DE102004046861A1 - Verfahren zur Darstellung von Inhaltselementen auf Anzeigeeinheiten tragbarer elektronischer Geräte mit verschiedenen Darstellungsformaten - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Inhaltselementen auf Anzeigeeinheiten tragbarer elektronischer Geräte mit verschiedenen Darstellungsformaten Download PDF

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Abstract

Verfahren zur Darstellung von Inhaltselementen auf Anzeigeeinheiten (10) tragbarer elektronischer Geräte mit unterschiedlichen Darstellungsformaten, insbesondere auf im Wesentlichen rechteckigen Anzeigeeinheiten (10), wobei Inhaltselemente auf einer ersten Anzeigeeinheit (10) mit einem ersten Darstellungsformat angezeigt werden und jedem der Inhaltselemente ein entsprechender Darstellungsbereich (11 bis 22) zugeordnet wird und dass bei der Anzeige von zumindest einer Auswahl der Inhaltselemente auf der ersten Anzeigeeinheit (10) mit einem geänderten Darstellungsformat oder einer zweiten Anzeigeeinheit mit dem geänderten Darstellungsformat nur die räumliche Anordnung der jeweils zugeordneten Darstellungsbereiche (11 bis 22) relativ zueinander geändert wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Darstellung von Inhaltselementen auf Anzeigeeinheiten tragbarer elektronischer Geräte mit verschiedenen Darstellungsformaten, insbesondere auf im Wesentlichen rechteckigen Anzeigeeinheiten.
  • Derartige Verfahren sind aus dem Stand der Technik bekannt. So ist beispielsweise die Darstellung von Inhaltselementen auf einem Bildschirm eines Mobiltelefons bekannt, wobei nach einer Drehung des Bildschirms um 90 Grad, z.B. zur Eingabe von Text über eine speziell angebrachte Tastatur, die entsprechenden Inhaltselemente im gedrehten Format wiederum angezeigt werden. Solche Inhaltselemente können zum Beispiel die Empfangsfeldstärke, der Batteriestand, das Menü-Fenster oder die Softkeys sein. Weiterhin sind Verfahren bekannt, mit welchen entsprechende Inhaltselemente bei der Darstellung auf einem Bildschirm nach einer Änderung der Auflösung (z.B. Veränderung der Zahl der auf der Anzeigeeinheit dargestellten Bildpunkte) wiederum dargestellt werden. Beide Verfahren beruhen darauf, dass nach der jeweiligen Änderung des Darstellungsformats des Bildschirms die Darstellung auf dem Bildschirm vollständig neu berechnet wird. Das bedeutet, dass für jedes Darstellungsformat ein eigenes vollständiges Bildschirm-Layout vorgesehen sein muss.
  • Es ist ein Nachteil des genannten Stands der Technik, dass nach dem bekannten Verfahren für jedes zur Darstellung gewünschte Darstellungsformat die gesamte darzustellende Anzeigefläche vollständig berechnet und gespeichert werden muss.
  • Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Verfügung zu stellen, welches eine vereinfachte Dar stellung von Inhaltselementen auf Anzeigeeinheiten mit unterschiedlichen Darstellungsformaten ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird gelöst von einem Verfahren zur Darstellung von Inhaltselementen auf Anzeigeeinheiten tragbarer elektronischer Geräte mit unterschiedlichen Darstellungsformaten, insbesondere auf im Wesentlichen rechteckigen Anzeigeeinheiten, wobei Inhaltselemente auf einer ersten Anzeigeeinheit mit einem ersten Darstellungsformat angezeigt werden und jedem der Inhaltselemente ein entsprechender Darstellungsbereich zugeordnet wird, und wobei weiterhin bei der Anzeige von zumindest einer Auswahl der Inhaltselemente auf der ersten Anzeigeeinheit mit einem geänderten Darstellungsformat oder einer zweiten Anzeigeeinheit mit dem geänderten Darstellungsformat, nur die räumliche Anordnung der jeweils zugeordneten Darstellungsbereiche relativ zueinander geändert wird.
