DE102005018293A1 - Vorrichtung zum Bestimmen eines auf eine Welle ausgeübten Drehmoments - Google Patents

Vorrichtung zum Bestimmen eines auf eine Welle ausgeübten Drehmoments Download PDF

Info

Publication number
DE102005018293A1
DE102005018293A1 DE102005018293A DE102005018293A DE102005018293A1 DE 102005018293 A1 DE102005018293 A1 DE 102005018293A1 DE 102005018293 A DE102005018293 A DE 102005018293A DE 102005018293 A DE102005018293 A DE 102005018293A DE 102005018293 A1 DE102005018293 A1 DE 102005018293A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
sleeve
adhesive
magnet
sensor unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE102005018293A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102005018293B4 (de
Inventor
Dirk Rachui
Amir-Harry Shalabi
Martin Hasch
Jens Thom
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Valeo Schalter und Sensoren GmbH
Original Assignee
Valeo Schalter und Sensoren GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Valeo Schalter und Sensoren GmbH filed Critical Valeo Schalter und Sensoren GmbH
Priority to DE102005018293.3A priority Critical patent/DE102005018293B4/de
Publication of DE102005018293A1 publication Critical patent/DE102005018293A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102005018293B4 publication Critical patent/DE102005018293B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D6/00—Arrangements for automatically controlling steering depending on driving conditions sensed and responded to, e.g. control circuits
    • B62D6/08—Arrangements for automatically controlling steering depending on driving conditions sensed and responded to, e.g. control circuits responsive only to driver input torque
    • B62D6/10—Arrangements for automatically controlling steering depending on driving conditions sensed and responded to, e.g. control circuits responsive only to driver input torque characterised by means for sensing or determining torque
    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00—Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02—Rotary-transmission dynamometers
    • G01L3/04—Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft
    • G01L3/10—Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating
    • G01L3/101—Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving magnetic or electromagnetic means
    • G01L3/104—Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving magnetic or electromagnetic means involving permanent magnets

