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Gebiet der Erfindung
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Diese Erfindung betrifft einen Reifen mit mindestens einem Kautschukbauteil, das eine gegossene, extrudierte oder kalanderte Lage oder Folie aus syndiotaktischem Polybutadienpolymer enthält. Die syndiotaktische Polybutadienpolymerlage ist in dem Sinn integral mit der Oberfläche des Kautschukbauteils, dass sie damit covulkanisiert ist. Eine solche Lage oder Folie kann während des Bauvorgangs direkt zu dem Reifen hinzugefügt werden oder einen getrennten Vorgang zur Herstellung eines Reifenbauteils als ein Verbundwerkstoff aus der Folie und einer Kautschukzusammensetzung (Kautschukbauteil) vor dem Reifenbaustadium einbeziehen. Ein solcher Verbundwerkstoff kann so sein, wie er ist, oder teilweise vorvulkanisiert werden, bevor er in dem Reifenbauvorgang angewendet wird. Die syndiotaktische Polybutadienpolymerlage wird angebracht, um sowohl die Stabilität als auch die Alterungsbeständigkeit des Reifenbauteils zu fördern.
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Hintergrund der Erfindung
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Gummi-Luftreifen sind aus einer Vielzahl verschiedener Bauteile auf Kautschukbasis zusammengesetzt, die während des Betriebs des Reifens wechselnden Graden dynamischer Belastung ausgesetzt sind.
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Für diese Erfindung ist es erwünscht, die Stabilisierung eines Reifen-Kautschukbauteils in Form einer dünnen Schicht aus syndiotaktischem Polybutadienpolymer, die mit mindestens einem Kautschukbauteil covulkanisiert ist, zu fördern.
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Syndiotaktisches Polybutadienpolymer in Form einer Folie, eines Films oder einer Lage (z. B. einer Lage aus einem Polybutadienpolymer, das einen hohen Gehalt an Vinyl-1,2-Struktur enthält) ist den Fachleuten in der betreffenden Technik wohlbekannt.
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Im Allgemeinen unterscheidet sich syndiotaktisches Polybutadienpolymer von anderen Polybutadienen (z. B. von cis-1,4-Polybutadienkautschuk) dadurch, dass es einen Vinyl-1,2-Gehalt von mindestens 80 Prozent hat, der beispielsweise zwischen 80 Prozent und mindestens 96 Prozent schwanken kann, wobei eine daraus hergestellte dünne Folie oder Lage dazu neigt, flexibel zu sein, obwohl sie nicht im Allgemeinen als elastomer angesehen wird. Außerdem verfügt es über wenig bis keine Konfektionsklebrigkeit zur Haftung an unvulkanisierten Kautschukzusammensetzungen auf Basis konjugierten Diens, wenn es nicht zuerst mit einem oder mehreren Elastomeren vermischt wird, die zu diesem Zweck gewöhnlich einen Zusatz eines Verträglichkeitsvermittlers und eventuell eines klebrigmachenden Harzes erforderten. Daher könnte in manchen Fällen während des Reifenaufbau- und Formvorgangs eine unerwünschte Bewegung der Lage gegenüber einem unvulkanisierten Kautschukbauteil auftreten, wenn die Lage nicht mindestens teilweise gegen das Kautschukbauteil vorvulkanisiert wird, um vor dem Reifenaufbauvorgang einen vorgeformten Verbundwerkstoff daraus zu bilden, was etwas von dem Reifenbauteil und seinem Standort in der Reifenbaugruppe abhängig ist.
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Für diese Erfindung ist es erwünscht, eine dünne syndiotaktische Polybutadienfolie an einem Reifenbauteil anzubringen, um eine höhere Stabilität für dieses Bauteil zu fördern. Dementsprechend ist es erwünscht, dass kein Elastomer, Verträglichkeitsvermittler oder klebrigmachendes Harz physikalisch mit dem syndiotaktischen Polybutadien gemischt wird, außer wenn es in sehr kleinen Mengen angewendet wird, was den Schmelzpunkt des syndiotaktischen Polybutadiens nicht verschlechtert.
