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Medizinische Bildgebungsuntersuchungen an einem Patienten beanspruchen oft eine längere Zeitdauer von einer Stunde und länger. Während dieser Zeitdauer muss der Patient in einer Untersuchungsposition auf einer Patientenlagerungsvorrichtung liegen bleiben und sollte sich dabei möglichst wenig bewegen.
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Der vorliegenden Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde, einen Liegekomfort des Patienten unter Beibehaltung einer Reproduzierbarkeit einer Liegeposition des Patienten zu erhöhen. Die Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
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Die Erfindung geht aus von einer Positionierungsvorrichtung, die insbesondere zu einer unterstützenden Lagerung und/oder Positionierung eines Patienten auf einer Patientenlagerungsvorrichtung ausgelegt ist, mit einer Auflageeinheit zur Auflage des Patienten und einer Befestigungseinheit, die zu einer Befestigung der Positionierungsvorrichtung an der Patientenlagerungsvorrichtung ausgelegt ist.
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Es wird vorgeschlagen, dass die Auflageeinheit zumindest zwei Auflagebereiche aufweist, wobei eine Position des ersten Auflagebereichs bezüglich einer Position des zumindest einen zweiten Auflagebereichs einstellbar ist. Es kann derart ein Liegekomfort für einen Patienten auf der Patientenlagerungsvorrichtung vorteilhaft erhöht werden, indem mittels der Positionierungsvorrichtung eine Position der Auflagebereiche eingestellt werden kann. Des Weiteren kann derart eine Einstellung individuell an eine Anatomie des Patienten angepasst werden und damit ein Komfort des Patienten erhöht werden. Ferner ist durch die Einstellmöglichkeit der Auflagebereiche eine vorteilhafte Reproduzierbarkeit der Einstellung möglich. Vorzugsweise ist die Positionierungsvorrichtung, insbesondere die Auflagebereiche der Positionierungsvorrichtung, zu einer Positionierung und/oder Auflage von Beinen des Patienten ausgelegt. Hochliegende Beine und/oder angewinkelte Beine werden von Patienten während einer langen Liegedauer und/oder eine langen Untersuchungszeit als angenehmer und komfortabler empfunden als eine Lagerung und/oder Positionierung der Beine des Patienten in einem gestreckten Zustand. Hierzu ist die Positionierungsvorrichtung bevorzugt dazu ausgelegt, auf der Patientenlagerungsvorrichtung, insbesondere in einem Bereich zur Lagerung von Beinen des Patienten, auf dem Liegentisch oder der Lagerungsfläche des Liegentischs, positioniert zu werden und damit eine Lagerung und/oder Positionierung des Patienten, insbesondere den Beinen des Patienten, in einer Komfortposition, insbesondere in einer hochliegenden Position und/oder einer angewinkelten Position, zu unterstützen.
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Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass zumindest einer der Auflagebereiche zumindest ein Auflageelement aufweist mit einer maximalen Dicke von 1 cm. Vorteilhafterweise jedoch weist das Auflageelement eine maximale Dicke von 5 mm, bevorzugt eine maximale Dicke von 2,5 mm und besonders bevorzugt eine maximale Dicke von maximal 1 mm auf. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann vorteilhaft ein im Wesentlichen stufenloser Übergang zwischen dem zumindest einem Auflageelement und beispielsweise einer Lagerungsfläche eines Liegentischs der Patientenlagerungsvorrichtung erreicht werden. Hierbei ist das zumindest eine Auflageelement der Positionierungsvorrichtung auf der Lagerungsfläche des Liegentischs vorteilhafterweise gelagert, so dass damit ein hoher Liegekomfort für den Patienten vorteilhaft erzielt werden kann. Die Positionierungsvorrichtung kann dabei derart ausgestaltet sein, dass die zumindest zwei Auflagebereiche der Positionierungsvorrichtung jeweils zumindest ein Auflageelement aufweisen oder besonders vorteilhaft dass die zumindest zwei Auflagebereiche ein gemeinsames Auflagenelement aufweisen. Aufgrund der dünnen Ausbildung der Positionierungsvorrichtung, insbesondere des Auflageelements, kann zudem ein Abstand des Patienten zu einer innerhalb des Liegentischs integrierte Hochfrequenzempfangseinheit für eine Magnetresonanzuntersuchung minimiert werden, so dass eine unerwünschte Signalschwächung mittels der Positionierungsvorrichtung vorteilhaft verhindert ist.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass zumindest einer der Auflagebereiche zumindest ein Auflageelement aufweist, das ein flächiges textiles Gebilde umfasst. Mittels des flächigen textilen Gebildes des zumindest einen Auflageelements kann eine vorteilhafte Anpassung des zumindest einen Auflageelements an einen Patienten, insbesondere an eine Kontur und/oder eine Anatomie eines Beinbereichs des Patienten, erreicht werden. Zudem kann durch diese Ausgestaltung ein besonders dünnes und leichtes Auflageelement zur Lagerung und/oder Positionierung des Patienten bereitgestellt werden. In diesem Zusammenhang soll unter einem flächigen textilen Gebilde insbesondere ein Gewebe, wie beispielsweise ein Stoff und/oder ein Kunststoffgewebe, und/oder ein Geflecht und/oder ein Vliesstoff und/oder weitere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende flächige textile Gebilde verstanden werden.
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Darüber hinaus können die zumindest zwei Auflagebereiche ein gemeinsames Auflageelement aufweisen, das in einem mittleren Bereich zumindest eine Aussparung in einem Randbereich des Auflageelements aufweist. Mittels der zumindest einen Aussparung wird in einer Position, in der die beiden Auflagebereiche einen Winkel von kleiner 180° einschließen ein abgeflachter und insbesondere kantenfreier Übergang zwischen dem ersten Auflagebereich und dem zweiten Auflagebereich erreicht und damit ein hoher Liegekomfort für den Patienten erreicht. Die zumindest eine Aussparung ist hierzu besonders vorteilhaft in einem Übergangsbereich zwischen dem ersten Auflageebereich und den zweiten Auflagebereich angeordnet. Vorzugsweise weist hierzu das gemeinsame Auflageelement zwei Aussparungen auf, die an gegenüberliegenden Randbereichen angeordnet sind. Bevorzugt ist die Aussparung oder sind die Aussparungen halbkreisförmig ausgebildet.
