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Die
Erfindung betrifft eine Motivpräsentationsvorrichtung
für Fenster
gemäß Oberbegriff
des Anspruches 1.
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Motivpräsentationsvorrichtungen
für Fenster sind
sehr vielfältig
in Form von Fensterbildern, Schwibbögen oder auch Lichterketten,
teilweise auch in Form von Umrissen von Motiven bekannt und werden üblicherweise
vor oder im Bereich eines Fensters aufgestellt oder aufgehängt, so
dass die Motive typischerweise von außerhalb des Fensters mit oder ohne
Beleuchtung sichtbar sind und eine dekorative Wirkung entfalten.
Problematisch bei derartigen Motivpräsentationsvorrichtungen ist
es, dass die Festlegung der Motive im Bereich der Fenster häufig schwierig
vorzunehmen ist, da an den Fenstern keine passenden Haltevorrichtungen
vorgesehen sind, an denen die Motive befestigt und sicher verankert
werden können.
Darüber
hinaus ist es insbesondere bei beleuchteten Motivpräsentationsvorrichtungen
problematisch, dass die Stromzuführung üblicherweise mittels
Kabel meistens über
eine bestimmte Strecke im Umfeld des Fensters verlegt werden muss
und das verlegte Kabel beispielsweise durch Kinder oder auch normalen
Verrichtungen herunter gerissen werden kann und dabei auch das Motiv
hinsichtlich seiner Festlegung an dem Fenster ge fährdet ist.
Aufgrund dieser Eigenschaften bekannter Motivpräsentationsvorrichtungen ist
die Anordnung eines Motivs am Fenster aufwändig und Zeit raubend und wird
daher wenn überhaupt
nur selten und etwa zur Weihnachtszeit oder dergleichen Anlässen vorgenommen.
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Gleichzeitig
steigt jedoch der Bedarf, durch Anordnung von Motivpräsentationsvorrichtungen
beispielsweise einem Gebäude
eine jahreszeitliche oder inhaltliche Gestaltung im Bereich der
Fensteröffnungen
zukommen zu lassen, beispielsweise indem ein Fußballfan das Vereinsembleme
seines Fußballvereins
gerne auch außerhalb
an seinem Haus und beispielsweise damit an seinem Fenster sichtbar
anordnen möchte.
Auch möchte
diese Fußballfan
möglicherweise
unterschiedliche Motive abhängig
von zum Beispiel dem jeweiligen Tabellenstand seines Fußballvereins
in seinem Fenster anordnen können, ohne
jeweils den komplizierten Vorgang der Festlegung und eventuellen
elektrischen Versorgung jeweils neu vornehmen zu müssen.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine bekannte Motivpräsentationsvorrichtung derart
weiterzuentwickeln, dass die Festlegung unterschiedlichster auch
beleuchteter Motive einfach und über
den Festlegungszeitraum sicher erfolgen kann.
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Die
Lösung
der erfindungsgemäßen Aufgabe
ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 in
Zusammenwirken mit den Merkmalen des Oberbegriffes. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Die
Erfindung geht aus von einer Motivpräsentationsvorrichtung für Fenster,
aufweisend mindestens ein Motiv zur Präsentation in oder an einem Fenster
sowie mindestens eine Lichtquelle zur Beleuchtung oder zur Bildung
des Motivs. Eine derartige gattungsgemäße Motivpräsentationseinrichtung wird dadurch
weiter entwickelt, dass die Motivpräsentationsvorrichtung eine
Haltevorrichtung aufweist, das Motiv zwischen der Haltevorrichtung
und der Glasfläche
des Fensters hinter einer der Glasfläche des Fensters gegenüberliegenden
Abdeckung in einem Hohlraum aufgenommen und gehaltert ist, und eine Stromzuführung aus
dem Umgebungsbereich des Fensters derart in das Innere des Hohlraums
geführt ist,
dass die Lichtquelle zur Beleuchtung oder zur Bildung des Motivs
innerhalb des Hohlraums an diese Stromzuführung anschließbar ist.