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestimmen eines auf eine Welle ausgeübten Drehmoments, wobei die Welle einen ersten Wellenabschnitt und einen zweiten Wellenabschnitt aufweist und die beiden Wellenabschnitte gegeneinander verdrehbar sind, mit einem mit dem ersten Wellenabschnitt verbundenen Magneten und einer mit dem zweiten Wellenabschnitt verbundenen Sensoreinheit, wobei die Verbindung des Magneten und/oder der Sensoreinheit mit dem jeweiligen Wellenabschnitt eine Klebeverbindung ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestimmen eines auf eine Welle ausgeübten Drehmoments, wobei die Welle einen ersten Wellenabschnitt und einen zweiten Wellenabschnitt aufweist und die beiden Wellenabschnitte gegeneinander verdrehbar sind, mit einem mit dem ersten Wellenabschnitt verbundenen Magneten und einer mit dem zweiten Wellenabschnitt verbundenen Sensoreinheit.
  • Derartige Vorrichtungen, die auch Drehmomentsensoren genannt werden, finden zum Beispiel bei Lenkwellen an Kraftfahrzeugen Einsatz, um das auf die Lenkwelle aufgebachte Drehmoment zu bestimmen, so dass z.B. eine elektrische Lenkkraftunterstützung angesteuert werden kann. Ein derartiger Drehmomentsensor erfasst die relative Winkeländerung des einen Wellenabschnitts gegenüber dem anderen Wellenabschnitt, wobei die beiden Wellenabschnitte über ein Torsionselement miteinander verbunden sind. Hierfür ist am einen Wellenabschnitt ein Magnet und am anderen Wellenabschnitt ein Sensor befestigt. Die Befestigung des Magnets beziehungsweise des Sensors erfolgt z.B. mittels Verformungselemente ( DE 101 26 791 A1 ), wodurch eine zuverlässige, dauerhafte und exakte Verbindung möglich ist. Eine derartige Verbindung besitzt jedoch den Nachteil, dass äußere Kräfte sowohl auf den Magneten, den Sensor als auch auf die Wellenabschnitte einwirken, so dass es unter Umständen zu unerwünschten Spannungen in den Bauteilen kommt. Eine andere denkbare Möglichkeit der Befestigung wäre eine Schweiß- oder Lötverbindung. Diese Verbindungen besitzen jedoch den Nachteil, dass aufgrund des Wärmeeintrags in den Magneten, den Sensor oder die Wellenabschnitte unerwünschte Gefügeänderungen und Bauteilspannungen hervorgerufen werden oder der Sensor sogar zerstört wird. Außerdem müssen die einzelnen Materialien aufeinander abgestimmt sein.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art derart auszugestalten, dass der Magnet und/oder die Sensoreinheit zum einen auf einfache Art an den Wellenabschnitten befestigt werden können, zum anderen die Befestigung weder die Funktion des Magneten noch der Sensoreinheit beeinträchtigt, und auch die Wellenabschnitte nicht nachteilig beeinflusst werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass der Magnet und/oder die Sensoreinheit über eine Klebeverbindung mit dem jeweiligen Wellenabschnitt verbunden ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist also der Magnet und/oder die Sensoreinheit nicht durch eine formschlüssige Verbindung oder stoffschlüssige Verbindung, wie zum Beispiel eine Verschweißung oder Verlötung, an den Wellenabschnitten befestigt, sondern durch eine Verklebung, die ohne Kraft- und/oder Wärmeeinfluss sowohl auf den Magneten als auch auf die Sensoreinheit und gegebenenfalls auf die Wellenabschnitte hergestellt werden kann. Die Klebeverbindung besitzt außerdem den wesentlichen Vorteil, dass Materialpaarungen miteinander verbunden werden können, die eine Verlötung und eine Verschweißung ausschließen und die sogar mittels einer Verformung des einen und/oder des anderen Bauteils nicht aneinander befestigt werden können, was zum Beispiel bei sehr spröden Bauteilen der Fall ist. Eine Verklebung hat zudem den Vorteil, dass die miteinander zu verbindenden Bauteile vor dem Aushärten des Klebstoffs ausgerichtet werden können und diese Lage dann bei ausgehärtetem Klebstoff beibehalten. Als Klebstoff hat sich zum Beispiel ein Material mit der Bezeichnung DELO ML 5849 oder LOCTITE 661 bewährt.
  • Bei einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass der Magnet, insbesondere als Ringmagnet, auf eine erste Hülse aufgeklebt ist, die ihrerseits auf den ersten Wellenabschnitt aufgeklebt sein kann. Diese Ausgestaltung hat den wesentlichen Vorteil, dass nach dem Befestigen des Magnets auf der Hülse die Hülse so ausgestaltet sein kann, dass sie optimal am Wellenabschnitt befestigt werden kann. Dabei kann die Hülse die hierfür benötigte Geometrie in Länge, Dicke und Querschnitt aufweisen. Entsprechend ist die Sensoreinheit auf eine zweite Hülse aufgeklebt, die ihrerseits auf den zweiten Wellenabschnitt aufgeklebt ist. Die Verbindung des Magneten beziehungsweise der Sensoreinheit mit der jeweils zugehörigen Hülse kann durch die oben erwähnte Klebverbindung erfolgen, sie kann aber auch auf andere Art, zum Beispiel durch Formschluss oder durch Umspritzen mit Kunststoffmaterial, realisiert werden.
  • Um eine möglichst exakte Fixierung des Magneten und der Sensoreinheit am Wellenabschnitt zu realisieren, weist die Hülse an ihrer Innenumfangsfläche Führungsbereiche auf, die bezüglich des Außenumfangs des zugehörigen Wellenabschnitts eine Spiel- oder Übergangspassung besitzen. Für die Zentrierung der Hülsen auf den Wellenenden, die in der Regel einen Kreisquerschnitt besitzen, wird deren Paarung als Passung mit geringem Spiel ausgelegt, so dass die Hülse noch ohne Werkzeug auf den Wellenabschnitt aufgeschoben werden kann.
  • Um nicht nur eine Zentrierung der Hülse auf dem Wellenabschnitt zu erzielen, sondern um auch ein Verkippen der Hülse am Wellenabschnitt zu vermeiden, sind die Führungsbereiche gleichmäßig über den Umfang verteilt und die Führungsbereiche sind an den axial äußeren Bereichen der Hülse vorgesehen. Dabei genügt es, zum Beispiel drei über den Umfang verteilt angeordnete Führungsbereiche an den jeweils stirnseitigen Enden der Hülsen vorzusehen.
  • Zur Aufnahme des Klebstoffes weist die Hülse an ihrer Innenumfangsfläche eine Aufnahmetasche auf. Der Grund der Aufnahmetasche besitzt einen Abstand zur Außenoberfläche des Wellenabschnitts, so dass in diese Aufnahmetasche Klebstoff eingebracht werden kann. Dies ist zwischen den Führungsbereich und die Umfangsfläche des Wellenabschnitts aufgrund des geringen Spalts nicht möglich ist.
