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Gebiet der Erfindung
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Die Erfindung betrifft ein Verbindungsgerät, mit dem eine Verbindung mit einem lokalen Telefonfunknetz aufgebaut werden kann, und eine Anordnung mit solch einem Verbindungsgerät. Speziell betrifft die Erfindung das Gebiet der lokalen Telefonfunknetze, die auf einen DECT-Standard basieren. Der DECT-Standard ermöglicht hierbei eine schnurlose Telefonie in einem Zellradius von üblicherweise 30 m bis 50 m.
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Stand der Technik
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Aus der
DE 299 21 022 U1 ist ein Sende-/Empfangs-Endgerät für ein verbindungsorientiertes Kommunikationssystem, das nach dem DECT-Standard arbeitet, bekannt, wobei eine Einrichtung zum Feststellen der Qualität einer Kommunikationsverbindung zwischen dem Sende-/Empfangs-Endgerät und einer Basisstation vorgesehen ist. Diese Einrichtung schaltet von einer Sende-/Empfangsantenne auf eine andere Sende-/Empfangsantenne um, wenn die Qualität der Kommunikationsverbindung unter einer vorbestimmten Schwelle ist.
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Offenbarung der Erfindung
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Das erfindungsgemäße Verbindungsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und die erfindungsgemäße Anordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 8 haben den Vorteil, dass eine verbesserte Ausgestaltung und Funktionsweise ermöglicht sind. Speziell ergibt sich der Vorteil, dass ein lokales Telefonfunknetz in verbesserter Weise genutzt werden kann.
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Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen des im Anspruch 1 angegebenen Verbindungsgeräts und der im Anspruch 8 angegebenen Anordnung möglich.
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Ein lokales Telefonfunknetz kann im konkreten Anwendungsfall so ausgestaltet werden, dass ein oder mehrere Telefonfunknetz-Basisstationen vorgesehen sind, um eine Verbindung zu ermöglichen. Hierbei kann beispielsweise ein geeigneter Controller vorgesehen sein, der zur Koordination mehrerer solcher Telefonfunknetz-Basisstationen dient. Hierdurch wird eine lokale Telekommunikation, insbesondere innerhalb eines Gebäudes, ermöglicht. Da die Reichweite einer einzelnen Telefonfunknetz-Basisstation begrenzt ist, kann durch mehrere Telefonfunknetz-Basisstationen ein größerer Bereich abgedeckt werden, was insbesondere in großen Gebäuden sinnvoll sein kann. Über die Telefonfunknetz-Basisstation oder einen vorgesehenen Controller kann auch eine Verbindung zu einem Telefonnetz aufgebaut werden.
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Speziell kann das lokale Telefonfunknetz auf einem DECT-Standard basieren. Eine von dem Verbindungsgerät aufgebaute telefonfunknetzseitige Verbindung basiert dann entsprechend auf diesem DECT-Standard. Wenn die telefonfunknetzseitige Verbindung auf einem DECT-Standard basiert, dann ist dies allgemein und nicht auf einen bestimmten DECT-Standard eingeschränkt zu verstehen. Insbesondere sind geeignete Abwandlungen von dem ETSI DECT-Standard (ETS 300 175) möglich. Speziell können unterschiedliche Frequenzbänder und abgewandelte Protokolle genutzt werden. Ferner sind Erweiterungen und/oder Abwandlungen von dem ETSI DECT-Standard möglich. Hierbei kann das Verbindungsgerät als Empfangsgerät des lokalen DECT-Netzes dienen.
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Das Verbindungsgerät kann als eigenständiges Gerät ausgestaltet sein, das unabhängig von einem mobilfunkfähigen Gerät ist. Insbesondere kann das Verbindungsgerät gegebenenfalls auch unabhängig von einem mobilfunkfähigen Gerät hergestellt und vertrieben werden. Das mobilfunkfähige Gerät ist somit kein Bestandteil des erfindungsgemäßen Verbindungsgeräts. Entsprechend kann das Verbindungsgerät unabhängig von den Komponenten für das lokale Telefonfunknetz, insbesondere unabhängig von einer Telefonfunknetz-Basisstation, hergestellt und vertrieben werden. Wenn das Verbindungsgerät beispielsweise in Bezug auf eine auf einem DECT-Standard basierende Telefonanlage hergestellt wird, dann wird das Verbindungsgerät vorzugsweise so ausgebildet, dass es mit den DECT-Protokollen der üblichen DECT-Basisstationen kompatibel ist.
