DE10196263T5 - Thermisch-magnetische Auslöseeinheit für einen Schalter - Google Patents

Thermisch-magnetische Auslöseeinheit für einen Schalter Download PDF

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Bhaskar T. Ramakrishnan
Roger Terryville Castonguay
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Abstract

Auslöseeinheit (22) für eine Wechselwirkung mit einem Schalter-Betätigungsmechanismus (10), wobei die Auslöseeinheit (22) enthält:
einen Auslösestab (30), der erste und zweite Schenkel (33, 34) aufweist, die von einer ersten gemeinsamen Drehachse (32) ausgehen,
ein Verbindungsstück (34), das dritte und vierte Schenkel (88, 90) aufweist, die von einer zweiten gemeinsamen Drehachse (86) ausgehen, wobei der dritte Schenkel (88) mit dem zweiten Schenkel (64) schwenkbar in Eingriff ist, und
einen Schieber (38) mit einem ersten Ende (70), das mit dem vierten Schenkel (90) schwenkbar in Eingriff ist, und einem zweiten Ende (67), das für eine Wechselwirkung mit dem Schalter-Betätigungsmechanismus (10) konfiguriert ist, wobei das Verbindungsstück (34) in einer ersten Richtung um die zweite gemeinsame Drehachse (86) vorgespannt ist, wenn die Auslöseeinheit (22) in einem Rücksetzzustand ist, und in einer zweiten Richtung um die zweite gemeinsamen Drehachse (86) vorgespannt ist, wenn der Auslösestab (30) um die erste gemeinsame Drehachse...

Description

  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Schalter und insbesondere auf einen Schalter, der eine thermisch-magnetische Auslöseeinheit verwendet, die einen Überschnappmechanismus hat zum Entriegeln des Schalter-Betätigungsmechanismus und ein Auslöse-Flaggensystem, das zwischen einer Kurzschlussauslösung und einer Überstromauslösung unterscheidet.
  • Schalter sorgen üblicherweise für einen Schutz gegen dauerhaften Überstrom und gegen sehr hohe Ströme, die durch Kurzschlüsse erzeugt werden. Diese Schutzart ist in vielen Schaltern durch eine thermisch-magnetische Auslöseeinheit mit einem thermischen Auslöseabschnitt, der den Schalter bei andauernden Überstromzuständen auslöst, und einen magnetischen Auslöseabschnitt ausgebildet, der den Schalter bei Kurzschlusszuständen auslöst.
  • Um den Schalter auszulösen, muss die thermisch-magnetische Auslöseeinheit einen Betätigungsmechanismus aktivieren. Wenn er aktiviert ist, trennt der Betätigungsmechanismus zwei Hauptkontaktstücke, um den Stromfluss in dem geschützten Kreis zu unterbrechen. Übliche Auslöseeinheiten wirken direkt auf den Betätigungsmechanismus, um den Betätigungsmechanismus zu aktivieren. In gegenwärtigen Konstruktionen von thermisch-magnetischen Auslöseeinheiten enthält der thermische Auslöseabschnitt ein Bimetallstreifen (Bimetall), der sich bei einer vorbestimmten Temperatur biegt. Der magnetische Auslöseabschnitt enthält einen Anschlag, der um ein stromführendes Band herum angeordnet ist, und einen Hebel, der nahe dem Anschlag angeordnet ist und in Richtung auf den Anschlag gezogen wird, wenn hohe oder Kurzschlussströme durch das stromführende Band hindurchfließen. Die Kraft, die durch den Bimetall oder den He bel hervorgerufen wird, und die Strecke, über der er sich bewegen muss, können unzureichend sein, um den Betätigungsmechanismus direkt auszulösen. Ein üblicher Weg, um dieses Problem zu lösen, besteht darin, ein Verriegelungssystem als eine zusätzliche Energiequelle zu verwenden. Der Nachteil eines derartigen Verriegelungssystems ist jedoch die Verwendung von Verriegelungsflächen, die sich bei wiederholter Verwendung verschlechtern.
  • Weiterhin kann ein Schalter mit einer thermisch-magnetischen Auslöseeinheit durch drei Ereignisse ausgelöst werden, nämlich: Überstrom, Kurzschluss und Erdfehler. Es ist wichtig den Grund zu wissen, aufgrund dessen ein Schalter ausgelöst hat. Eine Unterscheidung der Gründe zum Auslösen gestattet dem Benutzer zu ermitteln, ob der Schalter sofort rückgesetzt werden kann, wie im Falle eines Überstroms, oder nur nach sorgfältiger Inspektion des Stromkreises, wie es bei einem Kurzschluss oder Erdfehler der Fall ist.
  • Bekannte Schalter-Auslösemechanismen haben dieses Problem durch die Verwendung von Flaggen gelöst, die durch Fenster hindurch sichtbar sind, die in dem Gehäuse des Schalters angeordnet sind. In derartigen Auslösemechanismen erscheint eine Flagge in dem einen Fenster beim Auftreten eines Überstromzustandes, während eine andere Flagge in einem anderen Fenster beim Auftreten eines Kurzschlusszustandes erscheint. Diese Lösung arbeitet gut für Auslöseeinheiten, die einen inaktiven Bimetall haben. Das heißt, für Auslöseeinheiten, bei denen der Bimetall keinen elektrischen Strom führt, sondern an einem stromführenden Band befestigt ist. Diese Lösung kann jedoch für unbestimmte Anzeigen sorgen, wenn sie mit einer Auslöseeinheit verwendet wird, die einen aktiven Bimetall hat. Das heißt, wenn sie mit einer Auslöseeinheit verwendet wird, bei der der Bimetall elektrischen Strom führt. Wenn ein derartiger aktiver Bimetall verwendet wird, ist es während eines Kurzschlussereignisses möglich, dass zusätzlich zu dem magnetischen Auslöseabschnitt der Bimetall sich ebenfalls bewegt, um die Überstromflagge freizugeben, was dazu führt, dass sowohl die Kurz schluss- als auch Überstromflaggen gezeigt werden und somit für den Benutzer eine unbestimmte Anzeige geliefert wird.