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Solches syndiotaktisches Polybutadienpolymer neigt dazu, ein relativ starres (begrenzte Flexibilität) kristallines Polymer mit schlechter Löslichkeit in Elastomeren ohne Zusatz eines Verträglichkeitsvermittlers zu sein. Für diese Erfindung, wie vorangehend angedeutet, wird das syndiotaktische Polybutadienpolymer als eine dünne Lage angewendet, sodass es eine gewisse Flexibilität aufweist, und wird es weder mit der Kautschukzusammensetzung des Kautschukbauteils noch einem Verträglichkeitsvermittler gemischt.
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Der Schmelzpunkt (MP) syndiotaktischen Polybutadienpolymers schwankt mit dessen Gehalt an 1,2-Mikrostruktur. Typische MP-Werte können sich beispielsweise von 120°C bei einem Vinyl-1,2-Gehalt von 80 Prozent bis auf 200°C bis 210°C für einen Vinyl-1,2-Gehalt von 96 Prozent für seine Mikrostruktur belaufen.
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Historisch wird ein Gemisch von syndiotaktischem Polybutadienpolymer und einem Terpolymer von Ethylen, Vinylacetat und Vinylalkohol, zusammen mit einem Verträglichkeitsvermittler, in
US-A-5,091,467 zur Verwendung als Reifen-Innenisolierung erwähnt.
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Gummimischbestandteile, die in eine Lage aus syndiotaktischem Polybutadien eingebettet sind, sowie Kautschuk, der eine Mischung aus einer solchen Verpackung und schwefelvulkanisierbarem Kautschuk enthält, sind in
US-A-4,957,970 erwähnt.
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Für diese Erfindung ist es erwünscht, ein syndiotaktisches Polybutadien zu verwenden, ohne dass es mit einem Elastomer oder einem Terpolymer von Ethylen, Vinylacetat und Vinylalkohol gemischt ist und daher in Abwesenheit davon (d. h. unter Ausschluss davon) ist, ob nun mit einem Verträglichkeitsvermittler verwendet oder nicht, obwohl hierin bevorzugt wird, dass es nicht mit einem Verträglichkeitsvermittler verwendet wird.
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Für diese Erfindung ist es erwünscht, dass das syndiotaktische Polybutadienpolymer eine Schmelzpunkt(MP)-Temperatur von mindestens 120°C, insbesondere von 160°C bis 220°C, aufweist, sodass es einen erheblichen Grad an Abmessungsstabilität behält und dadurch Steifigkeit und Abmessungsstabilität und Unterstützung für das zugehörige Reifenbauteil bei einer relativ hohen Temperatur in dem Reifen hinzufügt, da der Reifen innere Wärme erzeugt, wenn er dynamisch betrieben wird. Von verschiedenen Reifenbauteilen wird erwartet, dass sie in dem Reifen auf verschiedenen Temperaturen betrieben werden, wenn der Reifen betrieben wird, um eine dynamische innere Temperatur zu erzeugen, wobei von manchen Bauteilen erwartet wird, dass sie auf höheren Temperaturen arbeiten. Folglich wird für das syndiotaktische Polybutadienpolymer eine Spanne von Schmelzpunkt(MP)-Temperaturen vorgelegt, wobei oft die höhere Schmelzpunkt(MP)-Temperatur für die zugehörigen Reifenbauteile bevorzugt wird (wobei die Reifenbauteile in dem Sinn zugehörig sind, dass sie die integrale syndiotaktische Polybutadienfolie enthalten).