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Unter einem mobilfunkfähigen Gerät wird ein Gerät verstanden, dass prinzipiell eingerichtet ist, um eine Verbindung nach zumindest einem Mobilfunkstandard aufzubauen. Das mobilfunkfähige Gerät muss hierbei nicht notwendigerweise auch tatsächlich in der Lage sein, solch eine Verbindung herzustellen, da dies gegebenenfalls vom Vorhandensein einer gültigen SIM-Karte oder dergleichen abhängen kann. Mögliche Mobilfunkstandards sind beispielsweise GSM, UMTS und LTE. Das mobilfunkfähige Gerät kann als handliches Mobiltelefon, aber auch als eher unhandliches Gerät, insbesondere als tragbarer Computer, oder auch als Armband-Mobiltelefon, also in Form einer Armbanduhr, ausgebildet sein.
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Die Anordnung mit dem mobilfunkfähigen Gerät und dem Verbindungsgerät kann mit einem eigenständiges Verbindungsgerät realisiert werden, das vorzugsweise unabhängig von dem mobilfunkfähigen Gerät betriebsbereit ist und/oder vorzugsweise so ausgestaltet ist, dass es mit einer Vielzahl von unterschiedlich ausgebildeten mobilfunkfähigen Geräten zusammenarbeiten kann. Insbesondere kann das Verbindungsgerät dann ein eigenes Gehäuse aufweisen. Allerdings ist es auch möglich, dass das mobilfunkfähige Gerät und das Verbindungsgerät zusammen in einem Gehäuse untergebracht sind. Wenn das mobilfunkfähige Gerät beispielsweise als größeres Gerät, insbesondere als Computergerät, ausgestaltet ist, dann kann das Verbindungsgerät gegebenenfalls in das mobilfunkfähige Gerät eingesetzt oder auch eingebaut werden. Hierbei kann das Verbindungsgerät dann als Modul ausgebildet sein, das je nach Anwendungsfall auch speziell an eine bestimmte Art von mobilfunkfähigen Geräten angepasst ist. Ferner ist es im allgemeinen denkbar, dass das Verbindungsgerät in ein mobilfunkfähiges Gerät integriert wird, was gegebenenfalls auch bei kompakten mobilfunkfähigen Geräten, insbesondere einem Mobiltelefon, möglich ist. Somit ergibt sich ein großer Anwendungsbereich.
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Vorteilhaft ist es, dass im Betrieb mittels der mobiltelefonseitigen Verbindungseinheit über die mobiltelefonseitige Verbindung an das mobilfunkfähige Gerät ein Signal, das das Bestehen der telefonfunknetzseitigen Verbindung anzeigt, gesendet wird, wenn die telefonfunknetzseitige Verbindung aufgebaut ist. Dadurch kann auf der Seite des mobilfunkfähigen Geräts dann eine geeignete Maßnahme ausgeführt werden. Insbesondere kann eine Kommunikation dann zumindest mittelbar über das lokale Telefonfunknetz und nicht mehr über das Mobilfunknetz erfolgen. Vozugsweise wird das mobilfunkfähige Gerät hierfür in einen Flugmodus oder dergleichen geschaltet, so dass Störungen, insbesondere Interferenzen, die bei einem parallelen Empfang beziehungsweise einem parallelen Senden auftreten können, verhindert sind.
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Vorteilhaft ist es auch, dass die mobiltelefonseitige Verbindungseinheit derart ausgestaltet ist, zumindest eine mobiltelefonseitige Verbindung über zumindest eine kabellose Verbindung und/oder über zumindest eine kabelbasierte Verbindung aufzubauen. Speziell ist es vorteilhaft, dass zumindest eine kabellose Verbindung eine auf einem Bluetooth-Standard basierende Verbindung ist. Zusätzlich oder alternativ kann zumindest eine kabelbasierte Verbindung eine auf einem USB-Standard basierende Verbindung sein. Somit kann beispielsweise ein Mobiltelefon über USB und/oder über Bluetooth angebunden werden. Zusätzlich oder alternativ können auch ein oder mehrere weitere Anbindungsmöglichkeiten vorgesehen sein, um die mobiltelefonseitige Verbindung zwischen der mobiltelefonseitigen Verbindungseinheit des Verbindungsgeräts und dem mobilfunkfähigen Gerät aufzubauen.
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Vorteilhaft ist es auch, dass eine interne Energieversorgung, insbesondere ein elektrischer Akkumulator, vorgesehen ist, der die Verbindungseinheiten mit elektrischer Energie versorgt. Dies ist speziell dann vorteilhaft, wenn eine kabellose Verbindung zwischen dem Verbindungsgerät und dem mobilfunkfähigen Gerät realisiert werden kann. Denn wenn solch eine kabellose Verbindung, die gegebenenfalls neben einer kabelbasierten Verbindung mit Energieversorgungsfunktion möglich ist, genutzt wird, dann kann auf eine externe Energieversorgung, die gegebenenfalls eine Handhabbarkeit, eine Mobilität oder dergleichen einschränkt, verzichtet werden. Allerdings kann auch im Fall einer internen Energieversorgung die Möglichkeit bestehen, auch über eine externe Energieversorgung den Betrieb zu ermöglichen und gegebenenfalls einen elektrischen Akkumulator zu laden. Vorteilhaft ist es auch, dass ein demontierbares Energieversorgungsmodul vorgesehen ist, wobei bei entferntem Energieversorgungsmodul eine Energieversorgung über eine auf einem USB-Standard basierende Verbindung ermöglicht ist. Allgemein kann hierbei auch eine Energieversorgung über eine kabelbasierte Verbindung mit einer Energieversorgungsfunktion ermöglicht werden.
