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TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft einen Zangenkopf, der bestimmt ist für ein Presswerkzeug,
welches zum Verpressen eines Presslings, beispielsweise einer elektrischen
Leitungsverbindung, einer Rohrverbindung, eines Fittings, eines
Kabelschuhs oder Ähnliches,
Einsatz findet.
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STAND DER TECHNIK
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Aus
dem Hause der Anmelderin sind Presswerkzeuge mit unterschiedlichen
Kinematiken und Betätigungsmechaniken
bekannt:
Für
eine erste Ausführungsform
der Anmelderin, vgl.
DE
37 08 727 C2 ,
DE
197 53 436 C2 und
DE
198 02 287 C1 , bewegen sich relativ zueinander verschwenkte
Handhebel und mit diesen gekoppelte Pressbacken in einer gemeinsamen
Bewegungsebene. Die Pressbacken sind verschwenkbar zueinander abgestützt mit
einer Schwenkachse, die quer zu der vorgenannten Bewegungsebene
orientiert ist. Für geöffnete Presszange
bilden die Pressbacken einen Öffnungswinkel,
so dass ein Pressling in den mit den Pressbacken gebildeten Zangenkopf
eingelegt werden kann. Jeder Pressbacke sind mehrere Aufnahmehälften für den Pressling
zugeordnet, welche in radialer Richtung von der Schwenkachse hintereinander
liegend angeordnet sind. Den jeweiligen Pressbacken zugeordnete
Aufnahmehälften
bilden paarweise gemeinsam eine Aufnahme, die die Kontur des Presslings
in dem verpressten Zustand vorgeben soll. Mit der schwenkenden Schließbewegung
der Schwenkbacken nähern
sich die Aufnahmehälften
an und erreichen gleichzeitig ihre Schließstellung. Während gemäß
DE 37 08 727 C2 die
Aufnahmehälften unmittelbar
in die Pressbacken eingeformt sind, offenbaren die Druckschriften
DE 197 53 436 C2 und
DE 198 02 287 C1 Pressgesenkhälften, die
jeweils mehrere Aufnahme hälften
beinhalten, separat von den Schwenkbacken ausgebildet sind und auswechselbar
an den Pressbacken befestigt sind.
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Auch
für weitere
Ausführungsformen
der Anmelderin, vgl.
DE
40 23 337 C1 ,
DE
44 27 553 C2 ,
DE 198
32 884 C1 ,
DE
100 56 900 C1 ,
DE
101 32 413 C2 ,
DE
101 40 270 B4 , bewegen sich Handhebel der Presszange und
Pressbacken in einer gemeinsamen Bewegungsebene. Allerdings wird
für derartige
Ausführungsformen
eine relative Verschwenkung der Handhebel umgewandelt über einen Übertragungsmechanismus
in eine translatorische Bewegung der Pressbacken, hier mit einer
gegenüber
dem Zangenkopf ruhenden Pressbacke und einer in Längsrichtung
der Presszange auf die ruhende Pressbacke translatorisch zu bewegten
Pressbacke. Auch für
diese Ausführungsformen
sind den Pressbacken jeweils mehrere Aufnahmehälften zugeordnet, so dass mit der
Presszange ohne Umbaumaßnahmen
Presslinge mit unterschiedlichen Querschnitten oder Konturen verpresst
werden können.
Hier sind die Aufnahmehälften
quer zu der Pressachse, also der Bewegungsachse für die translatorische
Bewegung einer Pressbacke, nebeneinander liegend angeordnet. Für die genannten
Druckschriften ist der Zangenkopf mit einem O-förmigen Rahmen gebildet, dessen
oberer Querschenkel mit der feststehenden Pressbacke gebildet ist.
Im Inneren des O ist die translatorisch bewegbare Pressbacke entlang
der Seitenschenkel des O verschieblich geführt.
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Eine
alternative Ausgestaltung, bei welcher ebenfalls eine Pressbacke
mit mehreren Aufnahmehälften
translatorisch relativ zu einer ruhenden Pressbacke angeordnet ist,
ist beispielsweise aus den Druckschriften
DE 197 13 580 C2 ,
DE 198 07 737 C2 ,
DE 298 03 336 U1 ,
DE 102 42 345 B3 und
DE 197 53 436 C2 bekannt.
Die in diesen Druckschriften beschriebenen Zangenköpfe besitzen
einen C-förmigen
Rahmen, bei dem der obere Querschenkel des C fest mit der feststehenden
Pressbacke oder der feststehenden Gesenkhälfte verbunden ist.
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Weiterhin
offenbaren die Druckschriften
DE 40 26 332 C2 und
DE 40 39 435 C1 der Anmelderin eine
Presszange mit einer Aufnahme, die stirnseitig in dem Zangenkopf
gebildet ist, wobei in diesem Fall der Pressling in Längsrichtung
der Presszange, ungefähr
in Richtung der Winkelhalbierenden der Handhebel, stirnseitig in
die Presszange einzuführen
ist.
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Schließlich sind
Presswerkzeuge bekannt, bei denen ein Zangenkopf nicht manuell durch
Betätigung
von Handhebeln betätigt
wird, sondern aus einer externen Kraftquelle, beispielsweise einem
Elektromotor oder einem hydraulischen Antrieb.
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Aus
DE 201 00 031 U1 ist
eine Presszange des erstgenannten Typs mit um eine Schwenkachse zueinander
verschwenkten Pressbacken bekannt. Die Pressbacken tragen auswechselbare
Pressprofileinsätze,
die jeweils mehrere Aufnahmehälften
unterschiedlicher Konturen und Querschnitte aufweisen. Die Pressbacken
besitzen Führungsnasen,
auf welche die Pressprofileinsätze
aufgeschoben werden können.
Ist die Betriebsstellung der Pressprofileinsätze erreicht, wird diese Betriebsstellung über eine
durch eine Feder vorgespannte Rastkugel gesichert, die in eine Rastmulde
der Pressprofileinsätze eingreift.
Ein Werkzeugsatz ist mit einer Presszange und einer Vielzahl von
Pressprofileinsätzen
mit unterschiedlichen Aufnahmehälften
gebildet. Während
als Stand der Technik in der genannten Druckschrift beschrieben
wird, dass die Vielzahl der Pressprofileinsätze in einem Koffer von dem
Handwerker mitgeführt
werden müssen,
schlägt
DE 201 00 031 U1 vor, nicht
benötigte
Pressprofileinsätze
in die Innenseite der Handhebel der Presszange einzuschieben und dort
zwischenzulagern, bis ein Austausch der Pressprofileinsätze für einen
anderen Pressling erforderlich ist.
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EP 1 231 027 A2 offenbart
einen Pressenkopf für
das Verbinden von Rohrleitungen, bei welchem die im Zuge der Pressbewegung
beaufschlagten Druckstücke
selber die mit dem Werkstück
interagierenden Arbeitsflächen
aufweisen. Allerdings schlägt
die Druckschrift auch vor, an den Druckstücken Schwalbenschwanz-Verbindungen
vorzusehen, in die formschlüssig
Presstücke
einsetzbar sind, die in ihrer einzigen Betriebsstellung über einen
federbelasteten Rastkörper
arretiert werden. Hierbei ist es möglich, wahlweise Arbeitsfläche einzusetzen, mittels
welchen ein axiales Verpressen eines Fittings erfolgt, sowie solche,
mit welchen ein radiales Verpressen erfolgt. Darüber hinaus ist es aus der Druckschrift
bekannt, Arbeitsflächen
derart auszugestalten, dass diese in zwei um 180° gedrehten Ausrichtungen in
die Schwalbenschwanz-Führungen
einsetzbar sind.
