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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Energieführungskette mit mehreren gelenkig
miteinander verbundenen Kettengliedern, die jeweils ein Kastenprofil
aufweisen, umfassend im Wesentlichen zwei gegenüberliegende, im Wesentlichen
plattenförmige Seitenlaschen
und mindestens einen die Seitenlaschen an der Längskante auf Abstand haltenden Quersteg
an der Oberseite/und der Unterseite der Seitenlasche, wobei der
mindestens eine Quersteg lösbar
im Bereich der Längskanten
der Seitenlaschen klemmend gehalten ist, indem das jeweilige Ende
des Querstegs in einer Ausnehmung in der Längskante der Seitenlasche eingelegt
ist, wobei der freie Öffnungsquerschnitt
der Ausnehmung geringer ist als die entsprechende Querschnittsdimension
des Querstegs, und wobei der Quersteg aus einem stabförmigen Endlosprofil
gebildet ist.
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Derartige
Energieführungsketten
werden dazu eingesetzt, flexible Leitungen, beispielsweise Versorgungsleitungen
und Druckluftleitungen, zwischen einer festen Anschlussstelle und
einem beweglichen Verbraucher oder einer Maschineneinheit zu führen. Die
einzelnen Kettenglieder sind gelenkig miteinander verbunden und
in ihrem Schwenkradius zueinander begrenzt, so dass die darin geführten Leitungen
nur im Bereich von zugelassenen Radien unter der Bewegung des verfahrbaren
Verbrauchers geführt
werden.
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Die
Kettenglieder solcher Energieführungsketten
sind als Kastenprofile aufgebaut, wobei jedes Kettenglied zwei Seitenlaschen
und mindestens einen oberen und einen unteren, die Kanten der Seitenlasche
verbindenden Quersteg aufweist. Die Leitungen werden innerhalb dieses
Kastenprofils geführt.
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Solche
Querstege werden üblicherweise
getrennt von den Seitenlaschen hergestellt und anschließend werden
die Querstege mit den Seitenlaschen verbunden. Diese Verbindung
kann über
Gelenke erfolgen, so dass die Querstege aufklappbar sind, um den
Innenraum der Energieführungskette zum
Einlegen von Leitungen zugänglich
zu machen.
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Eine
wesentliche Forderung, die an solche Kettenglieder gestellt wird,
ist diejenige, dass sie einfach herzustellen und zu einer Energieführungskette zusammengebaut
werden können.
Insbesondere die Anbringung der Querstege sollte so sein, dass sie fest
und sicher an den Seitenlaschen gehalten werden. Im Stand der Technik
werden daher verschiedene Anordnungen vorgeschlagen, die sich insbesondere
mit dem Problem der Anbringung solcher Querstege befassen.
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So
beschreibt zum Beispiel die
DE
41 21 433 C1 eine Energieführungskette zur Aufnahme von Schläuchen, Kabeln
oder dergleichen. Die jeweiligen Querstege, die an der Oberseite
und der Unterseite der Seitenlaschen angebracht sind, werden in
entsprechende Ausnehmungen eingelegt. Die Ausnehmungen besitzen
Hinterschneidungen, in die sich entsprechende Vorsprünge an den
Querstegen einlegen. Die Ausnehmungen sind hierzu so dimensioniert,
dass die Querstege zunächst
in die Ausnehmungen eingelegt werden und die Querstege dann seitwärts verschoben
werden, so dass sich die Vorsprünge
der Querstege in die Hinterschneidungen der Seitenlaschen einlegen.
Schließlich
werden zusätzliche
Sperrriegel in die Ausnehmungen eingeschoben, die verhindern, dass
der Quersteg wieder in seine Ausgangsposition zurückkehren
kann, in der er aus der Ausnehmung herausgenommen werden kann. Solche
Sperrriegel sind zusätzliche
Teile, die den Fertigungsaufwand solcher Kettenglieder erhöhen; außerdem sind
zusätzliche
Montagevorgänge zum
einen zum Anbringen der Sperrriegel an den Querstegen und zum anderen
dadurch, dass die Sperrriegel nach der korrekten Positionierung
der Querstege verriegelt werden müssen, notwendig.
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In
der US Re. 35 579 ist eine Energieführungskette beschrieben, bei
der die einzelnen Kettenglieder jeweils zwei Seitenlaschen aufweisen,
die durch einen oberen und einen unteren Quersteg verbunden sind.