Im Gegensatz zu der bekannten frei zugänglichen Anord nung von Motiven
an Fenstern wird in der erfindungsgemäßen Weise die Motivpräsentationsvorrichtung
dadurch weiterentwickelt, dass das Motiv nunmehr in einem allseits
abgedeckten und damit gegenüber
gewollter oder unbeabsichtigter Manipulation weit gehend geschützten Hohlraum
an dem Fenster aufgenommen wird, in den gleichzeitig eine Stromzuführung für eine ebenfalls
einem Hohlraum anzuordnende Lichtquelle zur Beleuchtung oder zur
Bildung des Motivs eingeführt
wird und damit auch innerhalb des Hohlraumes eine Beleuchtung des
Motivs oder die Bildung eines Motivs aus leuchtenden Lichtquellen
ermöglicht
wird. Insbesondere ist hierbei von Vorteil, dass die Stromzuführung innerhalb
des Hohlraumes geschützt
verläuft
und daher beispielsweise durch Kinder nicht unbeabsichtigt mechanisch
belastet oder zerstört
werden kann. Damit ist die Sicherheit bei der Stromzuführung zur
Motivpräsentationsvorrichtung
wesentlich verbessert und gleichzeitig die Aufrechterhaltung des
bestimmungsgemäßen Zustandes
des Motivs innerhalb des Hohlraums sichergestellt.
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Von
wesentlichem Vorteil ist es weiterhin, wenn unterschiedliche Motive
in das Innere des Hohlraums einbringbar sind. Derartige Motive können in weiterer
Ausgestaltung insbesondere jahreszeitlich wechselnde Motive oder
Vereinsembleme oder dgl. Bilder und/oder Texte sein, die in das
Innere des Hohlraums eingebracht werden können. Es ist allerdings ebenfalls
denkbar, dass als Motive flache Objekte in den Hohlraum einbringbar
sind, die von der mindestens einen Lichtquelle in Form üblicher
Fensterbilder beleuchtet werden. Weiterhin können als Motive aus den Leuchtmitteln
selbst gebildete Anordnungen in Form insbesondere von Umrissen der
Motive vorsehbar sein, wie beispielsweise in Form von Lichterketten
aufgebaut sind und aufgrund ihrer Anordnung und Gestaltung den optischen
Eindruck eines Motivs beispielsweise in Form eines Vereinsemblems
oder dergleichen erwecken. Hierbei können in weiterer Ausgestaltung
bei den aus Leuchtmitteln selbst gebildeten Motiven die Leuchtmittel
durch elektrische Verbindungselemente, insbesondere durch Kabelverbindungen
zwischen den einzelnen Leuchtmitteln in der Motivform einander zugeordnet sein.
Ebenfalls ist es denkbar, dass bei den aus Leuchtmitteln selbst
gebildeten Motiven die Leuchtmittel auf einem durchsichtigen Trägerelement
in der Motivform einander zugeordnet sind. Gerade bei derartigen
aus einzelnen Lichterketten oder dergleichen gebildeten Motiven
ist es von wesentlichem Vorteil, dass die direkte Zugänglichkeit
des Motivs durch die Abschottung des Hohlraums einerseits durch
die Fensterscheibe und andererseits durch die Abdeckung gehindert
ist und daher absichtliche oder unabsichtliche Manipulationen nicht
zu einer Veränderung
des Motivs oder der das Motiv bildenden Leuchtmittel führen kann.
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Von
Vorteil ist es weiterhin, wenn als Lichtquelle für das Motiv oder als Leuchtmittel
für die
Bildung des Motivs volumenmäßig klein
bauende Leuchtmittel, vorzugsweise LED-Leuchtmittel vorgesehen sind.
Derartige klein bauende Leuchtmittel wie etwa LED-Leuchtmittel haben
den Vorteil, zum einen nur geringen Bauraum zu benötigen und
zum anderen nur eine geringe Wärme
abzugeben, die über
die durchsichtigen Begrenzungsflächen
des Hohlraumes und problematisch an die Umgebung abgegeben werden
können
und damit eine Überhitzung
des Hohlraums verhindert werden kann.
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Weiterhin
ist es denkbar, dass unterschiedliche Leuchtmittel, insbesondere
unterschiedlich geformte Leuchtmittel oder Leuchtmittel unterschiedlicher
Leuchtfarbe und/oder Leuchtstärke
in die Motivpräsentationsvorrichtung
einbringbar sind. Hierdurch ist eine Vielzahl von gestalterischen
Möglichkeiten gegeben,
Motive in geschmacklich ansprechender Weise zu gestalten und zu
verändern.