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Die
Druckschrift
DE 196
28 752 B4 erwähnt in
der Beschreibungseinleitung zunächst
Stand der Technik gemäß
DE 28 41 588 C3 und
DE 19 58 830 A sowie
DE 86 04 624 U1 ,
für den
ein Paar drehbar gelagerter Pressmatrizen in Form von Profilrädern nicht
demontierbar mit einer Zange verbunden sind, wobei die Profilräder über den
Umfang verteilt Aussparungen mit unterschiedlichen Pressgeometrien besitzen.
Die maximale Anzahl der Aussparungen mit verschiedenen Größen wird
durch den zulässigen Durchmesser
der Profilscheibe begrenzt. Eine Verriegelung der Profilräder erfolgt
in der einzigen Arbeitsstellung durch einen federbelasteten, außen am Umfang
der Pressmatrize anliegenden und parallel zur Matrizendrehachse
verschiebbaren Riegel, wobei der Riegel an der der jeweils in Arbeitsstellung befindlichen
Pressmulde diametral gegenüberliegenden
Seite der Pressmatrize anliegt. In Weiterbildung dieses Stands der
Technik schlägt
DE 196 28 752 B4 vor,
dass an den Klemmbacken jeweils zwei unabhängig zueinander verdrehbare
Pressmatrizen angeordnet sind. Hierdurch soll die Anzahl der mit
dem Presswerkzeug herbeiführbaren
Pressgeometrien erhöht
werden.
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DE 41 17 305 C2 offenbart
eine Zange, bei welcher ein Unterstempel sowie ein Oberstempel drehbar
gegenüber
den Pressbacken um eine parallel zur Pressachse orientierte Achse
gelagert sind.
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AUFGABE DER ERFINDUNG
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen für Presslinge unterschiedlicher
Typen einsetzbaren Zangenkopf vorzuschlagen, mit welchem eine Sollkontur
des verpressten Presslings herbeiführbar oder approximierbar ist.
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LÖSUNG
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Die
Aufgabe der Erfindung wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs
1 gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich entsprechend
den Merkmalen der abhängigen
Patentansprüche
2 bis 18.
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BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung beruht auf zwei Beobachtungen:
- – E
nerseits ist für
den erläuterten
Stand der Technik die Zahl der einer Pressgesenkhälfte zugeordneten
Aufnahmehälften
begrenzt durch die Längserstreckung
der Pressgesenkhälften,
welche üblicherweise
der Erstreckung der Pressbacke entspricht.
- – Andererseits ändern sich
die Kraftübertragungsverhältnisse
je nach Wahl der Aufnahme, in der der Pressling angeordnet ist.
Für den
Fall, dass die Pressbacken verschwenkbar um eine Schwenkachse angeordnet
sind, ändert
sich je nach gewählter
Aufnahmehälfte
der Hebelarm der von der Pressbacke erzeugten Presskraft. Dies hat
zur Folge, dass für
eine Wahl einer Aufnahmehälfte,
deren Abstand von der Schwenkachse ein Mehrfaches von dem Abstand
einer anderen Aufnahmehälfte
von der Schwenkachse beträgt,
von der Hand des Benutzers oder einem etwaigen Antrieb eine mehrfache
Kraft zur Erzeugung derselben gewünschten Presswirkung erzeugt
werden muss. Andererseits können
die vergrößerten genannten
Hebelarme zu unerwünschten
Verformungen der Pressgesenkhälften
und/oder der Pressbacken führen,
die die Präzision
des Pressvorgangs beeinträchtigen.
Für den
Fall des Einsatzes einer translatorisch bewegten Pressbacke gibt
es einen optimalen Ort für
die Anordnung einer Aufnahmehälfte
und des Presslings in der Aufnahmehälfte. Dieser korreliert üblicherweise mit
einem ”Kraftmittelpunkt” für die Aufbringung der
Presskraft auf die Pressbacke. Im Idealfall liegen die in der Aufnahmehälfte erzeugten
Presskräfte
und die auf die Pressbacke wirkenden Betätigungskräfte auf einer gemeinsamen Achse,
so dass die Pressbacke keinem Moment ausgesetzt ist. Eine Nutzung
einer Aufnahmehälfte,
welche abseits eines ”Kraftmittelpunkts” angeordnet
ist, führt
zu einem auf Pressbacke und/oder Pressgesenkhälfte wirkenden Moment, welches
eine unerwünschte
Schrägstellung
der Pressgesenkhälfte
und/oder Pressbacke und zusätzliche
Beanspruchungen zur Folge haben kann. Für eine derartige Schrägstellung
kommen weiterhin die beiden Enden einer Begrenzungskontur einer
Aufnahmehälfte
nicht gleichzeitig zur Anlage an die Enden der anderen Aufnahmehälfte, so
dass u. U. die Gesamtkontur der Aufnahme nicht geschlossen ist,
sondern einseitig eine Lücke
verbleiben kann. In diese Lücke
kann während
des Pressvorgangs Material des Presslings eintreten, was zu einem
unerwünschten
Pressresultat führen
kann. Andererseits ist für
ein präzises
Verpressen erforderlich, dass eine exakte Ausrichtung der Konturen
der beiden Aufnahmehälften
gegeben ist, was durch das zuvor erläuterte Moment und hierdurch verbundene
Verformungen beeinträchtigt
werden kann.
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Vor
diesem Hintergrund schlägt
die Erfindung vor, dass die beiden Pressgesenkhälften relativ zu den Pressbacken
nicht lediglich eine einzige Betriebsstellung besitzen. Vielmehr
ist neben einer ersten Betriebsstellung der Pressgesenkhälften relativ zu
den Pressbacken zumindest eine von der ersten Betriebsstellung abweichende
zweite Betriebsstellung möglich.
In den unterschiedlichen genannten Betriebsstellungen sind unterschiedliche
Aufnahmen betreibbar. Für
eine derartige erfindungsgemäße Ausgestaltung
ist es beispielsweise ermöglicht,
dass die Zahl der Aufnahmehälften,
die an einer Pressgesenkhälfte
vorgesehen werden können,
nicht durch die Längserstreckung
der Abstützfläche der
Pressgesenkhälfte
an der Pressbacke begrenzt ist. Für die erfindungsgemäße Ausgestaltung
kann sich die Pressgesenkhälfte über eine
Abstützfläche an der
Pressbacke hinaus erstrecken, so dass die Pressgesenkhälfte über die
Pressbacken hinaus ”auskragen” kann.
