DE102008015128A1 - Dichthülle für ein Unterputz-Installationsgerät - Google Patents

Dichthülle für ein Unterputz-Installationsgerät Download PDF

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Abstract

Es wird eine Dichthülle (14) aus einem elektrisch isolierenden Kunststoffmaterial für ein in einer Unterputz-Einbaudose (1) istallierendes Unterputz-Installationsgerät (7) mit einem Topf (15) und einem Topfkragen (16) vorgeschlagen, wobei in der Wandung des Topfes (15) mindestens ein Kabeldurchführungs-Dichtelement (19) vorgesehen ist, durch welches Anschlussadern (5) einer Anschlussleitung (4) abgedichtet durchführbar sind, wobei in der Wandung des Topfes (15) Krallenbereich-Dichtelemente (22) vorgesehen sind, durch welche Befestigungskrallen (12) des Unterputz-Installationsgerätes (7) abgedichtet gegen die Wandung der Unterputz-Einbaudose (1) pressen, wobei der Topfkragen (169 an seiner zur Wand (3) gerichteten Fläche mit einem umlaufenden Wandabschluss-Dichtelement (21) versehen ist, wobei der Innendurchmesser (B) des Topfes (15) größer ist als der Außendurchmesser (A) des Gerätesockels (8) des Unterputz-Installationsgerätes (7) und wobei der Innendurchmesser (D) der Unterputz-Einbaudose (1) größer ist als der Außendurchmesser (C) des Topfes (15), so dass ein Ineinandergreifen der Dichthülle (14) über den Gerätesockel (8) des Unterputz-Installationsgeräts (7) einerseits sowie der Unterputz-Einbaudose (1) über die Dichthülle (14) andererseits ermöglicht ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Dichthülle für ein Unterputz-Installationsgerät.
  • Aus der EP 0 579 126 B1 ist ein wassergeschütztes Installationsgerät, z. B. Schalter, Taster, Steckdose oder Ähnliches zum versenkten Einbau in einer Unterputz-Einbauwanddose bekannt, bei welchem umlaufend angeformte Stege respektive stegartige umlaufende Sockelränder in umlaufende Nuten eingreifen, wobei diese Nut-Steg-Anordnungen ein spritzwasserdichtes Dichtungslabyrinth bilden.
  • Aus der EP 1 291 994 A2 ist eine Dichtvorrichtung mit rohrförmigem Grundkörper und endseitiger Flanschplatte für ein Unterputz-Installationsgerät bekannt, welche zwischen einem Installationsgerät, insbesondere einem Steckdoseneinsatz, und der Unterputzdose angeordnet ist. Innerhalb der Unterputzdose weist die Dichtvorrichtung eine Dichtlippe bzw. ein Dichtlippenpaar auf, welches eine dichtende Wirkung gegenüber der Unterputzdose bildet.
  • Für die Unterputz-Montage von elektrischem Installationsmaterial werden die Geräte, wie Schalter und Steckdosen in Unterputz-Einbaudosen montiert. Diese Unterputz-Einbaudosen sind entweder eingeputzt oder in Hohlwanddosen in Gipskartonplatten montiert. Besonders in letzterem Fall wird bei Außenwänden für die Montage der Unterputz-Einbaudosen die innen liegende Wandisolierung („Luftdichtigkeitsebene”) durchbrochen und es kann zu Zugluft aus einem Kabelschacht kommen oder zumindest wird ein Zugang zu kalter, hinter der Isolierung vorhandenen Luft geschaffen. Dementsprechend führt ein Blower-Door-Test zu entsprechenden nicht zufriedenstellenden Ergebnissen.
  • Im Rahmen der Überprüfung von Häusern und Wohnungen auf das Isolierverhalten ist nicht selten der vorstehend erläuterte Schwachpunkt „Zugluft” respektive „mangelnde Gebäude-Luftdichtigkeit” ein Grund für die Abwertung der Isoliereigenschaften, z. B. im Zusammenhang mit der Erfassung von Daten für den Energiepass.
  • Operationsräume in Krankenhäusern stehen oft unter geringem Überdruck, um ein Eindringen von Schmutz zu verhindern. Undichte Steckdosen stellen in diesem Zusammenhang natürlich ein Problem dar.