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In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist zumindest einer der Auflagebereiche zumindest zwei seitlich angeordnete Leistenelemente auf, wobei die zumindest zwei Leistenelemente an unterschiedlichen Seiten des Auflagebereichs angeordnet sind und zwischen den zumindest zwei Leistenelementen ein Auflageelement angeordnet ist, wodurch eine vorteilhafte Stabilität der Positionierungsvorrichtung, insbesondere des Auflageelements der Positionierungsvorrichtung, erreicht werden kann. Die Leistenelemente können hierbei von Profilleistenelementen gebildet sein und/oder eine weitere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweisen.
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Besonders vorteilhaft weist die Auflageeinheit zumindest ein Stützelement auf, das zwischen den beiden Leistenelementen angeordnet ist, wodurch eine vorteilhafte Stabilisierung einer Position und/oder eines Abstands, insbesondere bei einer Belastung der Auflageeinheit, der beiden Leistenelemente zueinander erreicht werden kann. Das zumindest eine Stützelement umfasst bevorzugt eine Form einer Querstrebe, die zwischen den beiden Leistenelementen angeordnet ist. Vorzugsweise ist hierbei das Stützelement in eine Richtung einer Längserstreckung der Positionierungsvorrichtung in einem mittleren Bereich der Auflagebereiche angeordnet.
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Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Stützelement eine weiche Ummantelung aufweist, wodurch ein hoher Liegekomfort für den Patienten bei einer Positionierung und/oder Lagerung auf der Positionierungsvorrichtung erreicht werden kann. Besonders vorteilhaft ist hierzu das Stützelement an einer der Auflagefläche abgewandten Seite an zumindest einem der Auflagebereiche angeordnet, so dass eine Lagerung und/oder Positionierung des Patienten nicht behindert wird. In diesem Zusammenhang soll unter einer weichen Ummantelung insbesondere eine Ummantelung des Stützelements verstanden werden, die vorzugsweise eine elastische Verformbarkeit aufweist, so dass bei einer Lagerung des Patienten eine Gewichtskraft des Patienten in Form einer elastischen Verformung aufgenommen werden kann und nach einem Verlassen der Positionierungsvorrichtung durch den Patienten das Stützelement seine Ausgangsform wieder annimmt. Beispielsweise kann die weiche Ummantelung einen Schaumstoff umfassen und/oder weitere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Materialien.
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Weiterhin wird vorgeschlagen, dass jeder der Auflagebereiche zumindest ein Leistenelement aufweist, wobei die Leistenelemente der unterschiedlichen Auflagebereiche in eine Richtung einer Längserstreckung der Leistenelemente nacheinander an einer gleichen Seite der Auflageneinheit angeordnet sind. Es kann derart eine vorteilhafte Beweglichkeit und/oder Einstellbarkeit der einzelnen Auflagebereiche der Positionierungsvorrichtung zueinander und damit besonders einfach eine Anpassung der Positionierungsvorrichtung an eine Anatomie und/oder eine Beinposition des Patienten erreicht werden.
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Besonders vorteilhaft weist die Auflageeinheit zumindest eine Drehlagereinheit auf, wobei zumindest zwei der nacheinander angeordneten Leistenelemente mittels der Drehlagereinheit miteinander verbunden sind. Vorzugsweise umfasst die Drehlagereinheit ein Drehgelenk, so dass ebenfalls eine vorteilhafte Beweglichkeit und/oder Einstellbarkeit der einzelnen Auflagebereiche der Positionierungsvorrichtung zueinander und damit besonders einfach eine Anpassung der Positionierungsvorrichtung an eine Anatomie und/oder eine Beinposition des Patienten erreicht werden kann. Zudem können hierbei aufgrund der Verbindung mittels der Drehlagereinheit eine gleichzeitige Einstellung einer Position der zumindest zwei Auflagebereiche erreicht werden, so dass bei einer Einstellung einer Position des zumindest einen ersten Auflagebereichs auch gleichzeitig die Position der zumindest einen zweiten Auflagebereichs festgelegt ist und damit eine besonders kurze Positionierungszeit während einer Vorbereitung des Patienten für insbesondere eine medizinische Bildgebungsuntersuchung beansprucht wird.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weisen zumindest zwei der Leistenelemente jeweils einen Endbereich an einem dem jeweils anderen Leistenelement abgewandten Ende auf, wobei zu einer Einstellung einer Position des ersten Auflagebereichs bezüglich einer Position des zweiten Auflagebereichs ein Abstand zwischen den beiden Endbereichen der Leistenelemente einstellbar ist. Es kann derart konstruktiv einfach eine Auflageposition der zumindest zwei Auflagebereiche eingestellt werden, indem beispielsweise die beiden Auflagebereiche zusammen mit einer Liegefläche der Patientenlagerungsvorrichtung eine Dreiecksfläche umschließen. Je kürzer hierbei ein Abstand der Endbereiche der unterschiedlichen Leistenelemente zueinander ist, desto steiler ist hierbei ein Winkel zwischen den Auflagebereichen und einer Lagerungsfläche eines Liegentischs der Patientenlagerungsvorrichtung und/oder desto kleiner ist ein Winkel, den die beiden Auflagebereiche zueinander einschließen.
