DE10201418A1 - Arretiervorrichtung - Google Patents

Arretiervorrichtung

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Abstract

Bei einer Vorrichtung (1) zur Arretierung eines verschiebbaren Bauteils (2), das von Hand oder mittels einer Servoeinrichtung (11) verstellbar ist, ist das verschiebbare Bauteil (2) mit mindestens einem begrenzt verschwenkbaren exzentrisch gelagerten Sperrglied (21, 22) versehen, das in eine Profilschiene (3) eingreift und an beiden Enden zum selbsttätigen Verspannen in dieser gerundete Anlageflächen (25, 26) aufweist. Außerdem ist an dem Sperrglied (21, 22) zu dessen Betätigung und Rückführung in die Ausgangslage ein Griffstück (31) angebracht. DOLLAR A Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß das verschiebbare Bauteil (2), sobald eine Berührung, z. B. durch Auflage auf einem Arm eines Bedieners, erfolgt, sofort selbsttätig verriegelt wird, so daß Unfälle durch das verschiebbare Bauteil (2) nahezu ausgeschlossen sind.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Arretierung eines verschiebbaren Bauteils, insbesondere einer vor einer zu sichernden Arbeitsstelle angeordneten Schiebetür oder dergleichen, das ein- oder beidseitig in z. B. C-förmig gestalteten Profilschienen geführt und von Hand oder mittels einer Servereinrichtung verstellbar ist.
  • Verschiebbare Bauteile, die Scher- und/oder Quetschkanten aufweisen, durch die ein Bediener einer Maschine oder einer Vorrichtung verletzt werden kann, sind, um bei Störungen Unfälle zu vermeiden, in besonderer Weise zu sichern. Dies wird u. a. dadurch bewerkstelligt, daß vor dem verschiebbaren Bauteil ein durch Infrarot- Lichtstrahlen gebildeter Vorhang vorgesehen wird.
  • Bei einer durch den Bediener veranlassten Unterbrechung dieses Lichtgitters wird von einer angeschlossenen Auswerteeinheit zwar die Verstellbewegung des Bauteils unterbrochen, eine absolute Gewähr dafür ist aber nicht gegeben. Abgesehen davon, daß gesonderte Sender- und Empfängerleisten unmittelbar neben dem verschiebbaren Bauteil anzuordnen sind und dadurch Bauraum zur Verfügung stehen muß, können durch Störungen in der Elektronik der Auswerteeinheit trotz des erheblichen Bauaufwandes Fehlbedienungen ausgelöst werden, so daß dadurch bedingte Unfälle unvermeidbar sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zur Arretierung eines verschiebbaren Bauteils der vorgenannten Gattung in der Weise auszubilden, daß dieses, sobald eine Berührung, z. B. durch Auflage auf einem Arm eines Bedieners, erfolgt, selbsttätig sofort eine mechanische Verriegelung vorgenommen wird, so daß Unfälle durch das verschiebbare Bauteil nahezu ausgeschlossen sind. Der dazu erforderliche Bauaufwand soll gering gehalten werden, dennoch soll eine stets sichere Betriebsweise und Handhabung gegeben sein.
  • Gemäß der Erfindung wird dies bei einer Vorrichtung zur Arretierung eines verschiebbaren Bauteils der vorgenannten Art dadurch erreicht, daß das verschiebbare Bauteil mit mindestens einem begrenzt verschwenkbaren exzentrisch gelagerten Sperrglied in Form eines Sperrhebels oder einer Scheibe versehen ist, das in die Profilschiene eingreift und an beiden Enden zum selbsttätigen Verspannen in dieser bei einer ungewollten Verstellbewegung des Bauteils gerundete Anlageflächen ausweist, und daß an dem Sperrglied zu dessen Betätigung und Rückführung in die Ausgangslage ein Griffstück angebracht ist.
  • Eine zweckmäßige Ausgestaltung ist gegeben, wenn das Bauteil in zwei einander gegenüberliegend angeordneten Führungsschienen verschiebbar geführt und mit zwei in diese eingreifende Sperrglieder versehen ist, die über eine Winkelschiene, eine Stange oder dergleichen als Griffstück miteinander zwangläufig verbunden sind.
  • Um ein rechtzeitiges Auslösen der Arretiervorrichtung zu gewährleisten, sollte das Griffstück in Verstellrichtung des Bauteils über dessen Vorderkante überstehen.
