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Die Erfindung betrifft eine Applikatoreinheit für eine Kosmetikeinheit sowie eine Kosmetikeinheit mit einer derartigen Applikatoreinheit.
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Aus der
DE 202 04670 U1 ist eine Kosmetikeinheit mit einem Applikator zum Auftragen eines kosmetischen Produkts bekannt. Der Applikator ist aus Schaumstoff hergestellt und in einem hülsenförmigen Applikator-Halter gehalten. Die Montage des Applikators mit dem Applikator-Halter und insbesondere eine anschließende Montage des Applikators mit dem Applikator-Halter in einer Kosmetikeinheit sind kompliziert.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Applikator für eine Kosmetikeinheit derart weiterzuentwickeln, dass die Herstellung des Applikators vereinfacht ist, wobei insbesondere die Eignung des Applikators zum Auftragen eines kosmetischen Produkts nicht beeinträchtigt ist.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Applikatoreinheit mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch eine Kosmetikeinheit mit den Merkmalen des Anspruchs 14 gelöst. Erfindungsgemäß wurde erkannt, dass eine Applikatoreinheit für eine Kosmetikeinheit, insbesondere für einen Kosmetikstift, einstückig ausgeführt ist. An einem Applikatorkopf eines Applikatortragkörpers ist ein Applikator zum Auftragen eines kosmetischen Produkts vorgesehen. Dadurch, dass die Applikatoreinheit einstückig ausgeführt ist, sind sämtliche Funktionen, die die Applikatoreinheit erfüllt, vorteilhaft vereint. Die Applikatoreinheit ist ein einteiliges, integral hergestelltes Produkt. Die Applikatoreinheit ermöglicht eine Funktionsintegration. Die Anzahl der Einzelteile ist reduziert. Insbesondere ist eine Montage mehrerer Komponenten miteinander nicht erforderlich. Es ist insbesondere nicht erforderlich, einen vergleichsweise weichen Schaumstoff-Applikator in einem vergleichsweise harten Applikator-Halter zu montieren. Die erfindungsgemäße Applikatoreinheit ist robust ausgeführt. Die Applikatoreinheit ist unkompliziert und kostengünstig herstellbar. Insbesondere ist eine Applikatoreinheit der vorliegenden Erfindung derart ausgeführt, dass sie in bereits bestehende und auf dem Markt erhältliche Kosmetikstifte einsetzbar bzw. mit diesem kombinierbar ist.
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Eine Applikatoreinheit nach Anspruch 2 ermöglicht eine vorteilhafte Verwendung der Applikatoreinheit insbesondere in einem Kosmetikstift. Beispielsweise ist eine federbelastete Betätigung des Applikatortragkörpers möglich. An dem Applikatortragkörper ist an einem ersten Ende ein Anschlagelement zum Beaufschlagen des Applikatortragkörpers mit einer Kraft, insbesondere entlang einer Applikatorlängsachse des Applikatortragkörpers, vorgesehen. Insbesondere sind dadurch weitere Funktionen in der Applikatoreinheit integriert, nämlich das Beaufschlagen des Applikatortragkörpers mit einer Kraft durch das Anschlagelement und das Übertragen der Kraft auf den Applikator.
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Eine Applikatoreinheit nach einem der Ansprüchen 3 bis 4 weist eine verbesserte Elastizität auf, insbesondere gegenüber dem aus der
DE 202 04 670 U1 bekannten, aus einem harten Kunststoffmaterial hergestellten Applikator-Halter. Dadurch, dass der Applikatortragkörper aus einem Material hergestellt ist, das eine hohe Elastizität aufweist, ist die Applikatoreinheit insgesamt, insbesondere über eine große Länge der Applikatoreinheit, elastisch formbar. Das Material weist insbesondere Polyethylen (PE) und ein Elastomer auf. Insbesondere weist das Material Polyethylen geringer Dichte (LDPE) mit einem Elastizitätsmodul von etwa 200 N/mm
2 auf. Es ist auch möglich, dass lineares Polyethylen geringer Dichte (LLDPE) mit einem Elastizitätsmodul in einem Bereich von 60 bis 600 N/mm
2 vorgesehen ist. Dadurch ist insbesondere das Auftragen des kosmetischen Produkts verbessert. Bei der Anwendung passt sich der Applikator zusammen mit dem Applikatortragkörper besser an. Darüber hinaus weist der Applikatortragkörper eine ausreichende Stabilität auf, die erforderlich ist, um das Auftragen des kosmetischen Produkts zu ermöglichen. Der Applikatortragkörper ist selbsttragend, d. h. er weist eine Eigensteifigkeit derart auf, dass er unter Last seines Eigengewichts formstabil ist. Insbesondere weist der Applikatortragkörper gute mechanische Eigenschaften auf und ist insbesondere kriechfest und abriebfest. Weiterhin ist der Applikatortragkörper insbesondere in einem großen Temperaturbereich, insbesondere zwischen –40° C und 110° C einsetzbar. Der Applikatortragkörper weist gute chemische Eigenschaften auf. Insbesondere ist er beständig gegenüber Kohlenwasserstoffverbindungen. Der Applikatortragkörper weist eine gute Maßhaltigkeit auf. Der Applikatortragkörper kann beispielsweise durch Spritzgießen, Extrusion, Extrusionsbeschichtung, Blasformen, Schmelzgießen oder Rotationsgießen hergestellt werden.
