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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein System zur Halterung eines Pinsels als Malerwerkzeug und ein System zur Halterung einer Farbwalze als Malerwerkzeug.
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Gattungsgemäße Halterungen für Farbwalzen sind aus dem Stand der Technik an sich bekannt, jedoch nicht im Detail druckschriftlich belegt. Hierbei handelt es sich häufig um Teleskopstangen mit einem Konus am vorderen Ende, wobei der Konus in den hohlen, innen ebenfalls konusförmig ausgebildeten Griff herkömmlicher Farbwalzen eingeschoben und festgeklemmt wird. Alternativ weisen aufwändigere Teleskopstangen am unteren Ende des Konus Rastnasen auf, die in entsprechende Löcher in dem Farbwalzen-Griff eingreifen und so die Farbwalze halten sollen.
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Bei den auf dem Markt erhältlichen Systemen kommt es immer wieder zu Problemen, weil die auf eine handelsübliche Teleskopstange aufgesteckten Farbwalzen auf die Dauer nicht in der gewünschten Position bleiben, sondern sich aus dem Konus drehen, was zu wenig präzisem Farbauftrag führt, oder sich bei der Farbaufnahme lösen und in den Farbeimer rutschen, so dass sie mit Farbe geradezu überfüllt sind. Bevor dann weitere Malerarbeiten ausgeführt werden können, muss die überschüssige Farbe grob entfernt werden, damit wieder ein korrekter Farbauftrag erfolgen kann. Gerade im professionellen Bereich ist ein solches Vorgehen nicht akzeptabel und daher verbesserungswürdig.
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Halterungen für Pinsel, insbesondere zur Verwendung mit handelsüblichen Teleskopstangen, sind aus dem Stand der Technik nicht bekannt. Hier wird daher oft mit individuellen Hilfslösungen gearbeitet.
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Eine weit verbreitete Hilfslösung sowohl für Farbwalzen wie auch für Pinsel besteht in der Verwendung von Klebeband. So werden bei Farbwalzen die Übergänge zwischen Griff und handelsüblicher Teleskopstange mit einem Klebeband, häufig einem textilverstärkten Klebeband, abgeklebt, um den festen Sitz zu erhöhen. Bei Pinseln werden diese meist mittels des Klebebands am oberen und am unteren Ende des Pinselstiels mit der handelsüblichen Teleskopstange verklebt.
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Doch auch Klebebänder sind nicht immer auf Dauer in der Lage, die gewünschte Verbindung zu gewährleisten, viele lösen sich durch die mechanische Beanspruchung bei den Malerarbeiten. Dazu kommt ein enormer Zeitaufwand für die individuelle Befestigung der Malerwerkzeuge vor dem Gebrauch und das teilweise mühevolle Entfernen des verwendeten Klebebands nach dem Gebrauch. Schließlich sind die durch das verbrauchte Klebeband entstehenden Kosten und der unter ökologischen Gesichtspunkten nachteilig anfallende Müll nicht zu unterschätzen.
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Aus der
DE 1 965 277 A ist ein Verlängerungsstielhalter mit pendelnd gelagerter Befestigung für Farbroller bekannt, der sich dadurch auszeichnet, dass ein Verlängerungsstiel beispielsweise durch die Anordnung einer Nase am Umfang der Ankerplatte und zwei Lappen am Stielhalteteil mit den Anschlagschrauben einen bestimmten einstellbaren Pendelweg ausführen können. Dadurch können verhältnismäßig lange Verlängerungsstiele verwendet werden, sodass die das Gerät tragende Hand in nach unten gestreckter Stellung und die das Gerät hin und her führende Hand auf Brusthöhe verbleiben kann, wodurch ein frühzeitiges Ermüden der Arme der arbeitenden Person praktisch ausgeschlossen ist. Auch ist durch die Pendeleinrichtung immer eine gleichmäßige Auflage der Farbwalze an der Decke gewährleistet. Dadurch kann erstens die Lebensdauer der Farbwalze bedeutend erhöht werden und zweitens ist ein gleichmäßiges Auftragen des Mediums bzw. der Farbe gesichert. Aus dieser Verfahrenstechnik resultiert eine bedeutende Leistungssteigerung.
