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Die
Erfindung betrifft ein Sitzmöbel,
insbesondere Sessel, mit einer Rückenlehne,
einem Sitz und einem Fußteil,
wobei die Rückenlehne
und das Fußteil
schwenkbar angeordnet sind, wobei die Rückenlehne und das Fußteil unterhalb
des Sitzes über ein
Koppelgestänge
miteinander verbunden sind, wobei das Koppelgestänge zum Übertragen einer Schwenkbewegung
der Rückenlehne
auf das Fußteil ausgebildet
ist, wobei das Koppelgestänge
zwischen einer Sitzstellung mit steiler gestellter Rückenlehne und
eingeschwenktem Fußteil
sowie einer Liegestellung mit flacher gestellter Rückenlehne
und ausgeschwenktem Fußteil
verstellbar ist.
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Derartige
Sitzmöbel
erlauben es dem Benutzer, wahlweise eine Sitzstellung oder eine
Liegestellung auf dem Sitzmöbel
einzunehmen. Aus Gründen der
Kostenersparnis wird auf die Verwendung eines motorischen Antriebs
zum Verstellen des Sitzmöbels von
der Sitzstellung in die Liegestellung und zurück verzichtet. Die Verstellung
des Sitzmöbels
zwischen der Sitzstellung und der Liegestellung erfolgt durch eine
rein mechanische Kopplung der Rückenlehne mit
dem Fußteil über ein
Koppelgestänge
unterhalb des Sitzes. Das Koppelgestänge überträgt die Schwenkbewegung der
Rückenlehne
derart auf das Fußteil,
dass das Fußteil
bei nach hinten geschwenkter Rückenlehne,
d. h. flacher gestellter Rückenlehne,
eine ausgeschwenkte Position einnimmt und bei nach vorne geschwenkter
Rückenlehne,
d. h. steiler gestellter Rückenlehne,
eine eingeschwenkte Position einnimmt.
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In
der Sitzstellung ist die Rückenlehne
folglich mehr oder weniger aufrecht angeordnet und das Fußteil so
weit eingeschwenkt, dass es das Sitzen auf dem Sitzmöbel nicht
beeinträchtigt.
Aus dieser Position kann das Sitzmöbel in eine Liegestellung gebracht
werden, wozu die Rückenlehne
nach hinten geschwenkt wird. Dazu muss der Benutzer des Sitzmöbels in
sitzender Position sein Gewicht nach hinten verlagern und so gegen
die Rückenlehne
drücken.
Da die Rückenlehne über das
Koppelgestänge mit
dem Fußteil
verbunden ist, führt
das Zurückschwenken
der Rückenlehne
zu einem Verschwenken des Fußteils
nach vorne in eine Position, in der der Benutzer seine Füße bzw.
Beine auf dem Fußteil ablegen
kann.
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Um
das Sitzmöbel
wieder in die Sitzstellung zu bringen, muss der Bediener einen Druck
auf das nach vorne geschwenkte Fußteil ausüben, der groß genug
ist, um das Fußteil
einzuschwenken. Dies führt infolge
der Kopplung des Fußteils
mit der Rückenlehne über das
Koppelgestänge
zu einem Verschwenken der Rückenlehne
in eine aufrechtere Position, und zwar so weit, bis die ursprüngliche
Sitzstellung des Sitzmöbels
wiederhergestellt ist.
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Hinsichtlich
des Verstellens des Sitzmöbels zwischen
der Sitzposition und der Liegeposition und umgekehrt werden zwei
grundlegende Anforderungen an das Sitzmöbel gestellt. Einerseits soll
sich das Sitzmöbel
nicht unbeabsichtigt von einer Stellung in die andere Stellung verstellen.
Andererseits soll das Verstellen des Sitzmöbels von einer Stellung in
die andere möglichst
komfortabel und daher mit möglichst
wenig Kraftaufwand erfolgen. Um diesen Anforderungen zu entsprechen,
sind Mittel vorgesehen, welche eine Verstellung des Sitzmöbels unterstützen und/oder blockieren.
Dadurch ergibt sich jedoch eine recht aufwändige Konstruktion, die kostenintensiv und
zeitaufwändig
in der Herstellung ist.
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Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das eingangs genannte
und zuvor näher
beschriebene Sitzmöbel
derart auszugestalten und weiterzubilden, dass es einfacher und
kostengünstiger gefertigt
werden kann, ohne den Komfort beim Verstellen des Sitzmöbels zu
beeinträchtigen.