  • Selbstverständlich ist es im Einzelfall möglich, die Leitungsöffnungen von Unterputz-Einbaudosen nach Einführung der Anschlussleitungen gezielt mit einer dauerelastischen Masse, z. B. Acryl oder Silikon, zu verschließen. Diese Maßnahme stellt jedoch einen nicht unerheblichen und kostenintensiven (da zeitintensiven) Aufwand dar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maßnahme anzugeben, mit welcher beim Einbau eines Unterputz-Installationsgerätes in eine Unterputz-Einbaudose in einfacher und kostengünstiger Weise eine hohe Luftdichtigkeit gewährleistet wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Dichthülle aus einem elektrisch isolierenden Kunststoffmaterial für ein in einer Unterputz-Einbaudose zu installierendes Unterputz-Installationsgerät mit einem Topf und einem Topfkragen, wobei in der Wandung des Topfes mindestens ein Kabeldurchführungs-Dichtelement vorgesehen ist, durch welches Anschlussadern einer Anschlussleitung abgedichtet durchführbar sind, wobei in der Wandung des Topfes Krallenbereich-Dichtelemente vorgesehen sind, durch welche Befestigungskrallen des Unterputz-Installationsgerätes abgedichtet gegen die Wandung der Unterputz-Einbaudose pressen, wobei der Topfkragen an seiner zur Wand gerichteten Fläche mit einem umlaufenden Wandabschluss-Dichtelement versehen ist, wobei der Innendurchmes ser des Topfes größer ist als der Außendurchmesser des Gerätesockels des Unterputz-Installationsgerätes und wobei der Innendurchmesser der Unterputz-Einbaudose größer ist als der Außendurchmesser des Topfes, so dass ein Ineinandergreifen der Dichthülle über den Gerätesockel des Unterputz-Installationsgeräts einerseits sowie der Unterputz-Einbaudose über die Dichthülle andererseits ermöglicht ist.
  • Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die Luftdichtigkeit eines Gebäudes erhöht wird, da ein Luftaustausch zwischen Unterputz-Einbaudosen mit den damit verbundenen Kabeldurchführungen/Installationsschächten/Kabelschächten einerseits und den Zimmern des Gebäudes andererseits zuverlässig unterbunden wird. Somit werden die Isolationseigenschaften eines Gebäudes insgesamt verbessert.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Figuren erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Seitenansicht auf ein Unterputz-Installationsgerät, eine Dichthülle sowie einen Schnitt durch eine Unterputz-Einbaudose,
  • 2, 3, 4 unterschiedliche perspektivische Ansichten auf eine Dichthülle,
  • 5 eine „Explosionsdarstellung zur Veranschaulichung des Ineinandergreifens von Unterputz-Installationsgerät, Dichthülle und Unterputz-Einbaudose,
  • 6 eine perspektivische Schnittdarstellung eines montierten Unterputz-Installationsgeräts.
  • In 1 ist eine Seitenansicht auf ein Unterputz-Installationsgerät (siehe linker Bildabschnitt), eine Dichthülle (siehe mittlerer Bildabschnitt) sowie ein Schnitt durch eine Unterputz-Einbaudose (siehe rechter Bildabschnitt) dargestellt. Im linken Bildabschnitt der 1 ist ein Unterputz-Installationsgerät 7 zu erkennen, welches in allgemein bekannter Weise einen Gerätesockel 8, z. B. Steckdosensockel oder Schaltersockel aufweist, welcher über schraubenlose Anschlussklemmen 9 verfügt und mit einem Tragring 10 verbunden ist, an welchem Befestigungskrallen 12 befestigt sind.
  • Im mittleren Bildabschnitt der 1 ist eine aus einem elektrisch isolierenden Kunststoffmaterial gebildete Dichthülle 14 zu erkennen, welche aus einem Topf 15 und einem Topfkragen 16 respektive Flansch gebildet ist. Der Innendurchmesser B des Topfes 15 ist geringfügig größer als der Außendurchmesser A des Gerätesockels 8, gemessen am maximalen Außendurchmesser dieses Gerätesockels 8, so dass auch die eng am Gerätesockel 8 anliegenden Befestigungskrallen 12 kein Hindernis beim Überstülpen der Dichthülle 14 über den Gerätesockel 8 bilden. Von Wichtigkeit sind insbesondere folgende Dichtelemente der Dichthülle 14:
    • • mehrere, beispielsweise sechs nebeneinander in der Mantelfläche des Topfes 15 angeordnete Kabeldurchführungs-Dichtelemente 19,
    • • ein Wandabschluss-Dichtelement 21, welches sich an der Rückseite des Topfkragens 16 befindet,
    • • zwei sich gegenüberliegende Krallenbereich-Dichtelemente 22 in der Mantelfläche des Topfes 15.