  • Durch die Zuordnung eines Darstellungsbereichs zu einem Inhaltselement ist es beispielsweise möglich die Anzeige für dieses Inhaltselement in seinem Darstellungsbereich bereits komplett vorzudefinieren und dann jeweils bei einem bestimmten vorgegebenen Darstellungsformat nur noch die Lage des Darstellungsbereiches anzugeben. Bei einem anderen Darstellungsformat, z.B. einer geänderten Auflösung und/oder einer geänderten Form der Anzeigeeinheit, muss dann jeweils nur eine neue Position des Darstellungsbereiches des Inhaltselements angegeben werden. Die Darstellung des Inhaltselements innerhalb des Darstellungsbereichs bleibt erhalten. Dadurch lässt sich der Aufwand bei der Anpassung einer Bildschirmdarstellung an unterschiedliche Darstellungsformate gegenüber dem Stand der Technik erheblich vereinfachen.
  • Inhaltselemente können beispielsweise sogenannte „Icons" sein. Unter einem Icon wird beispielsweise eine grafische Darstellung oder eine Kombination einer grafischen Darstellung mit Text bezeichnet, welcher ein bestimmter Inhalt oder eine bestimmte Funktionalität zugeordnet ist. So kann über ein Icon beispielsweise bei einem Mobiltelefon oder einer vergleichbaren tragbaren Datenverarbeitungseinrichtung (Laptop, Palmtop, Organizer oder Ähnliches) eine bestimmte Software-Applikation, wie beispielsweise ein Adressbuch, ein Kalender, eine Textverarbeitung oder Ähnliches, aufgerufen werden. Weiterhin können Icons beispielsweise einen Hyperlink oder eine ähnliche Funktionalität symbolisieren oder auch einen Gerätezustand (beispielsweise Batteriestand, Vorhandensein einer neuen elektronischen Nachricht, Empfangs-/Sendeleistung oder Ähnliches) beschreiben und darstellen. Weiterhin kann ein Inhaltselement auch beispielsweise das Fenster eines Text-, Grafik- und/oder Tabellenkalkulations-Editors oder Programms sein. Inhaltselemente können auch reine Textelemente zur Beschreibung einer bestimmten Funktionalität sein, beispielsweise eines bestimmten Eingabeelements des tragbaren elektronischen Geräts.
  • Tragbare elektronische Geräte mit Anzeigeeinheiten können beispielsweise Mobiltelefone, Schnurlostelefone oder elektronische Geräte mit einem Telekommunikationsmodul sein. Weiterhin können tragbare elektronische Geräte auch sogenannte Palm Tops, Organizer, Laptops oder auch sogenannte „Tablet-PCs" sein (als Tablet-PC wird ein tragbarer Computer bezeichnet, häufig mit der Größe eines Laptops, bei welchem die Anzeigeeinheit als hauptsächliche Eingabeeinheit fungiert (der Bildschirm ist häufig als Touch-Screen ausgebildet)).
  • Als Darstellungsformat einer Anzeigeeinheit wird in diesem Zusammenhang die Anordnung der Bildpunkte auf der Anzeigeeinheit verstanden. Sie kann beispielsweise bei im Wesentlichen rechteckigen Anzeigeeinheiten durch die Zahl der Bildpunkte in horizontaler Richtung und in vertikaler Richtung gegeben sein. Die horizontale und die vertikale Richtung werden dabei durch die Ansicht der Anzeigeeinheit durch einen Benutzer definiert. Eine Veränderung eines Darstellungsformats kann in diesem Fall beispielsweise durch eine Veränderung der Zahl der Bildpunkte (Auflösung) unter Beibehaltung des Verhältnis ses der Zahl der Bildpunkte in der horizontalen und der vertikalen Richtung sein. Eine Veränderung des Darstellungsformates kann aber auch eine Veränderung der Zahl der Bildpunkte in horizontaler und vertikaler Richtung unter zumindest ungefährer Beibehaltung der Gesamtzahl der Bildpunkte sein. Weiterhin kann eine Änderung des Darstellungsformats der Anzeigeeinheiten auch eine Änderung der Zahl der Bildpunkte mit einer gleichzeitigen Änderung des Verhältnisses der Zahl der Bildpunkte in horizontaler und vertikaler Richtung sein. So hat beispielsweise die Drehung einer rechteckigen Anzeigeeinheit um 90 Grad eine Änderung des Darstellungsformats für den Benutzer zur Folge, da die Anzeigeeinheit nach der Drehung für den Benutzer eine andere Anzahl von Bildpunkten in horizontaler und vertikaler Richtung aufweist als vor der Drehung.