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Für die Praxis dieser Erfindung kann das syndiotaktische Polybutadienpolymer eine Dispersion eines oder mehrerer Verstärkungsfüllstoffe enthalten. Um das syndiotaktische Polybutadienpolymer mit dem Kautschukbauteil zu covulkanisieren, wird es mit einem schwefelvulkanisierbaren Kautschukbauteil covulkanisiert. Für solches Covulkanisieren der Folie aus syndiotaktischem Polybutadien an einen schwefelvulkanisierbaren Kautschuk für das Reifenbauteil an der Grenzfläche zwischen dem Kautschukbauteil und der syndiotaktischen Polybutadienfolie kann sich das Covulkanisieren der syndiotaktischen Polybutadienfolie stützen auf:
- (A) ein oder mehrere Schwefelvulkanisationshilfsmittel, die in dem syndiotaktischen Polybutadienpolymer enthalten sind,
- (B) ein oder mehrere Schwefelvulkanisationshilfsmittel, die in dem schwefelvulkanisierbaren Kautschuk des Kautschukbauteils enthalten sind, oder
- (C) ein oder mehrere Schwefelvulkanisationshilfsmittel, die in jedem der syndiotaktischen Polybutadienfolie und des schwefelvulkanisierbaren Kautschukbauteils enthalten sind.
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Die syndiotaktische Polybutadienfolie wird mit dem schwefelvulkanisierbaren Kautschukbauteil integral gemacht, indem die Folie und das Bauteil zusammen auf einer erhöhten Temperatur covulkanisiert werden, wobei die Folie und das Kautschukbauteil an der Grenzfläche zwischen der Folie und dem Kautschukbauteil integral miteinander gemacht werden.
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Für die Praxis dieser Erfindung kann das Schwefelkautschukbauteil einen Verbundwerkstoff aus der syndiotaktischen Polybutadienlage enthalten, die an mindestens einer der äußeren Oberflächen einer Kautschukzusammensetzung, die aus einem Elastomer auf Basis konjugierten Diens besteht, positioniert und integral damit ist. Auf diese Weise kann dann
- (A) der Verbundwerkstoff ein Kautschukbauteil sein, das eine dünne syndiotaktische Polybutadienlage enthält, die an einer seiner Oberflächen positioniert und damit covulkanisiert ist, oder
- (B) kann der Verbundwerkstuff ein Kautschukbauteil sein, das zwischen zwei syndiotaktischen Polybutadienlagen oder -folien positioniert und damit covulkanisiert ist. Ein solches Kautschukbauteil kann dann als sandwichartig positioniert zwischen und integral mit zwei syndiotaktischen Polybutadienlagen oder -folien angesehen werden, oder
- (C) der Verbundwerkstoff kann eine syndiotaktische Polybutadienpolymerlage sein, die zwischen zwei Kautschukbauteilen positioniert und damit covulkanisiert ist. Ein solcher Verbundwerkstoff kann dann als dünne syndiotaktische Polybutadienlage angesehen werden, die sandwichartig zwischen zwei Kautschukbauteilen des Reifens positioniert und damit covulkanisiert ist.
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In der Praxis kann ein Verbundwerkstoff aus der syndiotaktischen Polybutadienfolie und dem Kautschukbauteil ein vorgeformter, und kann optional ein teilweise vorvulkanisierter, Verbundwerkstoff (teilweise vorvulkanisiert unter Bedingungen erhöhter Temperatur und Drucks zur Bildung des Verbundwerkstoffs) vor dem Einbau des Verbundwerkstoffs in den Reifen sein und kann die resultierende Baugruppe in einem geeigneten Formwerkzeug unter Bedingungen erhöhter Temperatur und Drucks vulkanisiert werden, um den resultierenden Reifen zu formen.
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Ein signifikanter Aspekt dieser Erfindung ist die Förderung von Abmessungsstabilität (z. B. Förderung eines Steifigkeitsgrades) für das Reifenbauteil, die von der integralen syndiotaktischen Polybutadienpolymerlage an der Kautschukoberfläche bereitgestellt wird, die in dem Sinn an den Kautschuk angeheftet ist, dass sie damit covulkanisiert ist, statt der Verwendung einer Klebstoffschicht zwischen dem Kautschuk und der syndiotaktischen Polybutadienlage.
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Ein anderer signifikanter Aspekt der Erfindung ist die Bildung einer Luftbarriereschicht (z. B. Sauerstoffbarriereschicht) in dem Reifen, die für ein reduziertes Strömen von Luft, insbesondere Sauerstoff, in das Reifenbauteil sorgen wird, was dadurch eine verbesserte Alterungsbeständigkeit für den Reifen selbst fördern wird.
