DE102004040717B3 - Verfahren zur Herstellung eines Trockenproduktes aus Pflanzenprossen und/oder Keimlingen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Trockenproduktes aus Pflanzenprossen und/oder Keimlingen Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Trockenproduktes aus Pflanzensprossen und/oder Keimlingen, insbesondere aus fasrigen, zur Verfilzung neigenden Pflanzensprossen und/oder Keimlingen, unter weitgehender Erhaltung des Wirksubstanzspektrums des frischen biologischen Ausgangsmaterials. DOLLAR A Erfindungsgemäß werden die Pflanzensprossen und/oder Keimlinge zunächst mit zerkleinertem Trockenprodukt derselben Pflanzensprossen und/oder Keimline vermischt, bis das Gemisch einen Wassergehalt zwischen 20 und 80% aufweist, danach pelletiert, anschließend in vier Stufen in einer Wirbelschichtapparatur in O¶2¶-reduzierter getrockneter Luft bei einer Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit zwischen 1 und 5 m/s behandelt, wobei ihre Temperatur +80 DEG C nicht übersteigt, und abschließend klassiert. DOLLAR A Es wurde gefunden, dass nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Produkte in ihrem Inhaltsspektrum vollständig dem frischen biologischen Ausgangsmaterial entsprechen und dabei eine Struktur aufweisen, die bissfest ist und mit kross, knusprig und/oder knackig beschrieben werden kann. Die gesundheits- und leistungsfördernden Eigenschaften eines erfindungsgemäß hergestellten Produktes entsprechen denen des biologischen Ausgangsmaterials, weil der vielfältige Gehalt an wichtigen Wirkstoffen und Co-Faktoren des biologischen Ausgangsmaterials in seiner Gesamtheit erhalten bleibt. Das Trockenprodukt kann direkt verzehrt oder zu Pulver oder Granulat und weiter zu ...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Trockenproduktes aus Pflanzensprossen und/oder Keimlingen. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zur schonenden Trocknung von fasrigen, zur Verfilzung neigenden Pflanzensprossen und/oder Keimlingen unter weitgehender Erhaltung des Wirksubstanzspektrums der frischen Pflanzensprossen und/oder Keimlinge.
  • Die gesundheits- und leistungsfördernden Eigenschaften vieler Pflanzen beruhen auf ihrem vielfältigen Gehalt an wichtigen Wirksubstanzen in einer synergetischen Bilanz mit hunderten von Co-Faktoren. Dabei bilden Pflanzensprossen oder Keimlinge das wahrscheinlich für die menschliche Ernährung hochwertigste Naturprodukt mit einer extrem hohen Nähr- und Wirkstoffdichte. Sie sind ernährungsphysiologisch und auch in Bezug auf ihre gesundheitsrelevanten Eigenschaften ausgewachsenen Pflanzen weit überlegen. Problematisch für eine Vielzahl von Naturprodukten, insbesondere aber für Pflanzensprossen und Keimlinge als Nahrungsmittel, ist ihre nur sehr begrenzte Haltbarkeit, und diese auch nur unter aufwendig zu realisierenden Bedingungen in Bezug auf Temperatur, Feuchtigkeit, Sauerstoff und Lichtzutritt.
  • Es ist jedoch wissenschaftlich anerkannt, dass die positiven ernährungsphysiologischen und gesundheitsrelevanten Eigenschaften von Naturprodukten durch langlebige synthetisch erzeugte Wirksubstanzen oder durch aus Pflanzen extrahierte Monosubstanzen nicht erreicht werden können.
  • Die Haltbarmachung von Naturprodukten, insbesondere von Pflanzensprossen und Keimlingen, unter weitgehender Erhaltung ihrer synergetischen Bilanz an wichtigen Wirksubstanzen und Co-Faktoren ist daher seit langem das Ziel vieler technischer Entwicklungen. Breiten Raum nehmen dabei Trocknungsverfahren ein. Die Haltbarmachung von Pflanzensprossen und/oder Keimlingen durch Einfrieren hat sich bisher in der Praxis nicht durchgesetzt, weil dies zum einen aufgrund des hohen Wassergehaltes der Pflanzensprossen und Keimlinge energieaufwendig ist und zum anderen die Pflanzensprossen und Keimlinge nach dem Auftauen weich und geschmacklos sind und nicht mehr zum Verzehr einladen.
