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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine flexible Zahnradgetriebevorrichtung
vom Zylinderhut-Typ gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Diese Vorrichtung soll sich klein und kompakt und gleichzeitig
kostengünstig
unter Verwendung einer geringen Anzahl von Bestandteilen herstellen
lassen.
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Eine
Vorrichtung dieses Typs ist aus der EP-A-0 770 794 bekannt.
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Hintergrund
der Erfindung
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Als
flexible Zahnradgetriebevorrichtungen sind solche Typen bekannt,
von denen ein Bestandteil, nämlich
ihr flexibles außenverzahntes
Zahnrad eine kreisförmige
Form, eine Topfform oder eine Zylinderhutform aufweist. Unter diesen
Typen von flexiblen Zahnradgetriebevorrichtungen hat die Anmelderin
der vorliegenden Anmeldung eine flexible Zahnradgetriebevorrichtung
mit einem flachen zylinderhutförmigen
Zahnrad mit Außenverzahnung
in der JP-A8-166051
und der JP-A8-166052 vorgeschlagen. Die Verwendung eines solchen
flachen zylinderhutförmigen
Zahnrads mit Außenverzahnung
ermöglicht
eine flache Ausbildung einer flexiblen Zahnradgetriebevorrichtung.
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Offenbarung
der Erfindung
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der weiteren Reduzierung
der Anzahl von Bestandteilen sowie der Herstellungskosten einer
flexiblen Zahnradgetriebevorrichtung, die mit einem zylinderhutförmigen,
flexiblen Zahnrad mit Außenverzahnung
versehen ist.
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Zum
Lösen der
vorstehend genannten Aufgabe definieren die Merkmale des Anspruchs
1 eine flexible Zahnradgetriebevorrichtung.
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Genauer
gesagt hat die flexible Zahnradgetriebevorrichtung eine erste Endplatte
und eine zweite Endplatte, die beidseitig entlang einer Vorrichtungs-Achsenrichtung angeordnet
sind und zwischen denen das starre innenverzahnte Zahnrad, das flexible
außenverzahnte
Zahnrad und ein Wellengenerator bzw. Wellenbewegungsgenerator angeordnet sind.
Ferner ist eine Eingangswelle derart angeordnet, dass sie sich durch
den Wellengenerator hindurch erstreckt und mit diesem in feststehender
Weise verbunden ist. Die Eingangswelle ist an dem einen Ende durch
die erste Endplatte drehbar gelagert und an dem anderen Ende durch
die zweite Endplatte drehbar gelagert. Ferner ist ein Lager zum
Abstützen des
starren innenverzahnten Zahnrads und des flexiblen außenverzahnten
Zahnrads zum Ermöglichen von
relativer Rotation von diesen derart angeordnet, dass es den Körper des
flexiblen außenverzahnten Zahnrads
an einer Stelle nahe dem starren innenverzahnten Zahnrads umschließt. Indem
das starre innenverzahnte Zahnrad zwischen einem Innenring des Lagers
und der ersten Endplatte gehalten ist, sind diese drei Elemente
ferner entlang der Vorrichtungs-Achsenrichtung zusammengesetzt,
und die erste Endplatte sowie das starre innenverzahnte Zahnrad
sind mit der Seite des Innenrings mittels einer Mehrzahl von ersten
Befestigungsschrauben gekoppelt, die von der Seite der ersten Endplatte
her angebracht sind. Gleichermaßen
sind ein Außenring des
Lagers, die ringförmige
Verdickung und die zweite Endplatte entlang der Vorrichtungs-Achsenrichtung
zusammengesetzt, so dass die ringförmige Verdickung zwischen dem
Außenring
des Lagers und der zweiten Endplatte gehalten ist und die zweite Endplatte
und die ringförmige
Verdickung mit der Seite des Außenrings
mittels einer Mehrzahl zweiter Befestigungsschrauben gekoppelt sind,
die von der Seite der zweiten Endplatte her angebracht sind.
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Für das vorstehend
genannte Lager wird vorzugsweise ein Kreuzrollenlager verwendet,
das in der Lage ist, Druckbelastung aufzunehmen.
