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Die
Erfindung betrifft ein Zugmittelgetriebe, insbesondere Synchronriemengetriebe,
mit mindestens einem integrierten ringförmigen Spann- und Dämpfungselement,
welches innenseitig des Zugmittels um die Achse eines Getrieberades
angeordnet ist.
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Sie
ist anwendbar im Maschinen- und Fahrzeugbau für Zugmittelgetriebe,
insbesondere zum Ausgleich von Montagetoleranzen und von thermischen
Maßänderungen unter Betriebsbedingungen von präzisen
Zugmittelgetrieben. Darüber hinaus ist sie im Maschinen-
und Fahrzeugbau allgemein verwendbar für Zahnkettengetriebe
sowie für reibschlüssige Zugmittelgetriebe, z.
B. Flachriemengetriebe, Kraftbänder oder Keilrippengetriebe
Durch die
EP 0870 128
B1 ist eine Spannvorrichtung für Riemengetriebe
in Form eines federnd biegbaren Ringes in einem als lastfrei betrachteten
Getriebe bekannt.
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Diese
ist als ringförmiges, elastisch rotational verformbares
Element im Umschlingungsbogen in einer Nut in der Riemenscheibe
und damit in Kontakt mit dieser angeordnet und wirkt ständig
auf beide Trume mit gleicher diametral gerichteter Spannkraft und
gleicher Dämpfung.
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Die
Spannvorrichtung hat die Funktion, Riemenschlupf zu verringern oder
Zahnübersprünge zu verhindern.
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Diese
Spannvorrichtung hat den Nachteil von Wirkungsgradverlusten aus
der Reibung zwischen Spannvorrichtung und Nut sowie Spannvorrichtung
und Riemen, einhergehend mit Reibungsverschleiß, unerwünschter
Reibungswärme und unerwünschtem Abrieb an den
Reibflächen von Riemen, Spannvorrichtung und Nut sowie
das dabei entstehende Laufgeräusch.
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Bei
einer vordergründig naheliegenden Übertragung
dieser Spannvorrichtung zur Verwendung für Synchronriemengetriebe
werden alle o. g. Nachteile vergrößert infolge
von zusätzlicher Seitendrift oder/und zusätzlichen
Querschwingungen des Zugmittels durch Getriebeerschütterungen.
Die Seitendrift und die Querschwingungen des Zugmittels führen
zum oft zufälligen und wechselnden einseitigen Einlaufen
der Spannvorrichtung in die Seitenflächen der Nut, zur
Planlaufinstabilität der Spannvorrichtung und zur allgemeinen
Verschlechterung der Führungsfunktion.
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Beim
Reversieren von schräg verzahnten Synchronriemen entstehen
unerwünschte wechselnde Seitendriften, welche ebenfalls
ein mit unerwünscht klickendem Geräusch verbundenes
Pendeln der Spannvorrichtung in der Nut verursachen.
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Die
technische Ursache dieses Nachteils ist die bei dem Kontakt von
Nut, Spannvorrichtung und Riemen während der reibschlüssigen,
mit Schlupf verbundenen Momentübertragung und Rotation
der Riemenscheibe und zwischen diesen infolge der durch die jeweilig
unterschiedlichen Kontaktkreisdurchmesser bedingten unterschiedlichen
Umfangsgeschwindigkeiten zwischen dem Zugmittel und der Spannvorrichtung
sowie zwischen der Spannvorrichtung und der Nut und der insbesondere
von Reibradgetrieben bekannten Bohrbewegung zwischen Nut und Spannvorrichtung
und zwischen Spannvorrichtung und Zugmittel auftretende Reibung.
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Ziel
der Erfindung ist ein Zugmittelgetriebe, insbesondere Synchronriemengetriebe,
mit verbessertem Wirkungsgrad, geringerem Verschleiß, geringerer
Wärmeentwicklung und geringerem Laufgeräusch.
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Die
Aufgabe der Erfindung ist ein Zugmittelgetriebe, insbesondere Synchronriemengetriebe,
mit mindestens einem um mindestens ein Getrieberad angeordneten
rotational-elastisch verformbarem ringförmigen Spann- und
Dämpfungselement ohne Kontakt zwischen Spann- und Dämpfungselement und
Riemenscheibe.