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In
DE 296 05 322 U1 wird eine Vorrichtung zum Auftragen von Farbe auf Flächen, insbesondere auf Decken und Wände, beschrieben mit einer Auftragwalze, die auf einem Bügel drehbar gelagert ist, der an einen vorzugsweise als Stiel ausgebildeten Bügelträger ansetzbar ist. Diese Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass der Auftragwalze eine Spritzschutzeinrichtung zugeordnet ist, die von einer den bügelträgerseitigen Umfangsbereich der Auftragwalze wannenförmig umfassenden Arbeitsstellung in eine die Auftragwalze freigebende Stellung zurückziehbar ist und umgekehrt. Dadurch, dass die Spritzschutzeinrichtung von der die Auftragwalze umfassenden Arbeitsstellung in die Freigabestellung zurückgezogen werden kann und umgekehrt, ist sichergestellt, dass zum einen die Auftragwalze zuverlässig und ungehindert in einen Farbvorrat eingetaucht werden kann und dass zum anderen beim Auftragen der Farbe nicht zu vermeidende Tropfen etc. zuverlässig aufgefangen werden. Eine Abdeckung bisher erforderlicher Art kann daher in vorteilhafter Weise in Wegfall kommen. Dadurch, dass beim Auftragen von Farbe nicht zu vermeidende Farbtropfen bzw. -spritzer aufgefangen werden, ist beim Auftragen von Farbe auch weniger Aufmerksamkeit bzw. Geschick als bisher erforderlich, was diese Arbeit insbesondere auch für Hilfskräfte und Laien erleichtert. Mit den beschriebenen Merkmalen ist ersichtlich eine entscheidende Verbesserung eines als Massenartikel anzusehenden Werkzeugs gelungen.
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Ausgehend von den vorstehend genannten Nachteilen des Standes der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein robustes und wiederverwendbares System zur Halterung von Malerwerkzeugen, das heißt von Pinseln einerseits und von Farbwalzen andererseits, bereitzustellen, das Malerwerkzeuge einfach und sicher hält.
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Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmalskombination des Anspruchs 1 und alternativ erfindungsgemäß durch die Merkmalskombination des Anspruchs 7.
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Die vorstehend genannte Aufgabe wird in einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung durch ein System zur Halterung eines Pinsels als Malerwerkzeug gelöst, umfassend
- - eine Teleskopstange mit einem konusförmigen Ende,
- - eine verstellbare Befestigungsvorrichtung, die an einer Seite eine spannbare Schelle und an der gegenüberliegenden Seite eine Aufnahme für ein Gewindeelement mit Aufnahmeloch und passender Mutter aufweist,
- - ein Halteelement für den Pinsel, das an einem Ende einen Konus und an dem gegenüberliegenden Ende einen Haltebügel aufweist, wobei das Halteelement mit dem Konus auf das konusförmige Ende der Teleskopstange aufsteckbar ist,
- - ein Spannelement für den Pinsel, das ein stabförmiges Ende und gegenüberliegend ein hakenförmiges Ende aufweist, wobei das stabförmige Ende in das Aufnahmeloch des Gewindeelements einführbar ist, und
- - den Pinsel mit einem Hängeloch, wobei der Pinsel schräg in den Haltebügel einführbar und drehbar ist, und wobei das Spannelement mit seinem hakenförmigen Ende in das Hängeloch des handelsüblichen Pinsels einsetzbar ist.
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Die vorstehend genannte Aufgabe wird in einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung durch ein System zur Halterung einer Farbwalze als Malerwerkzeug gelöst, umfassend
- - eine Teleskopstange mit einem konusförmigen Ende,
- - eine verstellbare Befestigungsvorrichtung, die an einer Seite eine spannbare Schelle und an der gegenüberliegenden Seite eine Aufnahme für ein Gewindeelement mit Aufnahmeloch und passender Mutter aufweist, wobei die verstellbare Befestigungsvorrichtung mittels der spannbaren Schelle an der Teleskopstange angebracht ist,
- - ein Bügelelement für die Farbwalze, das ein stiftförmiges Ende und gegenüberliegend ein bügelförmiges Ende aufweist, wobei das stiftförmige Ende in das Aufnahmeloch des Gewindeelements einführbar ist, und
- - die Farbwalze mit einem Walzenbügel und einem hohlen Griff, wobei der hohle Griff auf das konusförmige Ende der Teleskopstange aufsteckbar und das Bügelelement mit dem bügelförmigen Ende über das Griffende der Farbwalze W führbar ist, das in den Walzenbügel übergeht.