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Diese
Aufgabe ist bei einem Sitzmöbel
mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 dadurch gelöst, dass
das Koppelgestänge
derart mit einem Federmittel verbunden ist, dass die Rückstellkraft
des Federmittels in der Sitzstellung des Koppelgestänges einer
Verstellung hin zur Liegestellung und in der Liegestellung des Koppelgestänges einer Verstellung
hin zur Sitzstellung entgegenwirkt.
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Dies
bedeutet, dass sowohl eine Verstellung des Koppelgestänges aus
der Sitzstellung als auch aus der Liegestellung nur gegen eine Rückstellkraft des
wenigstens einen Federmittels erfolgen kann. Mit anderen Worten
führt die
Verstellung des Koppelgestänges
von der Sitzstellung oder von der Liegestellung ausgehend auf einem
ersten Stück
des Verstellwegs zu einem Zusammendrücken oder dergleichen des Federmittels
gegen dessen Rückstellkraft.
Dadurch kann, sofern die Rückstellkräfte und
die Federkennlinie entsprechend ausgewählt sind, erreicht werden,
dass das Koppelgestänge
in der Liegestellung und/oder in der Sitzstellung gegen ein unbeabsichtigtes
Verstellen gesichert ist. Das bedeutet, dass das Sitzmöbel nicht
unbeabsichtigt von einer Sitzstellung in eine Liegestellung oder
umgekehrt übergeht. Dies
ist aber nicht zwingend der Fall. Es kann beispielsweise auch eine
Verriegelung oder dergleichen vorgesehen sein, die eine entsprechende
Verstellung des Kopplungsgestänges
von der Sitzposition und der Liegeposition und/oder umgekehrt verhindert.
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Wichtig
ist in diesem Zusammenhang, dass dadurch, dass eine Verstellung
des Koppelgestänges sowohl
aus der Sitzstellung als auch aus der Liegestellung nur gegen eine
Rückstellkraft
des wenigstens einen Federmittels erfolgen kann, das wenigstens
eine Federmittel beim Verstellen des Koppelgestänges die Bewegung desselben
ab einem bestimmten Verstellweg bis in die Sitzposition einerseits und
bis in die Liegeposition andererseits unterstützt. Diese Unterstützung kann
durch geeignete Wahl der Rückstellkraft
und der Federkennlinie vorzugsweise derart sein, dass das Koppelgestänge selbständig, also
ohne weiteres Eingreifen des Bedieners, insbesondere ohne weiteren
Kraftaufwand durch den Bediener einen restlichen Verstellweg bis
in die Sitzstellung und einen restlichen Verstellweg in die Liegeposition
bewegt wird.
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Mit
anderen Worten kann die Verstellung des Koppelgestänges durch
ein einziges Federmittel sowohl bei Verstellung in die Liegestellung
als auch bei Verstellung in die Sitzstellung jedenfalls über einen bestimmten
Verstellweg bis zum Erreichen der gewünschten Stellung des Koppelgestänges unterstützt werden,
insbesondere selbsttätig
erfolgen. Dadurch kann das Sitzmöbel
insgesamt einfacher aufgebaut und aus weniger Bauteilen zusammengesetzt
werden. Insbesondere sind nicht mehrere Federmittel erforderlich,
die jeweils nur die Verstellung des Koppelgestänges in eine Richtung nicht aber
auch in die Gegenrichtung unterstützen. Grundsätzlich ist
ein Federmittel ausreichend. Es kann aber auch eine Mehrzahl von
Federmitteln vorgesehen sein. Dann wirken die Rückstellkräfte jedes einzelnen Federmittels
in der Sitzstellung des Koppelgestänges einer Verstellung hin
zur Liegestellung und in der Liegestellung des Koppelgestänges einer
Verstellung hin zur Sitzstellung entgegen.
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Bei
den Sitzmöbeln
kann es sich um ein Sessel, ein Sofa, eine Liege, ein Gartenmöbel oder
dergleichen handeln. Das Sitzmöbel
kann alternativ oder zusätzlich
Rollen zum Verfahren des Sitzmöbels
aufweisen. Bedarfsweise kann das Sitzmöbel so ausgestaltet sein, dass
das Sitzmöbel
mitsamt dem sich darauf befindlichen Benutzer verfahren werden kann.
