DE102006047005A1 - Fahrzeugdach für ein Cabriolet-Fahrzeug mit einer verschwenkbaren Dachkappe - Google Patents

Fahrzeugdach für ein Cabriolet-Fahrzeug mit einer verschwenkbaren Dachkappe Download PDF

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Wojciech Dipl.-Ing. Wezyk
Thomas Dipl.-Ing. Halbweiss
Berthold Dipl.-Ing. Klein
Robert Dipl.-Ing. Koschien
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Magna Car Top Systems GmbH
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/0053Collapsible lateral roof side beams
    • B60J7/0069Collapsible lateral roof side beams where the beam itself is folded and moves inwardly, e.g. concertina type

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Fahrzeugdach (1) für ein Cabriolet-Fahrzeug, mit einem Faltverdeck (2), das zwischen einer Verschließstellung und einer Ablagestellung verstellbar ist und ein Verdeckgestänge (3) mit einer vorderen, quer zur Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Dachkappe (4) sowie einen Verdeckbezugsstoff umfasst. Zur Verringerung des Raumbedarfs in Ablagestellung ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Dachkappe (4) mittels eines Drehgelenks an einem Verdeckgestängeteil (5, 6) angelenkt ist und dass das Drehgelenk eine quer zur Fahrzeuglängsachse verlaufende Verschwenkachse (38) aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Fahrzeugdach für ein Cabriolet-Fahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Aus der DE 943 747 ist ein Fahrzeugdach mit einem Faltverdeck bekannt, welches zwischen einer den Fahrzeuginnenraum überdeckenden Schließstellung und einer freigebenden Ablagestellung zu verstellen ist, wobei in Ablagestellung das Faltverdeck in einem Ablageraum verstaut ist, der sich hinter dem Fahrgastraum befindet. Das Faltverdeck besteht aus einem Verdeckgestänge mit einer quer zur Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Dachkappe, die an einem Windschutzscheibenrahmen festlegbar ist. Des Weiteren umfasst das Verdeckgestänge zwei einteilige, um y-parallele Gelenke verschwenkbare Querspriegel zur Abstützung eines Verdeckbezugsstoffes. Um den Verdeckbezugsstoff in Schließstellung des Faltverdecks unter Spannung zu setzen, wird der hintere Teil des Bezugsstoffes von einem ebenfalls einteiligen Stoffhaltebügel niedergehalten, welcher im rückwärtigen Teil des Faltverdecks angeordnet ist. Das bekannte Faltdach umfasst ferner zwei dem Verdeckgestänge zugeordnete seitliche Dachrahmen. Jeder Dachrahmen besteht aus einem Lenkerpaar mit je drei z-parallelen Drehgelenken. Dies ermöglicht eine Faltung der Seitenrahmen in Querrichtung, wodurch wiederum eine lineare Bewegung der Dachkappe in x-Richtung in Richtung Querspriegel gewährleistet wird. Nachteilig bei dem bekannten Fahrzeugdach ist der relativ große Platzbedarf in seiner Ablagestellung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeugdach mit geringem Platzbedarf in der abgelegten Stellung bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
  • Durch die drehgelenkige Anbindung der Dachkappe an dem Verdeckgestänge ist es möglich, die Dachkappe während der Schließbewegung des Faltverdecks aus ihrer in der Schließstellung im Wesentlichen horizontalen Lage heraus, um eine in Querrichtung (y-parallele) Verschwenkachse zu verschwenken. Hierdurch kann die Abmessung des Faltverdecks in Längsrichtung reduziert werden, wodurch weniger Raum zur Ablage des Faltverdecks benötigt wird. Es ist von Vorteil, wenn die Verschwenkbewegung der Dachkappe mechanisch zwangsgesteuert erfolgt.
  • Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Dachkappe gemäß einer ersten Ausführung um mindestens etwa 90° und gemäß einer weiteren Ausführung um etwa 180° um ihre y-parallele Verschwenkachse verschwenkbar ist. Die in der Schließstellung obere Seite der Dachkappe zeigt nach der Schwenkbewegung gemäß der ersten Ausführung in Richtung Fahrzeugfront oder in Richtung Fahrzeugheck. Die größte Platzeinsparung in der Ablagestellung kann gemäß der weiteren Ausführung realisiert werden, bei der die Dachkappe um etwa 180° verschwenkbar ist. Die Dachkappe kann bei einer Verschwenkung um etwa 180° oberhalb oder vorzugsweise unterhalb von seitlichen Dachrahmen abgelegt werden. Mit Vorteil ist die y-parallele Drehachse der Dachkappe im hin teren, in Schließstellung in Richtung Fahrzeugheck weisenden Endbereich der Dachkappe angeordnet.