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Schließen die unterschiedlichen Leistenelemente bei einem maximalen Abstand ihrer Endbereiche einen Winkel von kleiner 180° ein, kann vorteilhaft eine kostengünstige Einstellung, beispielsweise mittels eines Seilzugs, einer Position der Auflagebereiche zueinander konstruktiv einfach erreicht werden. Zudem kann auch eine Behinderung, beispielsweise mittels Stützelementen, die an einer der Auflagefläche des Auflageelements abgewandten Seite der Auflagebereiche angeordnet sind, einer Lagerung und/oder Positionierung des Patienten vorteilhaft verhindert werden, da aufgrund des Winkels von kleiner 180° ein Zwischenraum zwischen den Auflagebereichen und einer Liegefläche einer Patientenlagerungsvorrichtung zur Verfügung steht und in diesem Zwischenraum vorzugsweise die Stützelemente an den Auflagebereichen angeordnet werden können.
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Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Auflageeinheit eine Einstelleinheit zu einer Einstellung einer Position des ersten Auflagebereichs bezüglich einer Position des zumindest einen zweiten Auflagebereichs aufweist, wobei die Einstelleinheit eine pneumatische Einstelleinheit und/oder eine elektrische Einstelleinheit und/oder eine mechanische Einstelleinheit und/oder eine hydraulische Einstelleinheit umfasst. Es kann derart eine besonders einfache Einstellung einer Lagerungsposition von insbesondere einem Beinbereich des Patienten erreicht werden und damit ein medizinisches Bedienpersonal, insbesondere ein Arzt usw., während eines Lagerungsvorgangs und/oder eines Positionierungsvorgangs eines Patienten auf einer Patientenlagerungsvorrichtung, insbesondere auf einem Liegentisch einer Patientenlagerungsvorrichtung, vorteilhaft unterstützt werden. Zudem kann eine vorteilhafte Reproduzierbarkeit der eingestellten Lagerungsposition von insbesondere einem Beinbereich des Patienten mittels der Einstelleinheit zusammen mit der Positionierungsvorrichtung erreicht werden. Die pneumatische Einstelleinheit kann beispielsweise einen pneumatischen Zylinder und/oder ein zumindest teilweise pneumatisch angetriebenes Einstellelement umfassen. Des Weiteren kann die hydraulische Einstelleinheit einen hydraulischen Zylinder umfassen. Die mechanische Einstelleinheit kann einen Seilzug und/oder weitere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende, mechanische Einstellelemente umfassen. Die elektrische Einstelleinheit kann beispielweise ein elektrisches Einstellelement umfassen.
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Eine konstruktiv einfache und Platz sparende Einstelleinheit innerhalb der Positionierungsvorrichtung kann vorteilhaft bereitgestellt werden, wenn die Einstelleinheit zumindest eine Seilzugeinheit umfasst. Zudem kann hierbei die Positionierungsvorrichtung besonders vorteilhaft für eine medizinische Bildgebungsuntersuchung, die eine Magnetresonanzuntersuchung mittels einer Magnetresonanzvorrichtung umfasst, verwendet werden, da eine unerwünschte Beeinträchtigung eines angelegten Magnetfelds mittels der mechanischen Einstelleinheit, insbesondere der Seilzugeinheit, verhindert werden kann. Vorzugsweise ist hierbei die mechanische Einstelleinheit, insbesondere die Seilzugeinheit, magnetresonanzkompatibel ausgebildet.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Einstelleinheit zumindest ein Arretierelement aufweist für eine Arretierung einer Position des ersten Auflagebereichs bezüglich einer Position des zweiten Auflagebereichs. Hierbei kann eine eingestellte Position des ersten Auflagebereichs und/oder des zweiten Einstellbereichs vorteilhaft gesichert werden, so dass beispielweise für unterschiedliche medizinische Bildgebungsuntersuchungen stets eine gleiche Untersuchungsposition des Patienten vorliegt. Das Arretierelement kann dabei zu einer Arretierung eine Rastverbindung und/oder eine Klemmverbindung mit zumindest einem Leistenelement der Positionierungsvorrichtung eingehen und/oder mit weiteren, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Einheiten oder Elementen der Positionierungsvorrichtung.
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Besonders vorteilhaft ist das Arretierelement in einer Richtung einer Längserstreckung des Arretierelements und in einer Rotationsrichtung um eine Längsachse des Arretierelements bewegbar innerhalb der Einstelleinheit angeordnet, wodurch eine einfache Sicherung und/oder Arretierung des Arretierelements erreicht werden kann. Zudem kann es auch vorgesehen sein, dass das Arretierelement zumindest teilweise einstückig mit einem Einstellelement und/oder einem Gleitlagerelement der Positionierungsvorrichtung ausgebildet ist.
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In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Befestigungseinheit zumindest ein Gleitlagerelement aufweist, wodurch eine einfache und direkte Befestigung der Positionierungsvorrichtung an einer Patientenlagerungsvorrichtung, insbesondere einem Liegentisch der Patientenlagerungsvorrichtung, erreicht werden kann. Besonders vorteilhaft jedoch weist die Befestigungseinheit hierzu zumindest zwei Gleitlagerelemente auf, so dass eine beidseitige Befestigung und damit eine besonders sichere Befestigung der Positionierungsvorrichtung an der Patientenlagerungsvorrichtung, insbesondere einem Liegentisch der Patientenlagerungsvorrichtung, erreicht werden kann. Das Gleitlagerelement ist bevorzugt korrespondierend zu einem Gleitlagerelement der Patientenlagerungsvorrichtung, insbesondere eines Liegentischs der Patientenlagerungsvorrichtung ausgebildet. Weist beispielsweise der Liegentisch ein Gleitlagerelement auf, das eine Gleitschiene mit einem L-förmigen Querschnitt umfasst, ist das zumindest eine Gleitlagerelement der Positionierungsvorrichtung ebenfalls L-förmig ausgebildet. Zudem kann durch eine L-förmige Ausbildung des zumindest einen Gleitlagerelements der Positionierungsvorrichtung eine einfache Sicherung der Positionierungsvorrichtung an der Patientenlagerungsvorrichtung gegen ein Herausfallen und/oder ein Herunterfallen der Positionierungsvorrichtung erreicht werden.