  • Aus der DE 44 35 453 C1 ist ein Verfahren zur hydrothermischen Stabilisierung von Weizenkeimen von Weizenkleie oder von Roggenkleie bekannt, bei dem frisch gewonnene rohe Weizenkeime, Roggenkleie oder Weizenkleie zunächst bei Temperaturen von 60 bis 110 °C einer Dampfbehandlung und im Folgenden bei Temperaturen von 120 bis 150 °C einer Trocknung unterzogen werden. In der DE 44 35 453 C1 wird beschrieben, dass die so stabilisierten Produkte keine signifikanten Schädigungen der Vitamine aufweisen. Dies wurde allerdings nicht durch Analysen belegt. Andere als die in dem Patent beschriebenen Pflanzensprossen und/oder Keimlinge, die thermisch erheblich empfindlicher sind, können mit diesem Verfahren ohne deutliche Wirkstoffverluste nicht stabilisiert werden.
  • Zur Trocknung von Gütern mit thermisch empfindlichen Substanzen, wie beispielsweise Pflanzen für pharmazeutische Zwecke, ist die Vakuumgefriertrocknung bekannt. Es wird hierzu beispielsweise auf Kröll, K., Kast, W, Trocknungstechnik, 3. Band, Trocknen und Trockner in der Produktion, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York London Paris Tokyo, 1989, S. 144 verwiesen. Bei der Vakuumgefriertrocknung wird zunächst das im Gut enthaltene Wasser im Ausgangsmaterial selbst gefroren. Dem schließt sich eine Vakuumsublimationstrocknung an, bei der das Eis aus dem Zellverband entfernt wird. Das Verfahren ermöglicht eine schonende Trocknung empfindlicher Güter unterweitgehender Erhaltung ihrer Inhaltsstoffe ohne chemische Veränderungen. Bei exakter Einhaltung vorgegebener Verfahrensbedingungen ist die Trocknung von Pflanzen mit extrem empfindlichen Wirkstoffen nahezu verlustfrei möglich. Der wesentliche Nachteil dieses Verfahrens liegt im hohen Aufwand sowohl für anlagentechnische Investitionen als auch für das Betreiben der Anlagen.
  • Zur Reduzierung, insbesondere des vakuumtechnischen Aufwandes, wird in der Literatur (Boeh-Ocansey, O., Freeze-drying in a fluidized-bed atmospheric dryer and in avacuum dryer, Journal of Food Engineering 7, 1988, S. 127–146; Wolff, E., Gibert, H., Freeze-drying under vacuum and in an adsorbing fluidized bed: Influence ofoperating pressure on drying kinetics, Drying 1991, 7 Int. Drying Symp. Drying conjunction CSISA 90 Congr., Publ. by Elsevier Science Publishers B. V, Amsterdam, Neth., p. 237–246; Wolff, E., Gibert, H., Atmospheric freeze-drying Part I, Design, experimental investigation and energy-saving advantages, Drying Technol. 8, (2), 1990, S. 385–404) die Wirbelschicht Gefriertrocknung bei atmosphärischem Druckvorgeschlagen. Zur Trocknung wird hierbei dem Gut ein nahrungsmittelkompatibles Adsorptionsmittel (z.B. gelatinierte Getreidestärke) zugesetzt. Der bei der Sublimation entstehende Wasserdampf wird durch das Adsorptionsmittel gebunden. Nachteilig bei dem beschriebenen Verfahren ist die Verwendung eines Adsorptionsmittels als Beimischung zu dem zu trocknenden Gut. Aus der DE 100 30 569 A1 ist ein Verfahren bekannt, bei dem ein erstes auf eine vorgegebene Restfeuchte vorgetrocknetes und zerkleinertes Nahrungsmittel mit einem zweiten trockenen und zerkleinerten Nahrungsmittel gemischt wird und von dem zweiten Nahrungsmittel hinreichend Restfeuchte aus dem ersten Nahrungsmittel aufgenommen wird. Das zweite trockene und zerkleinerte Nahrungsmittel wirkt dabei gleichsam als Adsorptionsmittel. Das Verfahren ist zur Trocknung von Pflanzensprossen und/oder Keimlingen aufgrund der erheblichen den Pflanzensprossen und/oder Keimlingen zu entziehenden Wassermenge nicht geeignet.
