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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Polyolen aus
Polyurethan-Abfällen
sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens gemäß den Oberbegriffen
der Ansprüche
1 und 20.
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Es
sind Verfahren bekannt, durch die Polyurethanschaumstoff-Abfälle mit
Hilfe von niedermolekularen Glykolen ggf. in Gegenwart von Aminoalkoholen
oder stark basischen primären
oder sekundären
Aminen in Lösung
gebracht und auf diesem Wege Polyole für die Herstellung von Polyurethan-Hartschaumstoffen
gewonnen werden (z. B. DE-PS 22 38 109, DE-AS 25 16 863).
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Nach
der DE-OS 199 17 932 werden Polyurethan-Schaumstoff-Abfälle in ein
Gemisch aus mindestens einem Diol und mindestens einem primären oder
sekundären
aliphatischen Amin bei Temperaturen von 120 bis 250°C eingetragen
und umgesetzt, wodurch ein Polyetheralkoholgemisch und ein in diesem
gelöstes
oder kolloidal dispergiertes Gemisch von substituierten Polyharnstoffen
gebildet wird.
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Nachteilig
ist bei der Batch-Arbeitsweise, dass die Zuführung der Schaumstoffe der
geschwindigkeitsbestimmende Schritt ist und die gerade bei dem zuletzt
genannten Verfahren theoretisch möglichen kurzen Reaktionszeiten
nicht genutzt werden können,
so dass die Polyurethane unter schiedlich lange Zeiträume im Reaktionsgemisch
verweilen und unerwünschte
Nebenreaktionen, die durch die kurzen Reaktionszeiten an sich unterdrückt werden,
dennoch möglich
sind.
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Eine
weitere bekannte Variante der Polyol-Herstellung aus Polyurethan-Abfällen besteht
in der Umesterung durch ein Oligoesterkondensate, Glykole und Katalysatoren
enthaltendes Gemisch, das bei der Polyestersynthese als Abfallprodukt
anfällt,
im Rührreaktor
bei 120 bis 250°C
(DE-OS 197 19 084).
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Durch
die genannten Verfahren ist es prinzipiell möglich, in ein- oder mehrstufigen
Prozessen aus PUR-Schaumstoffen Polyole zu gewinnen, die dazu geeignet
sind, neue Polyurethane herzustellen. Diesen Verfahren haften jedoch
die Nachteile diskontinuierlicher Verfahren bei hohen Temperaturen
und ggf. unter Druck sowie langer Reaktionszeiten an.
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Für eine wirtschaftliche
industrielle Anwendung derartiger Verfahren ist es wünschenswert,
dass sie kontinuierlich durchgeführt
werden können,
wofür insbesondere
das Verfahren nach DE-OS 199 17 932 auf Grund der sehr wirksamen
Amin-Katalyse und der Möglichkeit,
das Produkt ohne weitere Bearbeitung zur Polyurethan-Herstellung
zu verwenden, gute Voraussetzungen bietet.
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In
der DE-PS 24 42 387 und dem entsprechenden USP 4,136,967 sowie in
der DE-OS 32 32 461 werden Verfahren zur Hydrolyse bzw. Solvolyse
von PUR-Schaumabfällen
gelehrt, bei denen die Umsetzung kontinuierlich in einer Schneckenmaschine
(Reaktionsextruder) bei 200 bis 260°C unter Anwendung von Druck
bis 100 bar durchgeführt
wird.
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G.
Bauer beschreibt Versuche zur Alkoholyse von Polyurethanen, bei
denen ein Extruder und zwei Rührreaktoren
in einer Kaskade hintereinandergeschaltet sind (G. Bauer, FAT-Schriftenreihe Nr.
86, Frankfurt am Main 1990; G. Bauer, Kunststoffe 81, 301–305 [1991]).
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Die
USP 5,616,623 und die entsprechende DE-PS 44 42 379 lehren ein Verfahren
zur Spaltung von PUR-Kunststoffen durch Zerkleinern dieser Kunststoffe
und Vermischen mit einer isocyanatreaktiven Komponente, z. B. Ethylenglykol,
und einem Regenerationsprodukt, hergestellt durch Spaltung von Polyurethan
mit einer isocyanatreaktiven Verbindung, das in einem Rührreaktor
durchgeführt
wird. Durch Kreislaufführung
eines Regeneratstroms, in den Polyurethan und Glykol hineindosiert
werden, und durch Abziehen des Produktes aus dem Rührkessel
wird das Verfahren kontinuierlich geführt. Bei dieser Art der Reaktionsführung ist
es nachteiligerweise unvermeidlich, dass das Reaktionsprodukt ein
breites Spektrum von Produkten mit unterschiedlichem Abbaugrad enthält.
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In
der DE-PS 29 51 617 und der analogen
EP
0 031 538 von demselben Anmelder wird ein auch kontinuierlich
durchführbares
Verfahren zur Alkoholyse oder Acidolyse von Polyurethan angegeben,
bei dem die Umsetzung von Polyurethan-Abfällen
mit beispielsweise Polypropylenpolyol (Molekulargewicht 2000) in
drei getrennten Apparaten durchgeführt wird, und zwar 1. einem
Mischer, in dem das Polyurethan zerkleinert und mit Lösungsmittel
behandelt wird, 2. einem liegenden Reaktor, in dem der Abbau unter
Erzeugung starker Scherfelder, erzeugt durch blattförmige Scherelemente,
bevorzugt unter Druck fortgesetzt wird, 3. einem Hochdruck-Rührreaktor, in dem der Abbau
fortgesetzt werden kann, um so die Verweilzeit im liegenden Reaktor
verkürzen
zu können.
Die gesamte Anlage wird unter Schutzgas im Gegenstrom betrieben,
da der durch den Schaumstoff eingeschleppte Sau erstoff eine Qualitätsminderung
des Produktes verursachen würde.
Die Art des Betriebes mit mehreren Anlagenteilen macht einen durchgehend
kontinuierlichen Betrieb schwierig, wenn nicht im Extremfall unmöglich.
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Vorrichtungen,
die im kontinuierlichen Betrieb Polyurethan-Weichschaumstoffe vorbereiten und zuführen, sind
nicht bekannt. Eine Zerkleinerung des Weichschaums in Shreddereinrichtungen
erfolgt bis zu einer technisch begrenzten Flockengröße ohne
Materialkompression. Der gegebenenfalls zerkleinerte Schaum wird bei
diskontinuierlichen Reaktoren chargenweise mit aufgenommenen Luftanteilen
eingetragen.
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Unabhängig von
der Solvolyse von Polyurethanabfällen
sind diskontinuierlich und kontinuierlich arbeitende Vorrichtungen
zur Zerkleinerung, Vermischung und Umsetzung von festen und flüssigen Reaktionskomponenten
mit folgenden Charakteristika bekannt:
- – Reaktorwellen,
die um horizontale Achsen rotieren,
- – auf
den Reaktorwellen angebrachte Knetschaufeln, die einen linearen
Versatz untereinander auf der Welle und zueinander bei der Anordnung
von Mehrwellenraktoren aufweisen,
- – Volumenstrom
des Reaktionsgutes ist über
die Gesamtlänge
des Reaktors unveränderlich,
- – Heizmantel
ist durchgehend über
die Gesamtlänge
des Reaktors beheizbar,
- – durchgehend
beheizbare Hohlwelle zur Beheizung der Kneterschaufeln und zur zentralen
Wärmeabgabe an
den Reaktorraum,
- – Reaktorraum
ist nicht in definierte Einzugszone, Reaktionszone und Austragszone
eingeteilt.
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Weiterhin
sind Vorrichtungen bekannt, bei denen der Wärmeeintrag über die Mischerschaufeln erfolgt und
der mechanische Einfluß auf
das Reaktionsgut von untergeordneter Bedeutung ist.
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Den
bekannten Verfahren und Vorrichtungen ist nachteiligerweise gemeinsam,
dass sie für
eine industrielle kontinuierliche Führung der Solvolyse von Polyurethanen
nicht geeignet sind, weil entweder zu geringe Durchsätze möglich sind
oder wegen ungünstiger
Reaktorgeometrie hohe Temperaturen, erhöhter Druck, teure Reaktionspartner
bzw. Katalysatoren oder wegen aufeinander folgender Reaktionsschritte
und gegebenenfalls unterschiedlicher Reaktionsbedingungen eine aufwendige
vielstufige Reaktionstechnik erforderlich sind. Darüber hinaus
findet eine für
den Prozeß nachteilige
Rückvermischung
im Strom des Reaktionsgutes statt. Weiterhin ist der Antrieb ist
nicht stoß-
und ruckfrei, was zu einer erhöhten
Belastung des Antriebsaggregats führt. Eine Verschiebung des
Temperaturprofils im Reaktor, bedingt durch den Transport des Reaktionsgutes, ist
nicht definiert beeinflußbar.
Dadurch ist es schwierig, die für
die Reaktion geeigneten konstanten oder wechselnden Temperaturbedingungen
einzustellen. Im Falle des Einsatzes von Polyurethan-Weichschaum
erfolgt ein Aufschwimmen auf der flüssigen Phase, was eine geringe
Kontaktfläche
und dadurch bedingt eine geringe Reaktionsgeschwindigkeit zur Folge
hat. Darüber
hinaus ist im Schaumstoff keine Luftverdrängung bzw. kein Gasaustausch
durch ein prozeßspezifisches
Schutzgas, z.B. Stickstoff, möglich,
so dass ein Arbeiten der Gesamtanlage unter Schutzgas erforderlich
ist, um Oxydation durch Luftsauerstoff zu vermindern, die zu qualitätsmindernden
Oxydationsprodukte führen
würde.