  • In Ausgestaltung der Erfindung erstreckt sich die Dachkappe zwischen zwei seitlichen Dachrahmen des Verdeckgestänges und ist mit ihren y-parallelen Drehgelenken an diesen seitlichen Dachrahmen angelenkt. Dabei ist es für die Verschwenkfunktion ausreichend, wenn die Dachkappe einteilig ausgeführt ist.
  • Um eine Bewegung der Dachkappe bei der Ablegebewegung entlang der Fahrzeuglängsachse (x-Achse) zu ermöglichen, ist in Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die seitlichen Dachrahmen mehrteilig, insbesondere zweiteilig, und in Querrichtung faltend ausgebildet sind. Dabei ist es von Vorteil, wenn die seitlichen Dachrahmen aus je einem Lenkerpaar bestehen, wobei ein Lenkerpaar einen vorderen und einen hinteren Lenker umfasst. Die Lenker der seitlichen Dachrahmen verlaufen in Schließstellung des Faltverdecks im wesentlichen parallel zur x-Achse. Vorderer und hinterer Lenker sind mittels eines z-parallelen Drehgelenkes gekoppelt. An ihren äußeren Enden weisen der vordere und der hintere Lenker je ein z-paralleles Drehgelenk auf, mit dem sie mit weiteren Verdeckgestängebauteilen, insbesondere mit der Dachkappe und einer Hauptkinematik, gelenkig verbunden sind. Beim Ablegen des Daches klappen die Lenker, vergleichbar mit der Kinematik einer Markise, nach innen.
  • Bedingt durch die Verschwenkbarkeit der Dachkappe gegenüber den längsseitlichen Dachrahmen um eine Fahrzeugquerachse und die Verschwenkbarkeit der die Dachrahmen bildenden Lenker gegeneinander sowie auch gegenüber dem Dachrahmen um aufrechte, also in z-Richtung verlaufende Achsen ergeben sich in der Verbindung der vorderen Lenker der Dachrahmen zur Dachkappe sich kreuzende Drehachsen, die zu einer Baueinheit zusammengefasst sein können. Die aufrechte Achse liegt bevorzugt benachbart zur Innen seite des jeweiligen Rahmenlenkers sowie auch gegenüber der Anbindung zum Dachrahmen nach innen versetzt, so dass sich ein schlanker Aufbau ergibt und die seitliche Überdeckung der Dachrahmen sowie der anschließenden Dachkappe bei geschlossenem Dach über insbesondere auch durchlaufende Dichtprofile mit Vorteil möglich ist.
  • Die zwei Lenkerpaare der seitlichen Dachrahmen beinhalten mit Vorteil auch die Dichtung der Seitenscheibe. Dabei ist es zweckmäßig, die Dichtung anstatt zweiteilig einteilig auszuführen und damit auf eine Trennstelle zu verzichten. Hierzu muss die Dichtung, zumindest lokal, so aufgebaut sein, dass sie stark deformiert werden kann. Zu diesem Zweck eignet sich beispielsweise ein Zwischenstück ohne Einleger.
  • Zur Abstützung des Verdeckbezugsstoffes sind mit Vorteil mehrere Querspriegel vorgesehen. In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass mindestens ein Querspriegel, vorzugsweise ein benachbart zur Dachkappe angeordneter vorderer Querspriegel wie die Dachkappe in x-paralleler Richtung verschiebbar ist. Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der mindestens eine Querspriegel aus mehreren, vorzugsweise drei, mittels mindestens eines z-parallelen Gelenks verbundenen Gestängeteilen besteht und dass dieser Querspriegel mittels zwei weiteren z-parallelen Gelenken mit den seitlichen Dachrahmen verbunden ist. Bei einer dreiteiligen Ausführung des Querspriegels sind den äußeren beiden Gestängeteile je zwei z-parallele Gelenke zugeordnet. Bei einer zweiteiligen Ausführung der seitlichen Dachrahmen ist der vordere Querspriegel vorteilhafter Weise an den vorderen Lenkern der seitlichen Dachrahmen angelenkt.
