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Die Erfindung betrifft einen rekonfigurierbaren Feldeffekt-Transistor (RFET) umfassend einen Nanodraht, wobei ein erstes Ende des Nanodrahtes als ein Source-Kontakt und ein zweites Ende des Nanodrahtes als ein Drain-Kontakt ausgebildet ist, sowie einen den Nanodraht im Querschnitt teilweise umschließenden omega-förmigen Gate-Kontakt.
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Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung des rekonfigurierbaren Feldeffekt-Transistors.
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Die Erfindung betrifft weiterhin ein Nanodraht-Array und ein Verfahren zur rekonfigurierbaren Ansteuerung desselben.
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Bisher konnte über die Skalierung von hochintegrierten Schaltungen gemäß dem Gesetz von MOORE ca. aller zwei Jahre die Fläche der herkömmlichen Bauelemente halbiert und somit ihre Anzahl und die damit verbundene Funktionalität einer Schaltung verdoppelt werden. Die klassische Skalierung der planaren CMOS-Feldeffekttransistoren (CMOSFETs) basierend auf Silizium hat jedoch die physikalischen Grenzen erreicht. Der Übergang zu dreidimensionalen Multi-gate-strukturen (FinFETs) sichert vorerst die weitere Skalierung der Bauelemente und damit das Gesetz von MOORE. Aber auch diese FinFETs können nicht beliebig verkleinert werden und erreichen in absehbarer Zeit ihre physikalischen Grenzen. Somit sind alternative Ansätze zur Erhöhung der Integration bzw. Funktionalität im Vergleich zur klassischen Skalierung zwingend erforderlich.
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Eine mögliche Alternative stellt die funktionale Erweiterung von Schaltelementen dar. Dabei können multifunktionale Geräte mit anpassungsfähiger Logik und Rechenblöcken zum Einsatz kommen, mit denen eine Steigerung der Funktionalität auch über das Ende der klassischen Skalierung nach MOORE gewährleistet werden kann.
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Die klassischen CMOS-Schaltungen, bestehend aus n-(Elektronenleitend) und p-MOSFETs (Löcherleitend) sind dafür jedoch weniger geeignet, da die Polarität ihrer Transistoren durch ihren Herstellungsprozess und den dabei implantierten Dotanden fest vorgegeben ist, und damit die Schaltung nachträglich nicht mehr verändert werden kann.
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Eine Funktionalitätssteigerung ist aber von horizontal rekonfigurierbaren Feldeffekt-Transistoren (RFET) bekannt, z.B. in „Entwicklung und Herstellung rekonfigurierbarer Nanodraht-Transistoren und Schaltungen", A. Heinzig, Diss. 2014. Die rekonfigurierbaren Feldeffekt-Transistoren basieren auf horizontal auf einem Substrat liegenden Silizium-Nanodrähten mit separat gegateten Schottky-Barrieren. Als Schottky-Barriere wird die Grenzfläche zwischen einem Metall und einem Halbleiter bezeichnet. Dabei kann in einer vereinfachten Betrachtungsweise angenommen werden, dass ein Metall und ein Halbleiter zusammengefügt werden, ohne dass sich die Elektronenstruktur durch die Metall-Halbleiter-Bindung im Festkörper von Metall und Halbleiter ändert. Geht man davon aus, dass die Austrittsarbeit des Metalls q·φm größer als die Elektronenaffinität des Halbleiters q·χ ist – was bei den meisten Metall-Halbleiter-Kombinationen erfüllt ist – so entsteht an der Grenzfläche zwischen der Fermikante WF des Metalls und der Leitungsband-Unterkante WL des Halbleiters eine Potenzialstufe mit einer von der Materialkombination abhängigen Höhe φB = φm – χ. Die Fermi-Energie WF des ungestörten (z.B. n-dotierten) Halbleiters liegt (außer bei entarteten Halbleitern) knapp unterhalb des Leitungsbands. Beim Kontakt zwischen Metall und Halbleiter kommt es zum Ladungsausgleich, die Fermi-Energien von Metall und Halbleitermaterial gleichen sich an, es gibt danach nur eine gemeinsame Fermi-Energie im thermodynamischem Gleichgewicht. Durch die unterschiedlichen Austrittsarbeiten der beiden Materialien kommt es zur Ladungsinfluenz an den beiden Oberflächen. An der Metalloberfläche sammeln sich Elektronen „–“, die aus der Halbleiteroberfläche abfließen und somit positive Störstellen im Halbleiter „+“ erzeugen. Es entstehen ein Potenzialwall und ein „Verbiegen“ der Bänder des Halbleiters. Über die Bandverbiegung können die Elektronen den Halbleiter verlassen, es entsteht eine sogenannte