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Die
Erfindung betrifft einen Ständer
zum Aufspannen eines stabförmigen
Teiles, insbesondere eines Christbaumes, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
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Ständer zum
Aufspannen von stabförmigen Teilen,
insbesondere zum Aufspannen von Christbäumen, sind in unterschiedlichen
Ausführungen
bekannt. Bekannt sind insbesondere auch Ständer, bei denen schwenkbare
Halteelemente durch ein oder mehrere auf Zug belastbare, flexible
Kraftübertragungselemente
verschwenkt werden und dadurch den Christbaum einspannend umgreifen.
Das flexible Kraftübertragungselement
ist in der Regel ein Stahlseil, oder es besteht aus mehreren Stahlseilen. Es
wird durch Führungsöffnungen,
die sich in den Halteelementen meist oberhalb von deren Schwenkachsen
befinden, gleitend hindurch geführt.
Das mindestens eine Stahlseil wird durch eine an dem Ständer befindliche
Spanneinrichtung in seiner Wirklänge verkürzt, wodurch
die Halteelemente einwärts
im Sinne eines Anlegens an das stabförmige Teil verschwenkt werden.
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Beispiele
hierfür
zeigen
DE 39 32 473
C2 ,
DE 102
20 879 A1 , und
DE
201 05 005 U1 . Hier wird ein einziges Stahlseil in Form
einer geschlossenen Schlaufe durch alle Halteelemente hindurchgeführt und
der Wickelwalze der Spanneinrichtung zugeführt. Die schwenkbaren Halteelemente
sind dabei kreis- oder kranzförmig
um eine Symmetrieachse des Ständers
angeordnet, die zugleich die Längsachse des
einzuspannenden stabförmigen
Teiles bildet.
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Die
genannten bekannten Ständer
haben sich in der Praxis bewährt.
Allerdings ist ihre Herstellung verhältnismäßig aufwendig, weil sie aus
einer Vielzahl von teilweise recht komplexen Bauteilen, zudem aus
unterschiedlichen Materialien, zusammengesetzt sind, wie beispielsweise
Kunststoffbauteile für
Fußteil,
Aufnahmebereich und etwa auch eine Abdeckung einerseits und stählerne Bauteile
wie Schwenkachsen, Schwenkhebel, Halteplatten, Halteklauen, Federn,
Niete, Schrauben, Ratschen, Stahlseile usw. andererseits. Dabei
sind diese Einzelteile nur zum Teil Standardprodukte, zu einem anderen
Teil aber Sonderanfertigungen für
den speziellen Ständer,
die noch dazu nur in sehr begrenzter Stückzahl benötigt werden, was sich nachteilig
auf die Herstellungskosten der Ständer auswirkt. Die Komplexität der Bauweise
macht diese Ständer
im übrigen
auch für
Störungen,
z. B. durch Verschmutzung oder durch Verschleiß, anfällig.
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Die
genannten Nachteile vermeiden baulich einfachere, robustere und
preiswertere Ständer
wie beispielsweise der Ständer
gemäß
DE 39 32 473 C2 4,
bei dem die Halteelemente und das Aufnahmeteil einstückig aus
einem federnden Material wie Federstahl oder – gegebenenfalls verstärkten – Kunststoffen
geformt sind. Die einzelnen, als federnde Bügel oder Laschen ausgebildeten
Halteelemente lassen sich ebenfalls unter der Kraft des Kraftübertragungselementes
an den einzuspannenden Stamm anlegen und kehren bei Wegnahme der
Kraft auf Grund ihrer Eigenelastizität wieder in die Lösestellung
zurück.
Dabei lässt
sich die Federwirkung der Halteelemente dadurch verbessern, dass
das Material im Übergangsbereich
zwischen den Halteelementen und dem Aufnahmeteil durch geeignete
Fertigungsschritte, beispielsweise durch Ausbildung von Einschnürungen,
eine Schwächung
erfährt.
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Diese
sehr einfache Bauweise hat freilich den Nachteil, dass die Elastizität der Halteelemente, die
in keiner Richtung ausreichend geführt sind, auch in der Haltestellung
in unerwünschter
Weise erhalten bleibt, so dass der Stamm nicht wirklich fest eingespannt
werden kann.