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Bei
der Eingangswelle kann es sich um eine hohle Eingangswelle handeln,
die dazu ausgebildet ist, sich mit ihren beiden Enden durch die
erste und die zweite Endplatte hindurch zu erstrecken. Damit kann
ein Hohlraumbereich der hohlen Eingangswelle für Verdrahtungen und dergleichen
verwendet werden, und eine Rotationsantriebsquelle, wie z. B. ein Motor,
kann auf jeder Seite der ersten und der zweiten Endplatte angeordnet
werden, um dadurch die Flexibilität in der Auslegung der Vorrichtung
zu erhöhen.
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Ferner
sind gemäß der vorliegenden
Erfindung der Innenring und die erste Endplatte als eine einzige
Komponente ausgebildet, was zu bevorzugen ist, da die Anzahl der
Bestandteile reduziert wird und eine Fehlausrichtung dieser Teile
verhindert werden kann. Derartige Effekte lassen sich insbesondere dann
steigern, wenn das starre innenverzahnte Zahnrad, der Innenring
und die erste Endplatte in Form einer einzigen Komponente ausgebildet
sind.
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Gemäß der flexiblen
Zahnradgetriebevorrichtung vom Zylinderhut-Typ mit der vorstehend
beschriebenen Ausbildung sind deren beide Enden durch die erste
und die zweite Endplatte definiert, das flexible außenverzahnte
Zahnrad, das starre innenverzahnte Zahnrad und der Wellengenerator
sind zwischen der ersten und der zweiten Endplatte angeordnet, ein
Lager ist auf einem Außenumfang
des flexiblen außenverzahnten
Zahnrads angeordnet, der Innenring und der Außenring des Lagers sind an
der ersten Endplatte bzw. der zweiten Endplatte befestigt, und die
Eingangswelle zum Drehen des Wellengenerators ist an ihren beiden
Ende durch die erste und die zweite Endplatte drehbar gelagert.
Das Lager und das starre innenverzahnte Zahnrad sind somit einander
benachbart zwischen der ersten und der zweiten Endplatte angeordnet,
die als Vorrichtungsgehäuse
dienen. Somit muss kein zusätzliches
Element als Vorrichtungsgehäuse
angeordnet werden.
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Zum
Verkürzen
der axialen Länge
der flexiblen Zahnradgetriebevorrichtung vom Zylinderhut-Typ der
vorliegenden Erfindung muss ferner die axiale Länge des ringförmigen Körpers des
flexiblen außenverzahnten
Zahnrads mit Zylinderhutform verkürzt werden. Unter Verwendung
des flachen zylinderhutförmigen
flexiblen außenverzahnten
Zahnrads, wie es vorstehend erläutert
worden ist und von der Anmelderin der vorliegenden Anmeldung vorgeschlagen
wird, lässt
sich in einfacher Weise eine flachere Ausbildung der Vorrichtung
erzielen.
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Ferner
können
bei der zylinderhutförmigen flexiblen
Zahnradgetriebevorrichtung der vorliegenden Erfindung die erste
Endplatte, das flexible außenverzahnte
Zahnrad und der Außenring
des Lagers in einfacher Weise miteinander gekoppelt werden, indem
einfach die dicke zylindrische Erhebung bzw. Verdickung, die an
dem Außenumfangsrand
der Membran des flexiblen außenverzahnten
Zahnrads ausgebildet ist, zwischen der ersten Endplatte und dem
Außenring
des Lagers platziert wird. In ähnlicher Weise
können
das starre innenverzahnte Zahnrad, der Innenring des Lagers und
die erste Endplatte in einfacher Weise miteinander gekoppelt werden,
indem einfach das starre innenverzahnte Zahnrad zwischen dem Innenring
und der ersten Endplatte platziert wird.
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Ferner
kann die Vorsprungrichtung der Eingangswelle, mit anderen Worten
die Montageseite des Motors, gewechselt werden, indem lediglich
die erste und die zweite Endplatte an den beiden Enden getauscht
werden, ohne dass sich dadurch eine Änderung der Formgebungen oder
dergleichen des starren innenverzahnten Zahnrads, des flexiblen
außenverzahnten
Zahnrads oder des Wellengenerators ergibt, die die Hauptbestandteile
der Wellengetriebevorrichtung bilden.
