DE102017123727A1 - Fahrradsattel - Google Patents

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DE102017123727A1
DE102017123727A1 DE102017123727.5A DE102017123727A DE102017123727A1 DE 102017123727 A1 DE102017123727 A1 DE 102017123727A1 DE 102017123727 A DE102017123727 A DE 102017123727A DE 102017123727 A1 DE102017123727 A1 DE 102017123727A1
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saddle
bicycle
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shell
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DE102017123727.5A
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Yvonne Wittmann
Marcus Pürner
Christoph Pürner
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MPR GmbH and Co KG
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MPR GmbH and Co KG
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Fahrradsattel, umfassend eine an einer Sattelstütze befestigbare Sattelschale, wobei der Fahrradsattel ein Vorderteil aufweist, welches in ein breiteres Hinterteil übergeht, welches einen Sitzbereich bildet, wobei das Hinterteil zwei Ausnehmungen im Bereich der Sitzbeinhöcker eines Benutzers aufweist.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft einen Fahrradsattel, welcher mittels einer Sattelstütze an dem Sitzrohr eines Fahrrads befestigbar ist.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Fahrradsättel, wie diese für alle Arten von Fahrrädern, also auch Elektroräder, verwendet werden, sind in der Regel mittels einer Sattelstütze am Sitzrohr des Fahrradrahmens höhenverstellbar angebracht.
  • Hierzu ist eine Sattelstütze vorgesehen, welche in das Sitzrohr geschoben und dort festgelegt werden kann.
  • Aus der Praxis bekannte Sättel umfassen oft eine Sattelschale, an deren Unterseite Sattelstreben angebracht sind. Diese Sattelstreben sind meist an der Sattelnase und den Sattelenden befestigt und werden mit einer Sattelklemmung am Sattelkopf verankert, welcher seinerseits mit der Sattelstütze verbunden ist.
  • In der Praxis hat sich eine pfeilförmige Sattelform durchgesetzt, bei welcher der Sattel ein schmales Vorderteil aufweist, welches über einen Übergangsbereich in ein breites Hinterteil übergeht. Die Sitzbeinhöcker des Benutzers liegen auf einem hinteren Bereich des Sattels, welcher einen Sitzbereich bildet, auf. Bei in der Praxis bekannten Sätteln ist es meist das Ziel, eine gleichmäßige Druckverteilung im Bereich der Sitzbeinhöcker zu erreichen. Hierzu sind in der Praxis Sättel in verschiedenen Breiten erhältlich, bei welchen der Sitzbereich des Sattels zwei Wölbungen aufweist, auf denen die Sitzbeinhöcker des Benutzers aufliegen. Durch in der Regel gepolsterte Auflageflächen und eine möglichst gut zum jeweiligen Benutzer passende Sattelbreite soll eine möglichst gleichmäßige Druckverteilung erzielt werden.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Der Erfindung liegt gegenüber dem eingangs beschriebenen Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, die Ergonomie eines Fahrradsattels weiter zu verbessern.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die Aufgabe der Erfindung wird bereits durch einen Fahrradsattel nach Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung sind dem Gegenstand der abhängigen Ansprüche zu entnehmen.
  • Die Erfindung betrifft einen Fahrradsattel, wie dieser für alle Arten von Fahrrädern, eingeschlossen sogenannte E-Bikes, verwendet werden kann.
  • Der Fahrradsattel umfasst eine an einer Sattelstütze befestigbare Sattelschale, wobei der Fahrradsattel ein Vorderteil, die Sattelnase aufweist, welches in einen breiteren Sitzbereich übergeht.
  • Der Fahrradsattel besteht insbesondere aus einem schmaleren Vorderteil, welches in einem Mittelteil in den breiteren Sitzbereich übergeht, auf welchem die Sitzbeinhöcker bzw. die mit Haut und Gewebe überdeckten Sitzbeinhöcker des Benutzers aufliegen.
  • Der Fahrradsattel ist an seiner Unterseite über die Sattelstreben mit einer Sattelstütze verbindbar.
  • Insbesondere kann der Fahrradsattel das eingangs beschriebene Sattelstrebensystem umfassen, also Streben, welche mit der Sattelschale verbunden sind und an dem Kopf der Sattelstütze in der Sattelklemmung befestigt sind.
  • Gemäß der Erfindung weist das Hinterteil des Sattels im Bereich der Sitzbeinhöcker eines Benutzers zwei Ausnehmungen auf.
