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Die Erfindung betrifft ein Rücksitzlehnenelement zur Verwendung an der Rücksitzlehne eines Fahrzeugs nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Bei den gattungsgemäßen Rücksitzlehnenelementen kann es sich beispielsweise um eine Mittelarmlehne oder um einen Rücksitzlehnenträger handeln. Mittelarmlehnen zur Verwendung bei Fahrzeugen sind in verschiedenen Ausführungen hinlänglich aus dem Stand der Technik bekannt. Hierbei weisen diese bei schwenkbaren Armlehnen die Problematik auf, dass in einem Crash-Vorfall die Armlehne aus der Ruhestellung ungehindert nach vorne herausschwenken kann. Um dies zu verhindern ist es bekannt, bei Mittelarmlehnen Verriegelungseinrichtungen einzusetzen. Diese sind gleichfalls in verschiedenen Ausführungen aus dem Stand der Technik bekannt, wobei an der Armlehne ein Schließteil der Verriegelungsvorrichtung und an einem Fahrzeugbauteil das zugehörige Gegenstück angeordnet ist. In der Regel ist hierbei in der Armlehne ein Betätigungsgriff oder dergleichen integriert, mittels dem das Riegelelement entriegelt werden kann. Gattungsgemäße Rückenlehnenträger finden in Fahrzeugen Verwendung, bei denen die Abtrennung zwischen dem Fahrzeuginnenraum und dem Gepäckabteil geöffnet werden kann, um Ladung aus dem Gepäckabteil in den Fahrzeuginnenraum durchladen zu können. Diese Rücksitzlehnenelemente sind ebenfalls schwenkbar gelagert und müssen in gleicher Weise wie die Mittelarmlehne gegen ein frontales Verschwenken im Crashfall gesichert werden.
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Aus der
DE 10 2011 114 443 ist ein schwenkbar gelagertes Rücksitzlehnenelement, nämlich eine Mittelarmlehne bekannt, die zwischen einer Ruhestellung und einer Nutzstellung verschwenkt werden kann. Dazu ist die Mittelarmlehne gattungsgemäß an zwei Lagerbolzen gelagert und kann mittels einer Verriegelungsvorrichtung in der Ruhestellung verriegelt werden. Dazu sind an der Verriegelungsvorrichtung Sperrbolzen vorhanden, die in eine entsprechende Sperrkulisse eingebracht werden können, um die Verstellung der Mittelarmlehne zu sperren.
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Nachteilig an dieser bekannten Lösung ist es, dass das Rücksitzlehnenelement nur in genau einer Stellung, nämlich in der hochgeschwenkten Ruhestellung fixiert werden kann. Außerdem ist es weiterhin nachteilig, dass zur Einbringung des Sperrriegels in die Sperrkulisse ein relativ exakter Stellwinkel des Rücksitzelements eingehalten werden muss. Weicht die Stellung des Rücksitzlehnenelements zu weit von dieser vordefinierten Stellung ab, so lässt sich die Mittelarmlehne nicht arretieren.
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Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein neues schwenkbar im Bereich der Rücksitzlehne gelagertes Rücksitzlehnenelement vorzuschlagen, das die Nachteile des vorbekannten Stands der Technik vermeidet.
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Diese Aufgabe wird durch ein Rücksitzlehnenelement nach der Lehre des Anspruchs 1 gelöst.
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Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Das erfindungsgemäße Rücksitzlehnenelement beruht auf dem Grundgedanken, dass die Verriegelungsvorrichtung, die aus einem Riegelelement und einem zugeordnetem Widerlager besteht, in der Art von Vielzahnelementen ausgebildet sind. Durch die Verwendung von Vielzahnelementen als Riegelelement bzw. als Widerlager kann gewährleistet werden, dass die einander gegenüberliegenden Vielzahnelemente in mehreren Verriegelungsstellungen verriegelt aneinander zum Eingriff kommen können. Auf diese Weise ist es möglich, das Rücksitzlehnenelement in mehreren Verriegelungsstellungen, beispielsweise in jeweils unterschiedlichen Schwenkwinkeln, durch die Vielzahnelemente zu verriegeln.
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Welche Form die Vielzahnelemente aufweisen, ist grundsätzlich beliebig. Da mit den Vielzahnelementen eine Schwenkbewegung verriegelt werden soll, ist es besonders vorteilhaft, wenn ein Vielzahnelement in der Art eines Vielzahnaußenkonus und ein Vielzahnelement in der Art eines Vielzahninnenkonus ausgebildet ist. Vielzahnaußenkonus und Vielzahninnenkonus weisen dabei einander entsprechende Abmessungen auf, so dass der Vielzahnaußenkonus formschlüssig im Vielzahninnenkonus in mehreren Verriegelungsstellungen zum Eingriff kommen kann.