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Insbesondere
sind bei der flexiblen Zahnradgetriebevorrichtung vom Zylinderhut-Typ
der vorliegenden Erfindung die erste Endplatte und das starre innenverzahnte
Zahnrad mittels der ersten Befestigungsschrauben miteinander gekoppelt.
Herkömmlicherweise
werden diese drei Elemente unter Verwendung von Schrauben für die vorübergehende
Fixierung vorab fixiert und anschließend mittels Befestigungsschrauben
befestigt. Bei der vorliegenden Erfindung werden die den Schrauben
für die
vorübergehende
Fixierung entsprechenden ersten Befestigungsschrauben dazu verwendet,
diese Elemente miteinander zu koppeln. Daher sind nur die Schrauben
für die
vorübergehende
Fixierung oder die Befestigungsschrauben erforderlich. Somit muss
nur eine Gruppe von Schraubenöffnungen
anstatt von zwei Gruppen von Schraubenöffnungen sowohl für die Schrauben
für die
vorübergehende
Fixierung als auch für
die Befestigungsschrauben gebildet werden. Gemäß der flexiblen Zahnradgetriebevorrichtung vom
Zylinderhut-Typ der vorliegenden Erfindung kann die Anzahl von Bestandteilen
der Vorrichtung reduziert werden, und die Montage ihrer Teile kann
in einfacher Weise erfolgen, so dass sich die Herstellungskosten
vermindern.
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Die
vorstehend genannten Funktionen und Wirkungen finden auch dann Anwendung,
wenn drei Elemente (die zweite Endplatte, die ringförmige Verdickung
des flexiblen außenverzahnten
Zahnrads und der Außenring
des Lagers) mittels der zweiten Befestigungsschrauben miteinander
gekoppelt werden.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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Es
zeigen:
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1 eine
zylinderhutförmige
flexible Zahnradgetriebevorrichtung gemäß einem ersten Ausführugnsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, wobei (A) eine Seitenansicht in der
Blickrichtung des Pfeils A ist, (B) eine Längsschnittansicht entlang einer
Vorrichtungs-Achsenlinie ist und (C) eine Seitenansicht in der Blickrichtung
des Pfeils C ist; und
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2 eine
zylinderhutförmige
flexible Zahnradgetriebevorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, wobei (A) eine Seitenansicht in der
Blickrichtung des Pfeils A ist, (B) eine Längsschnittansicht entlang einer
Vorrichtungs-Achsenlinie ist und (C) eine Seitenansicht in der Blickrichtung
des Pfeils C ist.
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Beste Art
und Weise zum Ausführen
der Erfindung
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Es
wird nunmehr unter Bezugnahme auf die Zeichnungen eine zylinderhutförmige flexible
Zahnradgetriebevorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung beschrieben.
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Erstes Ausführungsbeispiel
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Die 1(A) bis 1(C) zeigen
ein erstes Ausführungsbeispiel
einer zylinderhutförmigen
Zahnradgetriebevorrichtung, die zumindest teilweise gemäß der vorliegenden
Erfindung ausgebildet ist.
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Die
flexible Zahnradgetriebevorrichtung 1 des vorliegenden
Ausführungsbeispiels
ist mit ihren beiden Enden längs
einer Achsenlinie 1a angeordnet, wobei diese Enden durch
eine erste und eine zweite Endplatte 2 bzw. 3 definiert
sind. Die erste Endplatte 2 ist in der Mitte ihrer inneren
Endseite mit einer kreisförmigen
Aussparung 21 versehen. Eine Eingangswelle 4 ist
entlang der Vorrichtungs-Achsenlinie 1a angeordnet und
an ihrem einen Ende durch einen Innenumfangsfläche der kreisförmigen Aussparung 21 über ein
Lager 22 drehbar abgestützt. Die
zweite Endplatte 3 ist ebenfalls in ihrer Mitte mit einer
Durchgangsöffnung 31 ausgebildet.
Das andere Ende der Eingangswelle 4 ist durch eine Innenumfangsfläche der
Durchgangsöffnung 31 über ein
Lager 32 drehbar lagert. Ein äußeres Ende 41 der
Eingangswelle 4 ragt aus der Durchgangsöffnung 31 heraus nach
außen.