  • Unter Ausnehmungen im Bereich der Sitzbeinhöcker wird eine Gestaltung des Sattels dahingehend verstanden, dass die Sitzbeinhöcker des Benutzers in die Ausnehmungen einsinken können, so dass das Gesäß des Benutzers durch das sich um die Ausnehmungen herum erstreckende Material gestützt werden.
  • Die Ausnehmungen sind insbesondere als Ausnehmungen einer Sattelschale und/oder eines Sattelkerns aus einem elastischen Materials ausgebildet.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist der Sattel zumindest zweischichtig ausgebildet und umfasst eine Sattelschale, welche insbesondere aus Holz oder Kunststoff ausgebildet ist, sowie als Sattelkern eine Schicht aus elastischem Material, z.B. Schaumstoff, welche auf der Sattelschale angeordnet ist.
  • Vorzugsweise erstrecken sich sowohl Sattelschale als auch Sattelkern von der Sattelnase bis zum Sitzbereich.
  • Der Sattelkern kann insbesondere aus einem geschlossenporigen Schaumstoff bestehen. Insbesondere wird ein PU- oder Silikonschaumstoff verwendet. Der Schaumstoff hat vorzugsweise eine Dichte von 150 bis 250, besonders bevorzugt von 180 bis 200 g/l.
  • Die Sattelschale ist vorzugsweise aus einem nicht porösen Materials ausgebildet und besteht vorzugsweise aus einem Thermoplast. Vorzugsweise wird die Sattelschale mittels eines Spritzgussverfahrens hergestellt.
  • Die Ausnehmungen erstrecken sich vorzugsweise sowohl durch das elastische Material als auch durch die Sattelschale.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind die Ausnehmungen zumindest abschnittsweise frei von jeglichem elastischen Material.
  • Es versteht sich, dass im Sinne der Erfindung der eingangs beschriebene Effekt auch erzielt werden kann, indem die Ausnehmungen mit einem Material, z.B. einem Schaumstoff, ausgefüllt werden, welches weicher ist, als ein angrenzendes Material der des Sattelkerns.
  • So sind bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die Ausnehmungen mit einem Gel oder mit einem weicheren Schaumstoff aufgefüllt. Insbesondere kann hierfür ein Schaumstoff mit einem gegenüber dem Schaumstoff des Sattelkerns zumindest 30 % geringer Dichte verwendet werden.
  • Bei einer Weiterbildung der Erfindung sind die beiden Ausnehmungen mit einem Flächengebilde überspannt. Es ist insbesondere vorgesehen, die Ausnehmungen, die in einer Sattelschale oder einem Sattelkern vorhanden sind, mit einem elastischen Flächengebilde zu überspannen. Dies kann beispielsweise ein textiles Flächengebilde, wie ein Gewebe oder ein Vlies, sein. Es ist insbesondere vorgesehen, ein weiches elastisches Material, wie z.B. Moosgummi, zu verwenden. Vorzugsweise ist das elastische Flächengebilde von einer Bespannung des Sattels beabstandet.
  • Es ist insbesondere vorgesehen, dass der Fahrradsattel eine Sattelschale mit Ausnehmungen umfasst, welche von dem elastischen Flächengebilde überspannt sind. Sodann folgt ein ergonomisch geformter Schaumstoffkern als Sattelkern, welcher ebenfalls Ausnehmungen aufweist und welcher mit einer Bespannung versehen ist, die als Sitzfläche dient.
  • Das elastische Flächengebilde kann insbesondere als relativ dickes Material mit einer Dicke von mehr als 1 mm verwendet werden. Insbesondere ist vorgesehen, ein Flächengebilde in einer Dicke zwischen 1 und 8 mm zu verwenden.
  • Die Sitzbeinhöcker des Benutzers werden, insbesondere, wenn die Ausnehmungen mit einem Flächengebilde überspannt sind, wie in einer Hängematte federnd abgestützt. Hierdurch konnte der ergonomische Komfort des Sattels deutlich verbessert werden.
  • Im Unterschied zu den eingangs beschriebenen bekannten Fahrradsätteln wird durch die Erfindung des Weiteren erreicht, dass Kräfte, welche die Sitzbeinhöcker nach außen schieben, weitgehend vermieden werden. Vielmehr wird das Becken des Benutzers durch ein Zusammendrücken der Sitzbeinhöcker unterstützt. Es wird somit nicht mehr auf den Sitzbeinhöckern oder auf den Schambeinkufen gesessen, sondern die Sitzbeinhöcker werden entlastet, indem der Kontakt zum Sattel überwiegend oder ausschließlich durch die Gesäßmuskulatur hergestellt wird. Dadurch wird ein auseinanderspreizen der Schambeine verhindert. Durch diese Entlastung der Sitzbeinhöcker und Schambeinbögen werden Druckspitzen in diesen Bereichen vermindert und stattdessen in die Gesäßmuskulatur verteilt.
