DE102014004591A1 - Fahrzeugfrontstruktur - Google Patents

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Abstract

Bereitgestellt wird eine Fahrzeugfrontstruktur, mit der Schwingungen an einem Fügeabschnitt zwischen einem fahrzeugvorderseitigen vorderen Endabschnitt eines Bodentunnelblechs und einem unteren Endabschnitt einer Spritzwand wirksam gedämpft werden können. Bei einer Fahrzeugfrontstruktur, bei der ein vorderer Endabschnitt 5A eines Bodentunnelblechs 5 und ein unterer Endabschnitt 3a einer Spritzwand 3 aneinandergefügt sind, ist eine Fügefläche des vorderen Endabschnitts 5A des Bodentunnelblechs 5 entlang einer Fläche des unteren Endabschnitts 3a der Spritzwand 3 zu einer Bogenform ausgebildet und ist ferner derart gebildet, dass sie von einem unteren Flächenabschnitt 5b zu einem oberen Flächenabschnitt 5c eines vorderen Endabschnitts 5A ein Höhenmaß L aufweist, das zu dessen spitz zulaufendem Ende hin abnimmt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeugfrontstruktur, bei der ein vorderer Endabschnitt eines Bodentunnelblechs mit einem unteren Endabschnitt einer Spritzwand verbunden ist, und insbesondere eine Fahrzeugfront, mit der Schwingungen, die auf eine Fügefläche zwischen der Spritzwand und dem Bodentunnelblech einwirken, effektiv gedämpft werden können.
  • Wie in 9 dargestellt, sind eine Spritzwand 103, welche einen Motorraum 101 von einem Fahrzeuginnenraum 102 trennt, und ein Bodentunnel 104, der sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckend bei einem FF-Fahrzeug (Frontantrieb/Motor vorneliegend) zur Durchführung eines Abgasrohrs und bei einem FR Fahrzeug zur Durchführung einer Gelenkwelle (Frontantrieb/Motor hintenliegend) in der Fahrzeugmitte angeordnet ist, vorgesehen. Zum anderen ist ein Fahrzeug bekannt, bei dem in Fahrzeugquerrichtung zur Verstärkung der Spritzwand 103 ein Spritzwandquerträger 105 mit im Wesentlichen C-förmigem Querschnitt vorhanden ist.
  • Bei einem solchen Fahrzeug ist ein unterer Endabschnitt 103a der Spritzwand 103 mit einem oberen Endflanschabschnitt 105a des Spritzwandquerträgers 105 verbunden und ein vorderer Endabschnitt 104a des Bodentunnels 104 ist mit einem unteren Endflanschabschnitt 105b des Spritzwandquerträgers 105 verbunden.
    • Patentliteratur 1: Japanische Offenlegungsschrift Nr. 2008-247346
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Da ein Fahrzeug Schwingungen ausgesetzt ist, die während der Fahrt von der Fahrbahndecke und dem Motor etc. übertragen werden, ist eine Dämpfung der Schwingungen notwendig. Da ein übliches Blech (Blechtafel), das für herkömmliche Fahrzeugstrukturen verwendet wird, wesentlich eher Schwingungen ausgesetzt ist, die senkrecht zu seiner Oberfläche einwirken, müssen derartige Schwingungen senkrecht zur Blechoberfläche gedämpft werden, was zu einem ernsthaften Problem an einem Fügeabschnitt zwischen derartigen Blechen führt.
  • Bei einem herkömmlichen, in 9 dargestellten Fahrzeug ist dahingehend ein Problem vorhanden, dass der Spritzwandquerträger 105 und der untere Endabschnitt 103a der Spritzwand 103 in Fahrzeuglängsrichtung (Pfeil B in der Figur) drehbewegt werden, wenn Schwingungen in Vertikalrichtung (Pfeil A in der Figur) auf den Bodentunnel 104 einwirken, und dadurch werden die an dem Bodentunnel 104 erzeugte Schwingungen unverändert auf die Spritzwand 103 übertragen. Darüber hinaus existiert eine bei üblichen Fahrzeugen häufig beobachtbare Schwachstelle, dahingehend, dass im Falle einer Ausgestaltung bei der der vordere Endabschnitt 104a des Bodentunnels 104 gegen die Spritzwand 103 anschlägt, der Bodentunnel 104 tendenziell an seinem gebogenen Abschnitt 104b zerbricht und die auf und ab verlaufenden Schwingungen nicht verhindern kann.