  • In einfacher Weise können die Sperrglieder jeweils in Form eines Sperrhebels oder einer Scheibe ausgebildet sein.
  • Vorteilhaft ist es ferner, in den Profilschienen, vorzugsweise jeweils in einer abgeteilten Kammer, in Zylindern angeordnete und von Druckmittel ein- oder beidseitig beaufschlagbare Kolben als Servoeinrichtung einzusetzen, deren Kolbenstangen mit dem Bauteil formschlüssig verbunden sind.
  • Zur Begrenzung des Verstellbereichs sollte den Sperrgliedern jeweils ein Auflager zugeordnet und diese sollten jeweils mittels eines Gelenkbolzens verschwenkbar in einem Zwischenstück gelagert sein, die an dem verschiebbaren Bauteil befestigt sind, wobei das Auflager an dem Zwischenstück abgestützt sein kann.
  • Nach einer andersartigen Ausgestaltung ist zur Lösung der gleichen Aufgabe die Arretiervorrichtung derart ausgebildet, daß das verschiebbare Bauteil mit mindestens einem begrenzt verschwenkbar gelagerten Sperrglied versehen ist, das in einer Freisparung ein ortsfest angeordnetes Abstützprofil aufnimmt, dieses ganz oder teilweise umgreift und zum Verspannen mit diesem bei einer ungewollten Verstellbewegung des Bauteils im Bereich der Freisparung mindestens eine Klemmkante aufweist, und daß an dem Sperrglied zu dessen Betätigung und Rückführung in die Ausgangslage ein Griffstück angebracht ist.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform ist wiederum gegeben, wenn das Bauteil mit zwei einander gegenüberliegend angeordneten Sperrgliedern versehen ist, die jeweils mit einem Abstützprofil zusammenwirken und über eine Winkelschiene, eine Stange oder dergleichen als Griffstück miteinander zwangläufig verbunden sind. Auch hierbei sollte, um ein rechtzeitiges Auslösen zu bewerkstelligen, das Griffstück in Verstellrichtung des Bauteils über dessen Unterkante überstehen.
  • Das Sperrglied kann hierbei in einfacher Weise als rechteckige Klemmplatte ausgebildet sein, die mittels eines Gelenkbolzens in einer in das Bauteil eingearbeiteten Ausnehmung verschwenkbar gelagert ist, und das Abstützprofil kann als Säule mit wählbarer Querschnittsform ausgebildet sein, an die die in das Sperrglied eingearbeitete Freisparung zur Aufnahme des Abstützprofils angepaßt ist.
  • Zweckmäßig ist es ferner, dem Sperrglied zur Halterung in Ausgangslage ein an dem Bauteil angearbeitetes und/oder an diesem angebrachtes Auflager zuzuordnen.
  • Angebracht ist es des weiteren, das Griffstück, beispielsweise die Winkelschiene, über an den Sperrgliedern angebrachte Zwischenglieder oder unmittelbar mit diesen fest zu verbinden und die Auflagefläche des verschiebbaren Bauteils und/oder das Griffstück, beispielsweise die Unterkante der Winkelschiene, mit elastisch verformbaren Polstern zu versehen.
  • Wird ein verschiebbares Bauteil mit einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Arretiervorrichtung versehen, so ist gewährleistet, daß die Verstellbewegung des Bauteils sofort selbsttätig unterbrochen wird, sobald dessen Quetsch- oder Scherkante auf ein Hindernis, z. B. die Hand oder den Arm eines Bedieners, auftritt. Mit Hilfe des Griffstückes wird nämlich das mit diesem fest verbundene Sperrglied an die Innenfläche der Profilschiene oder an dem Abstützprofil angelegt und verspannt sich mit diesen, eine weitere Verstellbewegung des Bauteils ist in diesem Betriebszustand ausgeschlossen.
