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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Darstellung von Inhaltselementen
auf Anzeigeeinheiten tragbarer elektronischer Geräte mit verschiedenen
Darstellungsformaten, insbesondere auf im Wesentlichen rechteckigen
Anzeigeeinheiten.
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Derartige
Verfahren sind aus dem Stand der Technik bekannt. So ist beispielsweise
die Darstellung von Inhaltselementen auf einem Bildschirm eines
Mobiltelefons bekannt, wobei nach einer Drehung des Bildschirms
um 90 Grad, z.B. zur Eingabe von Text über eine speziell angebrachte
Tastatur, die entsprechenden Inhaltselemente im gedrehten Format
wiederum angezeigt werden. Solche Inhaltselemente können zum
Beispiel die Empfangsfeldstärke,
der Batteriestand, das Menü-Fenster
oder die Softkeys sein. Weiterhin sind Verfahren bekannt, mit welchen
entsprechende Inhaltselemente bei der Darstellung auf einem Bildschirm
nach einer Änderung
der Auflösung
(z.B. Veränderung
der Zahl der auf der Anzeigeeinheit dargestellten Bildpunkte) wiederum
dargestellt werden. Beide Verfahren beruhen darauf, dass nach der
jeweiligen Änderung
des Darstellungsformats des Bildschirms die Darstellung auf dem
Bildschirm vollständig
neu berechnet wird. Das bedeutet, dass für jedes Darstellungsformat
ein eigenes vollständiges
Bildschirm-Layout vorgesehen sein muss.
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Es
ist ein Nachteil des genannten Stands der Technik, dass nach dem
bekannten Verfahren für
jedes zur Darstellung gewünschte
Darstellungsformat die gesamte darzustellende Anzeigefläche vollständig berechnet
und gespeichert werden muss.
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Daher
ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Verfügung zu
stellen, welches eine vereinfachte Dar stellung von Inhaltselementen
auf Anzeigeeinheiten mit unterschiedlichen Darstellungsformaten
ermöglicht.
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Diese
Aufgabe wird gelöst
von einem Verfahren zur Darstellung von Inhaltselementen auf Anzeigeeinheiten
tragbarer elektronischer Geräte
mit unterschiedlichen Darstellungsformaten, insbesondere auf im
Wesentlichen rechteckigen Anzeigeeinheiten, wobei Inhaltselemente
auf einer ersten Anzeigeeinheit mit einem ersten Darstellungsformat
angezeigt werden und jedem der Inhaltselemente ein entsprechender
Darstellungsbereich zugeordnet wird, und wobei weiterhin bei der
Anzeige von zumindest einer Auswahl der Inhaltselemente auf der
ersten Anzeigeeinheit mit einem geänderten Darstellungsformat
oder einer zweiten Anzeigeeinheit mit dem geänderten Darstellungsformat,
nur die räumliche
Anordnung der jeweils zugeordneten Darstellungsbereiche relativ
zueinander geändert
wird.
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Durch
die Zuordnung eines Darstellungsbereichs zu einem Inhaltselement
ist es beispielsweise möglich
die Anzeige für
dieses Inhaltselement in seinem Darstellungsbereich bereits komplett
vorzudefinieren und dann jeweils bei einem bestimmten vorgegebenen
Darstellungsformat nur noch die Lage des Darstellungsbereiches anzugeben.
Bei einem anderen Darstellungsformat, z.B. einer geänderten
Auflösung
und/oder einer geänderten
Form der Anzeigeeinheit, muss dann jeweils nur eine neue Position
des Darstellungsbereiches des Inhaltselements angegeben werden.
Die Darstellung des Inhaltselements innerhalb des Darstellungsbereichs
bleibt erhalten. Dadurch lässt
sich der Aufwand bei der Anpassung einer Bildschirmdarstellung an
unterschiedliche Darstellungsformate gegenüber dem Stand der Technik erheblich
vereinfachen.
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Inhaltselemente
können
beispielsweise sogenannte „Icons" sein. Unter einem
Icon wird beispielsweise eine grafische Darstellung oder eine Kombination
einer grafischen Darstellung mit Text bezeichnet, welcher ein bestimmter
Inhalt oder eine bestimmte Funktionalität zugeordnet ist. So kann über ein
Icon beispielsweise bei einem Mobiltelefon oder einer vergleichbaren
tragbaren Datenverarbeitungseinrichtung (Laptop, Palmtop, Organizer
oder Ähnliches)
eine bestimmte Software-Applikation, wie beispielsweise ein Adressbuch,
ein Kalender, eine Textverarbeitung oder Ähnliches, aufgerufen werden.
