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Die
Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug mit einer Fahrzeugkarosserie,
die karosseriefeste und zumindest bereichsweise oberhalb von Seitenscheiben erstreckte
Dachrahmenteile umfaßt,
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Aus
der
DE 296 22 436
U1 ist ein Kraftfahrzeug mit einem Steilheck bekannt, das
von einem vorderen Windschutzscheibenrahmen bis zum Heck erstreckte
obere Dachrahmenteile aufweist, zwischen denen jeweils in sich starre,
jedoch bewegliche Dachteile halterbar sind, die aus ihrer geschlossenen Stellung
in eine in die Karosserie abgesenkte Offenstellung verlagerbar sind.
In Seitenansicht ist dabei aufgrund der festen Dachrahmenteile dem
Fahrzeug nahezu nicht anzusehen, ob die Dachteile offen oder geschlossen
sind.
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Der
Erfindung liegt das Problem zugrunde, bei einem Fahrzeug der genannten
Art unter weitestgehendem Erhalt der Sicherheit und Karosseriesteifigkeit
eine größere Annäherung an
ein Cabriolet-Fahrzeug zu erreichen.
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Die
Erfindung löst
dieses Problem durch ein Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs
1.
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Hinsichtlich
weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die
Ansprüche
2 bis 13 verwiesen.
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Mit
dem erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug kann
durch den hinteren Vollcabrioletbereich das Freiluftgefühl verbessert
werden, wobei gleichzeitig im Bereich des Insassenraums die Sicherheit
durch die karosseriefesten Dachrahmenteile erhalten bleibt und diese
zudem auch als Auflager und Führungen für dazwischen
gehaltene feste Dachteile zur Verfügung stehen können.
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Wenn
das Kraftfahrzeug vier seitliche Türen aufweist und sich die karosseriefesten
Dachrahmenteile bis zu den hinteren Türen unmittelbar nachgeordneten
aufragenden Karosseriesäulen
erstrecken und direkt heckwärts
dieser Säulen
der Vollcabriolet-Bereich anfängt,
ist das Freiluftgefühl
auch für große Wagenkörper, beispielsweise
von Geländewagen,
optimiert, ohne daß Abstriche
bei Sicherheit und Geschlossenfahrkomfort gemacht werden müssen. Zudem
ist die Seitenansicht verbessert, da statt der nach hinten durchgehenden
Dachrahmen diese nunmehr an der hinteren Karosseriesäule enden
und eine leichter wirkende Silhouette nach Art eines Stufenheckfahrzeugs
entsteht. Zwischen den seitlichen Rahmenteilen muß je nach
Fahrzeugausmaßen
kein Querträger
liegen, sondern der Raum kann bei abgesenkten Dachteilen mit dem
hinteren Vollca briolet-Bereich in nicht unterbrochener Verbindung
stehen, was das Freiluftgefühl
verbessert.
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Insbesondere
wenn zumindest zwei im wesentlichen plattenförmige Dachteile vorgesehen
sind, die in geschlossener Stellung hintereinander liegen, wobei
das vordere Dachteil nach Art eines Schiebedachs über oder
unter das hintere verlagerbar ist, ist die Flexibilität der Dachöffnung erhöht. Im Unterschied
zu beispielsweise einem durchgehenden textil bezogenen Dach können die
vorderen starren Dachteile dann einzeln gegeneinander oder auch
vollständig
geöffnet
werden, wobei vorteilhaft auch bei vollständig geöffneten Dachteilen der hintere
Dachabschnitt geschlossen werden kann, so daß dann nur ein Ausschnitt nach
Art eines übergroßen Schiebedachs
freigegeben ist, etwa über
einer vorderen und einer hinteren Sitzreihe.
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Sofern
die starren Dachteile horizontal ablegbar sind und die Heckscheibe
in Offenstellung des hinteren Dachabschnitts über diesen nach Art eines Deckels
ablegbar ist, ergibt sich eine raumsparende Packstellung, die zudem
durch die aufliegende Heckscheibe gut nach oben gegen äußere Einwirkungen geschützt ist.