  • Anzeigeeinheiten können beispielsweise so genannte Flüssigkristallanzeigen, Plasma-Anzeigen oder aus anorganischen oder organischen Leuchtmaterialien aufgebaute Anzeigen (z.B. OLED- oder LED-Anzeigen) sein. Eine Anzeigeeinheit kann insbesondere im Wesentlichen rechteckig ausgebildet sein, wobei im Zusammenhang dieser Beschreibung auch eine quadratische Anzeigeeinheit als Sonderfall einer rechteckigen Anzeigeeinheit betrachtet wird. Im Wesentlichen rechteckig bedeutet, dass die Anzeigeeinheit beispielsweise abgerundete Ecken oder auch Innenwinkel von ungleich 90 Grad aufweisen, beispielsweise bei gekrümmten Anzeigeeinheiten. Für einen Benutzer besteht aber der Gesamteindruck eines rechteckigen Displays.
  • Unter der Änderung der räumlichen Anordnung von Darstellungsbereichen relativ zueinander wird im Rahmen dieser Beschreibung verstanden, dass sich die Umgebung mindestens eines der Inhaltselemente zumindest teilweise ändert. Dies bedeutet, dass zumindest ein Darstellungsbereich eines Inhaltselements beim geänderten Darstellungsformat einen neuen benachbarten Darstellungsbereich bekommt. Weiterhin kann die Änderung der räumlichen Anordnung auch bedeuten, dass Inhaltselemente, die bei dem ersten Darstellungsformat benachbarte sind, beim geänderten Darstellungsformat nicht mehr aneinander grenzen.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass alle bei dem ersten Darstellungsformat auf der ersten Anzeigeeinheit angezeigten Inhaltselemente jeweils einem Darstellungsbereich zugeordnet sind. Auf diese Weise lässt sich die Darstellung der Inhaltselemente in anderen Darstellungsformaten besonders einfach realisieren, da das vorstehend beschriebene Verfahren auf diese Weise für den gesamten Inhalt der Anzeigeeinheit anwendbar ist.
  • Weiterhin können alle bei dem ersten Darstellungsformat auf der ersten Anzeigeeinheit angezeigten Inhaltselemente auch bei der geänderten Auflösung angezeigt werden. Das bedeutet, dass bei der Änderung des Darstellungsformats keine Inhaltselemente unterdrückt werden und der komplette Inhalt der ersten Anzeigeeinheit bei dem ersten Darstellungsformat auch beim geänderten Darstellungsformat auf der ersten Anzeigeeinheit oder einer zweiten Anzeigeeinheit dargestellt wird. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass beim geänderten Darstellungsformat weitere Inhaltselemente, die noch nicht beim ersten Darstellungsformat angezeigt wurden, angezeigt werden. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass beim geänderten Darstellungsformat auf der ersten Anzeigeeinheit (oder auch auf einer zweiten Anzeigeeinheit) genau die Inhaltselemente angezeigt werden, die beim ersten Darstellungsformat auf der ersten Anzeigeeinheit angezeigt wurden.
  • Um eine möglichst einfache und flächendeckende Aufteilung des Inhalts einer Anzeigeeinheit in Darstellungsbereiche zu erreichen kann vorgesehen sein, dass die Darstellungsbereiche jeweils eine rechteckige oder eine viereckige Form mit Innenwinkeln von 90 Grad und 270 Grad aufweisen. Wie vorstehend schon erwähnt wird dabei eine quadratische Form auch als Sonderfall einer rechteckigen Form betrachtet. Die genannte vieleckige Form entspricht im Wesentlichen einer aus mehreren Rechtecken im Sinne der vorstehenden Beschreibung zusammengesetzten Form. Mit dieser Formgebung der Darstellungsbereiche lässt sich die Fläche einer Anzeigeeinheit, insbesondere einer rechteckigen Anzeigeeinheit, im Wesentlichen flächendeckend und lückenlos aufteilen.
  • Auch in dem Fall, in welchem alle bei dem ersten Darstellungsformat auf der ersten Anzeigeeinheit angezeigten Inhaltselemente jeweils einem Darstellungsbereich zugeordnet sind, muss nicht zwangsläufig der Gesamtbereich der Anzeigeeinheit von Darstellungsbereichen abgedeckt werden. Es können auch Leerbereiche vorgesehen sein, welchen kein Inhaltselement zugewiesen ist.