Verarmungszone W0 (engl. depletion zone), in der die potenzielle Energie der Elektronen im Leitungsband (Majoritätsladungsträger) hoch ist. Die Elektronen im Halbleiter haben, wie dargelegt, einen höheren Energiezustand als die Elektronen im Metall. Wird nun eine positive Spannung angelegt (negativer Pol am n-Typ-Halbleiter), werden Elektronen aus dem Halbleitermaterial in die Verarmungszone gedrängt und die Potentialbarriere wird kleiner. Elektronen können dann vom Halbleiter in das Metall fließen („Vorwärtsrichtung“, engl. forward bias). Legt man dagegen eine negative Spannung an (die nicht so groß ist, dass es zu einem Durchbruch kommt), werden die Elektronen noch stärker in Richtung des Metalls gezogen, die Dicke der Verarmungszone steigt („Sperrrichtung“, engl. reverse bias). Es kommt nur zu einem sehr kleinen Strom, weil einige wenige Elektronen des Metalls die Barriere durch thermische Anregung überwinden oder durch die Barriere „tunneln“ können (quantenmechanischer Tunneleffekt). Die schematischen Darstellungen einer Schottky-Barriere und eines RFETs sind in den 1 bzw. 2 dargestellt. Dabei sind WV das Energieniveau des Valenzbandes, WL die Energie-Unterkante des Leitungsbandes, φsc die Austrittsenergie des Halbleiters, q die elektrische Ladung und Vi die Energie des Vakuumniveaus. Bei dem RFET wird der Source- und Drain-Kontakt jeweils durch eine Schottky-Barriere gebildet, wobei ein Gate-Potential dazu verwendet wird, um direkt die vorherrschenden Ladungsträger in das Valenz- oder Leitungsband an der Stelle der Bandverbiegung zu injizieren. 2 zeigt die Elektronendichte eines Nanodraht-FETs im leitenden Zustand, wobei die Transistorstruktur entlang ihrer Längserstreckung in der Hälfte geschnitten dargestellt ist.
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Im Fall von Silizium-Nanodrähten ist die Bildung einer scharfen, d.h. abrupten Metall-Halbleiter-Grenzfläche realisierbar. Im Gegensatz zu Bulk-Materialien kann durch die geringe Dimensionierung der Nanodrähte die elektrostatische Kontrolle der aktiven Bereiche (Metall-Halbleiter-Übergänge) wesentlich einfacher und effizienter erfolgen. Es sind drei verschiedene rekonfigurierbare Konzepte für Nanodraht-FETs bekannt, die von der Steuerung der Ladungsträgerauswahl und der Ladungsträgerkonzentration abhängen:
- A) Selektive Ladungsträgerinjektion und Konzentrationskontrolle an den Kontakten;
- B) Auswahl der Polarität an den Kontakten und Kontrolle der Ladungskonzentration im Kanal;
- C) Ambipolarer Betrieb mit Ladungsträgerfilterung im Kanal. Die Konzepte sind in 3a) bis c) schematisch dargestellt.
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Im Fall A) erfolgen die selektive Ladungsträgerinjektion und die Kontrolle der Ladungsträgerkonzentration direkt an den Source- und Drain-Kontakten 3 des RFETs 1. Zu diesem Zweck sind die Schottky-Barrieren an den Source- und Drain-Übergängen 3 unabhängig voneinander gegated und es wird kein Gate-Kontakt in der Mitte des Kanals benötigt. Auf der Drainkontakt-Seite kann ein Gate-Kontakt die unerwünschten Ladungsträger vor ihrem Eintritt in den Kanal blockieren, wodurch die Polarität des RFETs programmiert wird. Auf der Sourcekontakt-Seite wird der andere Gate-Kontakt zum Einstellen der Leitfähigkeit der anderen Ladungsträgerart verwendet (Steuerung des RFETs) (3a)
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Im Fall B) werden beide Schottky-Übergänge 6 gleichzeitig gesteuert, wobei entweder Löcher (Vg < 0) oder Elektronen (Vg > 0) in dem Kanal angesammelt werden und damit die Polarität des RFETs programmiert wird. Mit einem zusätzlichen Gate-Kontakt 42 in der Mitte des Kanals 5 kann der Fluss der Ladungsträger vom Source- zum Drain-Kontakt 3 eingestellt (gesteuert) werden (3b).
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Im Fall C) wird der gleiche Aufbau wie in Fall B) genutzt, nur dass die Gate-Kontakte 4 anders gesteuert werden. Werden der Source- und Drain-Anschluss 3 über einen gemeinsamen Gate-Kontakt 42 gleichzeitig angesteuert, entsteht eine ambipolare Charakteristik, wie in einem normalen FET mit einer Schottky-Barriere. Mit dem Gate-Kontakt 41 in der Mitte, d.h. zwischen dem Source- und Drain-Kontakt wird der RFET programmiert, d.h. durch die angelegte Spannung an diesem Gate-Kontakt 41 werden die unerwünschten Ladungsträger in der Mitte des Kanals 5 blockiert (3c).