Die Verwendung von nur bis ca. 10 cm Flockengröße zerkleinertem Weichschaum
führt bei
Silobevorratung in Zufuhr und Dosiervorrichtungen zu einer Brückenbildung,
die eine Unterbrechung der kontinuierlichen Zufuhr zur Folge hat.
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Der
Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine
Vorrichtung zur Herstellung von Polyolen aus Polyurethan-Abfällen zu
entwickeln, die ohne die genannten Nachteile kontinuierlich unter chemisch
vorgegebenen Verfahrensbedingungen die Konditionierung, die Dosierung
und die Reaktion des Reaktionsgutes mit den zugeführten Komponenten
gewährleistet.
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Erfindungsgemäß wird die
Aufgabe durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 20 gelöst.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
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So
ist das erfindungsgemäße Verfahren
dadurch gekennzeichnet, dass ein Gemisch aus Polyurethan-Schaumstoffen,
einem oder mehreren Glykolen oder einem Oligoestergemisch und einem
oder mehreren primären
und/oder sekundären
aliphatischen Aminen in einem Misch-/Knetreaktor mit einer oder
mehreren horizontal rotierenden Wellen, an denen spezielle Mischelemente
angeordnet sind, in einer oder mehreren Reaktions- und/oder Bearbeitungszonen
unter kontinuierlichem Durchsatz zur Reaktion gebracht wird.
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Die
erfindungsgemäße Vorrichtung
ist gekennzeichnet durch
- – einen horizontal angeordneten
Reaktor, der in einem Reaktorinnenraum eine oder mehrere Hohlwellen, die
horizontal, parallel und rotierbar gelagert sind, aufweist, wobei
der Reaktorinnenraum in Stoffflussrichtung in eine Misch- und Lösezone,
eine Reaktionszone und eine Nachreaktions- und Austragszone geteilt ist,
- – ein
mit einer Temperaturerfassung funktionell verbundenes Temperieraggregat,
für einen
Wärmeträgertransport
in der oder die Hohlwellen und in Heizmantel (Misch- und Lösezone),
Heizmantel (Reaktionszone) und Heizmantel (Nachreaktions- und Austragszone),
- – einen
Antrieb der Hohlwellen,
- – eine
mit der Misch- und Lösezone
verbundene Förder-
und Dosiereinrichtung und
- – eine
mit der Nachreaktions- und Austragszone verbundene Austragseinheit.
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Eine
Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die
Hohlwellen auf ihrer Oberfläche
Knet- und Rührelemente
so angeordnet aufweisen, dass deren Flächen mit einem Reaktormantel
(innen) und/oder mit den Flächen
der Knet- und Rührelemente
benachbarter Hohlwellen bei der Rotation sich stetig verengende
und wieder öffnende
Spalte bilden.
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In
einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Förder- und
Dosiereinrichtung der Vorrichtung eine Flüssigdosierung mit Vorratsbehälter und
Dosierpumpe und eine Feststoffzuführung auf.
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In
einer Weiterbildung weisen die Hohlwellen auf ihrer Oberfläche Knet-
und Rührelemente
so angeordnet auf, dass deren Flächen
mit einem Reaktormantel (innen) und/oder mit den Flächen der
Knet- und Rührelemente
benachbarter Hohlwellen bei der Rotation sich stetig verengende
und wieder öffnende
Spalte bilden, und dass der Reaktor an der Dosierseite beginnend
bis zur Austragsseite fortsetzend eine Misch- und Lösezone,
eine Reaktionszone und eine Nachreaktions- und Austragsszone aufweist.
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Die
wesentlichen Verfahrensschritte der PUR-Glykolyse sind:
- • Füllen des
Reaktors mit der/den Glykol-Komponente/n mit der entsprechenden
Pumpe bei ausgeschalteter Produktpumpe
- • Füllen des
Reaktors mit der Amin-Komponente mit der entsprechenden Pumpe bei
ausgeschalteter Produktpumpe
- • Einschalten
von Rührer
und Heizung des Reaktors und der Wellen
- • Zudosieren
der entsprechenden Menge vorzerkleinerten Weichschaums über eine
Stopfschnecke und den Verengungsring von oben (dabei werden die
im Schaum enthaltenen Gase entfernt – Sauerstoff führt zu Qualitätsminderung
des Produktes) oder anderer Polyurethane über eine Stopfschnecke von
der Seite
- • Batchbetrieb
des Reaktors für
beispielsweise 30 min bei beispielsweise 160°C in der Reaktionszone; Polyurethane
werden durch aminkatalysierte Umesterung und Spaltung der Polymerketten
in Polyole überführt
- • Übergang
zum kontinuierlichen Betrieb durch gleichzeitiges Einschalten der
Zuführungspumpen
für Reaktionskomponenten
und der Produktpumpe
- • der
kontinuierliche Betrieb kann prinzipiell unbegrenzte Zeit dauern;
die Reaktion Polyurethan → Polyol wird
dabei fortgesetzt
- • die
Temperaturen in den drei Zonen des Reaktors können unterschiedlich sein
- • zum
Herunterfahren Abschalten der Reaktionskomponenten- und Produkt-Pumpen;
dadurch wird die letzte „Portion" der Reaktionsmischung
noch für
die Dauer von Lösen,
Reaktion und Nachreaktion im Reaktor gehalten
- • nach
beispielsweise 30 min Batchbetrieb Leerfahren des Reaktors durch
Einschalten der Produkt-Pumpe, gleichzeitig Abschalten der Heizung
- • alle
Operationen unter Schutzgasatmosphäre (z. B. Stickstoff)
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Die
Vermischung der Komponenten, die mechanische Zerkleinerung des Polyurethans
und die chemische Umsetzung in einem Ein- oder Mehrwellen-Misch-/Knetreaktor
ausgeführt
wird, in dem die Rührerwellen im
wesentlichen horizontal rotieren, die flüssigen und festen Reaktionspartner
durch geeignete Knetelemente oder Schaufeln intensiv vermischen
und im wesentlichen in einer der Pfropfenströmung ähnlichen Art und Weise durch
eine oder mehrere Bearbeitungszonen in Richtung des Austrags transportieren.
Die Reaktorkammer ist unterteilt in eine Eintragzone, eine Zerkleinerungs-,
Löse- und
Mischzone, eine Haupt- und gegebenenfalls eine Nachreaktionszone
und eine Austragszone. Die flüssigen
und die festen Komponenten werden getrennt in die beheizte Kammer
bzw. die beheizten Kammern des Reaktors geführt. Überraschend wurde festgestellt, dass
diese Anordnung den Einzug des Kunststoffs und die Vermischung mit
den flüssigen
Reaktionspartnern in erheblichem Maße unterstützt und die Zuführung von
bis zu 10 cm großen
Teilen erlaubt, was insbesondere bei der Umsetzung von Weichschaum
bisher ein großes
Problem war. Nach einer mittleren Verweilzeit von 1 bis 120 Minuten,
insbesondere 20 bis 45 Minuten, gelangt das im wesentlichen flüssige Vorprodukt
in einen weiteren Teil der Reaktionskammer, wo die Reaktion gegebenenfalls
unter veränderten
Temperatur- und Zeit-Bedingungen zu Ende geführt wird. Gegebenenfalls werden
in dieser oder einer weiteren Kammer leichtflüchtige Bestandteile durch Destillation
gegebenenfalls unter vermindertem Druck entfernt.
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Die
apparative Ausgestaltung des kontinuierlich arbeitenden Verfahrens
ist erfindungsgemäß beispielsweise
aus folgenden Elementen aufgebaut:
- 1. Dosiereinrichtungen
für die
Reaktionskomponenten (Polyurethan-Abfall, ein oder mehrere Glykole,
ein oder mehrere aliphatische Amine, Oligoesterkondensat aus der
Polyesterproduktion),
- 2. einem Reaktor mit Eintragzone, Zerkleinerungs-, Löse- und Mischzone, Haupt-
und gegebenenfalls Nachreaktionszone und Austragszone,
- 3. ggf. einer integrierten Vorrichtung zur Destillation unter
vermindertem Druck,
- 4. einer Austrags- und ggf. Filtrationseinrichtung (zur Abtrennung
von Fremdkörpern
wie Sand, Metallteilen u. a.) für
das Produkt,
- 5. einem Heizaggregat,
- 6. einer Steuerungseinheit.
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Die
Dosiereinrichtungen werden an die Eigenschaften der zu fördernden
Komponenten angepaßt.
So kann in einer bevorzugten Ausführungsform zur Zerkleinerung
und Förderung
von Polyurethan-Weichschaum eine Reißschnecke und eine Stopfschnecke
am Reaktor montiert sein. Die Zuführung des komprimierten Weichschaumes
erfolgt in einer bevorzugten Ausführungsform unterhalb des Füllniveaus
des flüssigen
Reaktionsgutes in der Reaktorkammer im axialen oder tangentialen
Bereich im Bereich der Abwärtsbewegung
der Knet- und Rührelemente
der Reaktorwelle im Betriebszustand. Weitere Dosiereinheiten dienen
zur Förderung der
flüssigen
Reaktionskomponenten. Die Stoffströme sind durch ein Meß- und Steuerungssystem
hinsichtlich des Massenverhältnisses
aufeinander und hinsichtlich der Gesamtmasse auf die erforderliche
Verweilzeit im Reaktor abgestimmt. Einer oder mehrere Stoffströme können vorgewärmt sein.
Dazu kann ggf. die Abwärme des
Reaktors verwendet werden.
