-
TECHNISCHES GEBIET
-
Die vorliegende Schrift betrifft allgemein das Gebiet der Kraftfahrzeugausrüstung und insbesondere ein Radverriegelungssystem und -verfahren zum Sichern eines Rades an einer Radnabe eines Kraftfahrzeugs.
-
HINTERGRUND
-
Raddiebstahl ist ein verbreitetes Problem, das sehr kostspielig sein kann. Die mögliche Auswirkung von Raddiebstahl umfasst Beschädigung von Bremsscheiben und von Komponenten des Fahrgestells, Festsitzen ohne ein betriebsfähiges Fahrzeug und die mit dem Kauf neuer Räder und Reifen verbundenen Kosten.
-
In der Vergangenheit ist versucht worden, Raddiebstahl unter Verwendung von Verfahren zu verhindern, die sich auf die Bereitstellung von einer oder mehreren Sicherungs-Radmuttern konzentrieren, welche zum Entfernen einen Spezialsteckschlüssel erfordern. Es sollte jedoch auf der Hand liegen, dass solche Sicherungs-Radmuttern nur als geringe Abschreckung gegen Diebstahl dienen. Diese speziell geformten Radmuttern können durch Verwendung verschiedener Verfahren, die von einem kleineren Steckschlüsselwerkzeug und einem Hammer zu einem handelsüblichen Werkzeug zum Entfernen von Sicherungsmuttern reichen, ohne den Schlüssel entfernt werden. Ferner sieht die Sicherungs-Radmutter in den meisten Fällen anders als der Rest der Radmuttern aus und ist oftmals ästhetisch nicht ansprechend.
-
Als Alternative zu einer Sicherungs-Radmutter ist auch eine Sicherungs-Radnabenkappe zur Abdeckung der Radmuttern bereitgestellt worden. Solche Sicherungs-Radnabenkappen verdecken den Zugang zu den Radmuttern, um ein Entfernen zu verhindern. Infolgedessen begrenzen solche Radnabenkappen stilistische Varianten für das Äußere des Rades und sind oftmals eine ästhetisch nicht ansprechende Lösung.
-
Die vorliegende Schrift betrifft ein neues und verbessertes Radverriegelungssystem, das ein Rad effektiv an einer Radnabe eines Kraftfahrzeugs sichert, während eine größere Palette von Designoptionen und ein ästhetisch weitaus ansprechenderes Erscheinungsbild gestattet werden. Somit stellt dieses Radverriegelungssystem einen signifikanten Vorteil in der Technik dar.
-
KURZFASSUNG
-
Gemäß den hierin beschriebenen Zwecken und Vorteilen wird eine Radverriegelungsanordnung zum Sichern eines Rades an einer Radnabe eines Kraftfahrzeugs bereitgestellt. Diese Radverriegelungsanordnung umfasst einen Verriegelungszylinder und einen Radhalter. Der Radhalter wird durch den Verriegelungszylinder zwischen einer entriegelten Position, die ein Entfernen des Rades von der Radnabe gestattet, und einer verriegelten Position, die das Rad an der Radnabe sichert, verschoben.
-
Die Radverriegelungsanordnung kann ferner eine Staubkappe zum Bedecken des Verriegelungszylinders enthalten. Ferner kann die Radverriegelungsanordnung eine Schutzhaube enthalten, die konzentrisch um den Verriegelungszylinder herum aufgenommen wird, um gegen Angriffe mit dem Stemmeisen zu schützen, indem sie zusätzliche Sicherheit bereitstellt.
-
Die Radverriegelungsanordnung kann auch eine Kurvenscheibe enthalten, die mit dem Verriegelungszylinder verbunden ist und den Radhalter in Eingriff nimmt. Darüber hinaus kann die Radverriegelungsanordnung eine Radlagerplatte enthalten, die um den Verriegelungszylinder herum zwischen der Schutzhaube und der Kurvenscheibe konzentrisch aufgenommen wird.
-
Der Radhalter kann mehrere radial angeordnete Federschenkel enthalten. Bei solch einer Ausführungsform kann die Radlagerplatte mehrere Durchlässe enthalten, und die mehreren radial angeordneten Federschenkel ragen durch diese mehreren Durchlässe.
-
Des Weiteren kann die Radverriegelungsanordnung ferner ein Abstandsstück enthalten, das zwischen der Radlagerplatte und der Kurvenscheibe auf dem Zylinder konzentrisch aufgenommen wird.