  • Es ist weiterhin aus der DE 35 16 967 A1 ein Verfahren zur Trocknung eines teilchenförmigen Gutes unter Hindurchleitung eines Gases durch das zu trocknende teilchenförmige Gut bekannt, bei dem die Temperatur während des Trocknungsvorganges auf einem solchen Wert gehalten wird, dass sich das dem Gut zu entziehende Material im festen Aggregatzustand befindet. Als bevorzugtes Anwendungsgebiet dieser Lösung wird die Trocknung von Arzneimittelteilchen, von löslichem Kaffee, Tee, Fruchtsaftbestandteilen und sonstigen Instantprodukten sowie Nahrungsmitteln und von Nähr-, Dünge- sowie Pflanzenschutzmitteln und Samenkörner enthaltenden Produkten angegeben. Dabei wird ausgeführt, dass ggf. flüssig vorliegendes Material zunächst in einen festen, teilchenförmigen Zustand zu überführen ist. Ein vergleichbares Verfahren wird auch in der WO 89/12207 A1 beschrieben. Beide Verfahren sind jedoch auf die Trocknung von Pflanzensprossen und/oder Keimlingen unter Beibehaltung ihres ursprünglichen Gehaltsspektrums an Wirksubstanzen und Co-Faktoren sowie einer zum Verzehr einladenden Struktur nicht anwendbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Trocknen von Pflanzensprossen und/oder Keimlingen zu entwickeln, bei dem das ursprüngliche Gehaltsspektrum der Pflanzensprossen und/oder Keimlinge an Wirkstoffen und Co-Faktoren nahezu chemisch unverändert erhalten bleibt und das Trockenprodukt eine zum Verzehr einladende Struktur aufweist. Dabei soll das erfindungsgemäße Verfahren im Vergleich zu bekannten Verfahren keinen erhöhten anlagentechnischen Aufwand erfordern und energieeffizient sein.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren gemäß dem ersten Patentanspruch gelöst. Sinnvolle Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens können den Unteransprüchen entnommen werden.
  • Es wurde gefunden, dass nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Produkte in ihrem Inhaltsspektrum vollständig dem frischen biologischen Ausgangsmaterial entsprechen und dabei eine Struktur aufweisen, die bissfest ist und mit kross, knusprig und/oder knackig beschrieben werden kann. Die gesundheits- und leistungsfördernden Eigenschaften eines erfindungsgemäß hergestellten Produktes entsprechen denen des biologischen Ausgangsmaterials, weil der vielfältige Gehalt an wichtigen Wirkstoffen und Co-Faktoren des biologischen Ausgangsmaterials in seiner Gesamtheit erhalten bleibt. Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens werden in der nachfolgenden Beschreibung anhand bevorzugter Ausführungen näher erläutert, ohne es jedoch damit einzuschränken.
  • Beispiel 1
  • Trockenprodukt aus Brokkoli-Sprossen
  • 500 g frische Brokkoli-Sprossen und ca. 215 g getrocknete und zerkleinerte Brokkoli-Sprossen-Pellets werden in einem Kutter bei einer Temperatur von +25 °C gemischt und zerkleinert. Das Gemisch wird in einer Presse (TYP Kollergang) zu Pellets von ca. 3 mm Durchmesser gepresst. Die Pellets werden einer 4stufigen Wirbelschichtapparatur zugeführt, wobei in jeder Stufe unterschiedliche Fluidisationsbedingungen einstellbar sind. Als Fluidisations-/Trocknungsgas wird sauerstoffreduzierte Luft benutzt.
  • Die Pellets gelangen mit einer Temperatur von ca. +25 °C in die erste Stufe der Wirbelschichtapparatur. Das Fluidisations-/Tocknungsgas (sauerstoffreduzierte Luft) der ersten Stufe wird mit einer Eintrittstemperatur von +70 °C bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 % eingeleitet. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit beträgt ca. 2,8 m/s. Die Pellets werden nach einer Verweilzeit von 18 min, während der sich ihre Temperatur auf ca. +45 °C erhöht hat, von der ersten Stufe der Wirbelschichtapparatur in die zweite Stufe übergeleitet.
  • Die Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases in die zweite Stufe beträgt +40 °C bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 %. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit liegt wie in der ersten Stufe bei ca. 2,8 m/s. Die Pellets verweilen ca. 25 min in der zweiten Stufe. Ihre Temperatur wird dabei auf ca. +36 °C reduziert. Danach werden sie in die dritte Stufe übergeleitet.
  • Die Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases in die dritte Stufe beträgt +60 °C bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 %. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit liegt bei ca. 2,2 m/s. Nach einer Verweilzeit der Pellets von ca. 21 min in der dritten Stufe beträgt ihre Temperatur ca. +44 °C. Sie werden dann in die vierte Stufe der Wirbelschichtapparatur übergeleitet.
