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Die Erfindung betrifft ein Schienenfahrzeug mit einer doppelstöckigen Fahrgastraumanordnung, bei welcher ein erster Fahrgastraum und ein zweiter Fahrgastraum übereinander angeordnet und mittels zumindest einer Treppe miteinander verbunden sind, die zumindest eine Treppeneinheit aufweist.
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Doppelstöckige Reisezugwagen oder Triebzüge sind bekannt. Es ist im Vergleich zu einer einstöckigen Ausführung eines Wagens für einen einsteigenden Fahrgast besonders schwierig, die Belegung der Fahrgasträume einzuschätzen und daher eine Auswahl des für seinen Komfort besser geeigneten Fahrgastraums im Fahrzeug zu treffen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Schienenfahrzeug bereitzustellen, bei welchem eine Leitung einsteigender Fahrgäste konstruktiv einfach erreicht werden kann.
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Hierzu wird vorgeschlagen, dass das Schienenfahrzeug eine Erfassungseinheit, die dazu vorgesehen ist, zumindest eine erste Belegungskenngröße für den ersten Fahrgastraum zu erfassen, und eine Anzeigeeinheit zur Übermittlung einer Belegungsinformation an Fahrgäste aufweist, wobei die Anzeigeeinheit zumindest von einem Bestandteil der Treppeneinheit und einer optischen Einheit gebildet ist, die dazu vorgesehen ist, einen optisch wahrnehmbaren Zustand der Treppeneinheit in Abhängigkeit der Belegungskenngröße zu ändern. Hierdurch kann eine bestehende Konstruktionseinheit des Schienenfahrzeugs als Übertragungsmedium zur Übertragung der Belegungsinformation genutzt werden, wobei eine besonders konstruktiv einfache Lösung erreicht werden kann. Die Treppe weist, insbesondere aufgrund ihrer Dimension und zentralen Funktion für den Passagierfluss innerhalb des Schienenfahrzeugs typischerweise eine besonders hohe Sichtbarkeit auf. Diese Sichtbarkeit ist insbesondere für einen einsteigenden Fahrgast gegeben, wenn die Treppe in einem Ein- und Ausstiegsbereich des Schienenfahrzeugs angeordnet ist. Hierdurch kann eine schnelle Übermittlung der Belegungsinformation an einen einsteigenden Fahrgast erfolgen, wodurch dieser rasch eine Auswahl des für seinen Komfort geeigneten Fahrgastraums treffen kann, was sich vorteilhaft auf den Fluss der Passagiere im Schienenfahrzeug sowie auf eine optimale Ausnutzung der vorhandenen Sitzplatzkapazität auswirken kann.
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Unter einer „Belegungskenngröße“ soll insbesondere eine Kenngröße verstanden werden, die für einen Belegungszustand im zugeordneten Fahrgastraum signifikativ ist. Durch die Belegungskenngröße kann – in verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung – die an die Fahrgäste zu übermittelnde Belegungsinformation unterschiedliche Genauigkeitsgrade aufweisen. So kann die Belegungskenngröße beispielsweise für zumindest eines der folgenden Elemente signifikativ sein: eine Anzahl von belegten Sitzplätzen, eine Anzahl freier Sitzplätze, eine Einschätzung, insbesondere eine Ab- bzw. Aufrundung einer Anzahl von belegten Sitzplätzen, eine Einschätzung, insbesondere eine Ab- bzw. Aufrundung einer Anzahl freier Sitzplätze, eine Belegungsstufe in einem vordefinierten Satz von Belegungsstufen, z.B. in einem die Stufen „niedrige Belegung“, „mittlere Belegung“ und „hohe Belegung“ aufweisenden Satz, oder ein Über- oder Unterschreiten eines bestimmten Schwellwerts, wobei die zu übermittelnde Information z.B. die Form „über X Sitzplätze verfügbar“ bzw. „unter X Sitzplätze verfügbar“ annehmen kann und X der bestimmte Schwellwert ist.
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Gemäß einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Anzeigeeinheit zumindest ein Treppenelement der Treppeneinheit aufweist und die optische Einheit eine steuerbare Beleuchtungseinrichtung umfasst, welche zur Beleuchtung des Treppenelements vorgesehen ist. Zur Steuerung der Beleuchtungseinrichtung weist die optische Einheit zweckmäßigerweise eine Steuereinheit auf, welche in Wirkverbindung mit der Beleuchtungseinrichtung und vorzugsweise der Erfassungseinheit steht. Hierdurch kann eine besonders intuitive Übermittlung der Belegungsinformation erfolgen, die insbesondere von dem Verständnis der jeweiligen Landessprache unabhängig ist.
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Beispielsweise kann die Beleuchtungseinrichtung dazu vorgesehen sein, zur Änderung einer Lichtstärke in Abhängigkeit der Belegungskenngröße gesteuert zu werden. Eine besonders intuitive Führung der Fahrgäste und eine hohe Unterscheidungskraft in der optischen Wahrnehmung der Treppeneinheit, insbesondere gegenüber übrigen Teilen des Schienenfahrzeugsinnenraums, können jedoch erreicht werden, wenn die Beleuchtungseinrichtung zur Änderung einer wahrnehmbaren Farbe des Treppenelements als Funktion der Belegungskenngröße steuerbar ist.
