DE102009016830A1 - Vorrichtung für das manuelle oder automatische Stecken von Stecklingen mit Luftdruck, Blasluft in Anzuchterde - Google Patents

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/08Devices for filling-up flower-pots or pots for seedlings; Devices for setting plants or seeds in pots
    • A01G9/083Devices for setting plants in pots

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Of Plants (AREA)

Abstract

Der Steckling 2, mittels einer Führung 1 geführt, wird mit Hilfe des Luftdruck, Blasluft 3 in das vorgelochte Loch 6 in die Anzuchterde, Substrat 5 gedrückt. Der Steckling 2 wird so lange mit Luftdruck, Blasluft 3 beaufschlagt, bis der Steckling 2 nicht mehr in der Führung 1 geführt wird. Dadurch bleibt der Steckling in dem vorgelochten Loch sitzen und wird beim Hochfahren der Führung nicht mehr aus dem vorgelochten Loch herausgezogen.

Description

  • Stand der Technik
  • Es gibt Vorrichtungen zum Stecken von Stecklingen mit Luft. Z. B. Erfinder: Kordes, in Vechta. Diese Vorrichtung hat bestimmte Nachteile. Diese sind z. B., dass wenn man die Stecklinge mit Luft in die nicht vorgelochte Anzuchterde bringen möchte doch einige Probleme aufweisen; in der gleichen Anzuchtpallette einmal geht der Steckling nicht in die Erde, einmal geht er zu tief in die Erde, einmal geht er zu wenig in die Erde usw. Beim Stecken von Stecklingen mit Hilfe von Luftdruck ist es problematisch bei harten wie auch bei weichen Stecklingen die Stecklinge gleichmäßig und gleich tief zum Bewurzeln in die Anzuchterde zu bringen. Man kann maschinell wie auch manuell die Anzuchterde, Substrat nicht mit einer gleichen Dichte und mit einem gleichen homogenen Erdsubstrat in die Öffnungen der Anzuchtpalette bringen und verdichten, dass eine gleiche Tiefe beim Einschießen der Stecklinge sich ergibt, d. h. der Gärtner bekommt beim Heranziehen der Stecklinge keine gleichmäßige Pflanze und kann diese aus Qualitätsmangel nicht oder schlecht verkaufen.
  • Aufgabenstellung
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gemäß dem Patentanspruch 1 dadurch gelöst, dass mit Hilfe von Druckluft, Blasluft z. B. im Führungsschlauch der Steckling ins vorgelochte Loch des Substrates gedrückt wird, der Steckling von oben mit Luft beaufschlagt wird, die Führung des Stecklings nach oben weg gehoben wird bis die Führung das Umfassen des Stecklings verlässt, solange wird der Steckling mit Luft beaufschlagt. Wenn der Steckling nicht mit Luft beaufschlagt wird bis die Führung den Steckling nicht mehr umfasst, kann der Steckling mit der Führung z. B. mit dem Führungsschlauch aus dem vorgelochten Loch des Substrates wieder herausgezogen werden.
  • Arbeitsweise: Die Führung des Stecklings steht beim Einsetzen des Stecklings mit einem kleinen Abstand über dem vorgelochten Loch des Substrates. Die Luft entweicht unterhalb der Führung seitlich nach außen, der Steckling bleibt mit Luft beaufschlagt bis er im vorgelochten Loch des Substrates sitzt, und bis die Führung des Stecklings nach oben gefahren ist und den Steckling nicht mehr umschließt, erst dann hört die Druckluft bzw. die Blasluft auf zu blasen. Die Blasluft hat dann den Steckling in das vorgelochte Loch des Substrates gedrückt bis der Steckling frei von der Umschlingung der Führung ist.
  • Ausführungsbeispiel
  • In den Handzeichnungen wird die Erfindung dargestellt und beschrieben:
  • 1 Die Stellung des Führungsschlauches über dem Substrat und das Einsetzen des Stecklings mit Druckluft über dem vorgelochte Loch des Substrates
  • 2 Den mit Druckluft eingesetzten und mit Luft beaufschlagten Steckling in dem vorgelochten Loch des Substrates
  • 3 Den noch mit Druckluft beaufschlagtem, eingesetzten Steckling und der nicht ganz hochgefahrenen Führung des Stecklings z. B. Führungsschlauch
  • 4 Die ganz hochgefahrene Führung z. B. Führungsschlauch und freistehenden Steckling im vorgelochten Loch des Substrates
  • Erläuterung der Erfindung anhand der Handzeichnungen:
  • In 1 wird gezeigt: wie der Steckling 2 in der Führung 1 z. B. Führungsschlauch geführt wird und mit Druckluft 3 oder Blasluft 3 in das vorgelochte Loch 6 der Anzuchterde 5, Substrat 5 gesetzt wird. Die Führung 1 z. B. Führungsschlauch 1 befindet sich direkt mit einem kleinen Abstand über der Anzuchterde 5, so daß die Druckluft, Blasluft 3 über der Anzuchterde 5 seitlich entweichen kann. Die Anzuchterde 5 befindet sich in der Anzuchtpalette 4 zum Bewurzeln der Stecklinge 2
  • In 2 wird gezeigt: wie der Steckling 2 in dem vorgelochtem Loch 6 in der Anzuchterde 5 sitzt, ansonsten wie in 1 beschrieben Der Steckling 6 ist mit Druckluft, Blasluft 3 beaufschlagt.
  • In 3 wird gezeigt: Die Führung 1 z. B. Führungsschlauch 1 geht von der Anzuchtpalette 4 nach oben. Der Steckling 2 ist immer noch mit Druckluft, Blasluft 3 beaufschlagt, damit die Führung 1 z. B. Führungsschlauch 1 den Steckling 2 nicht aus dem vorgelochten Loch 6 mit herauszieht.
  • In 4 wird gezeigt: der Steckling 2 befindet sich nicht mehr in der Führung 1 z. B. Führungsschlauch 1 und die Druckluft, Blasluft 3 ist abgeschaltet und wirkt nicht mehr auf den Steckling 2i
  • 1
    Führung des Stecklings-Führungsschlauch
    2
    Steckling
    3
    Druckluft, Blasluft
    4
    Anzuchtpalette
    5
    Anzuchterde, Substrat
    6
    vorgelochtes Loch

Claims (3)

  1. Vorrichtung für das manuelle oder automatische Stecken von Stecklingen 2 mit Druckluft, Blasluft 3 dadurch gekennzeichnet, dass der in dem vorgelochten Loch 6 steckenden Steckling 2 solange mit Druckluft, Blasluft 3 beaufschlagt ist, bis die Führung des Stecklings 1 den Steckling 2 nicht mehr führen kann.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Steckling 2 mit Hilfe der Führung 1 in das vorgelochte Loch 6 gesteckt wird.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Führungen 1 in der Vorrichtung vorhanden sind und somit eine Vielzahl von Stecklingen gleichzeitig in die Anzuchtpallette 4 gesetzt werden können.
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