Das Paket aus Dachteilen und hinterem Dachabschnitt kann im Bereich
einer Brüstungskante der
Karosserie gehalten sein und somit auch einen darunter befindlichen
Kofferraum nach oben schützend
abdecken.
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Eine
Maximierung der Flexibilität
der Dachöffnung
ergibt sich, wenn der hintere Dachabschnitt bei geöffneten
Dachteilen, nach Art eines Schiebedachs geöffnetem vorderen Dachteil oder
bei geschlossenen Dachteilen in seine Offen- oder Schließstellung überführbar ist.
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Die
Ablage der Heckscheibe nach Art eines Deckels kann konstruktiv sehr
einfach und elegant erreicht werden, wenn diese über ein mehrere Baugruppen
unterschiedliche bewegendes Getriebe steuerbar ist, wodurch sichergestellt
ist, daß zumindest
während
eines Teils einer Öffnung- oder Schließbewegung
von mit dieser verbundenen Teilen ein Stillstand der Heckscheibe
ermöglicht
ist, also beispielsweise ein vorgelagerter Spriegel schon bewegbar
ist, ohne daß die
Heckscheibe bereits ihre Lage verändert, und die Ablage der Heckscheibe dann über dem
bereits weitgehend eingefalteten Spriegel erfolgen kann. Dennoch
ist auch dann für die
Gesamtbewegung aller Teile nur ein Antriebsorgan erforderlich.
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Weitere
Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus in der Zeichnung
zumindest schematisch dargestellten und nachfolgend beschriebenen
Ausführungsbeispielen
des Gegenstandes der Erfindung.
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In
der Zeichnung zeigt:
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1 eine
perspektivische Gesamtansicht eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugs
mit geschlossenen Dachteilen und geschlossenem hinterem Dachabschnitt,
der Übersicht
halber ohne Bezug gezeichnet,
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2 eine ähnliche
Ansicht wie 1 bei Verlagerung eines vorderen
plattenförmigen
Dachteils über
das dahinter liegende nach Art eines Schiebedachs,
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3 eine ähnliche
Ansicht wie 2 mit vollständig geöffnetem Schiebedach und geschlossenem
hinterem Dachabschnitt,
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4 eine ähnliche
Ansicht wie 3 bei beginnender Öffnung des
hinteren Dachabschnitts,
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5 eine
Seitenansicht des Fahrzeugs nach 4 während des
Absenkens der vorderen Dachteile bei teilweise geöffnetem
hinterem Dachabschnitt,
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6 eine
Ausschnittsvergrößerung des Fahrzeugheckbereichs
in Seitenansicht während
der Ablagephase der Dachteile,
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7 eine ähnliche
Ansicht wie 6 bei in Öffnungsstellung vollständig horizontal
abgelegten Dachteilen,
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8 eine ähnliche
Ansicht wie 7 nach Schließen des
hinteren Dachabschnitts über
den abgelegten Dachteilen,
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9 eine ähnliche
Ansicht wie 7 nach Öffnen des hinteren Dachabschnitts
und seiner Ablage über
den geöffneten
Dachteilen,
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10a eine Fahrzeuggesamtansicht mit geschlossenen
Dachteilen und geöffnetem
hinterem Dachabschnitt,
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10b eine Fahrzeuggesamtansicht mit nach Art eines
Schiebedachs geöffnetem
vorderem Dachteil und geöffnetem
hinterem Dachabschnitt,
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11–16 Einzelheiten
der Öffnungsphase
des hinteren Dachabschnitts, darin
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11 den
hinteren Dachabschnitt in der geschlossenen Stellung nach 1,
der Übersicht
halber ohne Bezug gezeichnet,
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12 eine ähnliche
Ansicht wie 11 bei beginnender Öffnung des
hinteren Dachabschnitts mit einknickendem ersten Spriegel und noch
in Ausgangsstellung stehender Heckscheibe,
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13 eine ähnliche
Ansicht wie 12 bei weiter fortschreitender Öffnung des
hinteren Dachabschnitts mit einknickendem ersten Spriegel und noch in
Ausgangsstellung stehender Heckscheibe,
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14 eine ähnliche
Ansicht wie 13 bei weitergehender Öffnung des
hinteren Dachabschnitts mit einknickendem ersten Spriegel und noch in
Ausgangsstellung stehender Heckscheibe,
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15 eine ähnliche
Ansicht wie 14 bei weiter einknickendem
erstem Spriegel und einschwenkender Heckscheibe,
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16 eine ähnliche
Ansicht wie 15 bei weiter einknickendem
erstem Spriegel und einschwenkender Heckscheibe,
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17 eine ähnliche
Ansicht wie 16 bei weiter einknickendem
erstem Spriegel und einschwenkender Heckscheibe,
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18 eine ähnliche
Ansicht wie 17 bei weiter einknickendem
erstem Spriegel und einschwenkender Heckscheibe,
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19 eine ähnliche
Ansicht wie 18 bei vollständig geöffnetem
hinterem Dachabschnitt,
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20 eine
Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform mit einem ungeteilten
Spriegel im hinteren Dachabschnitt.