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Weiter ist es erwünscht, die syndiotaktische Polybutadienlage nicht mit Elastomeren zu vermischen, da ein solcher Zusatz zu dem syndiotaktischen Polybutadien hierin angesehen wird als dazu neigend, die vorgenannte Förderung der Abmessungsstabilität die vorgenannte Förderung der und Barriereeigenschaft durch die covulkanisierte syndiotaktische Polybutadienpolymerlage zu verwässern oder zu verschlechtern.
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In der Beschreibung dieser Erfindung bedeutet der Begriff „ThK”, wo er verwendet wird, „Materialteile pro Gewicht pro 100 Gewichtsteile Kautschuk”. Die Begriffe „Gummi”, „Kautschuk” und „Elastomer” können austauschbar verwendet werden, wenn nicht anderweitig angedeutet. Die Begriffe „Kautschukzusammensetzung” und „Gummimischung” können austauschbar verwendet werden, wenn nicht anderweitig angedeutet.
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Der Begriff „Schmelzpunkt” oder „MP”, wie hierin verwendet, bedeutet die Schmelztemperatur des syndiotaktischen Polybutadienpolymers, gemessen durch herkömmliche Differentialscankalorimetrie, unter Verwendung eines Temperaturanstiegs von 10°C/Minute.
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Zusammenfassung und Praxis der Erfindung
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Die Erfindung betrifft einen Reifen nach Anspruch 1.
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Unteransprüche verweisen auf bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung.
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In der Praxis hat das syndiotaktische Polybutadienpolymer einen Schmelzpunkt (MP) von mindestens 120°C, insbesondere mindestens 160°C, und weiter insbesondere in einem Bereich von 160°C bis 220°C zur Förderung der Abmessungsstabilität des Reifenbauteils durch diecovulkanisierte syndiotaktische Polybutadienlage, wenn das Bauteil durch während des Laufs (Betriebs) des Reifens dynamisch generierte innere Wärme verursachte höhere Betriebstemperaturen erfährt (bzw. auf diesen betrieben wird).
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In der Praxis ist erwünscht, dass die syndiotaktische Polybutadienlage eine Dicke in einem Bereich von 1 Millimeter (mm) bis 20 mm, insbesondere von 2 bis 10 mm, aufweist, etwas abhängig von der Reifengröße und -struktur und dem spezifischen individuellen Reifenbauteil selbst.
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In zusätzlicher Übereinstimmung mit dieser Erfindung ist die syndiotaktische Polybutadienpolymerfolie integral mit dem Kautschuk des Kautschukverbundwerkstoffs, indem sie damit covulkanisiert ist (schwefel-covulkanisiert).
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In der Praxis wird die syndiotaktische Polybutadienpolymerlage mit dem schwefelvulkanisierbaren Kautschuk integral gemacht, indem diese Lage an der Grenzfläche zwischen der syndiotaktischen Polybutadienpolymerlage und dem Kautschuk des Verbundwerkstoffs an den Kautschuk covulkanisiert (schwefel-covulkanisiert) wird.
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In der Praxis hat das syndiotaktische Polybutadienpolymer eine Vinyl-1,2-Mikrostruktur von mindestens 80 Prozent, insbesondere bis zu 96 Prozent, solange sein Schmelzpunkt mindestens 120°C und insbesondere mindestens 160°C beträgt.
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Weiter ist es in der Praxis dieser Erfindung erwünscht, ein syndiotaktisches Polybutadien zu verwenden, ohne dass es mit einem Elastomer oder einem Terpolymer von Ethylen, Vinylacetat und Vinylalkohol gemischt ist und daher in Abwesenheit (d. h. unter Ausschluss) davon ist.
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In zusätzlicher Praxis dieser Erfindung enthält das syndiotaktische Polybutadienpolymer eine Dispersion eines oder mehrerer Verstärkungsfüllstoffe, die aus einem oder mehreren von Ruß und Silika, bevorzugt ausgefälltem (synthetischem amorphem) Silika, bevorzugt nur Ruß, bestehen können.