Aufnahmehälften,
die in einem in der ersten Betriebsstellung auskragenden Teilbereich
der Pressgesenkhälfte
angeordnet sind, können
mangels hinreichender Abstützung
in der ersten Betriebsstellung nicht verwendet werden. Durch Überführung der
Pressgesenkhälften
relativ zu den Pressbacken in die zweite Betriebsstellung können diese
Aufnahmehälften
aber in den Bereich der Abstützfläche an den
Pressbacken gebracht werden, so dass diese Aufnahme bei guter Abstützung betreibbar
ist.
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Eine Überführung von
der ersten Betriebsstellung in die zweite Betriebsstellung (und
umgekehrt) erfolgt durch eine translatorische Verschiebung. Hierbei
erfolgt eine Bewegung der Pressgesenkhälfte in einer Ebene, welche
quer zu einer Pressachse während
des Pressvorgangs orientiert ist. Erfindungsgemäß sind die Pressgesenkhälften quer zur
Pressachse jeweils entlang einer Führungsachse verschieblich geführt, so
dass auch außerhalb
der Betriebsstellungen und ohne Sicherung durch die Fixiereinrichtung
der Verschiebe-Freiheitsgrad vorgegeben ist, was die Handhabung
und den Wechsel der Betriebsstellungen vereinfacht.
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Erfindungsgemäß wird unter
einer ”Aufnahme
für den
Pressling” beispielsweise
ein ”Profil” oder ”Nest” verstanden.
Die Aufnahme wird mit jeweils einer Aufnahmehälfte einer erste, Pressgesenkhälfte sowie
einer Aufnahmehälfte
einer zweiten Pressgesenkhälfte
gebildet, wobei diese Aufnahmehälften vom
Fachmann auch als ”Profiloberteil” oder ”Profilunterteil” bezeichnet
werden. Für
den Fall, dass unsymmetrischer Aufnahmehälften können die Aufnahmehälften auch
als ”Amboss” und ”Stempel” ausgebildet
sein.
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Für den Fall,
dass die erste und zweite Betriebsstellung derart gewählt werden
können,
dass sich die erste und zweite Aufnahme ungefähr an derselben Position auf
einer quer zu der Pressachse orientierten Führungsachsen befinden, kann
erreicht werden, dass sich die Kraftverhältnisse an dem Zangenkopf nicht
maßgeblich
oder überhaupt
nicht ändern,
wenn anstelle der ersten Aufnahme die zweite Aufnahme (oder umgekehrt)
genutzt wird. Beispielsweise kann diese Position auf einer durch
den ”Kraftmittelpunkt” verlaufenden
Achse liegen.
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Es
ist darauf hinzuweisen, dass die zuvor genannten Vorteile, nämlich einerseits
eine Nutzung von Pressgesenkhälften
mit einer vergrößerten Zahl von
Aufnahmehälften
und einer Verschiebung einer zu nutzenden Aufnahmehälfte in
den Abstützbereich der
Pressbacke und andererseits die Beschränkung der Veränderung
der Kraftverhältnisse
in dem Zangenkopf durch Nutzung unterschiedlicher Aufnahmen an ungefähr derselben
Position je nach den Anforderungen und der Auslegung alternativ
oder kumulativ genutzt werden können.
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Für einen
weiteren erfindungsgemäßen Zangenkopf
werden die Pressbacken jeweils symmetrisch zu einer Symmetrieachse
mit Pressbackenkräften
beaufschlagt. Die Symmetrieachse kennzeichnet somit eine Achse,
bezüglich
welcher die Pressbackenkräfte
zu keinem Moment führen,
auf der also der zuvor erläuterte ”Kraftmittelpunkt” liegt.
Erfindungsgemäß liegt
die Position, in der sich die erste Aufnahme für die erste Betriebsstellung
und die zweite Aufnahme für
die zweite Betriebsstellung befindet, ungefähr auf der Symmetrieachse.
Auf diese Weise kann ein Verpressen erfolgen, ohne dass ein Moment zu
einem unerwünschten ”Verkippen” der Pressbacken
oder der Pressgesenkhälften
führt.
Beispielsweise finden für
DE 40 23 337 C1 ,
DE 44 27 553 C2 ,
DE 198 32 884 C1 ,
DE 100 56 900 C1 ,
DE 101 32 413 C2 und
DE 101 40 270 B4 zwei
Zuglaschen Einsatz, die jeweils in einem Endbereich an einem Handhebel
und in dem gegenüberliegenden
Endbereich unmittelbar oder mittelbar an der feststehenden Pressbacke
angelenkt sind. Eine Winkelhalbierende oder Symmetrieachse der Zuglaschen
stellt also eine Achse dar, im Bereich welcher die Nutzung einer
Aufnahmehälfte
zu einer symmetrischen Beanspruchung der Pressbacke oder Pressgesenkhälfte führt. Andererseits
ist für
diese Ausführungsformen
auch ein Druckbolzen, der auf die bewegliche Pressbacke wirkt, ungefähr im Bereich
der Symmetrieachse oder Winkelhalbierenden der Zuglaschen angeordnet. Hier
wird eine Aufnahmehälfte
insbesondere dann zum Verpressen genutzt, wenn diese Aufnahmehälfte im
Bereich der Symmetrieachse liegt, so dass letztlich sowohl der Druckbolzen
als auch die Aufnahmehälfte
der beweglichen Pressbacke als auch die Aufnahmehälfte der
feststehenden Pressbacke ungefähr
auf der Winkelhalbierenden der Zuglaschen oder der Symmetrieachse
der auf die Pressbacken aufgebrachten Betätigungskräfte liegt. Insbesondere bedeutet
die erfindungsgemäße Ausgestaltung
eine zentrische Anordnung der jeweils eingesetzten Aufnahme.
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Im
Sinne der vorliegenden Erfindung wird unter ”ungefähr an derselben Position” auch eine
gewisse Abweichung von der zuvor erläuterten ”Idealposition” verstanden.
Diese Abweichung kann zunächst begrenzt
sein durch die in dem Zangenkopf vorhandenen Spiele. Für den Fall,
dass eine unsymmetrische Kontur einer Aufnahmehälfte zum Einsatz kommt, kann
der geometrische Mittelpunkt dieser Kontur gegenüber der ”Idealposition” derart
verlagert sein, so dass sich der ”Kraftmittelpunkt” der sich
tatsächlich
durch die Aufnahmehälfte
erzeugten Kräfte ungefähr im Bereich
der ”Idealposition” befindet. Schließlich kann
der Ort der genutzten Aufnahmehälfte
um ein Ausmaß von
der beschriebenen ”Idealposition” abweichen,
der durch die tolerierbaren erzeugten Momente infolge dieser Abweichung
vorgegeben ist, was beispielsweise von der Exaktheit der Führung der
Pressbacken, der Steifigkeit der Bauelemente des Zangenkopfes und/oder
den Anforderungen an die Präzision
der zu erzielenden Presskontur abhängen kann.