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Bei einer alternativen Ausgestaltung ist eine Energieversorgung der Verbindungseinheit nur auf externe Weise ermöglicht. Hierbei kann die Energieversorgung beispielsweise nur über eine auf einem USB-Standard basierende Verbindung ermöglicht werden. Zusätzlich oder alternativ kann eine Energieversorgung gegebenenfalls auch über eine kabelbasierte Verbindung mit einer Energieversorgungsfunktion und/oder eine andere externe Energieversorgung ermöglicht werden. Falls die Verbindungseinheit in ein Computergerät eingebaut ist, dann kann die Energieversorgung der Verbindungseinheit direkt über der Energieversorgung des Computergeräts erfolgen.
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Des weiteren ist es vorteilhaft, dass das mobilfunkfähige Gerät ausgestaltet ist, zumindest teilweise vor einem Nutzer zu verbergen, ob der Verbindungsaufbau über das Verbindungsgerät oder über eine Mobilfunknetz-Basisstation aufgebaut ist. Hierbei kann es insbesondere das Ziel sein, den Komfort für den Nutzer zu verbessern. Dies kann dadurch erreicht werden, dass der Nutzer mit der gleichen Anwendung und in möglichst gleicher Weise kommunizieren kann, ohne dass er die Art des Verbindungsaufbaus berücksichtigen muss. Beispielsweise kann der Nutzer dann über eine zum Telefonieren dienende Anwendung den Empfänger beziehungsweise die Telefonnummer des Empfängers auswählen, wobei das mobilfunkfähige Gerät die Telefonverbindung dann bevorzugt über das lokale Telefonfunknetz und, wenn keine telefonfunknetzseitige Verbindung besteht, nachrangig über das Mobilfunknetz aufbauen kann. Hierbei kann dem Benutzer allerdings zusätzlich angezeigt werden, welche Art der Verbindung zustande gekommen ist beziehungsweise welche Art der Verbindung zustande kommen wird. Dem Benutzer kann gegebenenfalls auch die Möglichkeit gegeben werden, die Art des Verbindungsaufbaus abzuändern.
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Speziell kann das mobilfunkfähige Gerät in einen Flugmodus versetzt werden, wenn die Verbindung mit dem lokalen Telefonfunknetz über das Verbindungsgerät hergestellt ist. Hierbei kann das Verbindungsgerät zunächst eine Verbindung mit dem mobilfunkfähigen Gerät über die mobilfunkseitige Verbindungseinheit herstellen. Zum Aufbau der Verbindung zwischen dem Verbindungsgerät und dem mobilfunkfähigen Gerät kann das mobilfunkfähige Gerät in den Flugmodus versetzt werden, so dass keine Verbindung über das Mobilfunknetz mehr möglich ist. Dann kann das Verbindungsgerät das mobilfunkfähige Gerät mit dem lokalen Telefonfunknetz verbinden. Hierdurch kann das mobilfunkfähige Gerät insbesondere in eine lokale Telefonanlage eingebunden werden. Diese Einbindung kann beispielsweise über einen IP-DECT-Standard realisiert werden. Insbesondere wenn es sich bei dem mobilfunkfähigen Gerät um ein Mobiltelefon handelt, dann kann solch ein Mobiltelefon mit dem Verbindungsgerät als DECT-Empfänger nun die Funktion eines Schnurlostelefons für die lokale Telefonanlage übernehmen. Somit wird es einem Benutzer ermöglich, insbesondere sein Mobiltelefon zu nutzen, um über eine lokale Telefonanlage zu telefonieren. Hierbei können sowohl eine Telefonwahl als auch eine Anrufannahme bezüglich des lokalen Telekommunikationsnetzes realisiert werden. Wenn beispielsweise ein Mobiltelefon in das lokale Telekommunikationsnetz eingebunden ist, dann kann auf diese Weise auch ein Anruf auf einer Festnetznummer oder einer Nebenstelle erfolgen beziehungsweise angenommen werden.