  • Die Arretiervorrichtung ist demnach unabhängig von Steuer- und Auswerteeinheiten sowie elektronischen Bauteilen unmittelbar nach dem Verdrehen des Sperrgliedes um nur wenige Bogengrade mechanisch wirksam und gewährleistet, daß eine weitere Zustellung des Bauteils verhindert wird. Verletzungen des Bedieners, der unvorschriftsmäßig den Verstellbereich des Bauteils durchgreift, werden durch dieses somit zuverlässig vermieden. Trotz des geringen Bauaufwandes sind aber dennoch eine stets sichere Betriebsweise und eine einfache Handhabung gegeben.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Vorrichtung zur Arretierung eines verschiebbaren Bauteils dargestellt, die nachfolgend im einzelnen erläutertsind. Hierbei zeigt:
  • Fig. 1 das in Profilschienen geführte und beidseits arretierbare Bauteil in unterschiedlichen Betriebsstellungen,
  • Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in einer vergrößerten Wiedergabe,
  • Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch eine der Profilschienen mit dem an dem Bauteil angebrachten Sperrglied, in einer vergrößerten Darstellung,
  • Fig. 4 einen Horizontalschnitt durch eine der Profilschienen und
  • Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer mit einem verschwenkbaren Sperrglied versehenen Arretiervorrichtung.
  • Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte und mit 1 bezeichnete Vorrichtung dient zur Arretierung eines verschiebbaren Bauteils, beispielsweise einer aus Glas bestehenden Tür 2, die beidseits in Profilschienen 3 und 4 geführt und vor einer Arbeitsstelle, um diese zu sichern, angeordnet ist. Mittels einer Servoeinrichtung 11 ist die Tür 2 gesteuert betätigbar, in dem diese während eines Arbeitsvorganges, wie dies gezeigt ist, geschlossen wird.
  • Um Verletzungen durch die Quetsch- und Scherkante der Tür 2 bei deren Niedergang zuverlässig zu vermeiden, weil ein Bediener unvorschriftsmäßig noch an der Arbeitsstelle tätig ist und zwischen den Profilschienen 3 und 4 hindurchgreift, ist mittels der Arretiervorrichtung 1 bei Gefahr im Verzug die Verstellbewegung der Tür 2 unabhängig von der Servoeinrichtung 11 sofort zu unterbrechen.
  • Die Arretiervorrichtung 1, mittels der dies zu bewerkstelligen ist, besteht bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus zwei mit der Tür 2 verbundenen Sperrgliedern 21 und 22, die exzentrisch gelagert sind und in C-förmig gestaltete Kammern 6 der Profilschienen 3 und 4 eingreifen, sowie einem Griffstück 31, das an den Sperrgliedern 21 und 22 angebracht ist. Zur Halterung der in Form von Sperrhebeln ausgebildeten Sperrglieder 21 und 22 sind Zwischenstücke 23 vorgesehen, die mittels Schrauben 30 an der Tür 2 befestigt und in die Nuten 29 eingearbeitet sind, in denen die Sperrglieder 21 und 22 eingesetzt sind. Die jeweils mittels eines Gelenkbolzens 24 gelagerten Sperrglieder 21 und 22 weisen in beiden Endbereichen gerundete Anlageflächen 25 und 26 auf, die mit den diesen zugekehrten Flächen der Profilschienen 3 und 4 zusammenwirken. Außerdem ist in jeder der Nuten 29 ein Auflager 27 für die Sperrglieder 21 und 22 drehfest eingesetzt, die mittels Stiften 28 gehalten sind. Dadurch werden die Sperrglieder 21 und 22 in einer Stellung gehalten, die es ermöglicht, daß sich diese nach einer nur geringfügigen Schwenkbewegung um die Gelenkbolzen 26 an den Profilschienen 3 und 4 anlegen.
  • Das Griffstück 31 ist durch eine durchgehende Winkelschiene 32 gebildet, die über die untere Kante der Tür 2 übersteht und mittels an den Sperrgliedern 21 und 22 angeschweißten Zwischenstücken 33 mit diesen fest verbunden ist. Außerdem sind an dem abstehenden Schenkel der Winkelschiene 32 sowie an einem zwischen den Profilschienen 3 und 4 eingesetzten Verbindungsprofil 7 Polster 35 bzw. 34 zum Schutz vor Verletzungen angebracht.
  • Die Servoeinrichtung 11, mittels der die Tür 2 höhenverstellbar ist, ist, wie dies insbesondere der Fig. 4 entnommen werden kann, durch zwei in geschlossenen Kammern 5 der Profilschiene 3 und 4 eingesetzte Zylinder 12 und in diesen angeordneten ein- oder beidseitig von Druckmittel beaufschlagbaren Kolben 13 gebildet, deren Kolbenstangen 14 über eine an der Tür 2 befestigte Leiste 15 an dieser abgestützt sind. Mit Hilfe der Servoeinrichtung 11 kann somit durch Druckmittelzufuhr die Tür 2, wie dies in Fig. 1 strichpunktiert eingezeichnet ist, nach oben verstellt werden, so daß die hinter der Tür 2 vorgesehene Arbeitsstelle zugänglich ist.