  • Die aus Knochengewebe bestehenden Sitzbeinhöcker können durchschwingen und der Benutzer wird überwiegend von der Gesäßmuskulatur getragen. Weiter wird das Becken des Benutzers auch im Ansatzbereich des Oberschenkelhalses unterstützt.
  • Die Ausnehmungen sind vorzugsweise zumindest auf der Oberseite als im Wesentlichen ovale Einbuchtungen ausgebildet.
  • Weiter haben die Ausnehmungen vorzugsweise eine Haupterstreckungsrichtung, d.h. es gibt eine Richtung, in welcher die Ausnehmungen länger sind als in der anderen Richtung. Insofern werden eine Länge und eine Breite der Ausnehmungen definiert. Die Länge beträgt vorzugsweise mindestens das 1,25fache der Breite der Einbuchtung.
  • Länge und Breite werden erfindungsgemäß bis zu der Stelle gemessen, an welcher der Sattel bzw. der Sattelkern beginnt sich einzusenken, also an welcher Ausnehmungen beginnen.
  • Vorzugsweise ist der Randbereich der Ausnehmungen abgerundet und/oder weist schräge Seitenwände auf.
  • Hierdurch kann sich, wie es bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen ist, von der Oberseite zur Unterseite hin der Flächeninhalt der jeweiligen Ausnehmung auf weniger als das 0,8fache, vorzugsweise auf weniger als das 0,7fache, verkleinern. Weiter erstrecken sich die vorzugsweise oval bzw. langlochartigen Ausnehmungen derart, dass diese in Richtung eines Mittelteils des Sattels aufeinander zu laufen.
  • Der Winkel, mit welchem sich die Mittelachsen der Ausnehmungen schneiden, beträgt bei einer Ausführungsform der Erfindung 60 bis 140°, vorzugsweise 80 bis 120°.
  • Die Ausnehmungen haben an der Oberseite der Sattelschale und/oder des Sattelkerns gemäß einer Ausführungsform der Erfindung eine Breite von 25 bis 45, vorzugsweise von 30 bis 40 mm und/oder eine Länge von 60 bis 100, vorzugsweise von 70 bis 90 mm.
  • Weiter ist der Sattel, insbesondere ein Schaumstoffkern des Sattels, vorzugsweise derart ergonomisch geformt, dass die Oberfläche zu einer Rückseite des Sattels hin ansteigt, insbesondere um zumindest 0,5 cm.
  • Weiter haben die Ausnehmungen in der Draufsicht, d.h. an der Oberseite der Sattelbasis, vorzugsweise einen Flächeninhalt von 18 bis 35, vorzugsweise von 20 bis 28 cm2.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst der Sattel eine Sattelschale, auf welcher eine dreidimensional geformte Schicht aus elastischem Material, insbesondere aus Schaumstoff, als Sattelkern aufgebracht ist.
  • Die Sattelschale ist vorzugsweise bereits selbst ergonomisch geformt oder weist zumindest Bereiche unterschiedlicher Höhe auf, die auf die auftretenden Belastungen des jeweiligen Bereiches des Fahrradsattels abgestimmt sind.
  • Vorzugsweise ist die Sattelschale aus Sicht der Frontalebene nicht nach unten geneigt. Bei herkömmlichen Sätteln ist die Mitte meist höher als die Seiten der Sattelschale.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist dagegen die Sattelschale aus Sicht der Frontalebene derart geformt, dass die Mitte der Sattelschale tiefer liegt als die Seiten der Sattelschale.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, welche insbesondere für Rennradsättel vorgesehen ist, ist der Sattel einstückig ausgebildet und wird optional nur mit einem Bezug überspannt. Es versteht sich, dass der Bezug auch elastisches Flächengebilde, z.B. aus Schaumstoff, zur Abpolsterung umfassen kann.
  • Der Fahrradsattel weist gemäß einer Ausführungsform der Erfindung eine Breite von 15 bis 28 cm, vorzugsweise von 16 bis 23 cm, besonders bevorzugt von 19 bis 22 cm, und/oder eine Länge von 20 bis 28 cm, vorzugsweise 22 bis 26 cm, auf.
  • Die Breite des Fahrradsattels wird durch die Breite des Sitzbereichs bestimmt. Die Länge ist definiert als der Anfang des schmaleren Vorderteils bis zum Ende des Sitzbereichs.