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In diesem Zusammenhang wird vorgeschlagen, dass das Treppenelement einem der Fahrgasträume zugeordnet ist und die Beleuchtungseinrichtung zum Erzeugen verschiedener Farben vorgesehen ist, die in der optischen Einheit jeweils einer unterschiedlichen, vordefinierten Belegungsstufe im zugeordneten Fahrgastraum zugeordnet sind. Dabei kann es sich vorteilhaft zumindest um die oben definierten Belegungsstufen („niedrige Belegung“, „mittlere Belegung“ und „hohe Belegung“) handeln, die dann jeweils einer unterschiedlichen Beleuchtungsfarbe des Treppenelements zugeordnet sind.
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In einer konstruktiv einfachen und optisch ansprechbaren Ausführung der Treppeneinheit ist das Treppenelement von einer Verglasung gebildet. Dabei kann die Beleuchtungseinrichtung insbesondere zum Hinterleuchten des Treppenelements vorgesehen sein.
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Es sind verschiedene Elemente der Treppe zur Bildung eines Bestandteils der Anzeigeeinheit denkbar.
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Die Treppeneinheit weist zumindest einen ersten Treppenabschnitt auf, welcher ein erstes Niveau mit dem Niveau des ersten Fahrgastraums verbindet. Hierzu umfasst der Treppenabschnitt zumindest einen Stufensatz, welcher beide Niveaus verbindet. Zusätzlich kann der Treppenabschnitt eine erste Ebene im ersten Niveau, die sich an den Stufensatz auf einer Seite anschließt, und/oder eine zweite Ebene im Niveau des Fahrgastraums aufweisen, die sich an den Stufensatz auf der anderen Seite anschließt. Die erste bzw. zweite Ebene bildet dabei eine Fortsetzung des Stufensatzes.
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Ein Treppenelement zur Bildung eines Bestandteils der Anzeigeeinheit kann insbesondere vom Stufensatz gebildet sein, welcher zur Übermittlung der Belegungsinformation mittels der optischen Einheit abhängig von der Belegungskenngröße unterschiedliche optische Zustände annehmen kann.
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Die Treppeneinheit weist außerdem vorteilhafterweise eine Geländereinheit auf, die dem ersten Treppenabschnitt zugeordnet ist. Eine Geländereinheit kann im Vergleich zu einem Stufensatz eine höhere Sichtbarkeit aufweisen, sodass in einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung vorgeschlagen wird, dass die Anzeigeeinheit zumindest ein Treppenelement der Treppeneinheit aufweist, welches Bestandteil einer Geländereinheit ist.
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Die Geländereinheit kann einen Handlauf und/oder eine Geländerseitenabgrenzung aufweisen, die an den Treppenabschnitt seitlich angrenzt. Es sind daher verschiedene Elemente einer Geländereinheit zur Bildung von zumindest einem Bestandteil der Anzeigeeinheit denkbar. Insbesondere kann das Treppenelement als Handlauf ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich sind Treppenelemente wie Geländerstäbe, Geländerpfosten und/oder Geländergitter denkbar.
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Eine besonders hohe Sichtbarkeit kann jedoch erreicht werden, wenn das Treppenelement von einer großflächigen Geländerseitenabgrenzung gebildet ist. Unter einer „Geländerseitenabgrenzung“ soll eine zumindest im Wesentlichen vertikale, insbesondere vertikale Abgrenzung verstanden werden, welche an den zugeordneten Treppenabschnitt angrenzt. Die Geländerseitenabgrenzung kann an den Stufensatz seitlich angrenzen und/oder sie kann ggf. an die oben erwähnte erste und/oder zweite Ebene seitlich angrenzen, welche als Fortsetzung des Stufensatzes ausgebildet ist.
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Die Geländerseitenabgrenzung ist vorzugsweise von einem Wandelement gebildet, welches zwei im Wesentlichen vertikale, insbesondere vertikale und parallel zueinander ausgerichtete Außenflächen aufweist, wobei eine Außenfläche dem zugeordneten Treppenabschnitt zugewandt ist und die andere Außenfläche diesem abgewandt ist. Die Geländerseitenabgrenzung kann außerdem von einer Seitenwand des Fahrzeuginnenraums, insbesondere von einer Verkleidung des Wagenkastens, gebildet sein, die eine Seite des Wagenkastens verkleidet. In diesem Fall ist dann die Geländerseitenabgrenzung lediglich von einer Seite sichtbar.