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Ferner
ist ein flexibler Zahnradgetriebemechanismus ist zwischen den beiden
Endplatten 2 und 3 untergebracht. Dieser flexible
Zahnradgetriebemechanismus beinhaltet ein ringförmiges, starres, innenverzahntes
Zahnrad 5, ein zylinderhutförmiges, flexibles, außenverzahntes
Zahnrad 6 und einen Wellengenerator 7. Das flexible
außenverzahnte Zahnrad 6 besitzt
einen ringförmigen
Körper 61,
eine Außenverzahnung 62,
die auf einem Außenumfangsflächenbereich
an einem offenen Ende auf einer Seite des Körpers gebildet sind, und eine
ringförmige Membran 63,
die sich zu dem anderen offenen Ende des Körpers fortsetzt und sich rechtwinklig
zu dem offenen Ende des Körpers
radial nach außen
erstreckt. Das starre innenverzahnte Zahnrad 5 ist auf
dem Umfang der Außenverzahnung 62 angeordnet
und auf seiner Innenumfangsfläche
mit einer Innenverzahnung ausgebildet, die mit der Außenverzahnung in
Eingriff bringbar ist. Der Wellengenerator 7 ist im Inneren
des Körpers 61 an
einer Stelle angebracht, an der die Außenverzahnung 62 ausgebildet
ist.
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Der
Wellengenerator 7 ist bei diesem Beispiel durch eine starre
Steuerscheibe 71 mit elliptischer Gestalt und ein Wellenlager 72 gebildet,
das auf der Außen umfangsfläche der
Steuerscheibe 71 befestigt ist. Die Eingangswelle 4 erstreckt
sich durch die Mitte der starren Steuerscheibe 71 und ist
mit dieser fest verbunden. Ferner ist die Eingangswelle 4 mit
einer Rotationsantriebsquelle verbunden, bei der es sich z. B. um
einen Motor (nicht gezeigt) handelt.
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Mit
dem Wellengenerator 7 wird das flexible außenverzahnte
Zahnrad 6 in seinem Bereich der Außenverzahnung 62 elliptisch
verformt, um mit der Innenverzahnung 51 an beiden Enden
entlang der Hauptachse der Ellipsenform in Eingriff zu kommen. Wenn
sich die Eingangswelle 4 dreht, dreht sich auch der Wellengenerator 7,
so dass die in Eingriff befindlichen Bereiche der Außenverzahnung
und der Innenverzahnung 62, 51 entlang der Umfangsrichtung bewegt
werden. Die Anzahl der Zähne
der Außenverzahnung 62 ist
typischerweise um zwei geringer ist als diejenige der Innenverzahnung 51,
so dass bei der Bewegung der in Eingriff stehenden Bereiche in Umfangsrichtung
eine relative Drehung, die in der Drehzahl im Vergleich mit der
Eingangsdrehung stark reduziert ist, zwischen dem außenverzahnten
Zahnrad und dem innenverzahnten Zahnrad erzeugt wird. Diese relative
Drehung kann von dem innenverzahnten Zahnrad oder von dem außenverzahnten
Zahnrad abgenommen werden. Da dieser Drehzahlreduktionsmechanismus
allgemein bekannt ist, wird auf dessen detaillierte Erläuterung
in dieser Beschreibung verzichtet.
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Weiterhin
ist an der Außenumfangsseite
des Körpers 61 des
flexiblen Zahnrads 6 mit Außenverzahnung ein Kreuzrollenlager 8 zwischen
der zweiten Endplatte 3 und dem starren Zahnrad 5 mit
Innenverzahnung vorgesehen. Das Kreuzrollenlager 8 weist einen
Außenring 81,
einen Innenring 82 und eine Mehrzahl von Rollen 83 auf,
die in nacheinander schräg
zueinander stehender Weise zwischen dem Außenring und dem Innenring derart
angeordnet sind, dass sie eine Rollbewegung ausführen können.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist zwischen einer ringförmigen
Endfläche 61a des
Außenrings 61 des
Kreuzrollenlagers 6 und einer innenseitigen Endfläche 32a der
zweiten Endplatte 3, die der Fläche 61a zugewandt
ist, die zylindrische Verdickung 64 des flexiblen Zahnrads 6 mit
Außenverzahnung
in einer Art angeordnet, dass sie von diesen Elementen von beiden
Seiten her sandwichartig eingeschlossen ist. Diese drei Elemente
sind mit einer Mehrzahl von zweiten Befestigungsschrauben-Öffnungen 9 entlang
der Umfangsrichtung versehen. Die zweite Endplatte 3 und
die ringförmige
Verdickung 64 des flexiblen Zahnrads 6 mit Außenverzahnung
sind mit dem Außenring 81 des
Kreuzrollenlagers 8 gekoppelt, und zwar mittels zweiter
Befestigungsschrauben 9a, die in die Schraubenöffnungen 9 eingeschraubt
sind. Ferner ist die Vorrichtung 1 des vorliegenden Ausführungsbeispiels
an einem Gehäuse
einer Rotationsquelle, wobei es sich z. B. um einen Motor (nicht
gezeigt) handelt, mittels dieser zweiten Befestigungsschrauben 9a fest
angebracht.
