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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Trockenproduktes
aus Pflanzensprossen und/oder Keimlingen. Insbesondere betrifft
die Erfindung ein Verfahren zur schonenden Trocknung von fasrigen,
zur Verfilzung neigenden Pflanzensprossen und/oder Keimlingen unter
weitgehender Erhaltung des Wirksubstanzspektrums der frischen Pflanzensprossen
und/oder Keimlinge.
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Die
gesundheits- und leistungsfördernden Eigenschaften
vieler Pflanzen beruhen auf ihrem vielfältigen Gehalt an wichtigen
Wirksubstanzen in einer synergetischen Bilanz mit hunderten von
Co-Faktoren. Dabei bilden Pflanzensprossen oder Keimlinge das wahrscheinlich
für die
menschliche Ernährung hochwertigste
Naturprodukt mit einer extrem hohen Nähr- und Wirkstoffdichte. Sie
sind ernährungsphysiologisch
und auch in Bezug auf ihre gesundheitsrelevanten Eigenschaften ausgewachsenen
Pflanzen weit überlegen.
Problematisch für
eine Vielzahl von Naturprodukten, insbesondere aber für Pflanzensprossen
und Keimlinge als Nahrungsmittel, ist ihre nur sehr begrenzte Haltbarkeit,
und diese auch nur unter aufwendig zu realisierenden Bedingungen
in Bezug auf Temperatur, Feuchtigkeit, Sauerstoff und Lichtzutritt.
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Es
ist jedoch wissenschaftlich anerkannt, dass die positiven ernährungsphysiologischen
und gesundheitsrelevanten Eigenschaften von Naturprodukten durch
langlebige synthetisch erzeugte Wirksubstanzen oder durch aus Pflanzen
extrahierte Monosubstanzen nicht erreicht werden können.
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Die
Haltbarmachung von Naturprodukten, insbesondere von Pflanzensprossen
und Keimlingen, unter weitgehender Erhaltung ihrer synergetischen
Bilanz an wichtigen Wirksubstanzen und Co-Faktoren ist daher seit
langem das Ziel vieler technischer Entwicklungen. Breiten Raum nehmen dabei
Trocknungsverfahren ein. Die Haltbarmachung von Pflanzensprossen
und/oder Keimlingen durch Einfrieren hat sich bisher in der Praxis
nicht durchgesetzt, weil dies zum einen aufgrund des hohen Wassergehaltes
der Pflanzensprossen und Keimlinge energieaufwendig ist und zum
anderen die Pflanzensprossen und Keimlinge nach dem Auftauen weich und
geschmacklos sind und nicht mehr zum Verzehr einladen.
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Aus
der
DE 44 35 453 C1 ist
ein Verfahren zur hydrothermischen Stabilisierung von Weizenkeimen
von Weizenkleie oder von Roggenkleie bekannt, bei dem frisch gewonnene
rohe Weizenkeime, Roggenkleie oder Weizenkleie zunächst bei
Temperaturen von 60 bis 110 °C
einer Dampfbehandlung und im Folgenden bei Temperaturen von 120
bis 150 °C
einer Trocknung unterzogen werden. In der
DE 44 35 453 C1 wird beschrieben,
dass die so stabilisierten Produkte keine signifikanten Schädigungen
der Vitamine aufweisen. Dies wurde allerdings nicht durch Analysen
belegt. Andere als die in dem Patent beschriebenen Pflanzensprossen
und/oder Keimlinge, die thermisch erheblich empfindlicher sind,
können mit
diesem Verfahren ohne deutliche Wirkstoffverluste nicht stabilisiert
werden.
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Zur
Trocknung von Gütern
mit thermisch empfindlichen Substanzen, wie beispielsweise Pflanzen
für pharmazeutische
Zwecke, ist die Vakuumgefriertrocknung bekannt. Es wird hierzu beispielsweise auf
Kröll,
K., Kast, W, Trocknungstechnik, 3. Band, Trocknen und Trockner in
der Produktion, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York London
Paris Tokyo, 1989, S. 144 verwiesen. Bei der Vakuumgefriertrocknung
wird zunächst
das im Gut enthaltene Wasser im Ausgangsmaterial selbst gefroren.
