DE102004052995A1 - Vorrichtung zur Strukturierung eines Partikelstrahls - Google Patents

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Abstract

Es ist eine Vorrichtung (50) zur Strukturierung eines Partikelstrahls (21) offenbart. Der Partikelstrahl (31) beleuchtet die Vorrichtung (50) zumindest teilweise flächig. Die Vorrichtung (50) ist mit einer Vielzahl von hintereinander geschalteten Aperturplatten (51, 52, 53, 54) versehen. Aus Richtung des Partikelstrahls (31) gesehen, erzeugt eine erste Aperturplatte (51) aus dem flächigen Partikelstrahl durch eine Vielzahl von Öffnungen (61) mehrere Teilstrahlen. Eine zweite Aperturplatte (52), die kleinere Öffnungen (62) besitzt als die erste Aperturplatte (51), ist dieser nachgeschaltet. Es folgt eine dritte Aperturplatte (53), die eine Austastplatte ist, und eine vierte Aperturplatte (54) ist zur Feldhomogenisierung vorgesehen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Strukturierung eines Partikelstrahls. Im Besonderen betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Strukturierung eines Partikelstrahls, wobei der Partikelstrahl die Vorrichtung zumindest teilweise flächig beleuchtet und die Vorrichtung mit einer Vielzahl von hintereinander geschalteten Aperturplatten versehen ist.
  • Das U.S. Patent 4,153,843 offenbart ein Belichtungssystem mit mehreren Strahlen. Dazu ist im Strahlengang eines Elektronenstrahl-Belichtungssystems ein zweidimensionales Array mit mehreren Öffnungen vorgesehen. Das Array wird von dem Elektronenstrahl flächig beleuchtet und verkleinert auf ein Substrat abgebildet. Es ist lediglich eine einzelne Aperturplatte vorgesehen, die aus der flächigen Beleuchtung die mehreren einzelnen Elektronenstrahlen erzeugt.
  • Die U.S. Patentanmeldung US 2003/0155534 A1 offenbart ein maskenloses Belichtungssystem für Partikelstrahlen. Eine Vielzahl von hintereinander geschachtelten Aperturplatten erzeugen aus einem Elektronenstrahl eine Vielzahl von Einzelstrahlen. Die obersten zwei Platten und die unterste Platte haben Öffnungen ausgebildet, durch die der Elektronenstrahl durchtritt. Jede der Platten hat eine Dicke von ungefähr 100 μm und sind von einander durch einen Abstand von 100 μm bis 1 mm beabstandet. Zwischen der zweiten Platte und der untersten Platte ist ein Array von Korrekturlinsen vorgesehen, das vor der letzten Aperturplatte angeordnet ist.
  • Das U.S. Patent 5,144,142 offenbart ein Teilchenstrahlsystem, das eine Aperturplatte enthält, um entsprechende Teilstrahlen ausblenden zu können. Die einzige Aperturplatte umfasst m-Reihen und n-Spalten aus Öffnungen, die zweidimensional auf einem Substrat angeordnet sind. Jeder Öffnung ist ein Paar von Ablenkelektroden zugeordnet. Ferner sind n × m-bit-Schieberegister auf dem Substrat vorgesehen, um den Musterdaten entsprechende Spannungen an die m-Paare der Ablenkelektroden zuzuführen. Die Aperturplatte ist jedoch lediglich als einzelnes Bauteil ausgebildet.
  • Der Artikel „Programmable Aperture Plate for Maskless High-Throughput Nanolithography" von Berry et al.; J. Vac. Sci. Technol. B 15(6), Nov/Dec 1997; Seite 2382 bis 2386, offenbart ein programmierbares Aperturenarray, das 3000 × 3000 Aperturen umfasst, die individuell elektronisch angesteuert beziehungsweise aktiviert werden können, um dadurch den Strahldurchtritt zu kontrollieren oder zu steuern. Das zu schreibende Muster wird von einer Seite in das Aperturplattensystem eingeführt und zu der anderen Seite durchgeschoben. Das Aperturplattensystem umfasst eine Aperturplatte mit den entsprechenden Ablenkelektroden, wobei Öffnungen entsprechend verteilt sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Strukturieren, eines Partikelstrahls zu schaffen, die kostengünstig herzustellen ist und gleichzeitig Partikeleinzelstrahlen mit einer exakt definierten Querschnittsform des Partikelstrahls erzeugt.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Es ist von Vorteil, wenn die Vorrichtung zur Strukturierung eines Partikelstrahls zumindest teilweise flächig beleuchtet wird. Die Vorrichtung ist mit einer Vielzahl von hintereinander geschalteten Aperturplatten versehen.