  • Bei einer Weiterbildung der Erfindung umfasst der Fahrradsattel auf seiner Oberseite im Dammbereich des Benutzers eine weitere Ausnehmung. Diese Ausnehmung erstreckt sich vorzugsweise nur durch den Sattelkern, sofern der Sattel mehrschichtig aufgebaut ist.
  • Hierdurch wird vermieden, dass Druck im empfindlichen Dammbereich entsteht.
  • Der Sitzbereich des Sattels umfasst vorzugsweise eine mittige Einsenkung.
  • Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Fahrrad, welches einen vorstehend beschriebenen Fahrradsattel umfasst.
  • Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist der Fahrradsattel über ein elastisches Dämpfungselement mit dem Sitzrohr des Fahrrads verbunden.
  • Ein derartiges Dämpfungselement kann beispielsweise unterhalb der Sattelschale, insbesondere im Bereich der Sattelklemme, eingebaut sein. Vorzugsweise erlaubt das Dämpfungselement zumindest eine kraftabhängige Verkippung des Sattels. Das Dämpfungselement liegt vorzugsweise unterhalb des Sattels, insbesondere in etwa unter der Mitte des Sattels, bezogen auf dessen Länge.
  • In Verbindung mit dem erfindungsgemäß geformten Sattel werden hierdurch insbesondere Scherkräfte, welche die Haut beim Fahren gegenüber dem Fahren verschieben, reduziert.
  • Der Sattel folgt den Bewegungen des Benutzers, wodurch insbesondere auch die Ermüdung des Benutzers reduziert wird, da dieser den auftretenden Kräften weniger entgegenwirken muss.
  • Figurenliste
  • Der Gegenstand der Erfindung soll im Folgenden bezugnehmend auf in den Zeichnungen darstellte Ausführungsbeispiele näher erläutert werden.
    • 1 und 2 sind perspektivische Ansichten eines erfindungsgemäßen Fahrradsattels.
    • 3 ist eine perspektivische Ansicht eines Sattelkerns aus vorzugsweise Schaumstoff, welcher auf eine Sattelschale aufgebracht werden kann.
    • 4 ist eine Ansicht der Unterseite eines erfindungsgemäßen Fahrradsattels.
    • 5 ist eine Ansicht der Oberseite des erfindungsgemäßen Fahrradsattels.
    • 6 zeigt in einer Draufsicht ein Ausführungsbeispiel eines Fahrradsattels in einer einstückigen Variante, wie sie insbesondere für Rennräder verwendet wird.
    • 7 zeigt in einer perspektivischen Ansicht den an einer Sattelstütze angebrachten Fahrradsattel, wobei im Bereich des der Sattelklemme ein Dämpfungselement vorgesehen ist.
    • 8 zeigt eine Sattelstütze, an welcher ein erfindungsgemäßer Fahrradsattel befestigt werden kann.
    • 9 in einer Prinzipskizze das erfindungswesentliche Grundprinzip des Sattels.
    • 10 und 11 sind perspektivische Ansichten eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Fahrradsattels, bei welchem der Sattelkern Ausnehmungen aufweist, welche mit einem Einsatz aus weicherem Material ausgefüllt sind.
    • 12 ist eine Explosionsdarstellung des in 10 und 11 dargestellten Sattels.
  • Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fahrradsattels 1 ohne Bespannung.
  • Der hier dargestellte Fahrradsattel 1 wird noch mit einer Bespannung, beispielsweise Leder oder Kunstleder, versehen.
  • Der Sattel 1 ist in diesem Ausführungsbeispiel mehrschichtig ausgebildet.
  • In der Ansicht gemäß 1 ist die Oberseite 2 des Fahrradsattels 1 zu erkennen.
  • Der Fahrradsattel 1 umfasst ein schmales Vorderteil 3, welches in einem Mittelbereich 4 in ein breites Hinterteil 5 übergeht.
  • Das Hinterteil 5 ist durch eine Einsenkung 8 in zwei Hälften unterteilt. Die Einsenkung 8 ist vorzugsweise zwischen 1,5 und 2,5 cm tief und dient dem Einsinken des Kreuzbeins.
  • Vom Ende des Vorderteils 3 ausgehend erstreckt sich durch den Mittelbereich 4 eine mittige Ausnehmung 9 bis in etwa zur Mitte des Hinterteils 5. Über dieser Ausnehmung 9 sitzt der Dammbereich des Benutzers.
  • Erfindungsgemäß umfasst die der Fahrradsattel 1 zwei Ausnehmungen 6.
  • Die Ausnehmungen 6 sind oval bzw. langlochartig oder eiförmig ausgebildet und erstrecken sich auf den beiden Seiten des Hinterteils 5 zum Mittelteil hin zeigend schräg nach hinten.