  • Wird nach Bestückung der Arbeitsstelle, z. B. einer Presse mit einem zu verformenden Werkstück, die Tür 2 mittels der Servoeinrichtung geschlossen, greift aber der Bediener nochmals nach dem Werkstück, um dieses mitunter auszurichten, würde er u. U. durch die Quetsch- und Scherkante der Tür 2 in einem erheblichen Maße verletzt werden. Sobald aber das Polster 35 mit dem Arm des Bedieners in Berührung kommt und das Winkelstück 32 dadurch geringfügig angehoben wird, werden die Sperrglieder 21 und 22 derart verdreht, daß deren Anlageflächen 25 und 26 sich an den Profilschienen 3 und 4 anlegen. Dadurch werden die Sperrglieder 21 und 22 in den Profilschienen 3 und 4 verklemmt, so daß eine weitere Zustellung der Tür 2 ausgeschlossen ist. Durch die Verstellkraft wird dabei die Verspannung erhöht. Verletzungen des Bedieners durch die Tür 2 sind somit auch bei unsachgemäßer Handhabung vermieden.
  • Zum Lösen der Verspannung ist lediglich das Griffstück 31 bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel nach unten zu drücken, um die Sperrglieder 21 und 22 von den Profilschienen 3 und 4 abzuheben. Sobald die Sperrglieder 21 und 22 auf den Auflagern 27 aufliegen, kann die Tür 2 mit Hilfe der Servoeinrichtung 11 oder von Hand nach oben oder unten verschoben werden.
  • Die Arretiervorrichtung 1 ist nicht nur zur Sicherung von geradlinig verstellbaren Bauteilen 2 verwendbar, sondern kann in gleicher Weise auch zur Sicherung von Flügeltüren, denen kreisförmig ausgebildete Profilschienen zugeordnet sind, eingesetzt werden.
  • Bei der in Fig. 5 dargestellten Arretiervorrichtung 51 zur Sicherung eines verstellbaren Bauteils 52 ist als Sperrglied 54 eine Klemmplatte 61 vorgesehen, die mit einem ortsfest angeordneten Abstützprofil 53 zusammenwirkt. Die Klemmplatte 61 ist mittels eines Gelenkbolzens 56 verschwenkbar in einer in das Bauteil 52 eingearbeiteten Ausnehmung 55 gelagert und weist eine Freisparung 62 auf, die das Abstützprofil 52 durchgreift. Außerdem ist an der Klemmplatte 61 wiederum ein als Winkelschiene 66 ausgestattetes Griffstück 65 angebracht.
  • Das Abstützprofil 53 ist als Säule ausgebildet, die eine beliebige, z. B. eine rechteckige, sechseckige oder zylindrische Querschnittsform aufweisen kann. Die Querschnittsform der in die Klemmplatte 61 eingearbeiteten Freisparung 62 ist der Querschnittsform des Abstützprofils 53 angepaßt, so daß an der Klemmplatte 61 bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Klemmkanten 63 und 64 geschaffen sind, die mit dem Abstützprofil 53 zusammenwirken.
  • In der Ausgangslage liegt das Sperrglied 54 auf einem an dem verstellbaren Bauteil 52 vorgesehenen Auflager 57 auf, so daß das Bauteil 52 nach oben oder unten verschoben werden kann. Wird jedoch durch das Sperrglied 54 z. B. durch Auflage der durch ein Polster 67 abgedeckten Winkelschiene 66, die über die Unterkante des Bauteils 52 übersteht, auf einem Arm eines Bedieners in die strichpunktiert eingezeichnete Lage verschwenkt, so werden die Klemmkanten 63 und 64 an das Abstützprofil 53 angelegt und die Klemmplatte 61 wird mit diesem verklemmt. Eine weitere Verstellbewegung des Bauteils 52 ist in diesem Betriebszustand nahezu ausgeschlossen, so daß durch die Scher- und Quetschkante des Bauteils 52 bedingte Unfälle zuverlässig vermieden werden.