  • Es ist zweckmäßig, wenn mindestens ein Querspriegel, vorzugsweise ein mittlerer Querspriegel und hinterer Eckquerspriegel, um je eine, oder eine gemeinsame, y-parallele Drehachse verschwenkbar sind. Bei der Ablegebewegung weichen dann der vordere Querspriegel durch eine Bewegung in x-Richtung und der mittlere Querspriegel durch eine Schwenkbewegung der sich ebenfalls in x-Richtung bewegenden Dachkappe aus. Der hintere Eckquerspriegel wird verschwenkt, um im abgelegten Zustand ein kompakteres Package erreichen zu können sowie um dem Verdeckbezugsstoff mehr Raum zu geben.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Hauptkinematik des Fahrzeugdaches als Viergelenkkinematik mit y-parallelen Drehgelenken ausgebildet ist. Die Viergelenkkinematik weist einen vorderen und einen hinteren Hauptlenker auf, die über einen Zwischenträger miteinander verbunden sind. An ihren unteren Enden sind die beiden Hauptlenker an der Fahrzeugkarosserie, insbesondere an einem Überrollbügel, drehgelenkig festgelegt. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn mindestens ein Querspriegel, vorzugsweise der mittlere Querspriegel und der hintere Eckquerspriegel, an dem Zwischenträger der Viergelenkkinematik angelenkt sind.
  • Zur Spannungsbeaufschlagung des Verdeckbezugs ist ein hinter dem Fahrgastraum angeordneter Spannbügel vorgesehen. Der Spannbügel weist mindestens zwei über ein Gelenk verbundene Bügelabschnitte auf. Der mehrteilige Spannbügel wird über eine y-parallele Achse aufgestellt, damit der Verdeckkastendeckel des Fahrzeugs kollisionsfrei über eine y-parallele Achse geöffnet werden kann. Zur Gewährleistung der Verschwenkbewegung des Spannbügels ist der Spannbügel mit Vorteil, insbesondere über einen Lenker, an dem hinteren Hauptlenker der Hauptkinematik angelenkt.
  • Die Formgebung von optional vorgesehenen Stofffinnen erfolgt mit Vorteil zum einen über den Spannbügel und zum anderen mit Vorteil über mindestens eine, insbesondere dreiteilige, Sturmstange. Bei einer dreiteiligen Ausführung der Sturmstange ist diese vorzugsweise einerseits an dem Spannbügel und andererseits an dem hinteren Hauptlenker der Hauptkinematik angelenkt. Die dreiteilige Sturmstange weist zwei mittlere Drehgelenke auf, wobei insbesondere das hintere der beiden Gelenke über den Totpunkt hinaus verstellbar und damit verriegelbar ist.
  • Um eine störungsfreie Bewegung des Faltverdecks zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn zur Versenkung eines Heckfensters mindestens ein Fensterschacht vorgesehen ist. Das Heckfenster wird vor dem Ablegen des Daches versenkt, kann aber bei abgelegtem Faltdach als Windschott wieder hochgefahren werden.
  • Zur Erhöhung der Stabilität des geschlossenen Fahrzeugdaches, insbesondere aber auch zur Queraussteifung und Querführung des Daches beim Zusammenfahren erweist es sich erfindungsgemäß als zweckmäßig, zwischen zwei Querspriegeln, die sich bezogen auf aufeinander folgende Dachrahmen zwischen den über aufrechte Drehachsen verbundenen, gegeneinander einfaltbaren Lenkern dieser Dachrahmen erstrecken, eine zur Längserstreckung der Dachebene ecksteife Verbindung vorzusehen. Durch eine derartige Verbindung lässt sich ungeachtet der durch die aufrechten Drehachsen zwischen den Lenkern der Dachrahmen und der Dachkappe möglichen Querlabilität eine exakte Ausrichtung der in Fahrzeuglängsrichtung gegeneinander verstellbaren Teile zueinander erreichen.
  • Dies gilt auch, wenn von den beiden, bezogen auf die Längserstreckung ecksteif verbundenen Querspriegeln zumindest einer mehrteilig ausgebildet ist und über aufrechte Drehachsen verbundene Gestängeteile aufweist, wobei zweckmäßigerweise der mehrteilig aufgebaute Querspriegel ein mittleres Gestängeteil hat, das bezogen auf die Längserstreckung ecksteif gegen den anderen Querspriegel abgestützt und in Fahrzeuglängsrichtung verlagerbar geführt ist.
  • Eine solche ecksteife Führung lässt sich bevorzugt als Schiebeführung, insbesondere als Schiebedrehführung raumsparend und mit geringem Zusatzaufwand erreichen.
  • Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungsformen sind in den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
  • 1 eine Seitenansicht auf ein Kraftfahrzeugdach mit einer verschwenkbaren Dachkappe in Schließstellung,
  • 2 eine perspektivische Ansicht des Faltdaches gemäß 1,
  • 3 eine Draufsicht auf ein Faltdach in Ablagestellung mit um 90° verschwenkter Dachkappe,
  • 4 eine perspektivische Ansicht eines Faltdaches in Ablagestellung mit um 90° verschwenkter Dachkappe,
  • 5 eine perspektivische Ansicht eines Faltdaches in Ablagestellung mit um 180° verschwenkter Dachkappe,
  • 6 eine perspektivische Darstellung eines geschlossenen Faltdaches,
  • 7 eine perspektivische Darstellung eines Faltdaches in einer Zwischenstellung beim Einklappvorgang mit in Querrichtung eingeschwenktem seitlichem Dachrahmen,
  • 8 eine perspektivische Ansicht eines Faltdaches mit geöffnetem Spannbügel,
  • 9 eine perspektivische Ansicht eines Fahrzeugdaches mit Viergelenkkinematik in einer Zwischenstellung,
  • 10 eine perspektivische Ansicht eines abgelegten Faltdaches von rechts hinten,
  • 11 eine perspektivische Ansicht eines abgelegten Faltdaches von links,
  • 12 eine perspektivische Ansicht eines abgelegten Faltdaches von hinten,
  • 13 eine, bezogen auf die Dachstellung, der 4 entsprechende Darstellung, bei detaillierterer Darstellung lediglich der linken Dachseite,
  • 14 eine vereinfachte Darstellung des Gesamtdaches in Draufsicht, und
  • 15 einen Schnitt gemäß Linie XV-XV in 14.
  • In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Das in den Figuren dargestellte Fahrzeugdach 1 weist ein Faltverdeck 2 auf. Das Faltverdeck 2 umfasst ein Verdeckgestänge 3 sowie einen nicht dargestellten Verdeckbezugsstoff. Teil des Verdeckgestänges 3 ist eine quer zur Fahrzeuglängsrichtung verlaufende Dachkappe 4, die zur Festlegung des Faltverdecks 2 an einen nicht dargestellten Windschutzscheibenrahmen dient. In den gezeigten Ausführungsbeispielen ist die Dachkappe 4 in ver tikaler Richtung leicht gewölbt und folgt damit der Kontur des Windschutzscheibenrahmens.
  • Das Verdeckgestänge 3 umfasst neben der Dachkappe 4 zwei in Schließstellung im Wesentlichen parallele und sich in Längsrichtung erstreckende seitliche Dachrahmen 5, 6. Jeder seitliche Dachrahmen 5, 6 besteht aus jeweils einem paarweise angeordneten vorderen und hinteren Lenker 5a, 6a; 5b, 6b. Jeder vordere Lenker 5a, 6a der seitlichen Dachrahmen 5, 6 ist mit jeweils dem zugehörigen hinteren Lenker 5b, 6b über jeweils ein nicht dargestelltes, z-paralleles Drehgelenk verbunden. Die zugehörigen z-parallelen Drehachsen sind mit den Bezugszeichen 7 und 8 gekennzeichnet. Mit ihren den hinteren Lenkern 5b, 6b abgewandten Enden sind die vorderen Lenker 5a, 5b über jeweils ein nicht dargestelltes Drehgelenk mit vertikaler (z-paralleler) Drehachse mit der einteiligen Dachkappe 4 verbunden. Die zugehörigen z-parallelen Drehachsen sind mit den Bezugszeichen 9, 10 gekennzeichnet. Die hinteren Lenker 5b, 6b sind wiederum jeweils mit ebenfalls nicht dargestellten, z-parallelen Drehgelenken an einer im hinteren Bereich des Fahrzeugdaches 1 angeordneten Viergelenkkinematik 11 angelenkt. Die zugehörigen z-parallelen Drehachsen sind mit den Bezugszeichen 12 und 13 gekennzeichnet.
  • Das Verdeckgestänge 3 weist weiterhin drei Querspriegel 14, 15, 16, nämlich einen vorderen, benachbart zur Dachkappe angeordneten Querspriegel 14, einen mittleren Querspriegel 15 sowie einen hinteren Eckquerspriegel 16 auf. Der vordere Querspriegel 14 besteht aus drei gelenkig miteinander verbundenen Gestängeteilen 14a, 14b, 14c. Die äußeren Gestängeteile 14a und 14c sind über Drehgelenke mit den vorderen Lenkern 5a und 5b der seitlichen Dachrahmen 5 und 6 verbunden. Sämtliche, dem vorderen Querspriegel zugeordneten Drehgelenke weisen eine z-parallele Drehachse auf. Diese Drehgelenke sind in den Figuren nicht dargestellt, ihre Drehachsen sind mit den Bezugszeichen 17, 18, 19 und 20 gekennzeichnet. Der mittlere Querspriegel 15 und der hintere Eckquerspriegel 16 sind um jeweils eine in Querrichtung verlaufende Schwenkachse 21, 22 verschwenkbar.