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Eine Applikatoreinheit nach Anspruch 5 weist einen Applikatortragkörper mit einer erhöhten Stabilität auf. Insbesondere ist die Herstellung eines derartigen Applikatortragkörpers vereinfacht.
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Eine Applikatoreinheit nach Anspruch 6 weist ein geringeres Gewicht auf. Zudem ist der Materialverbrauch bei der Herstellung des Applikatortragkörpers reduziert. Die Herstellung des Applikatortragkörpers ist kostengünstig. Dadurch, dass der Applikatortragkörper einen senkrecht zur Applikatorlängsachse orientierten Hohlquerschnitt aufweist, ist dessen Flexibilität und Elastizität zusätzlich verbessert.
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Eine Applikatoreinheit nach Anspruch 7 ermöglicht eine besonders unkomplizierte Integration des Applikators in die Applikatoreinheit. Eine Beschichtung in Form einer Beflockung weist eine Vielzahl, wie beispielsweise mehrere Hunderttausend oder mehrere Millionen, kurz geschnittener Fasern auf. Die Fasern werden beispielsweise mittels eines elektrischen Felds orientiert und senkrecht auf den Applikatortragkörper im Bereich des Applikatorkopfes aufgebracht. Zur Befestigung der Fasern auf dem Applikatortragkörper kann ein Klebstoff dienen. In Abhängigkeit von Faserdicke und Faserlänge kann eine gewünschte Funktion, Optik und/oder Haptik der Beflockunggezielt eingestellt werden. Insbesondere ist es dadurch möglich, den Applikator unterschiedlichen Anwenderansprüchen entsprechend beispielsweise weicher oder härter auszuführen. Es ist auch möglich, anstellte einer Beflockung eine Oberfläche zum Auftrag eines kosmetischen Produkts im Bereich des Applikatorkopfes mittels zwei Komponenten(2K-)Spritzgießen einstückig mit dem Applikatortragkörper herzustellen. Beispielsweise ist es möglich, den Applikatortragkörper aus einem thermoplastischen Polyesterelastomer (TPC-ET) und die damit verspritzte Beschichtung aus Polyethylen und/oder Polypropylen herzustellen.
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Eine Applikatoreinheit nach einem der Ansprüche 8 bis 10 hat sich als besonders vorteilhaft hinsichtlich der Herstellung der Beschichtung und der Anwendbarkeit zum Auftragen eines kosmetischen Produkts erwiesen.
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Eine Applikatoreinheit nach Anspruch 11 ermöglicht eine Verdrehsicherung um die Applikatorlängsachse bei einer Anordnung in einem Kosmetikstift. Es ist beispielsweise möglich, dass das Anschlagelement eine senkrecht zur Applikatorlängsachse orientierte unrunde Querschnittsform durch eine unrunde Außenkontur wie beispielsweise ein Quadrat, aufweist. Diese äußere, unrunde Querschnittsform korrespondiert mit einer inneren, ebenfalls unrund ausgeführten Querschnittsform eines Gehäuses eines Kosmetikstifts, in dem die Applikatoreinheit montiert werden kann. Entsprechend ist es nicht möglich, die Applikatoreinheit um die Applikatorlängsachse in dem Gehäuse des Kosmetikstifts zu verdrehen. Dadurch sind die Handhabung des Kosmetikstifts und insbesondere das Auftragen des kosmetischen Produkts verbessert. Es ist selbstverständlich auch möglich, andere unrunde Querschnittsformen wie beispielsweise eine dreieckige, andere viereckige, sechseckige, achteckige oder ovale Querschnittsform zu wählen. Es ist weiterhin möglich, an einer runden Querschnittsform radial bezüglich der Applikatorlängsachse nach außen gerichtete Stege oder radial nach innen gerichtete Nuten, die jeweils parallel zur Applikatorlängsachse orientiert sind, vorzusehen. Die unrunde Querschnittsform kann auch als Linearführung der Applikatoreinheit entlang der Applikatorlängsachse in einem Gehäuse des Kosmetikstifts dienen. Es ist auch möglich, dass die unrunde Querschnittsform nicht an dem Anschlagelement, sondern an dem Applikatortragkörper vorgesehen ist.
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Eine Applikatoreinheit nach Anspruch 12 ermöglicht eine besonders vorteilhafte Ausführung der Verdrehsicherung. Dadurch, dass das Anschlagelement vorzugsweise zur axialen Fixierung in dem Gehäuse des Kosmetikstifts dient, weist es einen gegenüber dem Applikatortragkörper vergrößerten Querschnitt auf. Das bedeutet, dass insbesondere die axiale Halterung der Applikatoreinheit in dem Gehäuse des Kosmetikstifts einerseits und die Verdrehsicherung der Applikatoreinheit in dem Gehäuse andererseits an dem Anschlagelement mir unrunder Querschnittsform vereint sind.
