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In
Deutschland werden zentrale Trinkwassererwärmungsanlagen wegen der bisher
angenommenen Spitzenbedarfszahlen (DIN 4708) überwiegend mit Trinkwasserspeichern
ausgerüstet.
Auch Anlagen mit thermischen Solarkollektoren werden üblicherweise
mit bivalent beheizten Speicher-Trinkwassererwärmern nach 7 ausgerüstet. Die Speicher haben zwei
Heizflächen
und werden oben von Primärenergie
auf ca. 60°C
aufgeheizt und im unteren Speicherteil von Solarenergie auf die
jeweils mögliche
Temperatur vorgewärmt.
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Zur
Nutzung, d.h. für
Zapfung und Zirkulation wird die Austrittstemperatur des Speichers
von 60°C über Trinkwassermischer
für das
Warmwasser-Verteilnetz mit Kaltwasser auf 45 bis 50°C herunter
gemischt. Der Nachteil dieser üblichen
Reihenschaltung mit Nachheizung auf 60°C liegt in einem garantierten
Primärenergieverbrauch
von 28 % für
eine unnötige
Temperaturerhöhung
von zum Beispiel 50°C im
Vorwärmer
auf 60°C
im Nachwärmer.
(empfohlene Mindesttemperatur 50°C
für Ein-
u. Zweifamilienhäuser
nach DVGW-Arbeitsblatt W551)
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In
Anlagen mit größerem Verteilnetz,
bei denen auf die Zirkulation nicht verzichtet werden kann, nimmt
man aus Komfort- und Hygienegründen
erhebliche Wärmeverluste
für die
Warm- und Zirkulationsleitungen in Kauf. Die durch Auskühlung des Wassers
im Verteilnetz auftretendenden Zirkulationsverluste senken den Nutzungsgrad
der zentralen Trinkwassererwärmung
um ca. 50 %.
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Wird
die Trinkwasserzirkulationsleitung wie üblich bei bivalenten Solarspeichern
oben am Behälter
angeschlossen und die Anschlussleitung des Trinkwassermischers an
Kaltwasser, so werden die Zirkulationsverluste in Anlagen nach 7 fast ausschließlich von
Primärenergie
gedeckt!
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Auch
der Heizwasserspeicher mit integriertem Trinkwassererwärmer nach 8 hat diesen Nachteil. Nur,
wenn die Solarenergie ausreicht den ganzen Heizwasser- und Trinkwasserspeicher über 60°C zu erwärmen, wird
Solarenergie auch zur Deckung der Zirkulationsverluste genutzt.
Das ist aber erfahrungsgemäss
nur dann der Fall, wenn, wie im Urlaub, kein Bedarf vorliegt.
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Die
Trinkwassertemperatur im oberen Trinkwasserspeicher nach 8 bewegt sich im Winter sogar
auf dem hohen Niveau der Heizungsvorlauftemperatur das heißt bis zu
85°C. Die
Nutzung der Solarenergie für
Trinkwassererwärmung
geht dabei gegen 0 %. Ein 10 qm großes Kollektorfeld benötigt für eine Temperaturerhöhung von
10 K im Speicher über
zwei Stunden! Die Solar-Heizfläche
sitzt außerhalb
des senkrechten Leitblechkanals und muss das gesamte Volumen unter
dem Trinkwasserspeicher auf mindestens 60°C aufheizen bevor überhaupt
Solar-Wärme
für die
TWE genutzt werden kann. Ansonsten wird grundsätzlich Primärenergie zur Beheizung der
Trinkwassererwärmungsanlage
verwendet.
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Mit
zunehmender Verwendung alternativer Energiequellen wie Holz, Pellet
und Stroh werden an Stelle von Trinkwasserspeichern auch Heizwasserspeicher
eingesetzt. Die Trinkwassererwärmung
wird mit, darin integriertem Speicher wie nach 8 oder über externe Durchflusserhitzer
oder Trinkwasserspeicher vorgenommen. Aus hygienischen Gründen und
zur Verbesserung der Heizmittelauskühlung werden zunehmend Durchflusserhitzer
in Form von Rippenrohr- oder Platten-Wärmeaustauschern eingesetzt
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Trinkwassererwärmungsanlagen
in Mehrfamilienhäusern,
Hotels usw. sind aber aus hygienischen Gründen (Legionellen-Problematik)
mit 60°C zu
betreiben (Ein- und Zweifamilienhäuser mindestens 50°C). Als Folge
dieser Betriebsweise ist aber in allen Trinkwassergebieten mit mehr
als (8°dH)
mit Verkalkung der üblichen
Durchflusserhitzer zu rechnen.