Dem schließt
sich eine Vakuumsublimationstrocknung an, bei der das Eis aus dem
Zellverband entfernt wird. Das Verfahren ermöglicht eine schonende Trocknung empfindlicher
Güter unterweitgehender
Erhaltung ihrer Inhaltsstoffe ohne chemische Veränderungen. Bei exakter Einhaltung
vorgegebener Verfahrensbedingungen ist die Trocknung von Pflanzen
mit extrem empfindlichen Wirkstoffen nahezu verlustfrei möglich. Der
wesentliche Nachteil dieses Verfahrens liegt im hohen Aufwand sowohl
für anlagentechnische
Investitionen als auch für
das Betreiben der Anlagen.
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Zur
Reduzierung, insbesondere des vakuumtechnischen Aufwandes, wird
in der Literatur (Boeh-Ocansey, O., Freeze-drying in a fluidized-bed
atmospheric dryer and in avacuum dryer, Journal of Food Engineering
7, 1988, S. 127–146;
Wolff, E., Gibert, H., Freeze-drying
under vacuum and in an adsorbing fluidized bed: Influence ofoperating
pressure on drying kinetics, Drying 1991, 7 Int. Drying Symp. Drying
conjunction CSISA 90 Congr., Publ. by Elsevier Science Publishers
B. V, Amsterdam, Neth., p. 237–246;
Wolff, E., Gibert, H., Atmospheric freeze-drying Part I, Design,
experimental investigation and energy-saving advantages, Drying Technol. 8, (2),
1990, S. 385–404)
die Wirbelschicht Gefriertrocknung bei atmosphärischem Druckvorgeschlagen.
Zur Trocknung wird hierbei dem Gut ein nahrungsmittelkompatibles
Adsorptionsmittel (z.B. gelatinierte Getreidestärke) zugesetzt. Der bei der
Sublimation entstehende Wasserdampf wird durch das Adsorptionsmittel
gebunden. Nachteilig bei dem beschriebenen Verfahren ist die Verwendung
eines Adsorptionsmittels als Beimischung zu dem zu trocknenden Gut. Aus
der
DE 100 30 569
A1 ist ein Verfahren bekannt, bei dem ein erstes auf eine
vorgegebene Restfeuchte vorgetrocknetes und zerkleinertes Nahrungsmittel mit
einem zweiten trockenen und zerkleinerten Nahrungsmittel gemischt
wird und von dem zweiten Nahrungsmittel hinreichend Restfeuchte
aus dem ersten Nahrungsmittel aufgenommen wird. Das zweite trockene
und zerkleinerte Nahrungsmittel wirkt dabei gleichsam als Adsorptionsmittel.
Das Verfahren ist zur Trocknung von Pflanzensprossen und/oder Keimlingen
aufgrund der erheblichen den Pflanzensprossen und/oder Keimlingen
zu entziehenden Wassermenge nicht geeignet.
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Es
ist weiterhin aus der
DE
35 16 967 A1 ein Verfahren zur Trocknung eines teilchenförmigen Gutes
unter Hindurchleitung eines Gases durch das zu trocknende teilchenförmige Gut
bekannt, bei dem die Temperatur während des Trocknungsvorganges
auf einem solchen Wert gehalten wird, dass sich das dem Gut zu entziehende
Material im festen Aggregatzustand befindet. Als bevorzugtes Anwendungsgebiet
dieser Lösung
wird die Trocknung von Arzneimittelteilchen, von löslichem
Kaffee, Tee, Fruchtsaftbestandteilen und sonstigen Instantprodukten
sowie Nahrungsmitteln und von Nähr-,
Dünge-
sowie Pflanzenschutzmitteln und Samenkörner enthaltenden Produkten
angegeben. Dabei wird ausgeführt,
dass ggf. flüssig
vorliegendes Material zunächst
in einen festen, teilchenförmigen
Zustand zu überführen ist. Ein
vergleichbares Verfahren wird auch in der WO 89/12207 A1 beschrieben.