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Eine besonders einfache konstruktive Anordnung des Vielzahnaußenkonus bzw. des Vielzahninnenkonus ergibt sich, wenn die Mittelachse des Vielzahninnenkonus und des Vielzahnaußenkonus koaxial zur Schwenkachse des Schwenkelements verläuft.
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Beim Lösen der Sperre des Vielzahnaußenkonus am Vielzahninnenkonus müssen die Flanken der Zähne aufeinander gleiten, bis der Vielzahnaußenkonus soweit vom Vielzahninnenkonus abgehoben ist, dass die formschlüssig ineinandergreifenden Zähne nicht mehr aneinander in Eingriff kommen. Diese Gleitbewegung der Zahnflanken des Vielzahninnenkonus und des Vielzahnaußenkonus bis zum vollständigen Entsperren werden durch die Gleitreibung in den Zahnflanken behindert. Um ein vollständiges Sperren der Gleitbewegung der Zahnflanken aufeinander zu vermeiden, sollten die Zahnflanken des Vielzahninnenkonus und des Vielzahnaußenkonus jeweils nicht-selbsthemmende Zahnflanken aufweisen.
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Weiter ist es besonders vorteilhaft, wenn der Vielzahninnenkonus mit einer vorgespannten Spannfeder gegen den Vielzahnaußenkonus gedrückt wird. Nach dem Entsperren der Verriegelungsvorrichtung kann dann das Rücksitzlehnenelement verschwenkt werden, wobei aufgrund der Nichtselbsthemmung der Zahnflanken aufeinander und aufgrund der Vorspannung durch die Spannfeder der Vielzahninnenkonus elastisch zwischen der formschlüssigen Sperrstellung und der Bremsstellung ein- und ausrastet und dadurch dem Benutzer ein entsprechendes taktiles Rückmeldungssignal gibt.
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In welcher Weise die Betätigungseinrichtung zur Verstellung der Verriegelungseinrichtung mit den beiden Vielzahlelementen ausgebildet ist, ist grundsätzlich beliebig. Bei Verwendung eines Vielzahninnenkonus und eines Vielzahnaußenkonus ist es besonders vorteilhaft, wenn der Vielzahninnenkonus an seiner vom Vielzahnaußenkonus weg weisenden Seite eine kreisförmige Nut aufweist, in die ein Sperrvorsprung eingreifen kann. Dieser Sperrvorsprung kann mit der Betätigungseinrichtung zwischen einer Sperrstellung, in der der Sperrvorsprung an der Stirnseite des Vielzahninnenkonus anliegt und dessen Verstellung versperrt und dadurch das Rücksitzlehnenelement in seiner Stellung arretiert, und einer Betätigungsstellung, in der der Sperrvorsprung in die kreisförmige Nut eingreift und eine Verstellung des Vielzahninnenkonus ermöglicht, verstellt werden.
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Für die Art der Verwendung des schwenkbar gelagerten Rücksitzlehnenelements an der Rücksitzlehne gibt es unterschiedliche Varianten. Gemäß einer ersten Ausführungsform ist es vorgesehen, dass das Rücksitzlehnenelement in der Art einer Mittelarmlehne ausgebildet ist, die zwischen einer unteren Nutzstellung und einer oberen Ruhestellung um die Schwenkachse verschwenkbar ist. Durch die Vielzahnelemente kann die Lage der Mittelarmlehne in mehreren Zwischenstellungen zwischen der Nutzstellung und der Ruhestellung arretiert werden.
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Gemäß einer zweiten Ausführungsvariante ist es vorgesehen, dass das Rücksitzlehnenelement in der Art eines Rückenlehnenträgers ausgebildet ist, der zwischen einer Sitzstellung und einer Durchladestellung um die Schwenkachse verschwenkbar ist. In der oberen Sitzstellung wird der Gepäckraum im Fahrzeuginnenraum durch die Rückenlehnenträger abgetrennt und schützt die auf der Rückbank sitzenden Fahrzeuginsassen vor der Ladung im Gepäckraum. In der Durchladestellung wird der Übergang zwischen Fahrzeuginnenraum und Gepäckraum geöffnet und ein Durchladen von Ladung vom Gepäckraum in den Fahrzeuginnenraum ermöglicht.