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Es ist insbesondere nicht erforderlich, mehrere Funktionselemente an der Applikatoreinheit zur Erfüllung der genannten Funktionen vorzusehen.
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Eine Applikatoreinheit nach Anspruch 13 umfasst einen hohlen Hülsenabschnitt, der insbesondere konzentrisch zur Applikatorlängsachse ausgeführt und mit dem Applikatortragkörper verbunden ist. Insbesondere weist ein den Hülsenabschnitt mit dem Applikatortragkörper verbindender Verbindungsabschnitt eine Anlagefläche auf, die zum Anlegen eines Federelements dient. Die Anlagefläche ist insbesondere senkrecht zur Applikatorlängsachse orientiert und ringförmig ausgeführt. Das Anschlagelement ist napfförmig ausgeführt. Das Anschlagelement ermöglicht einerseits eine Führung einer darin anzuordnenden Druckfeder und andererseits eine sichere Aufnahme der Druckfeder in dem Hülsenabschnitt. Gleichzeitig ist eine Beaufschlagung der Applikatoreinheit an dem Applikatortragkörper über die Anlagefläche gewährleistet.
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Eine Kosmetikeinheit nach einem der Ansprüche 14 und 15 weist die Vorteile der erfindungsgemäßen Applikatoreinheit auf, worauf hiermit verwiesen wird.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
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1 eine Ausschnittdarstellung eines Längsschnitts durch eine Kosmetikeinheit mit einer erfindungsgemäßen Applikatoreinheit,
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2 eine vergrößerte Schnittdarstellung einer Applikatoreinheit gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel,
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3 einen Schnitt gemäß Linie III-III in 2,
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4 bis 7 weitere Ausführungsformen einer Applikatoreinheit,
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8 eine weitere Ausführungsform einer Applikatoreinheit, die einstückig mit einer Verschlusskappe einer Kosmetikeinheit ausgebildet ist,
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9 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Applikatoreinheit mit einem elastisch federnden Applikator,
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10 eine 4 entsprechend Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer Applikatoreinheit mit einem elastisch federnden Applikator und
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11 eine bezüglich der Applikatorlängsachse um 90° gedrehte Schnittdarstellung der Applikatoreinheit gemäß 10.
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Eine in 1 teilweise dargestellte Kosmetikeinheit ist als Kosmetikstift 1 ausgeführt und umfasst ein eine Gehäuselängsachse 2 aufweisendes Gehäuse 3. Das Gehäuse 3 ist als Hülse ausgeführt und an einem, in 1 rechts dargestellten Ende mit einer mittels eines Innengewindes 4 aufgeschraubten Kappe 5 verschlossen. In der Kappe 5 ist ein Vorrat eines kosmetischen Produkts 6 vorgesehen. Das kosmetische Produkt 6 wird in einer pastösen und/oder puderförmigen Masse bereitgestellt.
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In dem Gehäuse 3 ist eine Applikatoreinheit 7 mit einer Applikatorlängsachse 8 konzentrisch zur Gehäuselängsachse 2 angeordnet. Die Applikatoreinheit 7 ist entlang der Gehäuselängsachse 2 in dem Gehäuse 3 verlagerbar. Dazu ist eine in 1 links dargestellte Druckfeder 9 vorgesehen, die an einer insbesondere eingeschraubten Aufnahme 10 in axialer Richtung entlang der Gehäuselängsachse 2 abgestützt ist.
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Die Applikatoreinheit 7 weist ein napfförmiges Anschlagelement 11 auf. Das Anschlagelement 11 umfasst einen hohl ausgeführten Hülsenabschnitt 12, der konzentrisch zur Applikatorlängsachse 8 angeordnet ist. Der Hülsenabschnitt 12 ist einstückig mit einer Anlagefläche 13 verbunden. Die Anlagefläche 13 ist senkrecht zur Applikatorlängsachse 8 orientiert und dient als Anlage für die Druckfeder 9. Über die Anlagefläche 13 des Anschlagelements 11 ist es möglich, eine von der Druckfeder 9 ausgeübte Druckkraft auf die Applikatoreinheit 7 entlang der Gehäuselängsachse 2 in Richtung der Kappe 5 auszuüben. Der Hülsenabschnitt 12 des Anschlagelements 11 weist eine senkrecht zur Applikatorlängsachse 8 orientierte Querschnittsform auf mit einem inneren Rundquerschnitt und einem äußeren quadratischen Querschnitt. Das Anschlagelement 11 weist also eine äußere unrunde Querschnittsform auf. Die unrunde Querschnittsform ist dadurch gewährleistet, dass eine äußere Mantelfläche des Anschlagelements 11 eine eckige Kontur aufweist. Entsprechend weist das Gehäuse 3 einen mit der äußeren Kontur des Anschlagelements 11 korrespondierende Innenkontur auf. Im Bereich dieser unrund ausgeführten Innenkontur des Gehäuses 3 ist das Anschlagelement 11 entlang der Gehäuselängsachse 2 um diese Gehäuselängsachse 2 nicht verdrehbar und geführt verlagerbar.