Claims (16)

1. Vorrichtung (1) zur Arretierung eines verschiebbaren Bauteils (2), insbesondere einer vor einer zu sichernden Arbeitsstelle angeordneten Schiebetür oder dergleichen, das ein- oder beidseitig z. B. in C-förmig gestalteten Profilschienen (3, 4) geführt und von Hand oder mittels einer Servereinrichtung (11) verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Bauteil (2) mit mindestens einem begrenzt verschwenkbaren exzentrisch gelagerten Sperrglied (21, 22) versehen ist, das in die Profilschiene (3) eingreift und an beiden Enden zum selbsttätigen Verspannen in dieser bei einer ungewollten Verstellbewegung des Bauteils (2) gerundete Anlageflächen (25, 26) ausweist, und daß an dem Sperrglied (21, 22) zu dessen Betätigung und Rückführung in die Ausgangslage ein Griffstück (31) angebracht ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (2) in zwei einander gegenüberliegend angeordneten Führungsschienen (3, 4) verschiebbar geführt und mit zwei in diese eingreifende Sperrglieder (21, 22) versehen ist, die über eine Winkelsschiene (32), eine Stange oder dergleichen als Griffstück (31) miteinander zwangläufig verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffstück (31) in Verstellrichtung des Bauteils (2) über dessen Vorderkante übersteht.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrglieder (21, 22) jeweils in Form eines Sperrhebels oder einer Scheibe ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Profilschienen (3, 4), vorzugsweise jeweils in einer abgeteilten Kammer (5), in Zylindern (12) angeordnete und von Druckmittel ein- oder beidseitig beaufschlagbare Kolben (13) als Servoeinrichtung (11) eingesetzt sind, deren Kolbenstangen (14) mit dem Bauteil (2) formschlüssig verbunden sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß den Sperrgliedern (21, 22) zur Begrenzung des Verstellbereichs jeweils ein Auflager (27) zugeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrglieder (21, 22) jeweils mittels eines Gelenkbolzens (24) verschwenkbar in einem Zwischenstück (23) gelagert sind, die an dem verschiebbaren Bauteil (2) befestigt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager (27) an dem Zwischenstück (23) abgestützt ist.
9. Vorrichtung (51) zur Arretierung eines verschiebbaren Bauteils (52), insbesondere einer vor einer zu sichernden Arbeitsstelle angeordneten Schiebetür oder dergleichen, das ein- oder beidseitig z. B. in C-förmig gestalteten Profilschienen geführt und von Hand oder mittels einer Servereinrichtung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Bauteil (52) mit mindestens einem begrenzt verschwenkbar gelagerten Sperrglied (54) versehen ist, das in einer Freisparung (62) ein ortsfest angeordnetes Abstützprofil (53) aufnimmt, dieses ganz oder teilweise umgreift und zum Verspannen mit diesem bei einer ungewollten Verstellbewegung des Bauteils (52) im Bereich der Freisparung (62) mindestens eine Klemmkante (63, 64) aufweist, und daß an dem Sperrglied (54) zu dessen Betätigung und Rückführung in die Ausgangslage ein Griffstück (65) angebracht ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (52) mit zwei einander gegenüberliegend angeordneten Sperrglieder (54) versehen ist, die jeweils mit einem Abstützprofil (53) zusammenwirken und über eine Winkelschiene (66), eine Stange oder dergleichen als Griffstück (65) miteinander zwangläufig verbunden sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffstück (66) in Verstellrichtung des Bauteils (52) über dessen Unterkante übersteht.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (54) als rechteckige Klemmplatte (61) ausgebildet ist, die mittels eines Gelenkbolzens (56) in einer in das Bauteil (52) eingearbeiteten Ausnehmung (55) verschwenkbar gelagert ist.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützprofil (53) als Säule mit wählbarer Querschnittsform ausgebildet ist und daß die in das Sperrglied (54) eingearbeitete Freisparung (62) zur Aufnahme des Abstützprofils (53) an die Querschnittsform des Abstützprofils (53) angepasst ist.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (54) zu Halterung in Ausgangslage ein an dem Bauteil (52) angearbeitetes und/oder an diesem angebrachtes Auflager (57) zugeordnet ist.
15, Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffstück (31; 65), beispielsweise die Winkelschiene (32, 66), über an den Sperrgliedern (21, 22; 54) angebrachte Zwischenglieder (33) oder unmittelbar mit diesen fest verbunden ist.
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche des verschiebbaren Bauteils (2; 52) und/oder das Griffstück (31; 65), beispielsweise die Unterkante der Winkelschiene (32; 66), mit elastisch verformbaren Polstern (34, 35; 67) versehen sind.
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