Beide Verfahren sind jedoch auf die Trocknung von Pflanzensprossen und/oder
Keimlingen unter Beibehaltung ihres ursprünglichen Gehaltsspektrums an
Wirksubstanzen und Co-Faktoren sowie einer zum Verzehr einladenden
Struktur nicht anwendbar.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Trocknen
von Pflanzensprossen und/oder Keimlingen zu entwickeln, bei dem
das ursprüngliche
Gehaltsspektrum der Pflanzensprossen und/oder Keimlinge an Wirkstoffen
und Co-Faktoren nahezu chemisch unverändert erhalten bleibt und das
Trockenprodukt eine zum Verzehr einladende Struktur aufweist. Dabei
soll das erfindungsgemäße Verfahren
im Vergleich zu bekannten Verfahren keinen erhöhten anlagentechnischen Aufwand
erfordern und energieeffizient sein.
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein
Verfahren gemäß dem ersten
Patentanspruch gelöst.
Sinnvolle Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens können den
Unteransprüchen entnommen
werden.
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Es
wurde gefunden, dass nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte
Produkte in ihrem Inhaltsspektrum vollständig dem frischen biologischen
Ausgangsmaterial entsprechen und dabei eine Struktur aufweisen,
die bissfest ist und mit kross, knusprig und/oder knackig beschrieben
werden kann. Die gesundheits- und leistungsfördernden Eigenschaften eines
erfindungsgemäß hergestellten Produktes
entsprechen denen des biologischen Ausgangsmaterials, weil der vielfältige Gehalt
an wichtigen Wirkstoffen und Co-Faktoren des biologischen Ausgangsmaterials
in seiner Gesamtheit erhalten bleibt. Einzelheiten, Merkmale und
Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens
werden in der nachfolgenden Beschreibung anhand bevorzugter Ausführungen
näher erläutert, ohne
es jedoch damit einzuschränken.
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Beispiel 1
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Trockenprodukt aus Brokkoli-Sprossen
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500
g frische Brokkoli-Sprossen und ca. 215 g getrocknete und zerkleinerte
Brokkoli-Sprossen-Pellets
werden in einem Kutter bei einer Temperatur von +25 °C gemischt
und zerkleinert. Das Gemisch wird in einer Presse (TYP Kollergang)
zu Pellets von ca. 3 mm Durchmesser gepresst. Die Pellets werden
einer 4stufigen Wirbelschichtapparatur zugeführt, wobei in jeder Stufe unterschiedliche
Fluidisationsbedingungen einstellbar sind. Als Fluidisations-/Trocknungsgas
wird sauerstoffreduzierte Luft benutzt.
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Die
Pellets gelangen mit einer Temperatur von ca. +25 °C in die
erste Stufe der Wirbelschichtapparatur. Das Fluidisations-/Tocknungsgas
(sauerstoffreduzierte Luft) der ersten Stufe wird mit einer Eintrittstemperatur
von +70 °C
bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 % eingeleitet. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit
beträgt
ca. 2,8 m/s. Die Pellets werden nach einer Verweilzeit von 18 min,
während
der sich ihre Temperatur auf ca. +45 °C erhöht hat, von der ersten Stufe
der Wirbelschichtapparatur in die zweite Stufe übergeleitet.
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Die
Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases in die zweite
Stufe beträgt +40 °C bei einer
relativen Feuchtigkeit von ca. 1 %. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit
liegt wie in der ersten Stufe bei ca. 2,8 m/s. Die Pellets verweilen
ca. 25 min in der zweiten Stufe. Ihre Temperatur wird dabei auf
ca. +36 °C
reduziert. Danach werden sie in die dritte Stufe übergeleitet.
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Die
Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases in die dritte
Stufe beträgt
+60 °C bei
einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 %. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit liegt
bei ca. 2,2 m/s. Nach einer Verweilzeit der Pellets von ca. 21 min
in der dritten Stufe beträgt
ihre Temperatur ca. +44 °C.