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Von
Vorteil ist es weiterhin, wenn die Haltevorrichtung im wesentlichen
rahmenartig ausgebildet ist. Eine derartige rahmenartige Haltevorrichtung,
die in einer ersten Ausgestaltung im wesentlichen auf die Abmessungen
des Fensters abgestimmt sein kann, vorzugsweise im wesentlichen
den Abmessungen der Scheibe des Fensters entsprechen kann, bildet eine
sichere Ankopplung der Motivpräsentationsvorrichtung
an den Fensterflügel
eines Fensters, die zum einen mechanisch gut an dem Fensterflügel verankert
werden kann und zum anderen eine gute Umgrenzung des Hohlraums gewährleistet.
Selbstverständlich
ist es auch denkbar, dass die Haltevorrichtung nur einen Teil der
Abmessungen des Fensters überdeckt
und damit nur einen Teil des Fensters zur Präsentation des Motivs nutzt.
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Von
besonderem Vorteil ist es, wenn die Haltevorrichtung in den Rahmen
des Fensters integriert ist. Eine derartige Integration einer Haltevorrichtung in
den Rahmen des Fensters direkt bei der Herstellung des Fensters
ermöglicht
eine weit gehend verdeckte Befestigung der Haltevorrichtung sowie
möglicher
elektrischer Verbindungen in das Innere des Hohlraums und kann daher
optisch besonders elegant die An ordnung von Motiven in dem Hohlraum gewährleisten.
Selbstverständlich
es ist aber auch denkbar, dass die Abdeckung aus einer Glasfläche beispielsweise
eines mehrfach verglasten Fensters gebildet wird, wozu beispielsweise
diese Glasfläche aus
dem Fensterflügel
herausnehmbar gestaltet werden kann oder als eine zusätzliche
Glasfläche
zu einer typischerweise als Kassette ausgebildeten Mehrfachverglasung
vorgesehen werden kann. In diesem Fall kann der Rahmen des Fensterflügels selbst
als Haltevorrichtung ausgebildet werden, an der die zusätzliche
Glasfläche
als Abdeckung durch entsprechende Halteeinrichtungen festgelegt
werden kann.
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Für die Nachrüstung insbesondere
schon bestehender Fenster ist es von Vorteil, wenn die Haltevorrichtung
auf den Rahmen des Fensters aufbringbar, vorzugsweise lösbar an
diesem festlegbar ist. Damit kann über die Gestaltung der Haltevorrichtung
eine entsprechend maßlich
abgestimmte Abdeckung ganz oder teilweise über die Innenfläche des Fensters
verlaufend den Hohlraum innenseitig abdecken, der außenseitig
durch die Glasflächen
des Fensters ebenfalls begrenzt ist und am Rand durch die Haltevorrichtung
umgrenzt wird. Durch die lösbare
Festlegung ist es darüber
hinaus auch möglich,
die Haltevorrichtung und die Abdeckung vollständig von dem Fensterflügel zu entfernen
und damit den Fensterflügel
beispielsweise für
Reinigungszwecke oder auch zeitweise gänzlich ohne Motiv zu benutzen. Hierzu
ist es beispielsweise möglich,
die Haltevorrichtung auf den Rahmen des Fensters, vorzugsweise auf
an dem Rahmen festlegbare Sockel aufzustecken oder die Haltevorrichtung
mittels Saugnäpfen oder
dgl. ohne Beschädigung
des Rahmens des Fensters festzulegen. Selbstverständlich ist
hierunter auch jede andere Art der lösbaren Festlegung mitumfasst.
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Besonders
einfach lässt
sich die Motivpräsentationsvorrichtung
an dem Fenster anordnen, wenn die Haltevorrichtung in die lichte
Weite des Rahmens des Fensterflügels
einsetzbar ist. Hierdurch kann im wesentlichen die ganze Fensterfläche für die Präsentation
des Motivs genutzt werden und die Abstützung und Festlegung der Haltevorrichtung an
dem Rahmen des Fensterflügels
besonders einfach erfolgen.