  • Die Kabeldurchführungs-Dichtelemente 19 sind derartig angeordnet, dass sie sich unmittelbar über den Einführungsöffnungen der vorzugsweise drei schraubenlosen Anschlussklemmen 9 befinden, sobald die Dichthülle 14 über den Gerätesockel 8 gestülpt ist.
  • Im rechten Bildabschnitt der 1 ist ein Schnitt durch eine in einer Wand 3 installierte Unterputz-Einbaudose 1 zu erkennen, wobei diese Unterputz-Einbaudose 1 in allgemein bekannter Weise Kabeldurchführungen 2 aufweist, durch welche mindestens eine Anschlussleitung 4 in den Dosen-Innenraum eingeführt ist. Nach Entfernung des äußeren Leitungsmantels sind die einzelnen Anschlussadern 5 zugänglich und können nach Abisolierung ihrer Enden in die Einstecköffnungen der schraubenlosen Anschlussklemmen 9 des Unterputz-Installationsgeräts 7 eingeführt werden.
  • Der Innendurchmesser D der Unterputz-Einbaudose 1 ist geringfügig größer als der Außendurchmesser C des Topfes 15.
  • In den 2, 3 und 4 sind unterschiedliche perspektivische Ansichten auf eine Dichthülle dargestellt, und zwar zeigen die 2 und 3 die Frontseiten der Dichthülle, während bei 3 die Rückseite der Dichthülle ins Blickfeld rückt. Als Dichtelemente der Dichthülle 14 sind neben den Kabeldurchführungs-Dichtelementen 19, dem Wandabschluss-Dichtelement 21 und den Krallenbereich-Dichtelementen 22 als weitere Dichtelemente Schlüsselloch-Dichtelemente 18 zu erkennen, welche vorzugsweise ebenfalls aus einem Weich-Elastomer gebildet sind und ein abgedichtetes Durchführen von Schrauben durch Schlüsselloch-Öffnungen 11 des Tragrings 10 – siehe 5 und 6 – in Befestigungstaschen 6 der Unterputz-Einbaudose 1 – siehe 5 – zum Zwecke der Befestigung des Unterputz-Installationsgeräts 7 an der Unterputz-Einbaudose ermöglicht. Das Weich-Elastomer des Dichtelements 18 schmiegt sich dabei eng um die Wand der eingedrehten Schraube.
  • In den 2 und 4 ist gut zu erkennen, dass in allen vier Eckbereichen des Topfkragens 16 jeweils Tragring-Arretierungsrippen 17 vorgesehen sind, welche eine zentrierte Arretierung des Tragrings 10 des Unterputz-Installationsgeräts 7 am Topfkragen 16 sicherstellen, indem gegenüber den Außenkanten des Tragrings 10 nach innen versetzte Tragring-Eckbereiche 13 – siehe hierzu die 5 und 6 – einrastend hinter diese Tragring-Arretierungsrippen 17 greifen.
  • Ein weiteres wichtiges Detail ist in 4 dargestellt, denn dort sind beim Topf 15 im Bereich der Kabeldurchführungs-Dichtelemente 19 zwei Abstützungen 20 zu erkennen, welche sich zwischen den Dichtelementen 19 befinden oder um die Dichtelemente 19 herum angeordnet sind und welche verhindern, dass beim Einstecken von Anschlussadern 5 in die schraubenlosen Anschlussklemmen 9 die elastische Dichtkomponente zusammen mit der Anschlussader 5 in Richtung der schraubenlosen Anschlussklemme 9 gezogen/gedrückt wird.