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Erfindungsgemäß wird
die Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
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Mit
Bezug auf die Wirkfläche aus Umschlingungsbogen und Wirkbreite
des Zahnprofils des Synchronriemens und auf die Übersprungsicherheit
wird bei der vorgeschlagenen Lösung vorteilhafter weise von
der Anordnung des Spann- und Dämpfungselementes in einem
Synchronriemengetriebe mit divergierenden Trumen in Richtung des
Getrieberades um dieses Getrieberad ausgegangen.
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Der
Umschlingungswinkel am divergierenden Getrieberad ist bei derartigen
Getrieberädern größer als 180°.
Die erfindungsgemäßen Nuten im Getrieberad verringern
die wirkende Breite im Umschlingungsbogen stärker als die
kleinere Breite der Führungsnuten im Synchronriemen. Am
konvergierenden Getrieberad reduzieren die Führungsnuten und
am divergierenden Getrieberad reduzieren deren Nuten die wirkende
Breite des Synchronriemengetriebes.
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Bei
der Dimensionierung des Synchronriemengetriebes, speziell zur Vorspannkraft
oder zur Wirkfläche, ist deshalb dieser Zusammenhang zu
berücksichtigen.
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Divergierende
Trume liegen sowohl in Zwei-Wellen-Getrieben in Richtung des größeren Getrieberades,
aber auch in Mehr-Wellen-Getrieben bei entsprechenden Umlenkungen
der Trume durch Spann- oder Führungsrollen vor.
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Der
Synchronriemen weist im Zahnprofil mindestens eine umlaufende Führungsnut
auf. Im Bereich des Umschlingungsbogens des Getrieberades und in
der, bzw. den Führungsnuten des Synchronriemens ist mit
Roll-Führungsspiel ein oder sind mit axialem Abstand mehrere
rotational elastisch verformbare ringförmige Spann- und
Dämpfungselemente angeordnet, deren Außendurchmesser
größer ist als der Fußkreisdurchmesser
des Getrieberades. Bei mehreren, vorzugsweise gleichen, Spann- und Dämpfungselementen
sind diese belastungsgleich über die Riemenbreite angeordnet.
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Zwischen
den divergierenden Trumen driftet das Spann- und Dämpfungselement,
bzw. driften die Spann- und Dämpfungselemente zum Spannkraftminimum
im Bereich des größten Diametralabstandes der
Trume und positioniert sich, bzw. positionieren sich unter Einwirkung
einer resultierenden Driftkraft mit Schlupf in Richtung der Getrieberadachse
selbst in der Führungsnut des Synchronriemens.
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Dabei
taucht das in der Führungsnut des Synchronriemens angeordnete
Spann- und Dämpfungselement, bzw. tauchen die in den Führungsnuten
angeordneten Spann- und Dämpfungselemente im Umschlingungsbogen
in die radial gegenüberliegende Nut, bzw. Nuten des Getrieberades
ein, ohne diese zu berühren.
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Die
jeweils einem Spann- und Dämpfungselement radial gegenüberliegende
Nut des Getrieberades ist breiter als die Summe des Seitenschlages von
der idealen Umlaufebene oder der Fluchtungsabweichung des Synchronriemens
zwischen üblichen Bordscheiben.
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Die
jeweilige Nuttiefe der radial gegenüberliegenden Nut des
Getrieberades ist größer als der Überstand
des Ringprofils, resultierend aus der Höhe des Ringprofils
abzüglich der Tiefe der Führungsnut des Synchronriemengetriebes.
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Infolge
der damit gegenüber der Führungsnut des Synchronriemens
und der Breite des Spann- und Dämpfungselementes größeren
Gesamtbreite und Tiefe der Nut des Getrieberades kommt es nicht zum
Kontakt zwischen Spann- und Dämpfungselement und dem Getrieberad;
die Reibung zwischen diesen ist damit ausgeschlossen.
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Die
dadurch erreichten Vorteile erfüllen die Zielstellung der
Erfindung hinsichtlich Wirkungsgrad, Verschleiß, Wärmeentwicklung
und Laufgeräusch.
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Die
Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert werden:
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1 zeigt
die Seitenansicht eines divergierenden Getrieberades mit den Trumen
eines Synchronriemens und zwei gleichen ellipsenähnlich
verformten sowie belastungsgleich über die Riemenbreite
angeordneten Spann- und Dämpfungselementen.