  • Erfindungsgemäß enthält ein Schalter-Auslösemechanismus ein überzentrierendes Federauslösegestänge. Die Auslöseeinheit besteht aus einem Auslösestab mit einem ersten Schenkel und einem zweiten Schenkel. Der Auslösestab ist in dem Gehäuse um eine erste Drehachse drehbar angebracht, wobei sich der erste Schenkel neben einem Bimetall befindet, der innerhalb des Schalter-Auslösemechanismus angebracht ist. Ein Verbindungsstück mit einem dritten Schenkel und einem vierten Schenkel ist in dem Gehäuse um eine zweite Drehachse drehbar angebracht. Der zweite Schenkel ist schwenkbar mit dem dritten Schenkel des Verbindungsstückes durch einen bewegbaren Stift in Eingriff, der in einen Schlitz in dem Auslösestab verschiebbar ist. Der vierte Schenkel des Verbindungsstückes ist durch einen bewegbaren Stift mit einem Schieber schwenkbar in Eingriff. Ein Schiebervorsprung, der von dem Schieber nach außen vorsteht, ist zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende des Schiebers angeordnet. Weiterhin ist das Verbindungsstück in einer ersten Richtung um die zweite Drehachse vorgespannt, wenn die Auslöseeinheit in einem Rücksetzzustand ist, und in einer zweiten Richtung um die Drehachse vorgespannt, wenn der Auslösestab um die erste Drehachse gedreht wird, wodurch der Schieber in eine Wechselwirkung mit dem Auslösehebel des Schalter-Betätigungsmechanismus gedrückt wird.
  • Weiterhin wird gemäß der Erfindung ein verbessertes Auslöseanzeigesystem bereitgestellt, das einen zweistückigen Auslösestabmechanismus aufweist. In diesem System wird eine sichtbare Bestätigung des Grundes der Auslösung geliefert. Dieses System enthält einen zweiten Auslösestab mit einem fünften und einem sechsten Schenkel. Der zweite Auslösestab ist in dem Gehäuse um eine dritte Drehachse drehbar angebracht. Ein zweites Verbindungsstück mit einem siebenten Schenkel und einem achten Schenkel ist in dem Gehäuse um eine vierte Drehachse drehbar angebracht. Der sechste Schenkel ist durch einen bewegbaren Stift mit dem siebenten Schenkel des zweiten Verbindungsstückes schwenkbar in Eingriff. Der achte Schenkel des zweiten Verbindungsstückes ist durch einen bewegbaren Stift mit einem zweiten Schieber schwenkbar in Eingriff. Ein Schiebervorsprung, der sich von dem zweiten Schieber nach außen erstreckt, ist zwischen dem dritten Ende und dem vierten Ende von dem zweiten Schieber angeordnet. Weiterhin ist das zweite Verbindungsstück in einer ersten Richtung um die vierte Drehachse vorgespannt, wenn die Auslöseeinheit in einem Rücksetzzustand ist, und in einer zweiten Richtung um die vierte Drehachse vorgespannt, wenn der zweite Auslösestab um die dritte Drehachse gedreht wird, wodurch der zweite Schieber in eine Wechselwirkung mit dem Auslösehebel von dem Schalter-Betätigungsmechanismus gedrückt wird.
  • Das Schaltergehäuse enthält ein Fenster, das in dem Gehäuse an einer geeigneten Stelle angeordnet ist, damit ein Benutzer einen Positionsindikator betrachten kann und somit die schnelle Ermittlung der Auslöseart ermöglicht, die aufgetreten ist. Um eine Auslösung zu identifizieren, die durch einen Überstromzustand bewirkt ist, wird ein Überstrom-Indikator mit dem ersten Auslösestab verwendet, wobei der Indikator die bimetallische Kraft abtastet, die auf den wärmeempfindlichen Bimetall ausgeübt wird. Um eine Auslösung zu identifizieren, die durch einen Kurzschlusszustand bewirkt ist, wird ein Kurzschluss-Indikator mit dem zweiten Auslösestab verwendet, wobei der Indikator die Magnetkraft abtastet, die auf den verbesserter Indikator des Auslösestabsystems ausgeübt wird.
  • Die Erfindung wird nun mit weiteren Merkmalen und Vorteilen anhand der Beschreibung und Zeichnung von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht von einem Schalter,
  • 2 ist eine auseinandergezogene Ansicht von dem Schalter gemäß 1,
  • 3 ist eine Darstellung des Schalters gemäß 1, der die Federauslöseeinheit verwendet,
  • 4 ist eine Darstellung des zweistückigen Auslöseanzeige-Auslösestabsystems,
  • 5 ist eine vergrößerte Ansicht von der zweiten Auslösestabverbindung gemäß 4 und
  • 6 ist eine vergrößerte Ansicht von dem Positionsindikator- und Flaggensystem gemäß 4.
  • In 1 ist ein Ausführungsbeispiel von einem bekannten Formgehäuseschalter 9 allgemein gezeigt. Schalter dieser Art haben ein isoliertes Gehäuse 11 und eine Mittelabdeckung 12, die die Komponenten des Schalters 9 unterbringen. Ein Handgriff 20, der sich durch einen Deckel 14 erstreckt, gibt einer Person die Möglichkeit, den Schalter 9 auf "Ein" zu schalten, um eine geschützte Schaltungsanordnung zu speisen (gezeigt in 3), den Schalter auf "Aus" zu schalten, um die geschützte Schaltung zu trennen (nicht gezeigt), oder den Schalter nach einem Fehler auf "Rücksetzen" zu schalten (nicht gezeigt). Wenn der Schalter auf "Ein" ist, sind zwei elektrische Kontaktstücke 142 und 162 geschlossen, wodurch ein Stromfluss durch den Schalter 9 beibehalten wird. Mehrere Bänder 156 und 35 erstrecken sich ebenfalls durch das Gehäuse 11 zum Verbinden des Schalters 9 mit den Leitungs- und Lastleitern der geschützten Schaltungsanordnung. Der Schalter 9 in 1 zeigt eine typische dreiphasige Konfiguration, aber die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf diese Konfiguration begrenzt, sondern kann auch auf andere Konfigurationen angewendet werden, wie beispielsweise ein-, zwei- oder vierphasige Schalter.
  • Gemäß 2 ist der Handgriff 20 an einem Schalter-Betätigungsmechanismus 10 befestigt. Der Schalter-Betätigungsmechanismus 10 ist mit einer mittleren Kassette 16B und durch einen Antriebsstift 18 mit äußeren Kassetten 16A und 16C verbunden. Die Kassetten 16A, 16B und 16C sind zusammen mit dem Schalter-Betätigungsmechanismus 10 in ein Unterteil 2 eingebaut und sind darin durch die Mittelabdeckung 12 gehalten. Die Mittelabdeckung 12 ist mit dem Unterteil durch irgendwelche geeigneten Mittel verbunden, beispielsweise Schrauben 26, eine Schnapppassung (nicht gezeigt) oder eine Klebeverbindung (nicht gezeigt). An der Mittelabdeckung 12 ist ein Deckel 14 durch Schrauben 28 befestigt.