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In
einer weiteren Ausgestaltung ist es denkbar, dass die Haltevorrichtung
mindestens eine Aufnahme für
die mindestens eine Lichtquelle aufweist. Die Integration der Aufnahme
für die
mindestens eine Lichtquelle in die Haltevorrichtung verringert weiter den
Aufwand für
die Verkabelung der Lichtquellen und ermöglicht eine optisch völlig unauffällige Verkabelung
auch mehrerer Lichtquellen entlang der Haltevorrichtung. Hierzu
kann in weiterer Ausgestaltung vorgesehen werden, dass die Aufnahmen
für mehrere
Lichtquellen innerhalb der Haltevorrichtung derart in elektrisch
leitender Verbindung miteinander stehen, dass eine Einspeisung von
Strom an einer Stelle der Haltevorrichtung alle Aufnahmen mit Strom
versorgt. Damit wird es möglich,
durch nur eine Stromzuführung
eine Vielzahl von Aufnahmen für
Lichtquellen gleichzeitig mit Strom zu versorgen, wobei insbesondere
dafür gesorgt
werden kann, dass die elektrisch leitende Verbindung zwischen den
Aufnahmen verdeckt innerhalb der Haltevorrichtung und damit für einen
Betrachter unsichtbar verläuft.
Auch ist hierdurch ein unabsichtliche Manipulation der elektrisch
leitenden Verbindungen innerhalb des Hohlraumes weit gehend ausgeschlossen.
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In
einer anderen Ausgestaltung ist es denkbar, dass die Haltevorrichtung
mindestens eine Aufnahme für
den Anschluss der ein Motiv bildenden Leuchtmittel aufweist. Für das Motiv
selbst aus einer Anzahl von Leuchtmitteln aufgebaut, die über elektrisch
leitende Verbindungen miteinander kontaktieren, so wird üblicherweise
nur eine Einspeisungsstelle für
den zugeführten
Strom benötigt,
die in der Haltevorrichtung angeeigneter Stelle vorgesehen werden
kann. Damit ist es ebenfalls möglich,
die Stromzuführung
zu dem Hohlraum optisch weit gehend unauffällig zu bewirken und unterschiedliche
Motive in der innerhalb des Hohlraums angeordneten Aufnahme einzustecken,
woraufhin die das Motiv bildenden Leuchtmittel beispielsweise über Kabel
oder dergleichen diese Strom an die Leuchtmittel weiterleiten.
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Von
Vorteil für
die Durchsichtigkeit und Reinigungsmöglichkeit der Motivpräsentationsvorrichtung ist
es, wenn die Abdeckung aus einer durchsichtigen Scheibe, vorzugsweise
einer Glasscheibe gebildet ist. Hierdurch ist die Funktion des Fensters
im Hinblick auf den Lichteinfall in einem Raum unabhängig von
dem Anordnen eines Motivs in dem Hohlraum immer sicher gewährleistet.
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In
weiterer Ausgestaltung ist es gerade für die um Dekoration und auch
die Reinigung der Motivpräsentationsvorrichtung
von besonderem Vorteil, wenn die Abdeckung von der Haltevorrichtung und/oder
dem Fenster zumindest abschnittsweise derart entfernbar ist, dass
das Innere des Hohlraums zur Durchführung von Manipulationen an
dem Motiv oder der mindestens einen Lichtquelle zugänglich ist. Hierzu
kann in erster Ausgestaltung die Abdeckung von der Haltevorrichtung
abklappbar gestaltet sein, ebenfalls ist es denkbar, wenn die Abdeckung
von der Haltevorrichtung abnehmbar gestaltet ist.
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Für den optischen
Eindruck der Motivpräsentationseinrichtung
ist es von großem
Vorteil, wenn die Stromzuführung
in das Innere des Hohlraums verdeckt innerhalb des Fensterrahmens
derart geführt ist,
dass innerhalb und/oder außerhalb
der Motivpräsentationsvorrichtung
keine fliegenden Kabel zugänglich
sind. Hierzu ist es beispielsweise auch denkbar, dass die Stromzuführung außerhalb
der Motivpräsentationsvorrichtung
unter Putz zu der in das Fenster integrierten Motivpräsentationsvorrichtung
verlegt und dort mit der Stromzuführung in das Innere des Hohlraums
verbindbar ist. Damit ist die Stromzuführung in das Innere des Hohlraumes
weit gehend unsichtbar und nur die entsprechende Aufnahme für Leuchtmittel
oder den Anschluss von Leuchtmitteln optisch einen Betrachter sichtbar.