  • Eine optimale Befestigung der Hülse am Wellenabschnitt wird dadurch erreicht, dass die Aufnahmetasche sich über 360° in Umfangsrichtung erstreckt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Hülse komplett über ihren gesamten Innenumfang mit dem Wellenabschnitt verbunden wird.
  • Um den Klebstoff nach dem Fügen der Hülse auf den Wellenabschnitt in die Aufnahmetasche einbringen zu können, ist die Aufnahmetasche zur Umgebung offen. Außerdem kann überschüssiger Klebstoff nach außen austreten. Die Verbindung der Aufnahmetasche zur Umgebung wird vorteilhaft dadurch erzielt, dass die Hülse wenigstens eine in radialer und/oder axialer Richtung verlaufende Öffnung oder Ausnehmung aufweist, die mit der Aufnahmetasche in Verbindung steht. Dabei kann die Öffnung auch als Einfüllöffnung für den Klebstoff dienen. Über diese Öffnung kann das die Reaktion des Klebstoffs startende Medium, zum Beispiel Licht oder UV-Licht oder Sauerstoff, eindringen, so dass der Klebstoff an dieser Stelle reagiert und die Hülse zumindest an dieser Stelle vorfixiert ist. Der restliche Klebstoff kann dann über einen mehr oder weniger langen Zeitraum aushärten.
  • Dabei können mehrere über den Umfang verteilt angeordnete Öffnungen vorgesehen sein, beziehungsweise kann die Stirnseite mit mehreren Ausnehmungen versehen sein, so dass sie zum Beispiel ein gezacktes Aussehen aufweist, wobei die Ausnehmungen mit den Aufnahmetaschen in Verbindung stehen.
  • Optimale Ergebnisse wurden erzielt mit einem anaeroben, lichthärtenden Klebstoff. Der Klebstoff ist insbesondere UV-lichthärtend, so dass durch gezielte UV-Bestrahlung eine schnelle Aushärtung an den beleuchteten Stellen erfolgt. Weiterhin von Vorteil ist, dass der Klebstoff bei Umgebungstemperatur aushärtet, so dass weder der Magnet, die Sensoreinheit noch die Wellenabschnitte thermisch beeinflusst werden. Auch beim Aushärten ändert sich die Temperatur des Klebstoffs nur in einem unbedenklichen Bereich.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Beugnahme auf die Zeichnung Ausführungsbeispiele beschrieben werden. Dabei können die in der Zeichnung dargestellten sowie in den Ansprüchen und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
  • In der Zeichnung zeigen:
  • 1 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung;
  • 2 eine vergrößerte Darstellung einer ersten Ausführungsform einer Hülse;
  • 3 eine vergrößerte Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer Hülse;
  • 4 einen Schnitt IV-IV durch die Hülse gemäß 2;
  • 5 eine vergrößerte Wiedergabe des Ausschnitts V gemäß 4;
  • 6 einen Schnitt VI-VI durch die Hülse gemäß 3; und
  • 7 eine vergrößerte Wiedergabe des Ausschnitts VII gemäß 6.
  • In der 1 ist mit dem Bezugszeichen 10 eine Lenkwelle bezeichnet, wie sie zum Beispiel bei Kraftfahrzeugen verwendet wird. Diese Lenkwelle weist zwei Wellenabschnitte 12 und 14 auf, die mittels eines Torsionsstabes 16 miteinander verbunden sind. Im Verbindungsbereich befindet sich ein allgemein mit 18 bezeichneter Drehmomentsensor, der einen Ringmagnet 20 und eine Sensoreinheit 22 aufweist. Sowohl der Ringmagnet 20 als auch die Sensoreinheit 22 sind mittels Hülsen 24 und 26 an den Enden der Wellenabschnitte 12 und 14 befestigt.
  • Aus der 1 ist erkennbar, dass die Hülse 26 einen größeren Innendurchmesser als die Hülse 24 aufweist, und dass die Hülse 26 mit ihrem rechten Ende an einem Bund 28 anliegt, wohingegen die Hülse 24 an ihrer linken Stirnseite eine radial nach innen vorspringende Schulter 30 aufweist, die an einem Absatz 32 des Wellenabschnitts 12 anliegt. Auf diese Weise können beide Hülsen 24 und 26 von einer Seite her (von links) auf die Wellenabschnitte 12 und 14 aufgeschoben und lagerichtig beziehungsweise positionsgenau montiert werden.
  • Die 2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der Hülse 24, 26, die im Bereich ihrer einen Stirnseite 34 mit über den Umfang verteilt angeordneten Öffnungen 36 versehen ist. Beim in der 3 dargestellten Ausführungsbeispiel einer Hülse 24, 26 ist die Stirnseite 34 mit Ausnehmungen 38 versehen, die ebenfalls gleichmäßig über den Umfang verteilt angeordnet sind. Diese Ausnehmungen kommunizieren, wie die Öffnungen 36 in der 2, mit Aufnahmetaschen 40, was später noch näher erläutert wird.
  • Die 4 zeigt einen Schnitt IV-IV gemäß 2 und es ist deutlich erkennbar, dass die Öffnung 36 in eine Aufnahmetasche 40 mündet, die an der Innenumfangsfläche 42 der Hülse 24, 26 vorgesehen ist. Die Innenumfangsfläche 42 ist flankiert von Führungsbereichen 44, die unmittelbar im Bereich der Stirnseiten 34 beziehungsweise 46 vorgesehen sind. Die Führungsbereiche 44 besitzen einen Innendurchmesser, der mit dem Außendurchmesser der Wellenabschnitte 12, 14 eine Passung, insbesondere eine Spiel- oder Übergangspassung, bilden. Die Aufnahmetasche 40 dient zur Aufnahme von Klebstoff 48, der durch die Öffnung 36, die als Einfüllöffnung 50 dient, nach der Positionierung der Hülse 24, 26 auf dem Wellenabschnitt 12, 14 eingespritzt wird.
  • In der 5, die eine vergrößerte Wiedergabe des Ausschnitts V gemäß 4 zeigt, ist deutlich erkennbar, dass die beiden Führungsbereiche 44 einen relativ großen Abstand zueinander aufweisen und im Bereich der stirnseitigen Enden der Hülse 24, 26 vorgesehen sind, so dass die Hülse 24, 26 auf den Wellenabschnitten 12, 14 koaxial positioniert ist und dadurch ein Verkippen ausgeschlossen wird. Außerdem werden Unwuchten vermieden, da die Hülse 24, 26 koaxial zum Wellenabschnitt 12, 14 liegt.
  • Aus den 6 und 7, wobei die 7 eine vergrößerte Wiedergabe des Ausschnitts VII gemäß 6 zeigt, ist erkennbar, dass insgesamt sechs Führungsbereiche 44 und sechs Aufnahmetaschen 40 gleichmäßig über den Umfang verteilt, an der Innenumfangsfläche 42 der Hülse 12, 14 vorgesehen sind. Außerdem ist jede Aufnahmetasche 40 mit einer randoffnen Ausnehmung 38 versehen, so dass überschüssiger Klebstoff durch diese Ausnehmung 38 austreten und über diese Ausnehmung 38 das den Start der Reaktion des Klebstoffs auslösende Medium, zum Beispiel UV-Licht oder Sauerstoff, eindringen kann.
  • Ein derart mit den Wellenabschnitten 12 und 14 verbundener Drehmomentsensor 18 besitzt den wesentlichen Vorteil, dass aufgrund der Klebeverbindung weder der Magnet 20 noch die Sensoreinheit 22 noch die Wellenabschnitte 12 und 14 durch Wärmezufuhr oder Einwirken von Kräften nachteilig beeinflusst werden. Außerdem sind nahezu alle Materialpaarungen möglich.

