DE102012201217B4 - Stellantrieb - Google Patents

Stellantrieb Download PDF

Info

Publication number
DE102012201217B4
DE102012201217B4 DE102012201217.6A DE102012201217A DE102012201217B4 DE 102012201217 B4 DE102012201217 B4 DE 102012201217B4 DE 102012201217 A DE102012201217 A DE 102012201217A DE 102012201217 B4 DE102012201217 B4 DE 102012201217B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
housing
actuator
guide plates
electric motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE102012201217.6A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102012201217A1 (de
Inventor
Bernd Frühwald
Josef Kastner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buehler Motor GmbH
Original Assignee
Buehler Motor GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buehler Motor GmbH filed Critical Buehler Motor GmbH
Priority to DE102012201217.6A priority Critical patent/DE102012201217B4/de
Publication of DE102012201217A1 publication Critical patent/DE102012201217A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102012201217B4 publication Critical patent/DE102012201217B4/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/22Auxiliary parts of casings not covered by groups H02K5/06-H02K5/20, e.g. shaped to form connection boxes or terminal boxes
    • H02K5/225Terminal boxes or connection arrangements
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/14Structural association with mechanical loads, e.g. with hand-held machine tools or fans

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)

Abstract

Stellantrieb (1) mit einem aus Kunststoffmaterial bestehenden Gehäuse (2), einem Elektrokleinstmotor (3), einer Motoraufnahme (4), einem Untersetzungsgetriebe, mechanische Motorhaltemittel und elektrische Motorkontaktmittel, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorkontaktmittel durch Leitbleche (5a, 5b) gebildet sind, welche auf der Außenseite des Gehäuses (2) des Stellantriebs (1) befestigt sind, den Elektrokleinstmotor (3) federnd gegen die Motoraufnahme (4) beaufschlagen, durch jeweils eine Klemmverbindung mit Anschlussfahnen (6a, 6b) des Elektrokleinstmotors (3) elektrisch und mechanisch fest verbunden sind und dass die Leitbleche (5a, 5b) zwischen Befestigungsstellen (7) und den Anschlussfahnen zumindest zweimal deutlich abgewinkelt sind und dass der Elektrokleinstmotor (3) durch zumindest einen Schnapphaken (9) als Bestandteil des Gehäuses (2) zusätzlich in axialer Richtung mechanisch gesichert ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Stellantrieb mit einem aus Kunststoffmaterial bestehenden Gehäuse, einem Elektrokleinstmotor, einer Motoraufnahme, einem Untersetzungsgetriebe, mechanische Motorhaltemittel und elektrische Motorkontaktm ittel.
  • Aus der US 2011/0166512 A1 ist ein gattungsgemäßer Stellantrieb bekannt, welcher über elektrische Litzenleiter und durch Lötverbindungen mit einer Leiterplatte elektrisch verbunden sind. Der Stellantrieb dient als Auslösemechanismus für einen Nadelmechanismus eines Medikamentenabgabegeräts und ist daher sehr klein dimensioniert. Die Größenverhältnisse erschweren die Kontaktierung des Elektrokleinstmotors. Zudem sind zusätzliche Befestigungsmittel für den Elektrokleinstmotor notwendig um diesen spielfrei in der Motoraufnahme zu befestigen. Die Litzenleiter stören während des Herstellprozesses und können durch Unachtsamkein leicht bei der Handhabung beschädigt werden.