  • Um eine verbesserte Darstellung der Inhaltselemente beim geänderten Darstellungsformat zu ermöglichen kann vorgesehen sein, dass bei dem geänderten Darstellungsformat die Darstellungsbereiche um jeweils im Wesentlichen 0 Grad oder 90 Grad oder 180 Grad oder 270 Grad gegenüber dem ersten Darstellungsformat gedreht sind. Durch Drehung der Darstellungsbereiche ist es, insbesondere bei im Wesentlichen rechteckigen Darstellungsbereichen, einfacher möglich, die den dargestellten Inhaltselementen entsprechenden Darstellungsbereiche beim geänderten Darstellungsformat anzuordnen. Dies ist insbesondere bei Grafiken die für einen Benutzer keine besondere Vorzugsrichtung aufweisen, wie beispielsweise einer Batteriestandsanzeige oder einer Empfangsfeldstärke oder Ähnlichem, ohne Einschränkung für einen Benutzer möglich. Bei Inhaltselementen, die nur Text oder teilweise Text umfassen, kann bevorzugt eine Drehung von 0 Grad vorgesehen sein.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Zahl der Bildpunkte bei dem ersten und dem geänderten Darstellungsformat im Wesentlichen identisch ist. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die erste und/oder die zweite Anzeigeeinheit im Wesentlichen rechteckig ausgebildet sind und das erste Darstellungsformat durch eine erste Zahl von Bildpunkten in einer horizontalen Richtung und eine zweite Zahl von Bildpunkten in einer vertikalen Richtung der Anzeigeeinheit gegeben ist und weiterhin das geänderte Darstellungsformat durch die zweite Zahl von Bildpunkten in der horizontalen Richtung und die erste Zahl von Bildpunkten in der vertikalen Richtung gegeben ist. Dies entspricht im Wesentlichen einer Drehung des gesamten Darstellungsbereiches um 90 Grad.
  • Der genannte Fall kann beispielsweise bei kleineren elektronischen Geräten, wie beispielsweise Mobiltelefonen oder Organizern auftreten. So kann in einem ersten Bedienungszustand, beispielsweise beim Telefonieren oder der Eingabe von Daten in einen Kalender das Gerät in einer ersten Ausrichtung verwendet werden und beispielsweise zur Eingabe von längeren Texten mit Hilfe einer Zusatztastatur oder zum Aufnehmen eines Fotos um 90 Grad gedreht werden. In diesem Fall ermöglicht das vorstehend beschriebene Verfahren eine besonders effiziente Anpassung der Bildschirmdarstellung an das geänderte Darstellungsformat. Auch bei den vorstehend genannten Tablet-PCs kann beispielsweise bei einer rechteckigen Anzeigeeinheit zur Bearbeitung eines Textes mit einem Texteditor eine hochformatige Haltung der Anzeige verwendet werden, während beispielsweise zur Bearbeitung von Zeichnungen oder Präsentationen die Anzeigeeinheit um 90 Grad gedreht wird und in einer querformatigen Anordnung verwendet wird. Auch in diesem Fall ermöglicht das beschriebene Verfahren eine einfache Anpassung des Inhalts der Anzeige an das geänderte Darstellungsformat.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens kann einem fixierten Inhaltselement eine vorgegebene Lage bezüglich des gesamten Darstellungsbereichs der ersten und/oder der zweiten Anzeigeeinheit zugeordnet sein, wobei der dem fixierten Inhaltselement zugeordnete Darstellungsbereich bei dem ersten und dem geänderten Darstellungsformat in dieser vorgegebenen Lage dargestellt wird. So kann beispielsweise einem Inhaltselement ein fester Platz auf der Anzeigeeinheit zugewiesen werden, wie beispielsweise dass der zugeordnete Darstellungsbereich eine bestimmte Ecke oder Kante der Anzeigeeinheit berührt oder beispielsweise den Mittelpunkt der Anzeigeeinheit umfasst. Bei einer solchen Ausgestaltung kann z.B. vorgesehen sein, dass bestimmte „Standard"-Elemente für den Benutzer bei den verschiedenen Darstellungsformaten immer in vergleichbaren Lagen angeordnet sind, so dass er sich unabhängig vom Darstellungsformat leicht zurechtfindet.