Bei den Querstegen handelt es sich um Hohlprofile. An der Innenseite
der Seitenlaschen sind jeweils Zapfen oder Vorsprünge ausgebildet,
deren Querschnitt dem Innenquerschnitt des Querstegs entspricht,
so dass der Quersteg auf den Zapfen der einen Seitenlasche und auf
die Zapfen der anderen Seitenlasche aufgesteckt werden kann. Die
Querstege müssen
an den Zapfen form- und kraftschlüssig befestigt werden, um ein
Lösen zu
verhindern. Eine solche Befestigung der Querstege an den Seitenlaschen
ist allerdings gerade dann nicht sicher, wenn große Kräfte auf
die Energieführungskette
ausgeübt werden.
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Aus
der
EP 0 384 153 A2 ist
eine Energieführungskette
bekannt, die mit derjenigen in dem zuvor genannten Dokument vergleichbar
ist. In dieser Druckschrift ist eine weitere Ausführungsvariante
von Kettengliedern gezeigt, bei der die Querstege in entsprechende
Ausnehmungen an der Ober- und Unterseite der Seitenlasche form-
und kraftschlüssig
eingelegt werden. Diese Ausnehmungen sind zwar seitlich nach außen geschlossen,
so dass der Profilquerschnitt der Stege abgedeckt ist; bei dieser
Maßnahme
müssen
aber zusätzliche
Sicherungsteile vorgesehen werden, um zu verhindern, dass sich die
Querstege von den Seitenteilen lösen.
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In
vielen Anwendungen solcher Energieführungsketten wird gefordert,
zusätzliche
Teile, beispielsweise Abdeckplatten, an den einzelnen Kettengliedern
zu befestigen. Derartige Abdeckteile, oder zusätzliche Halterungen, werden üblicherweise
an den Querstegen verschraubt oder es werden spezielle Querstege
bereitgestellt, die bereits mit den geforderten Anbauteilen versehen
sind.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Energieführungskette
der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass die beiden Seitenlaschen
dieses Kettenglieds mit einem Quersteg mit einfachen Mitteln sicher
sowohl kraft- als auch formschlüssig
verbunden werden können, ein
Verschieben oder sogar Lösen
der Querstege wirksam verhindert wird und insbesondere auch die Möglichkeit
gegeben ist, ohne zusätzliche
Maßnahme,
an solchen Querstegen Zusatzteile, wie beispielsweise Abdeckplatten,
zu befestigen.
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Gelöst wird
diese Aufgabe durch eine Energieführungskette mit den Merkmalen
des Anspruch 1. Eine solche Energieführungskette ist dadurch gekennzeichnet,
dass in der Ausnehmung der jeweiligen Seitenlasche mindestens ein
Vorsprung gebildet ist, der parallel zu der Ebene der plattenförmigen Seitenlasche
verläuft,
und dass in dem Quersteg mindestens eine jeweilige Nut ausgebildet
ist, die den jeweiligen Vorsprung der Seitenlasche aufnimmt. Durch
den Vorsprung in der Ausnehmung der jeweiligen Seitenlasche, in
die sich der Quersteg einlegt, ist der Quersteg gegen ein Verschieben
in der Längsrichtung
des Querstegs gesichert, ohne dass zusätzliche Befestigungsmittel
erforderlich sind. Darüber
hinaus ist durch die mindestens eine Nut in dem Quersteg die Möglichkeit
gegeben, an dieser Nut Zusatzteile zu befestigen. Ein solcher Quersteg
kann als Stranggussprofil endlos hergestellt werden, wodurch geringe
Fertigungskosten entstehen. Nachdem entsprechende Querstege auf
die geforderte Länge,
die der Beabstandung der beiden Laschen der Kettenglieder entspricht,
abgelängt
sind, ist es nur erforderlich, in den Quersteg eine entsprechende
Aussparung einzubringen, die den Vorsprung in der Ausnehmung aufnimmt
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Vorzugsweise
sollten der Vorsprung in der Ausnehmung der Seitenlasche und die
entsprechende Nut in dem Quersteg formschlüssig ineinandergreifen. Bevorzugt
werden im Bereich jeder Ausnehmung zwei Vorsprünge vorgesehen, die sich in
der Ausnehmung, an Seitenwandbereichen von dieser, gegenüberliegen
und in die sich entsprechende Nuten in dem Quersteg, dann ebenfalls
an gegenüberliegenden
Seiten des Querschnitts des Querstegs, einlegen. Mit dieser Ausführung ist
es möglich,
einen solchen Quersteg in zwei unterschiedlichen Orientierungen
einzulegen, so dass entweder die eine Seitenfläche des Quersteg oder die andere
Seite nach oben weist. Dadurch ist es möglich, den Quersteg auf der
Oberseite und der Unterseite unterschiedlich zu profilieren, um
dann beispielsweise Nuten dazu zu verwenden, Zusatzteile anzubringen.