Weiterhin können
Icons beispielsweise einen Hyperlink oder eine ähnliche Funktionalität symbolisieren
oder auch einen Gerätezustand
(beispielsweise Batteriestand, Vorhandensein einer neuen elektronischen
Nachricht, Empfangs-/Sendeleistung
oder Ähnliches)
beschreiben und darstellen. Weiterhin kann ein Inhaltselement auch
beispielsweise das Fenster eines Text-, Grafik- und/oder Tabellenkalkulations-Editors oder Programms
sein. Inhaltselemente können
auch reine Textelemente zur Beschreibung einer bestimmten Funktionalität sein,
beispielsweise eines bestimmten Eingabeelements des tragbaren elektronischen
Geräts.
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Tragbare
elektronische Geräte
mit Anzeigeeinheiten können
beispielsweise Mobiltelefone, Schnurlostelefone oder elektronische
Geräte
mit einem Telekommunikationsmodul sein. Weiterhin können tragbare
elektronische Geräte
auch sogenannte Palm Tops, Organizer, Laptops oder auch sogenannte „Tablet-PCs" sein (als Tablet-PC
wird ein tragbarer Computer bezeichnet, häufig mit der Größe eines
Laptops, bei welchem die Anzeigeeinheit als hauptsächliche
Eingabeeinheit fungiert (der Bildschirm ist häufig als Touch-Screen ausgebildet)).
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Als
Darstellungsformat einer Anzeigeeinheit wird in diesem Zusammenhang
die Anordnung der Bildpunkte auf der Anzeigeeinheit verstanden.
Sie kann beispielsweise bei im Wesentlichen rechteckigen Anzeigeeinheiten
durch die Zahl der Bildpunkte in horizontaler Richtung und in vertikaler
Richtung gegeben sein. Die horizontale und die vertikale Richtung
werden dabei durch die Ansicht der Anzeigeeinheit durch einen Benutzer
definiert. Eine Veränderung
eines Darstellungsformats kann in diesem Fall beispielsweise durch
eine Veränderung
der Zahl der Bildpunkte (Auflösung)
unter Beibehaltung des Verhältnis ses
der Zahl der Bildpunkte in der horizontalen und der vertikalen Richtung
sein. Eine Veränderung
des Darstellungsformates kann aber auch eine Veränderung der Zahl der Bildpunkte
in horizontaler und vertikaler Richtung unter zumindest ungefährer Beibehaltung
der Gesamtzahl der Bildpunkte sein. Weiterhin kann eine Änderung
des Darstellungsformats der Anzeigeeinheiten auch eine Änderung
der Zahl der Bildpunkte mit einer gleichzeitigen Änderung
des Verhältnisses
der Zahl der Bildpunkte in horizontaler und vertikaler Richtung
sein. So hat beispielsweise die Drehung einer rechteckigen Anzeigeeinheit
um 90 Grad eine Änderung
des Darstellungsformats für
den Benutzer zur Folge, da die Anzeigeeinheit nach der Drehung für den Benutzer
eine andere Anzahl von Bildpunkten in horizontaler und vertikaler
Richtung aufweist als vor der Drehung.
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Anzeigeeinheiten
können
beispielsweise so genannte Flüssigkristallanzeigen,
Plasma-Anzeigen oder aus anorganischen oder organischen Leuchtmaterialien
aufgebaute Anzeigen (z.B. OLED- oder
LED-Anzeigen) sein. Eine Anzeigeeinheit kann insbesondere im Wesentlichen
rechteckig ausgebildet sein, wobei im Zusammenhang dieser Beschreibung
auch eine quadratische Anzeigeeinheit als Sonderfall einer rechteckigen Anzeigeeinheit
betrachtet wird. Im Wesentlichen rechteckig bedeutet, dass die Anzeigeeinheit
beispielsweise abgerundete Ecken oder auch Innenwinkel von ungleich
90 Grad aufweisen, beispielsweise bei gekrümmten Anzeigeeinheiten. Für einen
Benutzer besteht aber der Gesamteindruck eines rechteckigen Displays.