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Hieraus
ergibt sich die Aufgabe, einen Ständer der eingangs genannten
Art so zu verbessern, dass er ohne Verlust an Stabilität preiswerter
herstellbar ist, indem die Zahl der für seine Herstellung benötigten Bauteile
verringert wird, wobei zugleich nach Möglichkeit teure Stahlbauteile
durch preiswerteren Kunststoff ersetzt werden und gleichzeitig der
Arbeitsaufwand für
den Zusammenbau verringert und eine etwa nötige Reparatur erleichtert
wird.
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Diese
Aufgabe wird durch einen Ständer
mit den Merkmalen gemäß Anspruch
1 gelöst.
Zweckmäßige Weiterbildungen
sind in den Unteransprüchen
definiert.
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Der
erfindungsgemäße Ständer besteht
aus einem Fußteil
mit einem daran befindlichen Aufnahmebereich für das Befestigungsende eines
stabförmigen
Teiles, etwa eines Christbaumes, mit mehreren um seine Symmetrieachse
angeordneten Halteelementen.
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Diese
Halteelemente sind in Lagerböcken gehalten,
die auf dem Fußteil
angeordnet bzw. als integraler Bestandteil des als Fußteil verwendeten Formteils
oder eines vorzugsweise daran befestigten Aufsatzteils ausgebildet
sind.
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Die
Halteelemente sind gegen Federkraft aus einer Offenstellung in eine
Haltestellung jeweils in einer Schwenkebene schwenkbar, wobei sich
die Schwenkebenen annähernd
in der Symmetrieachse des Ständers
schneiden.
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Die
Halteelemente werden von mindestens einem mittels einer Spanneinrichtung
betätigbaren, auf
Zug belastbaren flexiblen Kraftübertragungselement,
etwa einem oder auch mehreren Stahlseilen, aus der Offenstellung
in die Haltestellung gebracht, wobei bei der sogenannten Mehrseiltechnik
jedes Kraftübertragungselement
zumindest an einem Halteelement angreift. Dies geschieht dadurch,
dass das Kraftübertragungselement
die Halteelemente oberhalb ihrer Schwenkachsen in Führungsöffnungen
der Halteelemente querverschieblich gleitend geführt umgreift, so dass die Halteelemente
bei dem verkürzenden
Spannen des Kraftübertragungselement (Seils)
in Richtung auf die Symmetrieachse in die Haltestellung verschwenkt
werden.
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Die
Halteelemente bestehen in ihrem oberen Bereich, in dem die Spannkräfte des
Seiles und die Haltekräfte
angreifen, aus einem formsteifen Haltebereich, der beim Spannen
zur Anlage und zum Halten an das stabförmige Teil kommt. Unterhalb
dieses Haltebereichs schließt
sich ein sich nach unten erstreckendes elastisches Element an, das
am Haltebereich befestigt oder vorzugsweise mit dem Haltebereich
einstückig
ausgeformt sein kann, und mittels dessen das jeweilige Halteelement
in dem jeweiligen Lagerbock lagerbar ist.
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Vorzugsweise
ist das elastische Element so ausgebildet und so im Lagerbock gelagert,
dass das Halteelement um keine feste Schwenkachse schwenkbar ist,
d. h. das es eine gedachte, wandernde Schwenkachse hat. Der Weg,
um den die Schwenkachse wandert, hängt dabei vom Winkel ab, um
den das Halteelement verschwenkt wird.
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Das
elastische Element kann nicht nur als einfaches sich nach unten
erstreckendes Bauteil ausgebildet sein, sondern kann insbesondere
als eine V-förmig
nach oben offene Blattfeder ausgebildet sein, deren einer Schenkel
am Haltebereich des Halteelements angebracht bzw. vorzugsweise angeformt ist
und dessen anderer, freier Schenkel in Richtung auf die Symmetrieachse
des Ständers
nach oben weist. Durch diese Bauweise lässt sich – bei entsprechender Gestaltung
der Aufnahmen für
die Halteelemente eine besonders gute Führung zwischen dem jeweiligen
Halteelement und seiner Aufnahme und Lagerung in seiner Aufnahme
realisieren.