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Auf
der anderen Seite ist das starre Zahnrad 5 mit Innenverzahnung
in einer Art vorgesehen, dass es beidseitig zwischen einer ringförmigen Endfläche 82a des
Innenrings 82 des Kreuzrollenlagers 8 und einer
ringförmigen
Endfläche 23 der
ersten Endplatte 2 angeordnet ist, wobei die ringförmige Endfläche 23 der
Endfläche 82a gegenüber liegt.
Diese drei Elemente sind mit ersten Befestigungsschrauben-Öffnungen 11 ausgebildet.
Mittels erster Befestigungsschrauben 11a, die in diese
Schraubenöffnungen 11 eingeschraubt
sind, sind die erste Endplatte 2 und das starre Zahnrad 5 mit
Innenverzahnung mit dem Innenring 82 des Kreuzrollenlagers 8 gekoppelt.
Die Vorrichtung 1 dieses Beispiels ist mittels der ersten Befestigungsschrauben 11a auch
an einem Gehäuse auf
der Lastseite (nicht gezeigt) fest angebracht.
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Wie
vorstehend erläutert
worden ist, ist bei der flexiblen Zahnradgetriebevorrichtung 1 vom
Zylinderhut-Typ gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
die Eingangswelle an ihren beiden Enden zwischen der ersten und
der zweiten Endplatte 2 und 3 abgestützt. Ferner
sind das starre innenverzahnte Zahnrad und das Kreuzrollenlager
einander benachbart zwischen der ersten und der zweiten Endplatte 2, 3 angeordnet.
Der Außenring
des Kreuzrollenlagers und das starre innenverzahnte Zahnrad haben
somit die Funktion eines Vorrichtungsgehäuses. Daher ist kein zusätzliches
Element zum Bilden der Gehäusevorrichtung
erforderlich. Ferner ist die Distanz zwischen den beiden Endplatten,
d. h. die axiale Länge
der Vorrichtung, von der axialen Länge des zylinderhutförmigen flexiblen
Zahnrads mit Außenverzahnung
abhängig,
das zwischen den Endplatten angeordnet ist. Auf diese Weise lässt sich eine
extrem flache flexible Zahnradgetriebevorrichtung vom Zylinderhut-Typ
schaffen, indem das als kurzer Körper
ausgebildete flexible Zahnrad mit Außenverzahnung verwendet wird,
das von der Anmelderin der vorliegenden Anmeldung vorgeschlagen worden
ist, wie dies vorstehend erläutert
wurde.
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Weiterhin
kann die Richtung, in der die Eingangswelle vorsteht, oder die Befestigungsseite
des Motors geändert
werden, indem lediglich die erste und die zweite Endplatte entfernt
werden, ohne dass eine Änderung
der Formgebung oder dergleichen des starren Zahnrads mit Innenverzahnung,
des flexiblen Zahnrads mit Außenverzahnung
oder des Wellengenerators vorgenommen wird, bei denen es sich um
die Hauptkomponenten der Wellengetriebevorrichtung handelt. Ferner
lässt sich
eine hohle Vorrichtung in einfacher Weise realisieren, indem eine
hohle Welle als Eingangswelle zum Hindurchführen durch die Endplatten verwendet
wird.