  • Die DE 101 60 056 A1 offenbart ein Zahnradantriebssystem zum Einsatz mit einem Elektromotor zur Betätigung einer Klappe eines Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungssystems. Das Antriebssystem umfasst eine Achse zum Einschnappkontakt in zugehörigen Lagern. Die Achse ist mit einer radialen Stabilisierungseinheit ausgerüstet, welche bevorzugterweise in Umfangsrichtung angebrachte Blätter umfasst, welche von derselben abstehen zwecks Zusammenwirken mit einer photoelektrischen Sensoreinrichtung.
  • Die US 2010/0045127 A1 beschreibt weiterhin einen Vibrationsmotor umfassend einen Motorkörper mit einer Abtriebswelle an einem vorderen Ende und einer Endkappe, die und einer Endkappe, die zwischen einem Stützbügel und dem Motorkörper am hinteren Ende Ende gekoppelt ist. Die Endkappe stützt eine oder mehrere elektrische Bürsten gegen den Motorkörper. Der Stützbügel umfasst eine Endfläche und einen verlängerten Abschnitt, der sich von dort zum das vordere Ende des Motorkörpers erstreckt. Eine oder mehrere Anschlussklemmen sind mit dem Haltebügel verbunden, wobei ein erster Abschnitt mit der Endfläche verbunden ist und ein vorderes Ende eines zweiten Abschnitts mit dem verlängerten Abschnitt verbunden ist. Jeder Anschluss umfasst außerdem einen dritten Abschnitt, der sich schräg von dem vorderen Ende
    schräg von dem vorderen Ende des zweiten Abschnitts weg erstreckt, einen vierten Abschnitt, der sich von einem Ende des dritten Abschnitts nach oben gebogen ist, und einen Kontakt, der an einer unteren Fläche eines Verbindungsbereichs des dritten Abschnitts und des vierten Abschnitts angeordnet ist.
    JP 2000-228 844 A zeigt ferner einen Vibrationsmotor mit einer Haltestruktur.
  • EP 2 079 133 A1 offenbart weiterhin eine Verbindungsklemme mit einem Steckelement zur Aufnahme eines elektrischen Steckerstifts und eine Steckdose umfassend eine solche Klemme.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher bei einem gattungsgemäßen Stellantrieb für eine einfache prozesssichere Kontaktierung des Elektrokleinstmotors, dessen spielfreie Aufnahme in der Motoraufnahme und eine platzsparende Unterbringung von Verbindungsleitungen zu sorgen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst. Dadurch, dass die Motorkontaktmittel durch Leitbleche gebildet sind, welche auf der Außenseite des Kunststoffgehäuses des Stellantriebs befestigt sind, ist eine besonders platzsparende Anordnung gefunden worden. Die Motorkontaktmittel beufschlagen als Zusatzfunktion den Elektrokleinstmotor federnd gegen die Motoraufnahme, wodurch der Motor ohne weitere Maßnahmen spielfrei gehalten ist. Die federnde Wirkung der Leitbleche wird noch verbessert indem diese zwischen Befestigungsstellen und den Anschlussfahnen zumindest zweimal deutlich abgewinkelt sind. Da jeweils eine Klemmverbindung mit Anschlussfahnen des Elektrokleinstmotors elektrisch und mechanisch fest verbunden sind ist eine besonders zuverlässige elektrische und auch mechanische Verbindung gegeben. Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, dass der Elektrokleinstmotor durch zumindest einen Schnapphaken als Besttandteil des Gehäuses zusätzlich mechanisch gesichert ist. Insbesondere dient dieser Schnapphaken als Verliersicherung während der Montage. Der Schnapphaken kann auch eine radiale Fixierung des Elektrokleinstmotors bewirken. Aufgrund von großen Längentoleranzen bei in Massenproduktion hergestellten Elektrokleinstmotoren kann der Schnapphaken jedoch keine axiale Spielfreiheit garantieren.
  • Weiterbildungen der Erfindung werden in den Unteransprüchen dargestellt. Es ist vorgesehen, dass die Leitbleche auf den den Klemmverbindungen entgegengesetzten Enden Kontaktflächen aufweisen, mit denen Federkontakte einer Leiterplatte elektrisch angschließbar sind oder dass die Kontaktflächen selbst als Federkontakt ausgebildet sind. Auf diese Weise ist auch für den Anschluss des Stellantriebs eine prozesssichere und einfach herzustellende Kontaktiermöglichkeit gegeben.
  • Bei einem kompliziert gestalteten Gehäuse ist es notwendig, dass die Leitbleche eine dreidimensionale Gestalt aufweisen und sowohl Knickstellen als auch zumindest eine Kröpfung aufweisen, welche stanztechnisch hergestellt ist. Zusätzlich ist es sinnvoll Gehäusevorsprünge oder beispielsweise den Schnapphaken zu überbrücken, wobei letzterer möglicherweise noch durch eine Freisparung im Leitblech zugänglich gehalten wird. Insgesamt erhöht sich durch die dreidimensionale Form die Stabilität der Leitbleche in sich und auch in Verbindung mit dem Gehäuse.
  • Bei einem gattungsgemäßen Stellantrieb ist es häufig so, dass das Gehäuse einen Motorgehäusebereich und einen Getriebegehäusebereich hat, dann ist es sinnvoll dass die Leitbleche sich sowohl an die äußere Form des Motorgehäusebereichs als auch an die äußere Gestalt des Getriebegehäusebereichs anschmiegen. Damit wird der vorhandene Bauraum optimal genutzt.
  • Es wurde vorgeschlagen, die Leitbleche durch Heißverprägte oder verschnappte, aus dem Gehäuse vorspringende Zapfen, die in Aussparungen der Leitbleche eingreifen formschlüssig am Gehäuse zu befestigen. Diese Lösung kommt ohne Zusatzteile aus und hat sich als sehr prozesssicher erwiesen.
  • Eine besonders bevorzugte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass die Klemmverbindungen sich von vier unterschiedlichen Positionen eines Rahmens vier Klemmzungen in Richtung auf die zugeordnete Anschlussfahne erstrecken, wobei jeweils zwei Klemmzungen aufeinander zu gerichtet sind. Auf diese Weise haben die Klemmzungen eine zentrierende Wirkung auf die Anschlussfahnen, welche klein dimensioniert und daher leicht verbiegbar sind. Die größere Zahl von Klemmzungen verhindert Probleme bei der Kontaktsicherheit, weil es sehr unwahrscheinlich ist, dass vier Kontaktpunkte gleichzeitig, z.B. durch Korrosion oder sonstige Einflüsse ihre Leitfähigkeit einbüßen.