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Im
Reaktor befinden sich eine oder zwei gleich- oder gegensinnig im
wesentlichen um horizontale Achsen rotierenden Wellen. Diese Arbeitswellen
des Reaktors sind mit Knet- und Rührelementen versehen. Die Anordnung
der Knet- und Rührelemente
auf der Welle bzw. den Wellen sowie deren Stellung folgen in einer bevorzugten
Ausführungsform
einer technischen Kurve, z. B. einer Sinuskurve, Evolvente oder
Abrollkurve. In einer bevorzugten Ausführungsform rotieren die Hohlwellen
mit unterschiedlichen Drehzahlen. Die Reaktorinnenwände können mit
Einbauten (Schikanen) versehen sein, in die die Knet- und Rührelemente
beim Betrieb dergestalt eingreifen, dass im Betrieb bei einer Umdrehung
der Welle ein oder mehrere sich verengende Spalten mit Abrißkanten
entstehen. Die Welle oder die Wellen besitzen in einer bevorzugten
Ausführungsform
in Richtung der Strömung
des Reaktionsgutes einen in Stufen zunehmenden Durchmesser.
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An
den Übergängen zwischen
den Reaktorzonen befindet sich in einer bevorzugten Ausführungsform jeweils
ein gesteuerter Drehschieber, der das Reaktionsgut im unteren Bereich
der Füllung
jeweils zur nächsten
Reaktorzone fördert.
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Das
Reaktorgehäuse
kann aus einem Teil oder beispielsweise aus zwei Halbschalen bestehen,
die eine Demontage zu Reinigungs- und Wartungszwecken ermöglichen.
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Die
Heizeinrichtung zur Erzeugung der erforderlichen Umsetzungstemperatur
im Reaktor kann in den hohl ausgestalteten Wellen und/oder im Gehäuse untergebracht
sein und z. B. durch eine indirekte Durchströmung mit auf die gewünschte Temperatur
temperiertem Wärmeträger, z.B.
Thermalöl
erfolgen. Die Einströmung
des Wärmeträgers in
die Welle oder die Wellen erfolgt in einer bevorzugten Ausführungsform
im wesentlichen tangential. Der Heizmantel des Reaktors kann in
mehrere Bereiche getrennt sein.
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Am
Ende des Reaktors sind ein Überlauf,
eine Filtrationseinrichtung, bevorzugt ein Spaltenfilter mit Rückspülung, und
eine Vakuumpumpe angebracht.
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Die
erforderlichenfalls vorzusehende Destillationszone, entweder in
den Reaktor integriert oder als separate Einheit, dient gegebenenfalls
zum destillativen Entfernen flüchtiger
Nebenprodukte, gegebenenfalls unter Anwendung von Vakuum, wobei
der dabei angewandte Druck 0,1 bis 400 mbar, bevorzugt 5 bis 100
mbar, betragen kann.
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Bei
Einsatz einer Vakuumdestillationsstufe ist zwischen der Knet-, Misch-
und Reaktionszone und der Destillationsstufe sowie zwischen der
Destillationsstufe und der Austragszone jeweils eine Schleusung
beispielsweise über
eine Zahnradschleuse, ein diskontinuierlich arbeitendes Stopfsystem,
ein kontinuierliches Drucksystem, ein Ventil oder ein Balgsystem
oder durch die Ausführung
der Knet- und Rührelemente,
die eine zeitweise Dichtung dieses Kompartiments erlauben und als
Ventil nur eine bestimmte Menge Reaktionsgemisch in das nachfolgende
Kompartiment einzutragen erlauben, gegebenenfalls zur Rückhaltung
von Fremdkörpern
mit nachgeschaltetem Filter, vorzusehen. Der nachgeschaltete Filter
ist vorzugsweise als Spaltenfilter mit Rückspülung ausgeführt.
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Durch
die Reaktionsführung
im erfindungsgemäßen Reaktor
ist ein Verfahren mit folgenden Vorteilen möglich geworden:
- – kontinuierliches
Verfahren mit einer Verfahrensstufe,
- – keine
Rückvermischung,
- – Verwendung
von preisgünstigen
Einsatzstoffen,
- – Umsetzung
bei relativ niedrigen Temperaturen,
- – eindeutig
handhabbares Temperaturprofil in allen Reaktorzonen einschließlich definierten
Reaktionsabbruchs durch definierte Beeinflussung des Temperaturprofils
in den einzelnen Reaktorzonen und Ausgleich der Verschiebung des
Temperaturprofils, welches durch den axialen Transport des aufgeheizten
Reaktionsgutes entsteht,
- – im
wesentlichen drucklose Arbeitsweise,
- – schneller
axialer Materialtransport in der Einzugzone vom Füllstutzen
in Richtung Reaktionszone mit gleichzeitiger inniger Vermischung,
- – unterschiedlicher
Volumenstrom in den Zonen möglich,
- – auf
den Prozeß einstellbare,
kurze Verweilzeiten, d. h. hoher Materialdurchsatz,
- – Reduzierung
der eingesetzten Glykol- und Aminmengen,
- – energie-
und investitionssparend arbeitender Prozeß,
- – geringer
Lufteintrag durch die Knet- und Rührelemente in das Reaktionsgut,
- – Betrieb
ohne zusätzliches
Schutzgas,
- – unmittelbare
Benetzung der eingetragenen Schaummaterialien unter gleichzeitiger
Entspannung des vorher komprimierten Materials und Auffüllung des
vorhergehenden Gasraumes mit dem flüssigen Reaktionsgut,
- – deutlich
besserer Wärmeübergang
durch die Oberflächenvergrößerung bei
Dekompression, dadurch große
Kontaktfläche
der chemischen Reaktionspartner unmittelbar nach dem Materialeintrag,
- – Produkt
mit geringem Gehalt an unerwünschten
primären
aromatischen Aminen,
- – Produkt
ohne Aufarbeitung verwendbar.
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Als
Ausgangsmaterialien sind geeignet: Polyurethane als Weichschäume, Hartschäume, halbharte Schaumstoffe,
Elastomere, zellige Elastomere, Polyisocyanurate.
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Als
Glykole sind geeignet: Diethylenglykol, Tetraethylenglykol, Dipropylenglykol,
Ethylenoxid-Propylenoxid-Copolymere,
OH-funktionalisierte Polybutadiene, natürliche Öle, NH-funktionalisierte Polyether.
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Als
Amine sind geeignet: primäre
und sekundäre
aliphatische Amine mit C2- bis C6-Alkylresten, z.B. Di-n-butylamin, technisch
rohe Amine oder Destillationsrückstände aus
der Synthese von aliphatischen Aminen.
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Die
Erfindung wird an Hand von Zeichnungen und Beispielen näher erläutert.
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Es
zeigen
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1 eine schematische Darstellung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung
im Überblick,
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2a eine schematische Darstellung
eines Reaktors mit einer Hohlwelle im Längsschnitt ohne Strömungsabrisskante
und ohne Gaseinlasskapillare,
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2b eine schematische Darstellung
eines Reaktors mit einer Hohlwelle im Längsschnitt mit Strömungsabrisskante
und mit Gaseinlasskapillare,
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3a eine schematische Darstellung
eines Reaktors mit zwei Hohlwellen im Längsschnitt ohne Strömungsabrisskante
und ohne Gaseinlasskapillare,
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3b eine schematische Darstellung
eines Reaktors mit zwei Hohlwellen im Längsschnitt mit Strömungsabrisskante
und mit Gaseinlasskapillare,
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4 eine schematische Darstellung
des Querschnittes A-A von 3b eines
Reaktors mit zwei Hohlwellen,
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5a eine schematische Detaildarstellung
eines Versorgungsanschlusses für
die Einspeisung des Heizmediums in die Hohlwelle,
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5b eine schematische Schnittdarstellung
A-A der vorangegangenen Detaildarstellung,
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6a eine schematische Querschnittsdarstellung
A-A von 2a und 2b eines Reaktors mit einer
Hohlwelle,
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6b eine schematische Schnittdarstellung
A-A von 3a und B-B von 3b eines Reaktors mit zwei
gleich großen
Hohlwellen,
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6c eine schematische Darstellung
eines Reaktors mit zwei Hohlwellen, die einen unterschiedlichen
Durchmesser aufweisen,
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6d eine schematischen Schnittdarstellung
eines Reaktors mit drei gleich großen Hohlwellen,
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7a eine schematische Darstellung
einer Dosiereinheit,
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7b eine schematische Darstellung
einer weiteren Dosiereinheit mit Aufbereitungseinheit,
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8 eine schematische Darstellung
eines Dosierextruders und
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9a bis 9d schematische Darstellungen des Einfüllstutzenbereichs
einer Dosiereinrichtung mit unterschiedlich ausgebildetem Verdichtungsring
und Rücksprung.
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1 zeigt einen Reaktor 1,
der aus einem horizontal angeordneten Reaktorgehäuse 11 besteht, in dem
eine oder mehrere Hohlwellen 13 angeordnet sind. An den
Stirnseiten 121 des Reaktors 1 befinden sich Lagerstellen,
die eine oder mehrere Hohlwellen 13 axial fixieren und
die radialen Kräfte
im Betriebszustand aufnehmen. Das Reaktorgehäuse 11 weist bei Einwellenreaktoren
einen zylinderförmigen
Querschnitt und bei Zweiwellenreaktoren einen achtförmigen Querschnitt
auf.