  • Dabei erzeugt, aus Richtung des Partikelstrahls gesehen, eine erste Aperturplatte aus dem flächigen Partikelstrahl durch eine Vielzahl von Öffnungen mehrere Teilstrahlen. Danach folgt eine zweite Aperturplatte, die kleinere Öffnungen besitzt als die erste Aperturplatte. Eine dritte Aperturplatte, die eine Austastplatte ist, ist vor einer vierten Aperturplatte vorgesehen, die zur Feldhomogenierung dient.
  • Dabei sind die erste Aperturplatte, die zweite Aperturplatte, die dritte Aperturplatte und die vierte Aperturplatte derart angeordnet, dass sie entlang eines jeden Zentrums einer jeden Öffnung ausgerichtet sind. Jede der Öffnungen in jeder der Aperturplatten besitzt einen quadratischen Querschnitt. Die erste Aperturplatte besitzt eine größere Dicke als die zweite Aperturplatte.
  • Ferner sind die Öffnungen in der zweiten Aperturplatte kleiner als die Öffnungen in der ersten Aperturplatte, in der dritten Aperturplatte und in der vierten Aperturplatte.
  • Hinzu kommt, dass die dritte Aperturplatte auf der dem einfallenden Partikelstrahl abgewandten Seite eine Ansteuerschaltung, und einen jeder Öffnung zugeordneten Deflektor für den Partikelstrahl aufweist. Der Deflektor ist ein elektrostatischer Deflektor.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung können den Unteransprüchen entnommen werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben. Dabei zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung des Aufbaus eines gesamten Systems zur maskenlosen Elektronenstrahllithographie; und
  • 2 eine schematische Darstellung der Vorrichtung zur Strukturierung eines Partikelstrahls.
  • 1 zeigt schematisch den Aufbau eines gesamten Systems zur maskenlosen Elektronenstrahllithographie. Obwohl sich die nachfolgende Beschreibung auf Elektronenstrahlen beschränkt, soll dies nicht als eine Beschränkung der Erfindung aufgefasst werden. Es ist selbstverständlich, dass die Erfindung für alle Partikelstrahlen geeignet ist.
  • Von einer Elektronenkanone 30 wird ein Elektronenstrahl 31 erzeugt, der sich in Richtung einer elektronenoptischen Achse 32 ausbreitet. Die aus der Elektronenkanone 30 austretenden Elektronen weisen einen Quell-Crossover 310 auf. Der Elektronenkanone 30 ist eine Strahlzentriereinrichtung 33 nachgeschaltet, die den Elektronenstrahl symmetrisch um die optische Achse 32 ausrichtet. Nach der Strahlzentriereinrichtung durchläuft der Elektronenstrahl 31 ein Kondensorsystem 10, das aus dem anfänglich divergenten Elektronentrahl 31 einen parallelen Strahl formt. Der durch das Kondensorsystem 10 geformte Strahl besitzt einen Durchmesser, über den die Intensität homogen verteilt ist. Nach dem Kondensorsystem 10 ist ein flächiges Objekt 34 vorgesehen. Das flächige Objekt 34 ist eine Aperturplatte bzw. ein Apertuplattensystem 50. Das Apertuplattensystem 50 ist mit einer Vielzahl von Öffnungen zur Erzeugung vieler paralleler Strahlenbündel 36 versehen. In Ausbreitungsrichtung der Strahlenbündel 36 hin zum Target 6 folgt eine Ablenkplatte 35, die eine Vielzahl von Strahlablenkeinheiten besitzt. Nach der Ablenkplatte 35 folgt eine Beschleunigungslinse 39, die die Energie der Elektronen im Elektronenstrahl 31 erhöht und dann ein erstes Zwischenbild des Crossovers 31, am Ort der Aperturblende 38 erzeugt. Alle individuellen Crossover der Teilstrahlenbündel 36 entstehen nahezu am gleichen Ort, nämlich der Blendenöffnung der Aperturblende 38. Der Durchmesser der Öffnung der Aperturblende 38 ist dabei so gewählt, dass nahezu alle Elektronen der unabgelenkten Strahlenbündeln 36 die Aperturblende 38 passieren können. Einzelstrahlen 37, die durch die Ablenkplatte 35 eine individuelle Richtungsänderung erfahren haben, werden an der Aperturblende 38 gestoppt, da ihr Crossover-Zwischenbild nicht am Ort der Aperturblendenöffnung entsteht. Im weiteren Strahlverlauf folgt jetzt mindestens eine magnetische Linse 40 zwecks verkleinerter Abbildung der Aperturplatte 34 auf das Target 6. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei magnetische Linsen 40 gezeigt. Bei der Abbildung entsteht ein zweites Zwischenbild des Crossovers 312 . Bevor die unabgelenkten Strahlenbündel 36 auf das Target 6 treffen, das zum Beispiel ein Wafer ist, durchlaufen sie eine Objektivlinse 41. Die Objektivlinse 41 ist mit einer Vielzahl von Elementen ausgestattet. Vor und nach einem zweiten Crossover 312 des Elektronenstrahls 31 sind zwei Ablenkeinrichtungen 45 und 46 vorgesehen. Die Ablenkeinrichtungen 45 und 46 dienen zum Auslenken und zur Lagebestimmung des Elektronenstrahls 31 beziehungsweise der Vielzahl der unabgelenkten Strahlenbündel 36 im Target 6. Die zwei unabhängig steuerbaren Ablenksysteme 45 und 46 werden vorteilhaft dazu benutzt, um langsame und schnelle Ablenkvorgänge separat optimal zu gestalten. Schnelle Ablenkvorgänge im Frequenzgebiet Megaherz bis Gigaherz sind zum Beispiel erforderlich, um mittels sägezahnförmiger Ablenkungen die Position der verkleinerten Aperturplatte 34 auf dem gleichförmig bewegten Target 6 für die Zeitdauer eines Belichtungsschrittes beziehungsweise Belichtungstaktes konstant zu halten und anschließend in sehr kurzer Zeit zum nächsten Belichtungspunkt zu springen. Da benachbarte Pixel typisch kleiner als 100 Mikrometern entfernt sind, wird das schnelle Ablenksystem 46 bevorzugt als elektrostatisches System aufgebaut. Für die Kompensation niederfrequenter Positionsabweichungen des Targets 6 von der gleichförmigen Bewegung im Bereich von einigen Mikrometern kommt bevorzugt ein langsames aber hochgenaues magnetisches Ablenksystem 45 zum Einsatz. Zwecks Minimierung der Ablenkfehler des magnetischen Ablenksystems 45 kann dieses als mehretagiges Ablenksystem ausgebildet sein. Ferner sind Stigmatoren 44 vorgesehen, die bevorzugt als mehretagige magnetische Spulensysteme aufgebaut sind, um Astigmatismen und Verzeichnungen, die in der optischen Säule durch Fertigungstoleranzen und Justagefehler bedingt sind, auszugleichen. Die Objektivlinse 41 besitzt ein am Landepunkt des Elektronenstrahls am Target 6 abtastendes Höhenmesssystem 42. Das Höhenmesssystem 42 dient der Erfassung von Unebenheiten des Targets 6 (zum Beispiel Wafer) sowie von Höhenschwankungen, die ein Verschiebetisch verursachen kann. Ein Detektor 43 für die von Target 6 rückgestreuten Partikel beziehungsweise Elektronen befindet sich nahe dem Strahlauftreffpunkt. Dieser Detektor 43 dient der Positionsermittlung von Marken auf dem Target 6 zum Zwecke der Überdeckung mehrerer Belichtungsebenen beziehungsweise zur Kalibrierung von Steuerelemente einer Belichtungsanlage. Weiterhin befinden sich drei Korrekturlinsenpaare 23, 24, 25 im unteren Bereich der Korpuskularstrahleinrichtung 2. Die Korrekturlinsen 23, 24, 25 dienen der dynamischen Korrektur des Fokus, der Bildfeldgröße und der Bildfeldrotation während der Belichtung des kontinuierlich bewegten Targets 6. Das Korrekturlinsensystem 23, 24, 25 ermöglicht die Korrektur von Fehlern, die durch Höhenschwankungen des Targets, sowie durch veränderliche Raumladungen im Säulenbereich hervorgerufen werden.