  • Die Ausnehmungen 6 sind im Randbereich 7 abgeschrägt oder abgerundet. Hierdurch verjüngt sich der Flächeninhalt der Ausnehmungen 6 in Richtung der Unterseite des Sattels 1.
  • Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform der Erfindung können die Ausnehmungen 6 für die Sitzbeinhöcker auch in die mittige Ausnehmung 9 für den Dammbereich übergehen, so dass die Übergangsbereich 17 ebenfalls eingesenkt sind.
  • 2 zeigt den in 1 dargestellten Sattel 1 in einer Seitenansicht.
  • Gut zu erkennen ist in dieser Ansicht, dass der Sattel 1 mehrschichtig aufgebaut ist.
  • In diesem Ausführungsbeispiel umfasst der Sattel 1 eine Sattelschale 11, welche vorzugsweise aus Kunststoff besteht.
  • Die Sattelschale 11 bildet die Unterseite des Sattels 1.
  • An der Sattelschale 11 sind Sattelstreben 10 angebracht, welche am Sattelkopf (nicht dargestellt) befestigt werden.
  • Weiter umfasst der Sattel als Sattelkern 13 eine ergonomisch geformte Schicht aus elastischem Material, insbesondere aus einem Schaumstoff, die mit einer Bespannung versehen wird und sodann als Auflagefläche für den Benutzer dient.
  • Zu erkennen ist, dass sich im Bereich des Hinterteils 5 das elastische Material 13 (außer im Bereich der mittigen Einsenkung 8) verdickt, mithin der Sattelkern 13 nach hinten hin ansteigt.
  • Der Sattelkern 13 ist vorzugsweise im vorderen Bereich 1,5 bis 2,5 cm hoch (bezogen auf die dickste Stelle).
  • Im hinteren Bereich ist der Sattelkern 13 vorzugsweise 0,5 bis 1,5 cm höher als im vorderen Bereich ausgebildet.
  • Weiter zu erkennen ist, dass in diesem Ausführungsbeispiel die Sattelschale 11 nicht als flache Platte mit einheitlicher Dicke ausgebildet ist, sondern dass diese im Bereich des Hinterteils 5 dicker ausgebildet ist.
  • Vorzugsweise folgt die Oberfläche der Sattelschale 11 von ihrer Topografie der Oberfläche des Sattelkerns 13, ist aber vorzugsweise in der Höhe aber gegenüber dem Sattelkern abgeflacht, insbesondere um zumindest 30 %.
  • Zwischen dem Sattelkern 13, also insbesondere der Schaumstoffschicht, und der Sattelschale 11, befindet sich eine weitere Schicht in Form eines Flächengebildes 12. In diesem Ausführungsbeispiel kann es sich um eine einige Millimeter dicke Moosgummischicht handeln.
  • Es versteht sich, dass als Flächengebilde 12 aber auch andere Materialien, insbesondere Textilmaterialien, in Betracht kommen.
  • Durch das zwischen dem elastischen Material 13 und der Sattelschale 11 vorhandene Flächengebilde 12 sind Ausnehmungen, welche auch die Sattelschale 11 aufweist, durch das Flächengebilde 12 überspannt.
  • Das Flächengebilde 12 wirkt so ähnlich wie eine Hängematte und ermöglicht ein federndes Einsinken der Sitzbeinhöcker des Benutzers.
  • Ein ähnlicher Effekt kann zusätzlich oder auch ausschließlich durch die Bespannung des Sattels 1 erzielt werden.
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der des Sattelkerns 13.
  • Zu erkennen sind die im Wesentlichen oval geformten Ausnehmungen 6, welche eine Haupterstreckungsrichtung aufweisen, durch die eine jeweils eine Mittelachse 21 definiert ist.
  • Es versteht sich, dass die einzelne Ausnehmung 6 nicht genau spiegelsymmetrisch ausgestaltet ist.
  • Zu erkennen ist, dass die Ausnehmungen 6 jeweils in einem hinteren Bereich ansteigen und dass sich der Flächeninhalt der Ausnehmung von der Oberseite ausgehend zur Unterseite hin verringert.
  • Die Mittelachsen 21 schneiden sich vorzugsweise in einem Winkel α von 60 bis 140°, vorzugsweise von 80 bis 120°.
  • Es versteht sich, dass bei den hier nicht genau symmetrisch ausgestalteten Ausnehmungen 6 die Mittellinien angenähert sind.