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Des Weiteren ist das zumindest eine Gleitlagerelement an einem der Endbereiche der Leistenelemente angeordnet, wodurch eine besonders kompakte Positionierungsvorrichtung bereitgestellt werden kann. Vorzugsweise umfasst die Befestigungsvorrichtung vier Gleitlagerelemente, wobei jeweils eines der Gleitlagerelemente an einem Endbereich eines der Leistenelemente angeordnet ist. Die Gleitlagerelemente sind dabei an den Endbereichen der Leistenelemente 205, 206 des ersten Auflagebereichs 202, die dem zweiten Auflagebereich 203 abgewandt sind, und an den Endbereichen der Leistenelemente 205, 206 des zweiten Auflagebereichs 203, die dem ersten Auflagebereich 202 abgewandt sind, angeordnet.
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Des Weiteren geht die Erfindung aus von einer Patientenlagerungsvorrichtung, die für eine Lagerung eines Patienten für eine medizinische Bildgebungsuntersuchung innerhalb einer medizinischen Bildgebungsvorrichtung ausgelegt ist, mit einem Liegentisch, der eine Lagerungsfläche zur Lagerung des Patienten umfasst, und einer Positionierungsvorrichtung, die zu einer unterstützenden Lagerung und/oder Positionierung eines Patienten auf der Patientenlagerungsvorrichtung ausgelegt ist, mit einer Auflageeinheit zur Auflage des Patienten und einer Befestigungseinheit, die zu einer Befestigung der Positionierungsvorrichtung an der Patientenlagerungsvorrichtung ausgelegt ist, wobei die Auflageeinheit zumindest zwei Auflagebereiche aufweist, wobei eine Position des ersten Auflagebereichs bezüglich einer Position des zumindest einen zweiten Auflagebereichs einstellbar ist. Derart kann ein Liegekomfort für einen Patienten auf der Patientenlagerungsvorrichtung vorteilhaft erhöht werden, indem mittels der Positionierungsvorrichtung eine Position der Auflagebereiche eingestellt werden kann. Des Weiteren kann derart eine Einstellung individuell an eine Anatomie des Patienten angepasst werden und damit ein Komfort des Patienten erhöht werden. Des Weiteren ist durch die Einstellmöglichkeit der Auflagebereiche eine vorteilhafte Reproduzierbarkeit der Einstellung möglich.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Patientenlagerungsvorrichtung wird vorgeschlagen, dass der Liegentisch zumindest ein Gleitlagerelement aufweist, das zu einem Gleitlagerelement der Positionierungsvorrichtung korrespondierend ausgebildet ist. Hierdurch kann eine einfache und direkte Befestigung der Positionierungsvorrichtung an der Patientenlagerungsvorrichtung, insbesondere dem Liegentisch der Patientenlagerungsvorrichtung, erreicht werden.
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Eine besonders einfache Einführung und/oder Befestigung der Positionierungsvorrichtung an dem Liegentisch kann erreicht werden, wenn das zumindest eine Gleitlagerelement des Liegentischs eine Gleitschiene umfasst. Vorzugsweise ist jeweils eine Gleitschiene an einem Randbereich an dem Liegentisch angeordnet, wobei die Gleitschiene hierbei in eine Richtung einer Längserstreckung des Liegentischs an dem Liegentisch angeordnet ist. Die Gleitschiene kann hierbei eine nutförmige Gleitschiene mit einem L-förmigen Querschnitt umfassen.
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Weiterhin umfasst die Erfindung eine medizinische Bildgebungsvorrichtung mit einer Patientenlagerungsvorrichtung, die für eine Lagerung eines Patienten für eine medizinische Bildgebungsuntersuchung innerhalb einer medizinischen Bildgebungsvorrichtung ausgelegt ist, mit einem Liegentisch, der eine Lagerungsfläche zur Lagerung des Patienten umfasst, und einer Positionierungsvorrichtung, die zu einer unterstützenden Lagerung und/oder Positionierung eines Patienten auf der Patientenlagerungsvorrichtung ausgelegt ist, mit einer Auflageeinheit zur Auflage des Patienten und einer Befestigungseinheit, die zu einer Befestigung der Positionierungsvorrichtung an der Patientenlagerungsvorrichtung ausgelegt ist, wobei die Auflageeinheit zumindest zwei Auflagebereiche aufweist, wobei eine Position des ersten Auflagebereichs bezüglich einer Position des zumindest einen zweiten Auflagebereichs einstellbar ist. Derart kann ein Liegekomfort für einen Patienten auf der Patientenlagerungsvorrichtung vorteilhaft erhöht werden, indem mittels der Positionierungsvorrichtung eine Position der Auflagebereiche eingestellt und/oder individuell an eine Anatomie des Patienten angepasst werden kann. Des Weiteren ist durch die Einstellmöglichkeit der Auflagebereiche eine vorteilhafte Reproduzierbarkeit der Einstellung möglich.
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Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel sowie anhand der Zeichnungen.
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Es zeigen:
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1 eine medizinische Bildgebungsvorrichtung mit einer Patientenlagerungsvorrichtung in einer schematischen Darstellung,
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2 eine Patientenlagerungsvorrichtung mit einer Positionierungsvorrichtung in einer schematischen Darstellung,
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3 eine schematische Darstellung der Patientenlagerungsvorrichtung mit der Positionierungsvorrichtung in einer weiteren Lagerungsposition und
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4 eine Rückansicht der Patientenlagerungsvorrichtung mit der Positionierungsvorrichtung in der weiteren Lagerungsposition.
