DE102014217455B4 - Verfahren zum Starten eines Verbrennungsmotors durch einen riemengetriebenen Startergenerator - Google Patents
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Abstract
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Starten eines Verbrennungsmotors durch einen riemengetriebenen Startergenerator sowie eine Recheneinheit und ein Computerprogramm zu dessen Durchführung.
- Stand der Technik
- Elektrische Maschinen können in Kraftfahrzeugen als sog. Startergeneratoren eingesetzt werden, um einerseits den Verbrennungsmotor im Motorbetrieb der elektrischen Maschine zu starten und andererseits Strom für das Bordnetz und zum Laden der Kraftfahrzeugbatterie im Generatorbetrieb der elektrischen Maschine zu erzeugen. Startergeneratoren können über einen Riementrieb mit dem Verbrennungsmotor bzw. der Kurbelwelle verbunden sein.
- Für den Einsatz als riemengetriebene Startergeneratoren (RSG) eignen sich besonders fremderregte Drehstrom-Synchronmaschinen, da deren motorisches Moment besonders gut regelbar ist. Ein erwünschtes Drehmoment kann durch entsprechende Ansteuerung der Läuferwicklung (Erregerspule) und/oder der Ständerwicklung (üblich sind z. B. drei oder fünf Ständerphasen) eingestellt werden. Es kann eine zeitliche Modulation des Drehmoments bevorzugt sein, um einen möglichst geräusch- und vibrationsarmen Startvorgang zu erzielen.
- Zum Starten des Verbrennungsmotors wird das Antriebsmoment des Startergenerators über den Riemen an die Kurbelwelle des Verbrennungsmotors übertragen, um die Kurbelwelle auf eine Mindestdrehzahl zu beschleunigen. Ist die Mindestdrehzahl erreicht, wird ein zündfähiges Gemisch im Brennraum zu einem definierten Zeitpunkt gezündet.
-
DE 601 10 528 T2 offenbar eine Vorrichtung zur Vibrationsunterdrückung einer internen Verbrennungskraftmaschine aufgrund des Kurbelns der internen Verbrennungskraftmaschine mittels eines Motors. Die Vorrichtung weist eine Rotationsphasenerfassungseinrichtung zur Erfassung einer Rotationsphase einer Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine, und eine Motorsteuereinrichtung zur Steuerung eines Betriebs des Motors auf der Grundlage der mittels der Rotationsphasenerfassungseinrichtung erfassten Rotationsphase der Kurbelwelle auf. -
EP 17 60 297 A2 offenbart ein Start-Steuerungssystem für eine Brennkraftmaschine aufweisend ein endloses Kraftübertragungselement, dass um ein an einer Drehwelle eines Elektromotors angebrachtes Antriebselement und ein an einer Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine angebrachtes Folgeelement herumgelegt ist, und ein Motorsteuerungsmittel, das ein Andrehen der Kurbelwelle bewirkt, um die Brennkraftmaschine zu starten, wobei während ein Ausgangsdrehmoment des Elektromotors basierend auf einer von einem Motordrehzahlerfassungsmittel erfassten Motordrehzahl gesteuert bzw. geregelt wird, wobei das Brennkraftmaschinensteuerungssystem ein Motorwinkelbeschleunigungserfassungsmittel zum Erfassen einer Motorwinkelbeschleunigung enthält. - Zum Starten des Verbrennungsmotors müssen leistungsfähige Startergeneratoren eingesetzt werden, die groß, schwer und teuer sind. Es ist daher wünschenswert, Platz, Gewicht und Kosten einzusparen.
- Offenbarung der Erfindung
- Ausgehend von diesem Stand der Technik wird nun ein Verfahren zum Starten eines Verbrennungsmotors durch einen riemengetriebenen Startergenerator mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 vorgestellt, bei dem durch Vorgabe eines bestimmten Antriebsmomentverlaufs (d. h. Abhängigkeit des Antriebsmoments von der Zeit) für das vom Startergenerator abgegebene Antriebsmoment ein wirksames Abtriebsmoment an der Kurbelwelle erzeugt werden kann, das zeitweise über dem übersetzten (d. h. unter Berücksichtigung des Übersetzungsverhältnisses des Riementriebs) Antriebsmoment des Startergenerators liegt. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der nachfolgenden Beschreibung.