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Die
Anzahl der Knet- und Rührelemente 135 bzw. 140 auf
den einzelnen Trägerscheiben 134 bzw. 139 der
einzelnen Wellen 131 bzw. 136 muss immer untereinander
verschieden sein, um zu verhindern, dass beim Durchgang der Knet-
und Rührelemente 135 bzw. 140 der
einzelnen Wellen 131 bzw. 136 untereinander der Anstieg
des erforderlichen Drehmoments begrenzt bleibt. Das Widerstandsmoment
ergibt sich aus der Viskosität
des Reaktionsgutes an der entsprechenden Reaktorstelle und der in
dem Spalt zwischen Knet- und Rührelement 135 bzw. 140 und
korrespondierendem Wellenmantel 132 bzw. 137 und
der an dieser Stelle korrespondierenden Knet- und Rührelemente 135 bzw. 140 untereinander
entstehenden Pfropfenströmung.
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Das
Reaktorgehäuse 11 ist
in Längsrichtung
unterteilt in drei Bereiche. An dem Heizmantel (Misch- und Lösezone) 118 befindet
sich der Einfüllstutzen 114,
der die Verbindung zum Reaktionsraum 15 realisiert. Auf
der dem Reaktionsraum 15 abgewandten Seite des Einfüllstutzens 114 befindet
sich der Endpunkt der Dosierschnecke 21. An der Innenseite
des Einfüllstutzens 114 ist
ein Verdichtungsring 24 in einem definierten Abstand zum
Endpunkt der Dosierschnecke 21 angebracht. Der Verdichtungsring 24 wie
in 9a bis 9d dargestellt ist in der
Weise aufgebaut, dass eine lokale Querschnittsreduzierung im Einfüllstutzen 114 an
der Innenseite des Einfüllstutzens 114 erzeugt
wird. Der Verdichtungsring 24 kann gebildet werden durch
einen Steilkegel 241 zur Durchmesserreduzierung auf einen
Innendurchmesser Di des Einfüllstutzens 114 geführten geraden
Rücksprung 242.
Der Rücksprung 242 kann
auch über
einen Rücksprungkegel 243 erfolgen.
Zwischen dem Steilkegel zur Durchmesserreduzierung 241 und
dem geraden Rücksprung 242 oder
dem Rücksprungkegel 243 kann
ein Zylinderteilstück 244 angeordnet
sein. Die Querschnittsreduzierung kann auch durch Rotationskörper 245 gekrümmter Linien
oder Segmente gebildet werden. Im Bereich des Heizmantels (Misch- und
Lösezone) 118 ist
ein Extruderanschluss 115 angeordnet, der die Verbindung
zwischen dem Reaktionsraum 15 und einem Dosierextruder 25 realisiert.
Der Einfüllstutzen 114 und
der Extruderanschluss 115 sind am Reaktorgehäuse 11 in
der Weise angeordnet, dass sie durch den Heizmantel (Misch- und
Lösezone) 118 in den
Bereich der Putz- und Einzugswelle 136 in der Weise hindurchgeführt sind,
dass die jeweils längere
Mantellinie des Extruderanschlusses 115 tangential zu der
Re aktormantellinie auf der Innenseite den Reaktionsraum 15 erreicht.
Die jeweils kürzeren
Mantellinien des Einfüllstutzens 114 und
die des Extruderanschlusses 115 erreichen den Reaktionsraum 15 unterhalb
des Flüssigkeitsspiegels
des Reaktionsgutes.
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Der
Heizmantel für
die Reaktionszone 112 weist an der Innenseite zum Reaktionsraum 15,
im Arbeitsbereich der Knet- und
Rührelemente
(Knet- und Rührwelle) 135,
Manteleinbauten 123 auf. Zwischen den Manteleinbauten 123 und
den Knet- und Rührelementen
(Knet- und Rührwelle) 135 besteht
in der Weise eine Zuordnung, dass der Außendurchmesser des Flugkreises
der Knet- und Rührelemente
(Knet- und Rührwelle) 135 zusammen
mit den an der Innenseite des Reaktormantels (innen) 122 zum
Reaktionsraum 15 tangential angeordneten Manteleinbauten 123 (4) einen sich in Arbeitsrichtung
stetig verengenden Spalt bilden, der unvermittelt durch eine scharfkantige
Strömungsabrisskante 124 beendet
wird. Unterhalb der Strömungsabrisskante 124 sind
Gaseinlasskapillaren 125 angeordnet, die für den Einlass
von Schutzgas oder Aktivgas genutzt werden (2b, 3b und 4). Im Bereich der Putz- und Einzugswelle 136,
der sich im Bereich der Reaktionszone 112 befindet, sind
stationär
Knetelemente 126 in der Weise angeordnet, dass sie die
durch die Knet- und Rührelemente
(Putz- und Einzugswelle) 140 erzeugten Rotationslinien
an den freien Stellen durchdringen.
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Der
Austragsstutzen 117 ist durch den Heizmantel (Nachreaktions-
und Austragszone) 120 an der Unterseite bis zum Reaktionsraum 15 hindurchgeführt und
befindet sich unmittelbar an der Stirnseite des Heizmantels (Nachreaktions-
und Austragszone) 120.
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Die
Knet- und Rührwelle 131 und
die Putz- und Einzugwelle 136 sind jeweils an den Ein-
und Ausgängen
mit feststehenden Anschlüssen 14 versehen.
Auf der Austragseite befinden sich die Vorlaufanschlüsse 141 und
an der Eintragseite die Rücklaufanschlüsse 142,
d. h., die Temperierung der Wellen erfolgt entgegen der Arbeitsrichtung.
Die Strömungsgeschwindigkeit
des Wärmeträgermediums
in den Hohlwellen 13 verlangsamt sich durch die konstruktive
Gestaltung der Lagerwelle (Knet- und Rührwelle) 133 bzw.
der Lagerwelle (Putzund Einzugwelle) 138 durch unterschiedliche
Volumina in den einzelnen Zonen 111, 112 und 113 von
der Austragseite zur Eintragseite. Die einzelnen Zonen des Reaktorgehäuses 11 werden
einzeln temperiert vom Vorlauf Misch- und Lösezone 143 zum Rücklauf Misch-
und Lösezone 144,
vom Vorlauf Reaktionszone 145 zum Rücklauf Reaktionszone 146 und
vom Vorlauf Nachreaktions- und Austragzone 147 zum Rücklauf Nachreaktions-
und Austragzone 148, d. h., die Temperierung erfolgt zonenweise
entgegen der Arbeitsrichtung des Reaktors 1 mit gleichmäßiger Strömungsgeschwindigkeit
des Wärmeträgermediums.
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Die
Knet- und Rührwelle 131 wird
aus einem Wellenmantel (Knet- und Rührwelle) 132 und einer
auf der gleichen Mittellinie angeordneten Lagerwelle (Knet- und
Rührwelle) 133 gebildet
(2a, 2b). Der Durchmesser der Lagerwelle (Knet-
und Rührwelle) 133 steigt
von dem Anfang des Heizmantels (Misch- und Lösezone) 118 über den
Bereich des Heizmantels (Reaktionszone) 119 bis zum Ende
des Heizmantels (Nachreaktions- und Austragszone) 120 stetig
an oder ist an den Übergangsstellen
von der einen Zone zur anderen auf einen größeren Durchmesser erweitert.
Auf dem durchgängigen
Wellenmantel (Knet- und Rührwelle) 132 sind stationär Trägerscheiben
(Knet- und Rührwelle) 134 angebracht.
Die Trägerscheiben
(Knet- und Rührwelle) 134 weisen
zueinander einen definierten radialen Versatz auf. Am Umfang der
einzelnen Trägerscheiben (Knet-
und Rührwelle) 134 sind
mehrere Knet- und Rührelemente
(Knet- und Rührwelle) 135 in
der Weise angeordnet, dass sie bei der Rotation der Knet- und Rührwelle 131 sowohl
auf der einzelnen Trägerscheibe (Knet- und Rührwelle) 134 als
auch in Zuordnung zu allen Trägerscheiben
(Knet- und Rührwelle) 134 einen gemeinsamen
Flugkreisdurchmesser bilden.
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Die
Anordnung der Trägerscheiben
(Knet- und Rührwelle) 134 mit
den Knet- und Rührelementen (Knet-
und Rührwelle) 135 erfolgt
gegenüber
der Mittellinie der Knet- und Rührwelle 131 in
der Weise, dass sich in Abhängigkeit
von der Anzahl der Knet- und Rührelemente
(Knet- und Rührwelle) 135 am
Umfang der Hohlwelle 13 mehrgängige Schraubenlinien bilden.
Abweichend von den Schraubenlinien sind die einzelnen Knet- und Rührelemente
(Knet- und Rührwelle) 135 in
der Weise angeordnet, dass sie vom Beginn des Bereiches Heizmantel
(Misch- und Lösezone) 118 bis
zur geometrischen Mitte des Heizmantels (Reaktionszone) 119 der
zugeordneten Schraubenlinie vorauseilen. Von der geometrischen Mitte
des Heizmantels (Reaktionszone) 119 bis zum Ende des Heizmantels
(Nachreaktions- und Austragszone) 120 sind die Knet- und Rührelemente
(Knet- und Rührwelle) 135 gegenüber der
zugeordneten Schraubenlinie nacheilend angeordnet. Die definierte
Zuordnung des Vor- und Nacheilens der Knet- und Rührelemente
(Knet- und Rührwelle) 135 wird durch
einen unterschiedlichen linearen Versatz erreicht, der sich aus
einzelnen Geraden zusammensetzen, die mit der Schraubenlinie beginnen,
sie in der geometrischen Mitte der Reaktionszone wieder kreuzen
und dann am Endpunkt mit der Schraubenlinie einen gemeinsamen Punkt
bilden. Der Versatz kann auch durch technische oder mathematische
Kurven, z. B. Sinoiden mit den gleichen Punkten des Beginns, des
Kreuzens der Schraubenlinie und des Endes der Schraubenlinie wie
vorher beschrieben realisiert werden. Radial sind die Schraubenlinien
so gestaltet, dass die Endpunkte immer mit einem Anfangspunkt einer
Schraubenlinie des mehrgängigen
Systems von der Mittellinie der Knet- und Rührwelle aus betrachtet zusammen
fallen und somit sich stetig fortsetzende Schraubenlinien bilden.