  • Außerdem kann einem Inhaltselement, z.B. einem Tasten-Inhaltselement oder dem fixierten Inhaltselement, ein Eingabeelement des tragbaren elektronischen Gerätes zugeordnet sein. So kann beispielsweise ein Eingabeelement des tragbaren elektronischen Geräts, wie beispielsweise eine Taste oder ein Joystick, in der Nähe der Anzeigeeinheit angeordnet sein, wobei das diesem Eingabeelement zugeordnete Inhaltselement eine Beschreibung der Funktionalität dieser Taste (im Text und/oder grafischer Darstellung) umfasst. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise ein Eingabeelement mit variabler Funktionalität und einer entsprechend variablen Bezeichnung realisieren (bei Mobiltelefonen und ähnlichen Geräten wird eine derartige Taste häufig als „Softkey" bezeichnet).
  • Eine besonders einfache Bedienung für einen Benutzer ergibt sich, wenn sich das einem Inhaltselement, z.B. dem fixierten Inhaltselement, zugeordnete Eingabeelement in räumlicher Nähe zum Darstellungsbereich des entsprechenden Inhaltselements auf der Anzeigeeinheit befindet, insbesondere wenn das Eingabeelement im Wesentlichen an den Darstellungsbereich des entsprechenden Inhaltselements angrenzt. Auf diese Weise kann beispielsweise eine Art Beschriftung für ein Eingabeelement durch ein Inhaltselement auf der Anzeigeeinheit realisiert werden.
  • Dass das Eingabeelement im Wesentlichen an den Darstellungsbereich des entsprechenden zugeordneten Inhaltselements an grenzt, bedeutet z.B. dass das Eingabeelement derart in der Nähe der Anzeigeeinheit am elektronischen Gerät angebracht ist, dass es sich nahe beim Darstellungsbereich des entsprechenden Inhaltselements befindet. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass sich kein weiteres Eingabeelement oder Ausgabeelement (z.B. LED oder Ähnliches) zwischen dem Eingabeelement und dem Darstellungsbereich befindet. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass der Abstand zwischen dem Eingabeelement und dem Rand des Darstellungsbereichs des fixierten Inhaltselements kleiner als 10 Zentimeter, kleiner als 5 Zentimeter oder auch kleiner als 1 Zentimeter ist.
  • Durch diese Ausgestaltung kann beispielsweise erreicht werden, dass bei Veränderung des Darstellungsformats einer Anzeigeeinheit ein einem Eingabeelement zugeordnetes Inhaltselement immer in der Nähe des Eingabeelements befindet. Dabei kann beispielsweise bei Text enthaltenden Inhaltselement gegebenenfalls durch Drehung des Darstellungsbereich beim geänderten Darstellungsformat eine für den Benutzer einfach erkennbare Tastaturbeschriftung für ein Eingabeelement realisiert werden.
  • Die vorstehend genannte Aufgabe wird weiterhin gelöst durch eine Steuerungseinrichtung für eine Anzeigeeinrichtung eines tragbaren elektronischen Geräts, wobei die Steuereinrichtung derart eingerichtet ist, dass Inhaltselemente auf der Anzeigeeinheit mit einem ersten Darstellungsformat dargestellt werden und jedem der Inhaltselemente ein entsprechender Darstellungsbereich zugeordnet wird, und wobei weiterhin bei der Darstellung von zumindest einzelnen der Inhaltselemente auf der Anzeigeeinheit mit einem geänderten Darstellungsformat nur die räumliche Anordnung der jeweils zugeordneten Darstellungsbereiche relativ zueinander geändert wird.
  • Die Steuereinrichtung kann in diesem Zusammenhang beispielsweise einen Prozessor, einen Mikroprozessor oder einen Controller umfassen, welche beispielsweise intern einen Programm speicher umfassen können in welchem entsprechende Programmschritte zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens gespeichert sind oder speicherbar sind. Weiterhin kann die Steuereinrichtung auch einen externen Speicher umfassen, in welchem die entsprechenden Programmbefehle zur Durchführung des genannten Verfahrens gespeichert sind.