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Entsprechend
einer Weiterbildung der Erfindung verbleibt in der ersten und zweiten
Betriebsstellung ein Verschiebe-Freiheitsgrad der Pressgesenkhälfte zu
der Pressbacke, der quer zu der Pressachse orientiert ist. Dieser
Verschiebe-Freiheitsgrad kann ”im
Großen” bestehen,
so dass die Pressgesenkhälften
mehr oder weniger leicht relativ zu den Pressbacken verschiebbar
sind. Andererseits kann der Verschiebe-Freiheitsgrad lediglich ”im Kleinen” bestehen,
so dass dieser lediglich kleine Anpassungen bewerkstelligen kann, über die
beispielsweise eine Selbstzentrierung der beiden Aufnahmehälften zueinander
ermöglicht
wird. Hierbei kann der Verschiebe-Freiheitsgrad ”im Kleinen” durch ein Spiel in die genannte
Richtung bereitgestellt werden. Ebenfalls möglich ist die Abstützung in
Richtung des Verschiebe-Freiheitsgrads über ein Federelement, so dass
die Verschiebung entsprechend dem Verschiebe-Freiheitsgrad mit einer
Beaufschlagung des Federelementes in Richtung des Verschiebe-Freiheitsgrads
verbunden sein kann.
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Ebenfalls
möglich
ist, dass in dem erfindungsgemäßen Zangenkopf
die erste und zweite Betriebsstellung (und ggf. auch weitere mögliche Betriebsstellungen) über eine
Fixiereinrichtung gesichert sind. Damit kann der Handwerker bei
Nutzung des Zangenkopfes für
einen ausgewählten
Pressling gezielt die erste und zweite Betriebsstellung auswählen und
sichern, in der dann gezielt die erste Aufnahme oder zweite Aufnahme
genutzt wird.
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Eine
derartige Fixiereinrichtung kann für eine Ausgestaltungsform in
einer Befestigungseinrichtung bestehen, beispielsweise ein mit dem
Zangenkopf verschraubter Sicherungsbolzen.
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Ebenfalls
möglich
ist der Einsatz einer Fixier- oder Justierschraube, die in Richtung
des Bewegungsfreiheitsgrads der Pressgesenkhälfte relativ zu der Pressbacke
orientiert ist, wobei mit einer Veränderung des Schraubwinkels
der Fixier- oder Justierschraube die Position der Aufnahme veränderbar
ist.
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Weiterhin
kann der Zangenkopf mit einer Fixiereinrichtung in Form einer Rasteinrichtung
ausgebildet sein. Unter einer Rasteinrichtung wird hier insbesondere
eine Einrichtung verstanden, welche eine stabile Gleichgewichtslage
in einer Betriebsstellung gewährleistet,
aus welcher die relative Lage zwischen Pressgesenkhälfte und
Pressbacke nur durch Aufbringung von Kräften oberhalb eines Kraftschwellwerts
veränderbar
ist. In erster Ausgestaltung kann die Rasteinrichtung mit einem
elastisch abgestützten
Rastelement ausgebildet sein, welches in den Betriebsstellungen
in den Betriebsstellungen zugeordnete Rastnuten oder Rastvertiefungen
eingreift. Beispielsweise kann eine Rastkugel gemäß
DE 201 00 031 U1 Einsatz
finden, welche dann aber nicht in einer einzigen Rastmulde zur Vorgabe
einer einzigen Betriebsstellung eingreift, sondern für die unterschiedlichen
Betriebsstellungen in unterschiedliche Rastmulden eingreift. Über eine
Vorgabe der Geometrie des Rastelements einerseits und der Rastvertiefung
andererseits sowie über
die Steifigkeit des Federelements kann das Einrastverhalten und der
Schwellwert der Kraft, über
die die Pressgesenkhälfte
aus einer über
die Rasteinrichtung gesicherten Betriebsstellung herausgebracht
werden kann, vorgegeben werden. Eine weitere beispielhafte Ausführungsform
für eine
eine Fixiereinrichtung bildende Rasteinrichtung kann eine magnetische
Sicherung in den Betriebsstellungen sein.
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Ebenfalls
möglich
ist, dass die Fixiereinrichtung eine Sperreinrichtung ist. Eine über die
Sperreinrichtung gesicherte Betriebsstellung kann hier nicht durch
eine Aufbringung einer Kraft auf die Pressgesenkhälfte verlassen
werden, sondern die Sperreinrichtung ist durch zusätzliche
Maßnahmen zu
entsperren. Beispielsweise kann es sich bei der Sperreinrichtung
um eine Art Sperrklinke handeln, die formschlüssig in eine Sperrvertiefung
eingreift und für
ein Verlassen einer derart gesicherten Betriebsstellung manuell
durch Einwirken auf die Sperrklinke aus der Sperrvertiefung herausbewegt
werden muss, bevor eine Relativbewegung zwischen Pressgesenkhälfte und
Pressbacke überhaupt
möglich
ist. Ohne derartige zusätzliche
Manipulation der Sperreinrichtung kann die durch die Sperreinrichtung
gesicherte Betriebsstellung nur durch Zerstörung der Sperreinrichtung verlassen
werden.
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Für eine besonders
einfache Ausgestaltung der Erfindung ist eine Führung damit gebildet, dass zumindest
eine Pressgesenkhälfte
einen Fortsatz besitzt, der in einer Nut einer Pressbacke verschieblich in
Richtung der Führungsachse
geführt
ist. Bei der Dimensionierung einer derartigen Führung kann ausgenutzt werden,
dass entsprechend den der Erfindung zugrunde liegenden Beobachtungen
die Führung
in Richtung der Pressachse verhältnismäßig große Kräfte bereitstellen
muss, während
in Richtung der Führungsachse
keine Kräfte
aufzunehmen sind oder nur Kräfte
durch die Fixiereinrichtung aufzunehmen sind. Die durch die Fixiereinrichtung
aufgenommenen Kräfte
sind aber üblicherweise
um eine Größenordnung
kleiner als die in Richtung der Pressachse wirkenden Kräfte, da
quer zur Pressachse orientierte Kräfte, die in den Aufnahmehälften entstehen, üblicherweise
teilweise ausgeglichen werden durch entgegengesetzte Kräfte in anderen
Teilbereichen der Kontur der Aufnahmehälfte. Durch Führung eines Fortsatzes
in einer Nut kann diesen Gegebenheiten auf einfache Weise Rechnung
getragen werden. Auch eine etwaige Rast- oder Sperreinrichtung ist
u. U. gut in eine Führung
mit einer Nut oder einem Fortsatz integrierbar.
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Selbstverständlich ist
es ebenfalls möglich, dass
die Führung
mit einem Fortsatz der Pressbacke und einer korrespondierenden Nut
einer Pressgesenkhälfte
gebildet ist.
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Hierbei
kann für
einen weiteren Vorschlag der Fortsatz einen T-förmigen Querschnitt besitzen, der
Aufnahme findet in einer Nut, die einen ebenfalls T-förmigen Querschnitt
aufweist. Durch die T-förmige Gestaltung
kann eine Entnahme der Pressgesenkhälfte aus der Pressbacke in
Richtung der Pressachse vermieden werden. Hierbei kann eine Übertragung
zwischen Pressgesenkhälfte
und Pressbacke über
eine Kontaktfläche
zwischen Fortsatz und Nut erfolgen. Besonders vorteilhaft ist allerdings,
wenn die T-förmige
Gestaltung lediglich der Sicherung von Pressgesenkhälfte gegenüber Pressbacke
außerhalb
des eigentlichen Pressvorgangs dient, während für den Pressvorgang eine anderweitige
verhältnismäßig große Kontaktfläche zwischen
Pressgesenkhälfte
und Pressbacke zur Wirkung kommt.