  • Aus praktischen Gründen hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, zwei Klemmzungen deutlich länger auszubilden als die beiden übrigen Klemmzungen, die kurzen Klemmzungen jeweils mit einer großflächigen Seite der zugeordneten Anschlussfahne zu verklemmen und die langen Klemmzungen jeweils mit einer schmalen Stanzfläche der zugeordneten Anschlussfahne zu verklemmen. Bei den Elektrokleinstmotoren sind in der Regel Lageransätze an den Lagerschilden vorhanden, welche das Platzangebot zur Herstellung einer Klemmverbindung mit den Anschlussfahnen begrenzen. Auf der der Motorachse zugewandten Seite ist weniger Bauraum vorhanden als auf der gegenüberliegenden Seite. Aufgrund von Herstellungstoleranzen muss zudem ein Sicherheitsabstand eingehalten werden um Probleme beim Fügeprozess zu vermeiden. Darüber hinaus soll ein Werkzeug am Rahmen ansetzen können um die Leitbleche zu Fügen.
  • Aus den gleichen Gründen sind die langen Klemmzungen innerhalb des Rahmens unsymmetrisch außermittig angeordnet sind, so dass sie im Vergleich zu einer mittigen Position näher an die Motorachse des Elektrokleinstmotors gerückt sind. Daraus ergibt sich, dass die kurzen Klemmzungen (12, 12') unterschiedlich lang sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
    • 1 eine dreidimensionale Darstellung des Stellantriebs und
    • 2 eine vergrößerte Ansicht eines Kontaktbereichs.
  • 1 zeigt eine dreidimensionale Darstellung des Stellantriebs 1, mit einem Gehäuse 2, das aus Kunststoffmaterial besteht und in Spritzgusstechnik hergestellt ist, einen Elektrokleinstmotor 3, der in einer Motoraufnahme 4 des Gehäuses 2 aufgenommen ist, zwei Leitblechen 5a, 5b, welche über heißverprägte Befestigungsstellen 7 mit dem Gehäuse 2 verbunden sind. Im Ausführungsbeispiel sind vier Befestigungsstellen 7 vorhanden. Die Leitbleche 5a, 5b sind über Klemmverbindungen 10a, 10b mit Anschlussfahnen 6a, 6b des Elektrokleinstmotors 3 elektrisch und mechanisch verbunden und beaufschlagen aufgrund innerer Federkräfte den Elektrokleinstmotor 3 gegen die Motoraufnahme 4 und hält ihn dadurch gegen Anschlag in axialer Richtung fest. Zusätzlich zu den Leitblechen 5a, 5b wird der Elektrokleinstmotor 3 auch noch durch einen Schnapphaken 9 gesichert, welcher einstückiger Bestandteil des Gehäuses 2 ist. Der Schnapphaken dient in erster Linie als Verliersicherung während des Montageprozesses. Das Leitblech 5b ist Brückenartig über den Schnapphaken 9 geführt ohne diesen zu berühren. Um den Schnapphaken 9 zugänglich zu halten ist das Leitblech 5b mit einer Aussparung 16 versehen. Das Gehäuse 2 besteht aus einem Motorgehäusebereich mit der Motoraufnahme 4 und einem Getriebegehäusebereich 17, wobei sich die Leitbleche 5a, 5b sowohl an den Motorgehäusebereich als auch an den Getriebegehäusebereich 17 anschmiegen und somit für eine besonders gute Raumausnutzung sorgen. Die Leitbleche 5a, 5b sind hierfür mehrfach abgewinkelt und auch durch das Stanzen aus einem Blechstreifen mit Kröpfungen versehen. Der Motorgehäusebereich mit der Motoraufnahme 4 wird durch mehrere sich aus dem Gehäuse 2 parallel zum Elektrokleinstmotor 3 erstreckenden Gehäusezungen 18 gebildet. Das Gehäuse 2 ist durch einen Gehäusedeckel 23 verschlossen, der das Gehäuse 2 mit Hilfe von Schnappmitteln 24 verschließt. Der Getriebegehäusebereich 