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Ein
ernstzunehmender Hinweis auf diese Verkalkungsgefahr von Durchflusserhitzern
ist in der neuen VDI Richtlinie 6003 gegeben. Dort werden Durchflusserhitzer
und Speicherladesysteme je nach Bauart des Wärmeübertragers als „Geräte mit erhöhtem Verkalkungsrisiko" eingestuft.
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Als
Heizwasserspeicher werden vielfältige Systeme
eingesetzt in denen die Zuleitung und Ableitung von verschieden
temperiertem Heizwasser in den Behälter entweder sehr einfach
wie in 8 und mit negativen
Folgen für
die Schichtung und den Entnahmewirkungsgrad, oder mit hohem Regelungsaufwand
kompliziert und kostenaufwendig, wie für Großanlagen erfolgt.
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Das
hat dazu geführt,
dass wirtschaftlich einsetzbare Heizwasserschichtenspeicher die
auch den, mit Ansteigen der Trinkwarmwassertemperaturen höheren Anforderungen
genügen,
praktisch nicht zur Verfügung
stehen.
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Alle
bekannten Solarspeicherkessel und Heizwasserspeichersysteme für Solarenergie,
Biobrennstoffe und alternativer Energie haben im Bezug auf den Einsatz
von Primärenergie
einen gemeinsamen Nachteil.
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Bei
jeder bekannten Lösung
wird der obere Teil des Speichers (Bereitschaftsvolumen) wie im
Solarspeicherkessel nach 9 vom Öl-Gaskessel
aufgeheizt mit einer Mindest-Heizwassertemperatur (Bereitschaftstemperatur)
betrieben die beispielsweise „12
K über
Trinkwarmwasser-Temperatur" eingestellt
ist.
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Bei
Ein- und Zweifamilienhäusern
bedeutet dass wegen der Hygienevorschriften (DVGW 551) eine Heizwassertemperatur
von 65°C
und bei Mehrfamilienhäusern
75°C im
Bereitschaftsvolumen des Heizwasserspeichers.
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Die
Bereitschaftstemperatur liegt so hoch, weil der entern angeschlossene
Durchfluss-Trinkwassererwärmer diese
Temperatur zur Deckung der Bedarfsspitzen in der der Trinkwassererwärmungsanlage
benötigt.
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Das,
vom integrierten Öl-Gas-Kessel über Primärenergie
aufgeheizte Bereitschaftsvolumen im oberen Teil des Solarspeicherkessels
nach 9 wird auf 65°C aufgeheizt.
(Bereitschaftstemperatur im Ein- und Zweifamilienhaus)
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Das
durch Solarenergie aufgeheizte Heizwasservolumen des Solarspeicherkessels
mit meistens niedrigerem Temperaturniveau (Beispiel 55°C) befindet
sich in 9 unterhalb
des Öl-Gas-Kessels.
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Bei
der üblichen
Entnahme von Heizwassermengen für
den externen Durchfluss-Trinkwassererwärmer oben
am Heizwasserspeicher wird durch die Reihenschaltung der temperaturgeschichteten
Heizwasservolumina nach 9 ein
ungewollter Primärenergieverbrauch
von mindestens 25 % bezogen auf die Trinkwassererwärmungsleistung
für die
unnötige Temperaturüberhöhung von
55°C auf
65°C in
Kauf genommen. In Mehrfamilienhäusern
liegt der Anteil an Primärenergie
wegen der 10 K höheren
Betriebstemperaturen sogar über
33 %.
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Der
gleiche Nachteil bezogen auf die Nutzung alternativer Energie entsteht
bei Solarspeicherkesseln und Heizwasserschichtenspeichern mit Bereitschaftsvolumen
und Mindestheizwassertemperatur auch für die, auf gleiche Weise angeschlossene Heizung.
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Insgesamt
entsteht bei der Nutzung von Solarenergie für Trinkwassererwärmung und
Heizung durch die beschriebenen Nachteile der bekannten Systeme
ein ungewollter Primärenergieverbrauch von
30 %.