  • Eine thermisch-mechanische Auslöseeinheit 22 ist in dem Gehäuse 11 eingeschlossen und weist Bänder 23A, 23B und 23C auf, die vorzugsweise an den Kassettenbändern 19A, 19B und 19C mit Schrauben 24A, 24B und 24C befestigt sind. Obwohl hier Schrauben gezeigt sind zum Verbinden der Auslöseeinheitsbänder 23 mit den Kassettenbändern 19, sind auch andere Verfahren möglich, die üblicherweise bei der Fertigung von Schaltern verwendet werden, wie beispielsweise Löten bzw. Schweißen. Die Auslöseeinheit 22 ist zusammen mit den Kassetten 16 in das Unterteil 2 eingebaut. Die Bänder 23A, 23B und 23C leiten Strom von der Energiequelle zu der geschützten Schaltungsanordnung.
  • Der interne Betätigungsmechanismus 160 der Auslöseeinheit 22 ist in 3 gezeigt. Die Auslöseeinheit 22 besteht aus einem Auslösestab (erster Auslösestab) 30 mit einem ersten Schenkel 33 und einem zweiten Schenkel 64. Der Auslösestab 30 ist in dem Gehäuse 11 durch eine erste Drehachse 32 drehbar angebracht. Ein Verbindungsstück (erste Verbindung) 34 ist in dem Gehäuse 11 durch eine zweite Drehachse 36 drehbar angebracht. Das Verbindungsstück 34 enthält einen dritten Schenkel 88 und einen vierten Schenkel 90, die beide von der zweiten Drehachse 86 ausgehen. Der zweite Schenkel 64 des Auslösestabes 30 ist mit dem dritten Schenkel 88 des Verbindungsstückes 34 schwenkbar in Eingriff, beispielsweise durch einen bewegbaren Stift 36, der in einem Schlitz 36 in dem Auslösestab 30 verschiebbar ist. Ein Schieber 38 hat ein erstes Ende 70 und ein zweites Ende 67. Der vierte Schenkel 90 des Verbindungsstückes 34 ist mit dem ersten Ende 70 des Schiebers (erster Schieber) 38 schwenkbar in Eingriff, beispielsweise durch einen bewegbaren Stift 40. Ein Schiebervorsprung 39, der sich von dem Schieber 38 nach außen erstreckt, ist zwischen dem ersten Ende 70 und dem zweiten Ende 67 des Schiebers 38 angeordnet.
  • Weiterhin ist das Verbindungsstück 34 in einer ersten Richtung um die Drehachse 86 vorgespannt, wenn die Auslöseeinheit in einem Rücksetzzustand ist, und in einer zweiten Richtung um die zweite Drehachse 86 vorgespannt, wenn der Auslösestab 30 um die erste Drehachse 32 gedreht wird, wodurch der Schieber 38 in eine Wechselwirkung mit dem Auslösehebel 92 des Schalter-Betätigungsmechanismus 10 gedrückt wird. Eine erste Feder 42 hat bewegbare und feststehende Enden und ist vorzugsweise zwischen einem bewegbaren Stift 36 und einem feststehenden Stift 76 verbunden, der an dem Gehäuse 11 befestigt ist. Das bewegbare Ende von der ersten Feder 42 ist an dem dritten Schenkel 88 befestigt. Die erste Feder 42, wie sie in 3 gezeigt ist, ist so angeordnet, dass sie den Schieber 38 von dem Auslösehebel 92 weg vorspannt. Die Enden der ersten Feder 42 sind in Bezug auf die erste Drehachse 32 so schwenkbar, dass sie zunächst eine Bewegung auf den Auslösestab 30 in Gegenuhrzeigerrichtung ausübt, um eine unerwünschte Auslösung zu verhindern.
  • Ein wärmeempfindlicher Streifen, beispielsweise ein Bimetall, 84 mit einem ersten Ende 60 und einem zweiten Ende 62 ist an dem ersten Ende 60 mit dem Band 23B durch eine Schraube 44 befestigt. Diese Befestigung ist zwar als eine Schraube gezeigt, es kann aber jeder Prozess, der üblicherweise in der Schalterfertigung verwendet wird, benutzt werden, wie beispielsweise Löten oder Schweißen. Das zweite Ende 62 des Bimetalls 84 befindet sich neben dem ersten Schenkel 33 des Auslösestabes 30. Während hier der Klarheit halber nur ein Bimetall gezeigt ist, würde ein entsprechendes Bimetall an den anderen verbindenden Bändern 23A und 23C befestigt sein.
  • Ein Hebel 48, der ein erstes Ende 68 und ein zweites Ende 72 hat, ist in dem Gehäuse 11 angebracht und schwenkt um einen Stift 49. Der Hebel 48 ist aus einem Eisenmaterial hergestellt. Vorzugsweise ist eine Eisenplatte 55 auf dem ersten Ende 68 des Hebels 48 angebracht. Ein vorzugsweise U-förmiger Anschlag 46 ist um das Band 23B herum neben dem ersten Ende 68 des Hebels 48 angeordnet. Der Anschlag 46 erzeugt ein Magnetfeld im Verhältnis zu dem Stromwert. Das zweite Ende 72 von dem Hebel 48 befindet sich neben dem Schiebervorsprung 39. Eine zweite Feder 80 ist zwischen einem Stift 74, der mit dem Gehäuse 11 verbunden ist, und einem Stift 82 verbunden, der auf dem Hebel 48 angeordnet ist. Die zweite Feder 80 ist so angeordnet, dass sie den Hebel 48 von dem Schiebervorsprung 39 weg vorspannt, wie es in 3 gezeigt ist.
  • Wenn ein Überstromzustand auftritt, erzeugt das Band 23B Wärme, die die Temperatur des Bimetalls 84 erhöht. Wenn sich die Temperatur des Bimetalls 84 aufgrund des gezogenen Stroms, der einem vorbestimmten Stromwert überschreitet, ausreichend erhöht, wird das zweite Ende 62 des Bimetalls 84 aus einer Anfangsstellung ausgelenkt, wodurch es mit dem Auslösestab 30 in Eingriff kommt. Der Auslösestab 30 dreht sich in der Uhrzeigerrichtung als Antwort auf die Bimetallkraft und kommt drehend mit dem Verbindungsstück 34 in Eingriff. Das Verbindungsstück 34 dreht sich in Gegenuhrzeigerrichtung um den zweiten Punkt 86 und schiebt den Schieber 38 von der in 3 gezeigten Rücksetzposition in die freigegebene Position in Richtung auf den Auslösehebel 92 (die freigegebene Position ist in gestrichelten Linien gezeigt). Wenn sich der Auslösestab 30 in eine im voraus eingestellte Position dreht, ändert sich die erste Feder 42 in Bezug auf die erste Drehachse 32 und bildet ein Moment, das den Auslösestab 30 in der Uhrzeigerrichtung dreht. Nachdem sie also eine im voraus eingestellte Position erreicht hat, übernimmt die Feder 42 von dem Bimetall 84 und liefert die erforderliche Kraft und Bewegung, so dass der Schieber 38 an dem Auslösehebel 92 angreifen kann und dadurch den Auslösemechanismus 10 auslöst. In dem Verbindungsstück 34 sorgt das Verhältnis zwischen den Längen der dritten und vierten Schenkel 88 und 90 für die Verstärkung der linearen Bewegung des Schiebers 34 relativ zur Bewegung des Auslösestabes 30 aufgrund der von dem Bimetall 84 ausgeübten Kraft. Somit wird die Linearbewegung des Schiebers 38 im allgemeinen größer sein als die Bewegung des Auslösestabes 30.