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Über eine auf dem mobilfunkfähigen Gerät vorgesehene Anwendung kann der Benutzer gegebenenfalls entscheiden, ob eine Verbindung mit dem Telekommunikationsnetz automatisch oder nur wahlweise erfolgen soll. Hierbei können auch geeignete Mechanismen vorgesehen sein, um beispielsweise eine in dem lokalen Telekommunikationsnetz vergebene lokale Telefonnummer (Durchwahl), eine Festnetznummer oder dergleichen einem bestimmten mobilfunkfähigen Gerät zuzuordnen. Ferner können Zugangsrestriktionen vorgesehen sein.
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Bei der Anordnung ist es vorteilhaft, dass das mobilfunkfähige Gerät eine mobilfunkseitige Kommunikation mit einer Mobilfunknetz-Basisstation eines Mobilfunknetzes aufnimmt, wenn keine telefonfunknetzseitige Verbindung besteht. Ferner ist es vorteilhaft, dass das mobilfunkfähige Gerät ausgestaltet ist, zumindest teilweise von einem Nutzer zu verbergen, ob ein Verbindungsaufbau über das Verbindungsgerät mit dem lokalen Telefonfunknetz oder über eine Mobilfunknetz-Basisstation mit einem Mobilfunknetz erfolgt.
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Figurenliste
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Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
- 1 eine schematische Darstellung eines Netzwerks und einer Anordnung mit einem Verbindungsgerät und einem mobilfunkfähigen Gerät.
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Ausführungsformen der Erfindung
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1 zeigt eine schematische Darstellung eines Netzwerks 1 und eine Anordnung 2 mit einem Verbindungsgerät 3 und einem mobilfunkfähigen Gerät 4. Hierbei ist einerseits ein externes Telefonnetz 5 vorgesehen, an das über einen Controller 6 ein internes Telekommunikationsnetz 7 angebunden ist. In diesem Ausführungsbeispiel sind mehrere Telefonfunknetz-Basisstationen 8, 9 vorgesehen, die mittels des Controllers 6 über das interne Telekommunikationsnetz 7 miteinander verbunden sind. Hierbei wird über die Telefonfunknetz-Basisstation 8 ein lokales Telefonfunknetz 10 zur Verfügung gestellt. Über die Telefonfunknetz-Basisstation 9 wird ein weiteres lokales Telefonfunknetz 11 zur Verfügung gestellt. Entsprechend können weitere Telefonfunknetz-Basisstationen vorgesehen sein, die weitere lokale Telefonfunknetze zur Verfügung stellen.
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Bei einer abgewandelten Ausgestaltung kann auch nur ein einzelnes lokales Telefonfunknetz 10 vorgesehen sein, das über eine gegebenenfalls angepasst ausgestaltete Telefonfunk-Basisstation 8 direkt an das externe Telefonnetz 5 angebunden ist. Dies ist beispielsweise für eine Anbindung in Privathaushalten oder innerhalb eines Büros denkbar. Ferner ist es prinzipiell möglich, dass keine oder nur eine selektive Anbindung an das externe Telefonnetz 5 vorgesehen ist.
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Für das interne Telekommunikationsnetz 5 können eine Vielzahl von Geräten 12 bis 17 genutzt werden. Hierbei sind die Geräte 12 bis 14 beispielsweise momentan mit dem Telefonfunknetz 10 verbunden, während die Geräte 15 bis 17 mit dem weiteren Telefonfunknetz 11 verbunden sind. Hierbei ist eine Übergabe von der Telefonfunknetz-Basisstation 8 auf eine andere Telefonfunknetz-Basisstation, insbesondere die Telefonfunknetz-Basisstation 9, und umgekehrt möglich. Die einzelnen Telefonfunknetz-Basisstationen 8, 9 dienen somit zur Vergrößerung des abgedeckten Bereichs, in dem die Geräte 12 bis 17 in der Regel unterbrechungsfrei genutzt werden können.
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Das Netzwerk 1 weist außerdem ein Mobilfunknetz 20 auf. Das Mobilfunknetz 20 wird in der Regel flächendeckend und großräumig bereitgestellt, wobei exemplarisch eine Mobilfunknetz-Basisstation 21 dargestellt ist. Das mobilfunkfähige Gerät 4 weist eine mobilfunknetzseitige Verbindungseinheit 22 auf, über die eine als Funkverbindung 23 ausgebildete Verbindung 23 mit der Mobilfunknetz-Basisstation 21 beziehungsweise in das Mobilfunknetz 20 aufgebaut werden kann. Das mobilfunkfähige Gerät 4 weist außerdem eine verbindungsgerätseitige Verbindungseinheit 24, eine Steuereinheit 25 und eine Ein- und Ausgabeeinheit 26 auf. Die Ein- und Ausgabeeinheit 26 ist in diesem Ausführungsbeispiel als berührungsempfindliche Anzeigeeinheit 26 ausgebildet. Die Ein- und Ausgabeeinheit 26 kann jedoch auch auf geeignete Weise aufgeteilt sein, zum Beispiel auf eine separate Anzeige und eine separate Tastatur.