  • In 5 ist eine „Explosionsdarstellung zur Darstellung des Ineinandergreifens von Unterputz-Installationsgerät, Dichthülle und Unterputz-Einbaudose gezeigt. Es ist gut zu erkennen, dass der Topf 15 der Dichthülle 14 einerseits den Gerätesockel 8 des Unterputz-Installationsgeräts 7 vollständig und abdichtend aufnehmen und andererseits in die Unterputz-Einbaudose 1 eingeführt werden kann. Des Weiteren ist die einander entsprechende Formgebung der Tragring-Eckbereiche 13 des Tragrings 10 einerseits und der Tragring-Arretierungsrippen 17 des Topfkragens 16 andererseits zu sehen. Ferner sind die beiden alternativ verwendbaren Montagearten erkennbar:
    • • Beaufschlagung der Montageschrauben der beiden Befestigungskrallen 12, welche dann über die Krallenbereich-Dichtelemente 22 gegen die Wandung der Unterputz-Einbaudose 1 pressen,
    • • Eindrehen von durch die Schlüsselloch-Öffnungen 11 und die Schlüsselloch-Dichtelemente 18 in die Befestigungstaschen 6 der Unterputz-Einbaudose 1 greifenden Schrauben.
  • In 6 ist eine perspektivische Schnittdarstellung eines montierten Unterputz-Installationsgeräts gezeigt. Insbesondere ist zu erkennen, dass die Dichthülle 14 mit ihrem Topf 15 den Gerätesockel 8 des Unterputz-Installationsgeräts 7 abdichtend umschließt, während der Topfkragen 16 der Dichthülle 14 mit dem Wandabschluss-Dichtelement 21 verhindert, dass Luft aus dem Innenraum der Unterputz-Einbaudose 11 respektive über die Kabeldurchführung 2 in den sich zwischen Wand und Tragring 10 ausbildenden Spalt eindringen kann.
  • Alle Dichtelemente 18, 19, 21, 22 sind vorzugsweise aus einem Weich-Elastomer gebildet.
  • Alternativ kann die gesamte Dichthülle 14 mit Topf 15 und Topfkragen 16 aus einem Weich-Elastomer ausgebildet sein, wobei die Dichtelemente 19, 21, 22 durch abweichende Wandstärken realisiert sind:
    • • Kabeldurchführungs-Dichtelement 19 und Schlüsselloch-Dichtelement 18 mit dünner Wandstärke und
    • • Krallenbereich-Dichtelement 22 und Wandabschluss-Dichtelement 21 mit dicker Wandstärke.
  • Die Dichthülle 14 wird vor der Montage des Unterputz-Installationsgerätes 1 von hinten über das Installationsgerät 7 gestülpt. Anschließend werden die einzelnen Anschlussadern 5 durch die Kabeldurchführungs-Dichtelemente 19 in die schraubenlo sen Anschlussklemmen 9 gesteckt. Hierbei reißt die Weichkomponente für den Durchmesser der abisolierten Anschlussader 5 auf. Das Weich-Elastomer des Dichtelements 19 schmiegt sich eng um die Wand der Isolierung der Anschlussader 5. Für jeden Leitungsanschluss, d. h. für jede Anschlussader 5 ist in der Dichthülle 14 ein eigenes Dichtelement 19 vorgesehen.
  • Zweckmäßig ist die Dichthülle 14 aus einem transparenten oder halb-transparenten Kunststoff hergestellt, um bei der Montage der Anschlussadern 5 den ordnungsgemäßen Anschluss, d. h. den ordnungsgemäßen Eingriff der Adern in die Einstecköffnungen der schraubenlosen Anschlussklemmen 9 optisch begutachten zu können.
  • Nachdem alle Anschlussadern 5 durch die Dichtelemente 19 geführt und mit den schraubenlosen Anschlussklemmen 9 verbunden worden sind, wird das Installationsgerät 7 in die Unterputz-Einbaudose 1 geschoben und dort per Schrauben oder Befestigungskrallen 12 fixiert. Indem der Tragring 10 des Installationsgerätes 7 gegen die Wand 3 gepresst wird, wird das an der Rückseite des Topfkragens 16 angeordnete Wandabschluss-Dichtelement 21 komprimiert, wodurch die gewünschte Abdichtung zur Wand 3 hin realisiert wird.
  • Die bei Unterputz-Installationsgeräten 7 üblichen Befestigungskrallen 12 werden von der Dichthülle 14, speziell von den verstärkten Krallenbereich-Dichtelementen 22, ebenfalls umschlossen. Die Befestigungskrallen 12 greifen dabei durch das Material, welches jedoch aufgrund der Verstärkung in diesen Krallenbereichen nicht aufreißt.