  • Das Fluidisations-/Trocknungsgas wird in diese Stufe mit einer Eintrittstemperatur von +10 °C bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 3 % eingeleitet. Bei einer Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit von ca. 2,0 m/s verweilen die Pellets ca. 26 min in der vierten Stufe. Sie werden dabei auf eine Temperatur von ca. +12 °C abgekühlt und haben nach dem Austrag aus der vierten Stufe der Wirbelschichtapparatur eine Restfeuchte von ca. 10 %. Die so getrockneten Pellets werden klassiert, wobei Unterkorn (< 1,0 mm) und Überkorn (> 5,0 mm) abgetrennt werden. Das abgetrennte Überkorn sowie ca. 70 Masse% der getrockneten Pellets werden auf einen Partikeldurchmesser < 0,5 mm zerkleinert und gemeinsam mit dem abgetrennten Unterkorn zur Mischstufe (Kutter) zurückgeführt.
  • Das Fluidisations-/Trocknungsgas aus allen vier Stufen der Wirbelschichtapparatur wird über eine gemeinsame Regenerationsstufe im Kreislauf geführt. Die gemeinsame Regenerationsstufe weist einen Zyklonabscheider mit nachgeschaltetem Filter und einen Adsorber auf. Das Fluidisations-/Trocknungsgas wird hier gereinigt und auf eine relative Feuchtigkeit von ca. 3 Wo getrocknet. In vier, jeweils einer Stufe der vierstufigen Wirbelschichtapparatur separat zugeordneten Heiz- bzw. Kühleinrichtungen erfolgt die Temperierung des jeweiligen Teilstromes des Fluidisations-/Trocknungsgases auf die jeweilige Eintrittstemperatur der jeweiligen Stufe.
  • Mittels des vorstehend beschriebenen Verfahrens wird aus frischen Brokkoli-Sprossen in sehr schonender Weise ein Trockenprodukt hergestellt, das in seiner Zusammensetzung und seinem Gehalt an Vitaminen, sekundären Inhaltsstoffen und Mineralien den frischen Brokkoli-Sprossen entspricht. Das Trockenprodukt liegt in Form von Pellets vor, die bissfest sind, eine knackige bzw. krosse Struktur aufweisen und direkt verwendet oder weiterverarbeitet werden können. Bei der direkten Verwendung können die Pellets wie frische Brokkoli-Sprossen eingesetzt werden. Sie können Speisen, wie Salaten, Müslis u. ä., zugegeben werden. Bei Berührung mit einer flüssigen Phase quellen die Pellets auf und werden weich und verursachen das gleiche Mundgefühl wie frische Sprossen.
  • Eine Weiterverarbeitung kann zu Pulver oder Granulat, dass in Functional Food eingearbeitet wird, oder unter Verwendung von Formulierungshilfsstoffen zu Tabletten, Filmtabletten oder Kapseln erfolgen.
  • Beispiel 2
  • Trockenprodukt aus Bockshornklee-Sprossen
  • Analog Beispiel 1, nur dass anstelle von Brokkoli-Sprossen Bockshornklee-Sprossen verwendet werden.
  • Beispiel 3
  • Trockenprodukt aus Sesam-Keimlingen
  • Analog Beispiel 1, nur dass anstelle von Brokkoli-Sprossen Sesam-Keimlinge verwendet werden.
  • Beispiel 4
  • Trockenprodukt aus Zwiebel-Sprossen
  • Analog Beispiel 1, nur dass anstelle von Brokkoli-Sprossen Zwiebel-Sprossen verwendet werden.
  • Beispiel 5
  • Trockenprodukt aus Leinsamen-Keimlingen
  • Analog Beispiel 1, nur dass anstelle von Brokkoli-Sprossen Leinsamen-Keimlinge verwendet werden.
  • Beispiel 6
  • Trockenprodukt aus Rettich-Sprossen
  • Analog Beispiel 1, nur dass anstelle von Brokkoli-Sprossen Rettich-Sprossen verwendet werden.
  • Beispiel 7
  • Trockenprodukt aus Senf-Sprossen
  • Analog Beispiel 1, nur dass anstelle von Brokkoli-Sprossen Senf-Sprossen verwendet werden.
  • Beispiel 8
  • Trockenprodukt aus Quinoa-Keimlingen
  • Analog Beispiel 1, nur dass anstelle von Brokkoli-Sprossen Quinoa-Keimlinge verwendet werden.
  • Beispiel 9
  • Trockenprodukt aus Amarant-Keimlingen
  • Analog Beispiel 1, nur dass anstelle von Brokkoli-Sprossen Amarant-Keimlinge verwendet werden.