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Soweit das Rücksitzlehnenelement in der Art eines Rückenlehnenträgers zur Trennung des Gepäckraums vom Fahrzeuginnenraum ausgebildet ist, ist es besonders vorteilhaft, wenn der Rückenlehnenträger zwischen der Sitzstellung und der Durchladestellung zusätzlich noch eine Zwischenstellung aufweist. Diese Zwischenstellung wird vielfach auch als sogenannte „Cargo-Stellung“ bezeichnet und ist regelmäßig dadurch charakterisiert, dass die ansonsten nach hinten geneigte Rückenlehne eine aufrechte Stellung im Gepäckraum einnimmt und dadurch eine bessere Nutzung des Gepäckraums ermöglicht. Durch die Verwendung der Vielzahnelemente in der Verriegelungseinrichtung kann der Rückenlehnenträger im Schwenkbereich zwischen der nach hinten geneigten Sitzstellung und der aufrechten Zwischenstellung in mehreren Zwischenwinkeln fixiert werden.
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Hat der Rückenlehnenträger beim nach vorne Schwenken die Zwischenstellung (Cargo-Stellung) überschritten, ist eine Verriegelung in weiteren Zwischenwinkeln regelmäßig nicht mehr sinnvoll und erforderlich. Deshalb ist es besonders vorteilhaft, wenn die Verriegelungsvorrichtung im Schwenkbereich zwischen der Zwischenstellung und der Durchladestellung einen Freilauf aufweist, der einen fixierenden Eingriff der Vielzahnelemente der Verriegelungseinrichtung ausschließt.
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Für die konstruktive Ausbildung des Freilaufs der Vielzahnelemente gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird der Freilauf von einem in einer Führungskulisse geführten Stellnocken gebildet, wobei der Stellnocken in der Führungskulisse abhängig vom Schwenkwinkel zwischen einer Ruhestellung und einer Eingriffstellung verschwenkt werden kann. Durch das Anheben des Stellnockens in Abhängigkeit des Schwenkwinkels können dann die Vielzahnelemente der Verriegelungsvorrichtung außer Eingriff gebracht werden.
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Wie bereits beschrieben kann das Rücksitzlehnenelement in der Art einer Mittelarmlehne oder in der Art eines Rückenlehnenträgers ausgebildet sein. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante ist es vorgesehen, dass eine Kombination aus Rückenlehnenträger und Mittelarmlehne gebildet wird. Dazu wird die Mittelarmlehne zusätzlich an der Schwenkachse des Rückenlehnenträgers schwenkbar gelagert und kann dort zwischen der unteren Nutzstellung und einer oberen Ruhestellung um die Schwenkachse verschwenkt werden.
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Um die Mittelarmlehne und den Rückenlehnenträger unabhängig voneinander verstellen und arretieren zu können, ist es dabei besonders vorteilhaft, wenn die Mittelarmlehne zusätzlich zu der Verriegelung des Rückenlehnenträgers auch unabhängig davon in der oberen Ruhestellung und/oder in der unteren Nutzstellung am Rückenlehnenträger arretierbar ist.
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Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt und wird nachfolgend beispielhaft erläutert.
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Es zeigen:
- 1 ein als Rückenlehnenträger ausgebildetes Rücksitzlehnenelement in der nach hinten angewinkelten Sitzstellung in seitlicher Ansicht;
- 2 den Rückenlehnenträger gemäß 1 in der Zwischenstellung (Cargo-Stellung) in seitlicher Ansicht;
- 3 den Rückenlehnenträger gemäß 1 in der heruntergeschwenkten Durchladestellung in seitlicher Ansicht;
- 4 den Rückenlehnenträger gemäß 1 mit der daran zusätzlich schwenkbar gelagerten Mittelarmlehne in deren hochgeschwenkten Ruhestellung in perspektivischer seitlicher Ansicht;
- 5 den Rückenlehnenträger gemäß 1 mit der daran in der Nutzstellung heruntergeschwenkten Mittelarmlehne in perspektivischer seitlicher Ansicht;
- 6 die Schwenklagerung des Rückenlehnenträgers und der Mittelarmlehne in perspektivischer seitlicher Ansicht;
- 7 die Verriegelungsvorrichtung der Schwenklagerung gemäß 6 in vergrößerter perspektivischer Ansicht von vorne;
- 8 die Betätigung der Verriegelungsvorrichtung gemäß 7 in vergrößerter perspektivischer seitlicher Ansicht;
- 9 die Verriegelungsvorrichtung gemäß 8 im Querschnitt;
- 10 den Vielzahninnenkonus und den Vielzahnaußenkonus der Verriegelungsvorrichtung gemäß 7 im demontierten Zustand in perspektivischer seitlicher Ansicht;
- 11 den Vielzahninnenkonus und den Vielzahnaußenkonus der Verriegelungsvorrichtung gemäß 7 im demontierten Zustand in einer zweiten perspektivischen Ansicht.
