polymerisationsfähigen Masse Farbstoffe, Pigmente und bzw. oder Füllstoffe zugesetzt werden.
  • Die gemäß vorliegender Erfindung entstehenden Kunststoffe lassen sich zu den mannigfaltigsten Zwecken verwenden. Dabei können außer den durch die stoffliche Zusammensetzung gegebenen Eigenschaften wahlweise oder in Kombination miteinander die geringe Dichte, die Isolationsfähigkeit gegen Wärme und Schall und die mit der porigen Struktur verbundenen optischen Effekte ausgenutzt werden.
  • Beispiel In 2000 g Methacrylsäuremethylester, in dem 10 g Azodiisobuttersäuredinitril gelöst sind und der durch eine äußere Eis-Kochsalz-Mischung auf wenigstens Oo ahgekühltwird, werden. 100 g Kohlensäureschneeund 3000 g perlförmiges Polymethylmethacrylat mit einer Teilchengröße von 0,05 bis 0,1 mm Durchmesser eingetragen. Bei einer Temperatur zwischen - 10 und 0° stellt das Gemisch eine leicht gießbare Masse dar. Sie wird, nachdem die Temperatur auf 0 bis 100 angestiegen ist, in eine Kammer gemäß dem deutschen Patent 639 095 gefüllt und diese in ein Wasserbad von 500 gebracht. Nach 10 Minuten ist die Masse durch Gelieren so fest geworden, daß die die Kammer- wände zusammenhaltende Verklebung entfernt werde kann. Die Kammer wird anschließend 30 Minuten mi Wasserdampf behandelt, wobei die Masse unter weiterem Aufblähen erhärtet. Die so erhaltene Scheibe weist eine glatte Oberfläche auf, ist von feinsten Poren durchsetzt und besitzt ein spezifisches Gewicht von 0,27 (gegenüber einer Dichte des Polymethylmethacrylats von 1,18).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung poröser, überwiegend aus Polymethacrylsäuremethylester bestehender Formkörper nach Patentanmeldung R 14372 IVb/ 39b, dadurch gekennzeichnet, daß dem aus Polymerisat und Monomerem bestehenden Gemisch wenigstens zur teilweisen Erreichung der vorgeschriebenen tiefen Temperatur und gleichzeitig zur Erzielung einer porigen Struktur des bei der Polymerisation entstehenden Gebildes Kohlensäureschnee einverleibt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 055 058.
DER16063A 1955-02-24 1955-02-24 Verfahren zur Herstellung poroeser, ueberwiegend aus Polymethacrylsaeuremethylester bestehender Formkoerper Pending DE1017784B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2704552A1 (fr) * 1993-04-27 1994-11-04 Roehm Gmbh Procédé de préparation de matières polymères moussées et fortement chargées à base de polyméthacrylate de méthyle.

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1055058A (fr) * 1951-04-26 1954-02-16 Basf Ag Procédé pour la production de corps moulés poreux, de formes bien déterminées, à partir de matières thermoplastiques

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1055058A (fr) * 1951-04-26 1954-02-16 Basf Ag Procédé pour la production de corps moulés poreux, de formes bien déterminées, à partir de matières thermoplastiques

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FR2704552A1 (fr) * 1993-04-27 1994-11-04 Roehm Gmbh Procédé de préparation de matières polymères moussées et fortement chargées à base de polyméthacrylate de méthyle.

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