-
Gemäß einem zusätzlichen Aspekt wird ein Verfahren zum Sichern eines Rades an einer Radnabe eines Kraftfahrzeugs bereitgestellt. Das Verfahren umfasst die folgenden Schritte: (a) Anordnen des Rades auf der Radnabe, (b) Positionieren einer Radverriegelungsanordnung auf dem Rad und (c) Ausbringen eines Radhalters der Radverriegelungsanordnung in eine Radverriegelungsposition in Eingriff mit einem Verriegelungskanal an der Radnabe.
-
Ferner kann das Verfahren den Schritt des Drehens eines Schlüssels zum Ausbringen des Radhalters und Sichern des Rades an der Radnabe umfassen. Ferner kann das Verfahren den Schritt des Drehens einer Kurvenscheibe zum Ausbringen des Radhalters in die Radverriegelungsposition umfassen.
-
Darüber hinaus kann das Verfahren den Schritt des Versehens des Radhalters mit mehreren radial vorragenden Schenkeln, die bei Ausbringen in die Radverriegelungsposition in einen durchgehenden Kanal der Radnabe eingreifen, umfassen. Ferner kann das Verfahren den Schritt des Ausstreckens der mehreren radial vorragenden Schenkel durch in einer an der Radverriegelungsanordnung getragenen Radlagerplatte vorgesehene Durchlässe umfassen.
-
Gemäß noch einem anderen Aspekt wird ein Verfahren zum Sichern eines Rades auf einer Radnabe eines Kraftfahrzeugs bereitgestellt, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Anordnen des Rades auf der Radnabe und Einführen eines Fahrzeugzünd-/-türschlüssels in die Radverriegelungsanordnung und Ausbringen eines Radhalters der Radverriegelungsanordnung in eine Radverriegelungsposition.
-
Das Verfahren kann ferner den Schritt des Ineingriffbringens des Radhalters mit einem Verriegelungskanal an der Radnabe umfassen. Ferner kann das Verfahren den Schritt des Drehens einer Kurvenscheibe zum Ausbringen des Radhalters in die Radverriegelungsposition umfassen.
-
In der folgenden Beschreibung werden mehrere bevorzugte Ausführungsformen der Radverriegelungsanordnung und des verwandten Radverriegelungsverfahrens gezeigt und beschrieben. Es sollte darauf hingewiesen werden, dass die Anordnung und das Verfahren andere, verschiedene Ausführungsformen aufweisen können und ihre mehreren Details gemäß verschiedenen, offensichtlichen Aspekten modifiziert werden können, ohne von dem in den folgenden Ansprüchen angeführten und dargelegten System und Verfahren abzuweichen. Demgemäß sollten die Zeichnungen und Beschreibungen als veranschaulichend und nicht als einschränkend betrachtet werden.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGSFIGUREN
-
Die hierin enthaltenen beigefügten Zeichnungsfiguren, die Teil der Patentschrift bilden, stellen mehrere Aspekte der/des offenbarten Radverriegelungsanordnung und -verfahrens dar und dienen zusammen mit der Beschreibung dazu, gewisse Grundzüge davon zu erläutern. In den Zeichnungsfiguren zeigen:
-
1 eine perspektivische Vorderansicht der Radverriegelungsanordnung;
-
2 eine ähnliche Ansicht der Radverriegelungsanordnung von 1 mit entfernter Staubkappe zum Freilegen des Schlüssellochs des Verriegelungszylinders;
-
3 eine perspektivische Rückansicht der Radverriegelungsanordnung, die den Radhalter und die Kurvenscheibe davon deutlich darstellt;
-
4 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Radverriegelungsanordnung, die die Staubkappe, den Verriegelungszylinder, die Schutzhaube, den Radhalter, die Radlagerplatte, das Abstandsstück und die Kurvenscheibe der Vorrichtung deutlich darstellt;
-
5 eine detaillierte Schnittansicht, die den Radhalter in einer das Rad an der Radnabe sichernden verriegelten Position darstellt;
-
6 eine perspektivische Ansicht eines die Radverriegelungsanordnung enthaltenden Rades.
-
Es wird nunmehr auf die derzeit bevorzugten Ausführungsformen der Radverriegelungsanordnung Bezug genommen, von denen Beispiele in den beigefügten Zeichnungsfiguren dargestellt werden.