17 nimmt ein mehrstufiges Stirnradgetriebe auf, das als Endstufe einen Zahnstangentrieb umfasst, mit einer Zahnstange, die in einer Zahnstangenführung 19 längsbeweglich geführt ist und einem einstückig mit der Zahnstange geformten Verstellelement 20. Das Verstellelement ist als Auslösemittel für einen Nadelmechanismus eines Medikamentenabgabegeräts ausgebildet. Der Elektrokleinstmotor weist zwischen seinen Anschlussfahnen 6a, 6b einen Lageransatz 21 auf, welcher das Platzangebot für die Gestaltung der Klemmverbindung mit den Leitblechen 5a, 5b begrenzt.
  • In 2 ist eine Kiemmverbindung 10a vergrößert dargestellt, wobei die Details deutlicher als in 1 erkennbar sind. Das Leitblech 5a weist einen Rahmen 11 auf, der die Anschlussfahne 6a vollständig einschließt. Dieser Rahmen 11 ist durch Freistanzungen 25 unter Belassung von Klemmzungen 12, 12', 13 gebildet. Der Rahmen 11 bildet in seiner Grundform ein Rechteck. Aus jedem der vier Seiten des Rahmens 11 erstreckt sich eine der Klemmzungen 12, 12', 13 auf die Anschlussfahne 6a zu. Die Summe aus den Klemmzungenlängen und der Anschlussfahnenbreite bzw. Anschlussfahnendicke ist größer als die lichte Weite des Rahmens 11 in der jeweiligen Richtung. Aufgrunddessen müssen sich die Klemmzungen 12, 12', 13 beim Fügeprozess aufbiegen um Platz für die Anschlussfahne 6a zu machen. Das Übermaß wird so bemessen, dass sich die größtmögliche Haltekraft ergibt. Aus praktischen Gründen sind die Klemmzungen unterschiedlich lang ausgebildet. Die längeren Klemmzungen 13 wirken mit der schmalen Seite der Anschlussfahne 6a zusammen während die kürzeren Klemmzungen 12, 12' mit der breiten Seite der Anschlussfahne 6a zusammenwirken. Dabei ist eine der kurzen Klemmzungen 12 gegenüber der anderen Klemmzunge 12' nochmals verkürzt. Dies liegt an dem Freiraum, der zwischen dem Lageransatz des Elektrokleinstmotors und der Anschlussfahne 6a zur Verfügung steht, der relativ begrenzt ist. Rechtwinklig zu den kurzen Klemmzungen 12 ist ausreichend Platz vorhanden um die Klemmzungen 13 länger zu gestalten und somit auch die Biegekraft zu variieren. Berücksichtigt man die Toleranzen der Fügepartner, dann wird klar, dass vier Kontaktzungen mit unterschiedlichen Längen klare Vorteile bieten, weil sich Ungenauigkeiten mit größerer Wahrscheinlichkeit gegenseitig kompensieren. Die Anschlussfahne 6a ist an ihren Ecken mit Abschrägungen 26 versehen, so dass der Fügevorgang erleichtert ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Stellantrieb
    2
    Gehäuse
    3
    Elektrokleinstmotor
    4
    Motoraufnahme
    5a, 5b
    Leitblech
    6a, 6b
    Anschlussfahnen
    7
    Befestigungsstelle
    8a, 8b
    Kontaktfläche
    9
    Schnapphaken
    10a, 10b
    Klemmverbindung
    11
    Rahmen
    12, 12'
    kurze Klemmzunge
    13
    lange Klemmzunge
    14
    großflächige Seite
    15
    schmale Stanzfläche
    16
    Aussparung
    17
    Getriebegehäusebereich
    18
    Gehäusezungen
    19
    Zahnstangenführung
    20
    Verstellelement
    21
    Lageransatz
    22
    Kröpfung
    23
    Gehäusedeckel
    24
    Schnappmittel
    25
    Freistanzung
    26
    Abschrägung