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Insbesondere
bei der einstückigen
Ausbildung von Halteelement und elastischem Element ergibt sich
der weitere wesentliche Vorteil, dass die Halteelemente als einfache
Spritzgussteile, beispielsweise aus einem geeigneten Kunststoff
hinreichender Festigkeit, hergestellt werden können.
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Der
Querschnitt des elastischen Elements ist vorzugsweise in dessen
Längsrichtung
sich so ändernd
ausgebildet, dass das elastische Element bzw. die Feder ein Träger mit
im Wesentlichen konstanter Biegespannung ist.
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Die
Halteelemente können
durch bloßes
Einstecken in dafür
im jeweiligen Lagerbock vorgesehene und entsprechend geformte Ausnehmungen
bzw. Aufnahmen gelagert sein. In diesem Falle werden sie vorzugsweise
durch das sie umgreifende Seil, u. U. auch durch eine einen Formschluss
gewährende Formgebung
in ihrem Sitz gehalten. Zusätzlich
kann aber auch, vorzugsweise am freien Ende der elastischen Elemente,
eine Verrastung vorzugsweise mit einem Endnocken vorgesehen sein.
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Die
Halteelemente und ihre Aufnahmen im jeweiligen Lagerbock sind so
ausgebildet, dass die Halteelemente im Lagerbock beim Spannen des Seils
aus der Offenstellung in die Haltestellung schwenken können. Dazu
sind die Halteelemente mit ihren elastischen Elementen in den Aufnahmen schwenkbeweglich
um die wandernde Schwenkachse gelagert.
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Dies
kann beispielsweise bei einem sich nur nach unten in die Aufnahme
hinein erstreckenden elastischen Element in der Weise erfolgen,
dass es mit seinem unteren Ende im Grund der Aufnahme gehaltert,
eventuell auch verrastet ist, während
es oberhalb dieser Halterung in Richtung auf die Symmetrieachse
frei beweglich ist.
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Bei
der Ausbildung des elastischen Elements als nach oben offenes V
bedarf es nicht einmal einer solchen besonderen Halterung am Boden
der Aufnahme. Das V schmiegt sich bei entsprechender Ausformung
der Aufnahme vollflächig
an deren Wände
an, ohne dass deshalb die Schwenkbeweglichkeit in radialer Richtung,
d. h. in Richtung auf die Symmetrieachse, verloren geht.
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In
jedem Falle verzichtet diese Konstruktion in Abwendung von dem diesbezüglichen
Stand der Technik auf eine den Zusammenbau komplizierende physische
Schwenkachse für
die Halteelemente. Die Schwenkachse 12 der Halteelemente
ist also nur als ideelle Achse zu verstehen, die zudem nicht lagefest ist.
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Um
trotz des Fehlens der Führung
durch eine physische Schwenkachse eine hinreichende seitliche Führung der
Halteelemente in ihrer Schwenkbewegung beim Spannen zu gewährleisten und
die Haltebereiche zugleich in ihrer Haltefunktion in der Haltestellung
zu unterstützen,
sind an den Halteelementen und an den Lagerböcken einander entsprechende,
zur Schwenkebene des jeweiligen Halteelements parallele Führungsflächen zur
Führung der
Schwenkbewegung ausgebildet. Diese Führungsflächen erstrecken sich zur Gewährleistung
einer bestmöglichen
Führung über die
gesamte Länge und
Breite der Halteelemente einschließlich der elastischen Bereiche
und des formsteifen Haltebereichs, soweit letzterer nicht aus der
Aufnahme herausragt.
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Das
so gestaltete Halteelement hebt sich vom dargestellten Stand der
Technik des weiteren dadurch vorteilhaft ab, dass es zugleich die
der Schwenkbewegung entgegenwirkende Federkraft bereitstellt, ohne
dass hierfür
eigene Bauteile, etwa eine Zugfeder je Halteelement, bereitgestellt
und beim Zusammenbau montiert werden müssten.
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Die
so ausgebildeten Halteelemente können zur
Verbesserung der Funktion des Ständers
noch dadurch optimiert werden, dass oberhalb ihrer formsteifen Haltebereiche
in Richtung der Symmetrieachse des Ständers abwärts geneigte Führungsflächen zur
Erleichterung des Einführens
des stabförmigen Teiles
angeformt werden.