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Neuheit
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Die
Brennwertnutzung, die Anwendung von Bio-Brennstoffen, die Nutzung
von Solarenergie und der Einsatz von Wärmepumpen und Brennstoffzellen für Heizung
und Trinkwassererwärmung
kann in Anlagen mit Trinkwasserzirkulation durch geeignete Ausführung und
Anordnung des Durchflusserhitzers im Heizwasserspeicher, durch Einführung eines
neuartigen Heizwasserverteilers und durch den verbesserten Anschluss
der Verbraucher an den Heizwasserschichtenspeicher energetisch um
25–40
% verbessert werden.
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Zur
Beseitigung des beschriebenen Verkalkungsrisikos für Durchflusserhitzer
wird nach Patentanspruch 1 vorgeschlagen an Stelle von Plattenwärmeaustauschern
und Wärmeaustauschern
mit Rippenrohren dünnwandige
flachovale Rohre (Membran-Ovalrohr) nach 2 einzusetzen.
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Es
liegen Erfahrungen vor, wonach die selbstreinigende Eigenschaft
solcher Heizflächen durch
die auftretenden Druckschwankungen zwischen ca. 1 bar Fließdruck und
ca. 10 bar Ruhedruck im Trinkwasser gegeben ist.
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Die
Rohre verformen sich membranförmig federnd
wodurch eine bleibende Kesselsteinbildung an der Rohrwand verhindert
wird.
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Die
flachovale Form kann für
den Vorwärmer (5)
in 1 leicht beim Aufwickeln dünner Rohre auf den Leitmantel
(4) durch parallel laufende seitliche Rollen in einem Arbeitsgang
mit dem Wickeln erzeugt werden.
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Für die tellerförmigen Spiralen
des Nachwärmers
(6) in 1 und der Heizfläche für die Zirkulation
(11) ist das flachovale Profil nach dem Wickeln von rundem
Rohr durch nachträgliches
Pressen der Spiralen zwischen zwei flachen Werkzeugen zu erreichen.
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Die
neuartige Bauweise des Durchflusserhitzers nach Patentanspruch 1
ermöglicht
den wartungsfreien Einsatz in allen heute vorkommenden Wässern und
für jede
Art der Wärmeerzeugung.
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Durch
zwangsweise Heizwasserumströmung
des Vorwärmen
(5) zwischen Außenmantel
(1) und Leitblech (4) werden mit Hilfe der drehzahlgesteuerten
Umwälzpumpe
(22) so hohe Wärmeübergangszahlen
erreicht, dass die Auskühlung
des Heizwassers bis in die Nähe
der Kaltwassertemperatur möglich
wird. Diese Eigenschaft ermöglicht
wiederum eine Reduzierung des erforderlichen Heizwasser-Speicherinhaltes,
die zusätzliche
Nutzung des Kesselwasser-Inhaltes,
die Verbesserung der Kondensationsbedingungen für Brennwertkessel und die bessere
Auskühlung
des Rücklaufwassers
für Fernheizung
und Solarkollektoren.
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Berechnungen
dazu haben gezeigt, dass im Wohnungsbau und in Hotels mit der heute üblichen Auslegung
der Kesselleistung für
den Heizungswärmebedarf
und einem Zuschlag für
die Trinkwassererwärmung
(DIN 4708) von 1 bis 1000 Wohnungen zusätzlich zum üblichen Kesselwasserinhalt
nur ein geringes Speichervolumen im Heizwasserspeicher erforderlich
ist (Für
ale Objekte zwischen 1 und 1000 Wohnungen weniger als 250 Liter
Inhalt).
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Die
neuen Anforderungen an Trinkwassererwärmer im Bezug auf vielfältige Wärmequellen
wie Solarenergie, Brennwertkessel, Holzheizung, Wärmepumpe,
Brennstoffzelle werden mit dem besonderen Einbau des Durchflusserhitzers
(2) in einen senkrecht stehenden Heizwasserspeicher (1)
mit zentrisch angeordnetem Heizwasserverteiler (13) und der
Anordnung der Heizfläche
für die
Zirkulation (11) erfüllt. 1 zeigt
die nach Patentanspruch 2 erforderliche Ausrüstung des Heizwasserschichtenspeichers
mit dem Trinkwassermischer (9), der Zirkulation (3),
der drehzahlgeregelten Heizwasserumwälzpumpe (22) und dem
Anschluss alternativer Wärmeenergiequellen
an den Vorlauf (17) und den Rücklauf (21).
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Die
Drehzahl der Pumpe (22) wird in Abhängigkeit von der Temperatur
nach dem Vorwärmer
im Anschluss (7) an der Messstelle (27) gesteuert.