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Die axiale Verlagerbarkeit der Applikatoreinheit 7 ist durch eine Anlageschulter 15 an einer Innenseite des Gehäuses 3 festgelegt. Insbesondere ist die Anlageschulter 15 derart in dem Gehäuse 3 angeordnet, dass die Applikatoreinheit 7, wenn diese mit dem Anschlagelement 11 an der Anlageschulter 15 anliegt, an einer Deckfläche 16 der Kappe 5 anliegt. Das bedeutet, dass gewährleistet ist, dass auch bei zunehmender Nutzung des Kosmetikstifts 1, d. h. bei zunehmender Entleerung des kosmetischen Produkts 6 die Applikatoreinheit 7 zuverlässig von der Druckfeder 9 gegen das kosmetische Produkt gedrückt wird. Durch die Druckfeder 9 wird die Applikatoreinheit 7 mit dem Applikator 17 gegen eine Oberfläche 18 des in der Kappe 5 angeordneten Vorrats des kosmetischen Produkts 6 gedrückt. Beim Abschrauben der Kappe 5 von dem Gehäuse 3 wird das kosmetische Produkt 6 von einem Applikator 17 abgestreift. Das kosmetische Produkt 6 kann anschließend direkt und unmittelbar mittels des Applikators 17 aufgetragen werden.
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Entlang der Applikatorlängsachse 8 schließt sich an das Anschlagelement 11 ein Applikatortragkörper 14 an. Der Applikatortragkörper 14 wird auch als Federbolzen bezeichnet. Der Applikatortragkörper 14 weist einen Vollquerschnitt auf, entsprechend ist die Anlagefläche 13 vollflächig ausgeführt. Der Applikatortragkörper 14 ist aus Kunststoff, insbesondere aus Polyethylen (PE) und einem Elastomer hergestellt. Insbesondere weist der Kunststoff eine Härte von höchstens 80 Shore D, insbesondere von höchstens 60 Shore D und insbesondere von höchstens 40 Shore D auf. Gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Applikatorträger aus einem elastomeren Polyester-Blockpolymer, in Form eines thermoplastischen Polyesterelastomers (TPC-ET) hergestellt. Das für die Herstellung des Applikatortragkörpers 14 verwendete thermoplastische Polyester-Elastomer ist beispielsweise unter der Marke Hytrel oder unter den Handelsnamen Lomod oder Riteflex bekannt. Dieses Material weist Polyetherweichsegmente auf, die die Elastizität und Flexibilität des Applikatortragkörpers 14 gewährleisten. Das TPC-ET kann mit dem Polyethylen gemischt sein. Es ist auch möglich, anstelle des Polyethylen oder zusätzlich zu dem Polyethylen Polypropylen (PP) zu verwenden. Damit ist die Elastizität der Applikatoreinheit 7 insgesamt verbessert. Die Elastizität des Applikatortragkörpers 14 kann die Gesamtelastizität der Applikatoreinheit 7 vorteilhaft beeinflussen. Insbesondere ist es möglich, die Elastizität der Applikatoreinheit 7 heterogen einzustellen, so dass beispielsweise der Applikatortragkörper 14 und ein Applikatorkopf 40 verschiedene Elastizitäten aufweisen. Dies ist insbesondere bei einer Herstellung der Applikatoreinheit 7 durch 2-Komponenten-Spritzguss vorteilhaft möglich.
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An einem dem Anschlagelement 11 gegenüberliegend angeordneten Ende des Applikatortragkörpers 14 ist im Bereich eines Applikatorkopfes 40 der Applikator 17 zum Auftragen des kosmetischen Produkts 6 vorgesehen. Gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist der Applikator 17 eine Beschichtung in Form einer Beflockung auf. Die Beflockungsschicht umfasst Fasern aus Polyamid, insbesondere aus PA 6.6. Die verwendeten Fasern weisen eine Faserlänge von 1,0 mm auf. Die Beflockungsschicht weist eine Flockdicke von mindestens 3,3 dtex auf. Die Einheit dtex für die Flockdicke gibt die Masse einer 10000 m langen Faser in Gramm an.
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Die Applikatoreinheit 7 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in 1 weist einen im Wesentlichen zylindrischen Applikator 17 auf, er im Bereich eines Übergangs zu dem Applikatortragkörper 14 einen Hinterschnitt 19 aufweist. In einem vorderen, der kosmetischen Produkt 6 zugewandten Fläche weist der Applikator 17 eine Krümmung auf.
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Die Kontur des Applikators 17 entspricht im Wesentlichen der Kontur des Applikatorkopfes 40, also der des darunter liegenden Materials des Applikatortragkörpers 14. Die Beflockung des Applikators 17 weist eine konstante Schichtdicke auf. Es ist denkbar, je nach Anwendungszweck des Applikators, eine entlang der Kontur des Applikators 17 veränderliche Schichtdicke für die Beflockung vorzusehen, um beispielsweise die Härte des Applikators 17 veränderlich einzustellen.