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Unter
der Änderung
der räumlichen
Anordnung von Darstellungsbereichen relativ zueinander wird im Rahmen
dieser Beschreibung verstanden, dass sich die Umgebung mindestens
eines der Inhaltselemente zumindest teilweise ändert. Dies bedeutet, dass
zumindest ein Darstellungsbereich eines Inhaltselements beim geänderten
Darstellungsformat einen neuen benachbarten Darstellungsbereich
bekommt. Weiterhin kann die Änderung
der räumlichen
Anordnung auch bedeuten, dass Inhaltselemente, die bei dem ersten
Darstellungsformat benachbarte sind, beim geänderten Darstellungsformat
nicht mehr aneinander grenzen.
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In
einer vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens kann vorgesehen
sein, dass alle bei dem ersten Darstellungsformat auf der ersten
Anzeigeeinheit angezeigten Inhaltselemente jeweils einem Darstellungsbereich
zugeordnet sind. Auf diese Weise lässt sich die Darstellung der
Inhaltselemente in anderen Darstellungsformaten besonders einfach
realisieren, da das vorstehend beschriebene Verfahren auf diese
Weise für
den gesamten Inhalt der Anzeigeeinheit anwendbar ist.
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Weiterhin
können
alle bei dem ersten Darstellungsformat auf der ersten Anzeigeeinheit
angezeigten Inhaltselemente auch bei der geänderten Auflösung angezeigt
werden. Das bedeutet, dass bei der Änderung des Darstellungsformats
keine Inhaltselemente unterdrückt
werden und der komplette Inhalt der ersten Anzeigeeinheit bei dem
ersten Darstellungsformat auch beim geänderten Darstellungsformat
auf der ersten Anzeigeeinheit oder einer zweiten Anzeigeeinheit
dargestellt wird. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass beim geänderten
Darstellungsformat weitere Inhaltselemente, die noch nicht beim
ersten Darstellungsformat angezeigt wurden, angezeigt werden. Es
kann aber auch vorgesehen sein, dass beim geänderten Darstellungsformat
auf der ersten Anzeigeeinheit (oder auch auf einer zweiten Anzeigeeinheit)
genau die Inhaltselemente angezeigt werden, die beim ersten Darstellungsformat
auf der ersten Anzeigeeinheit angezeigt wurden.
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Um
eine möglichst
einfache und flächendeckende
Aufteilung des Inhalts einer Anzeigeeinheit in Darstellungsbereiche
zu erreichen kann vorgesehen sein, dass die Darstellungsbereiche
jeweils eine rechteckige oder eine viereckige Form mit Innenwinkeln
von 90 Grad und 270 Grad aufweisen. Wie vorstehend schon erwähnt wird
dabei eine quadratische Form auch als Sonderfall einer rechteckigen
Form betrachtet. Die genannte vieleckige Form entspricht im Wesentlichen
einer aus mehreren Rechtecken im Sinne der vorstehenden Beschreibung
zusammengesetzten Form. Mit dieser Formgebung der Darstellungsbereiche
lässt sich
die Fläche einer
Anzeigeeinheit, insbesondere einer rechteckigen Anzeigeeinheit,
im Wesentlichen flächendeckend
und lückenlos
aufteilen.
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Auch
in dem Fall, in welchem alle bei dem ersten Darstellungsformat auf
der ersten Anzeigeeinheit angezeigten Inhaltselemente jeweils einem
Darstellungsbereich zugeordnet sind, muss nicht zwangsläufig der Gesamtbereich
der Anzeigeeinheit von Darstellungsbereichen abgedeckt werden. Es
können
auch Leerbereiche vorgesehen sein, welchen kein Inhaltselement zugewiesen
ist.
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Um
eine verbesserte Darstellung der Inhaltselemente beim geänderten
Darstellungsformat zu ermöglichen
kann vorgesehen sein, dass bei dem geänderten Darstellungsformat
die Darstellungsbereiche um jeweils im Wesentlichen 0 Grad oder
90 Grad oder 180 Grad oder 270 Grad gegenüber dem ersten Darstellungsformat
gedreht sind. Durch Drehung der Darstellungsbereiche ist es, insbesondere
bei im Wesentlichen rechteckigen Darstellungsbereichen, einfacher
möglich,
die den dargestellten Inhaltselementen entsprechenden Darstellungsbereiche
beim geänderten
Darstellungsformat anzuordnen. Dies ist insbesondere bei Grafiken
die für
einen Benutzer keine besondere Vorzugsrichtung aufweisen, wie beispielsweise
einer Batteriestandsanzeige oder einer Empfangsfeldstärke oder Ähnlichem,
ohne Einschränkung
für einen
Benutzer möglich.