  • Wenn ein Kurzschlusszustand auftritt, wird ein Magnetfeld in dem Anschlag 46 proportional zu dem Strom erzeugt, der durch das Band 23B fließt. Wenn die Magnetkraft, die die Eisenplatte 50 des Hebels 48 anzieht, größer ist als ein vorbestimmter wert, wird das erste Ende 68 des Hebels 48 zum Anschlag 46 angezogen, wodurch das zweite Ende 72 an den Schiebervorsprung 39 angreift und dadurch den Schieber 38 in die freigegebene Po sition in Richtung auf den Auslösehebel 92 bewegt (die freigegebene Position ist in gestrichelten Linien gezeigt). Wenn sich der Auslösehebel 30 in eine im voraus eingestellte Position dreht, ändert sich die erste Feder 42 in Bezug auf die erste Drehachse 32 und liefert ein Moment, das den Auslösehebel 30 in Uhrzeigerrichtung dreht.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass, wenn ein aktives Bimetall verwendet wird, es sehr leicht möglich ist während eines Kurzschlusszustandes, dass zusätzlich zu dem Eingriff des Hebels 48 mit dem Schiebervorsprung 39 als Antwort auf die durch den Anschlag 46 erzeugte Magnetkraft, das Bimetall 84 auch an dem Auslösestab 30 angreift.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ein verbessertes Auslöseanzeigesystem verwendet, das einen zweistückigen Auslösestabmechanismus aufweist. In diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird für eine visuelle Bestätigung des Grundes für die Auslösung gesorgt. Dieses System ist in den 4, 5 und 6 gezeigt. Der erste Auslösestabmechanismus enthält den Auslösestab 30, das Verbindungsstück 34 und den Schieber 38, wie es oben beschrieben ist. Der zweite Auslösestabmechanismus enthält einen zweiten Auslösestab 94, ein zweites Verbindungsstück 100 und einen zweiten Schieben 104. Der erste Auslösestabmechanismus tastet die bimetallische Kraft und der zweite Auslösestab tastet die magnetische Kraft ab.
  • Der interne Betätigungsmechanismus 160 des verbesserten Auslöseanzeigesystems, das in der Auslöseeinheit 22 verwendet ist, ist in 4 gezeigt. Die Auslöseeinheit 22 besteht aus einem Auslösestab 30, der einen ersten Schenkel 33 und einen zweiten Schenkel 64 aufweist. Der Auslösestab 30 ist in dem Gehäuse 11 um eine erste Drehachse 32 drehbar angebracht. Das Verbindungsstück 34 ist in dem Gehäuse 11 um eine zweite Drehachse 86 drehbar angebracht. Das Verbindungsstück 34 enthält einen dritten Schenkel 88 und einen vierten Schenkel 90, die beide von der zweiten Drehachse 86 ausgehen. Der zweite Schenkel 64 des Auslösestabes 30 ist mit dem dritten Schenkel 88 des Verbindungsstückes 34 drehbar in Eingriff, beispielsweise durch einen bewegbaren Stift 36, der in einem Schlitz 31 in dem Auslösestab 30 verschiebbar ist. Ein Schieber 38 hat ein erstes Ende 70 und ein zweites Ende 67. Der vierte Schenkel 90 des Verbindungsstückes 34 ist mit dem ersten Ende 70 des Schiebers 38 schwenkbar in Eingriff, beispielsweise durch einen bewegbaren Stift 40.
  • Weiterhin ist das Verbindungsstück 34 in einer ersten Richtung um die Drehachse 86 vorgespannt, wenn die Auslöseeinheit in einer Rücksetzposition ist, und in einer zweiten Richtung um den Drehachse 86 vorgespannt, wenn der Auslösestab 30 um den ersten Drehachse 32 gedreht wird, wodurch der Schieber 38 in eine Wechselwirkung mit dem Auslösehebel 92 des Schalter-Betätigungsmechanismus 10 gedrückt wird. Die erste Feder 42 hat bewegbare und feststehende Enden und ist vorzugsweise zwischen einem bewegbaren Stift 36 und einem feststehenden Stift 76 verbunden, der an dem Gehäuse 11 befestigt ist. Das bewegbare Ende von der ersten Feder 42 ist an dem dritten Schenkel 88 befestigt. Die erste Feder 42, wie sie in 3 gezeigt ist, ist so angeordnet, dass sie den Schieber 38 von dem Auslösehebel 92 weg vorspannt. Die Enden der ersten Feder 42 sind in Bezug auf den ersten Drehachse 32 so drehbar, dass sie zunächst ein Moment auf den Auslösestab 30 in Gegenuhrzeigerrichtung liefert, um eine ungewollte Auslösung zu verhindern.
  • In dem zweiten Auslösestabmechanismus besteht die Auslöseeinheit 22 ebenfalls aus einem zweiten Auslösestab 94, der einen fünften Schenkel 96 und einen sechsten Schenkel 98 hat. Der zweite Auslösestab 94 ist in dem Gehäuse 11 um eine dritte Drehachse 144 drehbar angebracht. Ein zweites Verbindungsstück 100 ist in dem Gehäuse 11 um eine vierte Drehachse 148 drehbar angebracht. Es ist aber auch möglich, dass sowohl der Auslösestab 30 als auch der zweite Auslösestab 94 so abgeändert werden, dass sie unabhängig voneinander um die erste Drehachse 32 drehen. Das zweite Verbindungsstück 100 enthält einen siebenten Schenkel 128 und einen achten Schenkel 130, die beide von der vierten Drehachse 148 ausgehen. Es ist aber auch möglich, sowohl das Verbindungsstück 34 als auch das zweite Verbindungs stück 100 so abzuändern, dass sie unabhängig voneinander um die zweite Drehachse 86 drehen. Der sechste Schenkel 98 des Auslösestabs 94 ist mit dem siebenten Schenkel 128 des zweiten Verbindungsstückes 100 schwenkbar in Eingriff, beispielsweise durch einen bewegbaren Stift 136, der in einem Schlitz 152 des zweiten Auslösestabes 94 verschiebbar ist. Der zweite Schieber 104 hat ein drittes Endes 102 und ein viertes Ende 106. Der achte Schenkel 130 des zweiten Verbindungsstückes 100 ist mit dem dritten Ende 102 des zweiten Schiebers 104 schwenkbar in Eingriff, beispielsweise durch einen bewegbaren Stift 150. Ein Schiebervorsprung 140, der sich von dem zweiten Schieber 104 nach außen erstreckt, ist zwischen dem dritten Enden 102 und dem vierten Ende 106 des zweiten Schiebers 104 angeordnet.