  • 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Vorrichtung 50 zur Strukturierung eines Partikelstrahls 31. Es sei bemerkt, dass der Partikelstrahl 31 mit einem Elektronenstrahl gleichzusetzen ist. Die Vorrichtung 50 zur Strukturierung des Partikelstrahls 31 besteht aus einer ersten Aperturplatte 51, einer zweiten Aperturplatte 52, einer dritten Aperturplatte 53 und einer vierten Aperturplatte 54. Der in Richtung der optischen Achse 32 einfallende Partikelstrahl beleuchtet großflächig die erste Aperturplatte 51. In der ersten Aperturplatte 51 sind eine Vielzahl von Öffnungen 61 ausgebildet, die einen im wesentlichen quadratischen Querschnitt besitzen. Die erste Aperturplatte 51 besteht aus Silizium und besitzt eine Dicke 51D von circa 20 μm bis 100 μm. Der ersten Aperturplatte 51 ist eine zweite Aperturplatte 52 nachgeschaltet. In der zweiten Aperturplatte sind ebenfalls Öffnungen 62 ausgebildet. Der zweiten Aperturplatte 52 ist eine dritte Aperturplatte 53 nachgeschaltet, in der ebenfalls mehrere Öffnungen 63 ausgebildet sind. Der dritten Aperturplatte 53 ist eine vierte Aperturplatte 54 nachgeschaltet, in der ebenfalls mehrere Öffnungen 64 ausgebildet sind. Alle Öffnungen 61, 62, 63, 64 in der ersten Aperturplatte 51, in der zweiten Aperturplatte 52, in der dritten Aperturplatte 53 und in der vierten Aperturplatte 54 haben einen quadratischen Querschnitt. Die Öffnung 61 in der ersten Aperturplatte besitzt eine größere Abmessung 71 als die Öffnung 62 in der zweiten Aperturplatte 52. Die der ersten Aperturplatte 51 nachgeschaltete Aperturplatte 52 besitzt dabei eine Dicke 52D von wenigen Mikrometern und die Öffnungen 62 besitzen einen hochgenauen quadratischen Querschnitt. Hochgenau bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Querschnitt eine Toleranz < 100nm für die absolute Maßhaltigkeit in x und y einhält und die Eckenradien sowie die Kantenrauhigkeit < 100nm betragen. Die Öffnungen 62 in der zweiten Aperturplatte 52 besitzen eine Abmessung 72, die kleiner ist als die Abmessung 71 der Öffnung 61 in der ersten Aperturplatte 51. Ein typisches Verhältnis für die Abmessungen der Öffnungen 71 : 72 beträgt 2...3, wenn man absolute Maße von 6...3 μm für die Öffnung 62 unterstellt. Die erste Aperturplatte 51 wird, wie bereits erwähnt, flächig vom einfallenden Elektronenstrahl 31 beleuchtet und erzeugt dabei durch die Öffnungen 61 mehrere Teilstrahlen, die im Querschnitt dem Querschnitt der Öffnungen 61 in der ersten Aperturplatte 51 entsprechen. Die erste Aperturplatte 51 dient nicht nur zur Erzeugung einer Vielzahl von Teilstrahlen, sondern dient auch dazu, die vom einfallenden Elektronenstrahl 31 erzeugte überschüssige Wärme abzuleiten. Die durch die erste Aperturplatte 51 erzeugten Teilstrahlen treffen auf die zweite Aperturplatte 52, wobei die Öffnungen 62 in der zweiten Aperturplatte 52 den für die Abbildung erforderlichen formdefinierten Teilstrahl 80 erzeugen. Der formdefinierte Teilstrahl 80 trifft auf die dritte Aperturplatte 53, in der Öffnungen 63 ausgebildet sind, die ebenfalls eine größere Abmessung 73 aufweisen als die Öffnungen 62 in der zweiten Aperturplatte 52. Die dritte Aperturplatte 53 weist auf der dem einfallenden Partikelstrahl 31 abgewandten Seite eine Ansteuerschaltung 55 auf, die die für die Ablenkung des formdefinierten Teilstrahl 80 erforderlichen Signale erzeugt. Die dritte Aperturplatte 53 besitzt eine Dicke 53D von circa 20 μm bis 100 μm. Die vierte Aperturplatte 54 besitzt eine Dicke 54D von circa 20 μm bis 100 μm.