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Die
Putz- und Einzugswelle 136 (3a, 3b, 6a bis 6d)
hat den gleichen prinzipiellen Aufbau wie die Knet- und Rührwelle 131.
Sie besteht aus dem Wellenmantel (Putz- und Einzugswelle) 137 mit
der auf der gleichen Mittellinie angeordneten Lagerwelle (Putz-
und Einzugswelle) 138. Auf dem Wellenmantel (Putz- und
Einzugswelle) 137 sind Trägerscheiben (Putz- und Einzugswelle) 139 in
der Weise stationär
angeordnet, dass sie mit den auf ihnen befestigten Knet- und Rührelementen
(Putz- und Einzugswelle) 140 im montierten Zustand des
Reaktors 1 die freien Räume
der korrespondierenden Trägerscheiben
(Knet- und Rührwelle) 134 mit
den darauf befestigten Knet- und Rührelementen (Knet- und Rührwelle) 135 mit
einem in der Mittellage beider Wellen gleichmäßigen Spalt zueinander ausfüllen.
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Im
Bereich des Heizmantels (Misch- und Lösezone) 118 bilden
die Kanten der Knet- und Rührelemente
(Knet- und Rührwelle) 135 und
die Kanten der Knet- und Rührelemente
(Putz- und Einzugswelle) 140 durch spitz gestaltete Keilwinkel
(6) in der Drehrichtung
eine Schneidlinie. Im Bereich des Heizmantels (Reaktionszone) 119 und
des Heizmantels (Nachreaktions- und Austragszone) 120 wird
durch stumpf gestaltete Keilwinkel (4)
der Knet- und Rührelemen te
(Knet- und Rührwelle) 135 und
der Knet- und Rührelemente
(Putz- und Einzugswelle) 140 in der Drehrichtung eine Druckfläche zueinander
und zu den Manteleinbauten im Reaktorraum 15, beziehungsweise
bei Einwellenreaktoren zu den stationären Knet- und Rührelementen 126 erzeugt.
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Die
Förder-
und Dosiereinrichtung 2 (2 und 7a, 7b) besteht für komprimierbare Reaktionskomponenten
aus dem Vorratssilo 22 mit dem Rührwerk 221 und der
Dosierschnecke 21, die über
dem Einfüllstutzen 114 mit
dem Verdichtungsring 24 angeordnet ist. Im unteren Bereich
des Vorratssilos 22 ist die Dosierschnecke 21 so
angeordnet, dass der Abstand des Schneckenendpunktes mit dem kleinsten
Querschnitt des Verdichtungsringes 24 im Einfüllstutzen 114 ein
definiertes Volumen bildet. Im Vorratssilo 22 befindet
sich ein Rührwerk 221. Über dem
Vorratssilo 22 ist eine Aufbereitungsvorrichtung 23 zur
Konditionierung der entsprechenden Komponente des Reaktionsgutes
angeordnet. Der Vorratssilo. 22 ist mit einem Inertgas
z.B. Stickstoff beaufschlagt.
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Der
Dosierextruder 25 für
komprimierbare und feste Reaktionskomponenten (8) ist über den Extruderanschluss 115 mit
dem Reaktionsraum 15 verbunden. Die Extruderschnecke 252 weist
in Arbeitsrichtung ein sich stetig verringerndes Freies Volumen
auf, was durch eine stetige Zunahme der Extruderschneckenseele und
durch eine stetige Reduzierung der Extruderschneckensteigung erreicht
wird. An dem Dosierextrudermantel ist eine Vorwärmvorrichtung 251 in
unmittelbarer Nähe
des Heizmantels (Misch- und Lösezone) 118 angeordnet.
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Die
Dosierung von Flüssigkeiten
erfolgt über
die Flüssigdosierung 26 (1), die aus je Flüssigkeitskomponente
einer Dosierpumpe 262, die mit dem Reaktionsraum 15 im
Be reich des Heizmantels (Misch- und Lösezone) 118 verbunden
ist, und einem Vorratsbehälter 261,
der mit dem Eingang der Dosierpumpe 262 verbunden ist.
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Die
Temperaturerfassung 3 (1)
erfolgt durch einen an der Übergangsstelle
des Heizmantels (Misch- und Lösezone) 118 zum
Heizmantel (Reaktionszone) 119 angeordneten Temperaturfühler (Misch-
und Lösezone) 32,
durch einen Temperaturfühler
(Reaktionszone) 33 in der geometrischen Mitte des Reaktionsraumes 15 und
an der Übergangsstelle
vom Heizmantel (Reaktionszone) 119 zum Heizmantel (Nachreaktions- und
Austragszone) 120. Die Temperaturfühler 32, 33 und 34 sind
mit dem Anzeigeteil 31 verbunden.
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Der
Antrieb der Knet- und Rührwelle 131 und
der Putz- und Einzugswelle 136 erfolgt über einen Hydraulikmotor 4 (1).
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Die
Temperierung des Heizmantels (Misch- und Lösezone) 118, des Heizmantels
(Reaktionszone) 119, des Heizmantels (Nachreaktions- und
Austragszone) 120 sowie des Wellenmantels (Knet- und Rührwelle) 132 und
des Wellenmantels (Putz- und Einzugswelle) 137 erfolgt
durch ein Temperieraggregat 5. Die Verbindungen vom Temperieraggregat 5 zu
den einzelnen Heizmänteln
der Zonen und den Wellenheizmänteln sind
in der Weise angeordnet, dass die Flussrichtung des Heizmediums
immer in der Gegenrichtung zur Arbeitsrichtung des Reaktionsgutes
im Reaktionsraum 15 erfolgt.
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Die
Austragseinheit 6 (6)
ist hinter dem Austragsstutzen 117 angeordnet und wird
aus einer Überlaufvorrichtung 61,
einer Filtereinheit 62 und einer nachgeschalteten Saugpumpe 64 gebildet. Über der
Filtereinheit 62 ist vom Filtereingang 621 zum
Filterausgang 622 ein Differenzdruck messwerk 63 geschaltet,
welches den Zustand der Filterkerze 623 signalisiert.
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Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung
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Das
komprimierbare Reaktionsgut, zum Beispiel Weichschaum, wird entweder
vorkonditioniert direkt in den Vorratssilo 22 mit dem Rührwerk 221 gegeben,
oder die Konditionierung erfolgt durch die oberhalb des Vorratssilos 22 angebrachte
Aufbereitungsvorrichtung 23. Der Materialverbund des Reaktionsgutes
wird durch die Kompression in der Aufbereitungsvorrichtung und durch
Relativbewegungen der aktiven Vorrichtungselemente zueinander soweit
mechanisch überlastet,
dass das Material strukturell in konditionierter Form in den Siloinnenraum
eintritt und sich unter einer Schutzgasatmosphäre entspannt. Das Reaktionsgut
wird dann im unteren Bereich des Vorratssilos 22 von einer
drehzahlgeregelten Dosierschnecke 21 erfasst und zu dem
Einfüllstutzen 114 transportiert.
Der im Einfüllstutzen 114 angeordnete
Verdichtungsring 24 bewirkt, dass sich zwischen dem Ende
der Dosierschnecke 21 und der Querschnittsverengung D0 zu Di im Verdichtungsring über den
Abstand H ein Materialpfropfen bildet, der den Vorratssilo vom Reaktionsraum 15 des
Reaktors 1 abdichtet. Durch die Querschnittsverengung im
Verdichtungsring 24 wird zusätzlich bewirkt, dass der Leibungsdruck an
der Innenfläche
des Einfüllstutzens 114 deutlich
reduziert wird.
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Das
komprimierbare Reaktionsgut wird durch die auf der Putz- und Einzugswelle 136 befindlichen Knet-
und Rührelemente
(Putz- und Einzugswelle) 140 im Bereich des Heizmantels
(Misch- und Lösezone) 118 tangential
in den Reaktionsraum 15 eingezogen. Die Knet- und Rührelemente
(Putz- und Einzugswelle) 140 und die Knet- und Rührelemente
(Knet- und Rührwelle) 135 weisen
im Bereich des Heizmantels (Misch- und Lösezone) 118 an den
Kanten spitzwinklige Keilwinkel auf, die im Mitteldurchgang der
Knet- und Rührelemente Schneidlinien
bilden. Das Reaktionsmaterial wird in diesem Bereich geschnitten
und zusammen mit Komponenten aus der Flüssigdosierung 26,
die in diesen Bereich eingeleiteten werden, gemischt und unter Zuführung von
Wärme gelöst. Die
Flüssigdosierung 26 erfolgt über drehzahlgeregelte
Pumpen 262, die Flüssigkeiten
aus Vorratsbehältern 261 ansaugen
und dem Reaktionsraum 15 zuführen. Das Material kann auch
durch einen Dosierextruder 25 in den Reaktionsraum 15 über den
Extruderanschluss 115 im Bereich des Heizmantels (Misch- und
Lösezone) 118 eingebracht
werden und unter gleichen Bedingungen gemischt und gelöst werden.