  • Weiterhin ist das zweite Verbindungsstück 100 in einer ersten Richtung um die vierte Drehachse 148 vorgespannt, wenn die Auslöseeinheit in einem Rücksetzzustand ist, und in einer zweiten Richtung um die vierte Drehachse 148 vorgespannt, wenn der Auslösestab 94 um die dritte Drehachse 144 gedreht wird, wodurch der zweite Schieber 104 in eine Wechselwirkung mit dem Auslösehebel 92 des Schalter-Betätigungsmechanismus 10 gedrückt wird. Eine dritte Feder 138 hat bewegbare und feststehende Enden und ist vorzugsweise zwischen dem bewegbaren Stift 136 und einem feststehenden Stift 158 verbunden, der an dem Gehäuse 11 befestigt ist. Das bewegbare Ende von der dritten Feder 138 ist an dem siebenten Schenkel 128 befestigt. Die dritte Feder 138, wie sie in 4 gezeigt ist, ist so angeordnet, dass sie den zweiten Schieber 104 von dem Auslösehebel 92 weg vorspannt. Die Enden der Feder werden in Bezug auf die dritte Drehachse 144 so geschwenkt, dass sie zunächst ein Moment in Gegenuhrzeigerrichtung auf den zweiten Auslösestab 92 ausübt, um eine ungewollte Auslösung zu verhindern.
  • Ein wärmeempfindlicher Streifen, beispielsweise ein Bimetall, 84 mit einem ersten Ende 60 und einem zweiten Ende 62 ist an dem ersten Ende 60 mit dem Band 23B durch eine Schraube 44 befestigt. Während diese Befestigung als eine Schraube gezeigt ist, kann jedes Verfahren, das üblicherweise in der Schalterfertigung verwendet wird, verwendet werden, wie bei spielsweise Löten oder Schweißen. Das zweite Ende 62 des Bimetalls 84 befindet sich neben dem ersten Schenkel 33 des Auslösestabs 30. Während nur ein Bimetall der Klarheit halber gezeigt ist, würde ein entsprechendes Bimetall an den angrenzenden Rändern 23A und 23C befestigt werden.
  • Ein Hebel 48 mit einem ersten Ende 68 und einem zweiten Ende 72 ist in dem Gehäuse 11 angebracht und schwenkt um einen Stift 49. Der Hebel 48 ist aus einem Eisenmaterial hergestellt. Vorzugsweise ist eine Eisenplatte 50 auf dem ersten Ende 68 des Hebels 48 angebracht. Ein Anschlag 46, der vorzugsweise U-förmig ist, ist neben dem ersten Ende 68 des Hebels 48 um das Band 23B herum angeordnet. Der Anschlag 46 erzeugt ein Magnetfeld im Verhältnis zu dem Stromwert. Das zweite Ende 72 des Hebels 48 befindet sich neben dem Schiebervorsprung 140. Eine zweite Feder 80 ist zwischen einem Stift 74, der mit dem Gehäuse 11 verbunden ist, und einem Stift 82 verbunden, der auf dem Hebel 48 angeordnet ist. Die zweite Feder 80 ist so angeordnet, dass sie den Hebel 48 von dem Schiebervorsprung 140 weg vorspannt. Obwohl der magnetische Abschnitt von der Auslöseeinheit, wie sie vorstehend beschrieben ist, an einem Schiebervorsprung 140 auf dem zweiten Schieber 104 angreift, ist für den Fachmann klar, dass der magnetische Abschnitt abgeändert werden kann, um an dem dritten Schenkel 96 von dem zweiten Auslösestab 94 anzugreifen.
  • Wenn ein Überstromzustand auftritt, erzeugt das Band 23B Wärme, die die Temperatur des Bimetalls 84 erhöht. Wenn die Temperatur des Bimetalls 84 ausreichend ansteigt aufgrund eines gezogenen Stroms, der einen vorbestimmten Stromwert übersteigt, wird das zweite Ende 62 von dem Bimetall 84 aus seiner Anfangsposition ausgelenkt, wodurch es an dem Auslösestab 30 angreift. Die Auslenkung ist proportional zu dem Stromwert. Der Auslösestab 30 dreht sich in Uhrzeigerrichtung als Antwort auf die Bimetallkraft und greift drehend an dem Verbindungsstück 34 an. Das Verbindungsstück 34 dreht sich in Gegenuhrzeigerrichtung um den Drehachse 86 herum und schiebt den Schieber 38 in die freigegebene Position in Richtung auf den Auslösehebel 92 (die freigegebene Position ist in gestrichelten Linien gezeigt).
  • Wenn sich der Auslösestab 30 in eine im voraus festgesetzte Position dreht, ändert sich die erste Feder 42 in Bezug auf die erste Drehachse 32 und liefert ein Moment, das den Auslösestab 30 in Uhrzeigerrichtung dreht. Nach Erreichen einer im voraus festgesetzten Position übernimmt somit die erste Feder 42 und liefert die erforderliche Kraft und Bewegung, so dass der Schieber 38 an dem Auslösehebel 92 angreifen kann und dadurch den Mechanismus 10 auslöst. In dem Verbindungsstück 34 sorgt das Verhältnis zwischen den Längen der dritten und vierten Schenkel 88 und 90 für die Verstärkung der linearen Bewegung des Schiebers 38 relativ zu der Bewegung des Auslösehebels 30 aufgrund der durch das Bimetall 84 ausgeübten Kraft. Somit wird die lineare Bewegung des Schiebers 38 im allgemeinen größer sein als die Bewegung des Auslösestabes 30.
  • Wenn ein Kurzschlusszustand auftritt, wird ein Magnetfeld in dem Anschlag 46 im Verhältnis zu dem durch das Band 23B hindurchfließenden Strom erzeugt. Wenn die Magnetkraft, die die Eisenplatte 50 des Hebels 48 anzieht, größer ist als ein vorbestimmter Wert, wird das erste Ende 68 des Hebels 48 zum Anschlag 46 angezogen, wodurch das zweite Ende 72 an dem Schiebervorsprung 140 angreift, wodurch der zweite Schieber 104 in die freigegebene Position in Richtung auf den Auslösehebel 92 bewegt wird (die freigegebene Position ist in gestrichelten Linien gezeigt). Wenn sich der Auslösestab 94 in eine im voraus festgesetzte Stellung dreht, wechselt eine dritte Feder 138 in Bezug auf die dritte Drehachse 144 und liefert ein Moment, das den Drehstab 94 in Uhrzeigerrichtung dreht. Nach Erreichen einer im voraus festgesetzten Position übernimmt somit die dritte Feder 138 von dem Hebel 48 und bewegt den zweiten Schieber 104 und greift an dem Auslösehebel 92 an und löst dadurch den Mechanismus 10 aus. In dem zweiten Verbindungsstück 100 sorgt das Verhältnis zwischen den Längen der siebenten und achten Schenkel 128 und 130 für die Verstärkung der linearen Bewegung des Schiebers 38 relativ zu der Bewegung des Auslösestabes 94 aufgrund der durch den Hebel 48 ausgeübten Kraft. Somit wird die lineare Bewegung des Schiebers 38 im allgemeinen größer sein als die Bewegung des Auslösestabes 94.