Sie werden dann in die vierte Stufe der Wirbelschichtapparatur übergeleitet.
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Das
Fluidisations-/Trocknungsgas wird in diese Stufe mit einer Eintrittstemperatur
von +10 °C bei
einer relativen Feuchtigkeit von ca. 3 % eingeleitet. Bei einer
Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit
von ca. 2,0 m/s verweilen die Pellets ca. 26 min in der vierten
Stufe. Sie werden dabei auf eine Temperatur von ca. +12 °C abgekühlt und
haben nach dem Austrag aus der vierten Stufe der Wirbelschichtapparatur
eine Restfeuchte von ca. 10 %. Die so getrockneten Pellets werden
klassiert, wobei Unterkorn (< 1,0
mm) und Überkorn
(> 5,0 mm) abgetrennt
werden. Das abgetrennte Überkorn
sowie ca. 70 Masse% der getrockneten Pellets werden auf einen Partikeldurchmesser < 0,5 mm zerkleinert
und gemeinsam mit dem abgetrennten Unterkorn zur Mischstufe (Kutter)
zurückgeführt.
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Das
Fluidisations-/Trocknungsgas aus allen vier Stufen der Wirbelschichtapparatur
wird über
eine gemeinsame Regenerationsstufe im Kreislauf geführt. Die
gemeinsame Regenerationsstufe weist einen Zyklonabscheider mit nachgeschaltetem
Filter und einen Adsorber auf. Das Fluidisations-/Trocknungsgas
wird hier gereinigt und auf eine relative Feuchtigkeit von ca. 3
Wo getrocknet. In vier, jeweils einer Stufe der vierstufigen Wirbelschichtapparatur separat
zugeordneten Heiz- bzw. Kühleinrichtungen erfolgt
die Temperierung des jeweiligen Teilstromes des Fluidisations-/Trocknungsgases
auf die jeweilige Eintrittstemperatur der jeweiligen Stufe.
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Mittels
des vorstehend beschriebenen Verfahrens wird aus frischen Brokkoli-Sprossen
in sehr schonender Weise ein Trockenprodukt hergestellt, das in
seiner Zusammensetzung und seinem Gehalt an Vitaminen, sekundären Inhaltsstoffen
und Mineralien den frischen Brokkoli-Sprossen entspricht. Das Trockenprodukt
liegt in Form von Pellets vor, die bissfest sind, eine knackige
bzw. krosse Struktur aufweisen und direkt verwendet oder weiterverarbeitet
werden können.
Bei der direkten Verwendung können die
Pellets wie frische Brokkoli-Sprossen eingesetzt werden. Sie können Speisen,
wie Salaten, Müslis
u. ä.,
zugegeben werden. Bei Berührung
mit einer flüssigen
Phase quellen die Pellets auf und werden weich und verursachen das
gleiche Mundgefühl
wie frische Sprossen.
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Eine
Weiterverarbeitung kann zu Pulver oder Granulat, dass in Functional
Food eingearbeitet wird, oder unter Verwendung von Formulierungshilfsstoffen
zu Tabletten, Filmtabletten oder Kapseln erfolgen.
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Beispiel 2
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Trockenprodukt aus Bockshornklee-Sprossen
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Analog
Beispiel 1, nur dass anstelle von Brokkoli-Sprossen Bockshornklee-Sprossen
verwendet werden.
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Beispiel 3
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Trockenprodukt aus Sesam-Keimlingen
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Analog
Beispiel 1, nur dass anstelle von Brokkoli-Sprossen Sesam-Keimlinge
verwendet werden.
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Beispiel 4
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Trockenprodukt aus Zwiebel-Sprossen
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Analog
Beispiel 1, nur dass anstelle von Brokkoli-Sprossen Zwiebel-Sprossen
verwendet werden.
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Beispiel 5
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Trockenprodukt aus Leinsamen-Keimlingen
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Analog
Beispiel 1, nur dass anstelle von Brokkoli-Sprossen Leinsamen-Keimlinge
verwendet werden.