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Möglich ist
auch der Einsatz unterschiedlicher Sätze von Pressgesenkhälften mit
Aufnahme unterschiedlicher Konturen und/oder Querschnitte. Hierbei
kann der Zangenkopf mit weiteren Bestandteilen der Presszange wie
Handhebeln und den unterschiedlichen Sätzen von Pressgesenkhälften ein Werkzeugset
bilden, welches gemäß der eingangs genannten
Druckschrift
DE 201
00 031 U1 in einem Werkzeugkoffer angeordnet werden kann.
Alternativ ist es entsprechend der vorgenannten Druckschrift auch
möglich,
dass die unterschiedlichen Sätze
von Pressgesenkhälften
Aufnahme finden mit dem Fortsatz (bzw. einer Nut) der Pressgesenkhälfte in
einer Nut (bzw. einem Fortsatz) der Handhebel auf der innen liegenden
Seite der Handhebel.
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Die
erfindungsgemäßen Gestaltungsmerkmale
können
Einsatz finden in einem Zangenkopf beliebiger Gestaltung, beispielsweise
entsprechend einer beliebigen Ausführungsform des eingangs genannten
Stands der Technik. Beispielsweise kann die Erfindung auch genutzt
werden in Verbindung mit dem erläuterten
O-förmigen
Rahmen, wobei der O-förmige
Rahmen mit zwei beabstandeten O-förmigen Rahmenplatten gebildet
sein kann und die Pressgesenkhälften
seitlich zwischen die beiden Rahmenplatten eingeschoben werden können. Für einen
besonderen Vorschlag der Erfindung weist der Zangenkopf allerdings
ein seitlich offenes Zangenmaul auf, so dass die Pressgesenkhälften seitlich
in das Zangenmaul einbringbar sind. Ein Entfernen der Pressgesenkhälften kann
durch Umkehrung der Relativbewegung zwischen Pressgesenkhälften und Pressbacken
erfolgen oder die Pressgesenkhälften werden
auf der anderen, geschlossenen Seite wieder aus dem Zangenmaul ausgeschoben.
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In
weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Zangenkopf in erster
Näherung
C-förmig
ausgebildet, wobei sich das C in einer Ebene erstreckt, die der
durch die Bewegung der Handhebel des Presswerkzeugs vorgegebenen
Ebene entspricht. In diesem Fall sind die Pressgesenkhälften quer
zu einer Längsachse
des Zangenkopfes oder der Presszange, welche ungefähr der Winkelhalbierenden
zwischen den Handhebeln entsprechen kann, und in Richtung der Bewegungsebene
oder parallel zu dieser in den Zangenkopf einbringbar und gegenüber diesem
in diese Richtung verschieblich.
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Kommt
es während
des Verpressens, beispielsweise infolge einer ungenauen Fertigung
des Rohlings für
den Pressling und/oder einer nicht exakten Ausrichtung der Aufnahmehälften zueinander,
zu Teilpresskräften,
die quer zur Pressachse orientiert sind oder zumindest eine derartige
Komponente aufweisen, führen
diese Teilpresskräfte
zu einer zusätzlichen
Beanspruchung der Bauelemente des Zangenkopfes, welche zwischen
die beiden Pressbacken zwischengeschaltet sind. Für das Beispiel
eines C-förmigen
Zangenkopfes kann dies bedeuten, dass die Teilpresskräfte entlang
des gesamten ”C” geführt werden
mit entsprechenden Bean spruchungen und Verformungen, die unerwünscht sind.
Derartige zusätzliche
Beanspruchungen und/oder Verformungen können (zumindest teilweise)
beseitigt werden, wenn die Pressgesenkhälften und/oder Pressbacken
zwar in Richtung der Pressachse zueinander bewegbar sind, aber quer
zu dieser Pressachse gegeneinander durch zusätzliche Maßnahmen abgestützt sind.
Damit kann eine Abstützung
der zuvor erläuterten
Teilpresskräfte
nicht über
den gesamten Zangenkopf erfolgen, sondern unmittelbar im Bereich
der Pressgesenkhälften
oder Pressbacken durch unmittelbare Abstützung aneinander.
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Eine
einfache Ausgestaltung dieses Gedankens besteht darin, dass die
Pressgesenkhälften
in Richtung der Pressachse orientierte fluchtende Bohrungen besitzen,
in denen ein Führungsbolzen
der anderen Pressgesenkhälfte
oder der anderen Pressbacke angeordnet ist. Eine derartige Verbindung
zwischen einer Bohrung und einem Führungsbolzen stellt eine besonders
einfache Gewährleistung
einer verschieblichen Führung
in Richtung der Pressachse, aber einer Abstützung quer zur Pressachse bereit.
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Ein
weiterer Vorteil einer Führung
der zuvor erläuterten
Art ist, dass die Pressgesenkhälften
bei einem Wechsel von einer ersten Betriebsstellung zu einer zweiten
Betriebsstellung über
die Führung
miteinander gekoppelt sind, so dass diese gemeinsam bewegt werden
können
und eine Nachjustierung der relativen Lage der Pressgesenkhälften zueinander nicht
erforderlich ist.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen, der
Beschreibung und den Zeichnungen. Die in der Beschreibungseinleitung
genannten Vorteile von Merkmalen und von Kombinationen mehrerer
Merkmale sind lediglich beispielhaft und können alternativ oder kumulativ
zur Wirkung kommen, ohne dass die Vorteile zwingend von erfindungsgemäßen Ausführungsformen
erzielt werden müssen.
Weitere Merkmale sind den Zeichnungen – insbesondere den dargestellten
Geometrien und den relativen Abmessungen mehrerer Bauteile zueinander
sowie deren relativer Anordnung und Wirkverbindung – zu entnehmen.
Die Kombination von Merkmalen unterschiedlicher Ausführungsformen
der Erfindung oder von Merkmalen unterschiedlicher Patentansprüche ist ebenfalls
abweichend von den gewählten
Rückbeziehungen
der Patentansprüche
möglich
und wird hiermit angeregt. Dies betrifft auch solche Merkmale, die in
separaten Zeichnungen dargestellt sind oder bei deren Beschreibung
genannt werden. Diese Merkmale können
auch mit Merkmalen unterschiedlicher Patentansprüche kombiniert werden. Ebenso
können in
den Patentansprüchen
aufgeführte
Merkmale für weitere
Ausführungsformen
der Erfindung entfallen.
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KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
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Im
Folgenden wird die Erfindung anhand in den Figuren dargestellter
bevorzugter Ausführungsbeispiele
weiter erläutert
und beschrieben.
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1 zeigt
eine Presszange mit einem erfindungsgemäßen Zangenkopf in teilmontiertem
Zustand in einer Draufsicht in einer Öffnungsstellung.
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2 zeigt
die Presszange gemäß 1 in einer
Seitenansicht in einer Öffnungsstellung.
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3 zeigt
die Presszange gemäß 1 und 2 in
einem weiter demontierten Zustand in einer räumlichen Darstellung in einer Öffnungsstellung.
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4 zeigt
die Presszange gemäß 1 bis 3 in
einer Draufsicht und einer Schließstellung.