Claims (8)

  1. Stellantrieb (1) mit einem aus Kunststoffmaterial bestehenden Gehäuse (2), einem Elektrokleinstmotor (3), einer Motoraufnahme (4), einem Untersetzungsgetriebe, mechanische Motorhaltemittel und elektrische Motorkontaktmittel, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorkontaktmittel durch Leitbleche (5a, 5b) gebildet sind, welche auf der Außenseite des Gehäuses (2) des Stellantriebs (1) befestigt sind, den Elektrokleinstmotor (3) federnd gegen die Motoraufnahme (4) beaufschlagen, durch jeweils eine Klemmverbindung mit Anschlussfahnen (6a, 6b) des Elektrokleinstmotors (3) elektrisch und mechanisch fest verbunden sind und dass die Leitbleche (5a, 5b) zwischen Befestigungsstellen (7) und den Anschlussfahnen zumindest zweimal deutlich abgewinkelt sind und dass der Elektrokleinstmotor (3) durch zumindest einen Schnapphaken (9) als Bestandteil des Gehäuses (2) zusätzlich in axialer Richtung mechanisch gesichert ist.
  2. Stellantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitbleche (5a, 5b) auf den Klemmverbindungen entgegengesetzten Enden Kontaktflächen (8a, 8b) aufweisen, mit denen Federkontakte einer Leiterplatte elektrisch anschließbar sind oder dass die Kontaktflächen (8a, 8b) selbst als Federkontakt ausgebildet sind.
  3. Stellantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitbleche (5a, 5b) eine dreidimensionale Gestalt aufweisen und sowohl Knickstellen als auch zumindest eine Kröpfung aufweisen, welche stanztechnisch hergestellt ist.
  4. Stellantrieb nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) einen Motorgehäusebereich mit der Motoraufnahme (4) und einen Getriebegehäusebereich (17) hat und die Leitbleche (5a, 5b) sich sowohl an die äußere Form des Motorgehäusebereichs als auch an die äußere Gestalt des Getriebegehäusebereichs (17) anschmiegen.
  5. Stellantrieb nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitbleche (5a, 5b) durch heißverprägte oder verschnappte aus dem Gehäuse (2) vorspringende Zapfen, die in Aussparungen der Leitbleche (5a, 5b) eingreifen formschlüssig am Gehäuse (2) befestigt sind.
  6. Stellantrieb (1) mit einem aus Kunststoffmaterial bestehenden Gehäuse (2), einem Elektrokleinstmotor (3), einer Motoraufnahme (4), einem Untersetzungsgetriebe, mechanische Motorhaltemittel und elektrische Motorkontaktmittel, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorkontaktmittel durch Leitbleche (5a, 5b) gebildet sind, welche auf der Außenseite des Gehäuses (2) des Stellantriebs (1) befestigt sind, den Elektrokleinstmotor (3) federnd gegen die Motoraufnahme (4) beaufschlagen, durch jeweils eine Klemmverbindung mit Anschlussfahnen (6a, 6b) des Elektrokleinstmotors (3) elektrisch und mechanisch fest verbunden sind und dass die Leitbleche (5a, 5b) zwischen Befestigungsstellen (7) und den Anschlussfahnen zumindest zweimal deutlich abgewinkelt sind, dass die Klemmverbindungen (10a, 10b) sich von vier unterschiedlichen Positionen eines Rahmens (11) vier Klemmzungen (12, 12', 13) in Richtung auf die zugeordnete Anschlussfahne (6a, 6b) erstrecken, wobei jeweils zwei Klemmzungen (12, 12' bzw. 13) aufeinander zu gerichtet sind, dass zwei Klemmzungen (13) deutlich länger sind als die beiden übrigen Klemmzungen (12, 12') und die kurzen Klemmzungen jeweils mit einer großflächigen Seite der zugeordneten Anschlussfahne (6a, 6b) eine Klemmverbindung eingehen und die langen Klemmzungen (13) jeweils mit einer schmalen Stanzfläche (15) der zugeordneten Anschlussfahne (6a, 6b) eine Klemmverbindung eingehen.
  7. Stellantrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die langen Klemmzungen (13) innerhalb des Rahmens (11) unsymmetrisch außermittig angeordnet sind, so dass sie im Vergleich zu einer mittigen Position näher an die Motorachse des Elektrokleinstmotors (3) gerückt sind.
  8. Stellantrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die kurzen Klemmzungen (12, 12') unterschiedlich lang sind.
DE102012201217.6A 2012-01-27 2012-01-27 Stellantrieb Expired - Fee Related DE102012201217B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102012201217.6A DE102012201217B4 (de) 2012-01-27 2012-01-27 Stellantrieb