  • Erfindungsgemäß ist die Länge 1 und die Breite b durch die Länge und Breite an der Oberseite der jeweiligen Ausnehmung 6 definiert. Länge und Breite verringern sich zur Unterseite hin.
  • Die Ausnehmungen 6 haben in diesem Ausführungsbespiel eine Breite b von 30 bis 40 mm und eine Länge 1 von 70 bis 90 mm.
  • Weiter erstrecken sich die schräg stehenden Ausnehmungen vorzugsweise über eine Länge des Sattels von 55 bis 70 mm.
  • Die Breite des Sattels beträgt in diesem Ausführungsbeispiel 20 bis 22 cm.
  • Vorzugsweise sind die Mittelpunkte der Ausnehmungen 60 bis 130, besonders bevorzugt 80 bis 110 mm voneinander beabstandet. Die Mittelpunkte sind als die Flächenschwerpunkte der Fläche der Ausnehmung definiert.
  • Bei einer hier nicht dargestellten Ausführungsform sind die Ausnehmungen mit einem gegenüber dem Sattelkern weicheren Schaumstoff oder einem Gel aufgefüllt. Diese Füllungen haben vorzugsweise jeweils ein Volumen zwischen 25 bis 50 ml, besonders bevorzugt 30 bis 40 ml.
  • 4 zeigt eine Ansicht auf die Unterseite 14 eines Fahrradsattels, bei dem der in 1 und 2 beschriebene Sattel mit einer Bespannung 15 versehen ist.
  • Zu erkennen ist, dass auch die Sattelschale 11 zwei Ausnehmungen 6 aufweist, welche in diesem Ausführungsbespiel oval ausgebildet sind.
  • Die Ausnehmungen 6 der Sattelschale 11 sind mithin als Durchgangsöffnungen ausgestaltet und sind vorzugsweise nach unten hin offen.
  • Die Ausnehmungen der Sattelschale 11 werden, von der Unterseite, ausgehend zunächst von dem Flächengebilde (12 in 2) und sodann von der Bespannung 15 überspannt.
  • Weiter zu erkennen sind die an der Sattelschale 11 vorhandenen drei Aufnahmen 16, durch welche die Sattelstreben 10 gehalten werden. Es handelt sich dabei um die beiden hinteren Sattelstrebenaufnahmen und die vordere Sattelstrebeaufnahme. Die Ausgestaltung der Sattelstreben 10 entspricht einem herkömmlichen Sattel. So laufen die Sattelstreben 10 vorne zusammen und sind nebeneinander in einer Aufnahme befestigt, wohingegen die Sattelstreben 10 hinten voneinander beabstandet in zwei Aufnahmen sitzen. Das Sattelgestell, welches aus den Sattelstreben 10 gebildet wird, ist als gebogenes Rohr ausgebildet, das mittig im Bereich der vorderen Aufnahme symmetrisch gebogen ist.
  • 5 zeigt den in 4 dargestellten Fahrradsattel 1 von der Oberseite aus gesehen.
  • Durch die Bespannung sind die Ausnehmungen kaum zu erkennen.
  • 6 zeigt eine alternative Ausführungsform eines Sattels 1, welche insbesondere für Rennräder vorgesehen ist.
  • Im Unterschied zu der zuvor beschriebenen Ausführungsform eines Fahrradsattels ist der Sattel 1 nicht mehrschichtig mit einer ergonomisch geformten Schicht aus Schaumstoff ausgebildet.
  • Der Sattel 1 besteht im Wesentlichen aus einer Sattelschale aus Kunststoff, welche die langlochartigen Ausnehmungen 6 im Hinterteil 5 aufweist. Der Sattel 1 kann entweder als Sattelschale mit einem Formschaumüberzug oder als Sattelschale mit einem Überzug aus einem Flächengebilde, insbesondere aus Kunstleder, ausgebildet sein. Vorzugsweise ist diese Ausführungsform eines Sattels also zweischichtig ausgebildet.
  • 7 zeigt anhand eines Funktionsmodells, wie ein erfindungsgemäßer Sattel 1 über ein Dämpfungselement 18 mit der Sattelstütze 19 verbunden ist.
  • Das Dämpfungselement kann bei einer weiteren hier nicht darstellten Ausführungsform in mehrere Dämpfungselemente aufgeteilt sein, etwa indem sich diese an den Aufnahmen der Sattelstreben (26 in 4) befinden.
  • In diesem Ausführungsbeispiel umfasst die Sattelschale 11 die Platte 16, welche über ein Dämpfungselement 18 mit der Platte 20 verbunden ist, an welcher die Sattelstreben 10 zur Befestigung des Sattels an der Sattelklemmung 22 angebracht sind.