  • Da bei einem herkömmlichen Fahrzeug die Fläche der sich in Höhenrichtung des Fahrzeugs erstreckenden Spritzwand 103 und die Gegenfläche (Fügefläche) des sich in Horizontalrichtung des Fahrzeugs erstreckenden Bodenblechs nahezu senkrecht zueinander stehen, wird die durch Schwingungen bedingte Last sich wahrscheinlich konzentrieren und daher sind Maßnahmen gegen Schwingungen in diesem Abschnitt wichtig.
  • Das in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 2008-247346 beschriebene Fahrzeug ist ferner so ausgestaltet, dass ein Zentralträger als ein Verstärkungselement für einen Bodentunnel eingesetzt wird und ein vorderer Endabschnitt des Zentralträgers ist mit dem hinteren Endabschnitt eines Stützblechs eines anderen Bauteils verbunden und darüber hinaus ist das spitz zulaufende Ende des Stützblechs mit einer Spritzwand und einem Spritzwandquerträger verbunden. Dieses Stützblech, das als eine sogenannte Stützstrebe [prop bar] zwischen dem Bodentunnel (und einem Bodenblech) und der Spritzwand vorgesehen ist, ist mit einem gebogenen Abschnitt ausgebildet, der sich bei einem starken Stoß leichter verbiegt, um den Stoß zu absorbieren. Aus diesem Grund besteht eine Schwachstelle darin, dass der gebogene Abschnitt einen Anfangspunkt für einen Schwingungsbruch bildet.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die oben beschriebenen Probleme zu lösen und eine Fahrzeugfront bereitzustellen, mit der Schwingungen an einem Fügeabschnitt, an dem ein vorderer Endabschnitt eines Bodentunnelblechs mit einem unteren Endabschnitt einer Spritzwand verbunden ist, wirksam gedämpft werden können.
  • Um das oben beschriebene Problem des Stands der Technik zu lösen, ist die vorliegende Erfindung so ausgestaltet, dass bei einer Fahrzeugfrontstruktur, bei der ein vorderer Endabschnitt eines Bodentunnelblechs mit einem unteren Endabschnitt einer Spritzwand verbunden ist, eine Fügefläche des vorderen Endabschnitts des Bodentunnelblechs entlang einer Fläche des unteren Endabschnitts der Spritzwand zu einer Bogenform ausgebildet ist und ferner derart gebildet ist, dass sie von einem unteren Flächenabschnitt zu einem oberen Flächenabschnitt ein Höhenmaß aufweist, das zu einem spitz zulaufenden Ende des vorderen Endabschnitts hin allmählich abnimmt.
  • Die vorliegende Erfindung ist darüber hinaus so ausgestaltet, dass ein oberer und ein unterer Flanschabschnitt eines Spritzwandquerträgers zur Bildung einer dreilagigen Anordnung und zur Bildung eines geschlossenen Querschnitts durch die Spritzwand und den Spritzwandquerträger an Stellen, die einer Fügefläche zwischen der Spritzwand und dem vorderen Endabschnitt 5A des Bodentunnelblechs entsprechen, mit einer motorraumseitigen Fläche der Spritzwand verbunden sind.
  • Weiterhin ist die vorliegende Erfindung so ausgestaltet, dass der Spritzwandquerträger an der motorraumseitigen Fläche der Spritzwand in Fahrzeugquerrichtung angeordnet ist und mit Höhenänderungsabschnitten versehen ist, deren Höhe in Vertikalrichtung des Fahrzeugs sich von einer Zwischenposition der Spritzwand in Fahrzeugquerrichtung zu Seitenabschnitten hin ändert.
  • Die vorliegende Erfindung ist außerdem so ausgestaltet, dass ein vorderer Endabschnitts eines Bodenblechs, der mit dem unteren Flächenabschnitt des vorderen Endabschnitts 5A des Bodentunnelblechs verbunden ist, und der untere Endabschnitt der Spritzwand zu einer Bogenform ausgebildet und miteinander verbunden sind.
  • Die vorliegende Erfindung ist ferner so ausgestaltet, dass Flanschabschnitte an beiden Seiten von unteren Endabschnitten des vorderen Endabschnitts des Bodentunnelblechs zwischen Fügestellen des Bodenblechs mit der Spritzwand gehalten sind.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung können die folgenden vorteilhaften Wirkungen erzielt werden.