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1 zeigt ein als Rücklehnenträger ausgebildetes Rücksitzlehnenelement 01, das Teil einer Rücksitzlehne ist. Der Rücksitzlehnenträger 01 trennt dabei den lediglich angedeuteten Gepäckraum 02 vom Fahrzeuginnenraum 03. Der Rücksitzlehnenträger 01 ist auf einer Schwenkachse 04 schwenkbar gelagert. Dazu sind an einem Konsolenteil 05, das an der Fahrzeugkarosserie befestigt ist, Lagerbolzen 11 vorgesehen. An der zum Fahrzeuginnenraum weisenden Seite des Rücksitzlehnenträgers 01 ist zusätzlich eine Mittelarmlehne 07 vorhanden, die ebenfalls um die Schwenkachse 04 schwenkbar gelagert ist.
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In 1 ist der Rücksitzlehnenträger 01 in der zurückgeschwenkten Sitzstellung dargestellt. In dieser zurückgeschwenkten Sitzstellung des Rücksitzlehnenträgers 01 kann dieser mittels einer Verriegelungsvorrichtung 09 in seiner Lage arretiert werden, um ein Umschwenken des Rücksitzlehnenträgers 01 im Falle eines Unfalls sicher auszuschließen.
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2 zeigt den Rücksitzlehnenträger 01 in seiner aufrechten Zwischenstellung, die als Cargo-Stellung dient. Auch in dieser Stellung kann der Rücksitzlehnenträger 01 mittels der Verriegelungsvorrichtung 09 arretiert werden. In den Zwischenstellungen zwischen der in 1 dargestellten Sitzstellung und der in 2 dargestellten Zwischenstellung kann der Rücksitzlehnenträger 01 mittels der Verriegelungsvorrichtung 09 mit einer Teilung von 6° in mehreren Zwischenstellungen arretiert werden. Die Funktionsweise der Verriegelungsvorrichtung 09 wird nachfolgend noch näher erläutert.
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In 3 ist der Rücksitzlehnenträger 01 in der nach unten geschwenkten Durchladestellung dargestellt. Auch in dieser Durchladestellung kann der Rücksitzlehnenträger 01 mittels der Verriegelungsvorrichtung 09 arretiert werden. Im Schwenkbereich zwischen der in 2 dargestellten Zwischenstellung und der in 3 dargestellten Durchladestellung weist die Verriegelungsvorrichtung 09 einen Freilauf auf, so dass in diesem Schwenkbereich eine Verriegelung des Rücksitzlehnenträgers 01 nicht erfolgen kann.
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4 zeigt den Rücksitzlehnenträger 01 mit der daran vorderseitig angeordneten Mittelarmlehne 09 in perspektivischer seitlicher Ansicht, wobei sich die Mittelarmlehne 09 in der hochgeschwenkten Ruhestellung befindet.
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5 zeigt den Rücksitzlehnenträger 01, der weiterhin in der arretierten Sitzstellung angeordnet ist, mit der nach vorne in die Nutzstellung verbrachten Mittelarmlehne. Die Polsterung der Mittelarmlehne 09 ist in 5 im Hinblick auf die bessere Erkennbarkeit nicht dargestellt. Die Mittelarmlehne 09 kann sowohl in der in 4 dargestellten Ruhestellung als auch in der in 5 dargestellten Nutzstellung mit einer nicht näher erläuterten Verriegelungsvorrichtung 10 verriegelt werden.
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6 zeigt das Konsolenteil 05 mit der daran befestigten Schwenklagerung des Rücksitzlehnenträgers 01 und der Mittelarmlehne 07 nach Entfernung von Rücksitzlehnenträger 01 und Mittelarmlehne 07. Man erkennt den durchgehenden Lagerbolzen 11, der die Schwenkachse 04 definiert mit den darauf angeordneten Verriegelungsvorrichtungen 09 zur Arretierung des Rücksitzlehnenträgers 01 und der Verriegelungsvorrichtung 10 zur Arretierung der Mittelarmlehne 07.