Beispielsweise könnte
auch eine Profilseite des Querstegs eine glatte Fläche aufweisen,
die immer dann nach oben bzw. nach außen gerichtet wird, wenn keine
Zusatzteile an dem Kettenglied befestigt werden sollen, während die
mit Nuten versehene Seite des Querstegs nach oben gedreht wird,
wenn Zusatzteile erforderlich sind, für die die entsprechenden Befestigungsnuten im
Querschnitt ausgenutzt werden.
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Um
den Quersteg drehen zu können,
ist es von Vorteil, dass die Nut/Nuten, die sich in den Vorsprung
im Bereich der Ausnehmung im Bereich der Seitenlasche einlegen,
von der Oberseite bis zu der Unterseite ausgeführt sind.
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Bevorzugt
wird ein Quersteg eingesetzt, der, im Querschnitt gesehen, durch
ein Flachprofi gebildet ist; die kürzeren Seitenkanten sollten
dabei abgerundet sein.
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An
den beiden Längskanten
des Querschnitts, die in die Laufrichtung/oder in der Gegenlaufrichtung
der Kette weisen, sollte über
die Länge des
Querschnitts mindestens eine Querbefestigungsnut ausgebildet sein.
Diese Querbefestigungsnut kann verwendet werden, um klammer- oder
bügelartige
Teile auf das Profil des Querstegs, von unten oder von oben, aufzuklemmen.
Beispielsweise können
von unten Trennstege aufgeklemmt werden, die den Kastenquerschnitt
des Kettenprofils in unterschiedliche Teilräume unterteilen.
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Wie
bereits erwähnt,
ist es möglich,
in Bezug auf die Laufrichtung der Kette, an der Oberseite und/oder
der Unterseite Längsbefestigungsnuten auszubilden.
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Solche
Befestigungsnuten, wie sie vorstehend angegeben sind, sowohl die
Querbefestigungsnuten als auch die Längsbefestigungsnuten, sollten einen
sich nach innen erweiternden Querschnitt aufweisen, um darin Befestigungsteile,
die beispielsweise T-förmig
ausgebildet sind, einzusetzen. Auch haben sich Befestigungsnuten
als vorteilhaft erwiesen, die, im Querschnitt gesehen, einen zu
der Einführöffnung nach
innen versetzten Querschnitt aufweisen. Gerade mit solchen Querschnittsformen
der Befestigungsnuten ergeben sich besondere Möglichkeiten, Zusatzteile an
den Querstegen zu befestigen.
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Auch
sollten die Ausnehmungen in den Seitenlaschen von der Außenfläche zu der
Innenfläche der
Seitenlasche durchgehend ausgebildet werden. Dadurch ist es möglich, mehrere
Seitenlaschen, beabstandet zueinander, über entsprechend lange Querstege
zu verbinden, so dass sich Energieführungsketten mit drei oder
vier Laschenbändern
ergeben, mit einer entsprechenden Anzahl von Kastenprofilen zwischen
den Laschen, um flexible Leitungen darin zu führen.
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In
allen Ausführungsformen,
die vorstehend angegeben sind, können
die Querstege als Stranggussprofilstäbe, beispielsweise aus Aluminium
oder Kunststoff, vorzugsweise aus Aluminium, gefertigt werden. Es
ist nur erforderlich, die Nuten in den entsprechend abgelängten Querstegen
einzubringen, in die sich die Vorsprünge, die in den Ausnehmungen der
Seitenlaschen angeordnet sind, einlegen, um ein Verschieben der
Querstege relativ zu den Seitenlaschen durch diese ineinandergreifenden
Nuten und Vorsprünge
zu verhindern. Auch ist ersichtlich, dass mit diesen Querstegen
unterschiedlich breite Kastenprofile der Energieführungsketten
erreicht werden können.