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Um
die Nutzung des Sitzmöbels
nicht einzuschränken,
sind die Rückenlehne
und das Fußteil
unterhalb des Sitzes über
ein Koppelgestänge
miteinander verbunden. Es kommt dabei nicht zwingend darauf an,
dass die Verbindung der Rückenlehne
mit dem Fußteil über das
Koppelgestänge
vollständig unterhalb
des Sitzes vorgesehen ist. Das Koppelgestänge kann grundsätzlich abschnittsweise
auch über
dem Niveau des Sitzes und/oder seitlich gegenüber diesem versetzt angeordnet
sein. Grundsätzlich ist
also jede Anordnung des Koppelgestänges, welche die Nutzung des
Sitzmöbels
nicht einschränkt, zulässig, weil
das Koppelgestänge über den
Sitz verläuft,
auf dem der Benutzer Platz nehmen soll. Bevorzugt ist das Koppelgestänge aber
vollständig
unterhalb des Sitzes und nicht seitlich gegenüber diesem hervorragend angeordnet.
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Ferner
ist nicht erforderlich, dass die Rückenlehne und das Fußteil unmittelbar
mit dem Koppelgestänge
verbunden sind. Es reicht grundsätzlich aus,
wenn die Rückenlehne
und das Fußteil über das Koppelgestänge miteinander
verbunden sind.
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Die
Rückenlehne
des Sitzmöbels
ist in der Sitzstellung deutlich steiler gestellt, als dies in der Liegestellung
der Fall ist. Die Rückenlehne
muss in der Sitzstellung jedoch nicht vertikal gestellt sein. Vielmehr
wird die Rückenlehne
vorzugsweise auch in der Sitzstellung eine leichte Schrägstellung
gegenüber
der Vertikalen einnehmen. In der Liegestellung ist die Rückenlehne
bezogen auf die Vertikale deutlich flacher gestellt, als dies in
der Sitzstellung des Koppelgestänges
der Fall ist. Dies wird erreicht, indem die Rückenlehne nach hinten geschwenkt
und somit der Winkel zur Vertikalen vergrößert wird.
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Bei
einer ersten bevorzugten Ausgestaltung des Sitzmöbels ist vorgesehen, dass das
Koppelgestänge
beim Verstellen zwischen der Sitzstellung und der Liegestellung
eine Zwischenstellung einnimmt und dass das Koppelgestänge derart
mit dem Federmittel verbunden ist, dass die Rückstellkraft des Federmittels
eine Verstellung des Koppelgestänges
von der Zwischenstellung in die Sitzstellung und in die Liegestellung
unterstützt.
Nachdem das Koppelgestänge
aus der Sitzstellung oder der Liegestellung bis in eine Zwischenstellung
verstellt worden ist, unterstützt
die Rückstellkraft
des Federmittels die weitere Verstellung des Koppelgestänges bis
zum Erreichen der Sitzstellung bzw. der Liegestellung. Das Federmittel
sorgt vorzugsweise dafür,
dass die Sitzstellung oder die Liegestellung selbsttätig erreicht
wird. Es kommt also nicht zu einer unvollständigen Verstellung des Sitzmöbels, welche
den Sitzkomfort schmälern
könnte.
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Um
ein möglichst
komfortables Verstellen des Koppelgestänges zu ermöglich, handelt es sich bei
dem Federmittel vorzugsweise um eine Gasfeder. Die Rückstellkraft
der Gasfeder wird durch ein komprimiertes auf einen in einem Zylinder
angeordneten Kolben wirkendes Gas hervorgerufen. Aufgrund des Aufbaus
der Gasfeder ist die Rückstellkraft
stets in Ausschubrichtung der Kolbenstange der Gasfeder gerichtet.
Durch die Gasfeder können
die ausgeübten
Rückstellkräfte sowie
die Federkennlinie der Gasfeder durch einfache und aus dem Stand
der Technik bekannte Maßnahmen,
wie beispielsweise einer Variation der Kolbengeometrie oder des
Gasdrucks, präzise
eingestellt und an die Anforderungen des entsprechenden Sitzmöbels angepasst
werden. Um diese Anpassungsmöglichkeiten
noch zu verbessern, können
auch wenigstens zwei, vorzugsweise unterschiedliche, Gasfedern vorgesehen
sein. Die Mehrzahl von Gasfedern wird dann beim Verstellen des Koppelgestänges im
Wesentlichen parallel zusammengedrückt und auseinandergezogen.