An der Messstelle (27) wird im Zirkulationsbetrieb auch die
Austrittstemperatur des Zirkulationswassers nach der Heizfläche (11)
erfasst. Bei ausreichender Temperaturerhöhung wird das Leitungsnetz
(10) mit Wasser aus dem Anschluss (7) versorgt.
Zum Beispiel werden im Falle der alternativen Beheizung mit Solarenergie,
mit dem Solarvorlauf angeschlossen am Anschluss (17) und
Solarrücklauf
angeschlossen an Anschluss (21) bei geringfügig höherer Temperatur des
Solarvorlaufs gegenüber
dem Zirkulationstrinkwasser, die Zirkulationswärmeverluste zu 100 % mit Solarenergie
gedeckt.
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Die
nach Patentanspruch 3 gewählte
Anordnung von Vorwärmer
(5), Nachwärmer
(6) und der Heizfläche
für die
Zirkulation (11) in Verbindung mit dem Trennblech (4)
ermöglicht
zum Beispiel die Nutzung von Solarenergie für Ein- und Zweifamilienhäuser in
drei Temperaturstufen. Stufe 1 von 10 bis 45°C mit dem Vorwärmer (5),
Stufe 2 von 45–50°C für die Zirkulation
an der Heizfläche
(11) und Stufe 3 von 50°C
bis 55°C
für die
Nachwärmung
auf 55°C
am Nachwärmer
(6).
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Voraussetzung
zur geschilderten stufenweisen Beheizung des Durchflusserhitzers
mit Solarenergie ist allerdings der selbstregelnd schichtenbildende
Zuleitung des Solarvorlaufs (17) so, dass in Abhängigkeit
von der jeweiligen Temperatur des Solarvorlaufwassers und der jeweiligen
Temperaturzone im Behälter
die Solarwärmezufuhr
optimal und auf der richtigen Höhe
erfolgt.
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Nach
Patentanspruch 4 wird dieses Problem sowohl für das einströmende Solarvorlaufwasser (17)
oben am Behälter
als auch für
das eintretende Rücklaufwasser
(18) unten am Behälter
durch den Heizwasserverteiler (12) in Verbindung mit dem
Leitblech (13) gelöst. 3 zeigt
den Querschnitt durch die doppelgängige Spirale zur Heizwasserführung, die
sich durch das Aufwickeln eines einfachen billigen rechteckigen
Blechs auf das zentrale Rohr (12) mit dem Schlitz (14)
ergibt.
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In 4 ist
die eine mögliche
Verteilung der bei (17) und (18) eintretenden
Heizwassermengen durch Strömungspfeile
dargestellt. Die Strömungsgeschwindigkeit
des Heizwassers wird vom Eintritt (17) oder (18) über die
Doppelspirale (13) auf den rechteckigen Austrittsquerschnitt
in den Behälter
um den Faktor 60 herabgesetzt so dass sich unter Nutzung der Physikalischen
Eigenschaften des erwärmten Wassers
in einer kälteren
oder wärmeren
Behälterumgebung
selbstregulierend die gewünschte
temperaturgeschichtete wirkliche Verteilung des zuströmenden Heizwassers
ergibt. Kaltes Wasser wird nach unten verteilt, warmes Wasser steigt
auf dem Weg durch die Spirale nach oben. Negative Auswirkungen des
Temperaturunterschiedes zwischen dem Wasser im Rohr (12)
und dem Wasser im Behälter
(1) (Temperaturausgleich) sind durch die isolierender Wirkung
der mehrgängigen
Spirale 13 verhindert. (geringer Wärmeübergang durch mehrere Wände und
Wasserschichten bei laminarer Strömung).
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Auf
die oben geschilderte Weise wird nach Patentanspruch 4 und 5 durch
ein einziges Bauteil nicht nur der zwangsweise Verbrauch von Primärenergie
wie in Bild 1 und 2 vermieden, sondern gleichzeitig wird der thermischen
Nutzungsgrad für
die Solarkollektoren verbessert. Die Verbesserung des thermischen
Nutzungsgrades für
die Kollektoren resultiert aus einer erheblichen Steigerung der
Entnahmemengen aus dem solarbeheizten Vorwärmen (5) (bessere
Kühlung,
bessere Nutzung).