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5 zeigt
einen erfindungsgemäßen Zangenkopf
in teilmontiertem Zustand in vergrößerter räumlicher Darstellung.
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6 zeigt
eine weitere Presszange mit einem weiteren erfindungsgemäßen Zangenkopf
in einer Draufsicht und in einer Öffnungsstellung.
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7 zeigt
die Presszange gemäß 6 in einer Öffnungsstellung
und in Draufsicht, wobei eine Deckplatte der Presszange demontiert
ist.
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8 zeigt
die Presszange gemäß 6 und 7 in
einer Draufsicht und Schließstellung
in teildemontiertem Zustand.
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9 zeigt
eine weitere Presszange mit einem weiteren erfindungsgemäßen Zangenkopf
in einer Draufsicht und in Öffnungsstellung.
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10 zeigt
die Presszange gemäß 9 in einem
teildemontierten Zustand in einer Draufsicht und Öffnungsstellung.
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11 zeigt
eine beispielhafte Ausführung einer
Rasteinrichtung zur Vorgabe von Betriebsstellungen für eine Pressgesenkhälfte relativ
zu einer Pressbacke.
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FIGURENBESCHREIBUNG
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1 bis 4 zeigen
eine Presszange 1 mit einem Zangenkopf 2 und einem
Betätigungsteil 3. Das
Betätigungsteil
ist mit zwei Handhebeln 4, 5 gebildet, welche
in starr mit den Handhebeln 4, 5 verbundenen Anlenkbereichen 6, 7 verschwenkbar
um eine vertikal zur Zeichenebene gemäß 1 orientierte
Schwenkachse 8-8 zueinander gelagert sind, wozu
ein Bohrungen der Endbereiche 6, 7 durchsetzender
Gelenkbolzen 9 Einsatz findet. Im Übergangsbereich von den Handhebeln 4, 5 zu
den Anlenkbereichen 6, 7 ist jeweils ein Endbereich
einer Zuglasche 10, 11 angelenkt. Der gegenüberliegende Endbereich
der Zuglaschen 10, 11 ist jeweils an einem Rahmen 12 des
Zangenkopfes 2 angelenkt. Der Rahmen 12 verfügt über einen
Grundkörper 13 mit
einem in erster Näherung
C-förmigen
Querschnitt. Der C-förmige
Querschnitt erstreckt sich in einer Ebene vertikal zur Zeichenebene
gemäß 1,
nämlich
einer Ebene parallel zur Zeichenebene gemäß 2. Im Endbereich
des unten liegenden Querschenkels des C sind mit dem Grundkörper 13 über Schrauben 14 zwei
Tragplatten 15, 16 verschraubt, die sich parallel
zueinander erstrecken und einen Zwischenraum bilden zwischen Führungsflächen bildenden
innen liegenden Seitenflächen 17, 18 der
Tragplatten 15, 16. In der in 2 dargestellten
Seitenansicht bildet der Rahmen 12 mit dem Grundkörper 13 und
den Tragplatten 15, 16 in großer Näherung die Form eines Fragezeichens,
wobei die Tragplatten 15, 16 im unten liegenden
Endbereich des Fragezeichens an den Zuglaschen 10, 11 angelenkt
sind. Zwischen den Seitenflächen 17, 18 ist
ein Schieber 19 geführt
für eine
translatorische Bewegung in Richtung einer Längsachse 20-20 der
Presszange 1.
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Die
Anlenkbereiche 6, 7 sind gegenüber den Handhebeln 4, 5 abgewinkelt
oder aufeinander zu gekröpft.
In dem den Handhebeln 4, 5 zugewandten Endbereich
besitzt der Schieber 19 eine Ausbuchtung 21, im
Bereich welcher der Schieber 19 von oben auf dem Gelenkbolzen 9 anliegt.
In dem der Ausbuchtung 21 gegenüberliegenden Endbereich trägt der Schieber 19 eine
translatorisch bewegte Pressbacke 22 oder bildet diese
unmittelbar aus. Die feststehende Pressbacke 23 wird von
dem oberen Querschenkel des C des Rahmens 12 ausgebildet. Der
Schieber 19 kann mindestens eine Führungsnut 24 aufweisen,
in der ein Pin 25 angeordnet ist, der starr mit dem Rahmen 12 verbunden
ist und über
den die maximale Verschiebung des Schiebers 19 in Richtung
der Längsachse 20-20 vorgegeben
werden kann und/oder eine Führung
des Schiebers quer zur Längsachse 20-20 erfolgen
kann.
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Mit
einer Schließung
der Handhebel aus der Stellung gemäß 1 und 3 bewegt
sich infolge der Anlenkung der Handhebel 4, 5 über die
Zuglaschen 10, 11 an den Rahmen 12 der
Gelenkbolzen 9 relativ zu dem Rahmen 12 entlang
der Längsachse 20-20 nach
oben, wobei der Gelenkbolzen 9 Betätigungskräfte auf die Ausbuchtung 21 des
Schiebers 19 aufbringt, die die Schließbewegung des Schiebers und
damit eine Bewegung der Pressbacken 22, 23 aufeinander
zu verursachen. Zur exakten Führung der
Bewegung des Gelenkbolzens 9 kann gemäß 1 eine Führungsplatte 26 Einsatz
finden.
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Weiterhin
kann die Presszange 1 – wie
in den Figuren dargestellt – über ein
Zwangsgesperre 27 in an sich bekannter Ausgestaltungsweise
verfügen, über welches
- – mehrere
einmal erreichte Pressstufen mittels eines Sperrmechanismus gesichert
werden können und
- – welches
mit dem Erreichen der Schließstellung automatisch
eine Öffnung
ermöglicht,
wobei eine derartige Öffnung
erst mit vollständigem
Durchlaufen des Presshubes möglich
ist.
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In
dem C-förmigen
Rahmen 12 ist eine in 1 nach vorne
und zu beiden Seiten offene Ausnehmung 28 gebildet, in
welcher sich Pressgesenkhälften 29, 30 quer
zur Längsachse 20-20 und in 1 in
horizontaler Richtung erstrecken. Die Pressgesenkhälften 29, 30 besitzen
einander zugewandte Pressflächen 31, 32,
in welche Aufnahmehälften 33, hier
fünf Aufnahmehälften 33A, 33B, 33C, 33D, 33E, eingeformt
sind. Befindet sich die Presszange 1 in der Schießstellung
und liegen die Pressflächen 31, 32 aneinander
an, so ergänzen
sich Aufnahmehälften 33 der
Pressgesenkhälften 29, 30 paarweise
zu Aufnahmen 50A, 50B, 50C, 50D und 50E mit
unterschiedlichen Sollkonturen für
den darin angeordneten Pressling, beispielsweise mit einem sechseckigen
Querschnitt.
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In 4 befinden
sich die Aufnahmehälften 33A der
beiden Pressgesenkhälften 29, 30 und
die durch diese gebildete Aufnahme 50A in einer bevorzugten
ersten Betriebsstellung, da diese im Bereich des ”Kraftmittelpunktes” angeordnet
sind oder durch diese ungefähr
die Längsachse verläuft. Eine
Nutzung einer anderen Aufnahmehälfte 33B (oder 33C–33E)
und einer durch diese gebildeten Aufnahme 50B (oder 50C–50E)
in dieser dargestellten ersten Betriebsstellung würde zu der
eingangs erläuterten
unerwünschten
unsymmetrischen Belastung führen.