-
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
-
Es wird nunmehr auf die 1–6 Bezug genommen, die die Radverriegelungsanordnung 10, die in den mittleren Teil des Rades W, der normalerweise für eine Zierkappe reserviert ist, eingeführt ist, deutlich darstellen. Wie am besten in den 1, 2 und 4 dargestellt, enthält die Radverriegelungsanordnung 10 einen Verriegelungszylinder 14. Der Verriegelungszylinder 14 kann einen elektronischen Verriegelungszylinder umfassen, der mit einer Fernbedienung, einem Schlüsselanhänger oder einem Aktuator innerhalb des Kraftfahrzeugs entriegelt wird. Ein elektronischer Verriegelungszylinder 14 würde eine große Palette von drahtlosen und verbundenen Authentifizierungsoptionen zum Gestatten eines Entriegelns gestatten. Als Alternative dazu könnte der Verriegelungszylinder 14 ein Schlüssel-Verriegelungszylinder mit einem Schlüsselloch 16 zur Aufnahme eines Schlüssels, wie zum Beispiel des Zündschlüssels oder Türschlüssels des Kraftfahrzeugs, mit dem das Rad W verbunden werden soll, sein. Die Radverriegelungsanordnung 10 enthält auch eine Zierstaubkappe 18 und eine Schutzhaube 20. Wie dargestellt, ist die Schutzhaube 20 konzentrisch auf dem Verriegelungszylinder 14 aufgenommen. Die Staubkappe 18 schnappt in die Öffnung ein. Wenn die Staubkappe 18 ordnungsgemäß angeordnet ist, dichtet sie das Schlüsselloch 16 des Verriegelungszylinders 14 ab (vergleiche 1 und 2). Die Staubkappe 18 lässt sich leicht entfernen, um Zugriff auf das darunterliegende Schlüsselloch 16 zu gewinnen, indem ein Stemmwerkzeug, wie zum Beispiel der Schlüssel oder ein Schraubendreher, in die Kerbe 19 eingeführt wird.
-
Wie in den 1–4 weiter dargestellt, enthält die Radverriegelungsanordnung 10 auch einen Radhalter 24. Bei der dargestellten Ausführungsform umfasst der Radhalter 24 einen Basisring 26 mit mehreren radial angeordneten Federschenkeln 28. Der Radhalter 24 kann aus Federstahl oder irgendeinem anderen geeigneten Material hergestellt sein.
-
Die Radverriegelungsanordnung 10 enthält auch eine Kurvenscheibe 30. Die Anzahl von Nasen 32 an der Kurvenscheibe 30 entspricht der Anzahl der am Radhalter 24 vorgesehenen Federschenkel 28. Bei der dargestellten Ausführungsform sind drei Federschenkel 28 und drei Nasen 32 vorgesehen. Die Funktion der Kurvenscheibe 30 wird unten in näherer Einzelheit beschrieben.
-
Des Weiteren enthält die Radverriegelungsanordnung 10 eine Radlagerplatte 34, die konzentrisch um den Verriegelungszylinder 14 herum aufgenommen und zwischen der Schutzhaube 20 und der Kurvenscheibe 30 vorgesehen ist. Wie auf der Hand liegen sollte, weist der Verriegelungszylinder 14 einen nichtkreisförmigen Körper auf, und die Radlagerplatte 34 enthält eine komplementäre nichtkreisförmige Öffnung 36, die eine relative Drehung zwischen dem Verriegelungszylinder und der Radlagerplatte verhindert.
-
Des Weiteren enthält die Radlagerplatte 34 drei zusätzliche radial angeordnete Durchlässe 38. Nach dem Zusammenfügen erstrecken sich die Federschenkel 28 des Radhalters 24 durch diese Durchlässe 38. Im Betrieb verteilt die Radlagerplatte 34 die Last von den Federschenkeln 28 des Radhalters 24 zur Radnabe H (siehe 5). Insbesondere durchqueren die Federschenkel 28 die Durchlässe 28 und schaffen dabei einen direkten Lastweg von dem Rad W zur Radnabe H.
-
Wie in den 3 und 4 weiter dargestellt, enthält die Radverriegelungsanordnung 10 auch ein Abstandsstück 40, das zwischen der Radlagerplatte 34 und der Kurvenscheibe 30 konzentrisch auf dem Verriegelungszylinder 14 aufgenommen wird.