  • Durch das Dämpfungselement 18 werden kraftabhängige Verkippungen des Fahrradsattels 1 sowie vorzugsweise auch Verdrehungen ermöglicht.
  • In Kombination mit dem erfindungsgemäß ausgestalteten Fahrradsattel 1 mit Ausnehmungen im Bereich der Sitzbeinhöcker wird ein erhöhter Komfort und auch eine verbesserte Leistungsfähigkeit des Radfahrers erreicht, da eine natürliche Beckenbewegung zugelassen wird.
  • Die Sattelstütze 19 wird in herkömmlicher Weise am Sitzrohr des Fahrrads befestigt, beispielsweise mittels einer Sattelstützenklemme.
  • Ein ähnlicher Effekt kann, wie in 8 dargestellt, auch durch ein hülsenförmiges Dämpfungselement 24 erreicht werden, das zwischen das Rohr 23 der Sattelstütze und ein bolzen- oder rohrförmiges Ende 25 der Sattelklemmung 22 gesetzt ist.
  • Die Sattelklemmung 22, an welcher der Fahrradsattel festgespannt werden kann, ist so sowohl in Längs- und Querrichtung verkippbar als auch um die Achse des Rohrs 23 tordierbar.
  • 9 ist eine Prinzipskizze, anhand welcher insbesondere die Ausgestaltung der Sattelschale 11 gut zu erkennen ist. In einer Schnittansicht entlang einer zur einer Frontalebene parallelen Ebene ist die Sattelschale wie eine Schale bzw. Schüssel ausgebildet. Die Mitte der Sattelschale liegt vorzugsweise zumindest 0,5, besonders bevorzugt zumindest 1 cm tiefer als die Ränder (bezogen auf die Oberseite der Sattelschale 11).
  • Die Sitzbeinhöcker des Fahrers können durch die Ausnehmungen 6 einsinken und der Fahrer wird über die umliegende Muskulatur gestützt.
  • Bezugnehmend auf 10 bis 12 soll eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fahrradsattels 1 näher erläutert werden.
  • 10 ist eine perspektivische Ansicht des Fahrradsattels 1 ohne Bespannung. In dieser Ansicht ist der Sattelkern 13 zu erkennen, welcher aus einem weichen Material, insbesondere aus einem Schaumstoff, bestehen kann.
  • 11 ist eine Ansicht der Unterseite des Sattels 1.
  • Zu sehen ist, dass die Sattelschale 11 die Ausnehmungen 6a im Hinterteil 5 aufweist.
  • Weiter hat auch dieses Ausführungsbeispiel eine weitere Ausnehmung 9 im Dammbereich des Fahrers.
  • 12 ist eine Explosionsdarstellung des Sattels.
  • Zu erkennen ist, dass die Ausnehmungen 6a der Sattelschale 11 nicht offen sind, sondern mit einer Platte 27 verschlossen werden.
  • Die Platte 27 besteht aus einem weicheren Material als die restliche Sattelschale 11 und ermöglicht so ein Einfedern der Sitzbeinhöcker im Bereich der Ausnehmungen 6a.
  • Weiter zu erkennen ist, dass auch der Sattelkern 13 Ausnehmungen 6b aufweist. Die Ausnehmungen 6b sind nicht als Durchgangslöcher, sondern als Mulden ausgebildet und dienen der Aufnahme von Einsätzen 28, welche aus einem anderen Material, insbesondere aus einem weicheren Schaumstoff, als der restliche Sattelkern 13 oder einem Gel bestehen.
  • Die Einsätze 28 sitzen in den muldenförmigen Ausnehmungen 6b des Sattelkerns 13.
  • Es versteht sich, dass der Sattel auch eine Bespannung (nicht dargestellt) aufweist, welche vorzugsweise über den gesamten Sattelkern 13 gezogen ist.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel können die Sitzbeinhöcker des Fahrers sowohl aufgrund der weicheren Einsätze 28 als auch aufgrund der in diesem Ausführungsbeispiel mit der Platte 27 verschlossenen Ausnehmungen 6a der Sattelschale 11 einfedern.