Für die
Nutzung einer anderen Aufnahmehälfte 33B (oder 33C–33E)
und einer durch diese gebildeten Aufnahme 50B (oder 50C–50E)
sind daher die Pressgesenkhälften 29, 30 quer
zur Längsachse 20-20 zu
verschieben, bis sich in einer zweiten Betriebsstellung die Aufnahmehälften 33B (oder 33C–33E)
und die Aufnahme 50B (oder 50C–50E) im Bereich der
Längsachse 20-20 befinden.
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Eine
der Pressgesenkhälften 29 (oder 30) besitzt
zwei parallel zur Längsachse 20-20 orientierte Bohrungen,
in welchen passgenau zwei Führungsbolzen 34 geführt sind,
die von der anderen Pressgesenkhälfte 30 (oder 29)
getragen sind. Ebenfalls möglich
ist, dass jede Pressgesenkhälfte 29, 30 eine Bohrung
und einen Führungsbolzen 34 besitzt.
Die mit den Führungsbolzen 34 gebildete
Führung
der Pressgesenkhälften 29, 30 ist
derart, dass eine translatorische Relativverschiebung der Pressgesenkhälften 29, 30 entlang
der Längsachse 20-20 möglich ist, aber
eine Relativverschiebung derselben quer zu der Längsachse 20-20 nicht
möglich
ist. Auf den den Pressflächen 31, 32 abgewandten
Seiten besitzen die Pressgesenkhälften 29, 30 jeweils
einen sich über
die gesamte Länge
der Pressgesenkhälften 29, 30 erstreckenden
Fortsatz 51, 52, die in korrespondierenden Führungsnuten 53, 54 der
Pressbacken 22, 23 geführt sind, so dass die Pressgesenkhälften 29, 30 in
Richtung der Pressachse 37 starr abgestützt sind, aber quer zur Richtung
der Pressachse 37 und horizontal in der Zeichenebene gemäß 1 verschieblich
sind. Für
das in den 1 bis 5 dargestellte
Ausführungsbeispiel
besitzen die Fortsätze 51, 52 einen
T-förmigen
Querschnitt und finden Aufnahme in einer korrespondieren T-förmigen Führungsnut 53, 54.
Abweichend zu der beschriebenen Ausführungsform kann jede beliebige
andere Form einer Längsführung für die Führung zwischen
Pressgesenkhälfte 29, 30 und
Pressbacke 22, 23 eingesetzt werden. Ebenfalls
möglich
ist, dass die Fortsätze 51, 52 nicht über die
gesamte Länge
verlaufen, sondern dass nur zwei oder mehr diskrete Fortsätze vorgesehen
sind, welche Aufnahme finden in den Führungsnuten 53, 54.
Weiterhin ist möglich,
dass die Führungsbolzen 34 fest
mit einer Pressgesenkhälfte 29, 30 verbunden
sind, aber beidseitig aus dieser herausragen, wobei das der anderen
Pressgesenkhälfte 29, 30 zugewandte
Bolzenende zur Führung
der Pressgesenkhälften 29, 30 in
einer geeigneten Bohrung dient, während das auf der der Pressfläche 31, 32 angewandten
Seite angeordnete Bolzenende des Führungsbolzens 34 Aufnahme
finden kann in einer geeigneten Führungsnut 53, 54.
Fortsatz 51, 52 und Führungsnut 53, 54 können eine
beliebige Querschnittsform besitzen. Eine Abstützung der Presskräfte während des
Verpressens des Presslings erfolgt insbesondere vorrangig über die Anlage
der Pressgesenkhälfte 29, 30 mit
einer Anlagefläche,
die auf der der Pressfläche 31, 32 angewandten
Seite der Pressgesenkhälfte 29, 30 angeordnet
ist und sich neben den Fortsätzen
erstreckt. Diese Anlageflache(n) kommt/kommen zur Anlage an geeignete
Gegenflächen
der Pressgesenkhälften 29, 30.
Die Führungsnuten 53, 54 geben
Führungsachsen 35-35 und 36-36 vor,
entlang welcher die Pressgesenkhälften 29, 30 translatorisch
relativ zu den Pressbacken 22, 23 verschiebbar
sind. Der Presshub 37, der mit der Verschwenkung der Handhebel 4, 5 aufeinander
zu einhergeht, ist quer zu den Führungsachsen 35-35, 36-36 orientiert.
Der Presshub 37, die Führungsachsen 35-35, 36-36 und
die Längserstreckung
der nutartigen Aufnahmehälften 33 bilden
ein Orthogonalsystem. Die Erstreckung des C des Grundkörpers 13 ist
in Richtung der Längserstreckung
der nutartigen Aufnahmehälften 33 orientiert.
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Für das Ausführungsbeispiel
gemäß 5 finden
vorzugsweise die Aufnahmehälften 33,
welche in den 1, 3, 4 und 5 am
weitesten rechts angeordnet sind, Einsatz, da diese im Bereich der
Längsachse
oder Symmetrieachse 20-20 angeordnet sind. Soll
eine benachbarte Aufnahmehälfte 33 für einen
anderen Pressling Einsatz finden, muss die mit den Pressgesenkhälften 29, 30 gebildete
Einheit in 1, 3, 4 und 5 nach
rechts verschoben werden. Das erforderliche Maß der Verschiebung entspricht
ungefähr
dem Abstand der Mitten der benachbarten Aufnahmehälften 33.
Es versteht sich, dass die vorgenannte Einheit auch um 180° um die Hochachse
gedreht in den Zangenkopf 2 eingeschoben werden kann, was
aber nicht zwingend erforderlich ist, um sämtliche Aufnahmehälften 33 der
Einheit zu nutzen. Möglich
ist, dass ein Endanschlag vorgesehen ist, welcher vermeidet, dass die
Einheit mit den Pressgesenkhälften 29, 30 vollständig auf
einer Seite aus dem Zangenkopf 2 austreten kann.
-
Für im Folgenden
beschriebene andere beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung
sind gleiche Bezugszeichen gewählt
für Bauelemente, welche
grundsätzlich
hinsichtlich Ihrer Funktion und/oder Geometrie den mit dem Bezugszeichen
gekennzeichneten Bauelementen für
das Ausführungsbeispiel
gemäß 1 bis 5 entsprechen.
Dieses Bezugszeichen ist zur Kennzeichnung der unterschiedlichen
Ausführungsformen
mit dem Buchstaben a (Ausführungsbeispiel 6 bis 8)
und b (Ausführungsbeispiel 9 bis 10)
ergänzt.
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6 bis 8 zeigen
eine Presszange 1a, bei der der Zangenkopf 2a mit
einem in erster Näherung
O-förmigen
Rahmen 12a gebildet mit zwei O-förmigen Rahmendeckplatten 38, 39.
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Die
obere Rahmendeckplatte 38 ist in dem teildemontierten Zustand
gemäß 7 entfernt.