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Weist die Geländereinheit einen Handlauf auf, ist die Geländerseitenabgrenzung vorzugsweise dem Handlauf zugeordnet, wobei sich vorzugsweise zumindest ein überwiegender Teil der Geländerseitenabgrenzung in vertikaler Richtung betrachtet unterhalb des Handlaufs befindet. Insbesondere kann die Geländerseitenabgrenzung mit dem Handlauf einstückig ausgebildet sein. Ist die Geländerseitenabgrenzung von einer Seitenwand, insbesondere einem Verkleidungsteil des Fahrzeugsinnenraums gebildet, ist der Handlauf vorzugsweise an dieser Seitenwand befestigt.
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Das erste Niveau, welches über den ersten Treppenabschnitt mit dem Niveau des ersten Fahrgastraums verbunden ist, kann dem Niveau des zweiten Fahrgastraums entsprechen. In dieser Ausführung ist der erste Treppenabschnitt vorzugsweise der einzige Treppenabschnitt der Treppe.
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Alternativ kann das erste Niveau einem Treppenabsatz der Treppe entsprechen. In dieser Ausführung weist die Treppe den ersten Treppenabschnitt, welcher den Treppenabsatz mit dem Niveau des ersten Fahrgastraums verbindet und zweckmäßigerweise zumindest einen zweiten Treppenabschnitt auf, welcher den Treppenabsatz mit dem Niveau des zweiten Fahrgastraums verbindet. Die Treppenabschnitte weisen dabei vorzugsweise entgegengesetzte Laufrichtungen auf. Dabei soll verstanden werden, dass sich die Laufrichtung eines Fahrgasts, welcher ausgehend vom ersten Fahrgastraum in den zweiten Fahrgastraum geht, zwischen den Treppenabschnitten ändert. Die Geländerseitenabgrenzung kann an den Stufensatz des ersten Treppenabschnitts, an den Stufensatz des zweiten Treppenabschnitts und/oder an den Treppenabsatz angrenzen.
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Außerdem entspricht das erste Niveau vorzugsweise dem Ein- bzw. Aussteigeniveau und/oder dem Niveau eines Wagenübergangsbereichs.
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Unter einer „großflächigen“ Geländerseitenabgrenzung soll eine Geländerseitenabgrenzung verstanden werden, die – in vertikaler Richtung betrachtet – eine Höhe von zumindest 30 cm, vorzugsweise zumindest 50 cm und – in Laufrichtung der Treppe im zugeordneten Treppenabschnitt betrachtet – eine Erstreckung aufweist, die zumindest 30cm, insbesondere zumindest 50cm beträgt. Die von der Geländerseitenabgrenzung gebildete Fläche ist insbesondere eine zusammenhängende Fläche. Grenzt die Geländerseitenabgrenzung an einen Stufensatz an, entspricht die Erstreckung der Geländerseitenabgrenzung in Laufrichtung vorteilhaft zumindest 50%, insbesondere zumindest 70% der Länge des Stufensatzes. Grenzt die Geländerseitenabgrenzung alternativ oder zusätzlich an eine Ebene an, die sich an den Stufensatz anschließt, entspricht diese Erstreckung in Laufrichtung vorteilhaft zumindest 50%, insbesondere zumindest 70% der Länge der Ebene in Laufrichtung. Weist die Geländereinheit einen Handlauf auf, so weist die Geländerseitenabgrenzung bevorzugt – in vertikaler Richtung betrachtet – eine Höhe auf, die zumindest 50% des vertikalen Abstands zwischen dem Treppenboden und dem Handlauf entspricht. Insbesondere kann die vertikale Erstreckung der Geländerseitenabgrenzung der Höhe des Handlaufs gegenüber dem Treppenboden entsprechen. Beispielsweise kann die Geländerseitenabgrenzung als Brüstung ausgebildet sein.
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In einer weiteren Ausführungsform weist die optische Einheit zumindest ein Anzeigemittel auf, welches dazu vorgesehen ist, zumindest eine schriftliche Belegungsinformation in wenigstens einem Bereich der Treppeneinheit einzublenden. Dies kann alternativ zu einer steuerbaren Beleuchtungseinrichtung der optischen Einheit gemäß der obigen Beschreibung eingesetzt werden. Wird dies jedoch zusätzlich zu einer derartigen Beleuchtungseinrichtung eingesetzt, kann die mittels der Beleuchtungseinrichtung erzielbaren intuitiven Übermittlung der Belegungsinformation durch eine schriftliche Anzeige zumindest bestätigt, vorteilhaft ergänzt werden.
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Insbesondere wird vorgeschlagen, dass die optische Einheit eine Steuereinheit aufweist, die im Zusammenwirken mit dem Anzeigemittel zur Einblendung einer zumindest eingeschätzten Anzahl freier Sitzplätze vorgesehen ist. Diese Information kann insbesondere für die Leitung von Gruppen zusammenreisender Fahrgäste vorteilhaft sein, die eine geeignete Sitzgelegenheit in einem Fahrgastraum suchen.