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Beispiel 6
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Trockenprodukt aus Rettich-Sprossen
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Analog
Beispiel 1, nur dass anstelle von Brokkoli-Sprossen Rettich-Sprossen
verwendet werden.
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Beispiel 7
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Trockenprodukt aus Senf-Sprossen
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Analog
Beispiel 1, nur dass anstelle von Brokkoli-Sprossen Senf-Sprossen
verwendet werden.
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Beispiel 8
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Trockenprodukt aus Quinoa-Keimlingen
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Analog
Beispiel 1, nur dass anstelle von Brokkoli-Sprossen Quinoa-Keimlinge
verwendet werden.
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Beispiel 9
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Trockenprodukt aus Amarant-Keimlingen
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Analog
Beispiel 1, nur dass anstelle von Brokkoli-Sprossen Amarant-Keimlinge
verwendet werden.
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Beispiel 10
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Trockenprodukt aus Mungbohnen-Keimlingen
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450
g frische Mungbohnen-Keimlinge und ca. 200 g getrocknete und zerkleinerte
Mungbohnen-Keimling-Pellets werden bei einer Temperatur von +25 °C gemischt.
Das Gemisch wird in einer Presse (TYP Kollergang) zu Pellets von
ca. 4 mm Durchmesser gepresst. Die Pellets werden einer 4stufigen
Wirbelschichtapparatur zugeführt,
wobei in jeder Stufe unterschiedliche Fluidisationsbedingungen einstellbar
sind. Als Fluidisations-/Trocknungsgas wird sauerstoffreduzierte
Luft benutzt.
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Die
Pellets gelangen mit einer Temperatur von ca. +25 °C in die
erste Stufe der Wirbelschichtapparatur. Das Fluidisations-/Tocknungsgas
(sauerstoffreduzierte Luft) der ersten Stufe wird mit einer Eintrittstemperatur
von +75 °C
bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 % eingeleitet. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit
beträgt
ca. 3,0 m/s. Die Pellets werden nach einer Verweilzeit von ca. 18
min, während
der sich ihre Temperatur auf ca. +50 °C erhöht hat, von der ersten Stufe
der Wirbelschichtapparatur in die zweite Stufe übergeleitet.
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Die
Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases in die zweite
Stufe beträgt +40 °C bei einer
relativen Feuchtigkeit von ca. 1 %. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit
liegt wie in der ersten Stufe bei ca. 3,0 m/s. Die Pellets verweilen ca.
24 min in der zweiten Stufe. Ihre Temperatur wird dabei auf ca.
+37 °C reduziert.
Danach werden sie in die dritte Stufe übergeleitet.
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Die
Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases in die dritte
Stufe beträgt
+55 °C bei
einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 %. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit liegt
bei ca. 2,5 m/s. Nach einer Verweilzeit der Pellets von ca. 19 min
in der dritten Stufe beträgt
ihre Temperatur ca. +51 °C.
Sie werden dann in die vierte Stufe der Wirbelschichtapparatur übergeleitet.
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Das
Fluidisations-/Trocknungsgas wird in diese Stufe mit einer Temperatur
von +20 °C
bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 2 % eingeleitet. Bei einer
Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit von ca. 2,0 m/s verweilen
die Pellets ca. 23 min in der vierten Stufe. Sie werden dabei auf
eine Temperatur von ca. +22 °C
abgekühlt
und haben nach dem Austrag aus der vierten Stufe der Wirbelschichtapparatur
eine Restfeuchte von ca. 10 %. Die so getrockneten Pellets werden
klassiert, wobei Unterkorn (< 1,0
mm) und Überkorn
(> 5,0 mm) abgetrennt
werden. Das abgetrennte Überkorn
sowie ca. 65 Masse% der getrockneten Pellets werden auf einen Partikeldurchmesser < 0,5 mm zerkleinert
und gemeinsam mit dem abgetrennten Unterkorn zur Mischstufe zurückgeführt.
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Das
Fluidisations-/Trocknungsgas aus allen vier Stufen der Wirbelschichtapparatur
wird über
eine gemeinsame Regenerationsstufe im Kreislauf geführt und
wie im Beispiel 1 beschrieben regeneriert.