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In weiterer Praxis dieser Erfindung, zur Ermöglichung des Schwefel-Covulkanisierens der syndiotaktischen Polybutadienlage an der Grenzfläche dieser syndiotaktischen Polybutadienlage und der Kautschukzusammensetzung dieses Verbundwerkstoffs, stützt sich das Covulkanisieren auf:
- (A) ein oder mehrere Schwefelvulkanisationshilfsmittel, die in dem syndiotaktischen Polybutadienpolymer enthalten sind, oder
- (B) ein oder mehrere in dem schwefelvulkanisierbaren Kautschuk des Kautschukbauteils enthaltene Schwefelvulkanisationshilfsmittel,
- (C) ein oder mehrere in jedem der syndiotaktischen Polybutadienfolie und des schwefelvulkanisierbaren Kautschukbauteils enthaltene Schwefelvulkanisationshilfsmittel.
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Solche Vulkanisationshilfsmittel können beispielsweise Schwefel und ein oder mehrere Schwefelvulkanisationsbeschleuniger umfassen, die den Fachleuten in dieser Technik wohlbekannte Schwefelvulkanisationshilfsmittel sind.
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In zusätzlicher Praxis dieser Erfindung hat, für den Verbundwerkstoff:
- (A) das Kautschukbauteil des Verbundwerkstoffs eine syndiotaktische Polybutadienpolymerlage positioniert auf und covulkanisiert mit einer seiner Oberflächen, oder
- (B) ist das Kautschukbauteil des Verbundwerkstoffs positioniert zwischen und covulkanisiert mit zwei syndiotaktischen Polybutadienlagen (ein solches Kautschukbauteil des Verbundwerkstoffs kann dann als sandwichartig positioniert zwischen und integral mit zwei syndiotaktischen Polybutadienlagen angesehen werden), oder
- (C) die syndiotaktische Polybutadienpolymerlage ist positioniert zwischen und covulkanisiert mit mindestens zwei Kautschukbauteilen des Reifens (solche syndiotaktische Polybutadienpolymerlage kann dann als sandwichartig zwischen zwei Kautschukbauteilen des Reifens positioniert angesehen werden).
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In weiterer Übereinstimmung mit dieser Erfindung kann der Verbundwerkstoff aus der syndiotaktischen Polybutadienfolie und dem Kautschukbauteil als ein teilweise vorvulkanisierter Verbundwerkstoff (teilweise vorvulkanisiert unter Bedingungen erhöhter Temperatur und Drucks zur Bildung des Verbundwerkstoffs) vor dem Einbau des Verbundwerkstoffs in den Reifen zwecks Bildung einer Reifenbaugruppe daraus vorgeformt werden. Die resultierende Reifenbaugruppe wird unter Bedingungen erhöhter Temperatur und Drucks in einem geeigneten Reifenformwerkzeug vulkanisiert, um einen Reifen zu bilden.
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In der Praxis wird die Folie aus covulkanisierter syndiotaktischer Polybutadienpolymerfolie angebracht, um Abmessungsstabilität (z. B. Steifigkeit) und verringerte Luft-(insbesondere Sauerstoff-)Durchlässigkeit für das Reifenbauteil, woran sie integral angeheftet ist, um einen Verbundwerkstoff davon zu bilden, zu fördern (bereitzustellen).
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Daher wird in Übereinstimmung mit dieser Erfindung ein Reifen bereitgestellt, wobei die syndiotaktische Polybutadienpolymerfolie ein stabilisierendes Element und eine Sauerstoff(Luft)-Barriere für mindestens ein Reifenbauteil darstellt.
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In weiterer Praxis dieser Erfindung ist die Grenzfläche zwischen der syndiotaktischen Polybutadienpolymerfolie und dem Kautschuk unter Ausschluss eines Klebstoffs dazwischen.