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In
den Zeichnungsfiguren ist generell ein mit einer Rückbank versehenes
vier- oder fünfsitziges Kraftfahrzeug 1 dargestellt.
Dies ist nicht zwingend. Auch kann beispielsweise ein Zweisitzer
erfindungsgemäß ausgebildet
sein.
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Das
Fahrzeug 1 umfaßt
zumindest oberhalb seitlicher Scheiben 2 in sich jeweils
starre Dachrahmenteile 3, die in Ansicht von oben im wesentlichen längs zur
Fahrzeugerstreckung zwischen einem Windschutzscheibenrahmen 4 und
dem Heckbereich 5 des Fahrzeugs liegen. Diese sind Bestandteil
der Fahrzeugkarosserie 6.
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Das
Kraftfahrzeug 1 weist hier vier seitliche Türen 7, 8 auf,
wobei sich die Dachrahmenteile 3 vom Windschutzscheibenrahmen 4 bis
zu den hinteren Türen 8 unmittelbar
nachgeordneten und nahezu vertikal aufragenden Karosseriesäulen 9 erstrecken.
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Im
hinteren Fahrzeugbereich 5, beginnend hinter den Karosseriesäulen 9,
schließt
sich ein Vollcabrioletbereich 10 mit einem beweglichen
hinteren Dachabschnitt 11 an. Dieser umfaßt eine
Heckscheibe 12, die hier von einem den Dachabschnitt 11 außerhalb
der Heckscheibe 12 vollständig überspannenden Bezug 13 umgeben
ist.
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Auch
andere Ausbildungen des Dachabschnitts 11 sind möglich.
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Das
Fahrzeug 1 umfaßt
weiter im gezeichneten Ausführungsbeispiel
in Fahrtrichtung F an den hinteren Dachabschnitt 11 angrenzend
und diesem vorgeordnet weitere bewegliche Dachteile 14, 15. Ihre
Anzahl ist je nach Dachlänge
variabel; sie liegen im geschlossenen Zustand im wesentlichen horizontal,
fluchtend hintereinander und stützen
sich unmittelbar oder mittelbar an den seitlichen Dachholmen 3 ab.
Die – hier
zwei – Dachteile 14, 15 können aus
unterschiedlichen Materialien, etwa metallischen, Glas- oder Kunststoffwerkstoffen,
gebildet sein. Insbesondere können
sie im wesentlichen transparent ausgebildet sein.
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Das
vordere Dachteil 14 ist aus der geschlossenen Stellung
heraus nach Art eines Schiebedachs über das dahinter liegende Dachteil 15 verlagerbar
und liegt in seiner geöffneten
Stellung im wesentlichen parallel auf diesem (3 ff.).