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Mit
dem vorstehend beschriebenen Verfahren wird aus frischen Mungbohnen-Keimlingen
in sehr schonender Weise ein Trockenprodukt hergestellt, das in
seiner Zusammensetzung und seinem Gehalt an Vitaminen, sekundären Inhaltsstoffen
und Mineralien den frischen Mungbohnen-Keimlingen entspricht. Das
Trockenprodukt liegt in Form von Pellets vor, die bissfest sind,
eine knackige bzw. krosse Struktur aufweisen und, wie im Beispiel
1 beschrieben, direkt verwendet oder weiter verarbeitet werden können.
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Beispiel 11
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Trockenprodukt aus Adzukibohnen-Keimlingen
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Analog
Beispiel 10, nur dass anstelle von Mungbohnen-Keimlingen Adzukibohnen-Keimlinge verwendet
werden.
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Beispiel 12
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Trockenprodukt aus Erbsen-Keimlingen
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Analog
Beispiel 10, nur dass anstelle von Mungbohnen-Keimlingen Erbsen-Keimlinge
verwendet werden.
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Beispiel 13
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Trockenprodukt aus Kichererbsen-Keimlingen
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Analog
Beispiel 10, nur dass anstelle von Mungbohnen-Keimlingen Kichererbsen-Keimlinge verwendet
werden.
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Beispiel 14
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Trockenprodukt aus Linsen-Keimlingen
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Analog
Beispiel 10, nur dass anstelle von Mungbohnen-Keimlingen Linsen-Keimlinge
verwendet werden.
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Beispiel 15
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Trockenprodukt aus Sojabohnen-Keimlingen
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Analog
Beispiel 10, nur dass anstelle von Mungbohnen-Keimlingen Sojabohnen-Keimlinge verwendet
werden.
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Beispiel 16
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Trockenprodukt aus Sonnenblumen-Keimlingen
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Analog
Beispiel 10, nur dass anstelle von Mungbohnen-Keimlingen Sonnenblumen-Keimlinge verwendet
werden.
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Beispiel 17
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Trockenprodukt aus Weizen-Keimlingen
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400
g frische Weizen-Keimlinge und ca. 170 g getrocknete und zerkleinerte
Weizen-Keimling-Pellets
werden bei einer Temperatur von +25 °C gemischt und zerkleinert.
Das Gemisch wird in einer Presse (TYP Kollergang) zu Pellets von
ca. 3 mm Durchmesser gepresst. Die Pellets werden einer 4stufigen
Wirbelschichtapparatur zugeführt,
wobei in jeder Stufe unterschiedliche Fluidisationsbedingungen einstellbar
sind. Als Fluidisations-/Trocknungsgas wird sauerstoffreduzierte
Luft benutzt.
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Die
Pellets gelangen mit einer Temperatur von ca. +25 °C in die
erste Stufe der Wirbelschichtapparatur. Das Fluidisations-/Tocknungsgas
(sauerstoffreduzierte Luft) der ersten Stufe wird mit einer Eintrittstemperatur
von +75 °C
bei einer relativen Feuchtigkeit von 1 % eingeleitet. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit
beträgt
ca. 3,0 m/s. Die Pellets werden nach einer Verweilzeit von 18 min,
während
der sich ihre Temperatur auf ca. +50 °C erhöht hat, von der ersten Stufe
der Wirbelschichtapparatur in die zweite Stufe übergeleitet.
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Die
Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases in die zweite
Stufe beträgt +40 °C bei einer
relativen Feuchtigkeit von 1 %. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit liegt
wie in der ersten Stufe bei ca. 3,0 m/s. Die Pellets verweilen ca.
24 min in der zweiten Stufe. Ihre Temperatur wird dabei auf ca.
+37 °C reduziert.
Danach werden sie in die dritte Stufe übergeleitet.