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Die Anzeigeeinheit kann auf die Übermittlung einer Belegungsinformation betreffend den ersten Fahrgastraum eingeschränkt sein. Dies ist vorteilhaft, wenn die Belegung des zweiten Fahrgastraums von den Fahrgästen, insbesondere von den einsteigenden Fahrgästen ohne weiteres eingeschätzt werden kann. In einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung wird jedoch vorgeschlagen, dass die Erfassungseinheit dazu vorgesehen ist, eine zweite Belegungskenngröße für den zweiten Fahrgastraum zu erfassen, die Treppeneinheit zumindest zwei Treppenelemente aufweist, die jeweils einem unterschiedlichen Fahrgastraum zugeordnet sind und Bestandteile der Anzeigeeinheit bilden, und die optische Einheit eine steuerbare Beleuchtungseinrichtung umfasst, welche zur differenzierten Beleuchtung der Treppenelemente in Abhängigkeit der Belegungskenngrößen vorgesehen ist.
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Es wird außerdem ein Verfahren zur Übermittlung einer Belegungsinformation an Fahrgäste in einem Schienenfahrzeug mit einer doppelstöckigen Fahrgastraumanordnung, bei welcher ein erster Fahrgastraum und ein zweiter Fahrgastraum übereinander angeordnet und mittels zumindest einer Treppe miteinander verbunden sind, die zumindest eine Treppeneinheit aufweist, vorgeschlagen, bei welchem zumindest eine erste Belegungskenngröße für den ersten Fahrgastraum erfasst wird, eine Anzeigeeinheit zur Übermittlung der Belegungsinformation zumindest von einem Bestandteil der Treppeneinheit und einer optischen Einheit gebildet ist, und ein optisch wahrnehmbarer Zustand der Treppeneinheit in Abhängigkeit der Belegungskenngröße durch die optische Einheit geändert wird. Zu den vorteilhaften Wirkungen des erfindungsgemäßen Verfahrens wird um unnötige Wiederholungen zu vermeiden auf die obigen Ausführungen zum Schienenfahrzeug verwiesen.
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Es werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
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1: ein Schienenfahrzeug mit zwei Treppen, in einer schematischen Seitenansich,
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2: eine Detailansicht einer der Treppen,
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3: eine Schaltung mit Belegungssensoren, einer Erfassungseinheit und einer optischen Einheit zur Beleuchtung von Bestandteilen der Treppe,
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4: die Anordnung aus 2 mit einer schematischen Darstellung einer unterschiedlichen farbigen Beleuchtung von Geländerseitenabgrenzungen,
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5: die Anordnung aus 2 mit einer schematischen Darstellung einer unterschiedlichen farbigen Beleuchtung von Handläufen,
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6: die Anordnung aus 2 mit einer schematischen Darstellung einer Einblendung einer Information in Geländerseitenabgrenzungen,
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7: ein Beispiel einer eingeblendeten Information,
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8: eine Detailansicht von oben eines Anzeigemittels zur Anzeige der Information und
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9: die Anordnung aus 2 mit einer schematischen Darstellung einer unterschiedlichen farbigen Beleuchtung von Geländerseitenstreifen.
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1 zeigt ein Schienenfahrzeug 10 in einer schematischen Schnittansicht. Dieses ist als Wagen ausgebildet, welcher für den Personenverkehr, insbesondere für den Nah- und/oder Regionalverkehr vorgesehen ist. Das Schienenfahrzeug 10 ist im Betrieb Bestandteil eines Verbands gattungsgemäßer Wagen ausgebildet, welcher als Triebzug ausgebildet ist. Dabei ist zumindest einer der Wagen im Verband mit einer Antriebseinheit umfassend Fahrmotoren versehen. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Verband aus antriebslosen Wagen besteht und im Betrieb von einem Triebfahrzeug, insbesondere einer Lokomotive gezogen bzw. geschoben wird.
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Das Schienenfahrzeug 10 weist eine Fahrgastraumanordnung 12 auf, die doppelstöckig ausgebildet ist, d.h. bei welcher ein erster Fahrgastraum 14.1 und ein zweiter Fahrgastraum 14.2 in vertikaler Richtung betrachtet übereinander angeordnet sind. In der betrachteten Ausführung ist der Fahrgastraum 14.1 im unteren Stock angeordnet und der Fahrgastraum 14.2 befindet sich im oberen Stock. Beide Fahrgasträume 14.1, 14.2 weisen jeweils zumindest eine Sitzanordnung 16 mit individuellen Sitzen 17 auf. Sie sind mittels Treppen 18a, 18b miteinander verbunden, die jeweils in einem Ein- und Ausstiegsbereich des Schienenfahrzeugs 10 angeordnet sind. In der betrachteten Ausführung sind die Treppen 18a, 18b in entgegengesetzten End- bzw. Wagenübergangsbereichen des Schienenfahrzeugs 10 angeordnet.