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2 zeigt
einen Ausschnitt aus dem Auslaufbereich des Umschlingungsbogens
in der vergrößerten (5:1) Schnittdarstellung A-A
des divergierenden Getrieberades gemäß 1 und
die Anordnung der Spann- und Dämpfungselemente.
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Wie
aus den 1 und 2 ersichtlich, ist das divergierende
Getrieberad 1 vom Lasttrum 2 und Leertrum 3 des
Synchronriemens umschlungen. Um das divergierende Getrieberad herum
und in den Führungsnuten 4.1 und 4.2 des
Synchronriemens sind die rotational elastischen Spann- und Dämpfungselemente 5.1 und 5.2 mit
der Profilbreite BP und der Profilhöhe
HP in den Führungsnuten mit der
Führungsnutbreite BF und der Führungsnuttiefe
TZ bei BP < BF mit
seitlichem Roll-Führungsspiel im Synchronriemen gelagert.
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Im
Umschlingungsbogen liegt der sonst übliche Bereich des
unerwünschten Kontaktes der Spann- und Dämpfungselemente
mit dem Getrieberad. Der Außendurchmesser der Spann- und
Dämpfungselemente ist größer als der
Fußkreisdurchmesser des Getrieberades. Dadurch, dass der
Außendurchmesser der Spann- und Dämpfungselemente größer
ist als der Fußkreisdurchmesser des Getrieberades, ragen
die Spann- und Dämpfungselemente unter elastischer Spannkraft
maximal, aber frei verformt in den Bereich gegenüber des
Umschlingungsbogens.
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Infolge
der Divergenz von Last- und Leertrum sind die Spann- und Dämpfungselemente
bestrebt, unter Wirkung der Driftkraft F eine spannkraftminimale
Position einzunehmen. Diese spannkraftminimale Position ist dann
erreicht, wenn der größtmöglichste Umfangsabschnitt
der Spann- und Dämpfungselemente minimal elastisch verformt
ist. Das entspricht einer Position der Spann- und Dämpfungselemente
in dem Abschnitt der Führungsnut des Synchronriemens, der
im Umschlingungsbogen liegt. Das Profil der Spann- und Dämpfungselemente
läuft somit bis zur Führungsnuttiefe TZ in die Führungsnut mit dem Umlaufradius
RU, gemessen an seiner Innenseite, ein.
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Die
Führungsnuttiefe TZ ist dann vorteilhaft, wenn
sie nicht größer ist als die Zahnhöhe
des Synchronriemens. In diesem Fall besteht sonst üblich zwischen
einem in die Führungsnut eingelaufenen Spann- und Dämpfungselement
und dem Getrieberad kein kontaktfreier Arbeitsraum.
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Das
Getrieberad weist in seinem Zahnprofil zwei umlaufende Nuten 6.1 und 6.2 mit
der Breite BN und einer durch den Radius
RN gegebenen Nuttiefe auf.
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Die
Breite BN der Nuten beinhalten ein seitliches
Spiel SS = S1 +
S2. Das seitliche Spiel SS ist
größer als die seitlichen maximalen Abweichungen
Smax = S3 + S4 von der idealen Umlaufebene 7 des
Synchronriemens.
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Verlässt
der Synchronriemen die ideale Umlaufebene, so wird die zulässige
seitliche Abweichung durch die Bordscheiben 8.1 und 8.2 begrenzt.
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Das
Kriterium für den Ausschluss des axialen Kontaktes des
in der Führungsnut des Synchronriemens geführten
Spann- und Dämpfungselementes mit dem Getrieberad ist BN > BF und SS > Smax.
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Die
Spann- und Dämpfungselemente ragen in die Nuten mit dem Überstandsmaß Ü =
HP – TZ bis in
den Umlaufradius RU hinein.
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Das
Kriterium für den Ausschluss des radialen Kontaktes des
in der Führungsnut des Synchronriemens geführten
Spann- und Dämpfungselementes mit dem Getrieberad ist RU > RN. Es verbleiben axiale und radiale Spalte
zwischen den Spann- und Dämpfungselementen und den Nuten
im Getrieberad.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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