Bei Inhaltselementen, die nur Text oder teilweise Text umfassen,
kann bevorzugt eine Drehung von 0 Grad vorgesehen sein.
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In
einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein,
dass die Zahl der Bildpunkte bei dem ersten und dem geänderten
Darstellungsformat im Wesentlichen identisch ist. Weiterhin kann
vorgesehen sein, dass die erste und/oder die zweite Anzeigeeinheit
im Wesentlichen rechteckig ausgebildet sind und das erste Darstellungsformat
durch eine erste Zahl von Bildpunkten in einer horizontalen Richtung
und eine zweite Zahl von Bildpunkten in einer vertikalen Richtung
der Anzeigeeinheit gegeben ist und weiterhin das geänderte Darstellungsformat
durch die zweite Zahl von Bildpunkten in der horizontalen Richtung
und die erste Zahl von Bildpunkten in der vertikalen Richtung gegeben
ist. Dies entspricht im Wesentlichen einer Drehung des gesamten
Darstellungsbereiches um 90 Grad.
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Der
genannte Fall kann beispielsweise bei kleineren elektronischen Geräten, wie
beispielsweise Mobiltelefonen oder Organizern auftreten. So kann
in einem ersten Bedienungszustand, beispielsweise beim Telefonieren
oder der Eingabe von Daten in einen Kalender das Gerät in einer
ersten Ausrichtung verwendet werden und beispielsweise zur Eingabe
von längeren
Texten mit Hilfe einer Zusatztastatur oder zum Aufnehmen eines Fotos
um 90 Grad gedreht werden. In diesem Fall ermöglicht das vorstehend beschriebene
Verfahren eine besonders effiziente Anpassung der Bildschirmdarstellung
an das geänderte
Darstellungsformat. Auch bei den vorstehend genannten Tablet-PCs
kann beispielsweise bei einer rechteckigen Anzeigeeinheit zur Bearbeitung
eines Textes mit einem Texteditor eine hochformatige Haltung der
Anzeige verwendet werden, während
beispielsweise zur Bearbeitung von Zeichnungen oder Präsentationen
die Anzeigeeinheit um 90 Grad gedreht wird und in einer querformatigen
Anordnung verwendet wird. Auch in diesem Fall ermöglicht das
beschriebene Verfahren eine einfache Anpassung des Inhalts der Anzeige
an das geänderte
Darstellungsformat.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
des Verfahrens kann einem fixierten Inhaltselement eine vorgegebene
Lage bezüglich
des gesamten Darstellungsbereichs der ersten und/oder der zweiten
Anzeigeeinheit zugeordnet sein, wobei der dem fixierten Inhaltselement
zugeordnete Darstellungsbereich bei dem ersten und dem geänderten
Darstellungsformat in dieser vorgegebenen Lage dargestellt wird.
So kann beispielsweise einem Inhaltselement ein fester Platz auf
der Anzeigeeinheit zugewiesen werden, wie beispielsweise dass der zugeordnete
Darstellungsbereich eine bestimmte Ecke oder Kante der Anzeigeeinheit
berührt
oder beispielsweise den Mittelpunkt der Anzeigeeinheit umfasst.
Bei einer solchen Ausgestaltung kann z.B. vorgesehen sein, dass
bestimmte „Standard"-Elemente für den Benutzer
bei den verschiedenen Darstellungsformaten immer in vergleichbaren
Lagen angeordnet sind, so dass er sich unabhängig vom Darstellungsformat
leicht zurechtfindet.
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Außerdem kann
einem Inhaltselement, z.B. einem Tasten-Inhaltselement oder dem fixierten Inhaltselement,
ein Eingabeelement des tragbaren elektronischen Gerätes zugeordnet
sein. So kann beispielsweise ein Eingabeelement des tragbaren elektronischen
Geräts,
wie beispielsweise eine Taste oder ein Joystick, in der Nähe der Anzeigeeinheit
angeordnet sein, wobei das diesem Eingabeelement zugeordnete Inhaltselement eine
Beschreibung der Funktionalität
dieser Taste (im Text und/oder grafischer Darstellung) umfasst.