  • Die Viergelenkkinematik 11 weist vier Drehgelenke 23, 24, 25, 26 mit in Querrichtung verlaufenden Drehachsen auf. Die Viergelenkkinematik 11 umfasst einen vorderen und einen hinteren Hauptlenker 27, 28 (siehe 9), die endseitig über einen Zwischenträger 29 gelenkig miteinander verbunden sind. Mit ihren dem Zwischenträger 29 abgewandten Enden sind sowohl der vordere Hauptlenker 27 als auch der hintere Hauptlenker 28 mit Abstand an Überrollbügeln 30 der Fahrzeugkarosserie angelenkt.
  • Der mittlere Querspriegel 15 sowie der hintere Eckquerspriegel 16 des Verdeckgestänges 3 sind an dem Zwischenträger 29 der Hauptkinematik 11 verschwenkbar befestigt.
  • Das Fahrzeugdach 1 verfügt zur Beaufschlagung des nicht dargestellten Verdeckbezugsstoffes mit Spannung über einen Spannbügel 31 mit zwei über ein Gelenk verbundenen Bügelabschnitten. Die Verbindung der Bügelabschnitte ist nicht fest, damit ein Fensterrahmen 32 beim Aufstellen des Spannbügels 31 nicht in den Fahrgastraum 33 eindringt und bei Ablage der Fensterrahmen 32 noch platzsparender verstaut werden kann.
  • Der Spannbügel 31 ist über Lenker 34 am hinteren Hauptlenker 28 der Viergelenkkinematik 11 drehbar gelagert.
  • Die Formgebung von nicht dargestellten Stofffinnen erfolgt zum einen über den Spannbügel 31 und zum anderen über eine dreiteilige Sturmstange 35, welche zum einen am hinteren Hauptlenker 28 der Viergelenkkinematik 11 und zum anderen am Spannbügel 31 befestigt ist. Die Sturmstange 35 verfügt über zwei mittlere Drehgelenke 36, 37, von denen das hintere Drehgelenk 37 über den Totpunkt hinaus verstellbar und damit verriegelbar ist.
  • Die einteilige Dachkappe 4 ist im Bereich ihrer Enden mittels zweier Drehgelenke 40 mit aufrechter Drehachse 9 und zweier weiterer Drehgelenke 41 mit liegender, als Verschwenkachse 38 bezeichneter Drehachse an dem jeweils vorderen Lenker, hier dem Lenker 5a des seitlichen Dachrahmens 5 angelenkt. Die aufrechte Drehachse 9 des Drehgelenkes 40 liegt zweckmäßigerweise nahe der Innenseite des vorderen Lenkers 5a, und bevorzugt auch in einer Ebene mit der liegenden, y-parallelen Achse 38. Auch eine kreuzende Zuordnung der beiden Achsen 9 und 38 ist möglich.
  • Bezogen auf die Darstellung, wie insbesondere 13 zeigt, können die Drehgelenke 40 und 41 bevorzugt jeweils, also bezüglich der Achsen 9 und 38, durch Lagerhülsen und von diesen aufgenommene Lagerzapfen gebildet sein. Die Lagerzapfen können winklig zueinander stehend miteinander verbunden sein und die Lagerhülsen bevorzugt, bezogen auf das geschlossene Fahrzeugdach, zwischen den einander anschließenden Fahrzeugteilen wirksame formschlüssige Verbindungselemente bilden, so dass ungeachtet der wechselseitigen Verdrehbarkeiten eine hohe konstruktive Festigkeit erreicht werden kann. Bevorzugt ist hierzu die Tragkonstruktion 43 für den der Dachkappe 4 zugeordneten Teil des Drehgelenkes 41 zum seitlichen Rand der Dachkappe 4 nach innen abgesetzt, so dass sich hinsichtlich der Formgebung der Dachkappe 4 weitgehend freie Gestaltungsmöglichkeiten ergeben und auch für den der Dachkappe 4 zugeordneten Teil der Dichtung 39 ausreichend Raum zur Verfügung steht.
  • Im Rahmen der Erfindung liegt es auch, die Drehgelenke 40 und 41 zu einer Baueinheit zusammenzufassen. Insgesamt sind somit viele Variationsmöglichkeiten gegeben, wobei sowohl die Lager hülsen als auch die Lagerzapfen zur Dachkappe und zum jeweiligen Lenker lagefest angeordnet sein können.
  • In den 3 und 4 ist das Fahrzeugdach in Ablagestellung dargestellt. Die Dachkappe 4 ist im Vergleich zu der in den 1 und 2 gezeigten Schließstellung um 90° nach unten verschwenkt. Da die Ausdehnung der Dachkappe 4 in der Schließstellung des Daches in horizontaler Richtung größer ist als in vertikaler Richtung, wird durch die Verschwenkung der Dachkappe um 90° beim Ablegevorgang Raum in Längsrichtung zur Ablage des Faltverdecks 2 eingespart.
  • Gemäß dem in 5 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Dachkappe 4 um etwa 180° verschwenkt und in der Ablagestellung unterhalb der seitlichen Dachrahmen 5 und 6 angeordnet. Die Raumersparnis in Fahrzeuglängsrichtung zur Ablage des Faltverdecks entspricht bei dem in 5 gezeigten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen der Erstreckung der Dachkappe 4 in Fahrzeuglängsrichtung. Selbstverständlich muss die Dachkappe nicht den exakt um 90° oder 180° verschwenkbar an einem Verdeckgestängeteil angelenkt sein. Je nach Anwendungsfall sind auch andere Schwenkwinkel denkbar.
  • Die Bewegung des Faltverdecks 2 beim Ablegevorgang wird im Folgenden anhand der 6 bis 12 näher erläutert. Aus Übersichtlichkeitsgründen wurde auf die Darstellung der Verschwenkung der Dachkappe 4 verzichtet. Der im Folgenden beschriebene Ablegevorgang ist auch ohne eine verschwenkbare Dachkappe 4 realisierbar.
  • In 6 ist das Fahrzeugdach 1 in seiner Schließstellung dargestellt. Die Dachkappe 4 liegt an dem nicht dargestellten Windschutzscheibenrahmen an. Die seitlichen Dachrahmen 5, 6 verlaufen im Wesentlichen in Fahrzeuglängsrichtung.
  • Durch Betätigung der Viergelenkkinematik 11 vollführen die Lenkerpaare 5a, 5b und 6a, 6b der seitlichen Dachrahmen 5 und 6 eine Faltbewegung in Querrichtung nach innen. Dies ist aufgrund der z-parallelen Drehachsen 7, 8, 9, 10, 12 und 13 möglich. Hierdurch wird die Dachkappe 4 linear in Fahrzeuglängsrichtung zum hinteren Eckquerspriegel 16 nach hinten bewegt. Der vordere Querspriegel 14 wird aufgrund seines mehrgliedrigen Aufbaus und seiner vier z-parallelen Gelenke ebenfalls in Fahrzeuglängsrichtung nach hinten verschoben. Der mittlere Querspriegel 15 und der hintere Eckquerspriegel 16 vollführen eine Drehbewegung von der Dachkappe weg.
  • Wie in 8 dargestellt, ist der Spannbügel 31 um eine Querachse aufgestellt, damit ein nicht dargestellter Verdeckkastendeckel kollisionsfrei über eine weitere Querachse geöffnet werden kann.
  • In 9 ist eine Zwischenposition der Bewegung der Viergelenkkinematik 11 dargestellt. Zu erkennen ist die Befestigung der dreiteiligen Sturmstange 35 am hinteren Hauptlenker 28 der Viergelenkkinematik 11.
  • Die 10, 11 und 12 zeigen das abgelegte Faltverdeck 2 von rechts hinten, links sowie von hinten.
  • Wie aus 9 ersichtlich ist, wird der hintere Eckquerspriegel 16 beim Ablegevorgang um mehr als 180° verschwenkt.
  • Für das in 14 dargestellte Ausführungsbeispiel ist im Grundaufbau ein Fahrzeugdach 1 vorausgesetzt, wie es vorstehend insbesondere im Hinblick auf die 1 bis 3 ausführlich beschrieben ist. Auf die diesbezügliche Beschreibung und die dort verwendeten Bezugszeichen wird zurückgegriffen. Es ist somit eine Dachkappe 4 gegeben, und es sind weiter seitliche Dachrahmen 5 und 6 vorgesehen, die jeweils vordere und hintere Lenker 5a, 5b und 6a, 6b aufweisen, welche untereinander und mit der Dachkappe 4 über aufrechte, also in Richtung der z-Achse sich erstreckende Drehachsen 7 bis 10 schwenkbar verbunden sind. Die gegebenenfalls, wie vorstehend geschildert, um eine Querachse 38 zu den Dachrahmen 5, 6 verschwenkbare Dachkappe 4 ist formsteif ausgebildet und unter anderem zur Abstützung eines nicht dargestellten Verdeckbezuges sind in Querrichtung verlaufende Querspriegel vorgesehen, bezüglich derer in 14 nur zwei sich zwischen den Dachrahmen 5, 6 erstreckende Querspriegel 14, 15 angesprochen sind.