Claims (18)

  1. Vorrichtung zum Bestimmen eines auf eine Welle ausgeübten Drehmoments, wobei die Welle einen ersten Wellenabschnitt (12) und einen zweiten Wellenabschnitt (14) aufweist und die beiden Wellenabschnitte (12, 14) gegeneinander verdrehbar sind, mit einem mit dem ersten Wellenabschnitt (12) verbundenen Magneten (20) und einer mit dem zweiten Wellenabschnitt (14) verbundenen Sensoreinheit (22), dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (20) und/oder die Sensoreinheit (22) über eine Klebeverbindung mit dem jeweiligen Wellenabschnitt (12,14) verbunden ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (20), insbesondere als Ringmagnet, auf eine erste Hülse (24) aufgeklebt ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass, die erste Hülse (24) auf den ersten Wellenabschnitt (12) aufgeklebt ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (22) auf eine zweite Hülse (26) aufgeklebt ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Hülse (26) auf den zweiten Wellenabschnitt (14) aufgeklebt ist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (24, 26) an ihrer Innenumfangsfläche (42) Führungsbereiche (44) aufweist, die bezüglich des Außenumfangs des zugehörigen Wellenabschnitts (12, 14) eine Passung, insbesondere eine Spiel- oder Übergangspassung, besitzen.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbereiche (44) gleichmäßig über den Umfang verteilt sind.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbereiche (44) an den axial äußeren Bereichen der Hülse (24, 26) vorgesehen sind.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (24, 26) an ihrer Innenumfangsfläche (42) eine Aufnahmetasche (40) für einen Klebstoff (48) aufweist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmetasche (40) sich über 360° in Umfangsrichtung erstreckt.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmetasche (40) zur Umgebung hin offen ist.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (24, 26) wenigstens eine in radialer oder axialer Richtung verlaufende Öffnung (36, 38) aufweist, die mit der Aufnahmetasche (40) in Verbindung steht.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (36) eine Einfüllöffnung (50) für den Klebstoff (48) ist.
  14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff (48) anaerob ist.
  15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff (48) lichthärtend ist.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff (48) UV-lichthärtend ist.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff (48) eine lichthärtende Komponente aufweist.
  18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff (48) bei Umgebungstemperatur aushärtet.
DE102005018293.3A 2005-04-15 2005-04-15 Vorrichtung zum Bestimmen eines auf eine Welle ausgeübten Drehmoments Expired - Lifetime DE102005018293B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005018293.3A DE102005018293B4 (de) 2005-04-15 2005-04-15 Vorrichtung zum Bestimmen eines auf eine Welle ausgeübten Drehmoments