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Das Verbindungsgerät 3 weist eine telefonfunknetzseitige Verbindungseinheit 30, eine mobiltelefonseitige Verbindungseinheit 31 und eine Steuereinheit 32 auf. In vorteilhafter Weise kann nun das mobilfunkfähige Gerät 4 über das Verbindungsgerät 3 mit einem lokalen Telefonfunknetz 10, 11 und somit einem internen Telekommunikationsnetz 7 und/oder einem externen Telefonnetz 5 verbunden werden.
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Die telefonfunknetzseitige Verbindungseinheit 30 des Verbindungsgeräts 3 dient zum Aufbau einer telefonfunknetzseitigen Verbindung 35 mit zumindest einem lokalen Telefonfunknetz 10, 11. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Verbindung 35 mit dem Telefonfunknetz 10 aufgebaut. Insbesondere wenn die Anordnung 2 von der Telefonfunknetz-Basisstation 8 zu der Telefonfunknetz-Basisstation 9 bewegt wird, dann kann eine Übergabe von der Telefonfunknetz-Basisstation 8 auf die Telefonfunknetz-Basisstation 9 erfolgen. Über eine telefonfunknetzseitige Verbindung 36, die durch eine unterbrochen dargestellte Linie veranschaulicht ist, kann gegebenenfalls über einen eigenen Kanal eine Verbindung 36 mit der Telefonfunknetz-Basisstation 9 aufgebaut werden, bevor die dann nicht mehr benötigte telefonfunknetzseitige Verbindung 35 unterbrochen werden kann.
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Über die mobiltelefonseitige Verbindungseinheit 31 des Verbindungsgeräts 3 wird zumindest eine mobiltelefonseitige Verbindung 37, 38 mit dem mobilfunkfähigen Gerät 4 mittels der verbindungsgerätseitigen Verbindungseinheit 24 aufgebaut. Hierbei können mehrere unterschiedliche mobiltelefonseitige Verbindungen 37, 38 ermöglicht sein. Die jeweils von der mobiltelefonseitigen Verbindungseinheit 31 des Verbindungsgeräts 3 und der verbindungsgerätseitigen Verbindungseinheit 24 des mobilfunkfähigen Geräts 4 unterstützten Verbindungsarten stimmen nicht notwendigerweise in Zahl und Protokollumfang überein. Die mobiltelefonseitige Verbindungseinheit 31 unterstützt allerdings vorzugsweise eine Vielzahl von möglichen Verbindungsarten. In Bezug auf die gegebenen physikalischen Schnittstellen, die von der mobiltelefonseitigen Verbindungseinheit 31 unterstützt werden, kann die Steuereinheit 32 gegebenenfalls eine Aktualisierung von Protokollen auf einen neusten Stand ermöglichen. Dies kann die Steuereinheit 32 gegebenenfalls automatisch durchführen, wenn insbesondere über das externe Telefonnetz 5 und/oder das Mobilfunknetz 20 Aktualisierungen abgerufen werden können.
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Beispielsweise kann die mobiltelefonseitige Verbindung 37 als kabellose Verbindung 37 ausgestaltet sein, während die mobiltelefonseitige Verbindung 38 als kabelbasierte Verbindung ausgestaltet ist. Um Energie zu sparen, kann gegebenenfalls der kabelbasierten Verbindung 38 der Vorzug gegeben werden. Wir die kabelbasierte Verbindung 38 unterbrochen, dann kann die kabellose Verbindung 37 aufgebaut werden, um eine zumindest weitgehend unterbrechungsfreie Verbindung des mobilfunkfähigen Geräts 4 mit dem Telefonfunknetz 10 zu ermöglichen. Somit ist die mobiltelefonseitige Verbindungseinheit 31 vorzugsweise so ausgestaltet, dass sowohl eine mobiltelefonseitige Verbindung über eine kabellose Verbindung 37 als auch eine mobiltelefonseitige Verbindung 38 als kabelbasierte Verbindung 38 aufgebaut werden können.