  • Das Gehäuse 11 enthält in diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Fenster 124, das darin an einer geeigneten Stelle angeordnet ist, damit ein Benutzter eine Identifikationsflagge auf dem Ende von einem Positionsindikator betrachten kann und somit die schnelle Ermittlung des Typs der Auslösung ermöglicht, die aufgetreten ist. Um eine Auslösung zu identifizieren, die durch einen Überstromzustand hervorgerufen ist, wird ein Positionsindikator (Überstrom-Indikator) 120 verwendet. Der Überstrom-Indikator 120 trägt die erste Flagge (Überstrom-Flagge) 132 und tastet die bimetallische Kraft ab, die auf das Bimetall ausgeübt wird, das wärmeempfindlich ist. Um eine Auslösung zu identifizieren, die durch deinen Kurzschlusszustand hervorgerufen ist, wird ein Positionsindikator (Kurzschluss-Indikator) 122 verwendet. Der Kurzschluss-Indikator 122 trägt die zweite Flagge (Kurzschluss-Flagge) 134 und tastet die magnetische Kraft ab, die auf den verbesserten Indikator des Auslösestabsystems ausgeübt wird. Der Überstrom-Indikator 120 und die Flagge 132 sind durch das Fenster 124 sichtbar, um eine ausgelöste Position anzuzeigen, die auftritt, wenn der Strompfad als Antwort auf ein Auslöseereignis unterbrochen ist, das durch Überhitzung hervorgerufen ist. Der Überstrom-Indikator 120 ist in einem gewissen Abstand zwischen dem ersten Ende 70 und dem zweiten Ende 67 des ersten Schiebers 38 angeordnet. Der Kurzschluss-Indikator 122 und die zweite Flagge 134 sind durch das Fenster 124 sichtbar zum Anzeigen einer ausgelösten Position, die auftritt, wenn der Strompfad als Antwort auf einen Kurzschluss unterbrochen ist. Der Kurzschluss-Indikator 122 ist in einem gewissen Abstand zwischen dem dritten Ende 102 und dem vierten Ende 106 des zweiten Schiebers 104 angeordnet.
  • Wenn ein Überstromereignis auftritt, dann bewegt sich der erste Schieber 38, um die erste Flagge 132 durch das Fenster 124 des Gehäuses 11 freizugeben. Wenn ein Kurzschlussereignis auftritt, bewegt sich nur der zweite Schieber 104, um die zweite Flagge 134 durch das Fenster 124 des Gehäuses 11 freizugeben.
  • Wenn ein aktives Bimetall verwendet wird, ist es während eines Kurzschlussereignisses sehr leicht möglich, dass zu sätzlich zu dem Hebel 104, der an dem Schiebervorsprung 128 als Antwort auf die durch den Anschlag erzeugte Magnetkraft angreift, das Bimetall 84 auch an dem Auslösestab 30 angreift. In diesem Fall würde die erste Flagge 132 freiliegen, was zu einer falschen Angabe über den Grund der Auslösung führt. Für eine Lösung dieser Situation ist in diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung die zweite Flagge 134 an einer Ebene angeordnet, die höher als diejenige der ersten Flagge 132 ist. Wie in 5 gezeigt ist, hat der Überstrom-Indikator 120 deshalb eine kürzere Länge als der Kurzschluss-Indikator 122. Weiterhin hat die zweite Flagge 134 eine verlängerte Deckfläche, die die erste Flagge 132 vollständig überlappt. Während eines Kurzschlussereignisses ist deshalb nur die Flagge 134 aus dem Fenster 124 zu sehen, wodurch eine falsche Anzeige darüber verhindert wird, was das Auslöseereignis bewirkt hat.
  • Es ist auch möglich, dass ein Positionsindikator 120 und 122 auch auf dem Schieber 38 verwendet werden, um eine Auslösung anzuzeigen, die durch Überhitzung oder einen Kurzschluss bewirkt ist.
  • Der Vorteil des überzentrierenden Federauslösermechanismus ist der, dass er das Erfordernis für Verriegelungsflächen eliminiert, die sich bei wiederholter Benutzung abnutzen. Zusätzlich sorgt der Mechanismus für die zusätzliche Kraft und Bewegung, die zum Auslösen eines Schalters erforderlich sind.
  • Weiterhin unterscheidet das einen zweistückigen Auslösestab und eine Positionsindikatorflagge aufweisende System zwischen einer Auslösung, die durch Überhitzung bewirkt ist, und einer Auslösung, die durch einen Kurzschluss bewirkt ist. Weiterhin führt das Positionsindikator- und Flaggensystem den Benutzer nicht in die Irre, wenn ein Kurzschlussereignis aufgetreten ist. Wenn ein Kurzschlussereignis aufgetreten ist, ist nur die zweite Flagge 134, und nicht die erste Flagge 132 aus dem Fenster 124 des Gehäuses 11 sichtbar.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Thermisch-magnetische Auslöseeinheit für einen Schalter Es wird eine thermisch-magnetische Auslöseeinheit zur Verwendung in einem Schalter angegeben zum Eliminieren des Erfordernisses für Verriegelungsflächen, während trotzdem für die zusätzliche Kraft und Bewegung gesorgt wird, die zum Auslösen des Schalters während eines Kurzschluss- oder eines Überstrom-Auslöseereignisses erforderlich sind. Die Auslöseeinheit enthält ein Verbindungsstück, das auf der Basis der Position von einem Auslösestab vorgespannt wird. Eine Feder spannt das Verbindungsstück in einer ersten Richtung vor, wenn die Auslöseeinheit in einem Rücksetzzustand ist, und sie spannt das Verbindungsstück in einer zweiten Richtung vor, wenn der Auslösestab um einen Drehachse gedreht wird.