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Bezüglich der Treppe 18a kann ein einsteigender Fahrgast über einen ersten, in der betrachteten Ausführung ausgehend vom Ein- und Ausstiegsbereich absteigenden Treppenabschnitt 18a.1 der Treppe 18a zum ersten Fahrgastraum 14.1 gelangen. Über einen zweiten und ausgehend vom Ein- und Ausstiegsbereich aufsteigenden Treppenabschnitt 18a.2 der Treppe 18a kann ein einsteigender Fahrgast zum zweiten Fahrgastraum 14.2 gelangen. Ein sich im ersten Fahrgastraum 14.1 befindender Fahrgast kann durch Benutzung der Treppe 18a, und zwar sukzessiv über die Treppenabschnitte 18a.1 und 18a.2 zum zweiten Fahrgastraum 14.2 gelangen. Dies gilt auch für die Treppe 18b, welche im gegenüberliegenden Ein- und Ausstiegsbereich angeordnet ist und zwei entsprechende Treppenabschnitte 18b.1 und 18b.2 aufweist.
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In der betrachteten Ausführung sind demnach im Schienenfahrzeug drei unterschiedliche Niveaus vorhanden. Ein erstes Niveau NE entspricht dem Niveau des Ein- und Ausstiegsbereichs. Dieses ist über den ersten Treppenabschnitt 18a.1 bzw. 18b.1 mit dem Niveau NU des ersten Fahrgastraums 14.1 und über den zweiten Treppenabschnitt 18a.2 bzw. 18b.2 mit dem Niveau NO des zweiten Fahrgastraums 14.2 verbunden. Dabei entspricht das Niveau NE einem Treppenabsatz, welcher zwischen dem ersten und dem zweiten Treppenabschnitt 18a.1, 18a.2 bzw. 18b.1, 18b.2 angeordnet ist.
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Außerdem ist das Schienenfahrzeug 10 mit einer Erfassungseinheit 20 versehen, die dazu dient, eine erste Belegungskenngröße BK1 für den ersten Fahrgastraum 14.1 und eine zweite Belegungskenngröße BK2 für den zweiten Fahrgastraum 14.2 zu erfassen (siehe 3). Hierzu sind die einzelnen Sitze 17 der Sitzanordnungen 16 jeweils beispielsweise mit Belegungssensoren 19 ausgestattet, welche eine Belegung des entsprechenden Sitzes 17 registrieren können. Die Erfassungseinheit 20 steht mit den Belegungssensoren 19 in Wirkverbindung und kann auf der Grundlage der von den Belegungssensoren erzeugten Signale für jeden Fahrgastraum 14.1 bzw. 14.2 die entsprechende Belegungskenngröße BK1 bzw. BK2 ermitteln. Die Belegungskenngrößen BK1, BK2 können einer tatsächlichen Anzahl belegter bzw. freier Sitze entsprechen oder sie können eine Belegungssituation bezeichnen, die einem bestimmten Intervall für die Anzahl der belegten Sitze 17 zugeordnet ist. Mögliche Belegungssituationen, die in dieser Ausführung durch die Belegungskenngrößen BK1, BK2 bezeichnet werden können, sind z.B. „niedrige Belegung“, „mittlere Belegung“ und „hohe Belegung“.
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Es wird in der folgenden Beschreibung die Treppe 18a näher beschrieben, wobei die Ausführungen auch für die im Wesentlichen identisch ausgebildete Treppe 18b Anwendung finden.
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Die Treppe 18a ist in einer perspektivischen Ansicht in 2 gezeigt. Die Treppe 18a weist den ersten Treppenabschnitt 18a.1 und den zweiten Treppenabschnitt 18a.2 auf, die jeweils einen Stufensatz umfassen. Die Treppenabschnitte 18a.1, 18a.2 weisen zudem eine gemeinsame Ebene 23 auf, die eine Fortsetzung der jeweiligen Stufensätze bildet und dem Niveau NE des Ein- und Ausstiegbereichs entspricht.
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Die Treppe 18a weist ferner eine erste Geländereinheit 21.1, die dem ersten Treppenabschnitt 18a.1 zugeordnet ist, und eine zweite Geländereinheit 21.2 auf, die dem zweiten Treppenabschnitt 18a.2 zugeordnet ist. Die Geländereinheiten 21.1, 21.2 weisen jeweils einen Handlauf und eine darunter angeordnete, vertikale Geländerseitenabgrenzung auf, die die Funktion einer Brüstungsfläche hat.
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Die Treppenabschnitte 18a.1, 18a.2 und die zugeordneten Geländereinheiten 21.1, 21.2 bilden eine Treppeneinheit 22 der Treppe 18a. Die Geländerseitenabgrenzung der Geländereinheit 21.1 bildet dabei ein erstes Treppenelement 22.1 und die Geländerseitenabgrenzung der Geländereinheit 21.2 bildet ein zweites Treppenelement 22.2 der Treppeneinheit 22. Das erste Treppenelement 22.1 ist dem ersten Treppenabschnitt 18a.1 und daher dem ersten Fahrgastraum 14.1 zugeordnet und das zweite Treppenelement 22.2 ist dem zweiten Treppenabschnitt 18a.2 und daher dem zweiten Fahrgastraum 14.2 zugeordnet. Die Treppenelemente 22.1, 22.2, d.h. die Geländerseitenabgrenzungen sind relativ zueinander derart angeordnet, dass sie zumindest für einen einsteigenden Fahrgast sichtbar sind und von diesem Fahrgast voneinander unterschieden werden können. Anders ausgedrückt kann aus Sicht eines sich im entsprechenden Türbereich befindenden Fahrgastes durch die relative Anordnung der Treppenelemente 22.1, 22.2 eine Zuordnung dieser Treppenelemente 22.1 und 22.2 zum jeweiligen Treppenabschnitt 18a.1 bzw. 18a.2 und daher zum jeweiligen Fahrgastraum 14.1 bzw. 14.2 hergestellt werden.