  • 1
    Unterputz-Einbaudose
    2
    Kabeldurchführung der Unterputz-Einbaudose
    3
    Wand
    4
    Anschlussleitung
    5
    Anschlussadern mit abisolierten Enden
    6
    Befestigungstasche
    7
    Unterputz-Installationsgerät
    8
    Gerätesockel, wie Steckdosensockel oder Schaltersockel
    9
    schraubenlose Anschlussklemmen mit Einstecköffnungen
    10
    Tragring
    11
    Schlüsselloch-Öffnungen
    12
    Befestigungskrallen
    13
    Tragring-Eckbereich
    14
    Dichthülle zur Steigerung der Gebäude-Luftdichtigkeit
    15
    Topf
    16
    Topfkragen oder Flansch
    17
    Tragring-Arretierungsrippen
    18
    Schlüsselloch-Dichtelement aus Weich-Elastomer
    19
    Kabeldurchführungs-Dichtelement aus Weich-Elastomer
    20
    Abstützung
    21
    Wandabschluss-Dichtelement aus Weich-Elastomer
    22
    Krallenbereich-Dichtelement aus Weich-Elastomer
    A
    Außendurchmesser des Gerätesockels 8
    B
    Innendurchmesser des Topfes 15
    C
    Außendurchmesser des Topfes 15
    D
    Innendurchmesser der Unterputz-Einbaudose 1
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 0579126 B1 [0002]
    • - EP 1291994 A2 [0003]

Claims (6)

  1. Dichthülle (14) aus einem elektrisch isolierenden Kunststoffmaterial für ein in einer Unterputz-Einbaudose (1) zu installierendes Unterputz-Installationsgerät (7) mit einem Topf (15) und einem Topfkragen (16), wobei in der Wandung des Topfes (15) mindestens ein Kabeldurchführungs-Dichtelement (19) vorgesehen ist, durch welches Anschlussadern (5) einer Anschlussleitung (4) abgedichtet durchführbar sind, wobei in der Wandung des Topfes (15) Krallenbereich-Dichtelemente (22) vorgesehen sind, durch welche Befestigungskrallen (12) des Unterputz-Installationsgerätes (7) abgedichtet gegen die Wandung der Unterputz-Einbaudose (1) pressen, wobei der Topfkragen (16) an seiner zur Wand (3) gerichteten Fläche mit einem umlaufenden Wandabschluss-Dichtelement (21) versehen ist, wobei der Innendurchmesser (B) des Topfes (15) größer ist als der Außendurchmesser (A) des Gerätesockels (8) des Unterputz-Installationsgerätes (7) und wobei der Innendurchmesser (D) der Unterputz-Einbaudose (1) größer ist als der Außendurchmesser (C) des Topfes (15), so dass ein Ineinandergreifen der Dichthülle (14) über den Gerätesockel (8) des Unterputz-Installationsgeräts (7) einerseits sowie der Unterputz-Einbaudose (1) über die Dichthülle (14) andererseits ermöglicht ist.
  2. Dichthülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Topfkragen (16) mit zu Schlüsselloch-Öffnungen (11) des Tragrings (10) korrespondierend angeordneten Schlüsselloch-Dichtelementen (18) versehen ist, so dass Schrauben durch die Schlüsselloch-Öffnungen (11) des Tragrings (10) und die Schlüsselloch-Dichtelemente (18) in Befestigungstaschen (6) der Unterputz-Einbaudose (1) eindrehbar sind.
  3. Dichthülle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Topf (15) im Bereich des Kabeldurchführungs-Dichtelements (19) mit mindestens einer Abstützung (20) versehen ist.
  4. Dichthülle nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur zentrierten Arretierung eines Tragrings (10) Tragring-Arretierungsrippen (17) in den Eckbereichen des Topfkragens (16) vorgesehen sind.
  5. Dichthülle nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtelemente (18, 19, 21, 22) aus einem Weich-Elastomer gebildet sind.
  6. Dichthülle nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Dichthülle (14) mit Topf (15) und Topfkragen (16) aus einem Weich-Elastomer ausgebildet ist, wobei die Dichtelemente (18, 19, 21, 22) durch abweichende Wandstärken realisiert sind.
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