Wenn überhaupt,
arbeiten die Mehrzahl von Gasfedern nur auf einem geringen Verstellweg
gegenläufig.
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In
diesem Zusammenhang bietet es sich an, wenn die Gasfeder in der
Zwischenstellung maximal verkürzt
ist. Dies bedeutet, dass die Kolbenstange in keiner anderen Stellung
weiter in den Zylinder der Gasfeder eingeschoben ist als in der
Zwischenstellung. Mit anderen Worten muss die Gasfeder in der Zwischenstellung
nicht vollständig
zusammengeschoben sein. Dadurch, dass die Gasfeder in der Zwischenstellung
maximal verkürzt
ist, unterstützt die
Gasfeder die weitere Verstellung des Koppelgestänges, unabhängig davon, ob das Koppelgestänge von
der Zwischenstellung in Richtung der Sitzstellung oder in Richtung
der Liegestellung verstellt wird.
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Bei
einer konstruktiv bevorzugten Ausführungsform des Sitzmöbels ist
das Federmittel mit einem Ende am Koppelgestänge und mit dem anderen Ende
an einem feststehenden Bauteil des Sitzmöbels abgestützt. Auf diese Weise kann das
verwendete Koppelgestänge
vergleichsweise einfach ausgebildet und ausgelegt werden. Dabei
muss das Federmittel nicht unmittelbar mit dem Koppelgestänge einerseits
und dem feststehenden Bauteil andererseits verbunden sein. Es ist
ausreichend, dass das Federmittel zwischen dem feststehenden Bauteil
und dem Koppelgestänge
angeordnet ist.
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Eine
besonders einfache Ausgestaltung des Sitzmöbels wird dadurch erzielt,
dass das feststehende Bauteil wenigstens ein Seitenteil des Sitzmöbels ist
oder an wenigstens einem Seitenteil des Sitzmöbels festgelegt ist. Vom Seitenteil
können
zudem in der Regel hohe Kräfte
an den Boden abgeleitet werden.
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Alternativ
dazu kann das feststehende Bauteil auch durch den Sitz des Sitzmöbels gegeben sein.
Dies hat beispielsweise den Vorteil, dass alle für die Verstellung des Sitzmöbels relevanten
Bauteile in einem Grundgerüst
zusammengefasst sind, welches in sehr verschiedenen Sitzmöbeln verbaut
werden kann.
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Eine
konstruktiv einfache und kostengünstig herzustellende
Ausgestaltung des Sitzmöbels
wird erreicht, wenn das Koppelgestänge eine, vorzugsweise unmittelbar,
mit dem Federmittel und dem Fußteil
gekoppelte Koppelstange und eine, ebenfalls vorzugsweise unmittelbar,
mit der Rückenlehne
gekoppelte Gelenkstange umfasst. Auf diese Weise wird die Anzahl
der notwendigen Bauteile des Koppelgestänges verringert. Dazu kann
alternativ oder zusätzlich
die Gelenkstange unmittelbar mit der Koppelstange verbunden sein.
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Um
die Schwenkbarkeit der Rückenlehne
einerseits konstruktiv einfach sicherstellen zu können und
andererseits eine geeignete Übertragung
der Kräfte
von der Rückenlehne
auf das Koppelgestänge zu
ermöglichen,
bietet es sich an, wenn die Rückenlehne
schwenkbar am Sitz gehalten ist.
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Alternativ
oder zusätzlich
kann vorgesehen sein, dass das Fußteil schwenkbar am Sitz gehalten ist.
Der Sitz kann dabei letztlich eine Stabilisierungsfunktion übernehmen
und macht eine aufwändigere Konstruktion
und Anbindung des Fußteils
an das Sitzmöbel überflüssig.
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Besonders
zweckmäßig ist
es in diesem Zusammenhang, wenn der Sitz feststehend gegenüber wenigstens
einem Seitenteil, insbesondere zwei auf gegenüberliegenden Seiten des Sitzes
angeordnete Seitenteile des Sitzmöbels, ausgebildet ist. Auf
diese Weise wird eine hohe Stabilität des Sitzmöbels erhalten.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand lediglich einer ein Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung näher
erläutert.