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Die
Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases in die dritte
Stufe beträgt
+55 °C bei
einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 %. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit liegt
bei ca. 2,8 m/s. Nach einer Verweilzeit der Pellets von ca. 18 min
in der dritten Stufe beträgt
ihre Temperatur ca. +51 °C.
Sie werden dann in die vierte Stufe der Wirbelschichtapparatur übergeleitet.
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Das
Fluidisations-/Trocknungsgas wird in diese Stufe mit einer Temperatur
von +20 °C
bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 2 % eingeleitet. Bei einer
Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit von ca. 1,8 m/s verweilen
die Pellets ca. 19 min in der vierten Stufe. Sie werden dabei auf
eine Temperatur von ca. +20 °C
abgekühlt
und haben nach dem Austrag aus der vierten Stufe der Wirbelschichtapparatur
eine Restfeuchte von ca. 10 %. Die so getrockneten Pellets werden
klassiert, wobei Unterkorn (< 1,0
mm) und Überkorn
(> 5,0 mm) abgetrennt
werden. Das abgetrennte Überkorn
sowie ca. 65 Masse% der getrockneten Pellets werden auf einen Partikeldurchmesser < 0,5 mm zerkleinert
und gemeinsam mit dem abgetrennten Unterkorn zur Mischstufe zurückgeführt.
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Das
Fluidisations-/Trocknungsgas aus allen vier Stufen der Wirbelschichtapparatur
wird über
eine gemeinsame Regenerationsstufe im Kreislauf geführt und
wie im Beispiel 1 beschrieben regeneriert.
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Mit
dem vorstehend beschriebenen Verfahren wird aus frischen Weizen-Keimlingen
in sehr schonender Weise ein Trockenprodukt hergestellt, das in
seiner Zusammensetzung und seinem Gehalt an Vitaminen, sekundären Inhaltsstoffen
und Mineralien den frischen Weizen-Keimlingen entspricht. Das Trockenprodukt
liegt in Form von Pellets vor, die bissfest sind, eine knackige
bzw. krosse Struktur aufweisen und, wie bereits beschrieben, direkt
verwendet oder weiterverarbeitet werden können.
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Beispiel 18
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Trockenprodukt aus Dinkel-Keimlingen
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Analog
Beispiel 17, nur dass anstelle von Weizen-Keimlingen Dinkel-Keimlinge
verwendet werden.
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Beispiel 19
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Trockenprodukt aus Kamut-Keimlingen
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Analog
Beispiel 17, nur dass anstelle von Weizen-Keimlingen Kamut-Keimlinge
verwendet werden.
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Beispiel 20
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Trockenprodukt aus Gersten-Keimlingen
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Analog
Beispiel 17, nur dass anstelle von Weizen-Keimlingen Gersten-Keimlinge
verwendet werden.
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Beispiel 21
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Trockenprodukt aus Hirse-Keimlingen
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Analog
Beispiel 17, nur dass anstelle von Weizen-Keimlingen Hirse-Keimlinge
verwendet werden.
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Beispiel 22
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Trockenprodukt aus Roggen-Keimlingen
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Analog
Beispiel 17, nur dass anstelle von Weizen-Keimlingen Roggen-Keimlinge
verwendet werden.
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Beispiel 23
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Trockenprodukt aus Alfalfa-Sprossen
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450
g frische Alfalfa-Sprossen und ca. 240 g getrocknete und zerkleinerte
Alfalfa-Sprossen-Pellets werden in einem Kutter bei einer Temperatur
von +20 °C
gemischt und zerkleinert. Das Gemisch wird in einer Presse (TYP
Kollergang) zu Pellets von ca. 3 mm Durchmesser gepresst. Die Pellets
werden einer 4stufigen Wirbelschichtapparatur zugeführt, wobei
in jeder Stufe unterschiedliche Fluidisationsbedingungen einstellbar
sind. Als Fluidisations-/Trocknungsgas wird sauerstoffreduzierte
Luft benutzt.