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In der Praxis kann das Reifenbauteil für das Stabilisationselement und die Sauerstoffbarriere aus syndiotaktischem Polybutadienpolymer beispielsweise mindestens eines eines inneren Reifenseitenwandeinsatzes als ein Reifenkernprofil, eines von dem Reifenseitenwandkernprofil beabstandeten inneren Reifenseitenwandeinsatzes, einer Reifenlaufflächenkarkassen-Overlaylage, die unter der Lauffläche des Reifens liegt, eines Abdeckstreifens, der an Umfangsrändern einer umfangsgerichteten Reifengürtelverstärkung positioniert ist, eines Reifenwulstteils und einer Laufflächenunterteillage sein.
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Die Zeichnung
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Zeichnungen werden zum weiteren Verständnis der Erfindung bereitgestellt.
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1 stellt einen Querschnitt eines Luftreifens dar, der ein oder mehrere Bauteile als einen Verbundwerkstoff aus Kautschuk und einer dünnen Lage, die darauf positioniert ist und mit einem Kautschukbauteil covulkanisiert ist, enthält. Die
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2A bis 2D stellen eine syndiotaktische Polybutadienlage und aus der Lage und Kautschukbauteilen zusammengesetzte Verbundwerkstoffe dar.
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3 stellt eine Querschnittsansicht von 1 dar.
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In der Zeichnung
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Für 1 ist ein Reifen 6 dargestellt mit einer Lauffläche, die zusammengesetzt ist aus einem äußeren Kautschuk-Laufflächenoberteillagenbauteil 7; einem darunterliegenden Kautschuk-Laufflächenunterteillagenbauteil 13; einem umfangsgerichteten kordverstärkten Kautschuk-Gürtelbauteil 8; einer Overlaylage (Kombination von 14 und 18), die unter dem Kautschuk-Laufflächenunterteillagenbauteil 13 liegt und über dem Gürtelbauteil 8 liegt; einem Gürtelkanten-Schutzstreifenlagenbauteil 18, das über den Enden des Gürtelbauteils 8 positioniert ist; einem aus einer Vielzahl von Drahtkorden bestehenden Wulstbauteil 2; einem Wulstzehen-Gummistreifenbauteil 3; einem Kautschuk-Wulstschutzstreifenbauteil 4 zum Anpassen an eine Metallfelge (nicht dargestellt); einem Kautschukkernprofilbauteil 5, das sich axial auswärts von dem Wulstbauteil 2 erstreckt, einer Reifenseitenwand 10, die ein äußeres Kautschuk-Seitenwandlagenbauteil 9 beinhaltet; einem kordverstärkten Kautschuk-Karkassenlagenbauteil 11; einem inneren Seitenwandlagenbauteil 12, das axial einwärts von der Karkassenlage 11 positioniert ist, das ein inneres Seitenwandverstärkungs-Kautschukeinsatzbauteil 15 enthält, das axial auswärts von dem Kernprofilbauteil 5 positioniert und davon beabstandet ist.
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2A stellt eine Querschnittsansicht einer dünnen syndiotaktischen Polybutadienfolie oder -lage 16 dar.
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2B stellt eine Querschnittsansicht eines Reifenbauteils dar, als einen Verbundwerkstoff, der aus der Kautschukzusammensetzung 17 zusammengesetzt ist, woran eine dünne syndiotaktische Polybutadienlage 16 durch Covulkanisierung angeheftet ist.
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2C stellt eine Querschnittsansicht eines Reifenbauteils dar, als einen Verbundwerkstoff, der aus einer dünnen syndiotaktischen Polybutadienlage 16 zusammengesetzt ist, die covulkanisiert ist mit und sandwichartig positioniert ist zwischen zwei Kautschukzusammensetzungen 17A und 17B.
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2D stellt eine Querschnittsansicht eines Reifenbauteils dar, als einen Verbundwerkstoff, der aus einer Kautschukzusammensetzung 17 zusammengesetzt ist, die covulkanisiert ist mit und sandwichartig positioniert ist zwischen zwei dünnen syndiotaktischen Polybutadienlagen 16 ist.