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Die
Beheizung des Schichtenspeichers (1) vom Heizkessel aus
erfolgt über
den Kesselvorlauf am Anschluss (15). Die drehzahlgeregelte
Heizwasserpumpe (22) ist im Kesselrücklauf (16) beispielsweise
in Verbindung mit einem federbelasteten Überströmventil (26) so eingebaut,
dass alle normalen Trinkwasserzapfungen aus Wärmeinhalt des Heizwasserspeichers
gedeckt werden können.
In diesem Falle strömt
das Rücklaufwasser
vom Anschluss (16) über
die Pumpe (22) zum Anschluss (18) und über den
Heizwasserverteiler (12) und den unteren Teil des Leitbleches
(13) selbstregelnd temperaturgeschichtet in den Behälter zurück.
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Nur
bei Spitzenzapfungen und dann, wenn die, im Behälter (1) gespeicherte
Wärmemenge
nicht mehr ausreicht um die Zapfleistung abzudecken steigt die Drehzahl
der Umwälzpumpe
(22), gesteuert durch den Temperaturfühler (27), so hoch
an, dass der erforderliche Differenzdruck zum Öffnen des federbelasteten Überströmventils
(26) überschritten
wird und der Behälter über den
Vorlauf (15) vom Wärmeerzeuger
aufgeheizt wird.
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Für Große Trinkwassererwärmungsanlagen mit
mehr als 3 Liter Leitungsinhalt werden nach DVGW – Arbeitsblatt
W 551 für
das Warmwasserverteilnetz (10) 60°C gefordert. Diese hohe Trinkwassertemperatur
wird nicht von allen Wärmepumpenbauarten
erreicht. Aus diesem Grunde ist der Einbau einer elektrischen Heizpatrone
(24) oberhalb der Heizfläche für die Zirkulation (11)
vorgesehen. Damit ist es möglich
bei Anschluss des Wärmepumpenvorlaufs
am Anschluss (17) die Vorwärmung des Trinkwassers über den
Vorwärmer
(5) und die Heizfläche (11)
von zum Beispiel 10°C
auf 50°C
mit der Wärmepumpe
vorzunehmen und die Nachwärmung
auf 60–70°C über den
Nachwärmer
(6) mit Hilfe der elektrischen Heizpatrone.
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Der
neuartige Heizwasserverteiler mit den Bauteilen (12), und
(13) ist genau so vorteilhaft wie im zuvor beschriebenen
Trinkwassererwärmer
mit Heizwasserspeicherung auch einsetzbar in reinen Heizwasserschichtenspeichern
nach 5. Um für größere Objekte
auch mehrere Wärmequellen
und mehrere Verbraucher anschließen zu können wird hier nach Anspruch
7 das zentrale Rohr (12) durch Einbau von zwei zusätzlichen
Trennblechen (28) und (29) und die beiden Verschlussbleche
(45) und (46) ausgerüstet. Durch den Anbau von 4
Anschlüssen (30),
(31), (32) und (34) entstehen zwei getrennt nutzbare
Heizwasserverteilsysteme die zum Beispiel für Solarenergie (43)
und (44) und Wärmepumpe (35),
verwendet werden können.
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Der übliche Anschluss
des mit Primärenergie beheizten
Kessels (42) an den Anschlüssen (47) und (48)
mit der Bereitschaftstemperatur von ca. 75°C im oberen Behälter hat
bei allen bekannten Heizwasser-Speichersystemen den Nachteil dass
durch die Reihenschaltung von vorgewärmtem und nachgewärmtem (Mindesttemperatur
zur Betriebsbereitschaft) Heizwasservolumen bei Versorgung der Verbraucher
Heizung (36) und Trinkwassererwärmung (37) über den üblichen
Anschlussstutzen (38) ein ungewollter Verbrauch von Primärenergie
entsteht.
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Beispiel:
In Großanlagen
ist zur Deckung der Zirkulationsverluste am Trinkwassererwärmer (37) eine
Heizwasservorlauftemperatur von ca. 63°C erforderlich. Die Rücklauftemperatur
liegt bei ca. 58°C. Bei
den üblichen
Heizwasserspeichern wird auch dann, wenn die Solarvorlauftemperatur
am Anschluss (30) über
63°C liegt
durch Nutzung des, auf 75°C überhitzten
Heizwassers oben im Behälter
ausschließlich
Primärenergie
zur Deckung der Zirkulationsverluste verbraucht.
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Erst
wenn im Solarkreis mehr als 75°C
am Anschluss (30) angeboten werden, ist bei üblichen Systemen
die Deckung der Zirkulationsverluste mit Solarenergie möglich.