Der Eintrag des komprimierbaren Reaktionsmaterials erfolgt in beiden
Dosiervarianten unterhalb des Flüssigkeitsspiegels
im Reaktionsraum 15. Durch die rechtsgängige Anordnung der Knet- und
Rührelemente
(Knet- und Rührwelle) 135 und
die linksgängige
Anordnung der Knet- und Rührelemente
(Putz- und Einzugswelle) 140 in mehrgängigen schraubenlinienförmigen Reihen,
wobei die Anordnung der Knet- und Rührelemente (Knet- und Rührwelle) 135 und
der Knet- und Rührelemente
(Putz- und Einzugswelle) 140 der jeweiligen Schraubenlinie im
Bereich des Heizmantels (Misch- und Lösezone) 118 vorauseilt
und dadurch einen steileren Winkel zur Arbeitsrichtung im Reaktionsraum 15 bildet,
ist zwischen den Knet- und Rührelementen
(Knet- und Rührwelle) 135 auf
der Knet- und Rührwelle 131 und
den Knet- und Rührelementen
(Putz- und Einzugswelle) 140 eine eindeutige Zuordnung
in der Mittellage der Wellen gegeben, die durch die unterschiedlichen
Drehzahlen der Knet- und Rührwelle 131 und
der Putz- und Einzugswelle 136 realisiert wird. Diese Anordnung
hat einen zügigen
Abtransport des Reaktionsgutes von dem Einfüllstutzen 114 und
dem Extruderanschluss 115 zur Folge. Im Bereich des Heizmantels
(Reaktionszone) 119 wird die Anordnung der Knet- und Rührelemente
(Knet- und Rührwelle) 135 und
der Knet- und Rührelemente
(Putz- und Einzugswelle) 140 durch das Nacheilen zur jeweiligen
Schraubenlinie flacher, was einen längeren Aufenthalt des Reaktionsmaterials
im Reaktionsraum 15 im Bereich des Heizmantels (Reaktionszone) 112 bewirkt.
Die Kanten der Knet- und Rührelemente
(Knet- und Rührwelle) 135 und
die Knet- und Rührelemente
(Putz- und Einzugswelle) 140 weisen einen stumpfwinkligen Keilwinkel
auf und bilden zueinander im Bereich des Mitteldurchganges und zu
den Manteleinbauten (Reaktorraum) 123 Druckflächen, die
das Reaktionsmaterial über
die Bruchspannung hinaus flächig überlasten
und dadurch den Materialverband auflösen. Die keilförmigen Manteleinbauten 123 mit
der Strömungsabrisskante 124 bewirken
die Ausbildung von Mikrowirbeln hoher Geschwindigkeit hinter der
Strömungsabrisskante 124, was
auch zu der Bildung von Gasblasen mit sehr niedrigen Innendruck
führt,
die in der Folge implodieren. Der Raum zwischen Strömungsabrisskante 124 und
dem Reaktormantel (innen) 122 ist ideal für die Einleitung
eines Aktivgases oder Schutzgases durch geometrisch bestimmte Gaseinlasskapillaren 125.
Im Bereich des Heizmantels (Nachreaktions- und Austragszone) 120 ist
die Anordnung der Knet- und Rührelemente
(Knet- und Rührwelle) 135 und
der Knet- und Rührelemente
(Putz- und Einzugs welle) 140 wieder zur jeweiligen Schraubenlinie
hin voreilend und bildet dadurch einen steilen Winkel zum Austragsstutzen 117 hin.
Die Knet und Rührwelle 131 und
die Putz- und Einzugswelle 136 rotieren
in Abhängigkeit
der Anzahl der Reihen der Knet- Rührelemente auf den Wellen mit
unterschiedlichen Geschwindigkeiten zueinander. Die unterschiedlichen
Drehzahlen bewirken eine Relativbewegung der Knet- und Rührelemente
(Knet- und Rührwelle) 135 und der
Knet- und Rührelemente
(Putz- und Einzugswelle) 140 zueinander, was sich als Putzeffekt
auswirkt. Die Temperaturmessung am Übergang des Heizmantels (Misch-
und Lösezone) 118 zum
Heizmantel (Reaktionszone) 119, in der Mitte des Reaktionsraumes 15 und
am Übergang
des Heizmantels (Reaktionszone) 119 zum Heizmantel (Nachreaktions-
und Austragszone) 120 erfolgt über Thermoelemente, deren Thermospannungen zur
Anzeige gebracht werden und für
weitere Steuerungsvorgänge
als Eingangssignal zur Verfügung
stehen.
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Hinter
dem Austragsstutzen 117 ist die Austragseinheit 6 angeordnet.
Diese wird aus einer Überlaufvorrichtung 61,
einer oder mehreren nachgeschalteten Filtereinheiten 62 und
einer nachgeschalteten Saugpumpe 64 gebildet. Über der
Filtereinheit 62 ist zwischen dem Filtereingang 621 und
Filterausgang 622 ein Differenzdruckmesswerk 63 geschaltet,
welches den Zustand der Filterkerze(n) 623 anzeigt und
zur Anzeige bringt beziehungsweise regelungstechnisch den Produktstrom
auf eine parallele Filtereinheit umschaltet.
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Beispiel 1
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In
einem erfindungsgemäßen Reaktor
mit 14 l Reaktor-Volumen werden 3,816 kg Dipropylenglykol und 0,198
kg Di-n- butylamin
vorgelegt und nach kurzer Inertgasspülung auf 165°C erwärmt. Dann
werden die Knetrührer
eingeschaltet, auf 200°C
erwärmt
und innerhalb von 10 Minuten 5,841 kg PUR-Weichschaumflocken (Abfälle aus
Autositzkissen) über
eine Stopfschnecke und einen Verdichtungsring in komprimierter Form zugeführt. Nach
15 Minuten wird auf 215 bis 220°C
erwärmt,
und Dipropylenglykol, Di-n-butylamin und PUR-Weichschaumflocken
werden kontinuierlich zugeführt
mit Fördergeschwindigkeiten
von 17,2, 0,9 bzw. 26,3 kg pro Stunde. Nach 10 Minuten wird mit
der Entnahme eines Produktstroms von ca. 45 kg pro Stunde begonnen,
aus dem im Abstand von 15 Minuten Proben entnommen werden. Man erhält ein weitgehend
konstantes Produkt mit einer Viskosität η25 von
5.000 mPas und einer OH-Zahl von 320 mg KOH/g.
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Das
Produkt eignet sich zur Herstellung von PUR-Hartschaumstoffen (s.
Beispiel 11).
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Beispiel 2
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In
dem Reaktor nach Beispiel 1 werden 3,816 kg Dipropylenglykol und
0,198 kg Di-n-butylamin vorgelegt und nach kurzer Inertgasspülung auf
165°C erwärmt. Dann
werden die Knetrührer
eingeschaltet, die Temperatur wird bei 165°C belassen, und innerhalb von
10 Minuten werden 5,841 kg PUR-Weichschaumflocken über eine
Stopfschnecke und einen Verdichtungsring in komprimierter Form zugeführt. Die
Temperatur wird beibehalten, und nach 15 Minuten werden Dipropylenglykol,
Di-n-butylamin und PUR-Weichschaumflocken kontinuierlich zugeführt mit
Fördergeschwindigkeiten
von 17,2, 0,9 bzw. 26,3 kg pro Stunde. Nach 10 Minuten wird mit
der Entnahme eines Produktstroms von ca. 45 kg pro Stunde begonnen,
aus dem im Abstand von 15 Minuten Proben entnommen werden. Die Analysen
ergeben eine weitgehende Konstanz der Viskosität η25 und OH-Zahl.
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Es
wird ein flüssiges,
feststofffreies Produkt erhalten, das eine OH-Zahl von 330 mg KOH/g
und eine Viskosität η25 von 5.000 mPas besitzt und das sich zur
Herstellung von PUR-Hartschaumstoffen und Vergußmassen eignet (s. Beispiele
12 und 13).
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Beispiel 3
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In
dem Reaktor nach Beispiel 1 werden 1,9 kg Dipropylenglykol und 0,1
kg Di-n-butylamin vorgelegt und nach kurzer Inertgasspülung auf
165°C erwärmt. Nach
Einschalten der Knetrührer
werden über
eine Stopfschnecke und einen Verdichtungsring 2,9 kg PUR-Weichschaumflocken
innerhalb von 5 Minuten in komprimierter Form zugeführt. Die
Temperatur wird beibehalten, und nach 10 Minuten werden Dipropylenglykol, Di-n-butylamin
und PUR-Weichschaumflocken kontinuierlich zugeführt mit Fördergeschwindigkeiten von 19, 1,0
bzw. 29 kg pro Stunde. Nach 10 Minuten wird mit der Entnahme eines
Produktstroms von ca. 50 kg pro Stunde begonnen, aus dem im Abstand
von 15 Minuten Proben entnommen werden. Die Analysen ergeben eine
weitgehende Konstanz der Viskosität und der OH-Zahl.
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Das
Produkt mit einer Viskosität η25 von 5.000 mPas und einer OH-Zahl von 340
mg KOH/g eignet sich zur Herstellung von PUR-Hartschaumstoffen und
Beschichtungen (s. Beispiel 14).
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Beispiel 4
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In
dem Reaktor nach Beispiel 1 werden 2,8 kg Tetraethylenglykol und
145 g Di-n-butylamin vorgelegt. In das Gemisch werden bei 165°C in 25 min
5 kg PUR-Weichschaumflocken über
eine Stopfschnecke und einen Verdichtungsring in komprimierter Form
eingetragen. Nach 15 Minuten werden Tetraethylenglykol, Di-n-butylamin
und PUR-Weichschaumflocken kontinuierlich zugeführt mit Fördergeschwindigkeiten von 16,8, 0,9
bzw. 30 kg pro Stunde. Nach 10 Minuten wird mit der Entnahme eines
Produktstroms von ca. 45 kg pro Stunde begonnen, aus dem im Abstand
von 15 Minuten Proben entnommen werden.