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In 1 werden Reifenbauteile dargestellt als Verbundwerkstoffe von gleich welcher von 2B, 2C und 2D als das Kautschuk-Laufflächenunterteillagenbauteil 13; das Gürtelkantenstreifen- und/oder Overlay-Lagenbauteil 14; das Wulst-Zehenschutzgummibauteil 10; das Kautschuk-Wulstschutzstreifenbauteil 4; das Kautschuk-Kernprofilbauteil 5 und/oder das innere Seitenwandverstärkungs-Kautschukeinsatzbauteil 12, das axial auswärts von und beabstandet von dem Kernprofilbauteil 5 positioniert ist.
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In 1 fördern die Reifenbauteilverbundwerkstoffe die Stabilisierung des Reifens, in dem Sinn, dass sie die Abmessungsstabilität fördern und weiter eine bessere Alterungsstabilität für den Reifen selbst fördern, indem sie die Sauerstoffdurchlässigkeit verringern.
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Für 1 hat das syndiotaktische Polybutadienpolymer einen Schmelzpunkt (MP) von 120°C und einen Vinyl-1,2-Gehalt von etwa 80 Prozent.
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3 stellt eine Perspektivansicht der Querschnittansicht des Reifens von 1 dar.
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In der Praxis kann der Reifen durch herkömmliche Verfahren, die den Fachleuten in dieser Technik wohlbekannt sind, gebaut, formwerkzeugbehandelt und vulkanisiert werden.
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Die Kautschukzusammensetzung, an der die syndiotaktische Polybutadienpolymerlage (durch Covulkanisieren, insbesondere durch Schwefel-Covulkanisieren) angeheftet werden soll, kann mittels herkömmlicher, den Fachleuten in dieser Technik wohlbekannter Verfahren gemischt werden.
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Eine solche Kautschukzusammensetzung kann beispielsweise ein oder mehrere schwefelvulkanisierbare Elastomere enthalten. Solche schwefelvulkanisierbaren Elastomere können beispielsweise mindestens eines von Polymeren von mindestens einem von Isopren und 1,3-Butadien und Copolymeren von Styrol und mindestens einem von Isopren und 1,3-Butadien sein.
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Ein solches Mischen der Kautschukzusammensetzung kann, nur als Beispiel, bereitgestellt werden durch Mischen der verschiedenen schwefelvulkanisierbaren bestandteilbildenden Kautschuke mit verschiedenen üblicherweise verwendeten Zusatzmaterialien, wie etwa, nur als Beispiel, Vulkanisationshilfsmittel, wie etwa Schwefel, Aktivatoren, Verzögerungsmittel und Beschleunigungsmittel, Prozesszusätze, wo geeignet. Verschiedene andere Inhaltsstoffe können beispielsweise verschiedene Kautschukprozessöle, Harze, die beispielsweise klebrigmachende Harze sein können, Weichmacher, Verstärkungsfüllstoffe (z. B. mindestens eines von Ruß und synthetischem Silika), Pigmente und Wachse sein, wo geeignet. Wie den Fachleuten in der Technik bekannt ist, werden, abhängig von der beabsichtigten Verwendung des schwefelvulkanisierbaren und schwefelvulkanisierten Materials (Kautschuke), die vorangehend erwähnten Zusatzstoffe ausgewählt und gemeinsam in herkömmlichen Mengen angewendet.
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Die Kautschukzusammensetzung würde normalerweise mindestens eine Fettsäure (z. B. Stearinsäure) und Zinkoxid enthalten.
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Typische Mengen klebrigmachender Harze, falls verwendet, könnten, nur als Beispiel, 1 bis 10 ThK, beispielsweise 1 bis 5 ThK, wo geeignet, umfassen. Typische Mengen Verarbeitungshilfsmittel, falls verwendet, können, nur als Beispiel, aromatische, naphthenische und/oder paraffinische Prozessöle umfassen. Typische Mengen Wachse, falls verwendet, können, nur als Beispiel, 1 bis 5 ThK umfassen. Manchmal könnten mikrokristalline Wachse verwendet werden, falls geeignet. Typische Mengen Peptisatoren, falls verwendet, könnten beispielsweise 0,1 bis 1 ThK umfassen. Typische Peptisatoren könnten beispielsweise Pentachlorthiophenol und Dibenzamidodiphenyldisulfid sein, wo geeignet.