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In 1 ist eine erfindungsgemäße medizinische Bildgebungsvorrichtung schematisch dargestellt, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel von einer Magnetresonanzvorrichtung 10 gebildet ist. Alternativ hierzu kann die medizinische Bildgebungsvorrichtung auch eine Computertomographievorrichtung, eine PET-Vorrichtung, einen C-Bogenvorrichtung und/oder weitere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausbildungen einer medizinischen Bildgebungsvorrichtung umfassen.
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Die Magnetresonanzvorrichtung 10 umfasst eine Magneteinheit 11 mit einem Hauptmagneten 12 zu einem Erzeugen eines starken und insbesondere konstanten Hauptmagnetfelds 13. Zudem weist die Magnetresonanzvorrichtung 10 einen Patientenaufnahmebereich 14 auf zu einer Aufnahme eines Patienten 15. Der Patientenaufnahmebereich 14 im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist zylinderförmig ausgebildet und in einer Umfangsrichtung von der Magneteinheit 11 zylinderförmig umgeben. Grundsätzlich ist jedoch eine davon abweichende Ausbildung des Patientenaufnahmebereichs 14 jederzeit denkbar. Der Patient 15 kann mittels einer Patientenlagerungsvorrichtung 100 der Magnetresonanzvorrichtung in den Patientenaufnahmebereich 14 geschoben werden.
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Die Magneteinheit 11 weist weiterhin eine Gradientenspuleneinheit 16 zu einer Erzeugung von Magnetfeldgradienten auf, die für eine Ortskodierung während einer Bildgebung verwendet werden. Die Gradientenspuleneinheit 16 wird mittels einer Gradientensteuereinheit 17 der Magnetresonanzvorrichtung 10 gesteuert. Die Magneteinheit 11 umfasst weiterhin eine Hochfrequenzantenneneinheit 18 und eine Hochfrequenzantennensteuereinheit 19 zu einer Anregung einer Polarisation, die sich in dem von dem Hauptmagneten 12 erzeugten Hauptmagnetfeld 13 einstellt. Die Hochfrequenzantenneneinheit 18 wird von der Hochfrequenzantennensteuereinheit 19 gesteuert und strahlt hochfrequente Magnetresonanzsequenzen in einen Untersuchungsraum, der im Wesentlichen von dem Patientenaufnahmebereich 14 gebildet ist, ein.
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Zu einer Steuerung des Hauptmagneten 12 der Gradientensteuereinheit 17 und zur Steuerung der Hochfrequenzantennensteuereinheit 19 weist die Magnetresonanzvorrichtung 10 eine von einer Recheneinheit gebildete Steuereinheit 20 auf. Die Steuereinheit 20 steuert zentral die Magnetresonanzvorrichtung 10, wie beispielsweise das Durchführen einer vorbestimmten bildgebenden Gradientenechosequenz. Zudem umfasst die Steuereinheit 20 eine nicht näher dargestellte Auswerteeinheit zu einer Auswertung von Bilddaten. Steuerinformationen wie beispielsweise Bildgebungsparameter, sowie rekonstruierte Magnetresonanzbilder können auf einer Anzeigeeinheit 21, beispielsweise auf zumindest einem Monitor, der Magnetresonanzvorrichtung 10 für einen Bediener angezeigt werden. Zudem weist die Magnetresonanzvorrichtung 10 eine Eingabeeinheit 22 auf, mittels der Informationen und/oder Parameter während eines Messvorgangs von einem Bediener eingegeben werden können.
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Die Patientenlagerungsvorrichtung 100 weist zu einer Lagerung und/oder einer Positionierung des Patienten 15 einen Liegentisch 101 mit einer Lagerungsfläche 102 auf. Der Liegentisch 101 ist bewegbar gelagert, so dass ein Patient 15 mittels des Liegentischs 101 in den Patientenaufnahmebereichs 14 der Magnetresonanzvorrichtung 10 eingeführt werden kann. Zudem weist die Patientenlagerungsvorrichtung 100 eine Basiseinheit 103, wobei der Liegentisch 101 bezüglich der Basiseinheit 103 bewegbar gelagert ist. Hierzu weist die Patientenlagerungsvorrichtung 100 eine nicht näher dargestellte Gleitlagereinheit auf für eine bewegbare Lagerung des Liegentischs 101 bezüglich der Basiseinheit 103. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Basiseinheit 103 innerhalb eines den Patientenaufnahmebereich 14 umgebenden Gehäuses der Magneteinheit 11 integriert.
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Die Patientenlagerungsvorrichtung 100 umfasst zudem eine innerhalb des Liegentischs 101 integrierte Hochfrequenzantennenempfangseinheit 106, die zu einer Erfassung von Magnetresonanzsignalen während einer Magnetresonanzuntersuchung an einem Patienten 15 ausgelegt ist.
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Des Weiteren umfasst die Patientenlagerungsvorrichtung 100 eine erfindungsgemäße Positionierungsvorrichtung 200, die zu einer unterstützenden Lagerung und/oder Positionierung des Patienten 15 auf der Patientenlagerungsvorrichtung 100 ausgelegt ist. Hierzu ist die Positionierungsvorrichtung 200 auf dem Liegentisch 101, insbesondere auf der Lagerungsfläche 102 des Liegentischs 101, angeordnet. In den 2 bis 4 ist der Liegentisch 101 der Patientenlagerungsvorrichtung 100 zusammen mit der Positionierungsvorrichtung 200 näher dargestellt.
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Die Positionierungsvorrichtung 200 umfasst eine Auflageeinheit 201, die zur Auflage des Patienten 15 ausgelegt ist. Die Auflageeinheit 201 umfasst im vorliegenden Ausführungsbeispiel zwei Auflagebereiche 202, 203, die insbesondere zur Auflage von Beinen des Patienten 15 ausgelegt sind. Hierzu ist die Positionierungsvorrichtung 200 in einem Beinbereich der Lagerungsfläche 102 des Liegentischs 101 angeordnet (2 bis 4). Grundsätzlich kann die Auflageeinheit 201 der Positionierungsvorrichtung 200 auch mehr als zwei Auflagebereiche 202, 203 umfassen.