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Es
ist darauf hinzuweisen, dass bei der zylinderhutförmigen flexiblen
Zahnradgetriebevorrichtung 1 gemäß diesem Beispiel die zylindrische
Verdickung 64 des flexiblen Zahnrads 6 mit Außenverzahnung und
die zweite Endplatte 3 mittels der zweiten Befestigungsschrauben 9a mit
dem Außenring 81 gekoppelt
sind. Ferner ist die Vorrichtung 1 dieses Beispiels an
einem Gehäuse
eines Motors (nicht gezeigt) mittels der zweiten Befestigungsschrauben 9a fest
angebracht. In gleicher Weise sind das starre Zahnrad 5 mit
Innenverzahnung und die erste Endplatte 2 mittels der ersten
Befestigungsschrauben 11a mit dem Innenring 82 gekoppelt,
und die Vorrichtung 1 ist durch diese an einem Gehäuse auf
der Lastseite fest angebracht.
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Wie
vorstehend beschrieben worden ist, ist dieses Beispiel derart ausgebildet,
dass die drei Elemente miteinander gekoppelt sind, wobei die Vorrichtung
ferner unter Verwendung derselben Schrauben an den Gehäuseeinrichtungen
des Motors und der Lastseiten fest angebracht ist. Daher müssen weder Öffnungen
für temporäere Fixierschrauben
noch Befestigungsschrauben-Öffnungen
gebildet werden, sondern es genügt
die Ausbildung von nur einer Gruppe von Schraubenöffnungen.
Da die Anzahl und die Art der Schrauben vermindert sind, lassen
sich auch die Verfahrensschritte für den Montagevorgang reduzieren.
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Zweites Ausführungsbeispiel
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2 zeigt
ein zweites Beispiel einer flexiblen Zahnradgetriebevorrichtung
vom Zylinderhut-Typ, die zumindest zum Teil gemäß der vorliegenden Erfindung
ausgebildet ist. Die flexible Zahnradgetriebevorrichtung 50 des
vorliegenden Beispiels hat die gleiche Grundkonstruktion wie die
in 1 dargestellte flexible Zahnradgetriebevorrichtung
vom Zylinderhut-Typ, so dass Elemente, die in 1 gezeigten
Elementen entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet
sind und auf eine Erläuterung
von diesen verzichtet wird.
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Die
flexible Zahnradgetriebevorrichtung 50 gemäß dieser
Ausführungsform
hat ihr charakteristisches Merkmal darin, dass eine Eingangswelle
vom hohlen Typ zum Bilden einer hohlen flexiblen Zahnradgetriebevorrichtung
verwendet wird. Zu diesem Zweck sind bei dieser Ausführungsform
die erste und die zweite Endplatte 510 und 520 als
zylinderringförmige
Platten ausgebildet, die mit zentralen Öffnungen mit im Wesentlichen
gleicher Größe versehen sind,
und es ist eine hohle Eingangswelle 550 durch diese Platten
hindurchgeführt
und von diesen drehbar abgestützt.
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Im
Spezielleren ist die hohle Eingangswelle 550 über Lager 530 und 540 durch
die Innenumfangsflächen
der Endplatten 510 und 520 drehbar gelagert. Ein
Ende 551 der hohlen Eingangswelle 550 steht von
der Endplatte 520 leicht vor, wobei mit diesem Ende 551 eine
Ausgangswelle eines (nicht gezeigten) Antriebsmotors verbunden ist.
Bei der vorliegenden Ausführungsform
ist ein Wellengenerator 7 als eine der Komponenten des
flexiblen Zahnradgetriebemechanismus mit einer starren Steuerscheibe 71a versehen,
die einstückig
an der Eingangswelle 550 ausgebildet ist. Die übrigen Bereiche
sind die gleichen wie diejenigen bei der ersten Ausführungsform.
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Bei
der auf diese Weise ausgebildeten Zahnradgetriebevorrichtung 50 vom
Zylinderhut-Typ lassen sich wiederum ähnliche Funktionen und Wirkungen
wie diejenigen der vorgestehen beschriebenen flexiblen Zahnradgetriebevorrichtung 1 erzielen.
Da die Durchgangsöffnung 560 im
Zentrum der Vorrichtung ausgebildet ist, ist es darüber hinaus
möglich, diese
Durchgangsöffnung
zum Anordnen von anderen Elementen, verschiedenen Verdrahtungen
oder dergleichen zu verwenden.