  • Beispiel 10
  • Trockenprodukt aus Mungbohnen-Keimlingen
  • 450 g frische Mungbohnen-Keimlinge und ca. 200 g getrocknete und zerkleinerte Mungbohnen-Keimling-Pellets werden bei einer Temperatur von +25 °C gemischt. Das Gemisch wird in einer Presse (TYP Kollergang) zu Pellets von ca. 4 mm Durchmesser gepresst. Die Pellets werden einer 4stufigen Wirbelschichtapparatur zugeführt, wobei in jeder Stufe unterschiedliche Fluidisationsbedingungen einstellbar sind. Als Fluidisations-/Trocknungsgas wird sauerstoffreduzierte Luft benutzt.
  • Die Pellets gelangen mit einer Temperatur von ca. +25 °C in die erste Stufe der Wirbelschichtapparatur. Das Fluidisations-/Tocknungsgas (sauerstoffreduzierte Luft) der ersten Stufe wird mit einer Eintrittstemperatur von +75 °C bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 % eingeleitet. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit beträgt ca. 3,0 m/s. Die Pellets werden nach einer Verweilzeit von ca. 18 min, während der sich ihre Temperatur auf ca. +50 °C erhöht hat, von der ersten Stufe der Wirbelschichtapparatur in die zweite Stufe übergeleitet.
  • Die Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases in die zweite Stufe beträgt +40 °C bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 %. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit liegt wie in der ersten Stufe bei ca. 3,0 m/s. Die Pellets verweilen ca. 24 min in der zweiten Stufe. Ihre Temperatur wird dabei auf ca. +37 °C reduziert. Danach werden sie in die dritte Stufe übergeleitet.
  • Die Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases in die dritte Stufe beträgt +55 °C bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 %. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit liegt bei ca. 2,5 m/s. Nach einer Verweilzeit der Pellets von ca. 19 min in der dritten Stufe beträgt ihre Temperatur ca. +51 °C. Sie werden dann in die vierte Stufe der Wirbelschichtapparatur übergeleitet.
  • Das Fluidisations-/Trocknungsgas wird in diese Stufe mit einer Temperatur von +20 °C bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 2 % eingeleitet. Bei einer Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit von ca. 2,0 m/s verweilen die Pellets ca. 23 min in der vierten Stufe. Sie werden dabei auf eine Temperatur von ca. +22 °C abgekühlt und haben nach dem Austrag aus der vierten Stufe der Wirbelschichtapparatur eine Restfeuchte von ca. 10 %. Die so getrockneten Pellets werden klassiert, wobei Unterkorn (< 1,0 mm) und Überkorn (> 5,0 mm) abgetrennt werden. Das abgetrennte Überkorn sowie ca. 65 Masse% der getrockneten Pellets werden auf einen Partikeldurchmesser < 0,5 mm zerkleinert und gemeinsam mit dem abgetrennten Unterkorn zur Mischstufe zurückgeführt.
  • Das Fluidisations-/Trocknungsgas aus allen vier Stufen der Wirbelschichtapparatur wird über eine gemeinsame Regenerationsstufe im Kreislauf geführt und wie im Beispiel 1 beschrieben regeneriert.
  • Mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren wird aus frischen Mungbohnen-Keimlingen in sehr schonender Weise ein Trockenprodukt hergestellt, das in seiner Zusammensetzung und seinem Gehalt an Vitaminen, sekundären Inhaltsstoffen und Mineralien den frischen Mungbohnen-Keimlingen entspricht. Das Trockenprodukt liegt in Form von Pellets vor, die bissfest sind, eine knackige bzw. krosse Struktur aufweisen und, wie im Beispiel 1 beschrieben, direkt verwendet oder weiter verarbeitet werden können.
  • Beispiel 11
  • Trockenprodukt aus Adzukibohnen-Keimlingen
  • Analog Beispiel 10, nur dass anstelle von Mungbohnen-Keimlingen Adzukibohnen-Keimlinge verwendet werden.
  • Beispiel 12
  • Trockenprodukt aus Erbsen-Keimlingen
  • Analog Beispiel 10, nur dass anstelle von Mungbohnen-Keimlingen Erbsen-Keimlinge verwendet werden.
  • Beispiel 13
  • Trockenprodukt aus Kichererbsen-Keimlingen
  • Analog Beispiel 10, nur dass anstelle von Mungbohnen-Keimlingen Kichererbsen-Keimlinge verwendet werden.
  • Beispiel 14
  • Trockenprodukt aus Linsen-Keimlingen
  • Analog Beispiel 10, nur dass anstelle von Mungbohnen-Keimlingen Linsen-Keimlinge verwendet werden.