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7 zeigt die linke Verriegelungsvorrichtung 09 in vergrößerter perspektivischer Ansicht. Auf dem Lagerbolzen 11 ist ein Vielzahninnenkonus 12 drehfest befestigt. In den Vielzahninnenkonus 12 greift ein Vielzahnaußenkonus 13 formschlüssig ein, wobei der Vielzahnaußenkonus 13 über einen Hebel 14 mit dem Rücksitzlehnenträgers 01 starr verbunden ist. Greift der Vielzahnaußenkonus 13 formschlüssig in den Vielzahninnenkonus 12 ein, so ist ein Verschwenken des Hebels 14 mit dem daran befestigten Rücksitzlehnenträger 01 relativ zum Lagerbolzen 11 unmöglich gemacht.
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Zur Betätigung der Verriegelungsvorrichtung 09 dient ein Betätigungshebel 15, der über ein Betätigungsgestänge 16 von außen vom Benutzer in Richtung des Gepäckraums (in 7, Bildoberkannte) gezogen werden kann. Am Betätigungshebel 15 sind zwei Sperrvorsprünge 17 vorgesehen, die durch Betätigung des Betätigungshebels 15 zwischen der in 7 dargestellten Sperrstellung mit der die Sperrvorsprünge 17 an der Stirnseite des Vielzahnaußenkonus 13 anliegen und dadurch den formschlüssigen Eingriff des Vielzahnaußenkonus 13 im Vielzahninnenkonus 12 sichern. Wird der Betätigungshebel vom Benutzer in Richtung des Bildoberrands gezogen, so rutschen die Sperrvorsprünge 17 in eine kreisförmige Nut 18, die in die Stirnseite des Vielzahnaußenkonus 13 eingearbeitet ist. Dadurch wird der Vielzahnaußenkonus 13 axial freigegeben und kann sich relativ zum Vielzahninnenkonus 12 bewegen. Der Vielzahnaußenkonus 13 wird dabei durch eine Spannfeder 19 vorgespannt. Aufgrund des axialen Spiels des Vielzahnaußenkonus 13 relativ zum Vielzahninnenkonus 12 kann nunmehr der Hebel 14 mit dem daran befestigten Rücksitzlehnenträger 01 relativ zum Lagerbolzen 11 verschwenkt werden, wobei die Zahnflanken des Vielzahnaußenkonus 13 in die Zahnflanken des Vielzahninnenkonus 12 ein- und ausrasten und dadurch dem Benutzer ein akustisches und haptisch wahrnehmbares Rückmeldungssignal geben.
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8 zeigt die Verriegelungsvorrichtung 09 in perspektivscher seitlicher Ansicht, wobei der Hebel 14 entfernt ist.
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9 zeigt die Verriegelungsvorrichtung 09 im Querschnitt, wobei die Sperrvorsprünge 17 nicht in die Nut 18 eingreifen und dadurch den Vielzahnaußenkonus 13 formschlüssig im Vielzahninnenkonus 12 arretieren. Durch Ziehen des Betätigungshebels 15 können die Sperrvorsprünge 17 in die Nut 18 rutschen und dadurch den Vielzahnaußenkonus 13 axial freigeben, so dass der Rücksitzlehnenträger 01 relativ zum Lagerbolzen 11 verschwenkt werden kann.
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Um den Freilauf zwischen der in 2 dargestellten Zwischenstellung und der in 3 dargestellten Durchladestellung zu realisieren, ist in den Vielzahninnenkonus 12 eine in der Art einer Nut ausgebildete Führungskulisse 20 eingearbeitet, in die ein am Vielzahnaußenkonus 13 angeformter Stellnocken 21 eingreift.
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10 und 11 zeigen den Vielzahnaußenkonus 13 und den Vielzahninnenkonus 12 im demontierten Zustand unter zwei Blickwinkeln. Man erkennt die Führungskulisse 20 und den Stellnocken 21. Die Führungskulisse 20 wird von einer Nut gebildet, die lediglich kreissegmentförmig ausgebildet ist. Der Bereich der Führungskulisse, in der die Nut nicht in das Material des Vielzahninnenkonus 12 eingearbeitet ist dient als Freilaufbereich 22. Im Freilaufbereich 22 wird der Stellnocken 21 angehoben und drückt dabei den Vielzahnaußenkonus 13 soweit axial nach außen, dass die Zahnflanken des Vielzahnaußenkonus 13 nicht mehr in die Zahnflanken des Vielzahninnenkonus 12 eingreifen können und dadurch der gewünschte Freilauf gebildet wird.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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