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Weitere
Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen
anhand der Zeichnungen. In der Zeichnung zeigt
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1 ein
Kettenglied einer Energieführungskette
mit Seitenlaschen, die bereits durch einen unteren Quersteg verbunden
sind und wobei ein oberer Quersteg gerade eingelegt wird,
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2 die
Darstellung der 1, mit dem oberen Quersteg befestigt,
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3 einen
Ausschnitt der Ausnehmung in der Seitenlasche mit zwei seitlichen
Vorsprüngen,
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4 eine
Ausnehmung einer Seitenlasche mit einem einzelnen Vorsprung im Bodenbereich
der Ausnehmung, und
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5 eine
Energieführungskette,
bei der drei Seitenlaschenbänder
mit jeweiligen Querstegen verbunden sind, so dass sich zwei Kastenprofile
zwischen den Seitenlaschen ergeben.
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In
den 1 und 2 ist das Ende einer Energieführungskette
gezeigt, die gelenkig miteinander verbundene Kettenglieder 1 besitzt.
Jedes dieser Kettenglieder 1 umfasst zwei gegenüberliegende Seitenlaschen 2,
die jeweils an der Oberseite und der Unterseite, in etwa der Mitte
in Längsrichtung
gesehen, eine Ausnehmung 3 aufweisen; diese Ausnehmungen
sind detaillierter in den 3 und 4 dargestellt.
Die jeweils gegenüberliegenden
Seitenlaschen 2 eines Kettenglieds 1 sind über einen
jeweiligen Quersteg 4, auf Abstand zueinander gehalten, verbunden.
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Wie
anhand der 1 und 2 zu sehen ist,
weist der Querschnitt 4 eine ovale Außenkontur bzw. eine solche
eines abgeflachten Profils mit abgerundeten Stirnseiten auf. Die
jeweiligen Ausnehmungen 3 sind in ihrer Querschnittsform
dem Querschnittsquersteg 4 angepasst. Allerdings ist die
freie Öffnungsweite,
mit dem Bezugszeichen 5 in den 3 und 4 gekennzeichnet,
an der oberen Kante 6 der Seitenlasche 2 geringfügig kleiner
als die Querschnittsbreite des Querstegs 4 zwischen seinen beiden
Seitenkanten.
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Der
Quersteg 4 ist mit mehreren Nuten versehen, wobei sich
an den zweiten Stirnkanten über dessen
gesamte Länge
jeweils eine Querbefestigungsnut 7 befindet, während an
der einen Seitenfläche
des Querstegs 4, die in den Darstellungen der 1 und 2 zum
Inneren des Kastenprofils des Kettenglieds 1 gerichtet
ist, zwei parallel zueinander verlaufende Längsbefestigungsnuten 8 ausgebildet sind.
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Wie
anhand der 3 zu erkennen ist, befindet
sich in einer Ausführungsform
der Ausnehmung 3, an gegenüberliegenden Seiten 9,
die auch die Öffnungsweite 5 definieren,
jeweils ein Vorsprung 10, der als Steg oder Wulst ausgebildet
ist und, in Bezug auf die Breite der Seitenlasche 2, mittig
ausgerichtet ist. Während
in 3 nur der in der Darstellung linke Vorsprung 10 zu
sehen ist, ist der gegenüberliegende Vorsprung 10 in 1 im
Bereich der oberen Ausnehmung zu sehen.
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In
einer alternativen Ausführungsform,
die in 4 gezeigt ist, ist ein solcher Vorsprung, mit
dem Bezugszeichen 11 bezeichnet, auf der Bodenfläche 12 der
Ausnehmung 3 angeordnet. Auch bei diesem Vorsprung 11 handelt
es sich um einen Steg oder Wulst, der mittig in Bezug auf die Breite
der Seitenlasche 2 ausgerichtet ist.
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Entsprechend
zu den beiden sich gegenüberliegenden
Vorsprüngen 10 in
der Ausnehmung 3 ist an dem Quersteg 4 an den
gegenüberliegenden Seitenkanten
jeweils eine Nut 13 vorhanden, die durchgehend von der
Oberseite zu der Unterseite, d.h. zwischen den beiden abgeflachten
Seiten des Profils des Querstegs 4, ausgeführt sind.
Die linke bzw. rechte Nut 13 in dem Quersteg 4 ist
in 1 bzw. 2 im Bereich des oberen Stegs 4 zu
erkennen.