-
Ein Schnappring 42 nimmt einen damit zusammenwirkenden Verriegelungsansatz 44 am hinteren Ende des Verriegelungszylinders 14 in Eingriff, um die Radverriegelungsanordnung 10 zusammenzuhalten.
-
Wie auf der Hand liegen sollte, ist die Radverriegelungsanordnung 10 bei einem Verfahren zum Sichern eines Rades W an einer Radnabe H eines Kraftfahrzeugs (siehe 5) nützlich. Das Verfahren kann als folgende Schritte umfassend beschrieben werden: Anordnen des Rades W auf der Radnabe H, Positionieren der Radverriegelungsanordnung 10 auf dem Rad an seiner Mitte und Ausbringen des Radhalters 24 in eine Radverriegelungsposition, wie in 5 dargestellt. Insbesondere greifen die Flansche 46 an den Enden der mehreren Federschenkel 28 in einen in der Radnabe H ausgebildeten Verriegelungskanal 48 ein. Bei einer möglichen Ausführungsform handelt es sich bei diesem Verriegelungskanal 48 um einen durchgehenden, kreisförmigen Kanal.
-
Insbesondere kann das Verfahren bei einigen Ausführungsformen den Schritt des Drehens des Schlüssels K zum Ausbringen des Radhalters 24 und Sichern des Rades W an der Radnabe H umfassen. Bei einer möglichen Ausführungsform kann der Schlüssel K um 90 Grad gedreht werden und wird der Schlüssel innerhalb des Verriegelungszylinders 14 gehalten, wenn er sich nicht in der verriegelten Position befindet.
-
Es sollte auf der Hand liegen, dass durch Drehen des Schlüssels K die Kurvenscheibe 30 gedreht wird. Beim Drehen der Kurve 30 drücken die Kurvenscheibennasen 32 die mehreren Federschenkel 28 des Halters 24 radial nach außen, so dass die Flansche 46 an diesen Schenkeln in vollständigen Eingriff gebracht werden und in der verriegelten Position am Grund des Verriegelungskanals 48 angeordnet werden. Dadurch wird ein Entfernen des Rades W von der Radnabe H verhindert. Ferner gewährleistet die Schutzhaube 20 zusätzliche Sicherheit und schützt gegen jeglichen Versuch, die Federschenkel 28 neben dem Basisring 26 mit einem Stemmwerkzeug zu zerschneiden. Dazu sollte auf der Hand liegen, dass die Basis der Haube 20 direkt innerhalb der/des erhabenen Lippe bzw. Randes 50 an der Radlagerplatte 34 angeordnet ist.
-
Wenn die Radverriegelungsanordnung 10 hingegen entriegelt werden soll, wird der Schlüssel K in die entgegengesetzte Richtung gedreht, und die Federschenkel 28 werden durch elastisches Gedächtnis nach innen in ihre Ausgangs- oder entriegelte Position zurück vorgespannt. Infolgedessen befinden sich die Flansche 46 nicht mehr im Verriegelungskanal 48, und die Radverriegelungsanordnung 10 kann entfernt werden, wodurch das Rad W zum Entfernen von der Nabe H freigegeben werden kann.
-
Zusammengefasst bietet die Radverriegelungsanordnung 10 mehrere Vorzüge und Vorteile. Die Anordnung 10 ist vielseitig und funktioniert mit Radkonstruktionen sowohl mit freiliegenden als auch bedeckten Radmuttern. Die Radverriegelungsanordnung 10 mit der Zierstaubkappe 18 und der Schutzhaube 20 gewährleistet hervorragende Radsicherheit, während Konstrukteuren freie Hand beim Styling des Rades W gelassen wird. Darüber hinaus begrenzt die Abstimmung des Verriegelungszylinders 14 auf den Zünd-/Türschlüssel K des Kraftfahrzeugs die Anzahl von Schlüsseln, die mitgeführt werden müssen, und vermeidet die Notwendigkeit, dass man einen zusätzlichen Schlüssel zum Entfernen der Räder W von Radnaben H des Kraftfahrzeugs bei sich haben muss.