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Industrielle
Anwendbarkeit
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Wie
im Vorangehenden erläutert,
wird bei der flexiblen Zahnradgetriebevorrichtung vom Zylinderhut-Typ
die Eingangswelle zwischen der ersten und der zweiten Endplatte überbrückt, wobei
beide Enden de Welle abgestützt
sind und wobei das Lager und das starre Zahnrads mit Innenverzahnung
einander benachbart zwischen diesen Platten angeordnet sind. Der
Außenring
des Lagers und das starre innenverzahnte Zahnrad haben somit die
Funktion einer Gehäusevorrichtung,
so dass ein zusätzliches Element
für die
Montage zu der Gehäusevorrichtung eliminiert
ist.
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Bei
flacher Ausbildung des zylinderhutförmigen flexiblen Zahnrads mit
Außenverzahnung
kann ferner eine kleine und kompakte Vorrichtung mit kurzer axialer
Länge verwirklicht
werden.
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Weiterhin
kann der Antriebsmotor auf beiden Seiten der Vorrichtung angebracht
werden, indem lediglich die Formgebung der ersten und der zweiten Endplatte
geändert
wird oder die Anbringseiten dieser Endplatten gewechselt werden,
ohne dass eine Änderung
der Konstruktion und dergleichen des starren innenverzahnten Zahnrads,
des flexiblen außenverzahnten
Zahnrads und/oder des Wellengenerators erfolgt, die den flexiblen
Zahnradgetriebemechanismus bilden.
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Ferner
werden bei der flexiblen Zahnradgetriebevorrichtung vom Zylinderhut-Typ, wenn diese an
dem Gehäuse
eines Motors oder dergleichen angebracht wird, die Komponenten der
Vorrichtung, die das starre innenverzahnte Zahnrad und das flexible außenverzahnte
Zahnrad beinhalten, gleichzeitig miteinander gekoppelt. Der Montagevorgang
von diesen lässt
sich somit vereinfachen, und die Anzahl ihrere Bestandteile lässt sich
ebenfalls vermindern.
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Da
ferner das zylinderhutförmige
flexible Zahnrad mit Außenverzahnung
verwendet wird, lässt sich
die Torsionsfestigkeit des Membranbereichs steigern, und aus diesem
Grund lässt
sich auch die Steifigkeit der Vorrichtung im Vergleich zu dem Fall steigern,
in dem ein topfförmiges
flexibles Zahnrad mit Außenverzahnung
verwendet wird.
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Insbesondere
sind bei der flexiblen Zahnradgetriebevorrichtung vom Zylinderhut-Typ
die zylindrische Verdickung des flexiblen Zahnrads mit Außenverzahnung
und die zweite Endplatte unter Verwendung der zweiten Befestigungsschrauben
mit dem Außenring
des Lagers gekoppelt, und gleichzeitig ist die Vorrichtung unter
Verwendung der gleichen zweiten Befestigungsschrauben an dem Gehäuse eines Motors
(nicht gezeigt) angebracht. In ähnlicher
Weise sind das starre Zahnrad mit Innenverzahnung und die erste
Endplatte mit dem Innenring des Lagers gekoppelt und ist die Vorrichtung
mittels der gleichen ersten Befestigungsschrauben mit der Lastseite
verbunden.
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Auf
diese Weise sind unter Verwendung der gleichen Schrauben die drei
Elemente aneinander befestigt, und gleichzeitig ist die Vorrichtung
mit der Motorseite oder der Lastseite verbunden. Im Unterschied
von dem Stand der Technik müssen
somit nicht beide Öffnungen,
nämlich
die Öffnungen
für vorübergehende
Fixierschrauben und Öffnungen
für die Befestigungsschrauben,
ausgebildet werden, sondern es ist möglich, nur eine Art von Schraubenöffnungen
zu bilden. Darüber
hinaus können
die Anzahl und die Arten der Schrauben reduziert werden, so dass
auch die Schritte für
den Montagevorgang in vorteilhafter Weise reduziert werden können.
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Es
ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass die Erfindung ausschließlich durch
die nachfolgenden Ansprüche
definiert ist.