  • Gemäß weiteren alternativen Ausführungsbeispielen, welche hier nicht dargestellt sind, können die Ausnehmungen 6a auch nicht mit einer Platte verschlossen, sondern unten offen sein, so dass der Sattelkern 13 in die Ausnehmungen 6a einfedern kann. Weiter ist es gemäß eines anderen Ausführungsbeispiels auch denkbar, dass nur der Sattelkern 13 die Ausnehmungen 6b aufweist, die Sattelschale 11 aber nicht mit den Ausnehmungen 6a versehen ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Fahrradsattel
    2
    Oberseite
    3
    Vorderteil
    4
    Mittelteil
    5
    Hinterteil
    6
    Ausnehmung
    7
    Randbereich
    8
    Einsenkung
    9
    Ausnehmung
    10
    Sattelstreben
    11
    Sattelschale
    12
    Flächengebilde
    13
    Sattelkern
    14
    Unterseite
    15
    Bespannung
    16
    Platte
    17
    Übergangsbereich
    18
    Dämpfungselement
    19
    Sattelstütze
    20
    Platte
    21
    Mittelachse
    22
    Sattelklemmung
    23
    Rohr
    24
    Dämpfungselement
    25
    Ende
    26
    Aufnahme
    27
    Platte
    28
    Einsatz

Claims (10)

  1. Fahrradsattel, umfassend eine an einer Sattelstütze befestigbare Sattelschale, wobei der Fahrradsattel ein Vorderteil aufweist, welches in ein breiteres Hinterteil übergeht, welches einen Sitzbereich bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterteil zwei Ausnehmungen im Bereich der Sitzbeinhöcker eines Benutzers aufweist.
  2. Fahrradsattel nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Ausnehmungen mit einem Flächengebilde, insbesondere mit einem textilen Flächengebilde oder einer Schaumstoffschicht überspannt ist, und/oder dass sich die Sattelschale von einer Sattelnase bis zu einem Sitzbereich erstreckt.
  3. Fahrradsattel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrradsattel eine Sattelschale, insbesondere aus Holz oder Kunststoff aufweist, auf welche ein Sattelkern aus einem elastischen Material, insbesondere aus Schaumstoff, aufgebracht ist, wobei die Sattelschale und/oder der Sattelkern die zwei Ausnehmungen aufweist.
  4. Fahrradsattel nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sattelkern zumindest eine, vorzugsweise zwei als Mulden ausgebildete Ausnehmungen aufweist, welche mit einem Einsatz, insbesondere aus einem weicheren Schaumstoff als der Sattelkern oder einem Gel, aufgefüllt sind.
  5. Fahrradsattel nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sattelschale die zwei Ausnehmungen aufweist und/oder dass die Ausnehmungen der Sattelschale mit einem Flächengebilde überspannt sind, insbesondere dass die Ausnehmungen als Durchgangsöffnungen ausgebildet sind.
  6. Fahrradsattel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen als im Wesentlichen ovale Einbuchtungen ausgebildet sind, welche eine Haupterstreckungsrichtung aufweisen, wobei sich in Haupterstreckungsrichtung verlaufende Mittelachsen in einem Winkel von 60 bis 140°, vorzugsweise in einem Winkel von 80 bis 120° schneiden und/oder dass die Ausnehmungen eine Breite von 25 bis 45, vorzugsweise von 30 bis 40 mm und/oder eine Länge von 60 bis 100, vorzugsweise von 70 bis 90 mm aufweisen, und/oder dass die Höhe eines Sattelkerns zu einer Rückseite des Sattels hin ansteigt, insbesondere um zumindest 0,5 cm, vorzugsweise zumindest 1 cm, und/der dass die Ausnehmungen in der Draufsicht jeweils einen Flächeninhalt von 18 bis 35, vorzugsweise von 20 bis 28 cm2 aufweisen.
  7. Fahrradsattel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrradsattel eine Sattelschale umfasst, auf welcher ein Sattelkern aus elastischem Material angeordnet ist, wobei die Oberseite des Sattelkerns der Topografie der Oberseite der Sattelschale folgt.
  8. Fahrradsattel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrradsattel eine Breite von 15 bis 28 cm, vorzugsweise von 16 bis 23 cm, besonders bevorzugt von 19 bis 22 cm, aufweist, und/oder dass der Fahrradsattel auf seiner Oberseite im Dammbereich des Benutzers eine weitere Ausnehmung aufweist, und/oder dass die zwei Ausnehmungen als Durchgangslöcher einer Sattelschale und/oder eines Sattelkerns ausgebildet sind, und/oder dass der Fahrradsattel eine Länge von 20 bis 28 cm, vorzugsweise von 22 bis 26 cm aufweist, und/oder dass der Fahrradsattel eine Sattelschale umfasst, welche in einer Schnittansicht die Form der Sitzknochen aufnimmt.
  9. Fahrrad, umfassend einen Fahrradsattel nach einem der vorstehenden Ansprüche.
  10. Fahrrad nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrradsattel über ein elastisches Dämpfungselement mit dem Sitzrohr des Fahrrads verbunden ist.
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