  • Auch diese Steuereinrichtung weist den Vorteil auf, dass mit ihr eine gegenüber dem Stand der Technik vereinfachte Anpassung der Darstellung von Inhaltselementen auf der Anzeigeeinheit eines elektronischen Geräts bei einer Änderung des Darstellungsformats der Anzeigeeinheit ermöglicht wird.
  • Weiterhin kann die Steuerungseinrichtung auch zur Durchführung eines Verfahrens gemäß der vorstehenden Beschreibung eingerichtet sein.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen enthalten.
  • Im Weiteren wird die vorliegende Erfindung beispielhaft unter Verwendung der folgenden Figuren näher erläutert:
  • 1 Anordnung von Darstellungsbereichen auf einer Anzeigeeinheit mit hochformatiger Ausrichtung;
  • 2 Anzeige der Darstellungsbereiche auf der Anzeigeeinheit mit einer gegenüber 1 um 90 Grad gedrehten Ausrichtung.
  • 1 zeigt den Anzeigebereich 10 einer Anzeigeeinheit für ein Mobiltelefon, wobei die Anzeigefläche 10 in rechteckige Darstellungsbereiche aufgeteilt wurde, welchen jeweils entsprechende Inhaltselemente zugeordnet sind. Dabei sind die Darstellungsbereiche den Inhaltselementen folgendermaßen zugeordnet:
    Figure 00110001
  • Dabei wurden die Bereiche 18, 19 und 20 als Darstellungsbereiche mit dem Inhalt: „leer" eingeordnet. Alternativ wäre auch möglich, den den Bereichen 18, 19 und 20 entsprechenden Flächen keinen Darstellungsbereich zuzuordnen und so die Anzeigefläche 10 nicht ganz vollständig mit Darstellungsbereichen abzudecken. Auf diese Weise könnte man beispielsweise eine weiter erhöhte Flexibilität bei der Anpassung der verschiedenen Darstellungsbereiche an ein neues Darstellungsformat erreichen.
  • 2 stellt die in 1 dargestellte Anzeigefläche 10 in einem um 90 Grad gedrehten Zustand dar, wobei die Darstellungsbereiche der einzelnen Inhaltselemente entsprechend der Änderung des Darstellungsformats umsortiert wurden. Die Zuordnung der Nummer der Darstellungsbereiche zu den jeweiligen Inhaltselementen entspricht der unter 1 genannten Tabelle.
  • Zur Änderung der Anordnung der Darstellungsbereiche in 2 gegenüber derjenigen in 1 ist es für das Mobiltelefon, bzw. eine Steuereinrichtung der Anzeigeeinheit im Mobiltelefon, nur notwendig, jeweils die Lage der Darstellungsbereiche bei dem geänderten Darstellungsformat anzugeben. Die Darstellung des Inhaltselements in dem jeweiligen Darstellungsbereich bleibt gegenüber dem in 1 gezeigten Darstellungsformat unverändert. Letztendlich muss in der Steuereinrichtung für die Anzeigeeinheit der jeweilige Inhalt eines Darstellungsbereichs nur ein einziges Mal definiert werden. Dann kann die Anzeige durch einfache Veränderung der Ortsangabe für den Darstellungsbereich auf der Anzeigeeinheit flexibel an verschiedene Darstellungsformate angepasst werden.
  • Die vorliegende Erfindung beschreibt ein Verfahren zur Darstellung von Inhaltselementen auf Anzeigeeinheiten tragbarer elektronischer Geräte mit verschiedenen Darstellungsformaten, wobei Inhaltselemente auf einer ersten Anzeigeeinheit mit einem ersten Darstellungsformat angezeigt werden und jedem der Inhaltselemente ein entsprechender Darstellungsbereich zugeordnet wird, und wobei weiterhin bei der Anzeige von zumindest einer Auswahl der Inhaltselemente auf der ersten Anzeigeeinheit mit einem geänderten Darstellungsformat oder einer zweiten Anzeigeeinheit mit dem geänderten Darstellungsformat, nur die räumliche Anordnung der jeweils zugeordneten Darstellungsbereiche relativ zueinander geändert wird. Dieses Verfahren vereinfacht die Darstellung von Inhaltselementen auf Anzeigeeinheiten mit unterschiedlichen Darstellungsformaten erheblich, da dank der Zuordnung einzelner Inhaltselemente zu Darstellungsbereichen der Inhalt des jeweiligen Darstellungsbereichs nur einmal definiert werden muss und flexibel bei unterschiedlichen Darstellungsformaten auf einer Anzeigeeinheit angeordnet werden kann.