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Die beiden Auflagebereiche 202, 203 umfassen ein gemeinsames Auflageelement 204, das vorliegend ein flächiges textiles Gebilde umfasst. Das flächige textile Gebilde kann ein Gewebe und/oder ein Geflecht und/oder ein Gewirke usw. umfassen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst das gemeinsame Auflageelement ein von einem Stoff oder einem Tuch gebildetes Gewebe. Das gemeinsame Auflageelement 204 weist zudem eine maximale Dicke von 1 cm, bevorzugt von 5 mm, vorteilhafterweise von 2,5 mm und besonders vorteilhaft von 1 mm auf, so dass ein möglichst stufenloser Übergang zwischen dem Liegentisch 101, insbesondere der Lagerungsfläche 102 des Liegentischs 101, und dem Auflageelement 204 vorhanden ist (2 bis 4). Aufgrund der dünnen Ausbildung des Auflageelements 204 kann zudem ein Abstand des Patienten 15 zu der innerhalb des Liegentischs 101 integrierte Hochfrequenzantennenempfangseinheit 106 für eine Magnetresonanzuntersuchung minimiert werden, so dass eine unerwünschte Signalschwächung mittels der Positionierungsvorrichtung 200 vorteilhaft verhindert ist.
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Die Auflageeinheit 201 der Positionierungsvorrichtung 200, insbesondere die beiden Auflagebereiche 202, 203, weisen jeweils zwei Leistenelemente 205, 206 auf, die an Randbereichen 207 an gegenüberliegenden Seiten der Auflagebereiche 202, 206 angeordnet sind. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Leistenelemente 205, 206 von Profilleisten gebildet. Zwischen den beiden Leistenelementen 205, 206 eines jeweiligen Auflagebereichs 202, 203 ist das Auflageelement 204 angeordnet, wobei das Auflageelement 204 an den Leistenelementen 205, 206 befestigt ist (2 bis 4).
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Zudem umfasst die Auflageeinheit 201 zwei Stützelemente 208, wobei jeder Auflagebereich 202, 203 hierbei ein Stützelement 208 umfasst (4). Zwischen den beiden Leistenelementen 205, 206 jeweils eines der Auflagebereiche 202, 203 ist das Stützelement 208 angeordnet, so dass stets ein Abstand zwischen den beiden Leistenelementen 205, 206 auch bei unterschiedlichen Positionen der Auflagebereiche 202, 203 zueinander und/oder bei unterschiedlicher Belastung, beispielsweise durch einen Patienten 15, gleich bleibt. Die Stützelemente 208 sind jeweils an einer einer Lagerungsfläche 209 des Auflageelements 204 abgewandten Seite des Auflageelements 204 zwischen den beiden Leistenelementen 205, 206 der Auflagebereiche 202, 203 angeordnet.
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Die einzelnen Stützelemente 208 weisen zudem eine weiche Ummantelung auf. Die weiche Ummantelung kann beispielweise eine einen Schaumstoff umfassende Ummantelung und/oder weitere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Materialien aufweisen. Vorzugsweise ist die Ummantelung des Stützelements 208 magnetresonanzkompatibel ausgebildet.
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Zur Erhöhung eines Komforts des Patienten 15 während einer medizinischen Bildgebungsuntersuchung sind die zwei Auflagebereiche 202, 203 zueinander einstellbar ausgebildet. Hierzu ist eine Position des ersten Auflagebereichs 202 bezüglich einer Position des zweiten Auflagebereichs 203 einstellbar. Jeweils ein Leistenelement 205, 206 des ersten Auflagebereichs 202 und des zweiten Auflagebereichs 203 sind an einer gleichen Seite der Auflageeinheit 201 angeordnet, wobei hierbei die beiden Leistenelemente 205, 206 in eine Richtung einer Längserstreckung 210 der Leistenelemente 205, 206 nacheinander angeordnet sind. Die beiden nacheinander angeordneten Leistenelemente 205, 206 sind mittels einer Drehlagereinheit 211 der Auflageeinheit 201 miteinander verbunden, wobei die Auflageeinheit 201 hierzu zwei Drehlagereinheiten 211 aufweist. Die Drehlagereinheiten 211 sind zwischen jeweils einem Leistenelement 205, 206 des ersten Auflagebereichs 202 und einem Leistenelement 205, 206 des zweiten Auflagebereichs 203 angeordnet und umfassen ein Drehgelenk. Jeweils eine Drehlagereinheit 211 ist in einem Endbereich des Leistenelements 205, 206 des ersten Auflagebereichs 202, der dem zweiten Auflagebereich 203 zugewandt ist, und in einem Endbereich des Leistenelements 205, 206 des zweiten Auflagebereichs 203, der dem ersten Auflagebereich 202 zugewandt ist, angeordnet (2 bis 4).
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In Richtung einer Längserstreckung 212 der Auflageeinheit 201 weist das Auflageelement 204 in einem mittleren Bereich zwei Aussparungen 213 auf. Die beiden Aussparungen 213 sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel halbkreisförmig ausgebildet und in einem Randbereich 207 des Auflageelements 204 angeordnet. Die Aussparungen 213 sind dabei in einem Bereich der Auflageeinheit 201 angeordnet, in dem die Drehlagereinheiten 211 angeordnet sind.