Die so gebildete Stellung der Dachteile 14, 15 stellt
eine mögliche
dauerhafte Fahrstellung dar. Aus ihr heraus kann jedoch auch eine
weitere Dachöffnung
mit Abwärtsverlagerung
der als Paket übereinanderliegenden
Dachteile 14, 15 erfolgen, um diese in die Karosserie 6 abzusenken,
wobei die karosseriefesten Seitenrahmen 3 stehenbleiben
und somit die Überschlagsicherheit
für die
Insassen erhalten bleibt. Ein die Sei tenrahmen 3 verbindender
Querträger
kann insbesondere bei langen Insassenräumen vorgesehen sein. Die Dachteile 14, 15 liegen
im gezeichneten Ausführungsbeispiel
im geöffneten,
abgelegten Zustand zumindest nahezu horizontal unterhalb der die
Unterkante der Seitenscheiben 7, 8 bildenden Fensterbrüstungslinie 16.
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Das
Fahrzeug 1 erlaubt eine Vielzahl von dauerhaften Öffnungszuständen des
Daches:
zunächst
eine vollständig
geschlossene Stellung von Dachteilen 14, 15 und
hinterem Dachabschnitt 11 (1); des
weiteren eine nach Art eines Schiebedachs geöffnete oder eine vollständig geöffnete und in
der Karosserie 6 abgelegte Stellung der Dachteile 14, 15 bei
geschlossenem hinterem Dachabschnitt 11 (8);
die vollständig
geöffnete
Stellung der Dachteile 14, 15 mit darüber geöffnetem
hinterem Dachabschnitt 11, so daß der hinter den Karosseriesäulen 9 liegende
Karosseriebereich 5 wie bei einem Vollcabriolet geöffnet ist
(9). Schließlich
kann auch nur der hintere Dachabschnitt 11 nach Art eines Landaulet-Fahrzeugs
geöffnet
werden, während
die Dachteile 14, 15 geschlossen verbleiben oder
in der nach Art eines Schiebedachs geöffneten Stellung liegen (10a, 10b).
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Die
Dachteile 14, 15 können daher beispielsweise aus
der Anfangsposition des geschlossenen hinteren Dachabschnitts 11 nach 1 sowohl
in ihre geöffnete
Schiebedachstellung nach 3 als auch in ihre abgelegte
vollständige Öffnungsstellung nach 8 und 9 verlagert
werden.
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Für die Schiebedachöffnung (Übergang
von 1 zu 3) braucht dabei der hintere
Dachabschnitt 11 nicht bewegt zu werden. Der vordere Dachteil 14 fährt lediglich über den
dahinter liegenden Dachteil 15. Beide Dachteile 14, 15 haben
dabei vorzugsweise in Fahrzeuglängsrichtung
eine ähnliche Erstreckung.
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Für die vollständige Öffnung der
Dachteile 14, 15 sind diese an einem gemeinsamen
Gestänge gehalten,
mit dessen Hilfe sie aus der übereinander liegenden
Paketstellung zunächst
in eine nahezu vertikale Lage verkippt werden (6)
und anschließend
in ihre horizontale Packstellung im Bereich der Fensterbrüstungslinie 16 rückverschwenkt
werden (7–9).
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Während des
Ablage der Dachteile 14, 15 braucht der hintere
Dachabschnitt 11 nicht vollständig geöffnet zu sein, sondern es genügt die Öffnung des
vorderen Spriegels 17, der in seiner geschlossenen Stellung
(1) mit seinen Seitenschenkeln 17a an
den aufragenden Karosseriesäulen 9 dichtend
anliegt. Der Spriegel 17 ist in seinen seitlichen Schenkeln 17a in
einen unteren Abschnitt 17b und einen oberen Abschnitt 17c zweigeteilt.
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Für die Freigabe
der Durchtrittsöffnung 18 kann
der Spriegel 17 um eine horizontale, quer zum Fahrzeug
gelegene und karosseriefeste Achse 19 in Richtung des Pfeils
S verschwenken. Gleichzeitig kann der obere Teil 17c um
die den Seitenschenkeln 17a zugeordnete Gelenkanordnung 20 einknicken.