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Die Applikatoreinheit
7 kann in verschiedenen Ausführungen von Kosmetikstiften eingesetzt werden. Es ist beispielsweise möglich, die Applikatoreinheit
7 in einem aus der
DE 202 04 670 U1 bekannten Kosmetikstift zu verwenden, in dem zwei verschiedene kosmetische Geräte miteinander kombiniert sind, insbesondere ein Lippenstift und eine Applikatoreinheit zum flächigen und/oder linienförmigen Auftragen von Augenkosmetik oder dergleichen. Darüber hinaus ist es auch möglich, die Applikatoreinheit
7 in einem aus der
DE 296 08 964 U1 bekannten Kosmetikstift zu verwenden, der zwei identische Applikatoreinheiten in einem Kosmetikstift vereint.
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2 und 3 zeigen eine vergrößerte Schnittdarstellung einer Applikatoreinheit 20 gemäß einer weiteren Ausführungsform. Komponenten, die denjenigen entsprechen, die vorstehend unter Bezugnahme auf die 1 erläutert wurden, tragen die gleichen Bezugsziffern und werden nicht nochmals im Einzelnen diskutiert.
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Die Applikatoreinheit 20 unterscheidet sich im Wesentlichen von der Applikatoreinheit 7 dadurch, dass eine Drehsicherung um die Gehäuselängsachse 2 in dem Gehäuse 3 einerseits und eine Führung einer Verlagerung der Applikatoreinheit 20 entlang der Gehäuselängsachse 2 mittels vier entlang des äußeren Umfangs des Applikatortragkörpers 21 angeordneter Führungsstege 22 gewährleistet ist.
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Der Applikator 17 der Applikatoreinheit 20 ist im Wesentlichen identisch zu dem gemäß der ersten Ausführungsform ausgeführt. Insbesondere die Beflockung ist identisch.
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Das Anschlagelement 23 weist einen bezüglich der Applikatorlängsachse 8 radial vorstehenden, zu dem Ende des Anschlagelements 23 hin konisch zulaufenden Kragen 24 auf. Der Kragen 24 ist derart geformt, dass die Applikatoreinheit 20 von vorne in einen Kosmetikstift einschiebbar ist, wobei an einer Innenseite des Gehäuses eine Anlageschulter vorgesehen ist, die mit dem Kragen 24 derart rastend zusammenwirkt, dass die Applikatoreinheit 20 in dem Kosmetikstift gehalten ist. Beim Einschieben der Applikatoreinheit 20 ist eine Deformation des Kragens 24 insoweit ermöglicht, als der Kragen über eine Einführschräge 25 an der Anlageschulter 15 eingeschoben werden kann.
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4 bis 7 zeigen in einer zu der 2 ähnlichen Darstellung weitere Ausführungen von Applikatoreinheiten. Komponenten, die denjenigen entsprechen, die vorstehend unter Bezugnahme auf die 1 bis 3 erläutert wurden, tragen die gleichen Bezugsziffern und werden nicht nochmals im Einzelnen diskutiert.
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Die Applikatoreinheit 26 gemäß 4 weist einen im Wesentlichen hülsenförmig ausgeführten Applikatortragkörper 27 auf. Das bedeutet, dass der Applikatortragkörper 27 einen offenen Hülsenabschnitt aufweist, der eine ringförmige Querschnittsfläche senkrecht zu der Applikatorlängsachse 8 aufweist. Ein Außendurchmesser des Rings ist kleiner als eine äußere Kontur des Hülsenabschnitts 12 des Anschlagelements 28. Das Anschlagelement 28 ist im Wesentlichen identisch zu dem Anschlagelement 11 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel ausgeführt, also mit einer unrunden Außenkontur einer Querschnittsform senkrecht zur Applikatorlängsachse 8, die eine runde Innenkontur aufweist. Da der Applikatortragkörper 27 hohl ausgeführt ist, ist die Anlagefläche 29 ringförmig ausgeführt.
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Im Bereich des Applikators 30 ist der Applikatorkopf 40 mit einem Zylinderabschnitt 31 und einem den Zylinderabschnitt 31 abschließenden Halbkugelabschnitt 32 ausgeführt. Die Form des Applikators 30 ergibt sich entsprechend der Kontur des Applikatorkopfes 40.