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Die drei beschriebenen Fälle zeigen, wie die Polarität des RFETs mit Hilfe eines zusätzlichen Programmier-Gates verändert werden kann, d.h. durch die angelegte Spannung am Programm-Gate-Kontakt kann ein unipolares n- oder p-Typ-Verhalten dynamisch programmiert werden. Somit kann der RFET sowohl als n- als auch als p-FET betrieben werden. Das bedeutet, dass die rekonfigurierbaren Nanodraht-Transistoren die elektrischen Eigenschaften von unipolaren n- und p-Typ Feldeffekt-Transistoren in einem einzigen Bauelement verbinden, wobei die Nanodraht-Transistoren nach der gleichen Technologie, Geometrie und Anordnung aufgebaut sind. Damit lässt sich nicht nur die technologische Komplexität reduzieren, sondern damit eröffnet sich die Möglichkeit einer dynamischen Programmierung von Schaltungsfunktionen auf der Geräteebene. Das bedeutet, dass eine feingradigere Rekonfiguration von komplexen Funktionen möglich ist. Dies ermöglicht eine Rekonfigurierbarkeit der Schaltungen und damit eine höhere Funktionalität bei gleichbleibender Anzahl der Bauelemente.
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Nachteilig ist jedoch, dass die horizontalen RFETs durch die parallel liegenden Top-Gates (beispielsweise in Fall A und B) viel Platz benötigen, so dass weniger Bauelemente pro Fläche realisierbar sind. Eine kleinere Aktivfläche lässt zudem wenig Platz für die Toleranz einiger Herstellungsschritte, z.B. die Silizidierung der Drähte. Unter der Silizidierung wird im Bereich der Nanotechnologie das Einsintern einer Metallschicht, z.B. Wolfram, Titan, Tantal oder Nickel, in ein Siliziumsubstrat verstanden. Bei der Silizidierung, beispielsweise mit Nickel, reagiert das Nickel durch schnelles thermisches Tempern, z.B. bei einer Temperatur von 500°C, mit dem Silizium, wobei das Nickel in das Silizium eindringt.
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Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung die vorliegend genannten Nachteile auszuräumen und zu verbessern, wobei CMOS-Schaltkreise mit einer erweiterten Funktionalität realisiert werden sollen sowie eine kompaktere Bauweise erreicht werden soll. Die Aufgabe wird anordnungsseitig dadurch gelöst, dass der Nanodraht entlang seines Querschnittes senkrecht zur Längserstreckung des Nanodrahtes in zwei Nanodraht-Teile geteilt ist, wobei jeder Nanodraht-Teil jeweils einen Schottky-Kontakt und einen Gate-Kontakt aufweist und die zwei Nanodraht-Teile über ein gemeinsames Substrat miteinander verbunden und senkrecht auf dem Substrat stehend ausgebildet sind.
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Bei den senkrecht auf dem Substrat stehenden Nanodraht-Teilen wird der Aufbau auch als vertikale Integration des RFETs bezeichnet, da der aus dem Nanodraht gebildete Feldeffekt-Transistor nicht horizontal auf dem Substrat liegt, sondern der Source- und Drain-Kontakt des Feldeffekt-Transistors vom Substrat ausgesehen vertikal auf diesem aufgebaut ist. Auch die jeweiligen Gate-Kontakte befinden sich beabstandet zum Substrat am oberen Ende des Source- bzw. Drain-Kontaktes. Durch die vertikale Anordnung ist die Skalierung nicht mehr an die Transistorlänge gebunden. Im Gegensatz zum konventionellen CMOSFET erreicht der Strom, d.h. die Ladungsträger, die über eine Schottky-Barriere injiziert werden, über das gemeinsame Substrat die Kontakte (Source- oder / und Drain-Kontakt) und somit auch über Bereiche hinweg, die nicht gegatet sind, da der Ladungstransport vorrangig durch Diffusion der Ladungsträger gekennzeichnet ist. Zudem ist man bei der vertikalen Integration in der Höhe der Bauelemente recht frei. Das schafft wiederum Platz für Toleranzen, wie der Überlappung von Schottky-Barriere und Gate-Kontakt.
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Wie die horizontalen, werden auch die vertikalen, d.h. senkrecht auf dem Substrat stehenden RFETs mit Hilfe des Programm-Gate-Kontaktes programmiert, d.h., ob sie p- oder n-leitend ausgebildet sind, und über den Kontroll-Gate-Kontakt gesteuert (spannungsgesteuerte Stromquelle).
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Über das gemeinsame Substrat können beliebige vertikale Drähte zu einem Transistor kombiniert werden, wobei mindestens zwei Nanodraht-Teile einen rekonfigurierbaren Feldeffekt-Transistor bilden. Es können beliebig viele dieser Nanodraht-Teile auf dem Substrat angeordnet sein, wobei die Nanodraht-Transistoren zu einer gewünschten oder angestrebten Logik-Funktion zusammengeschaltet und programmiert werden können.
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Zudem können mehrere vertikale Drähte bereits ein Bauelement bilden, wobei die Zusammenschaltung der Nanodrähte bestimmte Logikfunktionen für eine beliebige Anzahl an Eingangssignalen darstellen, wie eine ODER-Funktion und eine Multiplexer(MUX)-Funktion.
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Vorteilhaft ist es, dass der Gate-Kontakt den Nanodraht-Teil im Querschnitt vollständig umschließend ausgebildet ist. Der den Nanodraht-Teil vollständig umschließende Gate-Kontakt wird erst durch den vertikalen Aufbau auf eine einfache Art und Weise realisierbar, wobei durch das vollumschließende Surround-Gate eine bessere Gate-Kontrolle im Vergleich zu dem horizontal integrierten Omega-Gate möglich ist, so dass verbesserte Schalteigenschaften erzielt werden. Die Bezeichnung Omega-Gate resultiert daraus, dass dieser Kontakt, wenn er in seinem Querschnitt betrachtet wird, wie der große griechische Buchstabe Ω aussieht.
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Die Rekonfigurierbarkeit des FETs resultiert daraus, dass der Schottky-Kontakt an einem der Nanodraht-Teile in Anhängigkeit von einer Ansteuerung des jeweiligen Gate-Kontaktes und dem ausgebildeten Potentialverhältnis zwischen den jeweiligen Schottky-Kontakten entweder als Drain-Kontakt oder als Source-Kontakt ausgebildet ist bzw. wird. Welcher Schottky-Kontakt als Drain- oder als Source-Kontakt ausgebildet ist, hängt demnach von der Drain-Source-Spannung, d.h. von dem Potentialgefälle zwischen den ein RFET bildenden Schottky-Kontakten ab. Durch das beschriebene Potentialverhältnis sowie des Veränderbarkeit und Einstellbarkeit kann damit die Funktionsweise des jeweiligen Schottky-Kontaktes auch noch nachträglich geändert werden und ist nicht wie bei einem konventionellen CMOSFET durch die Dotierung fest vorgegeben, sondern veränderbar.
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In einer Ausgestaltung des rekonfigurierbaren Feldeffekt-Transistors bestehen die Nanodraht-Teile aus Silizium und das Substrat ist als ein Silicon-on-isolator (SOI) Substrat ausgebildet ist. Die rekonfigurierbaren Feldeffekt-Transistoren können auch auf einem Germanium-Substrat realisiert werden.
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Die Aufgabe wird anordnungsseitig ebenfalls durch ein Nanodraht-Array gelöst, wobei das Nanodraht-Array aus mindestens zwei der erfindungsgemäßen Nanodraht-Teile, die über ein gemeinsames Substrat miteinander verbunden und senkrecht auf dem Substrat stehend ausgebildet sind, gebildet wird. Das gemeinsame Substrat, d.h. die Substratfläche auf der die Nanodraht-Teile ausgebildet sind, kann über einen Shell-Trench-Isolation-Prozessschritt (STI-Prozess) auf einer Waferoberfläche strukturiert werden. Für das Nanodraht-Array sind zwischen den Nanodraht-Teilen in dem eine Substratebene aufspannenden Substrat jeweils ein Top-Gate-Kontakt und/oder ein Back-Gate-Kontakt ausbildbar. Ein Top-Gate-Kontakt ist auf der Substratoberseite, d.h. der Seite auf der die Nanodraht-Teile angeordnet sind, angeordnet, wohingegen ein Back-Gate-Kontakt auf der Substratrückseite, d.h. der den Nanodraht-Teilen abgewandten Seite des Substrates, angeordnet ist. Die in dem Nanodraht-Array angeordneten Nanodraht-Teile mit jeweils separat gegateten Schottky-Barrieren können beliebig kombiniert werden. Diese Bauelemente besitzen daher eine gesteigerte Funktionalität und Flexibilität und schaffen eine Vielzahl an Freiheitsgraden für die zukünftige Realisierung von Schaltkreisen. Durch die flexible Zusammenschaltung kann beispielsweise ein Bauelement mit logischen Funktionen, z.B. ODER-Funktion, MUX-Funktion realisiert werden, so dass eine gesteigerte Funktionalität einer einzigen in Hardware realisierten Schaltung erreicht wird.
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In einer Ausgestaltung des Nanodraht-Arrays sind die Top-Gate-Kontakte und / oder Back-Gate-Kontakte auf der Substratebene linienförmig angeordnet, wobei mehr als zwei Top-Gate-Kontakte und / oder Back-Gate-Kontakte sich unter Bildung eines Rasterfeldes kreuzen und in einem Rasterfeldbereich jeweils ein Nanodraht-Teil angeordnet ist. Damit ist eine besonders hohe Flexibilität der Kombinations- und Beschaltungsmöglichkeiten der einzelnen Nanodraht-Teile mit- und zueinander möglich. Durch die Anordnung eines Top-Gate-Kontaktes und / oder Back-Gate-Kontaktes zwischen zwei Nanodraht-Teilen, die z.B. einen RFET bilden, kann eine Bandverbiegung erzeugt werden, so dass je nach zu realisierender Funktion entsprechende Ladungsträger an ihrem Transport von einem Transistor-Kontakt zu anderen behindert werden oder sich frei bewegen können.
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Je nach Beschaltung der Nanodraht-Teile über den jeweiligen Gate-Kontakt und den Potentialverhältnissen der jeweiligen Schottky-Kontakte zu einander als auch über die Steuerung der Top-Gate-Kontakte und / oder Back-Gate-Kontakte ist das Nanodraht-Array als eine integrierte logische Schaltung ausgebildet. Durch die jeweilige Ansteuerung der Gate-Kontakte und das Potentialverhältnissen der jeweiligen Schottky-Kontakte zu einander kann die Funktionalität der Schaltung geändert werden und ist nicht wie bei konventionellen integrierten Schaltungen in CMOS-Technik aufgrund der einmal vorgenommenen Dotierung während des Herstellungsprozesses für immer festgelegt.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird verfahrensseitig durch ein Verfahren zur Herstellung eines rekonfigurierbaren Feldeffekt-Transistors mit folgenden Schritten gelöst:
Zunächst wird ein Nanodraht-Teil auf einem Silicon-On-Isolator(SOI)-Substrat gebildet. Auch ein Germanium-On-Isolator Substrat ist möglich. Das kann entweder mittels einer top-down-Ätzung, einem bottom-up-Wachstum oder einem In-Loch-Wachstum (In-hole-growth) erfolgen. Die Strukturierung der Substratfläche für die einzelnen sich ausbildenden RFETs erfolgt über einen Shell-Trend-Isolation-Prozess (STI). Bevor ein Gate-Oxid und ein Gate-Metall zur Bildung eines Gate-Kontaktes, der den Nanodraht-Teil im Querschnitt vollständig umschließend ausbildbar ist, abgeschieden wird, wird ein low-k Material als ein Abstandshalter zwischen dem SOI-Substrat und dem Gate-Kontakt aufgebracht. Dafür kann beispielsweise Tetraethylorthosilicat (kurz: TEOS) eingesetzt werden. Nach dem Aufwachsen bzw. Abscheiden des Gate-Oxides, wofür z.B. SiO2 / HfO als ferro-elektrisches Material verwendet werden kann und dem Aufbringen des Gate-Metalls (z.B. TiN durch Atomlagenabscheidung-ALD) wird ein zweites low-k Material, z.B. wieder TEOS zwischen dem Gate-Kontakt und einem Schottky-Kontakt, welcher nachfolgend entweder den Source- oder Drain-Kontakt bildet, abgeschieden. Besonders vorteilhaft bei dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren ist, dass die Silizidierung des Schottky-Kontaktes als letzter Herstellungsschritt ausgeführt wird. Dies vereinfacht die Herstellung und erhöht die Zuverlässigkeit der Struktur, da die Notwendigkeit von nachfolgenden Prozessschritten, die weiterhin Einfluss auf die gebildeten Silizide nehmen, entfällt. Damit ist eine vereinfachte Integration der Schottky-Barrieren möglich. Weiterhin vorteilhaft ist, dass die Silizidierung selbstlimitierend ist. Damit kann die Lage der Schottky-Barrieren in Bezug auf ein vom Substrat entfernt ausgebildetes Ende des senkrecht auf dem Substrat stehenden Nanodraht-Teiles definiert und exakt eingestellt werden.
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Für die dynamische rekonfigurierbare Ansteuerung eines Nanodraht-Arrays werden die Top-Gate-Kontakte und / oder Back-Gate-Kontakte mit einem positiven oder einem negativen Potential beaufschlagt, so dass jeweils eine Ladungsträgerart bei einem Transfer von einem Nanodraht-Teil zu einem benachbarten Nanodraht-Teil gesperrt wird. Durch die jeweilige Ansteuerung der Gate-Kontakte und die Potentialverhältnisse der jeweiligen Schottky-Kontakte zu einander kann die Funktionalität der Schaltung geändert werden und ist nicht wie bei konventionellen integrierten Schaltungen in CMOS-Technik aufgrund der einmal vorgenommenen Dotierung während des Herstellungsprozesses für immer festgelegt. Durch die flexible Zusammenschaltung kann beispielsweise ein Bauelement mit logischen Funktionen, z.B. ODER-Funktion, MUX-Funktion realisiert werden, so dass eine gesteigerte Funktionalität einer einzigen in Hardware realisierten Schaltung erreicht wird.