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Des Weiteren weist die Positionierungsvorrichtung 200 eine Befestigungseinheit 214 auf, die zu einer Befestigung der Positionierungsvorrichtung 200 an der Patientenlagerungsvorrichtung 100 ausgelegt ist. Die Befestigungseinheit 214 weist zumindest ein Gleitlagerelement 215 zur zumindest teilweisen bewegbaren Lagerung der Positionierungsvorrichtung 200 an dem Liegentisch 101, insbesondere an der Lagerungsfläche 102 des Liegentischs 102, auf. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Befestigungseinheit 214 vier Gleitlagerelemente 215 auf, die an jeweils einem der Leistenelemente 205, 206 angeordnet sind. Hierbei sind die Gleitlagerelemente 215 an jeweils einem Endbereich der Leistenelemente 205, 206 angeordnet, wobei der Endbereich der Leistenelemente 205, 206 in Richtung der Längserstreckung 210 der Leistenelemente 205, 206 jeweils dem die Drehlagereinheit 211 umfassenden Endbereichen der Leistenelemente 205, 206 abgewandt an den Leistenelementen 205, 206 angeordnet ist.
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Mittels der Gleitlagerelemente 215 wird die Positionierungsvorrichtung 200 in Gleitlagerelemente 104 des Liegentischs 101 eingeführt, wobei die Gleitlagerelemente 215 der Positionierungsvorrichtung 200 korrespondierend zu den Gleitlagerelementen 104 des Liegentischs 101 ausgebildet sind. Die Gleitlagerelemente 104 des Liegentischs 101 sind vorliegend von zwei Gleitschienen gebildet, die nutförmig mit einem L-förmigen Querschnitt ausgebildet sind. Die Gleitschienen erstrecken sich in eine Richtung einer Längserstreckung des Liegentischs 101 und sind zudem in jeweils einem Randbereich 105 der Lagerungsfläche 102 des Liegentischs 101 angeordnet. Die Gleitlagerelemente 215 der Positionierungsvorrichtung 200 umfassen zudem L-förmige Stege, so dass ein vorteilhaftes Gleiten und zudem eine Sicherung gegen ein Herausfallen der Positionierungsvorrichtung 200 mittels der Befestigungseinheit 214 gegeben ist (2).
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Die Gleitlagerelemente 215 an jeweils einem gleichen Endbereich der Auflageeinheit 201 sind mittels einer nicht näher dargestellten Achse miteinander verbunden. Zudem sind die einzelnen Gleitlagerelemente 215 mittels jeweils einer Drehlagereinheit an den Leistenelementen 205, 206 gelagert, so dass eine Einstellung eine Neigung der einzelnen Auflagebereiche 202, 203 in einer an dem Liegentisch 101 gelagerten Position der Positionierungsvorrichtung 200 möglich ist. Die Befestigungseinheit 214 weist zudem ein nicht näher dargestelltes Fixierelement auf, das bevorzugt an einem der Gleitlagerelemente 215 angeordnet ist und mit dem eine Position der Positionierungsvorrichtung 200 bezüglich der Patientenlagerungsvorrichtung 100, insbesondere bezüglich des Liegentischs 101 der Patientenlagerungsvorrichtung 100, fixiert wird.
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Mittels der Drehlagereinheiten 211 und der Gleitlagerelemente 215 ist eine Position des ersten Auflagebereichs 202 bezüglich einer Position des zweiten Auflagebereichs 203 sowie die Positionen der ersten und zweiten Auflagebereiche 202, 203 bezüglich des Liegentischs 101 der Patientenlagerungsvorrichtung 100 einstellbar. Hierzu wird mittels der Drehlagereinheiten 211 und der Gleitlagerelemente 215 ein Winkel zwischen den beiden Auflagebereichen 202, 203 eingestellt. Je kleiner hierbei der Winkel ist, den die beiden Auflagebereiche 202, 203 miteinander einschließen, desto kleiner ist hierbei ein Abstand der Endbereiche der Leistenelemente 205, 206, die mittels der Gleitlagerelemente 215 an dem Liegentisch 101 gelagert sind. Von dem Abstand der Endbereiche der Leistenelemente 205, 206, die mittels der Gleitlagerelemente 215 an dem Liegentisch 101 gelagert sind, hängt auch ein Winkel, den die Lagerungsfläche 102 des Liegentischs 101 mit der Lagerungsfläche 209 der Auflagenbereiche 202, 203 einschließt ab. Je kleiner der Abstand der Endbereiche der Leistenelemente 205, 206, die mittels der Gleitlagerelemente 215 an dem Liegentisch 101 gelagert sind, desto kleiner auch der Winkel, den die Lagerungsfläche 102 des Liegentischs 101 mit der Lagerungsfläche 209 der Auflagenbereiche 202, 203 einschließt.
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In einer Position der Positionierungsvorrichtung 200, die eine Anwinkelung der Beine des Patienten 15 und/oder die eine Hochstellung der Beine des Patienten 15 unterstützt, bilden die beiden Auflagebereiche 202, 203 einen Winkel zueinander, der bevorzugt kleiner ist als 170°. In dieser Position bewirken die Aussparungen des Auflageelements 204, dass ein Übergang zwischen dem ersten Auflagebereich 202 und dem zweiten Auflagebereich 203 abgeflacht und kantenfrei ist, so dass eine für den Patienten angenehme und/oder komfortable Lagerung und/oder Positionierung erreicht wird.
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Zur Einstellung der Position des ersten Auflagebereichs 202 bezüglich einer Position des zweiten Auflagebereichs 203 weist die Auflageeinheit 201 zudem eine Einstelleinheit 216 auf. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst die Einstelleinheit 216 eine mechanische Einstelleinheit 216 mit einer Seilzugeinheit 217 (2). Hierzu sind an den Endbereichen der Leistenelemente 205, 206 des ersten Auflagebereichs 202, die dem zweiten Auflagebereich 203 abgewandt sind, und an den Endbereichen der Leistenelemente 205, 206 des zweiten Auflagebereichs 203, die dem ersten Auflagebereich 202 abgewandt sind, jeweils ein zylinderförmiges Einstellelement 218 angeordnet, dass sich an einer dem Auflageelement 204 abgewandten Seite der Leistenelemente 205, 206 von diesen wegerstreckt. Eines der zylinderförmigen Einstellelemente 218 an jeder Seite der Positionierungsvorrichtung 200 ist zudem drehbar an den Leistenelementen 205, 206 gelagert. Die beiden zylinderförmigen Einstellelemente 218 sind mittels eines Seils miteinander verbunden, wobei durch Drehung des drehbar gelagerten, zylinderförmigen Einstellelements 218 das Seil auf das Einstellelement 218 zumindest teilweise aufgerollt werden kann und damit ein Abstand zwischen den beiden zylinderförmigen Einstellelementen 218 und damit auch zwischen den beiden Endbereichen der Leistenelemente 205, 206 eingestellt werden kann (3 und 4).