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005018293.3A DE102005018293B4 (de) 2005-04-15 2005-04-15 Vorrichtung zum Bestimmen eines auf eine Welle ausgeübten Drehmoments

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102005018293A1 true DE102005018293A1 (de) 2006-10-19
DE102005018293B4 DE102005018293B4 (de) 2024-05-08

Family

ID=37055530

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102005018293.3A Expired - Lifetime DE102005018293B4 (de) 2005-04-15 2005-04-15 Vorrichtung zum Bestimmen eines auf eine Welle ausgeübten Drehmoments

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102005018293B4 (de)

Cited By (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006023883A1 (de) * 2006-05-16 2007-11-22 Valeo Schalter Und Sensoren Gmbh Vorrichtung zum Bestimmen eines auf eine Welle ausgeübten Drehmoments
DE102006051611A1 (de) * 2006-11-02 2008-05-08 Volkswagen Ag Lenkwelle mit einer Sensoreinheit und Montageverfahren
DE102007022282A1 (de) 2007-05-12 2008-11-13 Volkswagen Ag Lenkwelle mit einer Sensoreinheit und Montageverfahren
DE102007046749A1 (de) 2007-05-16 2008-11-20 Schaeffler Kg Antriebseinrichtung mit einer Antriebswelle und einer Einrichtung zur Erfassung eines Drehmoments
DE102007025200A1 (de) 2007-05-30 2008-12-04 Valeo Schalter Und Sensoren Gmbh Hülse zur Befestigung auf einer Welle
DE102007050209A1 (de) * 2007-10-20 2009-04-23 Valeo Schalter Und Sensoren Gmbh Sensorhalterung und Verfahren zur Befestigung einer Drehmoment- oder Drehwinkelsensoranordnung
DE102007050257A1 (de) 2007-10-20 2009-04-23 Valeo Schalter Und Sensoren Gmbh Sensorhalterung mit einer Hülse und Verfahren zur Befestigung der Hülse auf eine Welle
WO2009103324A1 (de) * 2008-02-20 2009-08-27 Thyssenkrupp Presta Ag Sensoranordnung für elektrische servolenkungen
DE102009054656A1 (de) * 2009-12-15 2011-06-16 Zf Lenksysteme Gmbh Lenkwelle mit einem Impulsgeber und Montageverfahren
DE102010039125A1 (de) * 2010-08-10 2012-02-16 Zf Lenksysteme Gmbh Lenkwelle für eine Lenkeinrichtung in einem Fahrzeug
JP2016148680A (ja) * 2011-04-25 2016-08-18 エルジー イノテック カンパニー リミテッド トルクセンサーのローター