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Das dem Treppenabschnitt 18a.1 zugeordnete Treppenelement 22.1 ist eine Geländerseitenabgrenzung, welche an den Stufensatz und die sich daran anschließende Ebene 23 des Treppenabschnitts 18a.1 angrenzt. Das dem Treppenabschnitt 18a.2 zugeordnete Treppenelement 22.2 ist eine Geländerseitenabgrenzung, welche an den entsprechenden Stufensatz und die sich daran anschließende Ebene 23, d.h. die dem Treppenabsatz entsprechende gemeinsame Ebene der Treppenabschnitte 18a.1, 18a.2, angrenzt. In der betrachteten Ausführung grenzen die Treppenelemente 22.1, 22.2 aneinander an, wobei sie über einen U-förmigen Übergangsbereich 24 bündig miteinander verbunden sind. Es ist jedoch denkbar, dass die Treppenelemente 22.1, 22.2 voneinander beabstandet ausgebildet sind.
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Das Treppenelement 22.1 ist von zumindest einer dem zugeordneten Treppenabschnitt 18a.1 zugewandten Fläche der entsprechenden Geländerseitenabgrenzung gebildet, während das Treppenelement 22.2 zumindest von einer dem zugeordneten Treppenabschnitt 18a.2 abgewandten Fläche der entsprechenden Geländerseitenabgrenzung gebildet ist. Die Treppenelemente 22.1, 22.2 erstrecken sich – in Laufrichtung des jeweils zugeordneten Treppenabschnitts 18a.1 bzw. 18a.2 betrachtet – entlang des gesamten Treppenabschnitts 18a.1, 18a.2. Die Treppenelemente 22.1, 22.2 grenzen demnach sowohl an den zugeordneten Stufensatz als auch an die Ebene 23 des zugeordneten Treppenabschnitts 18a.1 bzw. 18a.2. In vertikaler Richtung betrachtet erstrecken sie sich zwischen dem Treppenboden und dem Handlauf der entsprechenden Geländereinheit 21.1 bzw. 21.2. Die Treppenelemente 22.1, 22.2 sind demnach jeweils als großflächige Geländerseitenabgrenzung ausgebildet.
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Das Schienenfahrzeug 10 ist ferner mit einer Anzeigeeinheit 26 versehen, die zur Übermittlung einer Belegungsinformation an Fahrgäste, insbesondere an einen einsteigenden Fahrgast, auf der Basis der Belegungskenngrößen BK1, BK2 vorgesehen ist. Die Anzeigeeinheit 26 weist als Bestandteile die Treppenelemente 22.1, 22.2 auf. Die Nutzung der Treppenelemente 22.1, 22.2 zum Zweck einer Informationsübermittlung wird nun näher beschrieben.
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Die in 2 gezeigte Anzeigeeinheit 26 umfasst eine optische Einheit 27 (3), welche eine Beleuchtungseinrichtung 28 mit zwei Beleuchtungseinheiten 28.1, 28.2, die jeweils einem unterschiedlichen Treppenelement 22.1 bzw. 22.2 zugeordnet sind, aufweist. Die Beleuchtungseinheit 28.1 dient zur Beleuchtung des Treppenelements 22.1, während die zweite Beleuchtungseinheit 28.2 zur Beleuchtung des Treppenelements 22.2 dient. Sie sind in der 2 stark schematisch dargestellt. Die Treppenelemente 22.1, 22.2, die jeweils als Flächen ausgebildet sind, sind jeweils von einer Verglasung, insbesondere aus Sicherheitsglas gebildet. Beispielsweise können die Verglasungen einschichtig aus Einscheiben-Sicherheitsgläsern („ESG“) oder mehrschichtig als Verbundglas („VSG“) hergestellt sein. Mittels der entsprechenden Beleuchtungseinheit 28.1 bzw. 28.2 entsteht eine gesamte, möglichst gleichmäßige Beleuchtung der entsprechenden Fläche, d.h. des entsprechenden Treppenelements 22.1 bzw. 22.2. Hierzu sind die Treppenelemente 22.1, 22.2 aus einem Verglasungsmaterial hergestellt, welches für die Bereitstellung bzw. Ausleitung eines diffusen Lichtes geeignet ist.