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Insgesamt
ergibt sich so ein Ständer,
der mit einer stark verringerten Zahl einfach strukturierter Bauteile
auskommt, die zudem leicht herstellbar sind, insbesondere ohne weiteres
in einem preiswerten Spritzgussverfahren hergestellt werden können und ebenso
leicht montierbar bzw. demontierbar und damit leicht auswechselbar
sind.
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Als
Spanneinrichtung für
das zumindest eine Kraftübertragungselement
dient vorzugsweise ein fußbetätigtes Treibrad,
das mittels eines Rastgesperres ein Spannen in einer Haltestellung
und ein selbsttätiges
Zurückdrehen
in eine Freigabestellung ermöglicht.
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiels
weiter erläutert.
Dabei zeigen:
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1:
einen erfindungsgemäßen Ständer in einer
Schnittdarstellung;
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2:
einen erfindungsgemäßen Ständer in einer
anderen Schnittdarstellung;
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3:
ein erfindungsgemäßes Halteelement in
perspektivischer Ansicht
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4:
ein erfindungsgemäßes Halteelement in
Seitenansicht;
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5–7:
verschiedene Schnittdarstellungen des erfindungsgemäßen Ständers; und
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8:
eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Ständer
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1 zeigt
den Ständer 1 zum
Aufspannen eines stabförmigen
Teils 2 mit einem Fußteil 3,
dem Aufnahmebereich 4 für
das Befestigungsende 5 des stabförmigen Teiles 2 und
mit Halteelementen 8. Die Halteelemente 8 sind
in Lagerböcken 7 gelagert
und sind in Schwenkebenen 9 (vgl hierzu 8),
die sich annähernd
in der Symmetrieachse 6 schneiden, zum Festspannen des
stabförmigen
Teils 2 gegen ihre eigene Federkraft um ideelle Schwenkachsen 12 auf die
Symmetrieachse 6 des Ständers
zu bewegbar. Die Halteelemente 8 sind mittels des durch
die Spanneinrichtung 10 gespannten, flexiblen Kraftübertragungselements 11 in
Form eines Stahlseils bewegbar, das in Führungsöffnungen 13 alle Halteelemente 8 gleitend
umfasst oder durchsetzt.
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Zum
Einspannen des stabförmigen
Teils 2 wird das flexible Kraftübertragungselement 11 in
der Spanneinrichtung 10 gespannt, die an dem Ständer 1 gelagert
ist. Die Spanneinrichtung kann unterschiedlich ausgebildet sein.
Hier wird nur andeutungsweise eine Wickelwalzenkonstruktion gezeigt, die – beispielsweise
in Fußbedienung – durch
ein Treibrad angetrieben wird, das einen vielfach größeren Durchmesser
als die Wickelwalze hat und das durch einen Sperrklinkenmechanismus
bzw. ein Rastgesperre am unbeabsichtigten Freigeben der Spannung
gehindert wird.
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Die
Figur zeigt Halteelemente 8 die in Aufnahmen 17 in
Lagerböcken 7 gehalten
sind, wobei die Lagerböcke
hier nicht mit dem Fußteil 3 verbunden
oder mit ihm einstückig
ausgebildet sind, sondern mit einem Aufsatzteil 19 verbunden
bzw. mit ihm einstückig
ausgeformt sind, welches seinerseits mit dem Fußteil 3 fest verbundenen
ist.
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Die 1 zeigt
weiter zwei der Halteelemente 8 mit ihren formsteifen Haltebereichen 14,
den darin eingeformten Führungsöffnungen 13 für das Kraftübertragungselement 11,
den oberhalb angeformten Führungsflächen 18 zur
Erleichterung des Einführens
des stabförmigen
Teiles 2 sowie – andeutungsweise – das jeweils
unterhalb des formsteifen Haltebereichs angesetzte bzw. angeformte
elastische Element 15 als V-förmig nach oben offene Blattfeder,
an deren freiem Ende Rastelemente 16 zur Verrastung an
der Aufnahme 17 und Nasen 20 zum Lösen der Verrastung
erkennbar sind.