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Demnach wird in besonders vorteilhafter Weise in Abhängigkeit von einer Beschaltung der Top-Gate-Kontakte und / oder Back-Gate-Kontakte und der Potentialverhältnisse der jeweiligen Schottky-Kontakte zu einander eine logische Schaltung aus unterschiedlichen Funktionsgliedern ausgebildet. Damit lassen sich die Verbindungen der einzelnen vertikalen Nanodraht-Teile einfach über die Back-Gate-Kontakte bzw. Top-Gate-Kontakte steuern. Somit kann das Array von vertikalen Nanodraht-Teilen über eine Matrix von sich linienförmig kreuzenden Back- bzw. Top-Gate-Kontakten beliebig variabel untereinander verdrahtet werden, so dass eine dynamische Verdrahtung möglich wird, deren Zustand zusätzlich mit Hilfe von ferro-elektrischen Materialien gespeichert werden kann.
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Auch in Abhängigkeit von den Potentialverhältnissen der jeweiligen Schottky-Kontakte zu einander, d.h. von der Ausbildung bzw. Beschaltung der Nanodraht-Teile als Source- und/oder als Drain-Kontakt wird eine logische Schaltung ausgebildet, die somit flexibel zusammenschaltbar und veränderbar ist.
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Die Erfindung soll nachfolgend anhand einiger Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Dabei zeigen
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1 Schematische Darstellung einer Schottky-Barriere;
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2 Schematische Darstellung eines horizontal ausgebildeten RFETs;
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3 Schematische Darstellung von drei aus dem Stand der Technik bekannten rekonfigurierbaren Konzepten (A, B, C);
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4 Erfindungsgemäße vertikale Integration eines rekonfigurierbaren Feldeffekt-Transistors;
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5 Vergleich des Schaltverhaltens (c) eines horizontal (b) und eines vertikal (a) integrierten RFETs;
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6 Schematische Darstellung eines Nanodraht-Arrays bestehend aus vier Nanodraht-Teilen, wobei zwei Nanodraht-Teile als Source- und zwei Nanodraht-Teile als Drain-Kontakt ausgebildet sind;
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7 Erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines vertikal integrierten rekonfigurierbaren Feldeffekt-Transistors bestehend aus Nanodraht-Teilen (sequentielle Datstellung der wesentlichen Herstellungsschritte a) bis m));
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8 Erfindungsgemäße dynamische rekonfigurierbare Ansteuerung eines Nanodraht-Arrays, a) Querschnitt durch die Nanodraht-Array-Struktur, b) Draufsicht auf das Nanodraht-Array;
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9 Beispielhafte Verdrahtung des erfindungsgemäßen Nanodraht-Arrays zu einer rekonfigurierbaren NAND/NOR-Schaltung.
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4 zeigt die erfindungsgemäße vertikale Integration eines rekonfigurierbaren Feldeffekt-Transistors (RFET) 8, der aus zwei Nanodraht-Teilen 9, die entweder als ein Source- oder als ein Drain-Kontakt 3 ausgebildet sind, besteht, die über ein gemeinsames Substrat 7 verbunden und senkrecht auf diesem Substrat 7 angeordnet sind. Über einen Back-Gate-Kontakt 4 kann der Ladungsträgertransport gesteuert und kontrolliert werden, wobei damit die Kombination verschiedener Nanodraht-Teile 9 zu einem RFET 8 bzw. zu komplexen logischen Funktionen miteinander gesteuert werden kann. Durch die vertikale Integration ist die Skalierung nicht mehr an die Transistorlänge gebunden, was den Herstellungsprozess wesentlich vereinfacht, da gerade die Skalierung nach dem Gesetz von MOORE bereits auf ihre physikalischen Grenzen trifft. Durch die Verbindung der jeweils separat gegateten 10 Nanodraht-Teile 9 über das gemeinsame Substrat 7 ist es möglich, mehrere dieser Nanodraht-Teile 9 miteinander zu kombinieren. Zudem ist man bei der vertikalen Integration in der Höhe der Bauelemente recht frei. Das schafft wiederum Platz für Toleranzen, wie der Überlappung von Schottky-Barriere 6 und Gate-Kontakt 10.
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5 zeigt einen Vergleich zwischen dem Schaltverhalten eines horizontal 1 und eines vertikal 8 integrierten RFETs. Das Schaltverhalten ist vergleichbar, wobei bei der vertikalen 8 Integration aufgrund der besseren Gate-Kopplung 10 etwas höhere Ströme erreicht werden. Die bessere Gate-Kopplung ist auf die vollständige Umschließung des Source- bzw. Drain-Kontaktes 3 durch das jeweilige Surround-Gate 10 zurückzuführen.