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Weiterhin
ist es denkbar, dass im Verlauf der Stromzuführung in das Innere des Hohlraums
eine Einrichtung zur Spannungsanpassung des zugeführten Stroms
angeordnet ist, wie diese beispielsweise bei Niederspannungsleuchten
oder LED-Leuchtmittel notwendig
wird.
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Insbesondere
für die
für den
Alltagsbetrieb des Fensters notwendige maßliche Ausgestaltung der Motivpräsentationsvorrichtung
ist es von Vorteil, wenn der Hohlraum sich wenige Millimeter tief
zwischen einer der Scheiben des Fensters und der Abdeckung erstreckt.
Damit ist die Motivpräsentationsvorrichtung
derart optisch unauffällig
gestaltbar, dass die Motivpräsentationsvorrichtung
auch ohne eingestecktes Motivs dauerhaft an dem Fenster verbleiben kann,
ohne einen negativen optischen Eindruck zu hinterlassen oder unnötig viel
Platz zu verbrauchen.
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Eine
besonders bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Motivpräsentationsvorrichtung
zeigt die Zeichnung.
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Es
zeigen:
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1 – eine Draufsicht
auf eine erste erfindungsgemäße Motivpräsentationsvorrichtung,
integriert angeordnet in einem Fensterrahmen,
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2 – einen
Längsschnitt
durch die Motivpräsentationsvorrichtung
gemäß 2,
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3 – einen
Längsschnitt
durch eine an einem bestehenden Fenster nachrüstbaren Motivpräsentationsvorrichtung.
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Die 1 zeigt
in einer sehr schematischen Darstellung eine Draufsicht auf eine
erste erfindungsgemäße Motivpräsentationsvorrichtung 1,
die integriert in einem Fensterrahmen angeordnet ist. Der Rahmen 2 des
nur grob angedeuteten Fensters in Form eines Fensterflügels 3 wird
in bekannter Weise außenseitig
des Fensterflügels 3 durch
in der 2 näher
dargestellte Glasscheiben 11 abgedeckt, wobei die Glasscheiben 11 beispielsweise
als Kassette einer Isolierverglasung in eine entsprechende Aufnahme
an dem Rahmen 2 des Fensterflügels 3 eingesetzt
sein können.
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Innenseitig
der innen liegenden Glasscheibe 11 wird bei der erfindungsgemäßen Motivpräsentationseinrichtung 1 ein
Hohlraum 13 für
die Aufnahme eines ebenfalls nur schematisch angedeuteten Motivs 4 beispielsweise
in Form eines Bildes, eines Textes oder eines Emblemes oder Verbindungen
derartiger Elemente dadurch gebildet, dass eine Haltevorrichtung 12 mit
einer daran angeordneten Abdeckung 6 in eine entsprechende
Aufnahme in dem Rahmen 2 des Fensterflügels 3 derart eingesetzt
ist, dass quasi eine dritte Glasscheibe 11 auf der Innenseite
des Fensterflügels 3 den
Hohlraum 13 zwischen innen liegender Glasscheibe 11,
Abdeckung 6 und Haltevorrichtung 12 zum Inneren
eines durch das Fenster abgeschlossenen Raumes umgrenzt. In diesen
Hohlraum 13 kann dann in noch nachstehend beschriebener
Weise das Motiv 4 eingebracht werden.
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Hierzu
ist die Haltevorrichtung 12 in nicht näher beschriebener Weise lösbar an
dem Rahmen 2 des Fensterflügels 3 festgelegt
und gehaltert, so dass die Haltevorrichtung 12 von dem
Rahmen 2 einfach abgenommen werden kann. In der Ausführungsform gemäß 1 und 2 deckt
die Abdeckung 6 im wesentlichen die gesamte Fläche der
Glasscheiben 11 innenseitig des Fensterflügels 3 ab
und bildet damit einen die lichte Weite des Fensterflügels 3 nicht beeinträchtigenden
Hohlraum 13. Als Verbindung des Rahmens 2 und
der Haltevorrichtung 12 kann beispielsweise eine Verschraubung
oder auch eine Verklemmung der Haltevorrichtung 12 Verwendung finden,
ebenfalls ist es denkbar, die Haltevorrichtung 12 ohne
Veränderungen
an dem Rahmen 2 beispielsweise durch Saugelemente oder
dergleichen festzulegen. Wichtig ist hierbei nur, das die Haltevorrichtung 12 für einen
Benutzer leicht aus dem Rahmen 2 herauszunehmen und damit
die Zugänglichkeit
des Hohlraums 13 einfach herzustellen ist.