  • Bei der Fahrzeugfrontstruktur gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Fügefläche des vorderen Endabschnitts des Bodentunnelblechs entlang einer Fläche des unteren Endabschnitts einer Spritzwand zu einer Bogenform ausgebildet und derart gebildet, dass sie von einem unteren Flächenabschnitt zu einem oberen Flächenabschnitt ein Höhenmaß aufweist, das zu ihrem spitz zulaufenden Ende hin abnimmt. Da infolgedessen die auf den vorderen Endabschnitt des Bodentunnelblechs einwirkenden Schwingungen in Fahrzeug-Vertikalrichtung an dem Fügeflächenabschnitt mit der Spritzwand senkrecht zu der Spritzwandfläche (Scherrichtung) aufgenommen und absorbiert werden, die Schwingungen also unter Vermeidung der Lastkonzentration in einer Ebene aufgenommen und absorbiert werden, wird eine Möglichkeit geschaffen, einen vorteilhafter Effekt dahingehend zu erzielen, dass die Schwingungsausbreitung gedämpft wird. Da die auf die Spritzwand einwirkenden Schwingungen in Fahrzeuglängsrichtung ohne Lastkonzentration am vorderen Endabschnitt des Bodentunnelblechs gleichmäßig in der Flächenrichtung des Bodentunnelblechs übertragen werden können, kann darüber hinaus ein vorteilhafter Effekt dahingehend erzielt werden, dass die Schwingungsausbreitung gedämpft wird. Da das Höhenmaß in Richtung des oberen Flächenabschnitts des vorderen Endabschnitts des Bodentunnelblechs zu dessen spitz zulaufendem Ende hin allmählich abnimmt, kann die von dem oberen Flächenabschnitt aufgenommene Last darüber hinaus ohne eine Lastkonzentration zu verursachen gleichmäßig verteilt in den unteren Flächenabschnitt und die Spritzwand eingeleitet werden, und die Verstärkungswirkung kann erhöht werden.
  • Da bei der Fahrzeugfrontstruktur gemäß der vorliegenden Erfindung ein oberer und ein unterer Flanschabschnitt eines Spritzwandquerträgers an Stellen, die einer Fügefläche zwischen der Spritzwand und dem vorderen Endabschnitt des Bodentunnelblechs entsprechen, zur Bildung einer dreilagigen Anordnung – so dass durch die Spritzwand und den Spritzwandquerträger ein geschlossener Querschnitt entsteht – mit einer motorraumseitigen Fläche der Spritzwand verbunden sind, wird durch die Struktur mit geschlossenem Querschnitt eine Möglichkeit geschaffen, die Festigkeit des Fügeabschnitts zwischen der Spritzwand und dem vorderen Endabschnitt des Bodentunnelblechs und insbesondere die Festigkeit in der zur Spritzwandfläche senkrechten Richtung zu erhöhen. Hierdurch wird verhindert, dass der Spritzwandquerträger bedingt durch Auf- und Ab-Schwingungen des vorderen Endabschnitts des Bodentunnelblechs drehbewegt wird, wodurch in dem Fügeabschnitt eine Schwingungsdämpfung erreicht wird.
  • Da die Fahrzeugfrontstruktur gemäß der vorliegenden Erfindung so ausgestaltet ist, dass der Spritzwandquerträger an der motorraumseitigen Fläche der Spritzwand in Fahrzeugquerrichtung angeordnet ist und mit einem Höhenänderungsabschnitt versehen ist, dessen Höhe in Vertikalrichtung sich von einer Zwischenposition der Spritzwand in Fahrzeugquerrichtung zu einem Seitenabschnitt hin ändert, wirkt dieser gebogene Abschnitt als Änderungsstelle der Schwingungsphase und der Schwingungsdämpfungseffekt kann dadurch verstärkt werden.
  • Da die Fahrzeugfrontstruktur gemäß der vorliegenden Erfindung so ausgestaltet ist, dass ein vorderer Endabschnitt eines Bodenblechs, der mit dem unteren Flächenabschnitt des vorderen Endabschnitts des Bodentunnelblechs verbunden ist, und der untere Endabschnitt der Spritzwand zu einer Bogenform ausgebildet und miteinander verbunden sind, kann eine Struktur realisiert werden, bei der jedes Blech Schwingungen in einem weiten Bereich aufnehmen kann, und somit wird eine Struktur bereitgestellt, die als Ganzes Schwingungen leicht absorbieren kann.
