DE102007012425A1 - Verfahren und Einrichtung zur Höhenflossentrimmung bei einem Flugzeug - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Höhenflossentrimmung bei einem Flugzeug Download PDFInfo
- Publication number
- DE102007012425A1 DE102007012425A1 DE102007012425A DE102007012425A DE102007012425A1 DE 102007012425 A1 DE102007012425 A1 DE 102007012425A1 DE 102007012425 A DE102007012425 A DE 102007012425A DE 102007012425 A DE102007012425 A DE 102007012425A DE 102007012425 A1 DE102007012425 A1 DE 102007012425A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fin
- elevator
- command
- altitude
- ihc1
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims abstract description 24
- 238000009966 trimming Methods 0.000 title claims description 7
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 21
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 15
- 230000004044 response Effects 0.000 claims description 7
- 239000003381 stabilizer Substances 0.000 claims description 5
- 230000009467 reduction Effects 0.000 claims description 4
- 208000010201 Exanthema Diseases 0.000 claims description 3
- 201000005884 exanthem Diseases 0.000 claims description 3
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 3
- 206010037844 rash Diseases 0.000 claims description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 2
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 abstract 1
- 230000006870 function Effects 0.000 description 24
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 10
- 230000000875 corresponding effect Effects 0.000 description 8
- 230000001965 increasing effect Effects 0.000 description 6
- 230000008859 change Effects 0.000 description 5
- 210000002435 tendon Anatomy 0.000 description 2
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 2
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 2
- RZVHIXYEVGDQDX-UHFFFAOYSA-N 9,10-anthraquinone Chemical compound C1=CC=C2C(=O)C3=CC=CC=C3C(=O)C2=C1 RZVHIXYEVGDQDX-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 241000380131 Ammophila arenaria Species 0.000 description 1
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 230000000996 additive effect Effects 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 238000012937 correction Methods 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000003028 elevating effect Effects 0.000 description 1
- 230000010006 flight Effects 0.000 description 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000010606 normalization Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 230000003134 recirculating effect Effects 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C9/00—Adjustable control surfaces or members, e.g. rudders
- B64C9/04—Adjustable control surfaces or members, e.g. rudders with compound dependent movements
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C13/00—Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers
- B64C13/02—Initiating means
- B64C13/16—Initiating means actuated automatically, e.g. responsive to gust detectors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C13/00—Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers
- B64C13/24—Transmitting means
- B64C13/38—Transmitting means with power amplification
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Elevator Control (AREA)
- Feedback Control In General (AREA)
- Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)
- Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)
Abstract
Es
werden Verfahren und eine Einrichtung zur Höhenflossentrimmung bei einem
Flugzeug beschrieben. Erfindungsgemäß erfolgt die Ansteuerung der
Höhenflosse
(23) stufenweise, und unter Verlagerung von höherfrequenten Bewegungsanteilen
im Höhenflossenkommando
(IHC1) auf das Höhenruder
(12) erfolgt eine Vorsteuerung von nicht kommandierten Höhenflossenkommandoanteilen über das
Höhenruder
(12). Vorzugsweise wird das Höhenflossenkommando
(IHC1) mit einem vorgegebenen Schwellwert verglichen (22) und nur
an die Höhenflosse
(23) als tatsächliches
Höhenflossenkommando
(IHCMD) ausgegeben, wenn es den Schwellwert übersteigt, und bei Überschreiten
des vorgegebenen Schwellwerts wird über eine Vorsteuerung ein Höhenruderkommando
(DDQ) zur Kompensation der Differenz ΔiHoffset
= IHC1 - IHCMD einer der entsprechenden Höhenruderwirkung an selbiges
ausgegeben.
Description
- Die Erfindung betrifft Verfahren und Einrichtung zur Höhenflossentrimmung bei einem Flugzeug.
- Bei zivilen Verkehrs- und Transportflugzeugen erfolgt das Ausbalancieren des Nickmomentenhaushalts, das heißt der um die Querachse wirkenden Momente, die sich in einer Nickbewegung des Flugzeugs auswirken, üblicherweise durch eine Höhenflossentrimmung. Dazu ist eine trimmbare Höhenflosse (Moveable Tail) vorgesehen, die über einen bestimmten Trimmbereich unabhängig vom Höhenruder verstellbar ist.
- Bei einer permanenten automatischen Trimmung, die heute Stand der Technik ist, erfolgt der Nickmomentenausgleich durch eine kombinierte Bewegung von Höhenruder und Höhenflosse. Dabei eilt die Bewegung des Höhenruders, welches üblicherweise durch eine Betätigungseinrichtung in Form eines Aktuatorantriebs mit einer hohen Stellgeschwindigkeit gestellt wird, der Bewegung der Höhenflosse voraus, welche typischerweise mit einem Spindelantrieb mit niedriger Geschwindigkeit gestellt wird. Typische Stellgeschwindigkeiten sind ca. 35°/s bis 40°/s für das Höhenruder und ca. 0,5°/s bis 2,0°/s Stellgeschwindigkeit für die Höhenflosse. Tritt eine Störung des Nickmomentenhaushalts auf oder wird eine Änderung der vertikalen Bahnführung kommandiert, so übernimmt zunächst das schnell laufende Höhenruder die Erzeugung der dafür benötigten zusätzlichen aerodynamischen Kräfte. Die langsamer laufende Höhenflosse läuft in einer gleichsinnig gerichteten Bewegung dem Höhenruder hinterher, wobei sich die Erzeugung der aerodynamischen Zusatzkräfte für das Flugmanöver oder die Trimmung mehr und mehr vom Höhenruder auf die Höhenflosse verlagert, je weiter die Flosse dem Ruder folgt. Ist die geforderte Gesamtwirksamkeit der Kräfte erreicht, so bleibt das Höhenruder stehen und läuft anschließend in einer gegensinnigen Bewegung der langsam hinterherlaufenden Höhenflosse entgegen. Der Kraftanteil des Höhenruders nimmt weiter ab und der der Höhenflosse weiter zu.
- Üblicherweise werden beide Stellflächen so gesteuert, dass sie so lange aufeinander zulaufen, bis ihre Sehnen (Bauteilmittellinien) eine Gerade bilden. Die Höhenruderstellung (relativ zur Höhenflosse) ist wieder zurück auf 0° gegangen, die aerodynamische Zusatzkraft wird jetzt im wesentlichen durch die Höhenflosse erzeugt. Die Stellung der Höhenflosse ist jetzt eine andere als vorher.
- Kleine Turbulenzen oder Böen werden bei heutigen Flugsteuersystemen durch eine automatische Trimmfunktion ausgeregelt. Entsprechend bewegen sich Höhenruder und Höhenflosse mit kleinen Ausschlägen permanent hin und her. Für kleine Flugbahnänderungen oder auch für größere, wenn sie entsprechend langsam ablaufen, werden ebenfalls kleine Stellausschläge vorgenommen. Die besagten permanenten Hin- und Her-Bewegungen führen zum Verschleiß an einer bestimmten Stelle der Höhenflossenstelleinrichtung, also typischerweise der Trimmspindel, sowie auch an den anderen bewegten Teilen.
- Die absolute Positionierung der Höhenflosse hängt je nach Flugphase im wesentlichen von der Schwerpunktlage (Beladungszustand, Kraftstoffverbrauch), der aktuellen Klappenstellung (zur Erzeugung von Hochauftrieb bei Start und Landung) und dem Schubmoment der Triebwerke (Triebwerkhebel mal Triebwerkschub) ab. Im Reiseflug, der üblicherweise längsten Flugphase, bewegt sich die Höhenflossenstellung über längere Zeiträume in einem relativ schmalen Verstellbereich. Da dieser Bereich bei den meisten Flugmissionen an derselben Stelle der Trimmspindel liegt, ist dort mit einem verstärkten Verschleiß zu rechnen.
- Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Höhenflossentrimmung der vorausgesetzten Art anzugeben, durch welches Verschleiß am Höhenflossenantrieb verringert wird. Weiter soll auch eine entsprechende Einrichtung zur Höhenflossentrimmung geschaffen werden.
- Der Begriff "Höhenflossentrimmung" soll hier so allgemein verstanden werden, dass er sich gleichermaßen auf Bewegungen der Höhenflosse zur Korrektur von Störungen des Nickmomentenhaushalts wie auf Bewegungen der Höhenflosse zur Änderung der vertikalen Bahnführung bezieht.
- Zum einen wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zur Höhenflossentrimmung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Zum anderen wird die Aufgabe gelöst durch eine Einrichtung zur Höhenflossentrimmung mit den Merkmalen des Anspruchs 9. Jeweilige vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens und der erfindungsgemäßen Einrichtung ist es, dass die Summe aller für einen bestimmten Bewegungsablauf vorgenommenen Bewegungsschritte und damit der Verschleiß kleiner ist als bei einer herkömmlichen Höhenflossentrimmung.
- Verfahren und Einrichtung zur Höhenflossentrimmung nach der Erfindung sind unabhängig von der Art und Weise der Antriebe anwendbar.
- Im folgenden werden Ausführungsbeispiele von Verfahren und Einrichtung zur Höhenflossentrimmung gemäß der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert.
- Es zeigt:
-
1 ein Blockdiagramm zur Darstellung des Verfahrens zur Höhenflossentrimmung und zur Vorsteuerung des Höhenruders bei einem Flugzeug gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung; -
2 ein schematisiertes Schaltbild zur Darstellung einer Einrichtung zur Höhenflossentrimmung bei einem Flugzeug gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung; -
3 eine vergrößerte Darstellung einer Komponente der in2 gezeigten Einrichtung, welche zur Berechnung des Verhältnisses der Stellflächenwirksamkeiten von Höhenflosse und Höhenruder gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen ist; -
4 ein schematisiertes Treppendiagramm, welches die Erzeugung eines stufenförmigen Höhenflossenkommandos, welches zur Betätigung der Höhenflosse dient, in Abhängigkeit von einem eingegebenen Höhenflossenkommando gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt, wobei zur Verdeutlichung der Wirkungsweise der Erfindung eine Vergleichskurve mit einer durch mechanische Hysterese bei herkömmlicher Höhenflossentrimmung erzeugte Treppenfunktion mit kleineren Stufen dargestellt ist; -
5 ein Diagramm, welches beispielhaft den zeitlichen Verlauf einer Anzahl von Signalen aus einem Testprogramm anführt, die bei dem in2 gezeigten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung zur Höhenflossentrimmung an verschiedenen Stellen auftreten; -
6 bis8 und9 bis11 jeweils drei Diagramme, welche im zeitlichen Verlauf die bei einer Höhenflossentrimmung mit einer Hysterese von 0,54° gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel bzw. mit einer Hysterese von 0,9° gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung an der Höhenflosse auftretenden Positionen und Kräfte jeweils exemplarisch am Beispiel eines A340-Flugs für Start, die gesamte Mission bzw. den Reiseflug und Landung zeigen. - In
1 ist in Form eines Blockdiagramms ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Höhenflossentrimmung dargestellt. Das Bezugszeichen10 bedeutet einen Eingang für ein von außen zugeführtes Höhenrudersignal DQC1, welches zum Ausbalancieren des Nickmomentenhaushalts des Flugzeugs durch eine permanente automatische Trimmung (Auto-Trimmung) oder zur Änderung der vertikalen Bahnführung durch Piloteneingabe oder einen Flugregler über eine äußere Regelschleife (z. B. Autopilot) zugeführt wird. Dieses Höhenrudersignal DQC1 wird einmal direkt dem Höhenruder12 , genauer gesagt dessen Betätigungs- oder Stelleinrichtung zugeführt (DQCMD), zum anderen wird das Höhenrudersignal DQC1 bei21 einer Höhenflossenkommandoberechnung (IHC1) unterzogen. In der anschließenden Stufenfunktion/Hysterese (22 ) wird aus dem Höhenflossensignal IHC1 ein zur Zuführung an die Höhenflosse23 , genauer an deren Stell- oder Betätigungseinrichtung bestimmtes Höhenflossenkommando IHCMD berechnet. - Aufgrund des Umstandes, dass die Stellgeschwindigkeit des Höhenruders
12 mit typischerweise ca. 35°/s bis 40°/s wesentlich höher ist als die Stellgeschwindigkeit der Höhenflosse23 mit typischerweise ca. 0,5°/s bis 2,0°/s, eilt die Bewegung des Höhenruders12 der Bewegung der Höhenflosse23 voraus. Tritt eine Störung des Nickmomentenhaushaltes auf oder wird eine Änderung der vertikalen Bahnführung kommandiert, so übernimmt zunächst das schnellaufende Höhenruder12 die Erzeugung der erforderlichen aerodynamischen Kräfte, die langsamer laufende Höhenflosse23 läuft dem Höhenruder12 mit der ihr eigenen Geschwindigkeit in einer gleichförmig gerichteten Bewegung hinterher. Dabei verlagert sich die Erzeugung der aerodynamischen Kräfte für das Flugmanöver zunehmend vom Höhenruder12 auf die Höhenflosse23 , je weiter die Flosse23 dem Ruder12 folgt, wobei gleichzeitig aufgrund der sich im gewünschten Sinne verändernden Trimmlage des Flugzeugs das von außen zugeführte Höhenrudersignal DQC1 zurückgeht. Ist die geforderte Gesamtwirksamkeit der Kräfte von Höhenruder12 und Höhenflosse23 erreicht, bleibt das Höhenruder12 stehen und läuft anschließend der langsamer hinterherlaufenden Höhenflosse23 in einer gegensinnigen Bewegung entgegen. - Das Ausgangssignal IHC1 der Höhenflossenkommandoberechnung
21 wird der Höhenflosse23 jedoch nicht direkt zugeführt, sondern durchläuft bei22 zunächst eine Schwellwertverarbeitung bzw. eine Hysterese. Das bedeutet, dass das bei21 berechnete Höhenflossenkommando IHC1 bei22 mit einem vorgegebenen Schwellwert verglichen und als endgültiges Höhenflossenkommando IHCMD nur an die Höhenflosse23 weitergegeben wird, wenn es den vorgegebenen Schwellwert übersteigt. Überschreitet das berechnete Höhenflossenkommando IHC1 den Schwellwert nicht, wird nicht der neu berechnete, sondern der vorherige Höhenflossenwert IHCMD an die Höhenflosse23 weiter gegeben. In diesem Fall wird die Stelldifferenz IHC1-IHCMD über eine Höhenrudervorsteuerung DDQ dem Höhenrudersignal DQC1 überlagert. Die nicht kommandierte Stelldifferenz IHC1-IHCMD wird durch eine entsprechend Wirkung über die Höhenrudervorsteuerung DDQ aufgebracht. - Ziel der Höhenrudervorsteuerung DDQ ist es, die Stelldifferenz IHC1-IHCMD nicht über eine äußere Regelschleife, die der Bahnführung oder Nickdämpfung dient, kompensieren zu lassen, da sonst das Flugzeug geringfügige Nickbewegungen ausführt.
- Die Funktion der Höhenrudervorsteuerung ist, dass bei Unterschreiten des Schwellwertes an die Höhenflosse
23 nicht ausgegebene Höhenflossenkommando IHC1 am Höhenruder12 durch ein entsprechend bemessenes Höhenrudervorsteuerkommando DDQ berücksichtigt wird, indem bei32 die Differenz ΔiH offset = IHC1-IHCMD aus dem bei21 berechneten Höhenflossenkommando IHC1 und dem von der Stufenfunktion/Hysterese22 tatsächlich an die Höhenflosse23 ausgegebenen Höhenflossenkommando IHCMD gebildet wird. Dieses entspricht einem Höhenruderausschlag, der in seiner Wirkung der Wirkung des nicht kommandierten Höhenflossenausschlags gleicht. Dieses Vorsteuerkommando DDQ wird bei11 dem Höhenrudersignal DQC1 aus10 hinzu addiert, welches dem Höhenruder12 direkt zugeführt wird. - Überschreitet jedoch das bei
21 berechnete Höhenflossenkommando IHC1 den vorgegebenen Stellwert, so dass nach dem Vergleich mit der Stufenfunktion oder Hysterese bei21 eine Ausgabe des endgültigen Höhenflossenkommandos IHCMD an die Höhenflosse23 erfolgt, wird dies berücksichtigt, indem bei32 die Differenz ΔiH offset aus dem bei21 berechneten Höhenflossenkommando IHC1 und dem von der Stufenfunktion/Hysterese22 tatsächlich an die Höhenflosse23 ausgegebenen Höhenflossenkommando IHCMD zurückgeht. Das heißt, das dem Höhenruder12 zugeführte Vorsteuerkommando wird in der Weise verringert, wie die Höhenflosse23 tatsächlich an Wirkung zunimmt. - Bei
33 erfolgt eine Wichtung der von32 ausgegebenen Differenz ΔiH offset mit einer das Verhältnis der Stellflächenwirksamkeiten von Höhenflosse und Höhenruder repräsentierenden Größe, die bei31 erzeugt wird. Hierdurch werden die unterschiedlichen aerodynamischen Wirksamkeiten der beiden Stellflächen berücksichtigt, so dass die aufgrund der Stufenfunktion oder Hysterese22 bewirkte Abweichung des tatsächlich an die Höhenflosse23 ausgegebenen Höhenflossenkommandos IHCMD von dem bei21 berechneten Höhenflossenkommando IHC1 in eine adäquate Änderung der Stellung des Höhenruders12 umgerechnet wird. Da die Wirksamkeiten der beiden Stellflächen entlang des Verstellbereichs, als auch im gesamten Flugzustandsraum (Flight Envelope), variieren, werden bei der Berechnung des Verhältnisses der Stellflächenwirksamkeiten31 diejenigen Parameter berücksichtigt, welche das besagte Verhältnis wesentlich beeinflussen. Dieses sind insbesondere die Geschwindigkeit (Machzahl) des Flugzeugs, die absolute Höhenflossenstellung selbst, die Klappenstellung des Hochauftriebsystems und die Nicklage des Flugzeugs. Das bei33 mit dem Stellflächenwirksamkeitsverhältnis gewichtete Signal wird bei34 normiert und begrenzt und als Signal DDQ bei11 additiv mit dem Höhenrudersignal DQC1 aus10 kombiniert. -
4 zeigt in einem Diagramm eine vereinfachte Prinzipdarstellung einer Stufenfunktion/Hysterese. Das durch die Stufenfunktion/Hysterese22 an die Höhenflosse23 tatsächlich ausgegebene Kommando iH (Ordinate) in Abhängigkeit von dem bei21 berechneten Höhenflossenkommando iH command (Abzisse) in Form der Stufenfunktion mit den großen Stufen. Im Vergleich dazu ist als Stufenfunktion mit kleinen Stufen die Bewegung der Höhenflosse23 in Ansprache auf das Höhenflossenkommando21 dargestellt, wie es sich bei unmittelbarer Zuführung des Kommandos an die Höhenflosse aufgrund mechanischer Hysterese ergibt. - Gemäß dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel wird das bei
21 berechnete Höhenflossenkommando IHC1 ausgehend von einem der augenblicklichen Höhenflossenstellung entsprechenden Ausgangswert mit dem vorgegebenen Schwellwert verglichen und bei Überschreiten des Schwellwerts der Vergleich von Höhenflossenkommando und Schwellwert deaktiviert und die Höhenflosse23 in Ansprache auf das bei22 ausgegebene Höhenflossenkommando IHCMD in Richtung auf eine Endposition verstellt, die dem berechneten Höhenflossenkommando entspricht. - Der Vergleich von Höhenflossenkommando und Schwellwert wird ausgehend von einem dann der augenblicklichen Höhenflossenstellung entsprechenden Ausgangswert wieder aktiviert, wenn diese augenblickliche Höhenflossenstellung der berechneten Endposition mindestens bis auf ein vorgegebenes Maß angenähert ist. Dies kann beispielsweise in Abhängigkeit davon geschehen, dass die Stellrate der Höhenflosse
23 unter einen vorgegebenen Bruchteil, beispielsweise 20%, der maximalen Stellrate abgesunken ist. Da mit Annäherung der augenblicklichen Höhenflossenstellung an deren berechnete Endposition die Laufgeschwindigkeit der Höhenflosse23 abnimmt, kann die Relation der tatsächlichen zur maximalen Laufgeschwindigkeit als ein Indikator für die Annäherung an die vermutete Endposition verwendet werden, ab der die Schwellwertfunktion der Hysterese wieder aktiviert wird. - Wie
4 zeigt, wird bei22 durch die Stufenfunktion/Hysterese bewirkt, dass die Höhenflossenstellung absichtlich in größeren Schritten, beispielsweise 0,5° bis 1,0°, als der heute üblichen Stellgenauigkeit von beispielsweise etwa 0,06° bis etwa 0,18° kommandiert wird. Somit läuft die Höhenflosse23 nicht sofort, sondern erst nach Erreichen des vorgegebenen Schwellwerts dem Höhenruder12 hinterher. Dadurch zwingt man Höhenruder und Höhenflosse nicht permanent auf eine gemeinsame Sehne zurück, vielmehr weist die Höhenruderstellung kleine Abweichungen von der gemeinsamen Sehne auf. Das Höhenruder12 übernimmt also die Erzeugung der Nickmomentenkorrektur in dem Verstellbereich, in welchem die Höhenflosse23 durch die Stufenfunktion/Hysterese festgehalten wird. Somit geht die Stellaktivität, d. h. die Häufigkeit der Bewegung, der Höhenflosse23 deutlich zurück, die des Höhenruders12 bleibt etwa gleich. Durch die verminderte Stellaktivität wird der Verschleiß aller an der Höhenflossenbewegung beteiligten Bauteile vermindert und insbesondere der lokal stark beanspruchte Bereich einer in der Stell- oder Betätigungseinrichtung der Höhenflosse23 enthaltenen Trimmspindel unterliegt einem geringeren Verschleiß. - Bei einer konventionellen Hysterse (treppenförmige Übertragungsfunktion bei linear steigendem Eingangssignal) würde die Stellschraube auf der Trimmspindel immer an den gleichen Stellen zum Stehen kommen, nämlich an den den Schwellwerten der Hysterese entsprechenden Stellen. An diesen Stellen würde vermutlich ein erhöhter Verschleiß entstehen. Um dies zu vermeiden, ist es daher gemäß dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel vorgesehen, die Höhenflosse
23 nach Überschreiten des initialen Schwellwerts so lange laufen zu lassen, bis die berechnete Endposition erreicht itst. Die berechnete Endposition ist unabhängig vom Schwellwert der Hysterese. Die Höhenflosse23 kann also auch zwischen zwei Schwellwerten zum Stehen kommen. Wie bereits vorher erläutert, wird die Hysterese erst wieder aktiviert, wenn die tatsächliche Laufgeschwindigkeit der Höhenflosse unterhalb eines bestimmten Grenzwerts liegt, beispielsweise 20% der maximalen Stellrate der Höhenflosse. Trotz Hysterese kann die Höhenflosse somit an beliebigen Positionen stoppen. Das erneute Anlaufen der Höhenflosse erfolgt in Relation zur letzten Stopposition und unter Berücksichtigung des Schwellwerts der Hysterese. Auf diese Weise gibt es keine feste Aufteilung in der Übertragungsfunktion der Hysterese und somit auch nicht die typische feststehende Treppenfunktion einer Hysterese. Die in4 gezeigte Treppenfunktion ist also nur schematisch zu verstehen insofern, als dass die Nullpunkte der dargestellten Stufen entlang der Mittelgerade nicht fix sind, sondern jeweils bezogen auf die jeweils letzte Endposition. Grundsätzlich können die Schwellwerte fest, variabel oder Funktionswerte des Flugzustands, der Höhenflossen-Position/-Stellrate, der Höhenruder-Position/-Stellrate, der Wölbung/Relativ-Bewegung/-Position zwischen Höhenflosse und Höhenruder, dem minimalen Luftwiderstand, dem Anstellwinkel, dem Höhenleitwerksanstellwinkel, dem Höhenruderauswehwinkel oder der Schwerpunktslage sein. Start und Stopwerte können dabei unabhängig voneinander definiert sein. -
2 zeigt ein vereinfachtes Schaltbild einer Einrichtung zur Höhenflossentrimmung gemäß dem in1 dargestellten und vorstehend beschriebenen Verfahren. Die in2 dargestellten Komponenten und Signale sind mit dem gleichen Bezugszeichen versehen wie die in1 dargestellten Verfahrensschritte, insoweit sie die gleichen Funktionen leisten. - Die Einrichtung umfaßt eine insgesamt mit dem Bezugszeichen
21 bezeichnete Einrichtung zur Höhenflossenkommandoberechnung, welche mit einem Eingang10 zur Zuführung eines Höhenrudersignals DQC1 aufweist. Dieses Höhenrudersignal DQC1 ist über eine Leitung101 und einen Addierer11 direkt dem Höhenruder12 zuführbar. Die Einrichtung21 zur Höhenflossenkommandoberechnung ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel gebildet durch einen Eingangsverstärker211 , welcher der Normierung des Signals dient, eine Begrenzerschaltung212 und einen Integrierer213 . Im Integrierer213 erfolgt eine Summation des am Eingang10 anliegenden Höhenrudersignals DQC1, so dass am Ausgang der Einrichtung21 ein stetig in seiner Amplitude zunehmendes kontinuierliches Höhenflossenkommando IHC1 erscheint. Für das Patent ist der interne Aufbau der Höhenflossenkommandoberechnung in21 nur beispielhaft und könnte auch af andere Weise erzeugt werden. Das von der Einrichtung21 abgegebene Höhenflossenkommando IHC1 wird einerseits einer Hystereseschaltung22 und andererseits einem Subtrahierer32 zugeführt, welcher an seinem zweiten Eingang mit dem Ausgang der Hystereseschaltung22 zur Aufnahme von deren Ausgangssignal IHCMD verbunden ist. Das Ausgangssignal IHCMD wird weiterhin über eine Leitung221 als stufenförmiges Höhenflossenkommando an die Höhenflosse23 , oder genauer an deren Stell- oder Betätigungseinrichtung ausgegeben. Dem Subtrahierer kann auch statt dem berechneten Sollkommando der Höhenflosse IHCMD alternativ die Höhenflossenposition eines Höhenflossenpositionssensors zu geführt werden. - Weiter vorgesehen ist eine Einrichtung
31 zur Berechnung des Verhältnisses der Stellflächenwirksamkeiten, deren Ausgangssignal an einen Multiplizierer33 gegeben wird, dessen anderer Eingang mit dem Ausgang des Subtrahierers32 zur Aufnahme von dessen Ausgangssignal verbunden ist. Das Ausgangssignal des Subtrahierers32 ist das bereits unter Bezugnahme auf1 näher erläuterte Signal ΔiH offset, welches den Positionierungsfehler der Höhenflosse23 repräsentiert, der durch die Abweichung des von der Hystereseschaltung22 an die Höhenflosse23 tatsächlich abgegebenen stufenförmigen Höhenflossenkommandos IHCMD von dem berechneten kontinuierlichen Höhenflossenkommando IHC1 resultiert. Dieser Positionierungsfehler der Höhenflosse ΔiH offset wird somit im Multiplizierer33 mit dem von der Einrichtung31 zur Berechnung des Verhältnisses der Stellflächenwirksamkeiten gewichtet und in einem nachgeschalteten Begrenzer34 mit großen Schwellwerten begrenzt. Das so erhaltene Signal DDQ wird dann dem Addierer11 zugeführt, wo es mit dem über die Leitung101 direkt zugeführten Höhenrudersignal DQC1 additiv kombiniert wird. Das Ergebnis ist ein kombiniertes Höhenruderkommando DQCMD, welches an das Höhenruder12 ausgegeben wird. Dieses kombinierte Höhenruderkommando berücksichtigt somit das direkt eingegebene Höhenrudersignal DQC1 vom Eingang10 wie auch einen Höhenrudervorsteuerungsanteil, welcher dem Positionierungsfehler ΔiH offset der Höhenflosse23 Rechnung trägt. -
3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung31 zur Berechnung des Verhältnisses der Stellflächenwirksamkeiten näher. Diese Einrichtung31 umfaßt im wesentlichen zwei Tabellen (Look-Up-Tables)312 und313 , welche in Abhängigkeit der Flugzustandsparameter die Stellflächenwirksamkeit von Höhenflosse23 bzw. Höhenruder12 repräsentieren. Bei gleicher Abhängigkeit können die Stellflächenwirksamkeiten auch alternativ in Gleichungssystemen oder einem anderen Speicher abgelegt sein. - Die Tabelle
312 repräsentiert die Höhenflossenwirksamkeit, die Tabelle313 die Höhenruderwirksamkeit. Die Ausgangssignale der Tabellen312 ,313 werden den Eingängen einer Divisionsschaltung311 zugeführt, das der letzteren über eine Begrenzerschaltung315 , welche einer Begrenzung der Höhenruderwirksamkeit Rechnung trägt. - Die zeitlichen Verläufe der in der in
2 dargestellten Schaltung auftretenden und vorstehend beschriebenen Signale DQC1, INPUT, IHC1, IHCMD, ΔiH offset und DQCMD sind beispielhaft im zeitlichen Verlauf in5 dargestellt. Das Eingangssignal DQC1 ist hier ein durch einen Testsignalgenerator erzeugtes sinusförmiges Schwingungssignal s(t = 22,5 sin(0,1t) – 7,5,5a) . Es repräsentiert beispielsweise das Ausgangssignal einer permanent automatisch arbeitenden Trimmeinrichtung, durch welche der Nickmomentenhaushalt eines Flugzeugs ausgeglichen werden soll. - Das Signal INPUT,
5b) zeigt das Signal DQC1 nach Normierung durch den Verstärker211 . Das nach Durchführung der Berechnung des Höhenflossenkommandos erhaltene Signal IHC1,5c) ergibt sich als Ausgangssignal der Integriererschaltung213 und ist bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel auf den Bereich von –11,6 bis +1,2 begrenzt.5d) zeigt das Ausgangssignal IHCMD der Hystereseschaltung22 . Dieses weicht vom Signal IHC1 insofern ab, als dass es letzteres unterdrückt, soweit es unter dem Schwellwert der Hystereseschaltung22 liegt. - Der sich daraus ergebende Positionierungsfehler ΔiH offset, der am Subtrahierer
32 erscheint, ist in5e) gezeigt. Das in5f) gezeigte Signal DQCMD schließlich ist das kombinierte Höhenruderkommando, welches vom Addierer11 an das Höhenruder12 ausgegeben wird. - Die
6 bis11 zeigen Diagramme, in welchen jeweils im zeitlichen Ablauf die Höhenflossenkommandos und die Höhenflossenkraft für zwei exemplarische Flüge mit dem Flugzeugmuster A340 in den Phasen Start, gesamte Mission bzw. Reiseflug und Landung dargestellt sind. Von den beiden eng beieinander liegenden Kurven A und B bedeutet die glatt verlaufende Kurve A das berechnete kontinuierliche Höhenflossenkommando IHC1, während die dieser eng folgende stufige Funktion B die sich daraus ergebende Höhenflossenposition bei einer geringen Hysterese von 0,06° repräsentiert, wie sie sich aufgrund der mechanischen Hysterese im mechanischen Antrieb der Höhenflosse23 bei einer herkömmlichen Höhenflossentrimmung ergibt. Die Kurve C dagegen zeigt jeweils die Position der Höhenflosse23 bei Trimmung gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei die6 bis8 Kurven C zeigen, welche sich bei einer Hysterese mit Stufen von 0,54° ergeben, während die9 bis11 Kurven C zeigen, welche sich bei einer Hysterese mit Stufen von 0,9° ergeben. In den Kurven C ist der absichtlich gewählten Hysterese von 0,54° bzw. 0,9° noch die mechanische Hysterese von 0,06° überlagert, die sich in den kleinen Stufen widerspiegelt. - Aus einem Vergleich der Kurven B und C ist ersichtlich, dass bei Verwendung einer Stufenfunktion oder Hysterese, wie sie durch die Funktionalität
22 in1 bzw.2 bewirkt ist, die Summe aller inkrementellen Bewegungsschritte der Höhenflossenbewegung deutlich kleiner ist (Kurve C) als ohne eine solche absichtliche Hysterese bzw. bei allein der mechanischen Hysterese im Höhenflossenantrieb (Kurve B). Dies kommt insbesondere zum Tragen beim Reiseflug, vgl.7 für eine Hystereseschwelle von 0,54° bzw.10 für eine Hystereseschwelle von 0,9°. Jedoch auch bei Start und Landung ist die Summe der inkrementellen Bewegungsschritte bei einer absichtlichen Hysterese entsprechend Kurve C deutlich geringer als ohne, vgl. Kurve B. - Das Höhenruder und die Höhenflosse können in Ansprache auf das Höhenrudersignal
10 so eingestellt werden, dass durch deren gegenseitige Stellung eine Wölbung des durch Höhenflosse und Höhenruder erzeugten Gesamtprofils bewirkt wird, die bereits schon als solche eine Auftriebs-/Abtriebskraft im Sinne des zugeführten Höhenrudersignals10 hervorruft. Durch die vorher beschriebene, aufgrund der Hysteresefunktion hervorgerufene geringe Abweichung der Höhenruderstellung von der gemeinsamen Sehne mit der Höhenflosse entsteht eine Wölbung des Gesamtprofils. Bei gleicher aerodynamischer Kraft, typischerweise Abtrieb, d. h. nach unten gerichteter Auftrieb an der Höhenflosse, kann der Luftwiderstand der gewölbten Höhenflosse gegenüber einer geraden, dafür aber stärker eingestellten Höhenflosse geringer sein. Bei der Auslegung der Höhenflossenansteuerung sollte also darauf geachtet werden, dass eine Wölbung auf der richtigen Seite des Gesamtprofils von Höhenflosse und Höhenruder im Sinne einer Widerstandsminimierung und nicht ein Miß-Trimm, also eine gegensinnig widerstandserhöhende Verstellung beider Stellflächen mit einer Wölbung, die der beabsichtigten aerodynamischen Kraft entgegengerichtet ist, entsteht. Je nach Höhenflossenstellung bzw. Flugzustand muß also das Höhenruder auf der richtigen Seite der Höhenflossensehne stehen, um die besagte Widerstandsreduzierung zu bewirken. Die Größe der Hysterese ist dabei ein Maß für die maximal mögliche Wölbung und die mögliche Widerstandsreduzierung. Eine entsprechende Logikfunktion wäre in der Hysteresefunktionalität22 zu integrieren oder kann durch ein Off-Set im Höhenflossensignal DDQ erzielt werden. - Durch die vorliegende Erfindung wird eine zusätzliche Funktionalität bei der Ansteuerung von Höhenflosse und Höhenruder eines Flugzeugs geschaffen, welche sich in vorteilhafter Weise durch Verschleißverringerung, Verlängerung der Wartungsintervalle und Lebensdauerverlängerung der Höhenflossenansteuerung und der entsprechenden bewegten Bauteilgruppen, beispielsweise Kugelumlaufgetriebe und Trimmspindel im Höhenflossenantrieb bemerkbar macht.
- Die Funktionalität, das heißt, die in den
2 und3 gezeigten Koponenten, können insbesondere software-mäßig implementiert sein. - Der funktionelle Nachweis und die zu erwartenden Verbesserungen wurden exemplarisch anhand von aufgezeichneten Flugversuchsdaten nachgewiesen, wie sie in den
6 bis11 wiedergegeben sind. - Die Versuche wurden jeweils für einen Kurzstrecken- und einen Langstreckenflugzeug mit unterschiedlichen Schwellwerten für die Hysterese durchgeführt.
-
- 10
- Höhenrudersignaleingang
- 11
- Addierer
- 12
- Höhenruderansteuerungssignal
- 21
- Höhenflossenkommandoberechnung
- 22
- Stufenfunktion/Hysterese
- 23
- Höhenflossenansteuerungssignal
- 31
- Berechnung Verhältnis Stellflächenwirksamkeit
- 32
- Subtrahierer
- 33
- Multiplizierer
- 34
- Signalbegrenzung
- 211
- Normierverstärker
- 212
- Begrenzer
- 213
- Integrierer
- 311
- Dividierer
- 312
- Tabelle (Look-Up-Table)
- 313
- Tabelle (Look-Up-Table)
- 314
- Eingang für Flugzustandsparameter
- 315
- Begrenzer
Claims (22)
- Verfahren zur Höhenflossenansteuerung bei einem Flugzeug in Ansprache auf ein Höhenflossenkommando (IHC1), dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerung der Höhenflosse (
23 ) stufenweise erfolgt, und dass unter Verlagerung von höherfrequenten Bewegungsanteilen im Höhenflossenkommando (IHC1) auf das Höhenruder (12 ) eine Vorsteuerung von nicht kommandierten Höhenflössenkommandoanteilen über das Höhenruder (12 ) erfolgt. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Höhenflossenkommando (IHC1) mit einem vorgegebenen Schwellwert verglichen (
22 ) und nur an die Höhenflosse (23 ) als tatsächliches Höhenflossenkommando (IHCMD) ausgegeben wird, wenn es den Schwellwert übersteigt, und dass bei Unterschreiten des vorgegebenen Schwellwerts über eine Vorsteuerung ein Höhenruderkommando (DDQ) zur Kompensation der Differenz ΔiH offset = IHC1-IHCMD einer dem entsprechenden Höhenruderwirkung an selbiges ausgegeben wird. - Verfahren nach Anspruch 2 zur Höhenflossentrimmung bei einem Flugzeug, das ein Höhenruder (
12 ) mit einer hohen Stellgeschwindigkeit und eine Höhenflosse (23 ) mit einer niedrigen Stellgeschwindigkeit aufweist, bei dem aus einem zur Durchführung eines Flugmanövers und/oder zur Trimmung des Flugzeugs zugeführten Höhenrudersignal (DQC1) ein Höhenruderkommando zur Betätigung des Höhenruders (12 ) und ein Höhenflossenkommando zur Betätigung der Höhenflosse (23 ) erzeugt werden, wobei das Höhenflossenkommando aus dem Höhenrudersignal (DQC1) berechnet (21 ) und an die langsam laufende Höhenflosse (23 ) ausgegeben wird und die Gesamtwirkung von Höhenruder und Höhenflosse dem Höhenrudersignal (10 ) entsprechen und während einer durch die Stellgeschwindigkeit der langsam laufenden Höhenflosse (23 ) gegebenen Einstellzeit Höhenruder und Höhenflosse in eine aufeinander abgestimmte Endstellung gebracht werden, wobei das berechnete Höhenflossenkommando (IHC1) mit einem vorgegebenen Schwellwert verglichen (22 ) und nur an die Höhenflosse (23 ) als tatsächliches Höhenflossenkommando (IHCMD) ausgegeben wird, wenn es den Schwellwert übersteigt, und dass bei Unterschreiten des vorgegebenen Schwellwerts über eine Vorsteuerung ein Höhenruderkommando (DDQ) zur Kompensation der Differenz ΔiH offset = IHC1-IHCMD einer dem entsprechenden Höhenruderwirkung an selbiges ausgegeben wird. - Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergleich des berechneten Höhenflossenkommandos (IHC1) mit dem Schwellwert durch eine vorgegebene Hysterese- oder Stufenfunktion erfolgt.
- Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei nicht ausgegebenem Höhenflossenkommando (IHC1) ein Vorsteuerkommando (DDQ) an das Höhenruder (
12 ) ausgegeben wird, welches einen Höhenruderausschlag erzeugt, der in seiner Wirkung der Wirkung des nicht kommandierten Höhenflossenausschlags entspricht. - Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorsteuerkommando (DDQ) für das Höhenruder durch Bildung der Differenz (ΔiH offset) aus dem berechneten Höhenflossenkommando (IHC1) und dem tatsächlich an die Höhenflosse (
23 ) ausgegebenen Höhenflossenkommando (IHCMD) und Wichtung dieser Differenz (ΔiH offset) mit einer das Verhältnis der Stellflächenwirksamkeiten von Höhenflosse zu Höhenruder repräsentierenden Größe erzeugt wird. - Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorsteuerkommando (DDQ) für das Höhenruder durch Bildung der Differenz (ΔiH offset) aus dem berechneten Höhenflossenkommando (IHC1) und der durch einen Positionssensor tatsächlichen gemessen Höhenflossenposition und Wichtung dieser Differenz (ΔiH offset) mit einer das Verhältnis der Stellflächenwirksamkeiten von Höhenflosse zu Höhenruder repräsentierenden Größe erzeugt wird.
- Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Stellflächenwirksamkeiten unter Berücksichtigung von einem oder mehreren der folgenden Parameter berechnet wird: Machzahl, Fluggeschwindigkeit, absolute Höhenflossenstellung, Klappenstellung des Flugzeug-Hochauftriebsystems, Nicklage des Flugzeugs.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das berechnete Höhenflossenkommando (IHC1) ausgehend von einem der augenblicklichen Höhenflossenstellung entsprechenden Ausgangswert mit dem vorgegebenen Schwellwert verglichen wird, das bei Überschreiten des Schwellwerts der Vergleich von Höhenflossenkommando und Schwellwert deaktiviert und die Höhenflosse (
23 ) in Ansprache auf das ausgegebene Höhenflossenkommando (IHCMD) in Richtung auf eine dem berechneten Höhenflossenkommando entsprechende Endposition verstellt wird, und dass der Vergleich von Höhenflossenkommando (IHC1) und vorgegebenen Schwellwert ausgehend von einem dann der augenblicklichen Höhenflossenstellung entsprechenden Ausgangswert wieder aktiviert wird, wenn diese augenblickliche Höhenflossenstellung der berechneten Endposition mindestens bis auf ein vorgegebenes Maß angenähert ist. - Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergleich von Höhenflossenkommando (IHC1) und Schwellwert wieder aktiviert wird, wenn die Stellrate der Höhenflossenbetätigung unter einen vorgegebenen Bruchteil der maximalen Stellrate abgesunken ist.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Höhenruder (
12 ) und die Höhenflosse (23 ) so eingestellt werden, dass durch deren gegenseitige Stellung eine Wölbung des durch Höhenflosse und Höhenruder erzeugten Gesamtprofils bewirkt wird, die eine Auftriebs-/Abtriebskraft im Sinne des zugeführten Höhenrudersignals (10 ) und/oder eine Luftwiderstandsreduzierung hervorruft. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwellwertfunktion unabhängige Start- und Stopwerte besitzt, die fest, variabel oder Funktionswerte des Flugzustands, der Höhenflossen-Position/-Stellrate, der Höhenruder-Position/-Stellrate, der Wölbung/Relativ-Bewegung/-Position zwischen Höhenflosse und Höhenruder, dem minimalen Luftwiderstand, dem Anstellwinkel, dem Höhenleitwerksanstellwinkel, dem Höhenruderauswehwinkel oder der Schwerpunktslage sind.
- Einrichtung zur Höhenflossenansteuerung bei einem Flugzeug in Ansprache auf ein Höhenflossenkommando (IHC1), dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur stufenweisen Ansteuerung der Höhenflosse (
23 ) und unter Verlagerung von höherfrequenten Bewegungsanteilen im Höhenflossenkommando (IHC1) auf das Höhenruder (12 ) zur Vorsteuerung von nicht kommandierten Höhenflössenkommandoanteilen über das Höhenruder (12 ) vorgesehen ist. - Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung dazu vorgesehen ist, das Höhenflossenkommando (IHC1) mit einem vorgegebenen Schwellwert zu vergleichen (
22 ) und nur an die Höhenflosse (23 ) als tatsächliches Höhenflossenkommando (IHCMD) auszugeben, wenn es den Schwellwert übersteigt, und bei Unterschreiten des vorgegebenen Schwellwerts über eine Vorsteuerung ein Höhenruderkommando (DDQ) zur Kompensation der Differenz ΔiH offset = IHC1-IHCMD einer dem entsprechenden Höhenruderwirkung an selbiges auszugeben. - Einrichtung nach Anspruch 14 zur Höhenflossentrimmung bei einem Flugzeug, das ein Höhenruder (
12 ) mit einer hohen Stellgeschwindigkeit und eine Höhenflosse (23 ) mit einer niedrigen Stellgeschwindigkeit aufweist, wobei die Einrichtung zur Erzeugung eines Höhenruderkommandos für die Betätigung des Höhenruders (12 ) und eines Höhenflossenkommandos für die Betätigung der Höhenflosse (23 ) aus einem zur Durchführung eines Flugmanövers und/oder zur Trimmung des Flugzeugs zugeführten Höhenrudersignal (DQC1) unter Berechnung (21 ) des Höhenflossenkommandos (IHC1) aus dem Höhenrudersignal (DQC1) und Ausgabe desselben an die langsam laufende Höhenflosse (23 ) vorgesehen ist, so dass die Gesamtwirkung von Höhenruder und Höhenflosse dem Höhenrudersignal (DQC1) entsprechen und während einer durch die Stellgeschwindigkeit der langsam laufenden Höhenflosse (23 ) gegebenen Einstellzeit Höhenruder und Höhenflosse in eine aufeinander abgestimmte Endstellung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (22 ) zum Vergleichen des berechneten Höhenflossenkommandos (IHC1) mit einem vorgegebenen Schwellwert und zur Ausgabe an die Höhenflosse (23 ) nur, wenn es den Schwellwert übersteigt, und eine Einrichtung (31 ,32 ,33 ,34 ) zur Ausgabe eines Höhenruderkommandos (DDQ) zur Kompensation der Differenz ΔiH offset = IHC1-IHCMD einer dem entsprechenden Höhenruderwirkung an selbiges bei Unterschreiten des vorgegebenen Schwellwerts über eine Vorsteuerung. - Einrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (
22 ) zum Vergleichen des berechneten Höhenflossenkommandos (IHC1) mit einem vorgegebenen Schwellwert für einen Vergleich mit einer Hysterese- oder Stufenfunktion vorgesehen ist. - Einrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (
31 ,32 ,33 ,34 ) zur Ausgabe des Höhenruderkommandos dazu vorgesehen ist, anstelle des bei Unterschreiten des Schwellwerts nicht ausgegebenen Höhenflossenkommandos ein Vorsteuerkommando (DDQ) an das Höhenruder (12 ) auszugeben, welches einen Höhenruderausschlag erzeugt, der in seiner Wirkung der Wirkung des nicht kommandierten Höhenflossenausschlags entspricht. - Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (
31 ,32 ,33 ,34 ) zur Erzeugung des Vorsteuerkommandos eine Einrichtung (32 ) zur Bildung einer Differenz (ΔiH offset) aus dem berechneten Höhenflossenkommando (IHC1) und dem tatsächlich an die Höhenflosse (23 ) ausgegebenen Höhenflossenkommando (IHCMD) und eine Einrichtung (31 ,33 ) zur Wichtung dieser Differenz (ΔiH offset) mit einer das Verhältnis der Stellflächenwirksamkeiten von Höhenflosse zu Höhenruder repräsentierenden Größe umfaßt. - Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (
31 ,33 ) zur Wichtung der Differenz (ΔiH offset) zur Berechnung des Verhältnisses der Stellflächenwirksamkeiten unter Berücksichtigung von einem oder mehreren der folgenden Parameter vorgesehen ist: Machzahl, Fluggeschwindigkeit, absolute Höhenflossenstellung, Klappenstellung des Flugzeug-Hochauftriebsystems, Nicklage des Flugzeugs. - Einrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (
22 ) zum Vergleichen des berechneten Höhenflossenkommandos (IHC1) mit dem vorgegebenen Schwellwert dazu vorgesehen ist, das berechnete Höhenflossenkommando (IHC1) ausgehend von einem der augenblicklichen Höhenflossenstellung entsprechenden Ausgangswert mit dem vorgegebenen Schwellwert zu vergleichen und bei Überschreiten des Schwellwerts den Vergleich von Höhenflossenkommando und Schwellwert zu deaktivieren, wobei die Höhenflosse (23 ) in Ansprache auf das ausgegebene Höhenflossenkommando in Richtung auf eine dem berechneten Höhenflossenkommando entsprechende Endposition verstellt wird, und den Vergleich von Höhenflossenkommando und vorgegebenen Schwellwert ausgehend von einem dann der augenblicklichen Höhenflossenstellung entsprechenden Ausgangswert wieder zu aktivieren, wenn diese augenblickliche Höhenflossenstellung der berechneten Endposition mindestens bis auf ein vorgegebenes Maß angenähert ist. - Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (
22 ) zum Vergleichen des berechneten Höhenflossenkommandos (IHC1) mit dem vorgegebenen Schwellwert dazu vorgesehen ist, den Vergleich wieder zu aktivieren, wenn die Stellrate der Höhenflossenbetätigung unter einen vorgegebenen Bruchteil der maximalen Stellrate abgesunken ist. - Einrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (
21 ) zur Berechnung des Höhenflossenkommandos und die Einrichtung (31 ,32 ,33 ) zur Ausgabe des Höhenruderkommandos dazu vorgesehen sind, das Höhenruder und Höhenflosse in Ansprache auf das Höhenrudersignal (10 ) so einzustellen, dass durch deren gegenseitige Stellung eine Wölbung des durch Höhenflosse und Höhenruder erzeugten Gesamtprofils bewirkt wird, die eine Auftriebs-/Abtriebskraft im Sinne des zugeführten Höhenrudersignals (10 ) hervorruft.
Priority Applications (10)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102007012425A DE102007012425A1 (de) | 2007-03-15 | 2007-03-15 | Verfahren und Einrichtung zur Höhenflossentrimmung bei einem Flugzeug |
| DE602008004482T DE602008004482D1 (de) | 2007-03-15 | 2008-03-17 | Verfahren und einrichtung zur höhenflossentrimmung bei einem flugzeug |
| CA002680637A CA2680637A1 (en) | 2007-03-15 | 2008-03-17 | Method and device for moveable tail trimming in an aircraft |
| AT08716571T ATE495096T1 (de) | 2007-03-15 | 2008-03-17 | Verfahren und einrichtung zur höhenflossentrimmung bei einem flugzeug |
| PCT/EP2008/002100 WO2008110384A1 (en) | 2007-03-15 | 2008-03-17 | Method and device for moveable tail trimming in an aircraft |
| CN200880014064XA CN101674981B (zh) | 2007-03-15 | 2008-03-17 | 用于飞行器中的可活动尾翼配平的方法及设备 |
| US12/450,089 US8489257B2 (en) | 2007-03-15 | 2008-03-17 | Method and device for moveable tail trimming in an aircraft |
| EP08716571A EP2137067B1 (de) | 2007-03-15 | 2008-03-17 | Verfahren und einrichtung zur höhenflossentrimmung bei einem flugzeug |
| BRPI0808743-1A BRPI0808743A2 (pt) | 2007-03-15 | 2008-03-17 | Método e dispositivo para centragem aerodinâmica de cauda móvel em uma aeronave. |
| RU2009137785/11A RU2460670C2 (ru) | 2007-03-15 | 2008-03-17 | Способ и устройство для управления перестановкой подвижного стабилизатора на летательном аппарате |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102007012425A DE102007012425A1 (de) | 2007-03-15 | 2007-03-15 | Verfahren und Einrichtung zur Höhenflossentrimmung bei einem Flugzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102007012425A1 true DE102007012425A1 (de) | 2008-09-18 |
Family
ID=39683436
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102007012425A Ceased DE102007012425A1 (de) | 2007-03-15 | 2007-03-15 | Verfahren und Einrichtung zur Höhenflossentrimmung bei einem Flugzeug |
| DE602008004482T Active DE602008004482D1 (de) | 2007-03-15 | 2008-03-17 | Verfahren und einrichtung zur höhenflossentrimmung bei einem flugzeug |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE602008004482T Active DE602008004482D1 (de) | 2007-03-15 | 2008-03-17 | Verfahren und einrichtung zur höhenflossentrimmung bei einem flugzeug |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US8489257B2 (de) |
| EP (1) | EP2137067B1 (de) |
| CN (1) | CN101674981B (de) |
| AT (1) | ATE495096T1 (de) |
| BR (1) | BRPI0808743A2 (de) |
| CA (1) | CA2680637A1 (de) |
| DE (2) | DE102007012425A1 (de) |
| RU (1) | RU2460670C2 (de) |
| WO (1) | WO2008110384A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2224306A3 (de) * | 2009-02-27 | 2014-08-13 | The Boeing Company | Automatischer Pilotenspitzenwinkelausgleich |
| US9085371B2 (en) | 2008-11-20 | 2015-07-21 | The Boeing Company | Automatic throttle roll angle compensation |
Families Citing this family (18)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007012425A1 (de) * | 2007-03-15 | 2008-09-18 | Airbus Deutschland Gmbh | Verfahren und Einrichtung zur Höhenflossentrimmung bei einem Flugzeug |
| US8718839B2 (en) * | 2009-12-06 | 2014-05-06 | Evolved Aircraft Systems, L.L.C. | Method and apparatus for automatically controlling aircraft flight control trim systems |
| CN102229357B (zh) * | 2011-05-12 | 2013-07-03 | 北京航空航天大学 | 具有安装角可调节平尾的尾翼 |
| FR2980453B1 (fr) * | 2011-09-26 | 2014-06-27 | Airbus Operations Sas | Systeme electrique de commande de direction pour aeronef |
| FR2986065B1 (fr) * | 2012-01-23 | 2015-04-17 | Airbus Operations Sas | Procede et dispositif d'affichage d'informations d'assiette sur un avion lors d'un decollage. |
| FR3002334B1 (fr) * | 2013-02-19 | 2016-07-15 | Airbus Operations Sas | Procede et dispositif d'estimation d'un moment de tangage non desire d'un avion, et applications au controle du tangage de l'avion. |
| US9878776B2 (en) * | 2014-05-15 | 2018-01-30 | The Boeing Company | System and method for optimizing horizontal tail loads |
| CN104401503B (zh) * | 2014-10-23 | 2016-06-01 | 中国运载火箭技术研究院 | 一种适用于多舵面再入飞行器的配平舵偏角确定方法 |
| US9731813B2 (en) * | 2014-11-12 | 2017-08-15 | The Boeing Company | Methods and apparatus to control aircraft horizontal stabilizers |
| EP3448749B1 (de) * | 2016-04-25 | 2020-07-01 | Bombardier Inc. | Luftfahrzeugpitchregelungssystem mit elektronisch übersetztem höhenruder |
| US10259564B2 (en) * | 2016-08-08 | 2019-04-16 | Gulfstream Aerospace Corporation | Controlling elevator to stabilizer offload in fly-by-wire aircraft systems |
| DE102016117634B4 (de) * | 2016-09-19 | 2019-12-12 | Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. | Steuerung und Regelung von Aktoren, die aerodynamische Steuerflächen eines Luftfahrzeugs antreiben |
| FR3057370B1 (fr) * | 2016-10-11 | 2019-08-23 | Airbus Operations | Procede et systeme de commande de vol d'un aeronef. |
| US10816998B2 (en) * | 2017-09-18 | 2020-10-27 | The Boeing Company | Airplane takeoff trims utilizing both stabilizers and elevators |
| CN109703780B (zh) * | 2018-10-26 | 2022-04-19 | 中国飞行试验研究院 | 一种电传运输类飞机飞行试验舵面卡阻实现方法 |
| CN112623192B (zh) * | 2020-12-29 | 2022-10-11 | 中国航空工业集团公司西安飞机设计研究所 | 一种飞机方向舵自动配平控制方法 |
| CN113479316B (zh) * | 2021-09-08 | 2021-11-30 | 中国商用飞机有限责任公司 | 用于控制飞行器的平尾卸载的方法、系统和介质 |
| CN119356407B (zh) * | 2024-10-18 | 2025-12-05 | 吉林大学 | 一种基于模糊逻辑的车辆主动尾翼的攻角控制方法 |
Family Cites Families (31)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2974908A (en) * | 1957-04-03 | 1961-03-14 | Bendix Corp | Closed loop ratio changer and automatic trim computer means for controlling the position of an aircraft control surface |
| US3682417A (en) * | 1970-04-06 | 1972-08-08 | Lear Siegler Inc | Engagement of altitude hold mode in aircraft flight control system |
| US3743221A (en) * | 1970-04-09 | 1973-07-03 | Lear Siegler Inc | Aircraft flight control apparatus |
| US3643146A (en) * | 1970-04-27 | 1972-02-15 | Sperry Rand Corp | Automatic control system with pseudoposition feedback and monitor |
| US3719878A (en) * | 1971-09-27 | 1973-03-06 | Sperry Rand Corp | Digital automatic control system with pseudo position feedback and monitor |
| US3848833A (en) * | 1972-07-14 | 1974-11-19 | Sperry Rand Corp | Aircraft automatic flight control system |
| US4129275A (en) * | 1974-11-22 | 1978-12-12 | The Boeing Company | Automatic flight control apparatus for aircraft |
| US4032093A (en) * | 1975-06-27 | 1977-06-28 | The Boeing Company | Adaptive energy management for vertical speed control of an aircraft |
| US4021009A (en) * | 1975-07-24 | 1977-05-03 | Sperry Rand Corporation | Vertical path control for aircraft area navigation system |
| US4304375A (en) * | 1979-05-17 | 1981-12-08 | Textron Inc. | Electrically controlled elevator |
| SU788594A1 (ru) * | 1979-09-28 | 2005-04-20 | Л.Р. Львов | Устройство управления стабилизатором самолета |
| US4347572A (en) * | 1979-11-02 | 1982-08-31 | The Boeing Company | Method and apparatus for an aircraft climb-out guidance system |
| US4382282A (en) * | 1980-09-08 | 1983-05-03 | Sperry Corporation | Trim control system for reduced drag |
| SU1029539A1 (ru) * | 1981-10-21 | 1995-07-09 | М.Л. Пхор | Система автоматического управления стабилизатором самолета |
| SU1129837A1 (ru) * | 1983-01-25 | 2004-12-27 | Ю.Б. Константинов | Система автоматической продольной балансировки самолета |
| US4577275A (en) * | 1983-05-31 | 1986-03-18 | United Technologies Corporation | Flight director go-around mode |
| US4590475A (en) * | 1983-10-24 | 1986-05-20 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army | Stall avoidance system for aircraft |
| US4676460A (en) * | 1984-11-28 | 1987-06-30 | The Boeing Company | Longitudinal stability augmentation system and method |
| US4825375A (en) * | 1985-12-23 | 1989-04-25 | Boeing Company | Apparatus and methods for apportioning commands between aircraft flight control surfaces |
| US4849900A (en) * | 1986-05-02 | 1989-07-18 | The Boeing Company | Flight control system and method |
| FR2661149B1 (fr) * | 1990-04-24 | 1992-08-14 | Aerospatiale | Systeme pour le pilotage d'un avion en tangage. |
| FR2664231B1 (fr) * | 1990-07-04 | 1992-10-09 | Aerospatiale | Systeme pour la commande integree en profondeur et en poussee d'un aeronef. |
| US5692708A (en) * | 1995-05-15 | 1997-12-02 | The Boeing Company | Method and apparatus for automatically trimming an airplane stabilizer |
| FR2771998B1 (fr) * | 1997-12-08 | 2000-02-25 | Sfim Ind | Actionneur de gouverne de commande de vol d'aeronef |
| US6591169B2 (en) * | 2001-09-27 | 2003-07-08 | The Boeing Company | Method and computer program product for controlling the actuators of an aerodynamic vehicle |
| FR2864023B1 (fr) * | 2003-12-19 | 2006-03-03 | Airbus France | Procede pour ameliorer la manoeuvrabilite d'un aeronef lors d'une ressource. |
| FR2865999B1 (fr) * | 2004-02-06 | 2006-04-07 | Airbus France | Procede pour ameliorer l'atterrissage d'un aeronef. |
| FR2869588B1 (fr) * | 2004-04-28 | 2006-07-14 | Airbus France Sas | Procede d'aide au decollage d'un aeronef. |
| DE102004047008A1 (de) * | 2004-09-28 | 2006-03-30 | Liebherr-Aerospace Lindenberg Gmbh | Vorrichtung zur Einstellung von Flugzeughöhenflossen |
| DE102007012425A1 (de) * | 2007-03-15 | 2008-09-18 | Airbus Deutschland Gmbh | Verfahren und Einrichtung zur Höhenflossentrimmung bei einem Flugzeug |
| US9058040B2 (en) * | 2009-02-27 | 2015-06-16 | The Boeing Company | Automatic pilot pitch angle compensation |
-
2007
- 2007-03-15 DE DE102007012425A patent/DE102007012425A1/de not_active Ceased
-
2008
- 2008-03-17 DE DE602008004482T patent/DE602008004482D1/de active Active
- 2008-03-17 AT AT08716571T patent/ATE495096T1/de not_active IP Right Cessation
- 2008-03-17 RU RU2009137785/11A patent/RU2460670C2/ru not_active IP Right Cessation
- 2008-03-17 EP EP08716571A patent/EP2137067B1/de not_active Not-in-force
- 2008-03-17 CA CA002680637A patent/CA2680637A1/en not_active Abandoned
- 2008-03-17 CN CN200880014064XA patent/CN101674981B/zh not_active Expired - Fee Related
- 2008-03-17 BR BRPI0808743-1A patent/BRPI0808743A2/pt not_active IP Right Cessation
- 2008-03-17 US US12/450,089 patent/US8489257B2/en not_active Expired - Fee Related
- 2008-03-17 WO PCT/EP2008/002100 patent/WO2008110384A1/en not_active Ceased
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9085371B2 (en) | 2008-11-20 | 2015-07-21 | The Boeing Company | Automatic throttle roll angle compensation |
| EP2224306A3 (de) * | 2009-02-27 | 2014-08-13 | The Boeing Company | Automatischer Pilotenspitzenwinkelausgleich |
| US9058040B2 (en) | 2009-02-27 | 2015-06-16 | The Boeing Company | Automatic pilot pitch angle compensation |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| RU2460670C2 (ru) | 2012-09-10 |
| CN101674981B (zh) | 2012-06-27 |
| EP2137067B1 (de) | 2011-01-12 |
| RU2009137785A (ru) | 2011-04-20 |
| DE602008004482D1 (de) | 2011-02-24 |
| BRPI0808743A2 (pt) | 2014-08-19 |
| CN101674981A (zh) | 2010-03-17 |
| WO2008110384A1 (en) | 2008-09-18 |
| ATE495096T1 (de) | 2011-01-15 |
| US8489257B2 (en) | 2013-07-16 |
| CA2680637A1 (en) | 2008-09-18 |
| EP2137067A1 (de) | 2009-12-30 |
| WO2008110384B1 (en) | 2008-12-11 |
| US20100042271A1 (en) | 2010-02-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102007012425A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Höhenflossentrimmung bei einem Flugzeug | |
| DE69515990T2 (de) | System zur Erhöhung der Stabilität und der Manövrierbarkeit der Längsneigungsachse eines Flugzeuges | |
| DE69204070T2 (de) | Hubschraubermotorsteuerung mit von der zyklischen blattwinkeländerung in querrichtung abhängigem vorhersagewert. | |
| DE19819341C2 (de) | Verfahren zur Reduktion von an einem Flugzeug auftretenden Böenlasten unterhalb der Reiseflughöhe | |
| DE69104689T2 (de) | Vorrichtung zur integrierten Steuerung der Längseigungs- und Schubachsen eines Luftfahrzeuges. | |
| DE69534774T2 (de) | Schutzsystem gegen Strömungsabriss für Autopilot/Flugbahnregler | |
| DE69301076T2 (de) | Verfahren zur Bedienung der Steuerflächen eines Flugzeuges um eine seitliche Umlenkung der Flugbahn bei niedriger Geschwindigkeit zu kompensieren | |
| DE602005000027T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Optimiern des Spoilerausschlags eines Flugzeuges während des Fluges | |
| EP0218021A1 (de) | Klappenanordnung für einen Flugzeugtragflügel | |
| DE102005032849B4 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Überführen eines Flugzeugs von einem außerhalb eines zulässigen Flugzustandsbereichs in einen innerhalb des zulässigen Flugzustandsbereichs liegenden Flugzustand | |
| DE3687300T2 (de) | Phasengleichlaufeinrichtung fuer propeller. | |
| DE60104808T2 (de) | System zur automatischen Steuerung von Hochauftriebsklappen eines Flugzeugs während des Starts | |
| DE69206269T2 (de) | Hubschraubermotorsteuerung mit Vorhersage in Abhangigkeit der Giereingabe. | |
| EP0160834B1 (de) | Vorrichtung zur Steuerkraftstabilisierung bei einem Drehflügelflugzeug | |
| DE60308628T3 (de) | Verfahren zur Steuerung der Steuerreflektoren eines aerodynamischen Beförderungsmittel | |
| DE1481549B2 (de) | Geschwindigkeitsregler fuer flugzeuge | |
| DE3210867C2 (de) | ||
| DE3750161T2 (de) | Flugsteuerungssystem mit synthetischer geschwindigkeitsstabilisierung. | |
| DE2255760C3 (de) | Regler, insbesondere zur Fluglagesteuerung eines mit Gasturbinentriebwerken ausgerüsteten Flugzeugs | |
| EP3768970A1 (de) | Verfahren zum betreiben einer windenergieanlage, windenergieanlage und windpark | |
| DE1798196A1 (de) | Regeleinrichtung | |
| DE2256209A1 (de) | Drehzahlregler fuer brennkraftmaschinen | |
| DE3428224C2 (de) | Vorrichtung zur automatischen Regelung der Rotordrehzahl eines Hubschraubers | |
| DE2715690A1 (de) | Stabilitaetsverstaerkungsverfahren und -system | |
| DE3827482A1 (de) | Praezisions-landeanflugregelsystem |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: AIRBUS OPERATIONS GMBH, 21129 HAMBURG, DE |
|
| R002 | Refusal decision in examination/registration proceedings | ||
| R003 | Refusal decision now final |
Effective date: 20121214 |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: BIRD & BIRD LLP, DE Representative=s name: UEXKUELL & STOLBERG, DE |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: BIRD & BIRD LLP, DE |