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Die Applikatoreinheit 33 gemäß 5 unterscheidet sich von der Applikatoreinheit 26 im Wesentlichen durch die Gestaltung des Applikatorkopfes 40 bzw. des Applikators 34. Der Applikator 34 weist eine taillierte Zapfenform mit einem konkaven Konturbereich 35 auf. Der umlaufende konkave Konturbereich 35 bildet die Taille des Zapfens. In einem vorderen, der Oberfläche 18 in dem Kosmetikstift zugewandten Bereich ist der Applikator 34 abgeflacht und weist eine ebene Stirnfläche 36 auf. Der Applikator 34 ist insbesondere zum großflächigen Auftragen, d. h. zum Erzeugen breiter Striche und Linien mit dem kosmetischen Produkt vorgesehen und geeignet. Die Stirnfläche 36 ist rund ausgeführt und weist einen Durchmesser gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel von 2,22 mm auf. Es ist auch möglich, die Stirnfläche 36 in einer anderen Grundform, insbesondere viereckig, auszuführen. Die Größe der ebenen Stirnfläche 36 kann je nach Anwendungsbedarf unterschiedlich ausgeführt sein. Aufgrund der im Vergleich zu dem Applikator 30 komplex ausgeführten Form des Applikators 34 sind die für die Beflockung verwendeten Polyamidfasern mit einer reduzierten Länge von 0,7 mm vorgesehen. Die Flockdichte beträgt 1,7 dtex.
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Die in 6 gezeigte Applikatoreinheit 37 ist im Wesentlichen ähnlich zu der Applikatoreinheit 33 gemäß 5 ausgeführt. Ein Unterschied ist die Ausführung des Applikators 38, der ebenfalls einen konkaven Konturbereich 35 aufweist; allerdings weist der Applikator 38 an einer der Oberfläche 18 zugewandten Vorderseite einen spitz zulaufenden Konturbereich mit einer Spitze 39 auf. Die Spitze 39 liegt auf der Applikatorlängsachse 8. Der Applikator 38 ermöglicht z. B. ein Auftragen sehr dünner Linien mit einer Strichstärke von etwa höchstens 1,0 mm, insbesondere höchstens 0,5 mm. Die Beflockung des Applikators 38 ist identisch zu der des Applikators 34 ausgeführt.
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Die Applikatoreinheit 41 gemäß 7 entspricht im Wesentlichen der Applikatoreinheit 26 gemäß 4. Wesentlicher Unterschied hierbei ist, dass die Beschichtung auch im Bereich des Applikatortragkörpers 21 vorgesehen ist. Das bedeutet, dass sowohl im Bereich des Applikatorkopfes 40 als auch im Bereich des Applikatortragkörpers 21 die Beschichtung vorgesehen ist. In dem in 7 gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein dem Anschlagelement 28 zugewandtes Ende des Applikatortragkörpers 21 unbeschichtet ausgeführt. Es ist auch denkbar, dass der Applikatortragkörper 21 entlang der Applikatorlängsachse 8 über seine gesamte Länge eine Beschichtung, also keinen unbeschichteten Abschnitt, aufweist.
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Es ist selbstverständlich möglich, bei den weiteren Ausführungsformen einer Applikatoreinheit neben dem Applikatorkopf 40 auch den Applikatortragkörper 21 zumindest abschnittsweise mit einer Beschichtung zu versehen.
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Insbesondere ist die Beschichtung derart ausgeführt, dass ein Außendurchmesser der Beschichtung, insbesondere im Bereich des Applikatortragkörpers 21, kleiner ist als ein Außendurchmesser des Anschlagelements 28, das zur Längsführung und als Verdrehsicherung der Applikatoreinheit 41 dient.
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Die Applikatoreinheit 41 ermöglicht ein kombiniertes Auftragen des kosmetischen Produkts. Beispielsweise ist es möglich, mittels der Beschichtung im Bereich des Applikatorkopfes 40 das kosmetische Produkt großflächig aufzutragen, insbesondere auf Augenlidern und/oder im Bereich der Wangen. Der Applikator kann im Bereich des Applikatorkopfes 40 auch zum Auftragen dünner Linien ausgeführt sein, wie beispielsweise für einen Lidstrich. Weiterhin ermöglicht die Beschichtung im Bereich des Applikatortragkörpers 21 das Auftragen von Wimperntusche auf Wimpern. Es ist insbesondere denkbar, dass die Beschichtung aufgrund der verschiedenen Anwendungsbereiche auf dem Applikatorkopf 40 und auf dem Applikatortragkörper 21 unterschiedlich ausgeführt ist. Dies kann beispielsweise durch die Verwendung verschiedener Beflockungen erreicht werden. Insbesondere ist die Beschichtung im Bereich des Applikatortragkörpers 21 durch die Beschichtung bürstenförmig ausgeführt, also mit einer vergleichsweise geringen Flockdicke von beispielsweise weniger als 1,0 dtex. Insbesondere weisen die für den Bürstenbereich verwendeten Fasern eine vergleichsweise große Faserlänge von mehr als 2 mm auf.
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8 zeigt eine weitere Ausführung einer Applikatoreinheit. Komponenten, die denjenigen entsprechen, die vorstehend unter Bezugnahme auf die 1 bis 7 erläutert wurden, tragen die gleichen Bezugsziffern und werden nicht nochmals im Einzelnen diskutiert.
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Die Applikatoreinheit 42 unterscheidet sich von den vorangegangenen Ausführungsformen dadurch, dass kein Anschlagelement vorgesehen ist.