  • Beispiel 15
  • Trockenprodukt aus Sojabohnen-Keimlingen
  • Analog Beispiel 10, nur dass anstelle von Mungbohnen-Keimlingen Sojabohnen-Keimlinge verwendet werden.
  • Beispiel 16
  • Trockenprodukt aus Sonnenblumen-Keimlingen
  • Analog Beispiel 10, nur dass anstelle von Mungbohnen-Keimlingen Sonnenblumen-Keimlinge verwendet werden.
  • Beispiel 17
  • Trockenprodukt aus Weizen-Keimlingen
  • 400 g frische Weizen-Keimlinge und ca. 170 g getrocknete und zerkleinerte Weizen-Keimling-Pellets werden bei einer Temperatur von +25 °C gemischt und zerkleinert. Das Gemisch wird in einer Presse (TYP Kollergang) zu Pellets von ca. 3 mm Durchmesser gepresst. Die Pellets werden einer 4stufigen Wirbelschichtapparatur zugeführt, wobei in jeder Stufe unterschiedliche Fluidisationsbedingungen einstellbar sind. Als Fluidisations-/Trocknungsgas wird sauerstoffreduzierte Luft benutzt.
  • Die Pellets gelangen mit einer Temperatur von ca. +25 °C in die erste Stufe der Wirbelschichtapparatur. Das Fluidisations-/Tocknungsgas (sauerstoffreduzierte Luft) der ersten Stufe wird mit einer Eintrittstemperatur von +75 °C bei einer relativen Feuchtigkeit von 1 % eingeleitet. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit beträgt ca. 3,0 m/s. Die Pellets werden nach einer Verweilzeit von 18 min, während der sich ihre Temperatur auf ca. +50 °C erhöht hat, von der ersten Stufe der Wirbelschichtapparatur in die zweite Stufe übergeleitet.
  • Die Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases in die zweite Stufe beträgt +40 °C bei einer relativen Feuchtigkeit von 1 %. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit liegt wie in der ersten Stufe bei ca. 3,0 m/s. Die Pellets verweilen ca. 24 min in der zweiten Stufe. Ihre Temperatur wird dabei auf ca. +37 °C reduziert. Danach werden sie in die dritte Stufe übergeleitet.
  • Die Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases in die dritte Stufe beträgt +55 °C bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 %. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit liegt bei ca. 2,8 m/s. Nach einer Verweilzeit der Pellets von ca. 18 min in der dritten Stufe beträgt ihre Temperatur ca. +51 °C. Sie werden dann in die vierte Stufe der Wirbelschichtapparatur übergeleitet.
  • Das Fluidisations-/Trocknungsgas wird in diese Stufe mit einer Temperatur von +20 °C bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 2 % eingeleitet. Bei einer Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit von ca. 1,8 m/s verweilen die Pellets ca. 19 min in der vierten Stufe. Sie werden dabei auf eine Temperatur von ca. +20 °C abgekühlt und haben nach dem Austrag aus der vierten Stufe der Wirbelschichtapparatur eine Restfeuchte von ca. 10 %. Die so getrockneten Pellets werden klassiert, wobei Unterkorn (< 1,0 mm) und Überkorn (> 5,0 mm) abgetrennt werden. Das abgetrennte Überkorn sowie ca. 65 Masse% der getrockneten Pellets werden auf einen Partikeldurchmesser < 0,5 mm zerkleinert und gemeinsam mit dem abgetrennten Unterkorn zur Mischstufe zurückgeführt.
  • Das Fluidisations-/Trocknungsgas aus allen vier Stufen der Wirbelschichtapparatur wird über eine gemeinsame Regenerationsstufe im Kreislauf geführt und wie im Beispiel 1 beschrieben regeneriert.
  • Mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren wird aus frischen Weizen-Keimlingen in sehr schonender Weise ein Trockenprodukt hergestellt, das in seiner Zusammensetzung und seinem Gehalt an Vitaminen, sekundären Inhaltsstoffen und Mineralien den frischen Weizen-Keimlingen entspricht. Das Trockenprodukt liegt in Form von Pellets vor, die bissfest sind, eine knackige bzw. krosse Struktur aufweisen und, wie bereits beschrieben, direkt verwendet oder weiterverarbeitet werden können.
  • Beispiel 18
  • Trockenprodukt aus Dinkel-Keimlingen
  • Analog Beispiel 17, nur dass anstelle von Weizen-Keimlingen Dinkel-Keimlinge verwendet werden.