Hier ist zu erkennen, dass der Handhebel 5a starr mit dem Rahmen 12a verbunden
ist, während
der Handhebel 4a mit einem gekröpften Anlenkbereich 6a unter
Zwischenschaltung einer Druckstange 40 verschwenkbar gegenüber dem
Rahmen 12a abgestützt
ist. Hierzu ist die Druckstange 40 in einem Endbereich über einen
Gelenkbolzen 41 verschwenkbar gegenüber dem Rahmen 12a gelagert,
während
der andere Endbereich der Druckstange 40 über einen
Gelenkbolzen 42 verschwenkbar an dem Anlenkbereich 6a angelenkt
ist. In einem über
den Gelenkbolzen 42 hinausragenden Endbereich des Anlenkbereichs 6a ist der
Anlenkbereich 6a mit einem Gelenkbolzen 43 verschwenkbar
gegenüber
dem Schieber 19a gelagert, der entsprechend dem in 1 bis 5 dargestellten
Ausführungsbeispiel
in Richtung der Längsachse 20-20 gegenüber dem
Rahmen 12a geführt
ist und starr mit der zugeordneten Schwenkbacke 22a gekoppelt
ist. Ebenfalls entsprechend dem in 1 bis 5 dargestellten
Ausführungsbeispiel ist
die andere Pressbacke 23a fest an dem Rahmen 12a gehalten.
Eine Verschwenkung des Handhebels 4a führt zu einer Art Kniehebelbewegung,
welche mit zunehmender Verschwenkung zur Folge hat, dass sich der
Winkel der Druckstange zu der Längsachse 20-20 verringert,
während
der Gelenkbolzen 43 zunehmend nach oben verlagert wird,
was mit einer Schließbewegung
der Pressbacken 22a, 23a einhergeht. In den Pressbacken 22a, 23a sind ähnlich dem in 1 bis 5 dargestellten
Ausführungsbeispiel Pressgesenkhälften 29, 30 verschieblich
entlang Führungsachsen 35-35, 36-36 gehalten.
Für die Presszange 1a gemäß 6 bis 8 sind
die Aufnahmehälften 33A von
vorne durch eine Ausnehmung 44 der O-förmigen
Rahmendeckplatte 38 zugänglich,
so dass von vorne der Pressling in den Zangenkopf eingeführt werden
kann. Seitlich der Ausnehmung 44 ist allerdings der Zangenkopf 2a,
abweichend zu dem Ausführungsbeispiel
gemäß 2 bis 5,
geschlossen. In Richtung der Führungsachsen 35a-35a sowie 36a-36a ist
von dem Zangenkopf 2a eine zwischen den Rahmendeckplatten 38, 39 durchgehende
Ausnehmung gebildet, so dass die mit den Pressgesenkhälften 29a, 30a gebildete
Einheit von links nach rechts vollständig durch den Zangenkopf 2a hindurchgeführt werden
kann und Aufnahmehälften 33A bis 33E unterschiedlicher
Konturen und Querschnitte genutzt werden können. Andererseits ist für die Presszange 1a die
Erstreckung nach hinten gemäß der Ansicht
in 6 kleiner als die Erstreckung nach hinten für die Presszange 1 gemäß 1,
da der C-förmiger
Rahmen 12, welcher bügelartig ”hintenrum” nach oben
geführt
ist, entfallen ist.
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In
den 9 und 10 ist ein drittes Ausführungsbeispiel
für eine
Presszange 1b dargestellt mit im Wesentlichen den 6 bis 8 entsprechender
Ausgestaltung des Kraftübertragungs mechanismus.
In diesem Fall sind allerdings die Rahmendeckplatten 38b, 39b nicht
O-förmig
ausgebildet, sondern ungefähr
C-förmig,
wobei allerdings – abweichend
zu dem Ausführungsbeispiel
gemäß 1 bis 5 – das C
in der Bewegungsebene 55 liegt, in welcher die Bewegung
der Handhebel 4b, 5b erfolgt. In diesem Fall werden
die Pressgesenkhälften 29b, 30b gegenüber den
Pressbacken 22b, 23b im Bereich der beiden Querschenkel
des C verschieblich geführt.
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11 zeigt
in einer Prinzipskizze eine Aufnahme einer Pressgesenkhälfte 30 in
einer Führungsnut 54.
In einer quer zur Führungsachse 36-36 angeordneten
Bohrung ist ein Rastelement 45 angeordnet und über eine
Federelement 46 in Richtung der Pressgesenkhälfte 30 beaufschlagt.
Die Pressgesenkhälfte 30 besitzt
im Fall von zwei zu bildenden Aufnahmen 50 zwei Rastvertiefungen 47, 48,
deren Abstand mit dem Abstand von benachbarten Aufnahmehälften 33A und 33B der
Pressgesenkhälfte 30 übereinstimmt.
Die Rastvertiefungen 47, 48 sind derart positioniert,
dass für
das Einrasten des Rastelements 45 in der Rastvertiefung 47 die
Aufnahmehälfte 33 ungefähr im Bereich
der Längsachse 20-20 angeordnet
ist. Es versteht sich, dass das Rastelement nicht zwingend mittig
angeordnet sein muss, sondern vielmehr an beliebiger Stelle der
Führungsnut 36-36 angeordnet
sein kann.
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In
den 1, 4, 6, 7, 8, 9, 10 bildet
die Zeichenebene jeweils eine Bewegungsebene 55, in welcher
Handhebel 4, 5, verschwenkt werden.
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- 1
- Presszange
- 2
- Zangenkopf
- 3
- Betätigungsteil
- 4
- Handhebel
- 5
- Handhebel
- 6
- Anlenkbereich
- 7
- Anlenkbereich
- 8
- Schwenkachse
- 9
- Gelenkbolzen
- 10
- Zuglasche
- 11
- Zuglasche
- 12
- Rahmen
- 13
- Grundkörper
- 14
- Schraube
- 15
- Tragplatte
- 16
- Tragplatte
- 17
- Seitenfläche
- 18
- Seitenfläche
- 19
- Schieber
- 20
- Längsachse
- 21
- Ausbuchtung
- 22
- bewegte
Pressbacke
- 23
- feste
Pressbacke
- 24
- Führungsnut
- 25
- Pin
- 26
- Führungsplatte
- 27
- Zwangsgesperre
- 28
- Ausnehmung
- 29
- Pressgesenkhälfte
- 30
- Pressgesenkhälfte
- 31
- Pressfläche
- 32
- Pressfläche
- 33
- Aufnahmehälfte
- 34
- Führungsbolzen
- 35
- Führungsachse
- 36
- Führungsachse
- 37
- Pressachse
- 38
- Rahmendeckplatte
- 39
- Rahmendeckplatte
- 40
- Druckstange
- 41
- Gelenkbolzen
- 42
- Gelenkbolzen
- 43
- Gelenkbolzen
- 44
- Ausnehmung
- 45
- Rastelement
- 46
- Federelement
- 47
- Rastvertiefungen
- 48
- Rastvertiefungen
- 49
- Rasteinrichtung
- 50
- Aufnahme
- 51
- Fortsatz
- 52
- Fortsatz
- 53
- Führungsnut
- 54
- Führungsnut
- 55
- Bewegungsebene