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102024118450A1 (de) 2024-06-28 2025-12-31 Volkswagen Aktiengesellschaft Vorrichtung zum Bestimmen eines auf einer Welle eines Lenksystems eines Kraftfahrzeuges ausgeübten Drehmomentes und/oder Verdrehwinkels sowie Lenksystem, Kraftfahrzeug und Befestigungsverfahren

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3826141C2 (de) * 1987-10-30 1990-06-07 Koyo Seiko Co., Ltd., Osaka, Jp
DE19609981A1 (de) * 1996-03-14 1997-09-18 Dietrich Gerhard Ellsaesser Innenlager für Fahrräder mit integriertem Meßaufnahmesystem für Drehmoment, Drehzahl, Drehwinkel und Antriebsenergie
EP1211493A1 (de) * 2000-12-04 2002-06-05 Toyoda Koki Kabushiki Kaisha Drehmomentsensor
DE10126791A1 (de) * 2001-06-01 2003-01-09 Zf Lenksysteme Gmbh Verfahren zur Befestigung einer Drehmoment-Messeinrichtung
DE10236702B3 (de) * 2002-08-09 2004-04-15 Minebea Co. Ltd., A Japanese Corporation Gleichstrommotor

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3826141C2 (de) * 1987-10-30 1990-06-07 Koyo Seiko Co., Ltd., Osaka, Jp
DE19609981A1 (de) * 1996-03-14 1997-09-18 Dietrich Gerhard Ellsaesser Innenlager für Fahrräder mit integriertem Meßaufnahmesystem für Drehmoment, Drehzahl, Drehwinkel und Antriebsenergie
EP1211493A1 (de) * 2000-12-04 2002-06-05 Toyoda Koki Kabushiki Kaisha Drehmomentsensor
DE10126791A1 (de) * 2001-06-01 2003-01-09 Zf Lenksysteme Gmbh Verfahren zur Befestigung einer Drehmoment-Messeinrichtung
DE10236702B3 (de) * 2002-08-09 2004-04-15 Minebea Co. Ltd., A Japanese Corporation Gleichstrommotor