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6 zeigt die schematische Darstellung eines Nanodraht-Arrays 21 bestehend aus vier Nanodraht-Teilen 9, wobei zwei Nanodraht-Teile 9 als Source- und zwei Nanodraht-Teile als Drain-Kontakt ausgebildet sind. Diese vier Nanodraht-Teile 9 sind über ein gemeinsames Substrat 7 miteinander verbunden. Durch die flexible Beschaltung der Kontakte können mit dem Nanodraht-Array 21 verschiedene logische Funktionen aufgebaut werden, z.B. eine Multiplexer (MUX) Funktion oder eine logische ODER-Funktion.
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In 7 ist ein Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen vertikalen rekonfigurierbaren Feldeffekt-Transistors 8 in einzelnen wesentlichen Prozessschritten dargestellt. Zur besseren Darstellbarkeit wird nur ein Viertel der herzustellenden Struktur gezeigt. In einem ersten Verfahrensschritt (7a) wird ein Nanodraht 14 auf einem Silicon-On-Isolator(SOI)-Substrat 7 gebildet. Das kann entweder mittels einer top-down-Ätzung, einem bottom-up-Wachstum oder bevorzugt mit einem In-Loch-Wachstum erfolgen. Das SOI-Substrat mit einer Kristallorientierung z.B. <110> umfasst beispielsweise ein Back-Gate, eine 200nm dicke Oxid-Schicht und eine 50nm dicke Silizium-Schicht auf der die Nanodraht-Teile (z.B. mit einer Länge von 100nm) senkrecht ausgebildet sind. Anschließend (7b) wird ein low-k Material 15 als ein Abstandshalter zwischen dem SOI-Substrat 7 und einem nachfolgenden Gate-Kontakt 16, 17 aufgebracht. Dafür kann beispielsweise Tetraethylorthosilicat (kurz: TEOS) eingesetzt werden. Nach dem Aufwachsen bzw. Abscheiden des Gate-Oxides 16 (7c), wofür z.B. SiO2 / HfO als ferro-elektrisches Material verwendet werden kann und dem Aufbringen des Gate-Metalls 17 (z.B. TiN) durch Atomlagenabscheidung (ALD) (7d), wird ein zweites low-k Material 18, z.B. wieder TEOS zwischen dem Gate-Kontakt 16, 17 und einem Schottky-Kontakt, welcher nachfolgend entweder den Source- oder Drain-Kontakt 3 bildet, abgeschieden. Das TEOS dient wieder als Abstandshalter zwischen dem Source- und/oder Drain-Kontakt 3 und der jeweiligen Gate-Elektrode 16, 17 (7e). Anschließend wird das Gate-Oxid 16 chemisch durch isotropes Ätzen des Gate-Metalls 17 freigelegt (7f). Mittels reaktivem Ionenstrahlätzen (RIE) wird das Gate-Oxid 16 anisotrop geätzt, so dass das obere von dem SOI-Substrat 7 beabstandete Ende des Silizium Nanodraht-Teils 14 freigelegt wird (7g). Anschließend erfolgt das restliche Auffüllen des den Nanodraht-Teil 14 umgebenden Bereich mit TEOS als low-k Abstandshalter 18 zwischen dem auszubildenden Source- und/oder Darin-Kontakt 3 und dem hergestellten, den Nanodraht-Teil 9, 14 vollständig umgebenden Gate-Kontakt 10 (7h). Da das obere von dem SOI-Substrat 7 beabstandete Ende des Silizium Nanodraht-Teils 14 nun wieder mit TEOS bedeckt ist, muss das Ende wieder freigelegt werden. Dies erfolgt durch chemisch-mechanischen Polieren (CMP) (7i). Anschließend wird eine Nickelschicht 19 abgeschieden (7j), die für die nachfolgende Silizidierung benötigt wird. Bei der Silizidierung reagiert das Nickel 19 durch schnelles thermisches Tempern z.B. bei einer Temperatur von 500°C mit dem Silizium des Nanodraht-Teils 14 (7k). Aufgrund der abgeschiedenen Menge an Nickel 19 ist die Silizidierung selbstlimitierend, d.h. durch die Menge an Nickel 19 kann die Lage der Schottky-Barrieren 6 in Bezug auf ein vom Substrat entfernt ausgebildeten Endes des senkrecht auf dem Substrat stehenden Nanodraht-Teiles 9, 14 definiert und exakt eingestellt werden. Je mehr Nickel abgeschieden wird, desto tiefer erfolgt die Silizidierung 20 in den Nanodraht-Teil 14 hinein und desto tiefer liegt die Schottky-Barriere 6. Daher ist es besonders vorteilhaft bei dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren, dass die Silizidierung 20 des Schottky-Kontaktes als letzter Herstellungsschritt ausgeführt wird. Denn dies vereinfacht die Herstellung und erhöht die Zuverlässigkeit der Struktur, da die Notwendigkeit von nachfolgenden Prozessschritten, die weiterhin Einfluss auf die gebildeten Silizide nehmen würden, entfällt. Damit ist eine vereinfachte Integration der Schottky-Barrieren möglich. Abschließend wird das die Nickelschicht 19 entfernt (7m).