  • Da die Fahrzeugfrontstruktur gemäß der vorliegenden Erfindung so ausgestaltet ist, dass die Flanschabschnitte an beiden Seiten von unteren Endabschnitten des vorderen Endabschnitts des Bodentunnelblechs zwischen Fügestellen des Bodenblechs mit der Spritzwand eingefügt sind, kann verhindert werden, dass sich die Spritzwand aufgrund der am hinteren Endabschnitt des Bodentunnelblechs erzeugten Schwingungen verformt.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine von der Fahrzeuginnenraumseite gesehene perspektivische Ansicht von Hauptbauteilen einer Fahrzeugfrontstruktur gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 2 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht von Hauptbauteilen einer Fahrzeugfrontstruktur gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 3 ist eine von der Motorraumseite gesehene perspektivische Ansicht von Hauptbauteilen einer Fahrzeugfrontstruktur gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 4 ist eine Querschnittsansicht entlang einer Linie C-C in 2.
  • 5 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Umgebung eines vorderen Endabschnitts eines Bodentunnelblechs bei einer Fahrzeugfrontstruktur gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 6 ist eine Querschnittsansicht entlang einer Linie D-D in 2, bei der die Figur rechts oben eine vergrößerte Querschnittsansicht eines in der Figur links unten eingekreisten Bereichs zeigt.
  • 7 ist eine perspektivische Ansicht, welche die Art des Verbindens einer Spritzwand mit einem Bodenblech und einem vorderen Endabschnitt eines Bodentunnelblechs bei einer Fahrzeugfrontstruktur gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 8 ist eine perspektivische Ansicht, welche die Art des Verbindens einer Spritzwand mit einem Bodenblech und einem vorderen Endabschnitt eines Bodentunnelblechs bei einer Fahrzeugfrontstruktur gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 9 ist eine der 4 entsprechende Querschnittsansicht und zeigt eine herkömmliche Fahrzeugfrontstruktur.
  • Nachfolgend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezugnahme auf die Zeichnungen detailliert beschrieben.
  • Die 1 bis 8 zeigen eine Fahrzeugfrontstruktur gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Bei dieser Struktur ist ein Bodenblech 4 mit einem unteren Endabschnitt 3a einer Spritzwand 3 verbunden, welche in einem Bereich vor den Sitzflächen eines Fahrersitzes und eines Beifahrersitzes (siehe 1 bis 4) einen Motorraum 1 von einem Fahrzeuginnenraum 2 trennt.
  • In einem Mittelabschnitt des Fahrzeugs ist ein gegenüber dem Bodenblech 4 um eine Stufe angehobener, sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckender Tunnelabschnitt zum Durchführen eines Abgasrohrs vorgesehen. Ein spitz zulaufender Endabschnitt des Tunnelabschnitts ist aus einem Bodentunnelblech 5, welches ein separates Blech ist, gebildet. Das Bodentunnelblech 5 hat im Querschnitt die Form eines umgekehrten U und weist einen vorderen Endabschnitt 5A auf, der mit der Spritzwand 3 verbunden ist. Der vordere Endabschnitt 5A des Bodentunnelblechs 5 ist so ausgebildet, dass er an beiden Seiten und an der Spitze einen Flanschabschnitt 5a aufweist, der eine Fügefläche bereitstellt mit dem Bodenblech 4, einem oberen Flächenabschnitt 5c, einer Fläche, die höher als der untere Flächenabschnitt 5b angeordnet ist und die einen Deckenabschnitt eines U-förmigen Abschnitts darstellt, und mit einer Profilkante 5d, welche die beiden Seitenflächen bildet, die so verlaufen, dass sie sich zwischen dem unteren Flächenabschnitt 5b und dem oberen Flächenabschnitt 5c verbinden (siehe 5). Die Profilkante 5d ist derart ausgebildet, dass ihre Breite zur Spitze des vorderen Endabschnitts 5A des Bodentunnelblechs 5 hin abnimmt und der obere Flächenabschnitt 5c wird am spitz zulaufenden Ende des unteren Flächenabschnitts 5b im Wesentlichen bündig mit dem unteren Flächenabschnitt 5b in dem Flanschabschnitt 5a.