  • Beispiel 19
  • Trockenprodukt aus Kamut-Keimlingen
  • Analog Beispiel 17, nur dass anstelle von Weizen-Keimlingen Kamut-Keimlinge verwendet werden.
  • Beispiel 20
  • Trockenprodukt aus Gersten-Keimlingen
  • Analog Beispiel 17, nur dass anstelle von Weizen-Keimlingen Gersten-Keimlinge verwendet werden.
  • Beispiel 21
  • Trockenprodukt aus Hirse-Keimlingen
  • Analog Beispiel 17, nur dass anstelle von Weizen-Keimlingen Hirse-Keimlinge verwendet werden.
  • Beispiel 22
  • Trockenprodukt aus Roggen-Keimlingen
  • Analog Beispiel 17, nur dass anstelle von Weizen-Keimlingen Roggen-Keimlinge verwendet werden.
  • Beispiel 23
  • Trockenprodukt aus Alfalfa-Sprossen
  • 450 g frische Alfalfa-Sprossen und ca. 240 g getrocknete und zerkleinerte Alfalfa-Sprossen-Pellets werden in einem Kutter bei einer Temperatur von +20 °C gemischt und zerkleinert. Das Gemisch wird in einer Presse (TYP Kollergang) zu Pellets von ca. 3 mm Durchmesser gepresst. Die Pellets werden einer 4stufigen Wirbelschichtapparatur zugeführt, wobei in jeder Stufe unterschiedliche Fluidisationsbedingungen einstellbar sind. Als Fluidisations-/Trocknungsgas wird sauerstoffreduzierte Luft benutzt.
  • Die Pellets gelangen mit einer Temperatur von ca. +20 °C in die erste Stufe der Wirbelschichtapparatur. Das Fluidisations-/Tocknungsgas (sauerstoffreduzierte Luft) der ersten Stufe wird mit einer Eintrittstemperatur von +70 °C bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 % eingeleitet. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit beträgt ca. 2,8 m/s. Die Pellets werden nach einer Verweilzeit von 18 min, während der sich ihre Temperatur auf ca. +40 °C erhöht hat, von der ersten Stufe der Wirbelschichtapparatur in die zweite Stufe übergeleitet.
  • Die Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases in die zweite Stufe beträgt +40 °C bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 %. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit liegt wie in der ersten Stufe bei ca. 2,8 m/s. Die Pellets verweilen ca. 25 min in der zweiten Stufe. Ihre Temperatur wird dabei auf ca. +33 °C reduziert. Danach werden sie in die dritte Stufe übergeleitet.
  • Die Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases in die dritte Stufe beträgt +50 °C bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 %. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit liegt bei ca. 2,6 m/s. Nach einer Verweilzeit der Pellets von ca. 21 min in der dritten Stufe beträgt ihre Temperatur ca. +46 °C. Sie werden dann in die vierte Stufe der Wirbelschichtapparatur übergeleitet.
  • Das Fluidisations-/Trocknungsgas wird in diese Stufe mit einer Temperatur von + 12 °C bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 3 % eingeleitet. Bei einer Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit von ca. 2,3 m/s verweilen die Pellets ca. 26 min in der vierten Stufe. Sie werden dabei auf eine Temperatur von ca. + 14 °C abgekühlt und haben nach dem Austrag aus der vierten Stufe der Wirbelschichtapparatur eine Restfeuchte von ca. 10 %. Die so getrockneten Pellets werden klassiert, wobei Unterkorn (< 1,0 mm) und Überkorn (> 5,0 mm) abgetrennt werden. Das abgetrennte Überkorn sowie 75 Masse% der getrockneten Pellets werden auf einen Partikeldurchmesser < 0,5 mm zerkleinert und gemeinsam mit dem abgetrennten Unterkorn zur Mischstufe (Kutter) zurückgeführt.
  • Das Fluidisations-/Trocknungsgas aus allen vier Stufen der Wirbelschichtapparatur wird über eine gemeinsame Regenerationsstufe im Kreislauf geführt und wie im Beispiel 1 beschrieben regeneriert.
  • Mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren wird aus frischen Alfalfa-Sprossen in sehr schonender Weise ein Trockenprodukt hergestellt, dass in seiner Zusammensetzung und seinem Gehalt an Vitaminen, sekundären Inhaltsstoffen und Mineralien den frischen Alfalfa-Sprossen entspricht. Das Trockenprodukt liegt in Form von Pellets vor, die eine knusprige bzw. krosse Struktur aufweisen und, wie bereits beschrieben, direkt verwendet oder weiterverarbeitet werden können.