Cited By (17)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007131637A1 (de) * 2006-05-16 2007-11-22 Valeo Schalter Und Sensoren Gmbh Vorrichtung zum bestimmen eines auf eine welle ausgeübten drehmoments
DE102006023883A1 (de) * 2006-05-16 2007-11-22 Valeo Schalter Und Sensoren Gmbh Vorrichtung zum Bestimmen eines auf eine Welle ausgeübten Drehmoments
DE102006051611A1 (de) * 2006-11-02 2008-05-08 Volkswagen Ag Lenkwelle mit einer Sensoreinheit und Montageverfahren
DE102006051611B4 (de) * 2006-11-02 2013-09-26 Volkswagen Ag Lenkwelle mit einer Sensoreinheit und Montageverfahren
DE102007022282B4 (de) * 2007-05-12 2010-10-14 Volkswagen Ag Lenkwelle mit einer Sensoreinheit und Montageverfahren
DE102007022282A1 (de) 2007-05-12 2008-11-13 Volkswagen Ag Lenkwelle mit einer Sensoreinheit und Montageverfahren
DE102007046749A1 (de) 2007-05-16 2008-11-20 Schaeffler Kg Antriebseinrichtung mit einer Antriebswelle und einer Einrichtung zur Erfassung eines Drehmoments
DE102007025200A1 (de) 2007-05-30 2008-12-04 Valeo Schalter Und Sensoren Gmbh Hülse zur Befestigung auf einer Welle
DE102007050209A1 (de) * 2007-10-20 2009-04-23 Valeo Schalter Und Sensoren Gmbh Sensorhalterung und Verfahren zur Befestigung einer Drehmoment- oder Drehwinkelsensoranordnung
DE102007050257A1 (de) 2007-10-20 2009-04-23 Valeo Schalter Und Sensoren Gmbh Sensorhalterung mit einer Hülse und Verfahren zur Befestigung der Hülse auf eine Welle
WO2009103324A1 (de) * 2008-02-20 2009-08-27 Thyssenkrupp Presta Ag Sensoranordnung für elektrische servolenkungen
DE102008010181B4 (de) * 2008-02-20 2013-08-08 Thyssenkrupp Presta Aktiengesellschaft Sensoranordnung für elektrische Servolenkungen
DE102008010181A1 (de) * 2008-02-20 2009-11-05 Thyssenkrupp Presta Ag Sensoranordnung für elektrische Servolenkungen
DE102009054656A1 (de) * 2009-12-15 2011-06-16 Zf Lenksysteme Gmbh Lenkwelle mit einem Impulsgeber und Montageverfahren
DE102010039125A1 (de) * 2010-08-10 2012-02-16 Zf Lenksysteme Gmbh Lenkwelle für eine Lenkeinrichtung in einem Fahrzeug
JP2016148680A (ja) * 2011-04-25 2016-08-18 エルジー イノテック カンパニー リミテッド トルクセンサーのローター
US9903773B2 (en) 2011-04-25 2018-02-27 Lg Innotek Co., Ltd. Rotor for torque sensor

Also Published As

Publication number Publication date
DE102005018293B4 (de) 2024-05-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102015000928B3 (de) Vorrichtung zur Einbringung eines Hilfsdrehmoments in eine Lenkwelle einer elektromechanischen Hilfskraftlenkung
DE102008010904B4 (de) Mehrfach-Kettenzahnrad für ein Fahrrad
DE102005018293B4 (de) Vorrichtung zum Bestimmen eines auf eine Welle ausgeübten Drehmoments
DE102013007072A1 (de) Verfahren zum Herstellen einer Zahnstange einer elektrischen Servolenkungsvorrichtung
DE102013109284B4 (de) Lenkwelle für eine Kraftfahrzeuglenkung
EP2574807B1 (de) Verbindung zwischen einer Welle und einem Nabenbauteil sowie Verfahren zum Herstellen der Verbindung
DE19745690C2 (de) Antriebsvorrichtung für eine Wischanlage, insbesondere für Scheiben an Kraftfahrzeugen
DE69732425T2 (de) Elastisches zahnrad
DE2253041A1 (de) Klauenkupplung
DE4313296A1 (de) Auswuchtbare Wellenverbindung
DE102019209732A1 (de) Hydrodehnspannfutter
DE102008024070A1 (de) Adapter für eine Ausgangswelle eines Getriebes
DE2259985B2 (de) Anordnung zum lösbaren Befestigen einer Nabe oder eines Rades auf einer WeUe
EP3182137A1 (de) Magneteinheit für eine sensoreinrichtung eines kraftfahrzeugs, sensoreinrichtung mit einer magneteinheit und kraftfahrzeug mit einer sensoreinrichtung
DE19636976A1 (de) Betätigungsstange für ein medizinisches, insbesondere endoskopisches Instrument
DE102008013200B4 (de) Nabenstummel
DE10229682C1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Getriebeelementes
DE102015222785B3 (de) Spanneinrichtung
DE10319991B4 (de) Planetengetriebe
DE102008040321B4 (de) Ritzelbefestigung für Planetengetriebe
EP3736201B1 (de) Drehmomentübertragungsbaugruppe für ein fahrrad
DE19939729A1 (de) Antriebsanordnung
DE102006020905B3 (de) Zahnrad für ein Getriebe
DE102009002000A1 (de) Vorrichtung zum Freigeben einer Öffnung vom Innenraum eines Lenkgetriebes zur Lenkungsumgebung
DE10202360B4 (de) Bremsbandzentrierung

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
R082 Change of representative
R012 Request for examination validly filed

Effective date: 20120210

R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee
R020 Patent grant now final