Claims (12)

  1. Verfahren zur Darstellung von Inhaltselementen auf Anzeigeeinheiten (10) tragbarer elektronischer Geräte mit unterschiedlichen Darstellungsformaten, insbesondere auf im Wesentlichen rechteckigen Anzeigeeinheiten (10), dadurch gekennzeichnet, dass Inhaltselemente auf einer ersten Anzeigeeinheit (10) mit einem ersten Darstellungsformat angezeigt werden, wobei jedem der Inhaltselemente ein entsprechender Darstellungsbereich (11 bis 22) zugeordnet wird, und dass bei der Anzeige von zumindest einer Auswahl der Inhaltselemente auf der ersten Anzeigeeinheit (10) mit einem geänderten Darstellungsformat oder einer zweiten Anzeigeeinheit mit dem geänderten Darstellungsformat, nur die räumliche Anordnung der jeweils zugeordneten Darstellungsbereiche (11 bis 22) relativ zueinander geändert wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle bei dem ersten Darstellungsformat auf der ersten Anzeigeeinheit (10) angezeigten Inhaltselemente jeweils einem Darstellungsbereich (11 bis 22) zugeordnet sind.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle bei dem ersten Darstellungsformat auf der ersten Anzeigeeinheit (10) angezeigten Inhaltselemente auch bei der geänderten Auflösung angezeigt werden.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Darstellungsbereiche (11 bis 22) jeweils eine rechteckige oder eine vieleckige Form mit Innenwinkeln von 90 Grad und 270 Grad aufweisen.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem geänderten Darstellungsformat die Darstellungsbereiche (11 bis 22) um jeweils im Wesentlichen 0 Grad oder 90 Grad oder 180 Grad oder 270 Grad gegenüber dem ersten Darstellungsformat gedreht sind.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Zahl der Bildpunkte bei dem ersten und dem geänderten Darstellungsformat im Wesentlichen identisch ist.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Darstellungsformat durch eine erste Zahl von Bildpunkten in einer horizontalen Richtung und eine zweite Zahl von Bildpunkten in einer vertikalen Richtung der Anzeigeeinheit (10) gegeben ist und weiterhin das geänderte Darstellungsformat durch die zweite Zahl von Bildpunkten in der horizontalen Richtung und die erste Zahl von Bildpunkten in der vertikalen Richtung gegeben ist.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass einem fixierten Inhaltselement eine vorgegebenen Lage bezüglich des gesamten Darstellungsbereichs (11, 12) der ersten und/oder zweiten Anzeigeeinheit (10) zugeordnet wird und der dem fixierten Inhaltselement zugeordnete Darstellungsbereich (11, 12) bei dem ersten und dem geänderten Darstellungsformat in dieser vorgegebenen Lage dargestellt wird.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass einem Tasten-Inhaltselement, insbesondere dem fixierten Inhaltselement, ein Eingabeelement des tragbaren elektronischen Geräts zugeordnet ist.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich das dem Tasten-Inhaltselement zugeordnete Eingabeelement in räumlicher Nähe zum Darstellungsbereich (11, 12) des Tasten-Inhaltselements befindet, insbesondere, dass das Eingabeelement im Wesentlichen an den Darstellungsbereich (11, 12) des Tasten-Inhaltselements angrenzt.
  11. Steuerungseinrichtung für eine Anzeigeeinrichtung (10) eines tragbaren elektronischen Geräts, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung derart eingerichtet ist, dass Inhaltselemente auf der Anzeigeeinheit (10) mit einem ersten Darstellungsformat dargestellt werden, wobei jedem der Inhaltselemente ein entsprechender Darstellungsbereich (11 bis 22) zugeordnet wird, und dass bei der Darstellung von zumindest einzelnen der Inhaltselemente auf der Anzeigeeinheit (10) mit einem geänderten Darstellungsformat nur die räumliche Anordnung der jeweils zugeordneten Darstellungsbereiche (11 bis 22) re lativ zueinander geändert wird.
  12. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 10 eingerichtet ist.
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