  • Der Querspriegel 14 bildet hierbei wiederum einen vorderen Querspriegel und erstreckt sich zwischen den vorderen Lenkern 5a und 6a der Dachrahmen 5, 6, während der Querspriegel 15 im rückseitig auslaufenden Bereich der hinteren Lenker 5b und 6b der Dachrahmen 5, 6 vorgesehen ist. Der vordere Querspriegel 14 ist mehrteilig gestaltet und weist einen zwischen seitlichen Gestängeteilen 14a und 14c liegenden mittleren Gestängeteil 14a auf, der ebenso wie die seitlichen Gestängeteile 14a und 14c zu den Lenkern 5a und 6a zu den seitlichen Gestängeteilen 14a und 14c über aufrechte Schwenkachsen verbunden ist.
  • Bedingt durch die gegebenen Verschwenkbarkeiten um jeweils aufrechte Achsen ist bei geöffnetem Fahrzeugdach 1, insbesondere während der Phase des Öffnens und Schließens, in Querrichtung eine gewisse Labilität gegeben. Diese wird beim Ausführungsbeispiel gemäß 14 dadurch abgefangen, dass der Querspriegel 15 durchlaufend formsteif, insbesondere starr ausgebildet und in Querrichtung lagefest abgestützt ist und im mittleren Bereich einen Ausleger 45 trägt, der sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckt und auf dem der Querspriegel 14 mit seinem mittleren Gestängeteil 14b in Längsrichtung verschiebbar gelagert ist. Der Ausleger 45 bildet somit eine Führungsbahn, längs derer eine am mittleren Gestängeteil 14b angebrachte Führungshülse 46 verschiebbar ist.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist der Ausleger 45 über eine als Buchse ausgebildete Führung 44 auf dem Querspriegel 15 drehbar abgestützt, und es weist der Ausleger 45, der die Führungsbahn bildet, bevorzugt einen Rundquerschnitt auf, so dass auch zur Führungshülse 46 eine Verdrehbarkeit gegeben ist.
  • Die Führungshülse 46 ist ihrerseits im Rahmen der Erfindung bevorzugt wiederum auf dem mittleren Gestängeteil 14b über eine Lagerbuchse 47 drehbar geführt, so dass ungeachtet bei der Verstellung des Fahrzeugdaches 1 auftretender Verlagerungen der Querspriegel 14 und 15 in Hoch- und Längsrichtung, sowie auch etwaiger Verschränkungen die angestrebte Längsführung ohne Verklemmung zu erreichen ist. Dies auch in Berücksichtigung des Höhenversatzes der Führungshülse 46 zum mittleren Gestängeteil 14b des Querspriegels 14, der insbesondere aus 15 ersichtlich ist. Die Verlagerung der Querspriegel 14 und 15 in Längsrichtung, also in Verstellrichtung der Dachteile zueinander beim Ablegen oder beim Schließen des Faltverdeckes 2 ist durch die Pfeile 48 angedeutet.

Claims (23)

  1. Fahrzeugdach (1) für ein Cabriolet-Fahrzeug, mit einem Faltverdeck (2), das zwischen einer Schließstellung und einer Ablagestellung verstellbar ist und ein Verdeckgestänge (3) mit einer vorderen, quer zur Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Dachkappe (4) sowie einen Verdeckbezugsstoff umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachkappe (4) mittels eines Drehgelenks an einem Verdeckgestängeteil (5, 6) angelenkt ist und dass das Drehgelenk eine quer zur Fahrzeuglängsachse (x-Achse) verlaufende (y-parallele) Verschwenkachse (38) aufweist.
  2. Fahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachkappe (4), insbesondere zwangsgesteuert, um mindestens 90° verschwenkbar ist.
  3. Fahrzeugdach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachkappe (4), insbesondere zwangsgesteuert, um 180° um verschwenkbar ist.
  4. Fahrzeugdach nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Dachkappe (4) einteilig ausgeführt ist.
  5. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdeckgestänge (3) zwei seitliche Dachrahmen (5, 6) umfasst und dass die Dachkappe (4) mittels des Drehgelenks an den seitlichen Dachrahmen (5, 6) angelenkt ist.
  6. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Dachrahmen (5, 6) mehrteilig, insbesondere zweiteilig, und in Querrichtung faltend ausgebildet sind.
  7. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Dachrahmen (5, 6) je ein Lenkerpaar (5a, 5b; 6a, 6b) mit einem vorderen und einem hinteren Lenker (5a, 6a; 5b, 6b) umfassen, und dass jedem Lenkerpaar (5a, 5b; 6a, 6b) drei Drehgelenke mit vertikalen (z-parallelen) Drehachsen (7, 9, 12; 8, 10, 13) zugeordnet sind.