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In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung kann die Einstelleinheit 216 eine pneumatische Einstelleinheit 216 und/oder eine elektrische Einstelleinheit 216 und/oder eine hydraulische Einstelleinheit 216 eine alternative Ausgestaltung einer mechanischen Einstelleinheit 216 umfassen. Die pneumatische Einstelleinheit 216 kann beispielsweise einen pneumatischen Zylinder und/oder ein pneumatisch betriebenes Einstellelement, wie beispielweise einen Einstellarm, aufweisen. Die hydraulische Einstelleinheit 216 kann beispielweise einen hydraulischen Zylinder umfassen. Die elektrische Einstelleinheit 216 kann beispielweise ein elektrisch betriebenes Einstellelement umfassen. Zudem ist es auch denkbar, dass in einer alternativen Ausgestaltung der mechanischen Einstelleinheit 216 diese zwei Seilzugeinheiten 217, die an nur unterschiedlichen Seiten der Positionierungsvorrichtung 200 angeordnet ist, aufweist. Eine pneumatische Einstelleinheit und/oder eine elektrische Einstelleinheit und/oder eine hydraulische Einstelleinheit könnte hierbei in einem Bereich der Drehlagereinheit 211 und/oder an den Leistenelementen 205, 206 angeordnet sein.
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Zur Einstellung einer Position des ersten Auflagebereichs 202 bezüglich einer Position des zweiten Auflagebereichs 203 auf dem Liegentisch 101 wird mittels der Seilzugeinheiten 217 ein Abstand zwischen den Endbereichen der Leistenelemente 205, 206 des ersten Auflagebereichs 202, die dem zweiten Auflagebereich 203 abgewandt sind, und an den Endbereichen der Leistenelemente 205, 206 des zweiten Auflagebereichs 203, die dem ersten Auflagebereich 202 abgewandt sind, eingestellt. In einer Position mit einem maximalen Abstand dieser Endbereiche der Leistenelemente 205, 206 zueinander weist der erste Auflagebereich 202 mit dem zweiten Auflagebereich 203 einen Winkel von kleiner 180° auf, bevorzugt weisen die beiden Auflagebereiche 202, 203 einen Winkel von ca. 170° auf, so dass die Stützelemente 208 eine Lagerung und/oder Positionierung des Patienten 15 nicht behindern.
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Befinden sich die Endbereiche der Leistenelemente 205, 206 in einer Position mit einem maximalen Abstand zueinander, so kann durch Drehen eines der zylinderförmigen Einstellelemente 218 der Einstelleinheit 216 der Abstand zwischen den Endbereichen der Leistenelemente 205, 206 nur verkürzt werden. Befinden sich die Endbereiche der Leistenelemente 205, 206 in einer Position mit einem Abstand zueinander, der nicht der nicht dem maximalen Abstand entspricht, so kann durch Drehen eines der zylinderförmigen Einstellelemente 218 der Einstelleinheit 216 der Abstand zwischen den Endbereichen der Leistenelemente 205, 206 sowohl verkürzt als auch vergrößert werden, was jedoch abhängig ist von einer Drehrichtung.
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Zu einer Sicherung und/oder Arretierung einer eingestellten Position des ersten Auflagebereichs 202 bezüglich einer Position des zweiten Auflagebereichs 203 weist die Einstelleinheit 216 ein Arretierelement 219 auf. Das Arretierelement 219 ist an dem drehbar gelagerten, zylinderförmigen Einstellelement 218 angeordnet und zumindest teilweise einstückig mit diesem ausgebildet. Hierdurch ist das Arretierelement 219 in einer Rotationsrichtung um eine Längsachse des Arretierelements 219 und damit auch um eine Längsachse des zylinderförmig ausgebildeten Einstellelements 218 drehbar gelagert. Zudem ist das Arretierelement 219 in eine Richtung seiner Längserstreckung bewegbar bezüglich des Leistenelements 205, 206 gelagert.
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Zur Sicherung und/oder Arretierung weist das Arretierelement 219 beispielsweise eine viereckige Querschnittsfläche auf, so dass durch ein Drehen des Arretierelements 219 diese mit dem Leistenelement 205, 206 verklemmt. Zudem sind weitere Ausgestaltungen des Arretierelements 219 jederzeit denkbar, bei denen einen Klemmverbindung und/oder eine Rastverbindung zwischen dem Arretierelement 219 und den Leistenelementelementen 205, 206 erfolgt.
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Für den Einsatz der Positionierungsvorrichtung 200 zusammen mit der Magnetresonanzvorrichtung 10 ist die Positionierungsvorrichtung 200 magnetresonanzkompatibel ausgebildet.
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Die dargestellte Patientenlagerungsvorrichtung 100 und die dargestellte Magnetresonanzvorrichtung 10 können selbstverständlich weitere Komponenten umfassen, die Patientenlagerungsvorrichtungen und Magnetresonanzvorrichtungen gewöhnlich aufweisen. Eine allgemeine Funktionsweise einer Magnetresonanzvorrichtung und Patientenlagerungsvorrichtung ist zudem dem Fachmann bekannt, so dass auf eine detaillierte Beschreibung der allgemeinen Komponenten verzichtet wird.
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Obwohl die Erfindung im Detail durch das bevorzugte Ausführungsbeispiel näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.