Die Zeichnung zeigt:
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1 schematisch
ein Sitzmöbel
in einer Sitzstellung in einer vertikalen Schnittansicht,
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2 das
Sitzmöbel
in einer Liegestellung in einer Schnittdarstellung gemäß 1 und
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3 das
Sitzmöbel
in einer Zwischenstellung in einer Schnittdarstellung gemäß 1.
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In
der 1 ist ein als Sessel ausgebildetes Sitzmöbel 1 schematisch
in einem vertikalen Schnitt dargestellt. Die Schnittebene ist dabei
in Blickrichtung hinter dem vorderen und damit nicht dargestellten
Seitenteil des Sitzmöbels 1 angeordnet.
Das Sitzmöbel 1 umfasst
eine Rückenlehne 2,
einen Sitz 3 und ein Fußteil 4. Der Sitz 3 ist
fest mit einem in Blickrichtung hinteren Seitenteil 5 verbunden.
Die Rückenlehne 2 und
das Fußteil 4 sind
beide schwenkbar am Sitz 3 gelagert. Darüber hinaus
sind die Rückenlehne 2 und
das Fußteil 4 unterhalb
des Sitzes 3 über
ein Koppelgestänge 6 miteinander
verbunden. Das Koppelgestänge 6 überträgt eine
Schwenkbewegung der Rückenlehne 2 auf
das Fußteil 4 bzw. eine
Schwenkbewegung des Fußteils 4 auf
die Rückenlehne 2.
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Durch
Verschwenken der Rückenlehne 2 nach
hinten kann das Koppelgestänge 6 aus
der in der 1 dargestellten Sitzstellung
in die in der 2 dargestellte Liegestellung
verstellt werden. In der Liegestellung des Koppelgestänges 6,
ist das Fußteil 4 in
einer ausgeschwenkten Position, in der der Benutzer des Sitzmöbels 1 seine
Füße bzw.
Beine auf dem Fußteil 4 ablegen
kann. Gleichzeitig befindet sich die Rücklehne 2 in einer
flacher gestellten, d. h. horizontaleren, Stellung als dies in der
Sitzstellung des Koppelgestänges 6 der
Fall gewesen ist.
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Der
Sitz 3 ist fest an den beiden an den Sitz 3 angrenzenden,
in Wesentlichen identisch ausgebildeten Seitenteilen 5 befestigt
ist, von denen infolge der Schnittansicht lediglich das in Blickrichtung
hintere Seitenteil 5 dargestellt ist. Daher verändert sich
die Position des Sitzes 3 beim Verstellen des Koppelgestänges 6 von
der Sitzstellung in die Liegestellung und zurück nicht. Bedarfsweise könnte jedoch
unter Anwendung bekannter Maßnahmen
vorgesehen sein, dass sich beim Verstellen des Koppelgestänges auch
der Sitz verstellt.
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Das
Koppelgestänge 6 ist
mit einem als Gasfeder 7 ausgebildeten Federmittel verbunden.
Die Gasfeder 7 ist über
einen sich zwischen den Seitenteilen 5 des Sitzmöbels 1 erstreckenden
und über
Anschlussplatten 8 an den Seitenteilen 5 befestigten Holm 9 abgestützt.
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In
der in der 2 dargestellten Liegestellung
des Koppelgestänges 6 wirkt
die Rückstellkraft der
Gasfeder 7, die in Richtung der aus dem Zylinder 10 der
Gasfeder 7 hervorstehenden Kolbenstange 11 weist,
einer Verstellung des Koppelgestänges 6 in Richtung
der in der 1 dargestellten Sitzstellung entgegen.
Beim Verschwenken des Koppelgestänges 6 in
Richtung der Sitzstellung, wozu der Bediener gegen das Fußteil drückt, wird
ausgehend von der in der 2 dargestellten Liegestellung
des Koppelgestänges 6 die
Gasfeder 7 zunächst
zusammengedrückt,
so dass ein Verstellen des Koppelgestänges 6 aus der Liegestellung
nur durch eine Überwindung der
Rückstellkraft
der Gasfeder 7 erfolgen kann.
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Wird
die Rückstellkraft
der Gasfeder 7 überwunden,
kommt es zu einer Verstellung des Koppelgestänges 6, bis dieses
eine Zwischenstellung einnimmt. Über
diesen Verstellweg muss durchgängig die
Rückstellkraft
der Gasfeder 7 überwunden
werden. Wird, bevor das Koppelgestänge 6 die Zwischenposition
eingenommen hat, der Druck auf das Fußteil 4 aufgehoben,
sorgt die Gasfeder 7 dafür, dass sich das Koppelgestänge 6 sehr
leicht, vorzugsweise selbsttätig,
zurück
in die Liegestellung verstellt.