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Es
wird ein konstantes flüssiges,
feststofffreies Produkt erhalten, das eine OH-Zahl von 286 mg KOH/g und
eine Viskosität η25 von 4.700 mPas besitzt. Dieses Produkt
wird zur Herstellung von Folien mit einer Shore-A-Härte von
82 durch Reaktion mit einem Polyisocyanat verarbeitet (s. Beispiel
15).
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Beispiel 5
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In
dem Reaktor nach Beispiel 1 werden 3,0 kg Tetraethylenglykol und
135 g Di-n-butylamin vorgelegt. In das Gemisch werden bei 165°C in 25 min
5,5 kg PUR-Weichschaumflocken über
eine Stopfschnecke und einen Verdichtungsring in komprimierter Form
eingetragen. Danach wird weiter gerührt, nach 15 Minuten werden
Tetraethylenglykol, Di-n-butylamin und PUR-Weichschaumflocken kontinuierlich
zugeführt
mit Fördergeschwindigkeiten
von 15, 0,7 bzw. 27 kg pro Stunde. Nach 10 Minuten wird mit der
Entnahme eines Produktstroms von ca. 40 kg pro Stunde begonnen,
aus dem im Abstand von 15 Minuten Proben entnommen werden.
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Es
wird ein konstantes flüssiges,
feststofffreies Produkt erhalten, das eine OH-Zahl von 291 mg KOH/g und
eine Viskosität η25 von 6.100 mPas besitzt. Es wird zu einem
PUR-Hartschaum verarbeitet
(s. Beispiel 16).
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Beispiel 6
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In
dem Reaktor nach Beispiel 1 werden 1,25 kg Oligoesterkondensat aus
der Polyesterproduktion vorgelegt und auf 100°C erwärmt. Nach weiterem Erwärmen auf
175°C werden
unter Rühren
4,6 kg PUR-Weichschaumflocken über
eine Stopfschnecke und einen Verdichtungsring in komprimierter Form
eingetragen. Danach werden bei 180 bis 185°C geschmolzenes Oligoesterkondensat
(100°C)
und PUR-Weichschaumflocken kontinuierlich zugeführt mit Fördergeschwindigkeiten von 8,1
bzw. 30 kg pro Stunde. Im mittleren Teil der Reaktionszone werden
2,1 kg/h Ethylhexylglycidether zugeführt. Nach 10 Minuten wird mit
der Entnahme eines Produktstroms von ca. 35 kg pro Stunde begonnen,
aus dem im Abstand von 15 Minuten Proben entnommen werden.
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Es
wird ein konstantes flüssiges,
feststofffreies Produkt erhalten, das eine OH-Zahl von 386 mg KOH/g und
eine Viskosität η25 von 24.700 mPas besitzt. Dieses Produkt
wird durch Umsetzen von 93 g mit 1,3 g Dimethylcyclohexylamin, 5,7
g Wasser und 166 g eines polymeren Isocyanats zu einem Hartschaumstoff
verarbeitet. Die Rohdichte des Schaumstoffs beträgt 33,5 g/cm3.
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Beispiel 7
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In
einen Reaktor nach Beispiel 1 wird über eine Dosierpumpe kontinuierlich
ein Strom eines Gemisches von 3 Vol. Teilen : 1 Vol. Teil Diethylenglykol
und Tetraethylenglykol (Polyethylenglykol 200) mit einer Dosierrate
von 0,3725 kg/min und durch Vorwärmung
mit einem Wärmetauscher
auf 96°C
erwärmt
eingeleitet, der durch die Heizvorrichtungen des Reaktors in der
Mischzone schnell auf 165°C
erwärmt
wird. In die Mischzone des Reaktors wird mittels einer weiteren
Dosierpumpe ein Strom von 0,011 kg/min Di-n-butylamin eingeleitet.
In dieses Gemisch wird kontinuierlich mittels Stopfschnecke von
der Seite unterhalb des Flüssigkeitsspiegels
im Reaktor ein Strom von 0,62 kg/min geshreddertes zelliges Polyurethan-Elastomer
(Dichte 320 g/l, Basis Polyesteralkohol und polymeres 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat) eingeleitet.
Die Reaktionszone wird bei einer Temperatur von 205°C betrieben,
die Verweilzeit in dieser Zone wird auf 22 min eingestellt. Das
Produkt wird über
die Austragsschnecke in einen Spaltenfilter geleitet und mittels
Saugpumpe bei 142 bis 146°C von
Fremdstoffen befreit. Der Produktstrom besteht aus einem hellbraunen,
homogenen Produkt, das über eine
Faßabfüllanlage
direkt abgefüllt
wird. Das Produkt hat eine Viskosität von 12.100 mPas (25°C), eine OH-Zahl
von 319 mg KOH/g, eine Aminzahl von 13 mg KOH/g und einen Wassergehalt
von 0,065 Gew.-%. Es ist zur Herstellung halbharter Schaumstoffe
gut geeignet.
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Beispiel 8
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In
einen Reaktor nach Beispiel 1 wird über eine Dosierpumpe kontinuierlich
ein Strom Dipropylenglykol mit einer Dosierrate von 0,525 kg/min
und durch Vorwärmung
mit einem Wärmetauscher
auf 96°C
erwärmt eingeleitet,
der durch die Heizvorrichtungen des Reaktors in der Mischzone schnell
auf 165°C
erwärmt
wird. In die Mischzone des Reaktors wird mittels einer weiteren
Dosierpumpe ein Strom von 0,035 kg/min Di-n-butylamin eingeleitet.
In dieses Gemisch wird kontinuierlich mittels Stopfschnecke von
der Seite unterhalb des Flüssigkeitsspiegels
im Reaktor ein Strom von 0,60 kg/min vermahlener Hartschaumstoff
mit einer Teilchengröße zwischen
0,1 und 5 mm eingeleitet. Die Reaktionszone wird bei einer Temperatur
von 225°C
betrieben, die Verweilzeit in dieser Zone wird auf 30 min eingestellt.
Das Produkt wird über
die Austragsschnecke in einen Spaltenfilter geleitet und mittels
Saugpumpe bei 140 bis 150°C
von Fremdstoffen befreit. Der Produktstrom besteht aus einem hellbraunen,
homogenen Produkt, das über
eine Faßabfüllanlage
direkt abgefüllt
wird. Das Produkt hat eine Viskosität von 7.800 mPas (25°C), eine
OH-Zahl von 379 mg KOH/g, eine Aminzahl von 16 mg KOH/g und einen
Wassergehalt von 0,08 Gew.-%. Es ist zur Herstellung harter PUR-Schaumstoffe
gut geeignet.
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Beispiel 9
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In
einen Reaktor nach Beispiel 1 wird über eine Dosierpumpe kontinuierlich
ein Strom Polyethylenglykol 200 mit einer Dosierrate von 0,335 kg/min
und durch Vorwärmung
mit einem Wärmetauscher
auf 120°C erwärmt eingeleitet,
der durch die Heizvorrichtungen des Reaktors in der Mischzone schnell
auf 185°C
erwärmt
wird. In die Mischzone des Reaktors wird mittels einer weiteren
Dosierpumpe ein Strom von 0,015 kg/min Di-n-butylamin eingeleitet.
In dieses Gemisch wird kontinuierlich mittels Stopfschnecke von
der Seite unterhalb des Flüssigkeitsspiegels
im Reaktor ein Strom von 0,67 kg/min geshreddertes Polyurethan-Elastomer
auf Basis eines Polyetheralkohols mit einer Teilchengröße zwischen
1 und 8 mm eingeleitet. Die Reaktionszone wird bei einer Temperatur
von 220°C
betrieben, die Verweilzeit in dieser Zone wird auf 20 min eingestellt.
Das Produkt wird über
die Austragsschnecke in einen Spaltenfilter geleitet und mittels
Saugpumpe bei 130 bis 140°C
von Fremdstoffen befreit. Der Produktstrom besteht aus einem bernsteinfarbenen,
homogenen Produkt, das über
eine Faßabfüllanlage
direkt abgefüllt
wird. Das Produkt hat eine Viskosität von 8.200 mPas (25°C), eine
OH-Zahl von 195 mg KOH/g, eine Aminzahl von 12 mg KOH/g und einen
Wassergehalt von 0,18 Gew.-%. Es ist zur Herstellung halbharter
PUR-Schaumstoffe gut geeignet.
-
Beispiel 10
-
In
einen Reaktor nach Beispiel 1 wird über eine Dosierpumpe kontinuierlich
ein Strom eines Gemisches aus gleichen Gewichtsanteilen Diethylenglykol
und Dipropylenglykol mit einer Dosierrate von 12,5 kg/h und über eine
zweite Dosier pumpe kontinuierlich ein Strom von Polypropylenglykol
2700 mit einer Dosierrate von 1,9 kg/h eingeleitet und dabei durch
Vorwärmung
mit einem Wärmetauscher
auf 120°C
erwärmt.
In der Mischzone wird das Glykolgemisch durch die Heizvorrichtungen
des Reaktors schnell auf 185°C
erwärmt.