-
Das Vorhergehende ist zur Veranschaulichung und Beschreibung dargelegt worden. Es soll nicht erschöpfend sein oder die Ausführungsformen auf die offenbarte genaue Form beschränken. Angesichts der obigen Lehren sind offensichtliche Modifikationen und Variationen möglich. Alle solchen Modifikationen und Variationen liegen innerhalb des Schutzumfangs der angehängten Ansprüche, wenn diese gemäß der Breite interpretiert werden, zu der sie in fairer, gesetzlicher und gerechter Weise berechtigt sind.
-
Es wird ferner beschrieben:
- A. Radverriegelungsanordnung zum Sichern eines Rades an einer Radnabe eines Kraftfahrzeugs, umfassend:
einen Verriegelungszylinder; und
einen Radhalter, der durch den Verriegelungszylinder zwischen einer entriegelten Position, die ein Entfernen des Rades von der Radnabe gestattet, und einer verriegelten Position, die das Rad an der Radnabe sichert, verschoben werden kann.
- B. Radverriegelungsanordnung nach A, wobei der Radhalter mehrere radial angeordnete Federschenkel enthält.
- C. Radverriegelungsanordnung nach A, ferner umfassend eine Kurvenscheibe, die mit dem Verriegelungszylinder verbunden ist und den Radhalter in Eingriff nimmt.
- D. Radverriegelungsanordnung nach A, ferner umfassend eine Staubkappe, die ein Schlüsselloch in dem Verriegelungszylinder bedeckt.
- E. Radverriegelungsanordnung nach D, ferner umfassend eine Schutzhaube, die um den Verriegelungszylinder herum konzentrisch aufgenommen wird.
- F. Radverriegelungsanordnung nach E, ferner umfassend eine Kurvenscheibe, die mit dem Verriegelungszylinder verbunden ist und den Radhalter in Eingriff nimmt.
- G. Radverriegelungsanordnung nach F, ferner umfassend eine Radlagerplatte, die um den Verriegelungszylinder herum zwischen der Schutzhaube und der Kurvenscheibe konzentrisch aufgenommen wird.
- H. Radverriegelungsanordnung nach G, wobei der Radhalter mehrere radial angeordnete Federschenkel enthält.
- I. Radverriegelungsanordnung nach H, wobei die Radlagerplatte mehrere Durchlässe enthält und die mehreren radial angeordneten Federschenkel durch die mehreren Durchlässe ragen.
- J. Radverriegelungsanordnung nach I, ferner umfassend ein Abstandsstück, das zwischen der Radlagerplatte und der Kurvenscheibe auf dem Verriegelungszylinder konzentrisch aufgenommen wird.
- K. Verfahren zum Sichern eines Rades an einer Radnabe eines Kraftfahrzeugs, umfassend:
Anordnen des Rades auf der Radnabe;
Positionieren einer Radverriegelungsanordnung auf dem Rad in einer Mitte des Rades; und
Ausbringen eines Radhalters der Radverriegelungsanordnung in eine Radverriegelungsposition in Eingriff mit einem Verriegelungskanal an der Radnabe.
- L. Verfahren nach K, umfassend Drehen eines Schlüssels zum Ausbringen des Radhalters und Sichern des Rades an der Radnabe.
- M. Verfahren nach L, umfassend Drehen einer Kurvenscheibe zum Ausbringen des Radhalters in die Radverriegelungsposition.
- N. Verfahren nach M, umfassend Versehen des Radhalters mit mehreren radial vorragenden Schenkeln, die bei Ausbringen in die Radverriegelungsposition in einen durchgehenden Kanal der Radnabe eingreifen.
- O. Verfahren nach N, umfassend Ausstrecken der mehreren radial vorragenden Schenkel durch in einer an der Radverriegelungsanordnung getragenen Radlagerplatte vorgesehene Durchlässe.
- P. Verfahren zum Sichern eines Rades an einer Radnabe eines Kraftfahrzeugs, umfassend:
Anordnen des Rades auf der Radnabe; und
Einführen eines Fahrzeugschlüssels in die Radverriegelungsanordnung und Ausbringen eines Radhalters der Radverriegelungsanordnung in eine Radverriegelungsposition.
- Q. Verfahren nach P, umfassend Ineingriffbringen des Radhalters mit einem Verriegelungskanal an der Radnabe.
- R. Verfahren nach Q, umfassend Drehen einer Kurvenscheibe zum Ausbringen des Radhalters in die Radverriegelungsposition.