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8 zeigt eine beispielhafte schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Nanodraht-Arrays 21. Dabei zeigt 8b eine Draufsicht, wobei fünf mal fünf Nanodraht-Teile 9 auf einem gemeinsamen Substrat 7 in einem Array angeordnet sind. Zwischen den Nanodraht-Teilen 9 sind in dem eine Substratebene aufspannenden Substrat 7 jeweils ein Top-Gate-Kontakt und / oder ein Back-Gate-Kontakt 12 ausgebildet. Ein Top-Gate-Kontakt 12 ist auf der Substratoberseite, d.h. der Seite auf der die Nanodraht-Teile angeordnet sind, angeordnet, wohingegen ein Back-Gate-Kontakt auf der Substratrückseite, d.h. der den Nanodraht-Teilen 9 abgewandten Seite des Substrates 7, angeordnet ist. 8a zeigt die Anordnung im Querschnitt entlang des Schnittes A-A‘. Je nach Beschaltung des jeweils zwischen den Nanodraht-Teilen 9 ausgebildeten Top-Gate-Kontakts und / oder Back-Gate-Kontakts 12 mit einem positiven (bspw. gestrichelte Fläche) oder einem negativen (bspw. gepunktete Fläche) Potential, wird jeweils eine Ladungsträgerart bei einem Transfer von einem Nanodraht-Teil 9 zu einem benachbarten Nanodraht-Teil 9 gesperrt. Damit lassen sich die Verbindungen der einzelnen vertikalen Nanodraht-Teile 9 einfach über die Back-Gate-Kontakte bzw. Top-Gate-Kontakte 12 steuern. Somit kann das Array 21 von vertikalen Nanodraht-Teilen 9 über eine Matrix von sich linienförmig kreuzenden Back- bzw. Top-Gate-Kontakten 12 beliebig variabel untereinander verdrahtet werden, so dass eine dynamische Verdrahtung möglich wird, deren Zustand zusätzlich mit Hilfe von ferro-elektrischen Materialien gespeichert werden kann.
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9 zeigt eine Beispielhafte Verdrahtung des erfindungsgemäßen Nanodraht-Arrays 21 zu einer rekonfigurierbaren NAND/NOR-Schaltung. Der gestrichelt umgebene Bereich in 9a umfasst vier rekonfigurierbare Feldeffekt-Transistoren 8 mit zwei Eingangssignalen A und B. Dabei hat der Inverter die Aufgabe, die Polarität der Geräte zu steuern und zwischen der Referenzspannung VDD und GND in Abhängigkeit von dem Select-Signal hin- und her zu schalten. Die 9b und 9c zeigen das Ausgangssignal 23 der Schaltung, wenn die Schaltung als NOR (b) oder als NAND (c) Logik arbeitet. 9d zeigt den dynamischen Wechsel des Ausgangsignals 23 der Schaltung in Abhängigkeit von dem angelegten Select-Signal.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- rekonfigurierbaren Feldeffekt-Transistor (RFET)
- 2
- Nanodraht
- 3
- Source- und/oder Drain-Kontakt
- 4
- Omega-förmiger Gate-Kontakt
- 41
- Programmier-Gate-Kontakt
- 42
- Kontroll-Gate-Kontakt
- 5
- Transistorkanal
- 6
- Schottky-Barriere
- 7
- SOI-Substrat, oder GOI-Substrat
- 71
- Oxid
- 72
- Silizium oder Germanium
- 73
- Siliziumdioxid
- 8
- Vertikaler rekonfigurierbarer Feldeffekt-Transistor
- 9
- Vertikaler Nanodraht-Teil
- 10
- Surround Gate-Kontakt
- 11
- gemeinsames Substrat
- 12
- linienförmiger Gate-Kontakt, entweder Top-Gate oder Back-Gate
- 13
- Rasterfeld
- 14
- Nanodraht
- 15
- erstes low-k spacer Material
- 16
- Gate-Oxid
- 17
- Gate-Metall
- 18
- zweites low-k spacer Material
- 19
- Nickelschicht
- 20
- Silizidierung der Source/Drain-Kontakte
- 21
- Nanodraht-Array
- 22
- Inverter
- 23
- Ausgangssignal