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Das erfindungsgemäße System sowohl zur Halterung eines Pinsels wie auch zur Halterung einer Farbwalze bietet den großen Vorteil, dass herkömmliche Malerwerkzeuge in einfacher, sicherer und gleichzeitig robuster Weise an einer handelsüblichen Teleskopstange befestigt werden können und in der gewünschten Position gehalten werden. Das System ist universal für alle handelsüblichen Teleskopstangen verwendbar und kann nach Gebrauch einfach gereinigt werden, bspw. mit Wasser im Falle von herkömmlichen Dispersionsfarben.
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Der Begriff „verstellbare Befestigungsvorrichtung“ wird in der vorliegenden Erfindung für eine Vorrichtung verwendet, die einerseits mit der spannbaren Schelle fest an einer Teleskopstange angebracht wird und andererseits die Aufnahme für das Gewindeelement mit passender Mutter aufweist.
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Die spannbare Schelle kann mit dem Gewindeelement auch als Kombinationseinheit ausgeführt sein, indem beide Teile fest miteinander verbunden sind. Auf diese Weise ist eine einfache Montage des Bügelelements bzw. des Halteelements an einer Teleskopstange möglich.
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Das Gewindeelement kann vorzugsweise eine Gewindeschraube M6 oder größer, maximal M10, sein. Gewindeschrauben größer M10 sind praktisch nicht mehr sinnvoll handhabbar.
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Die passende Mutter kann jede Art von Mutter sein, die sich zum händischen Festziehen eignet, bspw. eine Flügelmutter, eine Rändelmutter oder eine Griffmutter. „Passend“ bedeutet im Sinne der vorliegenden Erfindung, dass die Mutter ein Innengewinde aufweist, das auf das Außengewinde des Gewindeelements aufschraubbar ist.
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Das Aufnahmeloch des Gewindeelements kann ein rundes Loch oder ein Langloch in Längsrichtung des Gewindeelements sein. Sein Durchmesser muss in jedem Fall größer sein als der Durchmesser des stiftförmigen Endes des Bügelelements bzw. des stabförmigen Endes des Spannelements.
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Das Bügelelement kann gerade ausgebildet sein oder leichte Biegungen aufweisen, um bei der Halterung von Farbwalzen die Geometrie der Farbwalzen und der Teleskopstangen auszugleichen.
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Unter dem „stiftförmigen Ende“ des Bügelelements wird im Sinne der vorliegenden Erfindung im einfachsten Fall ein gerades Element verstanden, dass an seinem freien Ende abgerundet sein kann. Es muss in jedem Fall so ausgestaltet sein, dass es sich einfach und schnell in das Aufnahmeloch des Gewindeelements einführen lässt.
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Das bügelförmige Ende des Bügelelements ist insbesondere U-förmig ausgestaltet, wobei die U-Öffnung in Richtung des stiftförmigen Endes weist. Diese U-Öffnung ist so dimensioniert, dass sie über das obere Griffende von Farbwalzen geführt und diese somit halten kann. Die Form des „U“ kann dabei ausgerundet sein oder Knicke mit kleineren Radien aufweisen.
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Das Halteelement kann gerade ausgebildet sein oder leichte Biegungen aufweisen, um bei der Halterung von Pinseln die Geometrie der Pinsel und der Teleskopstangen auszugleichen.
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Der in der vorliegenden Erfindung verwendete Begriff „Farbwalze“ schließt auch Malerwalzen, Farbroller, Fellwalzen, Fellroller, etc. ein. Es können somit alle Walzen, Systemwalzen und dergleichen verwendet werden, die eine Standardaufnahme für herkömmliche Teleskopstangen aufweisen, d.h. eine konische Aufnahme, beispielsweise im Griff.
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Der in der vorliegenden Erfindung verwendete Begriff „Pinsel“ schließt bevorzugt Pinsel mit Hängeloch, insbes. Flachpinsel, Heizkörperpinsel, Lackierpinsel, Lasurpinsel, ein. Für den Fall, dass ein herkömmlicher Pinsel ausnahmsweise kein Hängeloch aufweist, kann dieses schnell und einfach selbst gebohrt werden.
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Es ist im zweiten Aspekt der Erfindung bevorzugt, wenn das bügelförmige Ende des Bügelelements als Doppelbügel ausgeführt ist, dessen Bügelarme einen Abstand von 10 mm bis 40 mm aufweisen. Durch diese Ausführung wird sichergestellt, dass der Walzenbügel der Farbwalze durch den Doppelbügel sicher umfasst und die Farbwalze noch besser und fester gehalten wird.
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Vorteilhafterweise ist im zweiten Aspekt der Erfindung das Bügelelement einstückig ausgeführt und weist eine Länge von 20 cm bis 40 cm auf. Die einstückige Ausführung erhöht die Stabilität und vereinfacht die Handhabung.
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Um im ersten Aspekt der Erfindung den Konus des Halteelements vielseitig mit handelsüblichen Teleskopstangen verwenden zu können, hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn der Konus einen ersten (geringeren) Innendurchmesser von 20 mm bis 25 mm und einen zweiten (größeren) Innendurchmesser von 25 mm bis 30 mm sowie eine Länge von 60 mm bis 80 mm aufweist. Damit ist der Konus auf handelsübliche Teleskopstangen abgestimmt. Je nach Hersteller sind die Konusmaße der Teleskopstangen unterschiedlich. Der Konus trägt dem durch seine Ausgestaltung Rechnung und lässt sich sicher auf allen handelsüblichen Teleskopstangen befestigen.
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Zur besonders sicheren Halterung des Pinsels im ersten Aspekt der Erfindung kann der Haltebügel des Halteelements an seinem den Pinsel aufnehmenden Ende abgewinkelt und schlaufenförmig ausgebildet sein und die Schlaufenform nach einer Seite offen sein und der Haltebügel an seinem dem Pinsel abgewandten Ende stabförmig ausgebildet sein.
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Um im ersten Aspekt der Erfindung den Haltebügel für herkömmliche Pinsel verwenden zu können, sollte die Schlaufenform des Haltebügels an seinem den Pinsel aufnehmenden Ende eine Öffnung von 22 mm bis 33 mm aufweisen. Die Schlaufenform kann dabei ausgerundet sein oder Knicke mit kleineren Radien aufweisen.
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Der Konus und das stabförmige Ende des Haltebügels sind bevorzugt zumindest kraftschlüssig, vorzugsweise stoffschlüssig (z.B. durch Schweißpunkte oder Löten), miteinander verbunden, um die Stabilität zu erhöhen und die Handhabung zu vereinfachen.
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Ebenfalls aus Gründen der erhöhten Stabilität und der vereinfachten Handhabung können der Haltebügel und/oder das Spannelement aus einem stabförmigen Material hergestellt sein, insbesondere einem Rundmaterial, vorzugsweise einem Draht, mit einem Durchmesser von 2 mm bis 8 mm, bevorzugt 3 mm bis 6 mm. Ebenso kann das Bügelelement aus einem stabförmigen Material hergestellt sein, insbesondere einem Rundmaterial, vorzugsweise einem Draht, mit einem Durchmesser von 2 mm bis 8 mm, bevorzugt 3 mm bis 6 mm.
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Die Ausführungsform im zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung bietet den großen Vorteil, dass herkömmliche Farbwalzen in einfacher, sicherer und gleichzeitig robuster Weise an einer handelsüblichen Teleskopstange befestigt werden können und in der gewünschten Position gehalten werden. Das System ist universal für alle handelsüblichen Teleskopstangen (verwendbar und kann nach Gebrauch einfach gereinigt werden.
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Die Ausführungsform im ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung bietet den großen Vorteil, dass herkömmliche Pinsel mit Hängeloch in einfacher, sicherer und gleichzeitig robuster Weise an einer handelsüblichen Teleskopstange befestigt werden können und in der gewünschten Position gehalten werden. Das System ist universal für alle handelsüblichen Teleskopstangen verwendbar und kann nach Gebrauch einfach gereinigt werden.
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Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von die Erfindung nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen anhand der Figuren. Alle Merkmale, die über die Definition der Ansprüche hinausgehen, können ebenfalls Merkmale der erfindungsgemäßen Gegenstände darstellen.