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Zur Steuerung der Beleuchtungseinrichtung 28 weist die optische Einheit 27 eine Steuereinheit 30 auf, die in 3 dargestellt ist. Diese zeigt eine Schaltung mit den Sitzbelegungssensoren 19 der Fahrgasträume 14.1 und 14.2, der Erfassungseinheit 20, der Steuereinheit 30 und der Beleuchtungseinrichtung 28, welche die Beleuchtungseinheiten 28.1, 28.2 umfasst. In der Figur sind die Erfassungseinheit 20 und die Steuereinheit 30 separat gezeigt, es ist jedoch denkbar, dass sie in einer gemeinsamen Steuerungshardware angeordnet sind. Es können – wie mittels der gestrichelten Linie angedeutet – zwei separate Erfassungs- und Steuerkanäle vorgesehen sein, in welchen die Signale der Belegungssensoren 19 je nach zugeordnetem Fahrgastraum 14.1 bzw. 14.2 getrennt voneinander ausgewertet werden. Es ist jedoch auch denkbar, dass diese Signale in der Erfassungseinheit 20 – z.B. zur Auswertung eines Verhältnisses der Belegungszustände – miteinander in Verbindung gebracht werden.
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Die optische Einheit 27 mit der Beleuchtungseinrichtung 28 und der Steuereinheit 30 ist dazu vorgesehen, einen optisch wahrnehmbaren Zustand der Treppeneinheit 22 in Abhängigkeit der Belegungskenngrößen BK1, BK2 zu ändern, wie unten näher beschrieben.
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In der betrachteten Ausführung ist die Beleuchtungseinrichtung 28 von der Steuereinheit 30 zur Änderung einer wahrnehmbaren Farbe der Treppenelemente 22.1, 22.2 als Funktion der jeweiligen Belegungskenngröße BK1, BK2 steuerbar. Jede Beleuchtungseinheit 28.1, 28.2 ist dazu vorbereitet, wahlweise unterschiedliche Beleuchtungsfarben auszustrahlen. In der Steuereinheit 30 ist ein Farbencode implementiert, bei welchem die oben genannten, vordefinierten Belegungssituationen „niedrige Belegung“, „mittlere Belegung“ und „hohe Belegung“ jeweils einer bestimmten Farbe zugeordnet sind. Abhängig von der jeweiligen Belegungskenngröße BK1 bzw. BK2, welche für eine der Belegungssituationen signifikativ ist, wird die entsprechende Beleuchtungseinheit 28.1 bzw. 28.2 zur Ausstrahlung der der entsprechenden Belegungssituation zugeordneten Farbe gesteuert. Dies ist in 4 gezeigt, welche der Anordnung der 2 entspricht, wobei unterschiedliche Farben mit unterschiedlichen Schraffuren schematisch dargestellt sind. Das dem Fahrgastraum 14.1 zugeordnete Treppenelement 22.1 kann beispielsweise die Farbe „grün“ ausstrahlen, was für den einsteigenden Fahrgast intuitiv bedeutet, dass ausreichend freie Sitzplätze im Fahrgastraum 14.1 zur Verfügung stehen. Das dem Fahrgastraum 14.2 zugeordnete Treppenelement 22.2 strahlt dagegen die Farbe „rot“, was die Information intuitiv übermittelt, dass sich der Fahrgastraum 14.2 in einem zumindest annähernd vollen Belegungszustand befindet. Für die Belegungssituation „mittlere Belegung“ kann z.B. die Farbe „Gelb“ vorgesehen sein.
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Die optische Einheit 27 kann daher mittels der Steuereinheit 30 und der steuerbaren Beleuchtungseinrichtung 28 umfassend die Beleuchtungseinheiten 28.1, 28.2 eine differenzierte Beleuchtung der Treppenelemente 22.1, 22.2 in Abhängigkeit der Belegungskenngrößen BK1, BK2 bereitstellen, wodurch eine Belegungsinformation an Fahrgäste insbesondere zu einer vorteilhaften Regelung des Fahrgastflusses übermittelt wird.
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5 zeigt die Anordnung der 2 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel. Dieses unterscheidet sich vom vorherigen Ausführungsbeispiel durch die Ausbildung der Anzeigeeinheit 26, insbesondere die Ausbildung von Treppenelementen, welche Bestandteile der Anzeigeeinheit 26 bilden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden beschränkt sich die folgende Beschreibung grundsätzlich auf die Unterschiede, wobei im Übrigen auf die obige Beschreibung verwiesen wird.