  • Die Auslöseeinheit enthält ferner ein verbessertes Auslöseanzeigesystem, das ein zweistückiges Auslösestabmechanismus- und Flaggensystem aufweist, das zwischen Überstrom- und Kurzschlussfehlern unterscheidet. Dabei wird für eine sichtbare Bestätigung des Grundes für die Auslösung gesorgt. Das Schaltergehäuse weist ein Fenster auf, das darin an einem geeigneten Ort angeordnet ist, damit ein Benutzer eine Identifikationsflagge sehen kann und somit die schnelle Ermittlung des Typs der aufgetretenen Auslösung ermöglicht. Um eine Auslösung zu identifizieren, die durch einen Überstromzustand bewirkt ist, wird eine erste Flagge verwendet, und um eine Auslösung zu identifizieren, die durch einen Kurzschlusszustand hervorgerufen ist, wird eine zweite Flagge verwendet. Wenn ein Überstromereignis auftritt, dann bewegt sich der erste Schieber des zweistückigen Auslösestabmechanismus, um die erste Flagge freizulegen. Wenn ein Kurzschlussereignis auftritt, bewegt sich nur der zweite Schieber des zweistückigen Auslösestabsystems, um die zweite Flagge freizulegen.

Claims (19)

  1. Auslöseeinheit (22) für eine Wechselwirkung mit einem Schalter-Betätigungsmechanismus (10), wobei die Auslöseeinheit (22) enthält: einen Auslösestab (30), der erste und zweite Schenkel (33, 34) aufweist, die von einer ersten gemeinsamen Drehachse (32) ausgehen, ein Verbindungsstück (34), das dritte und vierte Schenkel (88, 90) aufweist, die von einer zweiten gemeinsamen Drehachse (86) ausgehen, wobei der dritte Schenkel (88) mit dem zweiten Schenkel (64) schwenkbar in Eingriff ist, und einen Schieber (38) mit einem ersten Ende (70), das mit dem vierten Schenkel (90) schwenkbar in Eingriff ist, und einem zweiten Ende (67), das für eine Wechselwirkung mit dem Schalter-Betätigungsmechanismus (10) konfiguriert ist, wobei das Verbindungsstück (34) in einer ersten Richtung um die zweite gemeinsame Drehachse (86) vorgespannt ist, wenn die Auslöseeinheit (22) in einem Rücksetzzustand ist, und in einer zweiten Richtung um die zweite gemeinsamen Drehachse (86) vorgespannt ist, wenn der Auslösestab (30) um die erste gemeinsame Drehachse (32) gedreht wird, wodurch der Schieber (38) in eine Wechselwirkung mit dem Schalterbetätigungsmechanismus (10) gedrückt wird.
  2. Auslöseeinheit (22) nach Anspruch 1, ferner enthaltend: eine Feder (42) mit feststehenden und bewegbaren Enden, wobei das bewegbare Ende an dem dritten Schenkel (88) befestigt ist zum Vorspannen des Verbindungsstückes (34) in einer ersten Richtung, wenn die Auslöseeinheit (22) in einem Rücksetzzustand ist, und zum Vorspannen des Verbindungsstückes (34) in einer zweiten Richtung, wenn der Auslösestab (30) um die erste gemeinsame Drehachse (32) gedreht wird.
  3. Auslöseeinheit (22) nach Anspruch 1, wobei der erste Schenkel (33) für eine Wechselwirkung mit einem Bimetall (84) konfiguriert ist.
  4. Auslöseeinheit (22) nach Anspruch 1, wobei der erste Schenkel (33) für eine Wechselwirkung mit einem magnetisch betätigten Hebel (48) konfiguriert ist.
  5. Auslöseeinheit (22) nach Anspruch 3, wobei der Schieber (38) für eine Wechselwirkung mit einem magnetisch betätigten Hebel (48) konfiguriert ist.
  6. Auslöseeinheit (22) nach Anspruch 1, wobei ferner ein Positionsindikator (120, 122) vorgesehen ist, der von dem Schieber (38) ausgeht und für eine Anzeige von einer Position des Schiebers (38) sorgt.
  7. Schalter (9) enthaltend: ein Paar elektrische Kontaktstücke (142, 162), einen Betätigungsmechanismus (10), der zum Trennen der zwei elektrischen Kontaktstücke (142, 162) angeordnet ist, und eine Auslöseeinheit (22) enthaltend: einen ersten Auslösestab (30) mit ersten und zweiten Schenkeln (33, 64) die von einer ersten gemeinsamen Drehachse (32) ausgehen, ein erstes Verbindungsstück (34) mit dritten und vierten Schenkel (88, 90), die von einer zweiten gemeinsamen Drehachse (86) ausgehen, wobei der dritte Schenkel (88) mit dem zweiten Schenkel (64) schwenkbar in Eingriff ist, und einen ersten Schieber (38), der ein erstes Ende (70), das mit dem vierten Schenkel (90) schwenkbar in Eingriff ist, und ein zweites Ende (67) aufweist, das für eine Wechselwirkung mit dem Betätigungsmechanismus (10) konfiguriert ist, wobei das erste Verbindungsstück (34) in eine erste Richtung um die zweite gemeinsame Drehachse (86) vorgespannt ist, wenn die Auslöseeinheit (22) in einem Rücksetzzustand ist, und in eine zweite Richtung um die zweite gemeinsame Drehachse (86) vorgespannt ist, wenn der erste Auslösestab (30) um die erste gemeinsame Drehachse (32) gedreht wird, wobei der erste Schieber (38) in eine Wechselwirkung mit dem Betätigungsmechanismus (10) gedrückt wird.
  8. Schalter (9) nach Anspruch 7, wobei die Auslöseeinheit (22) enthält: eine Feder (42) mit feststehenden und bewegbaren Enden, wobei das bewegbare Ende an dem dritten Schenkel (88) befestigt ist zum Vorspannen des ersten Verbindungsstückes (34) in einer ersten Richtung, wenn die Auslöseeinheit (22) in einem Rücksetzzustand ist, und zum Vorspannen des ersten Verbindungsstückes (34) in einer zweiten Richtung, wenn der erste Auslösestab (30) um die erste gemeinsame Drehachse (32) gedreht wird.
  9. Schalter (9) nach Anspruch 8, wobei ein Bimetallstreifen (84) zum Drehen des ersten Auslösestabes (30) um die erste gemeinsame Drehachse (32) als Antwort auf einen Überstromzustand angeordnet ist.
  10. Schalter (9) nach Anspruch 9, ferner enthaltend: ein Band (23B), das zum Leiten von elektrischem Strom angeordnet ist, einen U-förmigen Anschlag (46), der um das Band (23B) angeordnet ist, und einen Hebel (48) mit ersten und zweiten Enden (68, 72), wobei das erste Ende (68) nahe dem U-förmigen Anschlag (46) angeordnet und das zweite Ende (72) nahe dem ersten Schieber (38) angeordnet ist, wobei der Hebel (48) als Antwort auf einen Kurzschlusszustand mit dem ersten Schieber (38) in Eingriff kommt.