Auf diese Weise lässt
sich beispielsweise ein Eingabeelement mit variabler Funktionalität und einer
entsprechend variablen Bezeichnung realisieren (bei Mobiltelefonen
und ähnlichen
Geräten
wird eine derartige Taste häufig
als „Softkey" bezeichnet).
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Eine
besonders einfache Bedienung für
einen Benutzer ergibt sich, wenn sich das einem Inhaltselement,
z.B. dem fixierten Inhaltselement, zugeordnete Eingabeelement in
räumlicher
Nähe zum
Darstellungsbereich des entsprechenden Inhaltselements auf der Anzeigeeinheit
befindet, insbesondere wenn das Eingabeelement im Wesentlichen an
den Darstellungsbereich des entsprechenden Inhaltselements angrenzt.
Auf diese Weise kann beispielsweise eine Art Beschriftung für ein Eingabeelement
durch ein Inhaltselement auf der Anzeigeeinheit realisiert werden.
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Dass
das Eingabeelement im Wesentlichen an den Darstellungsbereich des
entsprechenden zugeordneten Inhaltselements an grenzt, bedeutet z.B.
dass das Eingabeelement derart in der Nähe der Anzeigeeinheit am elektronischen
Gerät angebracht
ist, dass es sich nahe beim Darstellungsbereich des entsprechenden
Inhaltselements befindet. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass
sich kein weiteres Eingabeelement oder Ausgabeelement (z.B. LED
oder Ähnliches)
zwischen dem Eingabeelement und dem Darstellungsbereich befindet.
Weiterhin kann vorgesehen sein, dass der Abstand zwischen dem Eingabeelement
und dem Rand des Darstellungsbereichs des fixierten Inhaltselements
kleiner als 10 Zentimeter, kleiner als 5 Zentimeter oder auch kleiner
als 1 Zentimeter ist.
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Durch
diese Ausgestaltung kann beispielsweise erreicht werden, dass bei
Veränderung
des Darstellungsformats einer Anzeigeeinheit ein einem Eingabeelement
zugeordnetes Inhaltselement immer in der Nähe des Eingabeelements befindet.
Dabei kann beispielsweise bei Text enthaltenden Inhaltselement gegebenenfalls
durch Drehung des Darstellungsbereich beim geänderten Darstellungsformat
eine für
den Benutzer einfach erkennbare Tastaturbeschriftung für ein Eingabeelement
realisiert werden.
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Die
vorstehend genannte Aufgabe wird weiterhin gelöst durch eine Steuerungseinrichtung
für eine
Anzeigeeinrichtung eines tragbaren elektronischen Geräts, wobei
die Steuereinrichtung derart eingerichtet ist, dass Inhaltselemente
auf der Anzeigeeinheit mit einem ersten Darstellungsformat dargestellt
werden und jedem der Inhaltselemente ein entsprechender Darstellungsbereich
zugeordnet wird, und wobei weiterhin bei der Darstellung von zumindest
einzelnen der Inhaltselemente auf der Anzeigeeinheit mit einem geänderten Darstellungsformat
nur die räumliche
Anordnung der jeweils zugeordneten Darstellungsbereiche relativ
zueinander geändert
wird.
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Die
Steuereinrichtung kann in diesem Zusammenhang beispielsweise einen
Prozessor, einen Mikroprozessor oder einen Controller umfassen,
welche beispielsweise intern einen Programm speicher umfassen können in
welchem entsprechende Programmschritte zur Durchführung des
beschriebenen Verfahrens gespeichert sind oder speicherbar sind.
Weiterhin kann die Steuereinrichtung auch einen externen Speicher
umfassen, in welchem die entsprechenden Programmbefehle zur Durchführung des
genannten Verfahrens gespeichert sind.
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Auch
diese Steuereinrichtung weist den Vorteil auf, dass mit ihr eine
gegenüber
dem Stand der Technik vereinfachte Anpassung der Darstellung von
Inhaltselementen auf der Anzeigeeinheit eines elektronischen Geräts bei einer Änderung
des Darstellungsformats der Anzeigeeinheit ermöglicht wird.