  • Ein Spritzwandquerträger 6 mit einem im Wesentlichen C-förmigen Querschnitt ist über einen oberen Flanschabschnitt 6a und einen unteren Flanschabschnitt 6b als ein Verstärkungselement zur Verstärkung der Spritzwand 3 auf der Seite des Motorraums 1 an der Spritzwand 3 angebracht und im Wesentlichen über den gesamten Bereich der Spritzwand 3 in Fahrzeugquerrichtung angeordnet (siehe 1 bis 4).
  • Der untere Endabschnitt 3a der Spritzwand 3 ist sanft bogenförmig zur Fahrzeugvorderseite abstehend ausgebildet und zum anderen ist der vordere Endabschnitt 5A des Bodentunnelblechs 5 an der Fahrzeugvorderseite sanft bogenförmig ausgebildet, so dass der Flanschabschnitt 5a des unteren Flächenabschnitts 5b im Wesentlichen parallel zu einem Flächenwinkel der Spritzwand 3 entlang der Fläche der Spritzwand 3 verläuft. Die Ausgestaltung ist ferner derart, das die Profilkante 5d des vorderen Endabschnitts 5A spitz zusammenläuft, das heißt, die Ausgestaltung ist derart ausgeführt, dass ein Höhenmaß L von dem unteren Flächenabschnitt 5b zu dem oberen Flächenabschnitt 5c zu einem spitz zulaufenden Ende hin allmählich abnimmt und der Flanschabschnitt 5a des vorderen Endabschnitts 5A des Bodentunnelblechs 5 ist bogenförmig mit dem unteren Endabschnitt 3a der Spritzwand 3 oberflächenverbunden (siehe 1 bis 4). Ein geschlossener Querschnitt S1 mit einem kleinen Zwischenraum ist zwischen dem unteren Endabschnitt 3a der Spritzwand 3 und dem Flanschabschnitt 5a des vorderen Endabschnitts 5A des Bodentunnelblechs 5 ausgebildet.
  • Da infolgedessen der vordere Endabschnitt 5A des Bodentunnelblechs 5 in einer Scherrichtung mit dem Spritzwandquerträger 6 verbunden ist, und die Schwingungen in Fahrzeug-Vertikalrichtung (Pfeil E in 1), die von dem vorderen Endabschnitt 5A des Bodentunnelblechs 5 aufgenommen werden, an dem Fügeabschnitt 7 mit der Spritzwand 3 in der zur Fläche der Spritzwand 3 senkrechten Richtung (Scherrichtung) aufgenommen und auf diese Weise durch eine Ebene absorbiert werden können, wird eine Möglichkeit geschaffen, die Schwingungsausbreitung zu dämpfen. Da die Schwingungen in Fahrzeuglängsrichtung, die von der Spritzwand 3 aufgenommen werden, gleichmäßig an den vorderen Endabschnitt 5A des Bodentunnelblechs 5 in Richtung seiner Fläche übertragen werden können, kann darüber hinaus ein vorteilhafter Effekt dahingehend erzielt werden, dass die Schwingungsausbreitung gedämpft wird.
  • Infolgedessen ist das Höhenmaß L der Profilkante 5d derart, dass es zum Ende der Fahrzeugkarosserie hin allmählich abnimmt, der vordere Endabschnitt 5A des Bodentunnelblechs 5 wird bogenförmig, und die von dem oberen Flächenabschnitt 5c aufgenommene Last kann, wie durch einen Pfeil F (siehe 1) gezeigt, zum spitz zulaufenden Ende hin gleichmäßig in den unteren Flächenabschnitt 5b und die Spritzwand 3 eingeleitet werden und folglich wird die Last nicht konzentriert, wodurch das Auftreten der durch die Lastkonzentration bedingten Bruchstelle unterdrückt werden kann und Verstärkungswirkungen erhöht werden können.