  11. Schalter (9) nach Anspruch 7, wobei die Auslöseeinheit (22) einen Positionsindikator (120, 122) aufweist, der von dem ersten Schieber (38) ausgeht, wobei der Positionsindikator (120, 122) eine Anzeige von einer Position des ersten Schiebers (38) liefert.
  12. Schalter (9) nach Anspruch 9, wobei die Auslöseeinheit (22) ferner enthält: einen zweiten Auslösestab (94) mit fünften und sechsten Schenkeln (96, 98), die von einer dritten gemeinsamen Drehachse (144) ausgehen, ein zweites Verbindungsstück (100) mit siebenten und achten Schenkeln (120, 130), die von einer vierten gemeinsamen Drehachse (148) ausgehen, wobei der siebente Schenkel (128) mit dem sechsten Schenkel (98) schwenkbar in Eingriff ist, einen zweiten Schieber (104) mit einem dritten Ende (102), das mit dem achten Schenkel (130) schwenkbar in Eingriff ist, und einem vierten Ende (106), das für eine Wechselwirkung mit dem Betätigungsmechanismus (10) konfiguriert ist, wobei das zweite Verbindungsstück (100) in einer ersten Richtung um die vierte gemeinsame Drehachse vorgespannt ist, wenn die Auslöseeinheit (22) in einem Rücksetzzustand ist, und in die zweite Richtung um die vierte gemeinsame Drehachse (148) vorgespannt ist, wenn der zweite Auslösestab (94) um die dritte gemeinsame Drehachse (144) gedreht wird, wobei der zweite Schieber (104) in eine Wechselwirkung mit dem Betätigungsmechanismus (10) gedrückt wird, einen Überstrom-Indikator (120), der von dem ersten Schieber (38) ausgeht und der eine Anzeige für einen Überstromzustand liefert, und einen Kurzschluss-Indikator (122), der von dem zweiten Schieber (104) ausgeht und eine Anzeige für einen Kurzschlusszustand liefert.
  13. Schalter (9) nach Anspruch 12, wobei der Überstrom-Indikator (120) sich für eine erste Strecke von dem ersten Schieber (38) erstreckt, und der Kurzschluss-Indikator (122) sich für eine zweite Strecke von dem zweiten Schieber (104) erstreckt, wobei die erste Strecke kleiner ist als die zweite Strecke.
  14. Auslöseeinheit (22) für eine Wechselwirkung mit einem Betätigungsmechanismus (10) eines Schalters (9), wobei die Auslöseeinheit (22) enthält: ein Gehäuse (11) mit einem darin angeordneten Fenster (124), einen ersten Schieber (38), der zum Aktivieren des Betätigungsmechanismus (10) als Antwort auf einen Überstromzustand konfiguriert ist, einen Überstrom-Indikator (120), der von dem ersten Schieber (38) ausgeht und der durch das Fenster (124) sichtbar ist, wenn der Betätigungsmechanismus (10) als Antwort auf einen Überstromzustand aktiviert ist, einen zweiten Schieber (104), der zum Aktivieren des Betätigungsmechanismus (10) als Antwort auf einen Kurzschlusszustand angeordnet ist, und einen Kurzschluss-Indikator (122), der von dem zweiten Schieber (204) ausgeht und durch das Fenster (124) sichtbar ist, wenn der Betätigungsmechanismus (10) als Antwort auf einen Kurzschlusszustand aktiviert ist.
  15. Auslöseeinheit (22) nach Anspruch 14, wobei sich der Überstrom-Indikator (120) für eine erste Strecke von dem ersten Schieber (38) erstreckt, und der Kurzschluss-Indikator (122) sich für eine zweite Strecke von dem zweiten Schieber (104) erstreckt, wobei die erste Strecke kleiner ist als die zweite Strecke.
  16. Auslöseeinheit (22) nach Anspruch 14, wobei der Überstrom-Indikator (120) eine erste Flagge (132) aufweist, die von einem Ende des Überstrom-Indikators (120) ausgeht, und der Kurzschluss-Indikator (122) eine zweite Flagge (134) aufweist, die von einem Ende des Kurzschluss-Indikators (122) ausgeht, wobei sich die zweite Flagge (134) über die erste Flagge (132) erstreckt zum Verdecken der ersten Flagge (132) gegenüber einer Sicht durch das Fenster (124), wenn der Betätigungsmechanismus (10) als Antwort auf einen Kurzschlusszustand aktiviert ist.
  17. Schalter (9) enthaltend: ein Gehäuse (11) mit einem darin angeordneten Fenster (124), ein Paar elektrische Kontaktstücke (142, 162), die in dem Gehäuse (11) angeordnet sind, einen Betätigungsmechanismus (10), der in dem Gehäuse (11) angeordnet ist und einen darin angeordneten Auslösehebel (92) aufweist, wobei der Betätigungsmechanismus (10) so angeordnet ist, dass er bei einer Bewegung des Auslösehebels (92) die zwei elektrischen Kontaktstücke (142, 162) trennt, und eine Auslöseeinheit (22), die in dem Gehäuse (11) angeordnet ist und enthält: einen ersten Schieber (38), der zum Aktivieren des Auslösehebels (92) als Antwort auf einen Überstromzustand angeordnet ist, einen Überstrom-Indikator (120), der von dem ersten Schieber (38) ausgeht und durch das Fenster (124) sichtbar ist, wenn der Auslösehebel (92) als Antwort auf einen Überstromzustand aktiviert ist, einen zweiten Schieber (104), der zum Aktivieren des Auslösehebels (92) als Antwort auf einen Kurzschlusszustand angeordnet ist, und einen Kurzschluss-Indikator (122), der von dem zweiten Schieber (104) ausgeht und durch das Fenster (124) sichtbar ist, wenn der Auslösehebel (92) als Antwort auf einen Kurzschlusszustand aktiviert ist.
  18. Schalter (9) nach Anspruch 17, wobei sich der Überstrom-Indikator (120) eine erste Strecke von dem ersten Schieber (38) erstreckt und der Kurzschluss-Indikator (122) sich eine zweite Strecke von dem zweiten Schieber (104) erstreckt, wobei die erste Strecke kleiner ist als die zweite Strecke.
  19. Schalter (9) nach Anspruch 18, wobei der Überstrom-Indikator (120) eine erste Flagge (132) aufweist, die von einem Ende des Überstrom-Indikators (120) ausgeht, und der Kurzschluss-Indikator (122) eine zweite Flagge (134) aufweist, die von einem Ende des Kurzschluss-Indikators (122) ausgeht, wobei sich die zweite Flagge (134) über der ersten Flagge (132) erstreckt zum Verdecken der ersten Flagge (132) gegenüber einer Sicht durch das Fenster (124), wenn der Auslösehebel als Antwort auf einen Kurzschlusszustand aktiviert ist.
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