DE102019106295A1 - Verfahren zum Installieren eines Insekten-, Pollen- oder Partikelschutzes, Rahmensystem für einen Insekten-, Pollen- oder Partikelschutz und Set für Insekten-, Pollen- oder Partikelschutz - Google Patents

Verfahren zum Installieren eines Insekten-, Pollen- oder Partikelschutzes, Rahmensystem für einen Insekten-, Pollen- oder Partikelschutz und Set für Insekten-, Pollen- oder Partikelschutz Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Installieren eines Insekten-, Pollen- oder Partikelschutzes umfassend die folgenden Schritte:- Bereitstellen eines Fensterrahmens (2),- Einsetzen und Befestigen einer ersten vertikalen Rahmenprofilleiste (6) in den Fensterrahmen (11),- Einsetzen und Befestigen einer zweiten vertikalen Rahmenprofilleiste (8) in den Fensterrahmen (11),- Einsetzen und Befestigen einer ersten horizontalen Rahmenprofilleiste (10) in den Fensterrahmen (11),- Einsetzen und Befestigen einer zweiten horizontalen Rahmenprofilleiste (12), welche mit einem Gittergewebe (14) verbunden ist, in den Fensterrahmen (2),- Befestigen des Gittergewebes (14) an der ersten und zweiten vertikalen Rahmenprofilleiste (6, 8) sowie der ersten horizontalen Rahmenprofilleiste (10), wobei die erste und zweite vertikale Rahmenprofilleiste (6, 8) und die erste horizontale Rahmenprofilleiste (10) bereits eingesetzt und befestigt sind.Weiterhin betrifft die Erfindung ein Rahmensystem und ein Set zum Installieren eines Insekten-, Pollen- oder Partikelschutzes

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Installieren eines Insekten-, Pollen- oder Partikelschutzes, ein Rahmensystem für einen Insekten-, Pollen- oder Partikelschutz und ein Set für Insekten-, Pollen- oder Partikelschutz.
  • Bei Insekten-, Pollen- oder Partikelschutz besteht die Anforderung, diese an Fensterrahmen anzubringen, insbesondere an Fensterrahmen unterschiedlicher Größe, Form und Dicke.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Installieren eines Insekten-, Pollen- oder Partikelschutzes anzugeben, welches einfach ausführbar ist. Ferner liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, ein Rahmensystem für einen Insekten-, Pollen- oder Partikelschutz und ein Set für Insekten-, Pollen- oder Partikelschutz anzugeben, welches mit dem erfindungsgemäßen Verfahren installiert werden kann.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Installieren eines Insekten-, Pollen- oder Partikelschutzes umfasst die folgenden Schritte:
    • - Bereitstellen eines Fensterrahmens,
    • - Einsetzen und Befestigen einer ersten vertikalen Rahmenprofilleiste in den Fensterrahmen,
    • - