DE102008009855B4 - Baukastensystem zur Zusammenstellung von Schließzylindern - Google Patents

Baukastensystem zur Zusammenstellung von Schließzylindern Download PDF

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    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00—Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/04—Casings of cylinder locks
    • E05B9/045—Modular casings for adjusting the length of cylinder locks

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Abstract

Baukastensystem für Schließzylinder, bestehend aus den Bausteinen Zylindergehäuse (1), Gehäuseverlängerung (2, 3) und Stulpstück (5), wobei unterschiedliche Abmessungen der Bausteine zu Doppelzylindern zusammensetzbar sind und die einzelnen Bausteine durch Nut-Feder-Verbindungen (8, 9) zusammenfügbar sind, wobei die Nut (8) jeweils von einer Außenseite ausgehend in den Bausteinen angeordnet ist und die Federn (9) von von außen in die Nut (8) der Bausteinen einsetzbaren Verbindungsteilen (4) gebildet sind, wobei die Verbindungsteile (4) in der jeweiligen Nut (8) festklemmbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass in den Bausteinen im jeweiligen Nutbereich eine sich quer zu der Einsetzrichtung der Verbindungsteile (4) erstreckende erste Bohrung (10) vorgesehen ist, in der eine verschiebbare Druckkugel (7) angeordnet ist und dass eine zweite, von außen zugängliche, Bohrung (11) in die erste Bohrung (10) mündet, in die eine Madenschraube (12) von der Außenseite des Bausteines einschraubbar ist, die mit der Druckkugel (7), diese in Richtung auf das Verbindungsteil (4) verschiebend, derart...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Baukastensystem zur Zusammenstellung von Schließzylindern gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
  • Aus der DE 197 46 580 C2 ist ein derartiges Baukastensystem bekannt.
  • Hierbei ist ein Mittelteil vorgesehen, mit dem die Zylindergehäuse, die den Zylinderkern aufweisen miteinander verbunden werden.
  • Um dies zu erreichen, weisen die Kreiszylindergehäuseteile über einen Teil des unteren Umfanges des den Zylinderkern umgebenden Gehäuseteils eine kürzere axiale Länge auf und die zurückspringenden Bereiche sind dem Mittelteil zugekehrt. Das Mittelteil ist in der Seitenansicht U-förmig ausgebildet. Die beiden sich seitlich der Ausnehmung für den Schließbart befindlichen Schenkel sind bajonettartig mit den Steggehäuseteilen verbindbar, wobei die freien Enden der Schenkel des Mittelteiles in die zurückspringenden Bereiche der die Zylinderkerne umgebenden Kreiszylindergehäuseteile kraft- und formschlüssig eingreifen und hier das Kreiszylindergehäuse vollständig ergänzen.
  • Ein anderes Baukastensystem ist aus der DE 100 60 130 A1 zu entnehmen, wobei hier die schließenden und nicht schließenden Bausteine durch eine im Wesentlichen rechteckige Traverse verbunden werden, die in einer von unten offenen Ausnehmung in den Bausteinen des Gehäuses angeordnet ist.
  • Aus der DE 196 46 058 A1 ist ebenfalls ein Baukastensystem zu entnehmen, bei dem die einzelnen Bausteine durch Nut-Feder-Verbindungen zusammenfügbar sind, wobei die Nut jeweils von der Außenseite ausgehend in den Bausteinen angeordnet ist und die Federn von von außen in die Nut der Bausteine einsetzbaren Verbindungsteilen gebildet sind, die durch einen Stift festklemmbar sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, das Baukastensystem einfacher zu gestalten und den für die Montage von Schließzylindern notwendigen Lagerbestand an einzelnen Bausteinen oder Komponenten, die zusammengesetzt den Schließzylinder bilden zu verringern.
  • Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß nach dem Hauptanspruch bei einem Baukastensystem zur Zusammenstellung von Schließzylindern, bestehend aus den Bausteinen Zylindergehäuse, Gehäuseverlängerung und Stulpstück, wobei unterschiedliche Abmessungen der Bausteine zu Doppelzylindern zusammensetzbar sind und die einzelnen Bausteine durch Nut-Feder-Verbindungen zusammenfügbar sind, wobei die Nut jeweils von einer Außenseite ausgehend in den Bausteinen angeordnet ist und die Federn von von außen in die Nut der Bausteinen einsetzbaren Verbindungsteilen gebildet sind und wobei die Verbindungsteile in der jeweiligen Nut festklemmbar sind, dadurch,
    dass in den Bausteinen im jeweiligen Nutbereich eine sich quer zu der Einsetzrichtung der Verbindungsteile erstreckende erste Bohrung vorgesehen ist, in der eine verschiebbare Druckkugel angeordnet ist und dass eine zweite, von außen zugängliche, Bohrung in die erste Bohrung mündet, in die eine Madenschraube von der Außenseite des Bausteines einschraubbar ist, die mit der Druckkugel, diese in Richtung auf das Verbindungsteil verschiebend, derart in Eingriff bringbar ist, dass das Verbindungsteil durch die Druckkugel in der Nut eingespannt ist.
  • Die Erfindung soll nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen erläutert werden.
  • Dabei zeigt
  • 1 eine Aufsicht von unten auf einen Doppelschließzylinder und
  • 2 eine schematische Seitenansicht teilweise geschnitten.
  • Der Doppelschließzylinder, der in der 1 dargestellt ist, besteht aus den beiden Schließzylindergehäusen 1, dem Stulpstück 5 und zwei Gehäuseverlängerungen 2 und 3.
  • Die insgesamt benötigte Länge des Doppelschließzylinders wird über die Verlängerungsstücke erreicht, die in 5 mm Stufen vorhanden sind. Möglich sind bei dem Ausführungsbeispiel Gehäuseverlängerungen beispielsweise von 20–40 mm beim Baustein 3 und 5–15 mm beim Baustein 2.
  • Aus der 1 ist ersichtlich, dass die einzelnen Bausteine durch Nut-Feder-Verbindungen zusammengehalten werden, wobei sich die Nuten 8 jeweils in den Bausteinen – von unten (außen) zugänglich befinden, während die Federn 9 an Verbindungsstücken 4 ausgebildet sind. Letztere werden von außen in die Nuten eingeschoben.
  • Damit eine sichere und feste Verbindung entsteht, sind in den Bausteinen quer zu den Nuten 8 verlaufende Bohrungen 10 vorgesehen, in denen sich Kugeln 7 befinden (2).
  • Jeder dieser Bohrungen 10 sind von außen zugängliche Bohrungen 11 zugeordnet, in die jeweils eine Madenschraube 12 einschraubbar ist.
  • Mittels dieser Madenschraube 12 wird die jeweils zugeordnete Kugel 7 in der Bohrung 10 verschoben, und zwar derart, dass die Kugel in Richtung auf die Nut bzw. Feder gedrückt wird.
  • Hierdurch erfolgt eine Verspannung der Verbindungsstücke 4 in der Nut 8.