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In den beigefügten Abbildungen zeigen:
- 1 eine bildliche Übersichtsdarstellung von Teilen des erfindungsgemäßen Systems nach einer Ausführungsform der Erfindung,
- 2a eine bildliche Übersichtsdarstellung der Einzelteile der verstellbaren Befestigungsvorrichtung 1 für eine Ausführungsform der Erfindung,
- 2b eine schematische Draufsicht der spannbaren Schelle 101 für die in 2a dargestellte Ausführungsform der Erfindung,
- 2c eine schematische Seitenansicht der spannbaren Schelle 101 für die in 2a dargestellte Ausführungsform der Erfindung,
- 2d schematische Ansichten des Gewindeelements 105 mit Aufnahmeloch 10501 für eine Ausführungsform der Erfindung,
- 3a eine schematische Darstellung (Draufsicht) des Bügelelements 3 für eine Ausführungsform der Erfindung,
- 3b eine schematische Darstellung (Seitenansicht) des Bügelelements 3 für die in 3a dargestellte Ausführungsform der Erfindung,
- 3c eine schematische Darstellung des bügelförmigen Endes 303 des Bügelelements 3 für die in 3a dargestellte Ausführungsform der Erfindung,
- 4a eine schematische Darstellung (Draufsicht) eines Teils 5a des Halteelements 5 für eine Ausführungsform der Erfindung,
- 4b eine schematische Darstellung (Seitenansicht) eines Teils 5a des Halteelements 5 für die in 4a dargestellte Ausführungsform der Erfindung,
- 4c eine schematische Darstellung der Schlaufenform 503a des Halteelements 5 für die in 4a dargestellte Ausführungsform der Erfindung,
- 4d eine schematische Darstellung (Draufsicht) des Halteelements 5 für die in 4a dargestellte Ausführungsform der Erfindung,
- 4e schematische Ansichten des Konus 501 des Halteelements 5 für die in 4a dargestellte Ausführungsform der Erfindung,
- 5a eine schematische Darstellung (Draufsicht) des Spannelements 7 für eine Ausführungsform der Erfindung,
- 5b eine schematische Darstellung (Seitenansicht) des Spannelements 7 für die in 5a dargestellte Ausführungsform der Erfindung,
- 6a eine bildliche Darstellung des erfindungsgemäßen Systems zur Halterung einer Farbwalze W nach einer Ausführungsform der Erfindung,
- 6b eine bildliche Detail-Darstellung des erfindungsgemäßen Systems zur Halterung einer Farbwalze W nach der in 6a dargestellten Ausführungsform der Erfindung,
- 7a eine bildliche Darstellung des erfindungsgemäßen Systems zur Halterung eines Pinsels P nach einer Ausführungsform der Erfindung,
- 7b eine bildliche Detail-Darstellung des erfindungsgemäßen Systems zur Halterung eines Pinsels P nach der in 7a dargestellten Ausführungsform der Erfindung und
- 7c eine bildliche Detail-Darstellung des erfindungsgemäßen Systems zur Halterung eines Pinsels P nach der in 7a dargestellten Ausführungsform der Erfindung.
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Die Figuren stellen zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung das erfindungsgemäße System zur Halterung von Malerwerkzeugen bildlich dar.
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In 1 werden Teile der beiden erfindungsgemäßen Systeme zur Übersicht bildlich dargestellt.
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Die 2b und 2c zeigen schematisch eine spannbare Schelle 101 in ihrem Grundzustand vor dem Montieren an einer Teleskopstange S. Den 2b und 2c können die wesentlichen Maße (in Millimeter) einer bevorzugten Ausführungsform der spannbaren Schelle 101 und der Aufnahme 103 entnommen werden. In 2d ist schematisch das Gewindeelement 105 mit Aufnahmeloch 10501 (ebenfalls mit bevorzugten Maßen) dargestellt.
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Den 3a, 3b und 3c ist eine bevorzugte Ausführungsform des Bügelelements 3 zu entnehmen, während in den 4a, 4b, 4c, 4d und 4e das Halteelement 5 gezeigt wird und in den 5a und 5b das Spannelement 7 dargestellt ist. Auch hier werden jeweils bevorzugte Maße angegeben.
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Mit den in den Figuren dargestellten bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Systems lässt sich mittels einer Schraubschelle als spannbare Schelle 101 die verstellbare Befestigungsvorrichtung 1 an einer handelsüblichen Teleskopstange S befestigen. Wie in 2a dargestellt ist, kann die Schraubschelle 101 mittels Gewindeschraube und selbstsichernder Mutter an dem auszuziehenden Teil der Teleskopstange S mit geringerem Durchmesser angebracht werden. Dazu wird die in 2b erkennbare Lasche, d.h. der gerade Teil der Schelle 101, um die Teleskopstange S gelegt bzw. gebogen und dann befestigt.