  8. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Verbindung der vorderen Lenker (5a, 6a) zur Dachkappe (4) liegenden Drehachsen (9, 10 und 38) sich winklig zueinander in y- und z-Richtung erstrecken und insbesondere in einer Baueinheit zusammengefasst sind.
  9. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Verbindung der vorderen Lenker (5a, 6a) zur Dachkappe (4) liegenden Drehachsen (9, 10 und 38) sich winklig zueinander in y- und z-Richtung erstrecken und dass die die jeweilige Drehachse (9; 38) enthaltenden Drehgelenke (40; 41) Lagerhülsen aufweisen, von denen eine zum Lenker (5a) des Dach rahmens (5) und die andere zur Dachkappe (4) lagefest ist und die über die Drehzapfen der Drehgelenke (40; 41) verbunden sind.
  10. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkerpaare (5a, 5b; 6a, 6b) der seitlichen Dachrahmen (5, 6) Seitenfensterdichtungen umfassen.
  11. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenfensterdichtung entlang eines Lenkerpaares (5a, 5b; 6a, 6b) einteilig ausgeführt ist.
  12. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Querspriegel (14, 15, 16), vorzugsweise ein benachbart zur Dachkappe angeordneter vorderer Querspriegel (14), aus mehreren, vorzugsweise drei, mittels mindestens eines z-parallelen Gelenks verbundenen Gestängeteilen (14a, 14b, 14c) besteht, und dass dieser Querspriegel (14) mittels zwei weiteren z-parallelen Gelenken mit den seitlichen Dachrahmen (5, 6) verbunden ist.
  13. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Querspriegel (14, 15, 16), vorzugsweise ein mittlerer Querspriegel (15) und ein hinterer Eckquerspriegel (16), um eine y-parallele Drehachse, insbesondere von der Dachkappe (4) weg, verschwenkbar sind.
  14. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptkinematik des Fahrzeugdaches (1) als Viergelenkkinematik (11) mit y-parallelen Drehgelenken sowie einem vorderen und einem hinteren Hauptlenker (27, 28) ausgeführt ist und dass die beiden Hauptlenker (27, 28) über einen Zwischenträger (29) gelenkig miteinander verbunden sind.
  15. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Querspriegel (14, 15, 16), vorzugsweise der mittlere Querspriegel (15) und der hintere Eckquerspriegel (16), an dem Zwischenträger (29) der Viergelenkkinematik (11) angelenkt sind.
  16. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeugdach (1) einen Spannbügel (31) zur Beaufschlagung des Verdeckbezugsstoffes mit Spannung aufweist und dass der Spannbügel (31) mindestes zwei über ein Gelenk verbundene Bügelabschnitte aufweist.
  17. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannbügel (31), insbesondere über mindestens einen Lenker (34) an dem hinteren Hauptlenker (28) der Hauptkinematik angelenkt ist.
  18. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine, insbesondere dreiteilige, Sturmstange (35) vorgesehen ist, die vorzugsweise einerseits an dem Spannbügel (31) und andererseits an dem hinteren Hauptlenker (29) der Hauptkinematik angelenkt ist.
  19. Fahrzeugdach, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Querspriegeln (14, 15), die sich, bezogen auf aufeinander folgende Lenker (5a, 5b; 6a, 6b) der Dachrahmen (5, 6), zwischen den über aufrechte Drehachsen (7, 8) verbundenen, gegeneinander einfaltbaren Lenkern (5a, 6a; 5b 6b) dieser Dachrahmen (5, 6) erstrecken, eine bezogen auf die Erstreckungsrichtung der Querspriegel (14, 15) ecksteife Verbindung vorgesehen ist.
  20. Fahrzeugdach nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden bezogen auf ihre Erstreckungsrichtung ecksteif verbundenen Querspriegeln (14, 15) zumindest einer mehrteilig ausgebildet ist und über aufrechte Drehachsen (18, 19) verbundene Gestängeteile aufweist.
  21. Fahrzeugdach nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass von den bezogen auf ihre Erstreckungsrichtung ecksteif verbundenen Querspriegeln (14, 15) der mehrteilig aufgebaute Querspriegel (14) ein mittleres Gestängeteil (14b) aufweist, das bezogen auf die Erstreckungsrichtung der Querspriegel (14, 15) ecksteif geführt gegen den anderen Querspriegel (15) in Fahrzeuglängsrichtung verlagerbar ist.
  22. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die ecksteife Führung als Schiebeführung ausgebildet ist.
  23. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die ecksteife Führung als Schiebe-Drehführung ausgebildet ist.
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