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Die
Heckscheibe 12 kann bei dem Durchtritt der Dachteile 14, 15 durch
den teilweise geöffneten Dachabschnitt 11 ihre
ursprüngliche
Lage wie bei dem nach 1 geschlossenen Dach beibehalten (5, 6),
wozu ein mehrere Baugruppen unterschiedliche bewegendes Getriebe 21,
häufig
auch als Stillstandgetriebe bezeichnet, vorgesehen ist. Dieses ist
hier als Kurvengetriebe ausgebildet und ermöglicht den Stillstand eines
angeschlossenen Getriebeglieds bei gleichzeitiger Bewegung eines
anderen Getriebeglieds. Das Getriebe 21 umfaßt pro Fahrzeugseite
zwei Kulissen 22, 23, in denen ein gemeinsamer
Verbindungshebel 24 geführt
ist. Dieser ist einenends mit einem Steuerhebel 25 und
anderenends über
einen Zwischenhebel 26 mit einem die Heckscheibe 12 um
eine heckseitige, karosseriefeste Achse 27 schwenkenden
Hebel 28 jeweils gelenkig verbunden.
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Die
Kulissen 22, 23 sind karosseriefest angebunden,
ebenso wie eine Lagerstelle 29 für ein Antriebsorgan 30,
hier einen Hydraulikzylinder, der anderenends einen Schwenkhebel 34 betätigt, mit
dem der untere Bereich 17b des Spriegels 17 um
die karosseriefeste Lagerstelle 19 in oder gegen Richtung des
Pfeils S schwenkbar ist. Bei geschlossenem Dachabschnitt 11 (11)
ist der Hydraulikzylinder 30 eingefahren.
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Neben
dem einknickenden Spriegel 17 ist zur Unterstützung des
Dachbezugs 13 noch ein weiterer Spriegel 31 vorgesehen,
der an dem oberen Bereich 17c des Spriegels 17 über einen
Hebel 33 schwenkbar gelagert ist und mit einem weiteren,
um eine karosseriefeste Lagerstelle 32 schwenkbaren Steuerhebel
verbunden ist.
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Das
Antriebsorgan 30 ist über
eine Hebelanordnung 35 mit dem Steuerhebel 25 für das hintere Getriebe 21 verbunden.
Der Steuerhebel 25 ist dabei das vermittelnde Teil zwischen
der Bewegung der Spriegel 17, 31 einerseits und
der weiter hinten liegenden Einheit der Heckscheibe 12 andererseits.
Die Hebelanordnung 35 bewirkt, daß in einer ersten Phase der Öffnungsbewegung
(11 bis 13) der Steuerhebel 25 heckwärts in Richtung
des Pfeils H verlagert und bei weiterem Fortschreiten der Öffnung (14 bis 19)
mit einer Komponente in Fahrtrichtung F nach vorne gezogen wird.
Weiterhin ist über
die Hebelanordnung 35 auch die als Vorgelegegetriebe ausgebildete
Gelenkanordnung 20 gesteuert, wodurch unmittelbar mit dem
Schwenken des unteren Spriegelabschnitts 17b auch das Einknicken des
oberen Spriegelabschnitts 17c beginnt.
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Zur
Freigabe der Durchtrittsöffnung 18 wird daher
das Antriebsorgan 30 ausgefahren, wodurch einerseits der
untere Spriegelabschnitt 17b in Richtung des Pfeils S schwenkt
und andererseits der mit dem Steuerhebel 25 verbundene
Ausleger 36 der Hebelanordnung 35 in Richtung
des Pfeils S2 nach hinten und unten schwenkt. Dadurch wird einerseits über die
Gelenkanordnung 20 der obere Spriegelteil 17c eingeschwenkt,
andererseits wird der Steuerhebel 25 mit einer nach hinten
weisenden Komponente (Pfeil H) verlagert.