In die Mischzone des Reaktors wird mittels einer weiteren Dosierpumpe
ein Strom von 0,25 kg/h Di-n-butylamin eingeleitet. In dieses Gemisch
wird kontinuierlich mittels einer seitlich angebrachten Stopfschnecke
unterhalb des Flüssigkeitsspiegels
im Reaktor ein Strom von 35 kg/h geshredderten Schuhsohlen-Abfällen mit
einer Teilchengröße zwischen
1 und 8 mm eingeleitet. Die Reaktionszone wird bei einer Temperatur
von 205°C
betrieben, die Verweilzeit in dieser Zone wird auf 20 min eingestellt.
Das Produkt wird über
die Austragsschnecke in einen Spaltenfilter geleitet und mittels
Saugpumpe bei 130 bis 140°C
von Fremdstoffen befreit. Der Produktstrom besteht aus einem schwarzen,
homogenen Produkt, das über
eine Faßabfüllanlage
direkt abgefüllt
wird. Das Produkt hat eine Viskosität von 96.500 mPas (25°C), eine
OH-Zahl von 180 mg KOH/g, eine Aminzahl von 7 mg KOH/g und einen
Wassergehalt von 0,098 Gew.-%. Es ist zur Herstellung halbharter
PUR-Schaumstoffe sowie Folien und Beschichtungen gut geeignet.
-
Beispiel 11
-
92,4
g des Polyols nach Beispiel 1 werden mit 4,8 g Wasser, 1,8 g Tris-1,3,5-(dimethylaminopropyl)-hexahydro-1,3,5-triazin und 1,0 g
N,N-Dimethylcyclohexylamin versetzt und eine Minute bei 2500 U/min gerührt. Danach
werden zu diesem Gemisch 112,7 g rohes Diphenylmethandiisocyanat
(Lupranat M 20 A® der BASF AG) zugegeben
und 10 Sekunden bei 2500 bis 3500 U/min gerührt. Nach 15 Sekunden beginnt
das Gemisch kremig zu werden (Startzeit), die Steigzeit des Schaumes
beträgt
48 Sekunden, die Klebfreizeit 54 Sekunden.
-
Der
sehr feinzellige Hartschaumstoff hat folgende Eigenschaften:
| Rohdichte | 41,6
g/dm3 |
| Offenzelligkeit | 9
% |
| Druckfestigkeit | 0,022
MPa |
-
Beispiel 12
-
Der
Ansatz von Beispiel 11 wird mit folgenden Einsatzstoffen und -mengen
wiederholt:
| Polyol
nach Beispiel 2 | 97,6
g |
| Wasser | 0,4
g |
| Tris-1,3,5-(dimethylaminopropyl)-hexahydro-1,3,5-triazin | 2,0
g |
| Lupranat
M 20 A | 60,0
g |
-
Der
daraus hergestellte Strukturschaumstoff hat folgende Reaktionszeiten
und Eigenschaften:
| Rührzeit | 10
s |
| Startzeit | 17
s |
| Steigzeit | 36
s |
| Klebfreizeit | 40
s |
| Rohdichte | 166,2
g/dm3 |
| Offenzelligkeit | 12
% |
| Druckfestigkeit | 0,234
Mpa |
-
Beispiel 13
-
Eine
Vergußmasse
wird aus folgenden Komponenten hergestellt:
| Polyol
nach Beispiel 2 | 77,1
g |
| Schwerspat | 18,9
g |
| Talkum | 3,2
g |
| Aerosil | 0,5
g |
| Tris-1,3,5-(dimethylaminopropyl)-hexahydro-1,3,5-triazin | 0,3
g |
| Lupranat
M 20 A | 38,2
g |
-
Man
erhält
ein hartelastisches Produkt mit einer Shore-A-Härte
von 91 bei einer Verarbeitungszeit von 30 Sekunden und einer Aushärtungszeit
von 3,5 Minuten, durch das Betonfugen vergossen werden und nur unter
Zerstörung
der Massen wieder getrennt werden können.
-
Beispiel 14
-
Der
Ansatz von Beispiel 11 wird wiederholt, jedoch werden anstelle des
Polyols aus Beispiel 1 dasjenige aus Beispiel 3 und anstelle von
1,8 g Tris-1,3,5-(dimethylaminopropyl)-hexahydro-1,3,5-triazin und 1,0 g N,N-Dimethylcyclohexylamin
insgesamt 2,5 g Tris-1,3,5-(dimethylaminopropyl)-hexahydro-1,3,5-triazin
verwendet. Die Reaktionszeiten und Eigenschaften sind:
| Rührzeit | 10
s |
| Startzeit | 16
s |
| Steigzeit | 43
s |
| Klebfreizeit | 46
s |
| Rohdichte | 41,1
g/dm3 |
| Offenzelligkeit | 8 |
| Druckfestigkeit | 0,124
MPa |
-
Beispiel 15
-
Wie
in Beispiel 11 beschrieben, wird aus folgenden Mengen eine A-Komponente
hergestellt:
| Polyol
nach Beispiel 4 | 489
g |
| Wasser | 17,8
g |
| Tris-1,3,5-(dimethylaminopropyl)-hexahydro-1,3,5-triazin | 5,2
g |
-
Zu
der A-Komponente werden 482 g Lupranat M 20 A gegeben, das Gemisch
10 Sekunden intensiv mit 6500 U/min gerührt und danach in eine geschlossene
Form gegossen. Man erhält
einen Hartschaumstoff mit folgenden Eigenschaften:
| Rohdichte | 29,3
g/dm3 |
| Druckfestigkeit | 0,440
MPa |
| Dimensionsstabilität | bei
100°C/24
h + 0,5 bei 140°C/24
h + 1,0 |
-
Beispiel 16
-
Wie
in Beispiel 11 beschrieben, wird aus folgenden Mengen eine A-Komponente
hergestellt:
| Polyol
nach Beispiel 5 | 513
g |
| Wasser | 17
g |
| Tris-1,3,5-(dimethylaminopropyl)-hexahydro-1,3,5-triazin | 4,2
g |
-
Zu
der A-Komponente werden 452 g Lupranat M 20 A gegeben, das Gemisch
10 Sekunden intensiv mit 6500 U/min gerührt und danach in eine Form
gegossen. Man erhält
einen Hartschaumstoff mit folgenden Eigenschaften:
| Rohdichte | 29,7
g/dm3 |
| Druckfestigkeit | 0,43
MPa |
| Dimensionsstabilität | bei
100°C/24
h – 0,5
bei 140°C/24
h + 1,5 |
-
- 10
- Reaktor
- 11
- Reaktorgehäuse
- 111
- Misch-
und Lösezone
- 112
- Reaktionszone
- 113
- Nachreaktions-
und Austragszone
- 114
- Einfüllstutzen
- 115
- Extruderanschluss
- 116
- Flüssigkeitseinlass
- 117
- Austragstutzen
- 118
- Heizmantel
(Misch- und Lösezone)
- 119
- Heizmantel
(Reaktionszone)
- 120
- Heizmantel
(Nachreaktions- und Austragszone)
- 121
- Reaktorstirnwand
- 122
- Reaktormantel
(innen)
- 123
- Manteleinbauten
- 124
- Strömungsabrisskante
- 125
- Gaseinlasskapillare
- 126
- Knetelement
(stationär)
- 127
- Trägersegment
(Knetelement stationär)
- 13
- Hohlwelle
- 131
- Knet-
und Rührwelle
- 132
- Wellenmantel
(Knet- und Rührwelle)
- 133
- Lagerwelle
(Knet- und Rührwelle)
- 134
- Trägerscheibe
(Knet- und Rührwelle)
- 135
- Knet-
und Rührelement
(Knet- und Rührwelle)
- 136
- Putz-
und Einzugswelle
- 137
- Wellenmantel
(Putz- und Einzugswelle)
- 138
- Lagerwelle
(Putz- und Einzugswelle)
- 139
- Trägerscheibe
(Putz- und Einzugswelle)
- 140
- Knet-
und Rührelement
(Putz- und Einzugswelle)
- 14
- Versorgungsanschluss
(Heizmedium)
- 141
- Vorlaufanschluss
(Hohlwelle)
- 142
- Rücklaufanschluss
(Hohlwelle)
- 143
- Vorlauf
Misch- und Lösezone
- 144
- Rücklauf Misch-
und Lösezone
- 145
- Vorlauf
Reaktionszone
- 146
- Rücklauf Reaktionszone
- 147
- Vorlauf
Nachreaktions- und Austragszone
- 148
- Rücklauf Nachreaktions-
und Austragszone
- 15
- Reaktionsraum
- 2
- Förder- und
Dosiereinrichtung
- 21
- Dosierschnecke
- 22
- Vorratssilo
- 221
- Rührwerk
- 23
- Aufbereitungsvorrichtung
- 24
- Verdichtungsring
- 241
- Steilkegel
- 242
- Rücksprung
- 243
- Rücksprungkegel
- 244
- Teilstück (Innenzylinder)
- 245
- Rotationskörper
- 25
- Dosierextruder
- 251
- Vorwärmvorrichtung
- 252
- Extruderschnecke
- 26
- Flüssigdosierung
- 261
- Vorratsbehälter
- 262
- Dosierpumpe
- 3
- Temperaturerfassung
- 31
- Anzeigeteil
- 32
- Temperaturfühler Misch-
und Lösezone
- 33
- Temperaturfühler Reaktionszone
- 34
- Temperaturfühler Nachreaktions-
und Austragszone
- 4
- Hydraulikmotor
- 5
- Temperieraggregat
- 6
- Austragseinheit
- 61
- Überlaufvorrichtung
- 62
- Filtereinheit
- 621
- Filtereingang
- 622
- Filterausgang
- 623
- Filterkerze
- 63
- Differenzdruckmesswerk
- 64
- Saugpumpe