- Vorteile der Erfindung
- Die Erfindung erlaubt, an der Kurbelwelle ein Abtriebsmoment zu erzeugen, das zeitweise größer als das übersetzte Antriebsmoment des Startergenerators ist, vorzugsweise mindestens um 10%, 20%, 30%, 40% 50% oder 60% größer. Entspricht das Antriebsmoment dem Spitzenmoment (d. h. maximales Kurzzeit-Drehmoment), kann dementsprechend an der Kurbelwelle ein Abtriebsmoment erzeugt werden, welches zeitweise größer als das übersetzte Spitzenmoment des Startergenerators ist, und insbesondere dazu verwendet werden kann, ein Losbrechmoment des Verbrennungsmotors zu überwinden. Das erforderliche Drehmoment zum Starten des Verbrennungsmotors ist einerseits vom sog. Losbrechmoment entsteht an der Kurbelwelle, da bei der Überführung des ruhenden in ein rotierendes System die Haftreibung überwunden werden muss. Es ist bekannt, dass die Haftreibung i. d. R. größer als die Gleitreibung ist. Ist die Haftreibung überwunden, so ”bricht” die Kurbelwelle los (daher Losbrechmoment) und es sinkt im Anschluss daran das benötigte Moment zur weiteren Beschleunigung der Kurbelwelle.
- Mittels der Erfindung ist es möglich, durch Ausnutzung der dynamischen Eigenschaften des Riementriebs das Abtriebsmoment an der Kurbelwelle über das übersetzte Spitzenmoment des Startergenerators hinaus zu erhöhen. Hierdurch kann das Losbrechmoment der Kurbelwelle auch dann überwunden werden, wenn das übersetzte Spitzenmoment des Startergenerators allein nicht ausreichen würde. Durch den Einsatz von Startergeneratoren mit kleinerem Spitzenmoment können Platz, Gewicht und Kosten eingespart werden.
- Ein über das übersetzte Antriebsmoment hinaus vergrößertes Abtriebsmoment wird erreicht, indem der Startergenerator beim Starten mit einem bestimmten Antriebsmomentverlauf beschleunigt wird. Vorzugsweise wird der Antriebsmomentverlauf in Abhängigkeit von der ersten Eigenfrequenz bzw. der ersten Eigenperiodendauer des Riementriebs vorgegeben, insbesondere so, dass die Beschleunigungsdauer, in der das Antriebsmoment an der Riemenscheibe des Startergenerators von Null auf den erwünschten Antriebsmomentwert erhöht wird, höchstens der doppelten, einfachen oder halben ersten Eigenperiodendauer entspricht.
- Die
DE 10 2012 203 374 A1 beschreibt ein Verfahren zum Vorspannen des Riemens vor dem Starten, wobei der Startergenerator allmählich und nicht wie sonst ruckartig Drehmoment aufbaut. Der Drehmomentverlauf wird dort jedoch im Gegensatz zur Erfindung nicht so vorgegeben, dass das Abtriebsmoment größer als das übersetzte Antriebsmoment ist. Vielmehr wird so beschleunigt, dass sich der Riemen allmählich spannt. - Vorzugsweise ist der Drehmomentverlauf zumindest abschnittsweise im Wesentlichen (d. h. im Rahmen üblicher Toleranzen) linear, d. h. hat einen bestimmten Drehmomentgradienten (d. h. Veränderung des Drehmoments pro Zeiteinheit) bzw. folgt einer Drehmomentrampe. Insbesondere bevorzugt ist der Drehmomentverlauf insgesamt, d. h. zwischen Null und dem erwünschten Antriebsmomentwert, im Wesentlichen linear.
- Eine erfindungsgemäße Recheneinheit, z. B. ein Steuergerät eines Kraftfahrzeugs, ist, insbesondere programmtechnisch, dazu eingerichtet, ein erfindungsgemäßes Verfahren durchzuführen.
- Auch die Implementierung des Verfahrens in Form von Software ist vorteilhaft, da dies besonders geringe Kosten verursacht, insbesondere wenn ein ausführendes Steuergerät noch für weitere Aufgaben genutzt wird und daher ohnehin vorhanden ist. Geeignete Datenträger zur Bereitstellung des Computerprogramms sind insbesondere Disketten, Festplatten, Flash-Speicher, EEPROMs, CD-ROMs, DVDs u. a. m. Auch ein Download eines Programms über Computernetze (Internet, Intranet usw.) ist möglich.
- Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der beiliegenden Zeichnung.
- Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachfolgend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
- Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung ausführlich beschrieben.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
1 zeigt schematisch eine Anordnung aus einem Verbrennungsmotor, einem riemengetriebenen Startergenerator und einem Bordnetz, wie sie der Erfindung zugrunde liegen kann. -
2 zeigt einen beispielhaften vom Startergenerator an der Riemenscheibe des Startergenerators erzeugten Antriebsmomentverlauf. -
3 zeigt einen beispielhaften Abtriebsmomentverlauf an der Kurbelwelle bzw. Riemenscheibe des Verbrennungsmotors von Beginn des Startens über das Losbrechen der Kurbelwelle bis zum anschließenden Beschleunigungsvorgang. -
4 zeigt unterschiedliche Abtriebsmomentverläufe an der Kurbelwelle bzw. Riemenscheibe des Verbrennungsmotors, die sich für unterschiedliche Antriebsmomentverläufe ergeben. - Ausführungsform(en) der Erfindung
- In
1 ist schematisch eine Anordnung200 aus einem Verbrennungsmotor300 , einem riemengetriebenen Startergenerator100 als elektrische Maschine und einem Bordnetz30 dargestellt, anhand derer eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung erläutert wird. - Der Startergenerator weist eine Generatorkomponente
10 und eine Stromrichterkomponente20 auf. Die Stromrichterkomponente wird im generatorischen Betrieb der Maschine üblicherweise als Gleichrichter, im motorischen Betrieb als Wechselrichter betrieben. - Der Verbrennungsmotor
300 ist an seiner Kurbelwelle301 mit einer Riemenscheibe302 ausgestattet und über einen Riemen310 mit einer Riemenscheibe11 des Startergenerators100 verbunden, wobei hier ein als Pendelriemenspannsystem320 ausgebildeter (optionaler) Riemenspanner vorgesehen ist, der den Riemen310 im Betrieb unabhängig von der Momentenrichtung spannen kann. Der Riementrieb aufweisend die Riemenscheibe301 , die Riemenscheibe11 und den üblicherweise als Keilriemen oder Keilrippenriemen ausgebildeten Riemen11 stellt in Abhängigkeit vom Umfang der Riemenscheiben ein entsprechendes Übersetzungsverhältnis i bereit. Dementsprechend wird auch ein vom Startergenerator an die Riemenscheibe11 abgegebenes Antriebsmoment M0 in ein von der Riemenscheibe302 an die Kurbelwelle31 abgegebenes Abtriebsmoment M1 = M0·i übersetzt und umgekehrt. - Zum Starten des Verbrennungsmotors
300 wird der Startergenerator100 motorisch betrieben. Das elektrische Antriebsmoment M0 des Startergenerators (siehe2 ) teilt sich dabei in das Beschleunigungsmoment zur Überwindung der Trägheit der rotierenden Elemente (Rotor des Generators und daran angeschlossene Riemenscheibe11 des Riementriebs) sowie das über die Riemenscheibe11 in den Riemen310 eingebrachte Moment. Bis zum Losbrechen der Kurbelwelle301 wird der Riemen310 durch seine Elastizität gespannt und die Kurbelwelle301 bleibt in Ruhe. Nimmt der Rotor mit Riemenscheibe11 keine Beschleunigungsarbeit mehr auf, ergibt sich ein Überschwingen des Abtriebsmoments M1, wie in3 gezeigt, da die Trägheit der rotierenden Elemente nun ihrerseits ein Moment in das System einbringt. - In