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2 zeigt
denselben Ständer
in einem anderen Schnitt, der die Form und den Sitz der Halteelemente 8 in
ihrer jeweiligen Aufnahme 17 deutlich zeigt. Sie zeigt
die kompakten formsteifen Haltebereiche 14 mit Führungsöffnungen 13,
Führungsflächen 18 zur
Erleichterung des Einführens
des stabförmigen
Teiles 2 sowie das an den formsteifen Haltebereich 14 angeformte
elastische Element 15 als V-förmige, nach oben offene Blattfeder,
deren freier Schenkel zur Symmetrieachse 6 weist und der
an seinem freien Ende die Rastelemente 16 zur Verrastung
in der Aufnahme 17 und eine daran angeformte Nase 20 trägt, mittels
derer die Verrastung aufgehoben werden kann, wenn das Halteelement,
beispielsweise zur Reinigung des Ständers oder zum Zwecke des Auswechselns
herausgenommen bzw. ausgetauscht werden muss. Diese Zeichnung veranschaulicht
besonders, wie der erfindungsgemäße Ständer die
nötige
Stabilität
ohne eine physische Achslagerung des Halteelements herstellt, nämlich insbesondere
dadurch, dass radial wirkende Kräfte
durch das elastische Element und axial wirkende Kräfte durch seitlich
die Halteelemente führende
Führungsflächen in
der Aufnahme 17 aufgenommen werden.
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3 und 4 zeigen
das erfindungsgemäße Halteelement 8 in
seiner Ausführung
mit dem elastischen Element 15 als V-förmig nach oben offene Blattfeder
im Detail einschließlich
des formsteifen Haltebereichs 14, der oberhalb angeordneten
Führungsfläche 18,
der Führungsöffnung 13,
des an den formsteifen Haltebereich 14 angeformten elastischen Elements 15 mit
Rastelement 16, Nase 20 und der ideellen beim
Verschwenken wandernden Schwenkachse 12.
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Die
Figuren veranschaulichen die Vorteile der vorliegenden Erfindung
in besonderem Maße, und
zwar insbesondere dadurch, dass dieses Bauteil, das die Funktionen
mehrerer Bauteile des Standes der Technik, nämlich die von Schwenkhebeln, Halteklauen,
Schwenkachsen, Rückholfedern
und verschiedenen Führungsflächen in
sich vereinigt und so bereits einen erheblichen konstruktiven und
Montageaufwand erspart, zudem noch außerordentlich günstig als
einfaches Formteil, beispielsweise als Kunststoffguß, hergestellt
werden kann.
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Dies
gilt besonders, wenn berücksichtigt wird,
dass dieses Formteil nur an bestimmten Stellen besonders steif ausgebildet
sein muss, dort nämlich, wo
die Spann- und Haltekräfte
zu übertragen
und aufzunehmen sind, und dass selbst dort, also beispielsweise
im Haltebereich 14, eine materialsparende Verarbeitung
mit Ausnehmungen und Aussteifungen bzw. Hinterschnitten möglich ist.
Dies gilt vor allem für
die stützende
seitliche Führung
der Halteelemente durch die parallelen Führungsflächen an ihnen und an den Innenflächen der
Aufnahmen 17 der zugeordneten Lagerböcke. Auch die oberhalb des formsteifen
Haltebereichs angeordneten Führungsflächen 18 können im übrigen an
dem Haltebereich mit einem materialsparenden Hinterschnitt und etwa mit
einer Verstärkungsrippe
ausgebildet sein.
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- 1
- Ständer
- 2
- Stabförmiges Teil
- 3
- Fußteil
- 4
- Aufnahmebereich
- 5
- Befestigungsende
- 6
- Symmetrieachse
- 7
- Lagerbock
- 8
- Halteelemente
- 9
- Schwenkebene
- 10
- Spanneinrichtung
- 11
- Kraftübertragungselement
- 12
- Ideelle
Schwenkachse
- 13
- Führungsöffnungen
- 14
- Formsteifer
Haltebereich
- 15
- Elastisches
Element
- 16
- Rastelement
- 17
- Aufnahme
- 18
- Führungsfläche
- 19
- Aufsatzteil
- 20
- Nase