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Bei einer möglichen Ausgestaltung des Verbindungsgeräts 3 ist eine interne Energieversorgung 39 vorgesehen. Solch eine interne Energieversorgung 39 kann insbesondere als elektrischer Akkumulator 39 ausgebildet sein. Die interne Energieversorgung 39 versorgt insbesondere die Verbindungseinheiten 30, 31 und die Steuereinheit 32 mit elektrischer Energie, um das mobilfunkfähige Gerät 4 mittels des Verbindungsgeräts 3 mit dem Telefonfunknetz 35 zu verbinden, wenn keine externe Energieversorgung, beispielsweise über ein USB-Kabel, das die Verbindung 38 realisieren kann, gegeben ist. Bei einer abgewandelten Ausgestaltung kann die Energieversorgung 39 als demontierbares Energieversorgungsmodul 39 realisiert sein, wobei bei entferntem Energieversorgungsmodul 39 eine Energieversorgung beispielsweise über das genannte USB-Kabel, also über eine auf einem USB-Standard basierende Verbindung 38, ermöglicht ist. Des weiteren ist es auch möglich, dass keine Energieversorgung 39 in Form einer internen Energieversorgung 39 oder eines demontierbaren Energieversorgungsmoduls 39 vorgesehen ist, so dass die Energieversorgung der Verbindungseinheiten 30, 31 sowie der Steuereinheit 32 des Verbindungsgeräts 3 dann nur extern, insbesondere über eine auf einem USB-Standard basierende Verbindung 38, ermöglicht ist.
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Bei einer bevorzugten Ausgestaltung wird auf der Seite des internen Telekommunikationsnetzes 7 und der Telefonfunknetze 10, 11 ein DECT-Standard genutzt. Insbesondere die Verbindungen 35, 36 zwischen dem Verbindungsgerät 3 und den Telefonfunknetz-Basisstationen 8, 9 kommen dann auf Grundlage eines DECT-Standards zustande.
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Wenn eine telefonfunknetzseitige Verbindung 35, 36 besteht, dann weist die Steuereinheit 32 die mobiltelefonseitige Verbindungseinheit 31 an, ein Signal an die verbindungsgerätseitige Verbindungseinheit 24 des mobilfunkfähigen Geräts 4 zu senden, wobei das Signal das Bestehen der telefonfunknetzseitigen Verbindung 35 beziehungsweise der Verbindung 36 anzeigt. Das Signal wird hierbei über die mobiltelefonseitige Verbindung 37 beziehungsweise die mobiltelefonseitige Verbindung 38 übertragen.
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Eine von der Recheneinheit 25 des mobilfunkfähigen Geräts 4 ausgeführte Anwendung kann zum Annehmen von Telefongesprächen sowie zum Aufbau einer von einem Nutzer gewünschten Telefonverbindung dienen. In entsprechender Weise sind auch andere Telekommunikationsmöglichkeiten, wie die Übersendung von Textnachrichten oder Sprachnachrichten, die Realisierung eines Anrufbeantworters oder dergleichen denkbar. Hierbei kann dem Benutzer über die Ein- und Ausgabeeinheit 26 beispielsweise eine Telefontastatur angezeigt werden, wenn eine entsprechende Anwendung ausgewählt worden ist. Die Anwendung kann dem Benutzer gegebenenfalls anzeigen, ob momentan eine Verbindung mit einem Telefonfunknetz 10, 11 aufgebaut ist. Im Übrigen ist die Anwendung vorzugsweise so ausgeführt, dass der Benutzer zum Aufbau einer Telefonverbindung nur die üblichen Eingaben durchführen muss, beispielsweise die Auswahl des Telekommunikationspartners aus einer Liste oder die Eingabe einer Telefonnummer, der Verbindungsaufbau dann aber ohne weiteres Zutun des Benutzers zustande kommt. Hierbei kann die auf der Recheneinheit 25 laufende Anwendung standardmäßig den Weg über das Verbindungsgerät 3 in ein Telefonfunknetz 10, 11 und somit das interne Telekommunikationsnetz 7 beziehungsweise das externe Telefonnetz 5 wählen, wenn das Signal, dass das Bestehen der telefonfunknetzseitigen Verbindung 35, 36 anzeigt, erhalten worden ist. Ansonsten kann der Weg über das Mobilfunknetz 20 gewählt werden. Hierbei ist eine Ausgestaltung realisiert, bei der in jedem Zeitpunkt entweder ein Verbindungsaufbau zu einem lokalen Telefonfunknetz 10, 11 oder zu dem Mobilfunknetz 20 aufgebaut ist, um Störungen aufgrund von Interferenzen zu verhindern.
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Somit ergeben sich je nach Ausgestaltung besondere Vorteile, wenn das mobilfunkfähige Gerät 4 ausgestaltet ist, zumindest teilweise vor einem Nutzer zu verbergen, ob der Verbindungsaufbau über das Verbindungsgerät 3 oder über eine Mobilfunknetz-Basisstation 21 aufgebaut ist. Dies bedeutet, dass der Nutzer nicht je nach Verbindungsaufbau zunächst eine hierfür spezialisierte Anwendung starten beziehungsweise auswählen muss, sondern zumindest eine Anwendung zur Verfügung steht, die ihm die Kommunikation über den jeweils möglichen Weg in komfortabler Weise ermöglicht.
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Die Anordnung 2 aus dem Verbindungsgerät 3 und dem mobilfunkfähigen Gerät 4 kann konstruktiv auf geeignete Weise realisiert werden. Insbesondere können geeignete mechanische Halterungen vorgesehen sein, über die das Verbindungsgerät 3 an dem mobilfunkfähigen Gerät 4 und/oder in der Nähe des mobilfunkfähigen Geräts 4 angeordnet wird.
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Bei einer bevorzugten Ausgestaltung können das Verbindungsgerät 3 und die Anordnung 2 wie folgt beschrieben ausgebildet sein, wobei mittels einer Anwendung eine bevorzugte Funktionsweise eines als Mobiltelefon 4 ausgebildeten mobilfunkfähigen Geräts 4 realisiert ist. Wenn der Nutzer im Besitz eines Verbindungsgeräts 3 ist und sich die Anwendung, insbesondere eine sogenannte „App“, auf das Mobiltelefon 4 geladen hat und wenn das Verbindungsgerät 3 an dem zumindest einem lokalen Telefonfunknetz 10, 11 beziehungsweise der zumindest einen Telefonfunknetz-Basisstation 8, 9 angemeldet (eingetragen) ist, dann kann der Verbindungsaufbau erfolgen.
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Bei einer Nutzung der kabellosen Verbindung 37 sendet das Verbindungsgerät 3 ein Signal gemäß dem Bluetooth-Standard aus, welches von dem Mobiltelefon 4 erkannt wird. Somit kann das Mobiltelefon 4 mit dem Verbindungsgerät 3 verbunden werden. Für den Aufbau dieser kabellosen Verbindung 37 kann insbesondere für den ersten Verbindungsaufbau eine Aktivierung oder Freigabe durch den Nutzer erforderlich sein. Bei einer Nutzung der kabelbasierten Verbindung 38 gemäß dem USB-Standard kann nach dem beidseitigen Einstecken des USB-Kabels vorzugsweise ohne weitere Aktivität durch einen Nutzer die Verbindung zwischen dem Verbindungsgerät 3 und dem Mobiltelefon 4 hergestellt werden. Somit stehen dem Nutzer in dieser bevorzugten Ausgestaltung zumindest diese beiden Verbindungsmöglichkeiten zur Auswahl.
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Wenn die Verbindung zwischen dem Verbindungsgerät 3 und dem Mobiltelefon 4 hergestellt ist, dann wird durch die von der Steuereinheit 25 des Mobiltelefons 4 ausgeführten Anwendung das Mobiltelefon 4 in den Flugmodus versetzt. Dadurch wird verhindert, dass Interferenzen zwischen einer von dem Mobiltelefon 4 ins Mobilfunknetz 20 gerichteten Kommunikation, insbesondere nach dem GSM-Standard, und einer von dem Verbindungsgerät 3 in ein lokales Telefonfunknetz 10, 11 gerichteten Kommunikation nach dem DECT-Standard auftreten. Somit sind Verbindungen nach GSM und DECT nicht gleichzeitig aktiv.
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Bei einer möglichen Ausgestaltung kann der Nutzer das Mobiltelefon 4 auch selbst in den Flugmodus schalten, beispielsweise über die Einstellungen des Betriebssystems. Hierfür kann die Anwendung den Nutzer auffordern, solch eine Einstellung vorzunehmen. Die Aufforderung kann beispielsweise über ein Aufklappfenster (Popup) erfolgen. Solch eine Aufforderung kann insbesondere nachrangig zu dem selbsttätigen Umschalten in den Flugmodus angezeigt werden. Ist es beispielsweise aufgrund von gerätespezifischen Merkmalen, Betriebssystem spezifischen Merkmalen oder Sicherheitseinstellungen oder aus anderen Gründen, die eine direkte Umschaltung in den Flugmodus durch die Anwendung verhindern, erforderlich, dann kann die Aufforderung an den Nutzer erfolgen, so dass dieser dann das Mobiltelefon 4 in den Flugmodus schaltet. Die Anwendung kann dann dem Verbindungsgerät 3 ein Signal senden, das anzeigt, dass sich das Mobiltelefon 4 im Flugmodus befindet.
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Wenn das Verbindungsgerät 3 erkennt, dass sich das mit ihm verbundene Mobiltelefon 4 im Flugmodus befindet, dann schaltet das Verbindungsgerät 3 die telefonfunknetzseitige Verbindungseinheit 30 ein beziehungsweise in einen Empfangsmodus. Dann empfängt das Verbindungsgerät 3 von einer Telefonfunknetz-Basisstation 8, 9 des lokalen Telefonfunknetzes 10, 11, die bevorzugt als DECT-Basisstation 8, 9 ausgebildet ist, ein Signal und baut die Verbindung zu der jeweiligen DECT-Basisstation 8, 9 auf. Somit bindet sich das Verbindungsgerät 3 entsprechend einem Empfangsgerät beziehungsweise einer Funktionsweise für eine schnurlose DECT-Telekommunikation selbsttätig in das lokale Telefonfunknetz 10, 11 ein. Dadurch ist eine Verbindung mit dem lokalen Telefonfunknetz 10, 11 beziehungsweise mit dem internen Telekommunikationsnetz 7 hergestellt. Somit kann der Nutzer nun mit seinem Mobiltelefon 4 telefonieren.