  • Die vorstehend genannte Struktur ist so ausgestaltet, dass ein oberer Flanschabschnitt 6a und ein unterer Flanschabschnitt 6b des Spritzwandquerträgers 6 zur Bildung einer dreilagigen Anordnung mit einer Rückfläche der Fügefläche zwischen der Spritzwand 3 und dem vorderen Endabschnitt 5A des Bodentunnelblechs 5 verbunden sind, so dass zwischen der Spritzwand 3, dem vordere Endabschnitt 5A des Bodentunnelblechs 5 und dem Spritzwandquerträger 6 senkrecht zu der Fläche des Fügeabschnitts 7 ein geschlossener Querschnitt S2 ausgebildet ist (siehe 2 and 4). Diese Struktur mit geschlossenem Querschnitt S2 ermöglicht es, eine Verstärkungswirkung senkrecht zur Fläche der Spritzwand 3, die voraussichtlich Schwingungen von der rückwärtigen Seite der Fügefläche her ausgesetzt ist, zu erreichen, und dadurch Schwingungen zu dämpfen und die Festigkeit des Fügeabschnitts 7 zu erhöhen. Indem der obere Flanschabschnitt 6a und der untere Flanschabschnitt 6b des Spritzwandquerträgers 6 in einer dreilagigen Anordnung mit dem vorderen Endabschnitt 5A des Bodentunnelblechs 5 verbunden werden, ist es darüber hinaus möglich, im Vergleich zur herkömmlichen Technik, bei welcher der obere Flanschabschnitt 6a und der untere Flanschabschnitt 6b mit unterschiedlichen Bauteilen verbunden sind, die Fügefestigkeit zu erhöhen und die Bewegung in Drehrichtung, die in dem Spritzwandquerträger 6 auftritt, zu begrenzen. Da zwischen der Spritzwand 3 und dem Spritzwandquerträger 6 ein geschlossener Querschnitt S2 ausgebildet ist und zwischen der Spritzwand 3 und dem Flanschabschnitt 5a des unteren Flächenabschnitts 5b des Bodentunnelblechs 5 ein geschlossener Querschnitt S1 ausgebildet ist, kann die Fügesteifigkeit erhöht werden.
  • Da die vorstehend genannte Struktur so ausgestaltet ist, dass der Spritzwandquerträger 6 auf jeder Seite mit einem Höhenänderungsabschnitt 6c ausgestattet ist, dessen Position (Höhe) in Vertikalrichtung des Fahrzeugs sich im Vergleich zu einer Zwischenposition in Fahrzeugquerrichtung in Richtung eines Fahrzeugseitenabschnitt nach unten verändert (siehe 2 und 3), wirkt der Höhenänderungsabschnitt 6c als eine Änderungsstelle der Schwingungsphase und der Spritzwandquerträger 6 kann einen Schwingungsdämpfungseffekt über die gesamte Breite der Spritzwand 3 aufweisen.
  • Da die vorstehend genannte Struktur so ausgestaltet ist, dass ein vorderer Endabschnitt 4a eines Bodenblechs 4, der mit dem unteren Flächenabschnitt 5b des vorderen Endabschnitts 5A des Bodentunnelblechs 5 verbunden ist, und der untere Endabschnitt 3a der Spritzwand 3 zu einer sanften Bogenform geformt und aneinander gefügt sind (siehe 2 and 4), kann jedes Blech Schwingungen in einem größeren Bereich aufnehmen und dadurch kann eine Struktur mit einem Schwingungsdämpfungseffekt erzielt werden, bei der die Schwingungen weniger leicht in andere Bauteile nicht nur im vorderen Endabschnitt 5A des Bodentunnelblechs 5 sondern in der gesamten Fahrzeugstruktur eingeleitet werden.
  • Die vorstehend genannte Struktur ist so ausgestaltet, dass in dem Abschnitt, in dem das Bodenblech 4 und die Spritzwand 3 zusammengefügt sind, die beiden Flanschabschnitte 5a des vorderen Endabschnitts 5A des Bodentunnelblechs 5 fahrzeugheckseitig der Spritzwand zwischen dem Bodenblech 4 und der Spritzwand 3 eingefügt sind (siehe 5 bis 8). Infolgedessen kann verhindert werden, dass die Spritzwand 3 durch die am hinteren Endabschnitt des vorderen Endabschnitts 5A des Bodentunnelblechs 5 erzeugten Schwingungen verformt wird und die durch den vordere Endabschnitt 5A des Bodentunnelblechs 5 eingeleiteten Schwingungen können weiter gedämpft werden, indem der vordere Endabschnitt 5A zwischen der Spritzwand und dem Bodenblech gehalten ist, wodurch sich eine Verstärkungswirkung ergibt. Da die Schwingungen, die von der Spritzwand 3 oder dem Bodenblech 4, die im Wesentlichen senkrecht zueinander zusammengefügt sind, aufgenommen werden, von dem jeweils anderen Blech in seiner Flächenrichtung aufgenommen werden können, ist es darüber hinaus möglich, den Schwingungsdämpfungseffekt zu verstärken. Die auf die Spritzwand 3 einwirkenden Schwingungen in Fahrzeuglängsrichtung werden in Richtung der Flächen des Bodenblechs 4 und des vorderen Endabschnitts 5A des Bodentunnelblechs 5 eingeleitet. Die auf das Bodenblech 4 einwirkenden Schwingungen in Fahrzeughöhenrichtung werden über den vorderen Endabschnitts 5A des Bodentunnelblechs 5 in Richtung der Flächen der Spritzwand 3 eingeleitet. Indem bewirkt wird, dass Schwingungen in der Flächenrichtung des Blechs eingeleitet werden, können schädliche Wirkungen, wie beispielsweise eine Drehbewegung aufgrund der Schwingungen, weitestgehend verhindert werden, und dadurch wird ein effektiver Schwingungsdämpfungseffekt erreicht.