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Weiterhin
kann die Steuerungseinrichtung auch zur Durchführung eines Verfahrens gemäß der vorstehenden
Beschreibung eingerichtet sein.
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Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen enthalten.
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Im
Weiteren wird die vorliegende Erfindung beispielhaft unter Verwendung
der folgenden Figuren näher
erläutert:
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1 Anordnung
von Darstellungsbereichen auf einer Anzeigeeinheit mit hochformatiger
Ausrichtung;
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2 Anzeige
der Darstellungsbereiche auf der Anzeigeeinheit mit einer gegenüber 1 um
90 Grad gedrehten Ausrichtung.
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1 zeigt
den Anzeigebereich
10 einer Anzeigeeinheit für ein Mobiltelefon,
wobei die Anzeigefläche
10 in
rechteckige Darstellungsbereiche aufgeteilt wurde, welchen jeweils
entsprechende Inhaltselemente zugeordnet sind. Dabei sind die Darstellungsbereiche
den Inhaltselementen folgendermaßen zugeordnet:
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Dabei
wurden die Bereiche 18, 19 und 20 als
Darstellungsbereiche mit dem Inhalt: „leer" eingeordnet. Alternativ wäre auch
möglich,
den den Bereichen 18, 19 und 20 entsprechenden
Flächen
keinen Darstellungsbereich zuzuordnen und so die Anzeigefläche 10 nicht
ganz vollständig
mit Darstellungsbereichen abzudecken. Auf diese Weise könnte man
beispielsweise eine weiter erhöhte
Flexibilität
bei der Anpassung der verschiedenen Darstellungsbereiche an ein
neues Darstellungsformat erreichen.
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2 stellt
die in 1 dargestellte Anzeigefläche 10 in einem um
90 Grad gedrehten Zustand dar, wobei die Darstellungsbereiche der
einzelnen Inhaltselemente entsprechend der Änderung des Darstellungsformats
umsortiert wurden. Die Zuordnung der Nummer der Darstellungsbereiche
zu den jeweiligen Inhaltselementen entspricht der unter 1 genannten
Tabelle.
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Zur Änderung
der Anordnung der Darstellungsbereiche in 2 gegenüber derjenigen
in 1 ist es für
das Mobiltelefon, bzw. eine Steuereinrichtung der Anzeigeeinheit
im Mobiltelefon, nur notwendig, jeweils die Lage der Darstellungsbereiche
bei dem geänderten
Darstellungsformat anzugeben. Die Darstellung des Inhaltselements
in dem jeweiligen Darstellungsbereich bleibt gegenüber dem
in 1 gezeigten Darstellungsformat unverändert. Letztendlich
muss in der Steuereinrichtung für
die Anzeigeeinheit der jeweilige Inhalt eines Darstellungsbereichs
nur ein einziges Mal definiert werden. Dann kann die Anzeige durch
einfache Veränderung
der Ortsangabe für
den Darstellungsbereich auf der Anzeigeeinheit flexibel an verschiedene
Darstellungsformate angepasst werden.
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Die
vorliegende Erfindung beschreibt ein Verfahren zur Darstellung von
Inhaltselementen auf Anzeigeeinheiten tragbarer elektronischer Geräte mit verschiedenen
Darstellungsformaten, wobei Inhaltselemente auf einer ersten Anzeigeeinheit
mit einem ersten Darstellungsformat angezeigt werden und jedem der
Inhaltselemente ein entsprechender Darstellungsbereich zugeordnet
wird, und wobei weiterhin bei der Anzeige von zumindest einer Auswahl
der Inhaltselemente auf der ersten Anzeigeeinheit mit einem geänderten
Darstellungsformat oder einer zweiten Anzeigeeinheit mit dem geänderten
Darstellungsformat, nur die räumliche
Anordnung der jeweils zugeordneten Darstellungsbereiche relativ
zueinander geändert
wird. Dieses Verfahren vereinfacht die Darstellung von Inhaltselementen
auf Anzeigeeinheiten mit unterschiedlichen Darstellungsformaten
erheblich, da dank der Zuordnung einzelner Inhaltselemente zu Darstellungsbereichen
der Inhalt des jeweiligen Darstellungsbereichs nur einmal definiert
werden muss und flexibel bei unterschiedlichen Darstellungsformaten
auf einer Anzeigeeinheit angeordnet werden kann.