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In
der in der 3 dargestellten Zwischenposition
des Koppelgestänges 6 ist
die Kolbenstange 11 der Gasfeder 7 maximal in
den Zylinder 10 der Gasfeder 7 eingeschoben. Eine
weitere Verstellung des Koppelgestänges 6 ausgehend von
der Zwischenstellung des Koppelgestänges 6 geht mit einem
Ausschieben der Kolbenstange 11 aus dem Zylinder 10 einher.
Dadurch wird in Ausschubrichtung eine Rückstellkraft auf das Koppelgestänge 6 ausgeübt, welches
die weitere Verstellung des Koppelgestänges 6 unterstützt. Dabei
kann die von der Gasfeder 7 ausgehende Rückstellkraft
so groß sein,
dass der restliche Verstellweg bis hin zur Sitzstellung allein durch
die Rückstellkraft
der Gasfeder 7 erfolgt, ohne dass ein weiterer Eingriff
durch einen Benutzer erforderlich ist.
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Bei
einer Verstellung ausgehend von der in der 1 dargestellten
Sitzstellung des Koppelgestänges 6 muss
die Kolbenstange 11 der Gasfeder 7 zunächst ein
Stück weit
in den Zylinder 10 der Gasfeder 7 hineingedrückt werden,
was nur unter Überwindung
der Rückstellkraft
der Gasfeder 7 möglich
ist und der Einfachheit halber dadurch erfolgt, dass der Bediener
gegen die Rückenlehne 2 drückt, um
diese nach hinten zu verschwenken. Durch das Verschwenken der Rückenlehne 2 wird
das Koppelgestänge 6 in
die in der 3 dargestellte Zwischenstellung
gebracht, wobei durchgängig
gegen die Rückstellkraft
der Gasfeder 7 angearbeitet werden muss. Aus diesem Grund
würde das
Koppelgestänge sich
sehr leicht, vorzugsweise selbsttätig, zurück in die Sitzstellung verstellen,
wenn kein Druck mehr auf die Rückenlehne
ausgeübt
wird. Dies gilt jedoch nur bis zum Erreichen der Zwischenposition.
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Ist
diese Zwischenposition erreicht und wird die Rückenlehne 2 weiter
nach hinten verschwenkt, wird die weitere Verschwenkung des Koppelgestänges 6 durch
die Gasdruckfeder 7 unterstützt. Dies ist der Fall, weil
die weitere Verschwenkung der Rückenlehne 2 zu
einem Ausziehen der Kolbenstange 11 aus dem Zylinder 10 der
Gasfeder führt.
Bei entsprechender Federkennlinie erfolgt das weitere Verschwenken
des Koppelgestänges
bis in die Liegestellung selbsttätig,
also ohne weiteres Zutun des Bedieners.
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Bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst
das Koppelgestänge 6 lediglich
eine Koppelstange 12, die direkt mit dem Fußteil 4 und
der Gasfeder 7 verbunden ist, und eine Gelenkstange 13,
die direkt mit der Rückenlehne 2 einerseits
und der Koppelstange 12 andererseits schwenkbar verbunden ist.
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Die
Koppelstange 12 ist dabei länger ausgebildet als die Gelenkstange 13.
Zudem ist der Anlenkpunkt 14 der Gelenkstange 13 an
die Rückenlehne 2 in
der Liege-, Zwischen- und
Sitzstellung des Koppelgestänges 6 höher angeordnet
als der Anlenkpunkt 15 des Gelenkstange an die Koppelstange 12.
Dieser Anlenkpunkt 15 ist ferner in jeder Stellung des
Koppelgestänges 6 tiefer
als der Anlenkpunkt 16 der Koppelstange 12 am
Fußteil 4.
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Die
Koppelstange 12 ist ferner S-förmig gebogen, wobei einer Biegung 17 der
Koppelstange 6 der Angriffspunkt 18 der Gasfeder 7 zugeordnet
ist. Der Angriffspunkt 18 der Gasfeder 7 am feststehenden
Bauteil des Sitzmöbels,
vorliegend ein von dem Holm abstehender Tragarm 19, befindet
sich stets tiefer als der Angriffspunkt 18 zwischen Gasfeder 7 und
Koppelstange 12.