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An dem Applikatortragkörper 21 ist an einem dem Applikatorkopf 40 gegenüberliegenden Ende einstückig ein Verbindungselement 43 einstückig angeformt. Gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Verbindungselement 43 eine Verschlusskappe mit einem Innengewinde 61, mit dem die Verschlusskappe 43 auf einen nicht dargestellten Behälter aufgeschraubt werden kann. In einem derartigen Behälter kann beispielsweise ein kosmetisches Produkt bevorratet sein, in das der Applikator 17 getaucht wird. Das kosmetische Produkt kann flüssig, fest, pastös oder puderförmig in dem Behälter bevorratet sein. Die Applikatoreinheit 42 dient nicht zur Verwendung in einem Kosmetikstift gemäß 1.
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Auch bei der Ausführung nach 8 kann der Applikatortragkörper 21 beflockt sein, wie vorstehend im Zusammenhang mit der 7 bereits erläutert.
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Das Verbindungselement 43 kann auch in anderer Weise mit dem Behälter verbunden sein. Beispielsweise ist es denkbar, dass das Verbindungselement auf den Behälter in an sich bekannter Weise aufgerastet und entsprechend abgezogen werden kann.
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9 zeigt eine weitere Ausführung einer Applikatoreinheit. Komponenten, die denjenigen entsprechen, die vorstehend unter Bezugnahme auf die 1 bis 8 erläutert wurden, tragen die gleichen Bezugsziffern und werden nicht nochmals im Einzelnen diskutiert.
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Die Applikatoreinheit 44 unterscheidet sich von den vorausgegangen Ausführungsformen dadurch, dass sie zumindest abschnittsweise entlang der Applikatorlängsachse 8 elastisch federnd ausgeführt ist. Die Applikator einheit 44 weist einen federnden Hülsenabschnitt 45 auf. Der federnde Hülsenabschnitt 45 hat eine Mehrzahl, in der in 9 dargestellten Ausführung insgesamt sieben, voneinander über Feder-Zwischenräume 46 beabstandete und gegeneinander elastisch verlagerbare Ringelemente 47. Beim Federn des federnden Hülsenabschnitts 45 verschwenken benachbarte Ringelemente 47 um Festgelenkachsen 48, die durch die Anformungsabschnitte zweier benachbarter Ringelemente 47 vorgegeben sind.
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Zur Anlage, insbesondere an einer Deckfläche einer Kappe, weist die Applikatoreinheit 44 einen ringförmigen Abschlussbund 49 auf.
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Der federnde Hülsenabschnitt 45 bildet den Applikator zum Auftragen eines kosmetischen Produkts. Insbesondere wird das kosmetische Produkt umfangsseitig an dem federnden Hülsenabschnitt 45 aufgenommen und anschließend aufgetragen. Dazu ist eine jeweilige Breite der Ringelemente 47 und eine Ausdehnung der Federzwischenräume 46 derart bemessen, dass das kosmetische Produkt an einer Außenseite 50 der Ringelemente 47 angebracht ist. Die Breite der Ringelemente 47 entlang der Applikatorlängs achse 8 ist insbesondere größer als die Ausdehnung der Federzwischenräume 46 entlang der Applikatorlängsachse 8. Insbesondere gilt, dass die Breite der Ringelemente 47 mindestens das 1,5-fache und insbesondere mindestens das 2-fache der Ausdehnung der Federzwischenräume 46 beträgt.
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Der federnde Hülsenabschnitt 45 ist einstückig mit dem Applikatortragkörper 51 ausgeführt. An dem Applikatortragkörper 51 können mehrere, im dargestellten Ausführungsbeispiel, drei Hakenelemente 52 vorgesehen sein. Die Hakenelemente 52 sind einstückig an dem Applikatortragkörper 51 angeformt. Die drei Hakenelemente 52 sind in Umfangsrichtung um die Applikatorlängsachse 8 gleich verteilt angeordnet. Freie Enden der Hakenelemente 52 stehen schräg zum Anschlagelement 53 orientiert vom Applikatortragkörper 51 ab. Bei montierter Applikatoreinheit 44 in einem Kosmetikstift 1 hintergreifen die Hakenelemente 52 eine in 9 gestrichelt angedeutete Umfangsstufe 54 in der der Applikatoreinheit 44 zugewandten Innenwand des Gehäuses 3 des Kosmetikstifts 1. Die Hakenelemente 52 dienen zur Sicherung der Applikatoreinheit 44 in dem Gehäuse 3 des Kosmetikstifts.
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Der Applikator 45 weist gemäß dem Ausführungsbeispiel in 9 keine Beschichtung auf. Es ist möglich, den Applikator 45 mit einer Beschichtung, insbesondere in Form einer Beflockung wie in dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen, auszuführen.
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Der federnde Hülsenabschnitt 45 weist entlang der Applikatorlängsachse 8 eine gute Elastizität auf. Das Aufladen des Applikators 45 in dem Gehäuse 3 und/oder der Kappe 5 des Kosmetikstifts 1 ist dadurch ermöglicht. Gleichzeitig ist das Auftragen des kosmetischen Produkts ermöglicht. Die Applikatoreinheit 44 ist aus Kunststoff hergestellt und weist insbesondere Polyethylen und ein Elastomer auf, insbesondere ein elastomeres Polyester-Blockpolymer, insbesondere ein thermoplastisches Polyesterelastomer (TPC-ET).