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Das
hier als eine Anzahl von Leuchtelementen 5 in Form eines
nur schematisch angedeuteten Emblemes mit einem Textbestandteil
angedeutete Motiv 4, beispielsweise einem jahreszeitlichen
Motiv 4 wie etwa einer Winterlandschaft, einem Tannenbaum
oder dergleichen oder auch einem Vereinsemblem, bei dem die Leuchtelemente 5 den
Umriss des Emblemes bilden, wird über eine Kabelverbindung 14 und
zwischen den Leuchtelementen 5 bestehenden elektrisch leitenden
Verbindungselementen 14 mit Strom aus einer Stromzuführung 10 versorgt und über einen
Stecker 9 mit einer Aufnahme 8 in elektrisch leitenden
Kontakt gebracht. Damit ist es möglich,
alle Leuchtelemente 5 durch Einstecken des Steckers 9 in
die Aufnahme 8 gleichzeitig und ohne weitere Verkabelung
oder sonstige Verbindungsoperationen zum Leuchten zu bringen. Die
Strom führende
Aufnahme 8 ist hierbei ebenfalls in dem Hohlraum 13 angeordnet
und derart beispielsweise über
eine durch den Rahmen 2 hindurch gehende Bohrung mit der
Stromzuführung 10 verbunden,
dass über
die Stromzuführung 10 verdeckt
und ohne optisch störende
Kabel der Strom zu der Aufnahme 8 gelangen kann.
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Das
Motiv 4 kann beispielsweise über zwei Fäden in Form einer Aufhängung 7 etwa
zentrisch in der Fläche
des Hohlraums 13 gehalten werden, ohne dass diese Aufhängung 7 optisch
störend
wirkt.
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Die
Motivpräsentationseinrichtung 1 der 1 und 2 ist
auf die Gestaltung des Fensterflügels 3 gleich
bei der Herstellung des Fensters abgestimmt und kann beispielsweise
gleich mit dem Fensterflügel 3 eingebaut
werden. Ebenfalls ist es denkbar, die Motivpräsentationseinrichtung 1 gemäß den 1 und 2 an
entsprechend ausgelegten Fensterrahmen nachzurüsten.
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In
der 3 ist eine andere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Motivpräsentationseinrichtung 1 dargestellt,
die zum Nachrüsten
an beliebigen Fenstern und Fensterflügeln 3 gedacht ist.
Hierzu wird die Haltevorrichtung 12 mittels nur schematisch angedeuteter
Befestigungen 15 auf die Innenseite des Rahmens 2 aufgeschraubt
oder aufgehängt
oder auf andere Weise an dem Fensterflügel 3 derart befestigt,
dass die Abdeckung 6 innenseitig des Fensterflügels 3 zu
liegen kommt und den Hohlraum 13 mit der innen liegenden
Glasscheibe 11 bildet und überdeckt. Die Stromzuführung 10 erfolgt
hierbei durch einen entsprechenden Durchbruch in der Haltevorrichtung 12,
von wo aus die Kabelzuführung 10 beispielsweise über einen
nicht dargestellten Stecker in eine vorhandene, ebenfalls nicht
dargestellte Steckdose gesteckt werden kann. Der eigentliche Anschluss
der Leuchtelemente 5 in dem Hohlraum 13 erfolgt
wieder über
eine Aufnahme 8 am Ende der Stromzuführung 10, in die ein
Stecker 9 in schon beschriebener Weise eingesteckt werden
kann.
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- 1
- Motivpräsentationseinrichtung
- 2
- Rahmen
Fensterflügel
- 3
- Fensterflügel
- 4
- Motiv
- 5
- Leuchtelemente
- 6
- Abdeckung
- 7
- Aufhängung
- 8
- Aufnahme
- 9
- Stecker
- 10
- Stromzuführung
- 11
- Glasscheibe
- 12
- Haltevorrichtung
- 13
- Hohlraum
- 14
- Kabel
- 15
- Befestigung