  • Es ist anzumerken, dass das Bezugssymbol "*" eine Punktschweißstelle in den 5, 7 und 8 kennzeichnet.
  • Obwohl vorstehend Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben wurden, sei angemerkt, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt ist und dass verschiedene Abwandlungen und Abänderungen auf der Grundlage der technischen Idee der vorliegenden Erfindung möglich sind. Beispielsweise kann der vordere Endabschnitt 5A des Bodentunnelblechs 5 einstückig gebildet sein, oder aus separaten Teilen bestehen, wobei in beiden Fällen eine Wirkung, die der oben beschriebenen entspricht, erzielt werden kann.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Motorraum
    2
    Fahrzeuginnenraum
    3
    Spritzwand
    3a
    Unterer Endabschnitt
    4
    Bodenblech
    5
    Bodentunnelblech
    5A
    Vorderer Endabschnitt
    5a
    Flanschabschnitt
    5b
    Unterer Flächenabschnitt
    5c
    Oberer Flächenabschnitt
    5d
    Profilkante
    6
    Spritzwandquerträger
    6a
    Oberer Endabschnitt
    6b
    Unterer Endabschnitt
    6c
    Höhenänderungsabschnitt
    7
    Fügeabschnitt
    S1,
    S2 Geschlossener Querschnitt
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • JP 2008-247346 [0004, 0008]

Claims (5)

  1. Fahrzeugfrontstruktur, bei der ein vorderer Endabschnitt eines Bodentunnelblechs mit einem unteren Endabschnitt einer Spritzwand verbunden ist, wobei die Fahrzeugfrontstruktur dadurch gekennzeichnet, dass eine Fügefläche des vorderen Endabschnitts des Bodentunnelblechs entlang einer Fläche des unteren Endabschnitts der Spritzwand zu einer Bogenform ausgebildet ist und ferner derart gebildet ist, dass sie von einem unteren Flächenabschnitt zu einem oberen Flächenabschnitt des vorderen Endabschnitts ein Höhenmaß L aufweist, wobei das Maß zu einem spitz zulaufenden Ende des vorderen Endabschnitts hin allmählich abnimmt.
  2. Fahrzeugfrontstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein oberer und ein unterer Flanschabschnitt eines Spritzwandquerträgers an Stellen, die einer Fügefläche zwischen der Spritzwand und dem vorderen Endabschnitt des Bodentunnelblechs entsprechen, zur Bildung einer dreilagigen Anordnung und zur Bildung eines geschlossenen Querschnitts durch die Spritzwand und den Spritzwandquerträger mit einer motorraumseitigen Fläche der Spritzwand verbunden sind.
  3. Fahrzeugfrontstruktur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spritzwandquerträger an der motorraumseitigen Fläche der Spritzwand angeordnet ist und mit Höhenänderungsabschnitten versehen ist, deren Höhe in Vertikalrichtung sich von einer Zwischenposition der Spritzwand in Fahrzeugquerrichtung zu Seitenabschnitten hin ändert.
  4. Fahrzeugfrontstruktur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein vorderer Endabschnitts eines Bodenblechs, der mit dem unteren Flächenabschnitt des vorderen Endabschnitts des Bodentunnelblechs verbunden ist, und der untere Endabschnitt der Spritzwand zu einer Bogenform ausgebildet und aneinandergefügt sind.
  5. Fahrzeugfrontstruktur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Flanschabschnitte an beiden Seiten von unteren Endabschnitten des vorderen Endabschnitts des Bodentunnelblechs zwischen Fügestellen des Bodenblechs mit der Spritzwand gehalten sind.
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