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Die Aufnahme 103 besteht in der dargestellten Ausführungsform aus einer kreisförmigen Öffnung in der verstellbare Befestigungsvorrichtung 1, durch die ein Gewindeelement 105 gesteckt wird, das in der Nähe seines Kopfes ein Aufnahmeloch 10501 aufweist, durch welches das stiftförmige Ende 301 des Bügelelements 3 oder das stabförmige Ende 701 des Spannelements 7 geführt werden kann. Die passende Mutter 107 ist in den bildlichen Darstellungen der Figuren eine Griffmutter.
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Zur Halterung einer Farbwalze W wird diese zunächst in gewohnter Weise mit dem hohlen Griff auf das konusförmige Ende der Teleskopstange S aufgesteckt. Danach wird das Bügelelement 3 mit dem bügelförmigen Ende 303 über das Griffende der Farbwalze W geführt, das in den Walzenbügel übergeht. Anschließend wird das stiftförmige Ende 301 in das Aufnahmeloch 10501 des Gewindeelements 105 gesteckt und leicht gespannt, bevor die Griffmutter 107 festgezogen wird (6a). Beim Zudrehen der Griffmutter 107 wird das stiftförmige Ende 301 an die verstellbare Befestigungsvorrichtung 1 gedrückt und arretiert. Die Farbwalze W wird nun genau in Position gehalten (6b). Die Malerarbeiten können durchgeführt werden, ohne dass sich die Farbwalze W aus der gewünschten Position löst.
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Nach Beendigung der Malerarbeiten wird die Griffmutter 107 wieder gelöst und das stiftförmige Ende 301 aus dem Aufnahmeloch 10501 gezogen, bevor das Bügelelement 3 von der Farbwalze W abgenommen wird. Die Farbwalze W kann nun abgenommen und bspw. gereinigt werden.
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Wird im Rahmen von Malerarbeiten zum Vorstreichen von einzelnen Winkeln und Ecken, bspw. am Übergang von Wand zu Decke, ein Pinsel P benötigt, kann dieser mit dem erfindungsgemäßen System nach der in den 7a, 7b und 7c bildlich dargestellten Ausführungsform an der Teleskopstange S befestigt werden.
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Zunächst wird das Halteelement 5 mit dem Konus 501 auf das konusförmige Ende der Teleskopstange S aufgesteckt. Danach wird der Pinsel P schräg in den Haltebügel 503 eingeführt und gedreht, bis er korrekt darin sitzt (7b). Anschließend wird das Spannelement 7 zunächst mit seinem hakenförmigen Ende 703 in das Hängeloch des handelsüblichen Pinsels P eingesetzt und dann das stabförmige Ende 701 in das Aufnahmeloch 10501 des Gewindeelements 105 gesteckt und leicht gespannt, bevor die Griffmutter 107 festgezogen wird (7c). Eventuell muss der Konus 501 etwas gedreht werden, damit die Anordnung gerade ausgerichtet wird. Der Pinsel P wird nun genau in Position gehalten. Die Malerarbeiten können durchgeführt werden, ohne dass sich der Pinsel P aus der gewünschten Position löst.
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Nach Beendigung der Malerarbeiten wird die Griffmutter 107 wieder gelöst und das stabförmige Ende 701 aus dem Aufnahmeloch 10501 gezogen, bevor das Spannelement 7 von dem Pinsel P abgenommen wird. Der Pinsel P kann nun abgenommen und bspw. gereinigt werden.
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Alle Teile des erfindungsgemäßen Systems können mit Wasser oder mit den für die entsprechende Farbe geeigneten Lösungsmitteln gereinigt werden.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- verstellbare Befestigungsvorrichtung
- 101
- spannbare Schelle
- 103
- Aufnahme
- 105
- Gewindeelement
- 10501
- Aufnahmeloch
- 107
- Mutter
- 3
- Bügelelement
- 301
- stiftförmiges Ende
- 303
- bügelförmiges Ende
- 303a
- Doppelbügel
- 5
- Halteelement
- 5a
- Teil des Halteelements 5
- 501
- Konus
- 503
- Haltebügel
- 503a
- Schlaufenform
- 505
- Schweißpunkte
- 7
- Spannelement
- 701
- stabförmiges Ende
- 703
- hakenförmiges Ende
- D1
- geringerer Innendurchmesser
- D2
- größerer Innendurchmesser
- P
- Pinsel
- S
- Teleskopstange
- W
- Farbwalze