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Durch
die Rückwärtsbewegung
des Steuerhebels 25 ist der in den beiden Kulissen 22, 23 gehaltene
Verbindungshebel 24 tendenziell bestrebt, heckwärts verlagert
zu werden. Der Verbindungshebel 24 ist jedoch bereits zu
Beginn der Bewegung, bei geschlossenem Dachabschnitt 11 (11),
mit seinem in der unteren Kulisse 23 geführten Ende 24a in
einer hinteren Anschlagposition, kann also nur noch mit dem in der
Kulisse 22 geführten
Ende 24b verlagert werden. Dieses Ende schwenkt im Übergang
von 11 zu 12 und 13 in
dem Kreisbogensegment 22a der Kulisse 22 um das
festgehaltene Ende 24a. Da der Hebel 26 zur Heckscheibe 12 mit diesem
Ende 24a verbunden ist, verändert sich deren Lage während dieses
Verschwenkens des Hebels 24 nicht, obwohl der Spriegel 17 während dieser
Phase erheblich abwärts
schwenkt und einknickt.
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Etwa
in dieser Stellung können
die Dachteile 14, 15 durch die Öffnung 18 gemäß den 5 bis 7 abgelegt
werden.
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Soll
der hintere Dachabschnitt 11 weiter geöffnet werden (9),
wird bei weiterem Ausschub des Antriebsorgans 30 der Steuerhebel 25 über die Hebelanordnung 35 in
Fahrtrichtung F gezogen und dabei zunächst (14 bis 16)
das Ende 24b des Hebels 24 in dem Kreisbogensegment 22a wieder
in seine Ausgangsposition rückverlagert.
Das Ende 24a bleibt dabei in seiner Endposition, da hier die
Kulisse 23 abgeknickt ist (sh. z. B. 18).
Bis zu der Stellung nach 16 verharrt
dabei weiterhin die Heckscheibe 12 im Stillstand.
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Ab
da wird (17–19) mit
weiterem Ausschub des Antriebsorgans 30 über das
Vorgelegegetriebe 35 der Steuerhebel 25 derart
in Fahrtrichtung F gezogen, daß nun
der Verbindungshebel 24 mit beiden Enden 24a, 24b in
den Kulissen 23, 22 nach vorne gezogen wird, was
zur Folge hat, daß dann über den
Hebel 26 die Heckscheibe 12, die fest mit dem
Hebel 28 verbunden ist, zum Einschwenken um das Gelenk 27 gezwungen
wird, so daß sie
sich flach und horizontal auf den eingeknickten Spriegel 17,
dessen oberes Ende 17c in Fahrtrichtung F weist, legt.
Sofern die in den
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11 bis 19 nicht
eingezeichneten Dachteile 14, 15 mit abgelegt
wurden, überdeckt dann
die Heckscheibe 12 nach Art eines Deckels auch diese horizontal
abgelegten Dachteile 14, 15 (9).
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In
einem alternativen Ausführungsbeispiel (20)
ist der Spriegel 17 insgesamt einstückig und kann zur Öffnung des
hinteren Dachabschnitts 11 einfach nach hinten weggeschwenkt
werden, wobei die Heckscheibe 12 dann darunter abtaucht.
Die vorderen Plattenteile 14, 15 können wie
oben zunächst horizontal
abgelegt werden, ehe der Dachabschnitt 11 vollständig öffnet und
darüber
abgelegt wird, wie in 21 dargestellt
ist. Ebenso ist es möglich,
den Dachabschnitt 11 ganz zu öffnen und die Dachteile 14, 15 dann
obenauf abzulegen. Eine separate Abdeckung, etwa eine Persenning,
kann vorgesehen sein. Auch hier sind die Dachteile 14, 15 unabhängig vom hinteren
Dachabschnitt 11 zu bewegen, so daß sich die Vielzahl der oben
aufgeführten Öffnungszustände ergibt.
Die Dachrahmenteile 3 bleiben als Schutz des Insassenraums
voll erhalten.
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Die
Erfindung ist sowohl bei Fahrzeugen mit manuell zu bewegenden Dachteilen 14, 15, 11 als auch
bei voll- oder teilautomatischer Beweglichkeit der Teile anwendbar.