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102012201217.6A DE102012201217B4 (de) 2012-01-27 2012-01-27 Stellantrieb

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102012201217A1 DE102012201217A1 (de) 2013-08-01
DE102012201217B4 true DE102012201217B4 (de) 2021-09-30

Family

ID=48783721

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102012201217.6A Expired - Fee Related DE102012201217B4 (de) 2012-01-27 2012-01-27 Stellantrieb

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102012201217B4 (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2000228844A (ja) 1999-02-04 2000-08-15 Kokusai Electric Co Ltd バイブレータおよびバイブレータの保持構造
DE10160056A1 (de) 2000-12-12 2002-09-26 Bosch Gmbh Robert Zahnradantrieb für einen Elektromotor
EP2079133A1 (de) 2008-01-09 2009-07-15 Legrand France Verbindungsklemme mit einem Steckelement zur Aufnahme eines elektrischen Steckerstifts, Steckdose, die eine solche Klemme umfasst, und Herstellungsverfahren einer solchen Klemme
US20100045127A1 (en) 2008-08-25 2010-02-25 Sunbin Du Spring-sheet-type vibration motor
US20110166512A1 (en) 2008-09-10 2011-07-07 Roche Diagnostics International Ag Delivery device for use with a therapeutic drug

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2000228844A (ja) 1999-02-04 2000-08-15 Kokusai Electric Co Ltd バイブレータおよびバイブレータの保持構造
DE10160056A1 (de) 2000-12-12 2002-09-26 Bosch Gmbh Robert Zahnradantrieb für einen Elektromotor
EP2079133A1 (de) 2008-01-09 2009-07-15 Legrand France Verbindungsklemme mit einem Steckelement zur Aufnahme eines elektrischen Steckerstifts, Steckdose, die eine solche Klemme umfasst, und Herstellungsverfahren einer solchen Klemme
US20100045127A1 (en) 2008-08-25 2010-02-25 Sunbin Du Spring-sheet-type vibration motor
US20110166512A1 (en) 2008-09-10 2011-07-07 Roche Diagnostics International Ag Delivery device for use with a therapeutic drug

Also Published As

Publication number Publication date
DE102012201217A1 (de) 2013-08-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP4280397B1 (de) Halterahmen für einen steckverbinder
DE102013113976B4 (de) Halterahmen für einen Steckverbinder
DE102013113975C5 (de) Halterahmen für einen Steckverbinder
EP3080874B2 (de) Halterahmen für einen steckverbinder
EP1173918B1 (de) Elektromotor, insbesondere zum heben und senken von scheiben bei kraftfahrzeugen
WO2013164156A2 (de) Gleichstrommotor zum antrieb von aggregaten eines kraftfahrzeugs
EP2374338B1 (de) Elektrische schaltungsanordnung, steuergerät und verfahren zum herstellen einer elektrischen schaltungsanordnung
EP2665162B1 (de) Gleichstrommotor zum Antrieb von Aggregaten eines Kraftfahrzeugs
EP0735616A2 (de) Elektrischer Steckverbinder insbesondere für Leiterplatten
DE102012201217B4 (de) Stellantrieb
DE102018106185A1 (de) Kontaktelement mit einem Kontaktkörper und einem daran angeordneten Federelement
EP3221935A1 (de) Elektrische verbindungsanordnung und verfahren zu deren herstellung
DE102013113973B4 (de) Metallischer Halterahmen für einen Steckverbinder sowie Verfahren zur Herstellung
WO2019086066A1 (de) Steckverbinder
DE20113687U1 (de) Elektrischer Stellantrieb für ein Kraftfahrzeug
DE102013022674B4 (de) Halterahmen für einen Steckverbinder
DE102009023292B4 (de) Elektrischer Verbinder mit Kontaktbrücke und Verfahren zum Montieren der Kontaktbrücke
EP2267845A2 (de) Elektrische Verbindungsanordnung
DE202018107068U1 (de) Leiteranschlussklemme
DE102012102813B4 (de) Scheibenwischermotor und Entstörgehäuse für einen Scheibenwischermotor
DE102024131300A1 (de) Haltevorrichtung und damit gebildete Einrichtung
DE10223630A1 (de) Bürste oder Kohlebürste für einen Elektromotor sowie Elektromotor mit einer solchen Bürste
WO2016087093A1 (de) Kraftfahrzeugschlüssel

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee