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TECHNISCHES GEBIET
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Diese Offenbarung betrifft das Gebiet von Fahrzeug-Verteilergetrieben und assoziierten hydraulischen Steuerungen. Insbesondere bezieht sich die Offenbarung auf ein Verteilergetriebe und ein Automatikgetriebe, die ein gemeinsames hydraulisches Steuersystem gemeinsam nutzen.
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HINTERGRUND
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In einem typischen Antriebsstrang mit Hinterradantrieb wandelt ein Verbrennungsmotor chemische Energie in mechanische Energie um, um eine Welle zu drehen, und ein Getriebe passt die Drehzahl und das Drehmoment der Welle an die Erfordernisse des Fahrzeugs an. Bei niedriger Fahrzeuggeschwindigkeit reduziert das Getriebe die Drehzahl und vervielfacht das Drehmoment, um die Beschleunigung zu verbessern. Bei Reisegeschwindigkeiten erhöht das Getriebe die Drehzahl, so dass der Motor mit einer Kraftstoff sparenden Betriebsdrehzahl betrieben werden kann. Leistung wird vom Getriebeausgang über eine hintere Antriebswelle, ein Hinterachsdifferenzial und Hinterachswellen zu den Fahrzeugrädern übertragen. Das Getriebe kann ein Automatikgetriebe sein, das einen einer festen Anzahl von verfügbaren Leistungsflusswegen durch Einrücken bestimmter Reibungskupplungen herstellt. Die Kupplungen können durch Zuführen druckbeaufschlagter Flüssigkeit durch ein hydraulisches Steuersystem eingerückt werden.
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Zur Verbesserung der Traktion ist es vorteilhaft, imstande zu sein, Leistung zu allen vier Fahrzeugrädern zu übertragen. Um dies zu erreichen, kann ein an das Getriebe montiertes Verteilergetriebe Leistung vom Getriebeausgang zur hinteren Antriebswelle und außerdem zu einer vorderen Antriebswelle, die die Vorderräder über ein Vorderachsdifferenzial und Vorderachswellen antreibt, verteilen. Viele Verteilergetriebe enthalten eine Drehmoment-auf-Anforderung- bzw. TOD-Kupplung, die Leistung selektiv zur vorderen Antriebswelle überträgt. Die Steuerung der TOD-Kupplung ist typischerweise von den Getriebekupplungen unabhängig.
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Viele Verteilergetriebe enthalten außerdem einen niedrigen Bereich und einen hohen Bereich, um zusätzliche Fahrzeugfunktionalität bereitzustellen. Die Steuerung der Kupplungseinrichtung, die den gewünschten Bereich auswählt, ist typischerweise ebenfalls von den Getriebekupplungen unabhängig. Einige Verteilergetriebe sind außerdem imstande, eine neutrale Position auszuwählen, in der die vordere und hintere Antriebswelle nicht an den Getriebeausgang gekoppelt sind. Dies ist nützlich zum Abschleppen des Fahrzeugs, weil Bewegung des Fahrzeugs in Drehung der vorderen und hinteren Antriebswelle resultiert. Da sich einige Komponenten des Verteilergetriebes jedoch weiterhin drehen, ist einwandfreie Schmierung dieser Komponenten beim Abschleppen trotzdem erforderlich.
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ZUSAMMENFASSUNG DER OFFENBARUNG
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Ein Fahrzeugantriebsstrang enthält ein Automatikgetriebe und ein Verteilergetriebe. Das Automatikgetriebe überträgt Leistung von einer Getriebeeingangswelle mit einer Vielfalt von Übersetzungsverhältnissen zu einer Getriebeausgangswelle. Das Getriebe weist ein hydraulisches Steuersystem mit einem Hochbereichskreis und einem Niederbereichskreis auf. Das Verteilergetriebe ist an das Getriebe montiert und überträgt Leistung von der Getriebeausgangswelle zu einer hinteren Antriebswelle. Das Verteilergetriebe arbeitet im hohen Bereich als Reaktion auf Flüssigkeitsdruck im Hochbereichskreis und arbeitet im niedrigen Bereich als Reaktion auf Flüssigkeitsdruck im Niederbereichskreis. Das Verteilergetriebe kann außerdem eine Drehmoment-auf-Anforderung-Kupplung enthalten, die Leistung von der Getriebeausgangswelle als Reaktion auf Fluiddruck in dem Hochbereichskreis oder Niederbereichskreis, je nachdem, welcher größer ist, zu einer vorderen Antriebswelle selektiv überträgt. Das hydraulische Steuersystem kann außerdem einen Schmierungskreis enthalten, der vom Getriebe zum Verteilergetriebe geführt wird, und einen Rücklaufdurchgang von einem vorderen Sumpf des Verteilergetriebes zum Getriebesumpf. Ein Rücklaufventil kann den Rücklaufdurchgang selektiv blockieren.
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Ein hydraulisches Getriebesteuersystem enthält einen Hochbereichskreis, einen Niederbereichskreis, ein Drucksteuerventil und ein Umschaltventil. Der Hochbereichskreis und der Niederbereichskreis sind jeweils angepasst, Flüssigkeit über ein Verbindungsteil zu einem Verteilergetriebe zu befördern. Das Drucksteuerventil passt einen Druck in einem Kreis mit gesteuertem Druck basierend auf einem ersten elektrischen Strom an. Das Umschaltventil verbindet den Kreis mit gesteuertem Druck wechselweise mit entweder dem Hochbereichskreis oder dem Niederbereichskreis.
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Ein Verteilergetriebe enthält einen Hochbereichskreis, einen Niederbereichskreis und eine Kupplungseinrichtung. Der Hochbereichskreis und der Niederbereichskreis sind angepasst, Flüssigkeit über ein Verbindungsteil von einem Getriebe zu empfangen. Die Kupplungseinrichtung stellt als Reaktion auf Flüssigkeitsdruck im Niederbereichskreis ein Untersetzungs-Drehzahlverhältnis zwischen einer Getriebeausgangswelle und einer Antriebswelle und als Reaktion auf Flüssigkeitsdruck im Hochbereichskreis ein Direktantrieb-Drehzahlverhältnis her.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt ein schematisches Diagramm eines Fahrzeugantriebsstrangs.
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2 zeigt ein schematisches Diagramm eines hydraulischen Getriebesteuersystems, das zur Verwendung im Antriebsstrang von 1 geeignet ist.
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3 zeigt einen teilweisen Querschnitt eines Verteilergetriebes, das zur Verwendung im Antriebsstrang von 1 geeignet ist.
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4 zeigt ein schematisches Diagramm eines hydraulischen Steuersystems, das zur Verwendung im Verteilergetriebe von 3 geeignet ist.
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5 zeigt ein schematisches Diagramm eines Umschaltventils, dargestellt in der Hochbereichsposition, das zur Verwendung im hydraulischen Steuersystem von 2 geeignet ist.
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6 zeigt ein schematisches Diagramm des Umschaltventils von 5, dargestellt in einer Niederbereichsposition.
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7 zeigt ein schematisches Diagramm eines Ergänzungspumpensystems, das zur Verwendung in Verbindung mit dem hydraulischen Steuersystem von 2 geeignet ist.
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8 zeigt ein Ablaufdiagramm, das ein Verfahren zur Vorbereitung des Antriebsstrangs von 1 zum Abschleppen darstellt, um einwandfreie Schmierung zu gewährleisten.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung werden hierin beschrieben. Es versteht sich jedoch, dass die offenbarten Ausführungsformen lediglich Beispiele sind und andere Ausführungsformen vielfältige und alternative Formen annehmen können. Die Figuren sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu; einige Merkmale könnten überbetont oder minimiert sein, um Einzelheiten bestimmter Komponenten zu zeigen. Daher sind hierin offenbarte spezifische strukturelle und funktionale Einzelheiten nicht als einschränkend zu interpretieren, sondern lediglich als eine repräsentative Basis, um einem Fachmann zu lehren, die vorliegende Erfindung verschiedenartig anzuwenden. Wie Durchschnittsfachleute im Fachgebiet verstehen werden, können verschiedene Merkmale, die unter Bezugnahme auf eine beliebige der Figuren veranschaulicht und beschrieben werden, mit Merkmalen, die in einer oder mehreren anderen Figuren veranschaulicht werden, kombiniert werden, um Ausführungsformen zu produzieren, die nicht ausdrücklich veranschaulicht oder beschrieben werden. Die Kombinationen von veranschaulichten Merkmalen stellen repräsentative Ausführungsformen für typische Anwendungen bereit. Verschiedene Kombinationen und Abwandlungen der Merkmale in Übereinstimmung mit den Lehren der Offenbarung könnten jedoch für bestimmte Anwendungen oder Implementierungen erwünscht sein.
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1 zeigt schematisch einen Antriebsstrang eines Fahrzeugs mit Vierradantrieb. Durchgezogene Linien kennzeichnen Wellen, die imstande sind, Drehmoment und Leistung zu übertragen. Der Motor 10 wandelt chemische Energie im Kraftstoff in mechanische Leistung um, die der Getriebeeingangswelle 12 zugeführt wird. Das Getriebe 14 modifiziert die Drehzahl und das Drehmoment zur Anpassung an Anforderungen des Fahrzeugs und führt die Leistung der Getriebeausgangswelle 16 zu. Das Verteilergetriebe 18 treibt eine hintere Antriebswelle 20 und eine vordere Antriebswelle 22 an. Das Verteilergetriebe wird wechselweise in einem Hochbereichsmodus, in dem die vordere und die hintere Antriebswelle mit der gleichen Drehzahl wie die Getriebeausgangswelle angetrieben werden, oder einem Niederbereichsmodus, in dem die vordere und die hintere Antriebswelle mit einer Drehzahl angetrieben werden, die wesentlich niedriger ist als die Getriebeausgangswelle, betrieben. Die fett gestrichelte Linie 24 kennzeichnet einen Fluss von Hydraulikflüssigkeit bei verschiedenen Drücken zwischen dem Getriebe 14 und dem Verteilergetriebe 18. Das Hinterachsdifferenzial 26 verteilt Leistung von der hinteren Antriebswelle 20 auf ein linkes Hinterrad 28 und ein rechtes Hinterrad 30. Das Differenzial stellt jedem Rad ein ungefähr gleiches Drehmoment bereit, wobei es geringfügige Drehzahlunterschiede beim Kurvenfahren des Fahrzeugs gestattet. Das Hinterachsdifferenzial 26 kann ein Hypoidzahnrad enthalten, das die Drehungsachse verändert und die Drehzahl um ein Achsantrieb-Untersetzungsverhältnis reduziert. Gleichermaßen verteilt das Vorderachsdifferenzial 32 Leistung von der vorderen Antriebswelle 22 auf ein linkes Vorderrad 34 und ein rechtes Vorderrad 36.
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Die Antriebsstrangsteuerung 38 passt die vom Motor 10 produzierte Leistung und den Status des Getriebes 14 und des Verteilergetriebes 18 basierend auf Signalen von verschiedenen Sensoren an. Die Sensoren können einen Gangwähler (PRNDL), einen Verteilergetriebe-Bereichswähler, ein Bremspedal und ein Gaspedal, die vom Fahrer manipuliert werden, enthalten. Die Antriebsstrangsteuerung 38 kann außerdem Signale von anderen Sensortypen wie Drehzahlsensoren, Drehmomentsensoren, Drucksensoren, Temperatursensoren usw. verwenden. Wie nachstehend detailliert diskutiert, wird der Zustand des Verteilergetriebes 18 durch Senden elektrischer Signale an das Getriebe 14, die Veränderungen in den Hydraulikdrücken in Hydraulikkreisen 24 produzieren, manipuliert. Die Antriebsstrangsteuerung kann ein einzelner Mikroprozessor sein oder kann ein Netzwerk kommunizierender Mikroprozessoren sein.
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2 stellt schematisch ein integriertes Getriebe- und Verteilergetriebe-Hydrauliksteuersystem dar. Der Fluss mechanischer Leistung wird durch breite durchgezogene Linien gekennzeichnet. Der Fluss von Hydraulikflüssigkeit wird durch mittelbreite gestrichelte Linien dargestellt. Schmale gestrichelte Linien kennzeichnen den Fluss elektrischer Signale. Die Motorkurbelwelle 12 treibt einen Drehmomentwandler 40 an. Der Drehmomentwandler 40 treibt die Turbinenwelle 42 an, die dem Zahnradgetriebe 44 Leistung bereitstellt. Das Zahnradgetriebe 44 treibt wiederum die Getriebeausgangswelle 16 an. Der Drehmomentwandler 40 enthält ein Flügelrad, das an der Getriebeeingangswelle 12 befestigt ist, eine Turbine, die an der Turbinenwelle 42 befestigt ist, und einen Stator. Das Drehmoment, das auf die Turbinenwelle 42 angewandt wird, und das Widerstandsdrehmoment, das auf die Getriebeeingangswelle 12 angewandt wird, sind beide von den relativen Drehzahlen der beiden Wellen abhängig. Der Drehmomentwandler kann außerdem eine Überbrückungskupplung enthalten, die die Getriebeeingangswelle an die Turbinenwelle koppelt, wodurch eine wirksamere Leistungsübertragung bereitgestellt wird.
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Das Zahnradgetriebe 44 kann Zahnräder und Kupplungen enthalten, die konfiguriert sind, eine Vielfalt von Leistungsflusswegen zwischen der Turbinenwelle 42 und der Getriebeausgangswelle 16 einzurichten. Die verschiedenen Leistungsflusswege richten verschiedene Übersetzungsverhältnisse ein. Welcher Leistungsflussweg eingerichtet wird, ist davon abhängig, welche Kupplungen eingerückt sind. Der Kupplungssatz im Zahnradgetriebe 44 kann hydraulisch betätigte Reibungskupplungen enthalten. Eine hydraulisch betätigte Reibungskupplung wird durch Zuführen druckbeaufschlagter Flüssigkeit zu einer Kolbenanwendungskammer eingerückt. Die Drehmomentkapazität der Kupplung steht in einer linearen Beziehung zum Flüssigkeitsdruck. Wenn der Druck reduziert wird, wird die Kupplung gelöst.
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Der Getriebesumpf 46, der typischerweise am tiefsten Punkt des Getriebes angeordnet ist, enthält einen Vorrat an Getriebeflüssigkeit bei Umgebungsdruck. Die Pumpe 48 zieht Flüssigkeit aus dem Sumpf 46 und führt sie bei erhöhtem Druck dem Leitungsdruckkreis 50 zu. Die Pumpe 48 kann eine Verdrängungspumpe sein, die pro Umdrehung der Getriebeeingangswelle 12 eine feste Flüssigkeitsmenge befördert. In einigen Ausführungsformen kann die Pumpenverdrängung fest sein, während die Verdrängung in anderen Ausführungsformen als Reaktion auf Befehle von der Steuerung variieren kann. Das Regelventil 52 steuert den Druck des Leitungsdruckkreises 50 durch Auslassen eines Teils des Flusses von der Pumpe 48 zum Auslasskreis 54, der die Flüssigkeit zurück zum Pumpeneinlass führt. Das Regelventil erreicht dies durch Anpassen der Größe einer Ventilöffnung, die zum Auslasskreis führt, so dass der Druck im Leitungsdruckkreis mit einem von der Antriebsstrangsteuerung 38 angewiesenen Leitungsdruck übereinstimmt. Ein Satz Kupplungssteuerventile 56 stellt Druck zwischen dem Leitungsdruck und dem Umgebungsdruck in einer Anzahl von Kupplungsanwendungskreisen 58 und einem Überbrückungskupplung-Anwendungskreis 60 gemäß Befehlen von der Antriebsstrangsteuerung 38 her. Für jede hydraulisch betätigte Reibungskupplung im Zahnradgetriebe 44 ist ein Kupplungsanwendungskreis vorhanden. In einigen Ausführungsformen kann ein Kupplungssteuerventil für jeden Kupplungsanwendungskreis vorhanden sein. In anderen Ausführungsformen kann ein Netzwerk von Hydraulikschaltern den Fluss von einer kleineren Anzahl von Kupplungssteuerventilen zu bestimmten Kupplungsanwendungskreisen leiten, während es entweder Leitungsdruck oder Auslassdruck zu den anderen lenkt. Einige Ausführungsformen können ein manuelles Ventil enthalten, das mit einem Gangwähler mechanisch verknüpft ist und das die Zuführung von Leitungsdruck zu bestimmten Kupplungsanwendungskreisen in Abhängigkeit von der Position des Gangwählers hemmen kann, um mögliche Fehlerzustände zu vermeiden. Wenn der Gangwähler zum Beispiel auf Rückwärts eingestellt ist, kann das manuelle Ventil ausschließen, dass Kupplungen angewandt werden, die in Vorwärts-Getriebeausgangsdrehmoment resultieren würden.
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Die Pumpe 48 führt außerdem Flüssigkeit zum Füllen des Drehmomentwandlers 40 und zum Schmieren der Komponenten des Zahnradgetriebes zu. Wenn die Flüssigkeit kalt ist, wird Flüssigkeit, die aus dem Drehmomentwandler 40 austritt, durch das thermische Umgehungsventil 64 in den Schmierungskreis 62 geleitet. Zusätzlich zur Bereitstellung von Schmierung absorbiert diese Flüssigkeit Wärme, die durch Reibung zwischen Zahnrädern des Getriebes erzeugt wird, und Wärme, die von schlupfenden Reibungskupplungen angegeben wird. Nachdem sie an den Komponenten des Zahnradgetriebes vorbeifließt, fließt die Flüssigkeit zurück in den Sumpf 46 ab. Der Schmierungskreis 62 erstreckt sich vom Zahnradgetriebe in das Verteilergetriebe. Nachdem sie an den Komponenten des Verteilergetriebes vorbeifließt, fließt die Flüssigkeit über einen Rücklaufdurchgang 63 zurück in den Getriebesumpf 46 ab. Da die Flüssigkeit Wärme aus vielen Prozessen im Getriebe und Verteilergetriebe absorbiert, erwärmt sie sich langsam. Wenn eine im Voraus bestimmte Temperatur erreicht wird, lenkt das thermische Umgehungsventil 64 den Fluss, der aus dem Drehmomentwandler austritt, durch einen Wärmetauscher 66, bevor die Flüssigkeit zurück in den Schmierungskreis 62 geleitet wird.
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Der Zustand des Verteilergetriebes wird durch Anpassen der Drücke des Hochbereichskreises 68 und des Niederbereichskreises 70 gesteuert. Das Verteilergetriebe-Steuerventil 72 passt den Druck im gesteuerten Druckkreis 74 auf einen Wert an, der kleiner als Leitungsdruck und proportional zu einem elektrischen Strom von der Antriebsstrangsteuerung 38 ist. Wenn ein elektrischer Strom von der Antriebsstrangsteuerung 38 vorhanden ist, leitet das Umschaltventil 76 den gesteuerten Druck 74 zum Hochbereichskreis 68 und lässt den Niederbereichskreis 70 zum Auslasskreis 54 ab. Wenn der elektrische Strom nicht vorhanden ist, kehrt das Umschaltventil 76 diese Verbindungen um, wodurch der gesteuerte Druck 74 zum Niederbereichskreis 70 geleitet und der Hochbereichskreis 68 abgelassen wird. Das Verteilergetriebe-Steuerventil 72 und das Umschaltventil 76 sind physikalisch Teile des Getriebe-Ventilgehäuses. Daher enthalten die hydraulischen Verbindungen zwischen dem Getriebe und dem Verteilergetriebe i) den Schmierungskreis 62, ii) den Flüssigkeit-Rücklaufdurchgang 63, iii) den Hochbereichskreis 68 und iv) den Niederbereichskreis 70.
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Ein Querschnitt des Verteilergetriebes 18 ist in 3 gezeigt. Das Verteilergetriebe enthält ein Vordergehäuse 80, das an das Getriebegehäuse 82 geschraubt ist, und ein Hintergehäuse 84, das an das Vordergehäuse 80 geschraubt ist. Die Getriebeausgangswelle 16 erstreckt sich in das Verteilergetriebe-Vordergehäuse.
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Die hintere Antriebswelle 20 wird vom Hintergehäuse 84 über Kugellager und vom Vordergehäuse 80 über Rollenlager getragen. Die hintere Antriebswelle 20 ist derart mit der Getriebeausgangswelle 16 verknüpft, dass der Schmierungskreis 62 von der Getriebeausgangswelle 16 in die hintere Antriebswelle 20 fließt. Das Sonnenrad 86 ist an die Getriebeausgangswelle 16 kerbverzahnt. Das Hohlrad 88 ist an das Vordergehäuse 80 kerbverzahnt. Der Träger 90 wird für Drehung um die hintere Antriebswelle getragen. Eine Anzahl von Planetenrädern wird für Drehung in Bezug auf den Träger 90 getragen und steht in Eingriff mit sowohl dem Sonnenrad 86 als auch dem Hohlrad 88. Die Drehzahl des Trägers 90 ist ein fester Bruchteil der Drehzahl der Getriebeausgangswelle 16 basierend auf der relativen Anzahl von Zähnen am Sonnenrad 86 und Hohlrad 88.
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Die obere Hälfte von 3 ist mit Komponenten gezeichnet, die positioniert sind, wie sie es bei ausgewähltem hohen Bereich wären, während die untere Hälfte mit dem niedrigen Bereich korrespondiert. Der Mitnehmer 92 dreht sich mit der hinteren Antriebswelle 20, aber gleitet axial. Wenn der Mitnehmer 92 in seiner vordersten Position ist, wie in der oberen Hälfte von 3 dargestellt, kommt er mit dem Sonnenrad 86 in Eingriff, wodurch bewirkt wird, dass die hintere Antriebswelle sich mit der gleichen Drehzahl dreht wie die Getriebeausgangswelle 16. Wenn der Mitnehmer 92 in seiner hintersten Position ist, wie in der unteren Hälfte von 3 dargestellt, kommt er mit dem Träger 90 in Eingriff, wodurch bewirkt wird, dass die hintere Antriebswelle sich langsamer dreht als die Getriebeausgangswelle 16. Der hohe Bereich wird aktiviert, indem druckbeaufschlagte Flüssigkeit durch den Hochbereichskreis 68 der Rückseite von Kolben 94 zugeführt wird, wodurch er nach vorne gedrückt wird. Die Ringe 96 und 98 sind durch die Feder 100 getrennt und beschränken die relative Position des Kolbens 94 und des Mitnehmers 92. Wenn der Kolben 94 sich vorwärts bewegt, drückt er den Ring 98 nach vorne, wodurch die Feder 100 zusammengedrückt wird. Die Feder 100 übt eine Vorwärtskraft auf den Ring 96 aus, der eine Vorwärtskraft auf den Mitnehmer 92 ausübt. Wenn die Zähne am Mitnehmer 92 mit Lücken zwischen korrespondierenden Zähnen am Sonnenrad 86 ausgerichtet sind, gleitet der Mitnehmer 92 unverzüglich in die Position, die in der oberen Hälfte von 3 dargestellt ist, und der hohe Bereich steht im Eingriff. Wenn die Zähne nicht einwandfrei zum Einrücken ausgerichtet sind, wird die Kraft aufrechterhalten, bis eine geringe relative Bewegung zwischen den Wellen das Einrücken gestattet, und dann erfolgt das Einrücken. Sobald der Kolben 94 in der Position ist, die mit dem hohen Bereich korrespondiert, hält die Arretierung 102 ihn in dieser Position. Gleichermaßen wird der niedrige Bereich aktiviert, indem druckbeaufschlagte Flüssigkeit durch den Niederbereichskreis 70 der Vorderseite des Kolbens 94 zugeführt wird, wodurch er nach hinten gedrückt wird. Wenn der Kolben 94 sich rückwärts bewegt, drückt er den Ring 96 nach hinten, wodurch die Feder 100 zusammengedrückt wird. Die Feder 100 übt eine Rückwärtskraft auf den Ring 98 aus, der eine Rückwärtskraft auf den Mitnehmer 92 ausübt. Wenn die Zähne am Mitnehmer 92 mit Lücken zwischen korrespondierenden Zähnen am Träger 90 ausgerichtet sind, gleitet der Mitnehmer 92 in die Position, die in der unteren Hälfte von 3 dargestellt ist, und der niedrige Bereich steht im Eingriff. Sobald der Kolben 94 in der Position ist, die mit dem niedrigen Bereich korrespondiert, hält die Arretierung 102 ihn in dieser Position. Die Arretierung 102 hält den Kolben 94 außerdem in einer mittleren Position, die bewirkt, dass der Mitnehmer 92 aus sowohl dem Sonnenrad 86 als auch dem Träger 90 ausrückt. In dieser Position wird zwischen der hinteren Antriebswelle 20 und der Getriebeausgangswelle 16 kein Drehzahlverhältnis auferlegt.
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Das Kettenrad 104 wird für Drehung um die hintere Antriebswelle 20 getragen. Die Kette 106 steht mit dem Kettenrad 104 und einem korrespondierenden Kettenrad, das an der vorderen Antriebswelle 22 befestigt ist, in Eingriff. Wenn die Steuerung 38 Radschlumpf erfasst oder vorhersieht, lenkt sie Hydraulikflüssigkeit zum Kupplungsanwendungskreis 108. Der Flüssigkeitsdruck drückt den Kolben 110 nach hinten. Der Kolben 110, der durch Lager wirkt und sich nicht dreht, drückt gegen die Druckplatte 112, die sich mit der hinteren Antriebswelle 20 dreht. Das Kupplungspaket 114 enthält Reibungsplatten, die mit dem Kettenrad 104 kerbverzahnt sind, verzahnt mit Trennplatten, die mit der hinteren Antriebswelle 20 kerbverzahnt sind. Wenn die Druckplatte 112 das Kupplungspaket 114 zusammendrückt, bewirkt Reibung, dass die Drehzahlen der hinteren Antriebswelle 20 und des Kettenrads 104 gleich werden. Dies hat die Wirkung, dass Drehmoment von Rädern, die Traktion verloren haben, auf Räder übertragen wird, die Traktion beibehalten haben. Wenn der Druck im Kupplungsanwendungskreis 108 entfernt wird, drückt die Rückstellfeder 116 den Kolben 110 nach vorne. In einer alternativen Ausführungsform könnte der Kolben 110 sich drehen und innerhalb eines sich drehenden Gehäuses gleiten. In diesem Fall könnte Flüssigkeit bei niedrigem Druck aus dem Schmierungskreis 62 zur gegenüberliegenden Seite von Kolben 110 geleitet werden, um die Wirkungen von Zentrifugalkräften aufzuheben. Dieser Kupplungstyp ist als eine Drehmoment-auf-Anforderung- bzw. TOD-Kupplung bekannt. In anderen Typen von Verteilergetrieben können die vordere und hintere Antriebswelle 18 und 22 über ein Mittendifferenzial angetrieben werden, das das Drehmoment aufteilt, während es gewisse Drehzahlunterschiede gestattet. Derartige Verteilergetriebe können eine Drehmoment-auf-Anforderung-Kupplung enthalten, die das Mittendifferenzial als Reaktion auf einen Traktionsverlust an entweder Vorder- oder Hinterrädern arretiert, um den Rädern mit Traktion sämtliches Drehmoment bereitzustellen.
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Die Platte 118 trennt den Hohlraum des Verteilergetriebes in einen vorderen Hohlraum und einen hinteren Hohlraum auf. Abdichtungen verhindern den Fluss von Flüssigkeit zwischen diesen Hohlräumen. Der hintere Hohlraum enthält eine Flüssigkeitsmenge, die der Kette und den Kettenrädern Schmierung bereitstellt. Diese Flüssigkeit wird durch Verspritzen verteilt. Die Komponenten im vorderen Hohlraum werden durch Flüssigkeit aus dem Schmierungskreis 62 geschmiert. Diese Flüssigkeit tritt niemals in den hinteren Hohlraum ein. Nach dem Schmieren der Komponenten läuft die Flüssigkeit aus dem Schmierungskreis 62 durch Schwerkraft zum Boden des vorderen Gehäuses und läuft von dort über den Flüssigkeit-Rücklaufdurchgang 63 zurück zum Getriebe.
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4 stellt die Abschnitte des Hydrauliknetzes innerhalb des Verteilergetriebes dar. Die mit Schmierung assoziierten Kreise sind an der linken Seite dargestellt. Der Schmierungskreis 62 fließt in das Verteilergetriebe und fließt dann vorbei an den Verzahnungs- und Reibungsflächen zum vorderen Sumpf des Verteilergetriebes. Wenn die Drehmoment-auf-Anforderung-Kupplung eine sich drehende Kupplung mit einer Ausgleichskammer ist, würde der Schmierungskreis außerdem zur Ausgleichskammer geführt werden. Aus dem vorderen Sumpf läuft die Flüssigkeit durch Schwerkraft durch den Rücklaufdurchgang 63 zurück zum Getriebesumpf. Einige Ausführungsformen können ein Rücklaufventil 120 enthalten, das konfiguriert ist, den Rücklaufdurchgang als Vorbereitung zum Abschleppen des Fahrzeugs zu blockieren, wie nachstehend beschrieben. Das Rücklaufventil kann Teil des Getriebes oder kann Teil des Verteilergetriebes sein.
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Die Kreise, die mit der Steuerung der Bereichsauswahl und Betätigung der Drehmoment-auf-Anforderung-Kupplung assoziiert sind, sind an der rechten Seite dargestellt. Der Hochbereichskreis 68 fließt in die Hochbereichskammer und der Niederbereichskreis fließt in die Niederbereichskammer 70. Die Rückschlagkugel 122 leitet Flüssigkeit aus entweder dem Hochbereichskreis 68 oder dem Niederbereichskreis 70 zum Kupplungsanwendungskreis 108. Spezifisch, wenn der Hochbereichskreis 68 einen höheren Druck aufweist als der Niederbereichskreis 70, bewegt sich die Kugel zur dargestellten Position, wodurch der Fluss aus dem Niederbereichskreis 70 blockiert wird und gestattet wird, dass Flüssigkeit aus dem Hochbereichskreis 68 in den Kupplungsanwendungskreis 108 fließt. Wenn der Niederbereichskreis 70 einen höheren Druck aufweist, bewegt sich die Kugel zum anderen Ende, so dass der Niederbereichskreis mit dem Kupplungsanwendungskreis 108 verbunden ist.
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5 zeigt das Umschaltventil 76 in dem Zustand, der mit dem hohen Bereich korrespondiert. Die Steuerung 38 passt den Zustand des Umschaltventils durch Anweisen eines elektrischen Stroms 130 zu einem Magnetventil 132 an. Das Magnetventil 132 ist mit dem Leitungsdruckkreis 50 und dem Auslasskreis 54 verbunden und steuert den Druck im Umschaltkreis 138 als Reaktion auf das elektrische Signal 130 zu einem Druck, der geringer ist als Leitungsdruck. Das Magnetventil 132 kann zum Beispiel ein direktwirkendes Mini- bzw. MDA-Magnetventil sein. Um das Umschaltventil 76 in die in 5 dargestellte Position zu bringen, passt die Steuerung den Strom so an, dass der Druck im Umschaltkreis 138 relativ klein ist. Ein Steuerschieber 144 bewegt sich innerhalb einer Bohrung. Die Bohrungsstege 146, 148, 150, 152, 154 und 156 definieren erste bis siebte Anschlüsse. Der erste Anschluss ist mit dem Umschaltkreis verbunden, der zweite, sechste und siebte Anschluss treten zum Auslasskreis 54 aus; der dritte Anschluss ist mit dem Niederbereichskreis 70 verbunden; der vierte Anschluss ist mit dem Kreis mit gesteuertem Druck 74 verbunden; und der fünfte Anschluss ist mit dem Hochbereichskreis 68 verbunden. In dem in 5 dargestellten Hochbereichszustand drückt die Rückstellfeder 158 den zweiten Steuerschieber nach links, da der Druck im Umschaltkreis 138 relativ niedrig ist. In dieser Position ist der Niederbereichskreis 70 mit dem Auslasskreis 54 zwischen dem ersten Steuerschiebersteg 160 und dem zweiten Steuerschiebersteg 162 verbunden und ist der Hochbereichskreis mit dem Kreis mit gesteuertem Druck 74 zwischen dem zweiten Steuerschiebersteg 162 und dem dritten Steuerschiebersteg 164 verbunden.
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6 zeigt das Umschaltventil 76 in dem Zustand, der mit dem niedrigen Bereich korrespondiert. Die Steuerung 38 versetzt das Umschaltventil in diesen Zustand, indem der elektrische Strom 130 zum Magnetventil 132 derart eingestellt wird, dass der Druck im Umschaltkreis 138 relativ hoch ist. Der relativ hohe Umschaltdruck 138 drückt den Steuerschieber nach rechts, wodurch die Rückstellfeder 158 zusammengedrückt wird. In dieser Position ist der Niederbereichskreis 70 mit dem Kreis mit gesteuertem Druck 74 zwischen dem ersten Steuerschiebersteg 160 und dem zweiten Steuerschiebersteg 162 verbunden und ist der Hochbereichskreis mit dem Auslasskreis 54 zwischen dem zweiten Steuerschiebersteg 162 und dem dritten Steuerschiebersteg 164 verbunden.
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7 stellt ein zusätzliches elektrisches Pumpensystem dar, das in das Getriebe-Hydrauliksteuersystem von 2 inkorporiert sein kann. In einigen Ausführungsformen können die Komponenten des zusätzlichen elektrischen Pumpensystems mit dem Verteilergetriebe-Steuerventil 72 und -Umschaltventil 76 in einem zusätzlichen Ventilkörper physikalisch integriert sein. Der zusätzliche Ventilkörper ist möglicherweise nur in Getrieben enthalten, die mit einem Verteilergetriebe zusammengefügt werden. Das zusätzliche elektrische Pumpensystem enthält eine zweite Pumpe 170, die von einem Elektromotor 172 angetrieben wird. Der Elektromotor 172 rotiert als Reaktion auf Befehle von der Antriebsstrangsteuerung 38. Zum Beispiel kann die Antriebsstrangsteuerung 38 die elektrische Pumpe anweisen, zu rotieren, wenn druckbeaufschlagte Flüssigkeit benötigt wird und der Motor 10 nicht läuft. Die zweite Pumpe 170 kann, wie die Hauptpumpe 48, eine Verdrängungspumpe mit entweder fester oder variabler Verdrängung sein. Die Pumpe 170 zieht Flüssigkeit aus dem Getriebesumpf 46 und stellt die Flüssigkeit dem Leitungsdruckkreis 50 bereit. Aus dem Leitungsdruckkreis 50 kann die Flüssigkeit nach Erfordernis zu anderen Kreisen geleitet werden. Die Rückschlagkugel 174 verhindert, dass Flüssigkeit aus dem Leitungsdruckkreis zur elektrischen Pumpe 170 zurückfließt, wenn die elektrische Pumpe nicht in Betrieb ist.
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Wenn ein Fahrzeug mit dem Antriebsstrang von 1 mit den Hinterrädern 28 und 30 auf dem Boden geschleppt wird, bewirkt Drehung der Hinterräder, dass sich die hintere Antriebswelle 20 dreht. Wenn die Vorderräder 34 und 36 auch auf dem Boden sind, dreht sich die vordere Antriebswelle 22 ebenfalls. Wenn Teile sich drehen, ist es wichtig, dass die Teile über einwandfreie Schmierung verfügen, um übermäßige Abnutzung zu vermeiden. Das Hinterachsdifferenzial 26 und Vorderachsdifferenzial 32 sind mit Flüssigkeit gefüllt, die durch Verspritzen zu den sich bewegenden Teilen verteilt wird. Gleichermaßen werden Komponenten im hinteren Abschnitt des Verteilergetriebes 18 durch Verspritzen von Flüssigkeit aus dem hinteren Verteilergetriebesumpf geschmiert. Unter normalen Umständen sind die Komponenten im Getriebe 12 und im vorderen Abschnitt des Verteilergetriebes 18 jedoch davon abhängig, dass Flüssigkeit durch den Schmierungskreis 62 für Schmierung gepumpt wird. Die mechanische Pumpe 48 ist nur in Betrieb, wenn der Motor läuft. Betreiben des Motors beim Abschleppen verbraucht Kraftstoff und bewirkt zusätzliche Abnutzung des Motors. Die optionale elektrische Pumpe 170 kann dem Schmierungskreis Flüssigkeit bereitstellen, solange Batterieleistung verfügbar ist. Bei abgestelltem Motor kann sich die Batterie jedoch entladen.
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8 stellt ein Verfahren zum Vorbereiten eines Fahrzeugs zum Abschleppen dar. Das Verfahren wird als Reaktion darauf, dass ein Modus zum Abschleppen auf allen vier Rädern aktiviert wird, eingeleitet. Der Modus zum Abschleppen auf allen vier Rädern kann zum Beispiel durch Auswählen einer korrespondierenden Position mit einem Bereichswahlknopf oder durch Bewegen eines Schalthebels durch eine Sequenz, die beim normalen Fahren wahrscheinlich nicht vorkommen wird, aktiviert werden. Bei 180 wird eine Pumpe betrieben, um dem Leitungsdruckkreis 50 druckbeaufschlagte Flüssigkeit bereitzustellen und um Fluss durch den Schmierungskreis 62 bereitzustellen. Für ein Fahrzeug, das mit einer elektrischen Pumpe 170 ausgerüstet ist, kann dies erreicht werden, indem der Elektromotor 172 angewiesen wird, zu rotieren. Alternativ kann dies erreicht werden, indem der Motor 10 laufen gelassen wird, um die mechanische Pumpe 48 anzutreiben. Bei 182 wird das Verteilergetriebe in Neutral geschaltet. Wenn das Verteilergetriebe im hohen Bereich ist, wird es in Neutral geschaltet, indem das Umschaltventil 76 in die Niederbereichsposition von 6 angewiesen wird und dann das Verteilergetriebesteuerventil 72 angewiesen wird, lange genug Druck in den Kreisen 74 und 70 zu erzeugen, um den Kolben 94 zur mittleren Arretierung zu bewegen, aber nicht lange genug, um ihn ganz zur Niederbereichsposition zu bewegen. Gleichermaßen wird das Verteilergetriebe, wenn es im niedrigen Bereich ist, auf Neutral geschaltet, indem das Umschaltventil 76 zur Hochbereichsposition von 5 angewiesen wird und dann das Verteilergetriebe-Steuerventil 72 angewiesen wird, Druck für ein angemessenes Intervall zu erzeugen. Nachdem das Verteilergetriebe in Neutral ist, resultiert Drehung der hinteren Antriebswelle 20 nicht in Drehung der Getriebeausgangswelle 16. Daher besteht kein Erfordernis mehr, Komponenten im Getriebe beim Abschleppen Schmierung bereitzustellen.
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Bei 184 wird das Rücklaufventil 120 in die geschlossene Position angewiesen. Sobald das Rücklaufventil 120 geschlossen ist, sammelt sich Flüssigkeit, die durch den Schmierungskreis 62 in den vorderen Abschnitt des Verteilergetriebes fließt, im vorderen Sumpf des Verteilergetriebes an. Nachdem sich eine ausreichende Menge Flüssigkeit angesammelt hat, stoppt der Betrieb der Pumpe bei 186, um ein Überfüllen zu vermeiden, und das Verfahren ist abgeschlossen. Beim Abschleppen werden Komponenten im vorderen Abschnitt des Verteilergetriebes durch Verspritzen von Flüssigkeit aus dem vorderen Sumpf des Verteilergetriebes geschmiert.
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Während vorstehend beispielhafte Ausführungsformen beschrieben sind, ist es nicht beabsichtigt, dass diese Ausführungsformen alle möglichen Formen beschreiben, die die Patentansprüche umschließen. Die in der Patentschrift verwendeten Wörter sind Wörter der Beschreibung und nicht der Einschränkung und es versteht sich, dass verschiedene Änderungen vorgenommen werden können, ohne das Wesen und den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen. Wie vorher beschrieben, können die Merkmale verschiedener Ausführungsformen kombiniert werden, um weitere Ausführungsformen der Erfindung zu bilden, die möglicherweise nicht ausdrücklich beschrieben oder veranschaulicht werden. Während verschiedene Ausführungsformen so hätten beschrieben werden können, dass sie in Bezug auf ein oder mehrere gewünschte Kennzeichen Vorteile bereitstellen oder gegenüber anderen Ausführungsformen oder Implementierungen nach dem Stand der Technik bevorzugt werden, erkennen Durchschnittsfachleute im Fachgebiet an, dass ein oder mehrere Merkmale oder Kennzeichen kompromittiert werden können, um gewünschte Attribute des gesamten Systems zu erreichen, die von der spezifischen Anwendung und Implementierung abhängig sind. Daher sind Ausführungsformen, die in Bezug auf ein oder mehrere Kennzeichen als weniger wünschenswert als andere Ausführungsformen oder Implementierungen nach dem Stand der Technik beschrieben werden, nicht außerhalb des Rahmens der Offenbarung und können für besondere Anwendungen wünschenswert sein.
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Es wird ferner beschrieben:
- A. Fahrzeugantriebsstrang, umfassend:
ein Automatikgetriebe, konfiguriert zum Übertragen von Leistung von einer Getriebeeingangswelle zu einer Getriebeausgangswelle bei einer Vielfalt von Übersetzungsverhältnissen, wobei das Getriebe ein hydraulisches Steuersystem mit einem Hochbereichskreis und einem Niederbereichskreis aufweist; und
ein Verteilergetriebe, das an das Getriebe montiert ist und konfiguriert ist, Leistung von der Getriebeausgangswelle zu einer hinteren Antriebswelle zu übertragen, wobei das Verteilergetriebe konfiguriert ist, als Reaktion auf Flüssigkeitsdruck im Hochbereichskreis in einem hohen Bereich betrieben zu werden und als Reaktion auf Flüssigkeitsdruck im Niederbereichskreis im niedrigen Bereich betrieben zu werden.
- B. Antriebsstrang nach A, wobei das Verteilergetriebe ferner eine Drehmoment-auf-Anforderung-Kupplung umfasst, die konfiguriert ist, Leistung von der Getriebeausgangswelle als Reaktion darauf, ob der Druck im Hochbereichskreis oder der Druck im Niederbereichskreis höher ist, zu einer vorderen Antriebswelle selektiv zu übertragen.
- C. Antriebsstrang nach A, wobei das hydraulische Steuersystem ferner einen Schmierungskreis umfasst, der von dem Getriebe zu dem Verteilergetriebe geführt wird, und wobei das Verteilergetriebe in einer Weise an das Getriebe montiert ist, die einen Rücklaufdurchgang von einem vorderen Sumpf des Verteilergetriebes zu einem Getriebesumpf definiert.
- D. Antriebsstrang nach C, wobei der Schmierungskreis durch die Getriebeausgangswelle zum Verteilergetriebe geführt wird.
- E. Antriebsstrang nach Anspruch 3, ferner umfassend ein Rücklaufventil, das konfiguriert ist, den Rücklaufdurchgang selektiv zu blockieren.
- F. Antriebsstrang nach A, ferner umfassend eine elektrisch angetriebene Pumpe, die konfiguriert ist, Flüssigkeit aus einem Getriebesumpf zu saugen und die Flüssigkeit dem hydraulischen Steuersystem bei einem erhöhten Druck bereitzustellen.
- G. Hydraulisches Getriebesteuersystem, umfassend:
einen Hochbereichskreis und einen Niederbereichskreis, die jeweils angepasst sind, Flüssigkeit über ein Verbindungsteil zu einem Verteilergetriebe zu befördern;
ein Drucksteuerventil, das konfiguriert ist, einen Druck in einem Kreis mit gesteuertem Druck basierend auf einem ersten elektrischen Strom anzupassen;
und
ein Umschaltventil, das konfiguriert ist, den Kreis mit gesteuertem Druck alternativ mit entweder dem Hochbereichskreis oder dem Niederbereichskreis basierend auf einem zweiten Strom fluidisch zu verbinden.
- H. Hydraulisches Steuersystem nach G, ferner umfassend eine Steuerung, die programmiert ist, den ersten und zweiten Strom anzupassen, um:
einen Druck im Hochbereichskreis als Reaktion auf einen Hochbereich-Auswahlbefehl vorübergehend zu erhöhen; und
einen Druck im Niederbereichskreis als Reaktion auf einen Niederbereich-Auswahlbefehl vorübergehend zu erhöhen.
- I. Hydraulisches Steuersystem nach H, wobei die Steuerung ferner programmiert ist, den ersten Strom anzupassen, um den Druck im Kreis mit gesteuertem Druck als Reaktion auf eine Angabe von Fahrzeughinterradschlupf zu erhöhen.
- J. Hydraulisches Steuersystem nach G, ferner umfassend:
eine mechanisch angetriebene Pumpe, die konfiguriert ist, Flüssigkeit aus einem Getriebesumpf zu saugen und die Flüssigkeit einem Leitungsdruckkreis bei erhöhtem Druck bereitzustellen; und
ein Regelventil, das konfiguriert ist, den Druck des Leitungsdruckkreises basierend auf einem dritten Strom anzupassen.
- K. Hydraulisches Steuersystem nach J, ferner umfassend:
einen Schmierungskreis, der angepasst ist, Flüssigkeit zum Verteilergetriebe zu befördern; und
einen Rücklaufdurchgang, der angepasst ist, Flüssigkeit aus einem Verteilergetriebesumpf zum Getriebesumpf zu befördern.
- L. Hydraulisches Steuersystem nach K, wobei der Schmierungskreis Flüssigkeit durch eine Getriebeausgangswelle zum Verteilergetriebe befördert.
- M. Hydraulisches Steuersystem nach K, ferner umfassend ein Rücklaufventil, das konfiguriert ist, den Rücklaufdurchgang selektiv zu blockieren.
- N. Hydraulisches Steuersystem nach J, ferner umfassend eine elektrisch angetriebene Pumpe, die konfiguriert ist, Flüssigkeit aus dem Getriebesumpf zu saugen und die Flüssigkeit dem Leitungsdruckkreis bei einem erhöhten Druck bereitzustellen.
- O. Verteilergetriebe, umfassend:
einen Hochbereichskreis und einen Niederbereichskreis, die jeweils angepasst sind, druckbeaufschlagte Flüssigkeit über ein Verbindungsteil mit einem Getriebe zu empfangen; und
eine Kupplungseinrichtung, die konfiguriert ist, eine Getriebeausgangswelle als Reaktion auf Flüssigkeitsdruck im Hochbereichskreis an eine hintere Antriebswelle funktionsfähig zu koppeln und als Reaktion auf Flüssigkeitsdruck im Niederbereichskreis ein Untersetzungs-Drehzahlverhältnis zwischen der Getriebeausgangswelle und der Antriebswelle herzustellen.
- P. Verteilergetriebe nach O, ferner umfassend einen Planetenradsatz mit einem Hohlrad, das gegen Drehung fest gehalten wird, ein Sonnenrad, das fest an die Getriebeausgangswelle gekoppelt ist, und einen Planetenträger, wobei der Planetenträger selektiv an die Antriebswelle gekoppelt wird, um das Untersetzungs-Drehzahlverhältnis herzustellen.
- Q. Verteilergetriebe nach O, wobei die Kupplungseinrichtung umfasst:
einen Kolben, der konfiguriert ist, als Reaktion auf Flüssigkeitsdruck im Hochbereichskreis in eine erste Richtung zu gleiten und als Reaktion auf Flüssigkeitsdruck im Niederbereichskreis in eine zweite Richtung zu gleiten; und
einen Arretierungsmechanismus, der konfiguriert ist, den Kolben bei Abwesenheit von Flüssigkeitsdruck in sowohl dem Hochbereichskreis als auch dem Niederbereichskreis in einer von drei im Voraus definierten Positionen zu halten.
- R. Verteilergetriebe nach Q, wobei die Kupplungseinrichtung ferner konfiguriert ist, als Reaktion darauf, dass der Kolben in einer mittleren Position der drei im Voraus definierten Positionen ist, eine Drehung der Antriebswelle ohne Drehung der Getriebeausgangswelle zu gestatten.
- S. Verteilergetriebe nach O, ferner umfassend:
eine Kupplungs- und Verzahnungsanordnung, die konfiguriert ist, als Reaktion auf Flüssigkeitsdruck in einem Kupplungsanwendungskreis selektiv Leistung und Drehmoment von der hinteren Antriebswelle zu einer vorderen Antriebswelle zu übertragen; und
eine Rückschlagkugel, die konfiguriert ist, den Kupplungsanwendungskreis alternativ mit entweder dem Hochbereichskreis oder dem Niederbereichskreis fluidisch zu verbinden, so dass ein Druck im Kupplungsanwendungskreis gleich einem Maximum des Drucks im Hochbereichskreis und des Drucks im Niederbereichskreis ist.
- T. Verteilergetriebe nach S, ferner umfassend:
einen hinteren Sumpf, der konfiguriert ist, eine Flüssigkeitsmenge zum Schmieren der Verzahnungsanordnung zu halten; und
einen vorderen Sumpf, der vom hinteren Sumpf abgeschlossen ist und angepasst ist, Flüssigkeit zum Getriebe zu befördern.
- U. Verteilergetriebe nach T, ferner umfassend ein Rücklaufventil, das konfiguriert ist, den Flüssigkeitsfluss vom vorderen Sumpf zum Getriebe selektiv zu blockieren.
- V. Verfahren zum Vorbereiten eines Fahrzeugs zum Abschleppen, umfassend: Schließen eines Rücklaufventils, um Ölfluss von einem Verteilergetriebesumpf zu einem Getriebe zu verhindern;
während das Rücklaufventil geschlossen ist, Betreiben einer Pumpe im Getriebe, um Flüssigkeit von einem Getriebesumpf zum Verteilergetriebesumpf zu befördern; und
Verschieben einer Kupplungseinrichtung, um eine hintere Antriebswelle von einer Getriebeausgangswelle auszurücken.
- W. Verfahren nach V, wobei das Betreiben der Pumpe, um Flüssigkeit zu befördern, das Betreiben eines Motors zum Antreiben der Pumpe umfasst.
- X. Verfahren nach V, wobei das Betreiben der Pumpe, um Flüssigkeit zu befördern, das Betreiben eines elektrischen Motors zum Antreiben der Pumpe umfasst.