  • Ebenso ist an der dem einfallenden Partikelstrahl 31 abgewandten Seite der dritten Aperturplatte 53 jeder Öffnung 63 ein Deflektor 56 für den formdefinierten Teilstrahl 80 zugeordnet. Der dritten Aperturplatte 53 ist eine vierte Aperturplatte 54 nachgeschaltet, in der ebenso Öffnungen 64 vorgesehen sind, die in etwa die gleiche oder eine geringfügig größere Abmessung 74 aufweisen wie die Öffnungen 63 in der dritten Aperturplatte 53. Die erste Aperturplatte 51, die zweite Aperturplatte 52, die dritte Aperturplatte 53 und die vierte Aperturplatte 54 sind zueinander derart angeordnet, dass alle Öffnungen 61, 62, 63, 64 entlang einer Zentrumsachse 81 ausgerichtet sind.

Claims (10)

  1. Eine Vorrichtung (50) zur Strukturierung eines Partikelstrahls (31), der die Vorrichtung (50) zumindest teilweise flächig beleucht, und bei der die Vorrichtung (50) mit einer Vielzahl von hintereinander geschalteten Aperturplatten (51, 52, 53, 54) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass aus Richtung des Partikelstrahls (31), eine erste Aperturplatte (51) aus dem flächigen Partikelstrahl durch eine Vielzahl von Öffnungen (61) mehrere Teilstrahlen erzeugt, eine zweite Aperturplatte (52), die kleinere Öffnungen (62) besitzt als die erste Aperturplatte (51), eine dritte Aperturplatte (53), die eine Austastplatte ist und eine vierte Aperturplatte (54) zur Feldhomogenisierung vorgesehen ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Aperturplatte (51), die zweite Aperturplatte (52), die dritte Aperturplatte (53) und die vierte Aperturplatte (54), derart angeordnet sind, dass sie entlang eines jeden Zentrums einer jeden Öffnung (61, 62, 63, 64) ausgerichtet sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (61, 62, 63, 64) in jeder der Aperturplatten (51, 52, 53, 54) einen quadratischen Querschnitt aufweisen.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Aperturplatte (51) eine größere Dicke (51D ) besitzt, als die zweite Aperturplatte (52).
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Dicke (51D ) der ersten Aperturplatte (51) zur Dicke (52D ) der zweiten Aperturplatte (52) zwischen 3 und 10 liegt.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Größe der Öffnungen (61) in der ersten Aperturplatte (51) zu der Größe der Öffnungen (62) in der zweiten Aperturplatte (52) zwischen 2 und 3 liegt.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (62) in der zweiten Aperturplatte (52) kleiner sind als die Öffnungen (61, 63, 64) in der ersten Aperturplatte (51), in der dritten Aperturplatte (53) und der vierten Aperturplatte (54).
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Aperturplatte (53) auf der dem einfallenden Partikelstrahl (31) abgewandten Seite eine Ansteuerschaltung (55) und einen jeder Öffnung (63) zugeordneten Deflektor (56) für den Partikelstrahl (31).
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerschaltung (56) in Form einer integrierten Elektronik ausgebildet ist.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Partikelstrahl (31) ein Elektronenstrahl ist.
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J. Vac. Sci. Technol. B 15 (6) (1997) 2382-6 (Berry et al) *

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