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10 und 11 zeigen eine weitere Ausführung einer Applikatoreinheit. Komponenten, die denjenigen entsprechend, die vorstehend unter Bezugnahme auf die 1 bis 9 erläutert wurden, tragen die gleichen Bezugsziffern und werden nicht nochmals im Einzelnen diskutiert.
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Die Applikatoreinheit 55 unterscheidet sich von den vorausgegangenen Ausführungsformen durch die Ausgestaltung des Applikators mit einer elastisch federnden Struktur. Der Applikator 56 ist entlang der Applikatorlängsachse 8 im Wesentlichen tannenbaumförmig ausgeführt. Der Applikator 56 weist einen zentralen, konzentrisch zur Applikatorlängsachse 8 angeordneten Zylindersteg 57 auf. Der Zylindersteg 57 hat einen Durchmesser dZ. Radial zur Applikatorlängsachse 8 erstrecken sich beidseitig von dem Steg 57 mehrere, gemäß dem zeigten Ausführungsbeispiel vier Radialelemente 58. Die Radialelemente 58 sind einstückig an den Steg 57 angeformt. Die Radialelemente 58 weisen eine entlang der Applikatorlängsachse 8 orientierte Breite B auf. Gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Breite B für die einzelnen Radialelemente 58 identisch. Zur Verbesserung des Auftragens des kosmetischen Produkts und/oder zum Aufladen des Applikators 56 und insbesondere in Abhängigkeit der Konsistenz des kosmetischen Produkts kann die Breite B der Radialelemente 58 variieren. Die Radialelemente 58 sind durch Zwischenräume 59 voneinander beabstandet entlang der Applikatorlängsachse 8 angeordnet. Die Radialelemente 58 weisen eine senkrecht zur Applikatorlängsachse 8 orientierte, im Wesentlichen rechteckförmige Querschnittsfläche auf mit einer in 10 dargestellten ersten Länge L1 und einer in 11 dargestellten zweiten Länge L2.
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Gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist für jedes der Radialelemente 58 die erste Länge L1 größer als die zweite Länge L2. Insbesondere gilt L1 ≥ 1,5 × L2, insbesondere L1 ≥ 2,0 × L2 und insbesondere L1 ≥ 3,0 × L2. Bei einer nicht dargestellten Ausführung können die Längen L1 und L2 auch gleich groß sein. Insbesondere kann der Applikator 56 insgesamt um die Längsachse 8 rotationssymmetrisch ausgeführt sein.
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Entlang der Applikatorlängsachse 8 ist die erste Länge L1 für die Radialelemente 58 veränderlich. Ein erstes, in 10 links dargestelltes Radialelement 58, das dem Applikatortragkörper 27 zugewandt ist, weist eine maximale erste Länge auf. Eine viertes Radialelement, das in 10 rechts dargestellt und von dem Applikatortragkörper 27 maximal beabstandet ist, weist eine minimale erste Länge L1 auf. Die ersten Längen L1 der Radialelemente 58 geben eine im Wesentlichen gekrümmte, in 10 gestrichelt dargestellte Kontur 60 vor. Es ist auch möglich, dass die Kontur linear, d. h. eine davon gebildete Oberfläche konisch geformt ist.
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Die zweiten Längen L2 sind entlang der Applikatorlängsachse 8 im Wesentlichen gleich groß.
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Der Applikator 56 weist aufgrund der Ausgestaltung mit den Radialelementen 58 und den dazwischen angeordneten Zwischenräumen 59 eine verbesserte Strukturelastizität auf. Insbesondere ist es möglich, dass der Applikator 56 um die Applikatorlängsachse 8 gebogen werden kann. Die Biegsamkeit kann durch die Gestaltung der ersten Länge L1 und der zweiten Länge L2 der jeweiligen Radialelemente 58 beeinflusst werden. Generell gilt, dass der Applikator 56 umso steifer ist, je größer die erste oder die zweite Länge gewählt ist. Das bedeutet, dass der Applikator 56 in einer Richtung senkrecht zur Applikatorlängsachse 8 in 11 eine größere Elastizität und Flexibilität aufweist als in einer Richtung senkrecht zur Applikatorlängsachse 8 in 10.
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Der Applikator 56 kann entsprechend den vorangegangenen Ausführungsformen eine Beschichtung in Form einer Beflockung aufweisen.
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Grundsätzlich gilt für die gezeigten Ausführungsformen, dass auch beliebige Kombinationen der einzelnen Merkmale der gezeigten Ausführungsbeispiele denkbar sind. Insbesondere ist es möglich, die in 10 und 11 dargestellte Applikatoreinheit 55 mit einem einstückig angeformten Verbindungselement in Form einer Verschlusskappe anstelle eines Anschlagelements vorzusehen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 20204670 U1 [0002, 0006, 0033]
- DE 29608964 U1 [0033]