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Das Verbindungsgerät 3 kann einen Anruf ausführen, wenn es die von dem Nutzer auf dem Mobiltelefon 4 gewählte Rufnummer empfängt. Somit wird in diesem Fall nach der Eingabe der Rufnummer der Verbindungsaufbau über das Verbindungsgerät 3 von der Seite des Mobiltelefons 4 angestoßen. Das Verbindungsgerät 3 kann ein lokales oder externes Anrufsignal für das Mobiltelefon 4 umsetzen und somit in umgesetzter Form an das Mobiltelefon 4 weiterleiten. Auf der Seite des Mobiltelefons 4 kann der Anruf dann über die laufende Anwendung angenommen werden. In diesem Fall wird die Rufannahme zunächst auf dem Verbindungsgerät 3 extern angestoßen. Dann stößt das Verbindungsgerät 3 die weitere Rufannahme auf dem Mobiltelefon 4 an.
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In entsprechender Weise ist die Beendigung der Kommunikation, insbesondere eines Telefongesprächs, die über ein lokales Telefonfunknetz 10, 11 läuft, möglich. Anzumerken ist, dass die telefonfunknetzseitige DECT-Verbindung 35, 36 in der Regel auch nach dem Beenden des Telefongesprächs weiter bestehen bleibt.
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Für eine Deaktivierung einer telefonfunknetzseitigen DECT-Verbindung 35, 36 kann es unterschiedliche Aktivitäten und Gründe geben. Der Nutzer kann mit der Anordnung 2 die Reichweite der vorhandenen lokalen Telefonfunknetze 10, 11, die zu einem internen Telekommunikationsnetz 7 gehören, verlassen. Dann beendet das Verbindungsgerät 3 seine Verbindung mit der Telefonfunknetz-Basisstation 8, 9 und schaltet seine telefonfunknetzseitige Verbindungseinheit 30 ab. Ferner sendet das Verbindungsgerät 3 ein Signal an das Mobiltelefon 4, das anzeigt, dass keine Verbindung mit einem lokalen Telefonfunknetz 10, 11 besteht. In Antwort auf dieses Signal kann beispielsweise die auf der Steuereinheit 25 des Mobiltelefons 4 laufende Anwendung den Flugmodus wieder deaktivieren.
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Um eine ungewollte Beendigung einer bestehenden telefonfunknetzseitigen Verbindung 35, 36 zu vermeiden, sind vorteilhafte Weiterbildungen möglich. Von dem Verbindungsgerät 3 und/oder dem Mobiltelefon 4, insbesondere der auf dem Mobiltelefon 4 laufenden Anwendung, werden bei einer möglichen Weiterbildung kurzzeitige Unterbrechungen, insbesondere unerwünschte Verbindungsabrisse, abgepuffert (aufgefangen). Beim Auftreten von kurzzeitigen, netzbedingten Verbindungs- und Übertragungsabrissen werden diese nicht zum Anlass genommen, die Verbindung zu beenden. Dies kann beispielsweise durch die Vorgabe einer maximal tolerierten Unterbrechungszeit erfolgen, nach deren Ablauf das Signal gesendet wird.
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Der Nutzer kann eine über das Verbindungsgerät 2 aufgebaute, bestehende DECT-Verbindung auch aktiv beenden. Der Nutzer kann dies beispielsweise über die zur Kommunikation mittels des Verbindungsgeräts 3 dienende Anwendung, die gerade auf dem Mobiltelefon 4 läuft, vornehmen. Dann schaltet die Anwendung den Flugmodus aus. Oder die Anwendung kann durch ein Aufklappfenster (Popup) einen diesbezüglichen Hinweis für den Nutzer anzeigen. Der Nutzer kann die Verbindung, insbesondere wegen des Hinweises, durch Ausschalten des Flugmodus auf dem Mobiltelefon 4 in den Einstellungen des Mobiltelefons 4 beenden. Wird der Flugmodus beendet, dann beendet das Verbindungsgerät 3 ausgelöst durch ein entsprechendes Signal von dem Mobiltelefon 4 seine Verbindung mit der Telefonfunknetz-Basisstation 8, 9.
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Es versteht sich, dass die am Beispiel des Mobiltelefons 4 beschriebene bevorzugte Ausgestaltung zumindest teilweise und in gegebenenfalls abgewandelter Form auch mit einem anderen mobilfunkfähigen Gerät 4 realisiert werden kann.
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Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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