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Um
zwei Seitenlaschen 2 zu einem Kastenprofil eines Kettenglieds 1 zu
verbinden, werden vorgefertigte Querstege 4 jeweils in
die obere Ausnehmung 3 einer linken und einer rechten Seitenlasche 2 schräg von oben
eingesetzt, wie dies durch den Pfeil 14 in 1 angedeutet
ist, so dass sich diese Seitenkante des Querstegs 4 an
die Seite 9 der Ausnehmung 3 anlegt und gleichzeitig
die Nut 13 in dieser Seitenkante des Querstegs 4 in
den Vorsprung 10 eingreift, so dass der Quersteg 4 gegen
eine axiale Verschiebung gesichert ist. Anschließend wird der Quersteg mit
seiner anderen Seitenkante nach unten, in Richtung des Pfeils 15,
bewegt, wie dies in 2 gezeigt ist, bis das Querschnittsprofil
des Querstegs 4 in der Ausnehmung 3 einliegt.
Da die Querschnittslänge
des Querstegs 4 größer als
die Öffnungsweite 5 der
Ausnehmung 3 ist, muss beim Einlegen des Querstegs 4 in
die Ausnehmung 3 ein Widerstand überwunden werden. In dem in
die Ausnehmung 3 eingelegten Zustand greift auch der andere
Vorsprung 10 an der Seite 9 in die entsprechende
Nut 13 des Querstegs ein.
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Der
andere Quersteg 4, der sich in den 1 und 2 an
der Unterseite des Kettenglieds 1 befindet, wird in einer
entsprechenden Weise an den beiden Seitenlaschen 2 befestigt.
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Die
Haltekräfte,
mit denen der Quersteg 4 in den beiden Ausnehmungen 3 der
beiden Seitenlaschen 2 gehalten wird, kann durch die jeweilige
Dimensionierung der Ausnehmungen 3 bzw. des Querschnitts
des Querstegs 4, und insbesondere auch über die Öffnungsweite 5 der
Ausnehmung 3, eingestellt werden. Der Quersteg 4 liegt
in der jeweiligen Ausnehmung 3 sowohl form- als auch kraftschlüssig ein.
Falls notwendig, können
jederzeit Querstege 4 wieder von den Seitenlaschen 2 gelöst werden,
indem der Quersteg mit seiner einen Seitenkante angehoben wird,
in der entgegengesetzten Richtung des Pfeils 14 in 2,
bis er die freie Öffnungsseite 5 der
Ausnehmung 3 passiert hat.
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Anstelle
der beiden Vorsprünge 10 in
der Ausnehmung 3 und den entsprechenden Nuten 13 in dem
Quersteg 4 kann ein Vorsprung 11, wie er in 4 gezeigt
ist, vorgesehen werden. In Verbindung mit einer solchen Ausführungsform
der Ausnehmung, wie sie in 4 gezeigt
ist, wird dann allerdings an der oberen und/oder unteren, abgeflachten Fläche des
Querstegs 4 eine entsprechende Nut (nicht näher in den
Zeichnungen dargestellt) ausgeführt.
Auch können,
falls erforderlich, die Vorsprünge 10 und 11,
wie sie in den 3 und 4 gezeigt sind,
in einer Ausführungsform
kombiniert werden. Schließlich
ist es auch möglich,
anstelle der stegartigen Vorsprünge 10 und 11,
stiftförmige
Vorsprünge vorzusehen.
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Wie
bereits vorstehend erwähnt
ist, weist der Quersteg 4 sowohl Querbefestigungsnuten 7 als auch
Längsbefestigungsnuten 8 über seine
gesamte Länge
auf. Die Querbefestigungsnuten 7, die sich an den Stirnseiten
(in Laufrichtung der Energieführungskette
gesehen) befinden, weisen einen sich nach innen erweiternden Querschnitt
auf. Die beiden Längsbefestigungsnuten 8 besitzen
dagegen einen in Bezug auf die Einführöffnung nach innen versetzenden Querschnitt,
wie anhand der Stirnseiten der Querstege 4 in den Figu ren 1 und 2 gut
zu erkennen ist. Dadurch ist zwischen den beiden Längsbefestigungsnuten 8 ein
im Querschnitt T-förmiger
Zwischensteg 16 gebildet, wobei der kurze Schenkel dieses
T-förmigen
Zwischenstegs 16 einen Teil der Außenfläche der flachen Seite des Querstegs 4 bildet.