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Die
Pellets gelangen mit einer Temperatur von ca. +20 °C in die
erste Stufe der Wirbelschichtapparatur. Das Fluidisations-/Tocknungsgas
(sauerstoffreduzierte Luft) der ersten Stufe wird mit einer Eintrittstemperatur
von +70 °C
bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 % eingeleitet. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit
beträgt
ca. 2,8 m/s. Die Pellets werden nach einer Verweilzeit von 18 min,
während
der sich ihre Temperatur auf ca. +40 °C erhöht hat, von der ersten Stufe
der Wirbelschichtapparatur in die zweite Stufe übergeleitet.
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Die
Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases in die zweite
Stufe beträgt +40 °C bei einer
relativen Feuchtigkeit von ca. 1 %. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit
liegt wie in der ersten Stufe bei ca. 2,8 m/s. Die Pellets verweilen
ca. 25 min in der zweiten Stufe. Ihre Temperatur wird dabei auf
ca. +33 °C
reduziert. Danach werden sie in die dritte Stufe übergeleitet.
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Die
Eintrittstemperatur des Fluidisations-/Trocknungsgases in die dritte
Stufe beträgt
+50 °C bei
einer relativen Feuchtigkeit von ca. 1 %. Die Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit liegt
bei ca. 2,6 m/s. Nach einer Verweilzeit der Pellets von ca. 21 min
in der dritten Stufe beträgt
ihre Temperatur ca. +46 °C.
Sie werden dann in die vierte Stufe der Wirbelschichtapparatur übergeleitet.
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Das
Fluidisations-/Trocknungsgas wird in diese Stufe mit einer Temperatur
von + 12 °C
bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 3 % eingeleitet. Bei einer
Fluidisationsgas-/Trocknungsgasgeschwindigkeit von ca. 2,3 m/s verweilen
die Pellets ca. 26 min in der vierten Stufe. Sie werden dabei auf
eine Temperatur von ca. + 14 °C
abgekühlt
und haben nach dem Austrag aus der vierten Stufe der Wirbelschichtapparatur
eine Restfeuchte von ca. 10 %. Die so getrockneten Pellets werden
klassiert, wobei Unterkorn (< 1,0
mm) und Überkorn
(> 5,0 mm) abgetrennt
werden. Das abgetrennte Überkorn
sowie 75 Masse% der getrockneten Pellets werden auf einen Partikeldurchmesser < 0,5 mm zerkleinert
und gemeinsam mit dem abgetrennten Unterkorn zur Mischstufe (Kutter)
zurückgeführt.
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Das
Fluidisations-/Trocknungsgas aus allen vier Stufen der Wirbelschichtapparatur
wird über
eine gemeinsame Regenerationsstufe im Kreislauf geführt und
wie im Beispiel 1 beschrieben regeneriert.
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Mit
dem vorstehend beschriebenen Verfahren wird aus frischen Alfalfa-Sprossen
in sehr schonender Weise ein Trockenprodukt hergestellt, dass in seiner
Zusammensetzung und seinem Gehalt an Vitaminen, sekundären Inhaltsstoffen
und Mineralien den frischen Alfalfa-Sprossen entspricht. Das Trockenprodukt
liegt in Form von Pellets vor, die eine knusprige bzw. krosse Struktur
aufweisen und, wie bereits beschrieben, direkt verwendet oder weiterverarbeitet
werden können.
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Beispiel 24
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Trockenprodukt aus Rotklee-Sprossen
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Analog
Beispiel 23, nur dass anstelle von Alfalfa-Sprossen Rotklee-Sprossen
verwendet werden.
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Beispiel 25
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Trockenprodukt aus Rucola-Sprossen
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Analog
Beispiel 23, nur dass anstelle von Alfalfa-Sprossen Rucola-Sprossen
verwendet werden.
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Beispiel 26
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Trockenprodukt aus Buchweizen-Sprossen
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Analog
Beispiel 23, nur dass anstelle von Alfalfa-Sprossen Buchweizen-Sprossen
verwendet werden.
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Beispiel 27
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Trockenprodukt aus Kresse-Sprossen
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Analog
Beispiel 23, nur dass anstelle von Alfalfa-Sprossen Kresse-Sprossen
verwendet werden.