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In dieser Ausführung wird die Anzeigeeinheit 26 weiterhin von Elementen der Treppeneinheit 22 gebildet. Treppenelemente 22.3, 22.4 der Treppeneinheit 22, welche als Bestandteile der Anzeigeeinheit 26 dienen, sind in dieser Ausführung jeweils als Handlauf ausgebildet. Das Treppenelement 22.3 ist dem Treppenabschnitt 18a.1 und daher dem Fahrgastraum 14.1 zugeordnet und das Treppenelement 22.4 ist dem Treppenabschnitt 18a.2 und daher dem Fahrgastraum 14.2 zugeordnet. Die Treppenelemente 22.2, 22.3 sind wie oben für die Treppenelemente 22.1, 22.2 jeweils von einer Verglasung gebildet, die von der jeweiligen Beleuchtungseinheit 28.3, 28.4 mit unterschiedlichen Farben beleuchtet werden kann. Diese Beleuchtungseinheiten 28.3, 28.4 der Beleuchtungseinrichtung 28 können insbesondere als schmale, direkt im Handlauf integrierte LED-Bänder ausgebildet sein, die in den oben beschriebenen Signalfarben leuchten können. Die obigen Ausführungen betreffend die Steuerung der Beleuchtungseinheiten 28.1, 28.2 im Zusammenwirken mit der Steuereinheit 30 finden für die Beleuchtungseinheiten 28.3., 28.4 entsprechende Anwendung.
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Das dem Fahrgastraum 14.1 zugeordnete Treppenelement 22.3 kann beispielsweise die Farbe „grün“ (in der Figur mit „G“ bezeichnet) ausstrahlen, was für den einsteigenden Fahrgast intuitiv bedeutet, dass ausreichend freie Sitzplätze im Fahrgastraum 14.1 zur Verfügung stehen. Das dem Fahrgastraum 14.2 zugeordnete Treppenelement 22.4 strahlt dagegen die Farbe „rot“ (in der Figur mit „R“ bezeichnet), was die Information intuitiv übermittelt, dass sich der Fahrgastraum 14.2 in einem zumindest annähernd vollen Belegungszustand befindet.
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In einer weiteren, in den Figuren nicht gezeigten Ausführung können die Ausführungsbeispiele der 4 und 5 miteinander kombiniert werden, wobei bei zumindest einer der Geländereinheiten 21.1, 21.2 sowohl der Handlauf als auch die Geländerseitenabgrenzung zumindest teilweise als Bestandteile der Anzeigeeinheit 26 genutzt werden.
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6 zeigt die Anordnung der 2 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel. Wie in der Ausführung der 2 werden die Treppenelemente 22.1, 22.2 als Bestandteile der Anzeigeeinheit 26 gebildet. Die in 6 betrachtete Ausführung unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel der 2 durch die Art der Informationsübermittlung. Hierbei weist die optische Einheit 27 Anzeigemittel auf (siehe 8), die im Zusammenwirken mit der Steuereinheit 30 dazu dienen, eine schriftliche Belegungsinformation BI (siehe 7) in Bereichen der Treppeneinheit 22, und zwar jeweils in einem Bereich 34.1 bzw. 34.2 des jeweiligen Treppenelements 22.1 bzw. 22.2 einzublenden. Die Anzeigemittel, von denen ein Anzeigemittel 32.1 in 8 dargestellt ist, sind jeweils einem unterschiedlichen Treppenelement 22.1 bzw. 22.2 zugeordnet. Ein Beispiel einer eingeblendeten Belegungsinformation BI ist in 7 dargestellt, wobei die Steuereinheit 30 im Zusammenwirken mit den Anzeigemitteln jeweils zur Einblendung einer Anzahl freier Sitzplätze vorgesehen ist.
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8 zeigt eine beispielhafte Ausführung des Anzeigemittels 32.1 in einer Ansicht von oben. Das Anzeigemittel 32.1 kann z.B. als ein Satz 36 von LED-Elementen ausgebildet sein, welcher hinter dem zugeordneten Treppenelement 22.1, bzw. hinter der dieses Treppenelement 22.1 bildenden Verglasung, z.B. einem Einscheiben-Sicherheitsglas, angeordnet ist. Durch Transparenz wird die anzuzeigende Information aus Sicht des Fahrgasts im jeweiligen Bereich 34.1 eingeblendet.
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Die Anzeige einer Belegungsinformation in den Bereichen 34.1, 34.2 kann alternativ oder zusätzlich zur oben beschriebenen differenzierten Beleuchtung der Treppenelemente 22.1, 22.2 erfolgen.
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Die Übermittlung einer Belegungsinformation auf der Basis eines Farbencodes und unterschiedlicher Beleuchtungsfarben kann auf einen begrenzten Teilbereich des entsprechenden Treppenelements 22.1 bzw. 22.2 eingeschränkt sein, wie in 9 gezeigt. Hierbei sind zur Bildung der Anzeigeeinheit 26 Teilbereiche der Treppenelemente 22.1, 22.2 vorgesehen, die jeweils als Streifen ausgebildet sind. Es können wie in 9 gezeigt zusätzlich die oben beschriebenen Bereiche 34.1, 34.2 in diesen Teilbereichen vorgesehen sein, wobei die Steuereinheit 30 im Zusammenwirken mit entsprechenden Anzeigemitteln, wie z.B. Anzeigemitteln 32.1, zur Einblendung einer schriftlichen Belegungsinformation, z.B. einer Anzahl freier Sitzplätze in den Bereichen 34.1, 34.2 vorgesehen ist.