An diesen Querbefestigungsnuten 7 oder Längsbefestigungsnuten 8 können Zusatzteile
befestigt werden. Als Beispiele sind hierzu Trennelemente 17 in
den 1 und 2 gezeigt, die den Innenraum
der Kettenglieder 1 unterteilen. Diese Trennelemente 17 weisen
an ihrem oberen und unteren Ende jeweils zwei federnde Klammerteile 18 auf,
die den Querschnitt 4 von der Unterseite umgreifen und
sich mit Rastnasen 19 in die Querbefestigungsnut 7 einlegen
und so das Trennelement 17 klemmend halten. Solche Trennelemente 17 können an
beliebigen Stellen des oberen und des unteren Querstegs 4 angeordnet
werden, so dass der Innenraum der Kettenglieder 2 und damit der
Energieführungskette
entsprechend den Anforderungen unterteilt werden kann. Auch wenn
es in der Figur nicht dargestellt ist, können die Längsbefestigungsnuten 8 für die Befestigung
entsprechender Zusatzteile herangezogen werden. Die jeweiligen Querschnittsformen
der Querbefestigungsnuten 7 und der Längsbefestigungsnuten 8 sind
auch dazu ausgelegt, dass darin Befestigungsmittel, wie beispielsweise
T-förmige
Schraubelemente, eingehakt werden können.
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Falls
Hilfsteile, beispielsweise Abdeckteile, an der Oberseite der Kettenglieder 1 befestigt
werden sollen, können
die entsprechenden Querstege 4 so gedreht werden, dass
die Längsbefestigungsnuten 8 auf
der Oberseite liegen. Dies ist möglich,
da die beiden Nuten 13 an beiden gegenüberliegenden Stirnseiten der
Querstege 4 ausgeführt
sind und entsprechend in der Ausnehmung 3 an den gegenüberliegenden
Seiten jeweils der Vorsprung 10 vorgesehen ist (3).
In dem Fall der Ausführungsform
des Vorsprungs 11, wie er in 4 gezeigt
ist, an der Bodenfläche 12 der
Ausnehmung 3, sollte, damit der Quersteg 4 in
unterschiedlichen Positionen in die Ausnehmung 3 eingesetzt
werden kann, auch auf der oberen Seite (die in den 1 und 2 zu
sehen ist) eine entsprechende Nut eingebracht werden, in die sich
dann der Vorsprung 11 einlegt, wenn diese glatte Fläche nach
unten in die Ausnehmung 3 eingesetzt wird. In einer solchen
Orientierung des Querstegs 4 weisen dann die Längsbefestigungsnuten 8 nach
oben und können
dort zu Befestigungszwecken von Hilfsmitteln herangezogen werden.
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Die
Querstege 4 können
als Strangpressprofile bzw. Endlosextrusionsteile gefertigt werden,
so dass, um Energieketten einer erforderlichen Breite, d.h. Beabstandung
der sich gegenüberliegenden Seitenlaschen 2,
aufzubauen, diese Querstege 4 nur auf eine erforderliche
Länge zugeschnitten
werden müssen.
Anschließend
müssen
die jeweiligen Nuten 13 eingefräst oder eingeschnitten werden,
die dann die Vorsprünge 11 in
der Ausnehmung 3 umgreifen.
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Der
Aufbau der Kettenglieder 1, wie er in den 1 und 2 dargestellt
ist, kann dahingehend erweitert werden, dass, wie in 5 gezeigt
ist, mehrere Seitenlaschen 2 über durchgehende Querstege 4 miteinander
verbunden werden. In einer solchen Ausführungsform, wie sie in 5 gezeigt
ist, sind auch die mittleren Seitenlaschen 2 solche, wie
sie anhand der 1 und 2 beschrieben
sind, auch in Bezug auf die Ausnehmungen 3, die in den 3 und 4 gezeigt
sind. Eine solche Energieführungskette,
wie sie in 5 dargestellt ist, besitzt eine
erhöhte
Stabilität.
Es ist auch ersichtlich, dass die Anordnung, wie sie in 5 gezeigt
ist, auf solche Energieführungsketten
erweitert werden kann, die mehr als drei solcher Bänder aus
Seitenlaschen 2 besitzen.
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Es
sollte auch darauf hingewiesen werden, dass die Querbefestigungsnuten 7 und
die Längsbefestigungsnuten 8,
wie sie in den Figuren dargestellt sind, zu anderen Formen geändert werden
können, wobei
allerdings diejenigen Querschnittsformen, die in den Figuren gezeigt
sind, zu bevorzugen sind, da sie alle Anforderungen, die sich bei
Energieführungsketten
ergeben, um Zusatzteile anzubringen, erfüllen.