  • Beispiel 24
  • Trockenprodukt aus Rotklee-Sprossen
  • Analog Beispiel 23, nur dass anstelle von Alfalfa-Sprossen Rotklee-Sprossen verwendet werden.
  • Beispiel 25
  • Trockenprodukt aus Rucola-Sprossen
  • Analog Beispiel 23, nur dass anstelle von Alfalfa-Sprossen Rucola-Sprossen verwendet werden.
  • Beispiel 26
  • Trockenprodukt aus Buchweizen-Sprossen
  • Analog Beispiel 23, nur dass anstelle von Alfalfa-Sprossen Buchweizen-Sprossen verwendet werden.
  • Beispiel 27
  • Trockenprodukt aus Kresse-Sprossen
  • Analog Beispiel 23, nur dass anstelle von Alfalfa-Sprossen Kresse-Sprossen verwendet werden.

Claims (3)

  1. Verfahren zur Herstellung eines Trockenproduktes aus Pflanzensprossen und/oder Keimlingen nachfolgende Verfahrensschritte aufweisend: 1. Mischen der Pflanzensprossen und/oder Keimlinge mit getrocknetem und zerkleinertem Trockenprodukt derselben Pflanzensprossen und/oder Keimlinge bis zu einem Wassergehalt des Gemisches im Bereich zwischen 20 und 80 %, 2. Pelletierung des Gemisches, 3. stufenweise Trocknung der Pellets in einer Wirbelschichtapparatur in O2-reduzierter Luft oder einem sauerstoffarmen Gas mit einer Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit im Bereich von 1 bis 5 m/s und einer Gaseintrittsfeuchte im Bereich zwischen 0 und 5 % relative Feuchtigkeit, wobei – in einer ersten Stufe die Temperatur der Pellets zu Beginn der ersten Stufe im Bereich zwischen –5 bis + 40 °C und am Ende der ersten Stufe im Bereich zwischen 0 und + 70 °C und die Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases im Bereich zwischen +20 bis + 100 °C liegt und diese Bedingungen der Wirbelschicht zwischen 5 und 20 min aufrechterhalten werden, – in einer zweiten Stufe die Temperatur der Pellets am Ende der zweiten Stufe im Bereich zwischen 0 und + 50 °C und die Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases im Bereich zwischen 0 und + 40 °C liegt und diese Bedingungen der Wirbelschicht zwischen 5 und 40 min aufrechterhalten werden, – in einer dritten Stufe die Temperatur der Pellets am Ende der dritten Stufe im Bereich zwischen + 5 und + 80 °C und die Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases im Bereich zwischen +20 und + 80 °C liegt und diese Bedingungen der Wirbelschicht zwischen 5 und 20 min aufrechterhalten werden und – in einer vierten Stufe die Temperatur der Pellets am Ende der vierten Stufe im Bereich zwischen –5 und + 25 °C und die Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases im Bereich zwischen – 5 und + 20 °C liegt und diese Bedingungen der Wirbelschicht zwischen 5 und 30 min aufrechterhalten werden und 4. Klassieren der getrockneten Pellets, wobei eine Abtrennung des Unterkorns kleiner 1 mm und des Überkorns größer 5 mm erfolgt.
  2. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das abgetrennte Überkorn und bis zu 80 Massen% der getrockneten Pellets schonend auf einen Partikeldurchmesser kleiner 0,5 mm zerkleinert werden und gemeinsam mit dem abgetrennten Unterkorn mit frischen Sprossen gemäß dem 1. Verfahrensschritt des 1. Patentanspruches vermischt werden.
  3. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluidisations-/Trocknungsgas im Kreislauf geführt wird, wobei es nach dem Austreten aus der Wirbelschichtapparatur zunächst in einem Staubabscheider einer Staubreinigung unterzogen, danach mittels eines Adsorbers auf einen Feuchtigkeitsgehalt im Bereich zwischen 0 bis 5 % relative Feuchtigkeit eingestellt und anschließend vor der erneuten Einleitung in die Wirbelschichtapparatur auf die Temperatur der jeweiligen Bearbeitungsstufe temperiert wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2011060762A1 (de) * 2009-11-17 2011-05-26 Innodrying Gmbh Verfahren zur konservierung von organischem stückgut und verfahren zur herstellung von konserviertem organischen stückgut

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DE10030569A1 (de) * 2000-06-21 2002-01-10 Gelderland Frischwaren Gmbh Verfahren zum Trocknen von Lebensmitteln, insbesondere Nahrungsmitteln

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