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Um
diesen Nachteil zu beseitigen wird nach Patentanspruch 8 vorgeschlagen
Heizwasserschichtenspeicher mit einem zusätzlichen Anschlussstutzen (39)
dicht unterhalb des Rücklaufstutzens
(47) für
den Heizkessel (42) auszurüsten und die Wärmeverbraucher
Heizung (36) und Trinkwassererwärmung (37) über einen üblichen
3 Wege-Mischer (40) an die Anschlussstutzen (38)
und (39) so anzuschließen
dass bei ausreichend hoher Temperatur am Stutzen (39) automatisch
beide Systeme (36 und 37) mit Heizwassermengen
aus diesem Anschluss versorgt werden, ohne das vom Heizkessel (42)
oder der E-Patrone (43) höher aufgeheizte Heizwasservolumen
im oberen Teil des Heizwasserspeichers in Anspruch zu nehmen.
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Auf
die oben geschilderte Weise wird nicht nur der, für bekannte
Systeme geschilderte zwangsweise Verbrauch von Primärenergie
vermieden, sondern gleichzeitig wird der thermische Nutzungsgrad für die Solarkollektoren
durch Absenkung der Temperatur im Kollektor (49) verbessert.
Die im Sommer zu erwartende Nutzungsgradverbesserung bei der Trinkwassererwärmung liegt
für Solarsysteme
mit Heizwasserschichtenspeicher bei ca. 25 %
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Gleiche
Vorteile ergeben sich durch den vorgeschlagenen Anschluss (39)
in Verbindung mit dem Mischer (40) auch dann wenn als alternative
Wärmeerzeuger
(35) Wärmepumpen,
Brennstoffzellen oder BHKW betrieben werden, deren Vorlauftemperatur
begrenzt ist. So wird zum Beispiel bei einer für maximal 60°C Vorlauftemperatur
geeigneten Wärmepumpe,
bis zur wen Heizungsvorlauftemperatur von 60°C hinter dem Mischer (40),
auf die Heizwärme
der oben im Speicher zusätzlich
eingebauten E-Patrone (43) ganz verzichtet. Der Wärmeinhalt
des Heizwassers oberhalb der E-Patrone (43) wird nur für Bedarfstemperaturen
herangezogen, die über
60°C hinausgehen.
Das Bereitschaftsvolumen oberhalb der E Patrone (43) kann
jetzt ohne Nachteile bis 95°C
aufgeheizt werden (höheres
Wärmespeicherung
und längere
Brennerlaufzeiten am Kessel (42)).
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6 zeigt
einen sogenannten Solarspeicherkessel mit einem, in den Heizwasserspeicher
integrierten Brennwertkessel (54). Der Solarspeicherkessel
ist sowohl mit dem nach Anspruch 1 und 2 vorgeschlagenen Durchflusserhitzer
(2) als auch mit einem Heizwasserverteiler (12)
nach Anspruch 4 mit Leitblech (13) ausgerüstet als
auch mit dem Dreiwegemischer (40), der nach Anspruch 8
zur Vermeidung unnötigen
Primärenergieverbrauches
an den Anschluss (39) so angeschlossen ist dass bei ausreichender
Temperatur am Anschluss (39) die Heizung ausschließlich oder
bei nicht ganz ausreichender Temperatur teilweise mit Heizwassermengen
aus diesem Anschlussstutzen gespeist wird. Der Heizwasserverteiler
mit Leitblech (13) und dem Trennbleche (28) hat
nach Anspruch 5 Zwei Wege und ist mit einem Weg für die Verteilung
des Heizungsrücklaufs und
mit dem zweiten Weg für
die Verteilung des, vom Solarkreis über die Rippenrohrheizfläche (56)
erhitzten Heizwassers zwischen dem unteren Boden (16) und
einem Leitblech (57) genutzt.
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Nach
Patentanspruch 9 ist der Heizwasserverteiler (12) mit einer
großen
Eintrittsöffnung
(55) versehen, in die das von der Solarheizfläche (56)
erhitzte Heizwasser eintritt, so dass die Verteilung des unterschiedlich
erhitztem Heizwassers aus dem Raum zwischen Boden (16)
und Leitblech (57) mit den geschilderten Vorteilen für die Temperaturschichtung
im Behälter
für den
Fall der integrierten Solarheizfläche ohne zusätzliche
Umwälzpumpe (Schwerkraftheizung)
erreicht wird.