2 ist in einem Diagramm ein beispielhafter linearer Verlauf des Antriebsmoments M0 des Startergenerators100 abgebildet. Zu einem Zeitpunkt t0 wird das Antriebsmoments M0 linear bis zu einem Zeitpunkt t1 auf den erwünschten maximalen Antriebsmomentwert Mmax erhöht. Der erwünschte Antriebsmomentwert Mmax ist hier das Spitzenmoment, kann aber auch das maximale Dauermoment sein. Die Steigung, d. h. der Drehmomentgradient, bestimmt die Höhe des Überschwingens des Abtriebsmoments M1, wie in3 gezeigt. - In
3 ist in einem Diagramm ein beispielhafter Verlauf des auf das übersetzte maximale Antriebsmoment i·Mmax normierten Abtriebsmoments M1 an der Kurbelwelle301 des Verbrennungsmotors300 abgebildet. Beginnend mit dem Zeitpunkt 0 (entspricht t0 in2 ) steigt das Abtriebsmoment M1 an. Das maximale Antriebsmoment Mmax wird hier in etwa bei t = 0,01 erreicht. Bedingt durch die Dynamik des Riementriebs steigt jedoch das Abtriebsmoment weiter an und schwingt bis zum ca. 1,6-fachen des übersetzten Antriebsmoments (i·Mmax) über. Dies reicht aus, dass die Kurbelwelle losbricht und beschleunigt. Das Abtriebsmoment nimmt entsprechend wieder ab und schwingt in Abhängigkeit von der Dämpfung des Systems (Riementrieb zusammen mit Verbrennungsmotor) aus. - In
4 sind drei Verläufe401 ,402 und403 des auf das übersetzte maximale Antriebsmoment i·Mmax normierten Abtriebsmoments M1 gegen die auf die 1. Eigenperiodendauer T0 des Riementriebs normierte Zeit t aufgetragen. Dabei entspricht der Verlauf401 einem Drehmomentgradienten von Mmax/(0,2 T0), der Verlauf402 einem Drehmomentgradienten von Mmax/(0,5 T0) und der Verlauf403 einem Drehmomentgradienten von Mmax(1,5 T0). Es wird deutlich, dass die Höhe der Überschwinger mit dem Drehmomentgradienten abnimmt, d. h. je stärker beschleunigt wird, desto höher ist das erzielbare Spitzenabtriebsmoment. Insbesondere sollte bei einem linearen Antriebsmomentverlauf der Drehmomentgradient daher zumindest Mmax/(0,5 T0) betragen. Ein bevorzugter maximaler Drehmomentgradient kann z. B. mit Mmax/(0,5 μs) angegeben werden, da bei noch stärkerer Beschleunigung keine signifikante Zunahme des Spitzenabtriebsmoments zu erwarten ist, und noch stärker beschleunigbare Motoren relativ robust sein müssen, was wiederum zu erhöhtem Platzbedarf und Kosten führt. Weiterhin kann eine derart schlagartige Beschleunigung ein Nachspannen eines vorzugsweise eingesetzten Riemenspanners verhindern und somit zum ”Durchrutschen” des Keilrippenriemens und damit zum vorzeitigen Verschleiß des Keilrippenriemens führen. - Die Überhöhung ist abhängig von verschiedenen Größen des Riementriebs, die bei der Vorgabe des Antriebsmomentverlaufs, d. h. bei der Ansteuerung des Startergenerators, sinnvollerweise berücksichtigt werden.
- Die Haupteinflussgrößen auf die Überhöhung sind:
- – Länge LR des Riementrums zwischen Startergenerator
100 und Kurbelwelle301 - – Dehnsteifigkeit E·A des eingesetzten Riemens, wobei E dem E-Modul des Riemens und A dessen Querschnittsfläche entspricht.
- – Trägheitsmoment JRSG des Rotors des Startergenerators mit Riemenscheibe
11 und - – Gradient Mmax/(t1 – t0) des Antriebsmoments
- In einer Ausgestaltung dieser Erfindung gilt, dass die Beschleunigungsdauer (t1 – t0) kleiner oder gleich dem Doppelten der Periodendauer T0 der 1. Eigenfrequenz des Riementriebs sein soll. Eine untere Grenze für die Beschleunigungsdauer (t1 – t0) kann beispielsweise, wie oben bereits erwähnt, 5 μs sein.
- Die 1. Eigenfrequenz des Riementriebs hängt von den o. g. Parametern des Riementriebs ab.
- Die Trägheitsmomente der Kurbelwelle bzw. des Verbrennungsmotors brauchen nicht berücksichtigt zu werden, da nur die Zeit bis zum Losbrechen der Kurbelwelle betrachtet wird.
-
- rRSG:
- Radius der Riemenscheibe
11 - αRSG:
- Winkelbeschleunigung
-
- Sind gemäß alternativer Ausführungsformen im Riementrieb weitere Komponenten, wie z. B. Wasserpumpe oder Klimakompressor, angeordnet, kann dies durch Anpassung des Terms 2LR berücksichtigt werden. Er kann beispielsweise auf die Summe der Trumlängen von Leer- und Lasttrum angepasst werden. Das entspricht in vielen Anwendungen näherungsweise der Gesamtlänge des Riemens.
Claims (11)
- Verfahren zum Starten eines Verbrennungsmotors (
300 ) durch einen Startergenerator (100 ), die mittels eines Riementriebs aufweisend eine Riemenscheibe (11 ) des Startergenerators (100 ), eine Riemenscheibe (301 ) des Verbrennungsmotors (300 ) und einen die Riemenscheiben drehmomentübertragend verbindenden Riemen (301 ) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Startergenerator (100 ) so betrieben wird, dass sein an die Riemenscheibe (11 ) des Startergenerators (100 ) abgegebenes Antriebsmoment einen bestimmten Antriebsmomentverlauf hat, so dass zeitweise ein Abtriebsmoment an der Riemenscheibe (301 ) des Verbrennungsmotors (300 ) erzeugt wird, das unter Berücksichtigung eines Übersetzungsverhältnisses des Riementriebs über dem Antriebsmoment des Startergenerators (100 ) liegt. - Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Startergenerator (
100 ) so betrieben wird, dass das Abtriebsmoment an der Riemenscheibe (301 ) des Verbrennungsmotors (300 ) zeitweise das Antriebsmoment des Startergenerators (100 ) unter Berücksichtigung des Übersetzungsverhältnisses um mehr als 10%, 20%, 30%, 40% oder 50% übersteigt. - Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Startergenerator (
100 ) so betrieben wird, dass sein an die Riemenscheibe (11 ) des Startergenerators (100 ) abgegebenes Antriebsmoment in einer bestimmten Beschleunigungsdauer von einem Nullmoment auf einen erwünschten Antriebsmomentwert ansteigt. - Verfahren nach Anspruch 3, wobei die Beschleunigungsdauer in Abhängigkeit von der ersten Eigenperiodendauer des Riementriebs vorgegeben wird.
- Verfahren nach Anspruch 4, wobei die Beschleunigungsdauer höchstens der doppelten, einfachen oder halben ersten Eigenperiodendauer des Riementriebs entspricht.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei die Beschleunigungsdauer mindestens 0,5 μs beträgt.
- Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Antriebsmomentverlauf zumindest abschnittsweise oder insgesamt linear ist.
- Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der bestimmte Antriebsmomentverlauf in Abhängigkeit von wenigstens einer Größe vorgegeben wird, die ausgewählt ist aus der Gruppe, die eine Länge (LR) eines Riementrums zwischen Riemenscheibe (
11 ) des Startergenerators (100 ) und Riemenscheibe (301 ) des Verbrennungsmotors (300 ); eine Dehnsteifigkeit des Riemens (310 ); ein Trägheitsmoment der rotierenden Elemente des Startergenerators (100 ) und der Riemenscheibe (11 ) des Startergenerators (100 ) und einen Radius der Riemenscheibe (11 ) des Startergenerators (100 ) umfasst. - Recheneinheit, die dazu eingerichtet ist, ein Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche durchzuführen.
- Computerprogramm, das eine Recheneinheit dazu veranlasst, ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8 durchzuführen, wenn es auf der Recheneinheit ausgeführt wird.
- Maschinenlesbares Speichermedium mit einem darauf gespeicherten Computerprogramm nach Anspruch 10.
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