Claims (1)

  1. Baukastensystem für Schließzylinder, bestehend aus den Bausteinen Zylindergehäuse (1), Gehäuseverlängerung (2, 3) und Stulpstück (5), wobei unterschiedliche Abmessungen der Bausteine zu Doppelzylindern zusammensetzbar sind und die einzelnen Bausteine durch Nut-Feder-Verbindungen (8, 9) zusammenfügbar sind, wobei die Nut (8) jeweils von einer Außenseite ausgehend in den Bausteinen angeordnet ist und die Federn (9) von von außen in die Nut (8) der Bausteinen einsetzbaren Verbindungsteilen (4) gebildet sind, wobei die Verbindungsteile (4) in der jeweiligen Nut (8) festklemmbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass in den Bausteinen im jeweiligen Nutbereich eine sich quer zu der Einsetzrichtung der Verbindungsteile (4) erstreckende erste Bohrung (10) vorgesehen ist, in der eine verschiebbare Druckkugel (7) angeordnet ist und dass eine zweite, von außen zugängliche, Bohrung (11) in die erste Bohrung (10) mündet, in die eine Madenschraube (12) von der Außenseite des Bausteines einschraubbar ist, die mit der Druckkugel (7), diese in Richtung auf das Verbindungsteil (4) verschiebend, derart in Eingriff bringbar ist, dass das Verbindungsteil (4) durch die Druckkugel (7) in der Nut (8) eingespannt ist.
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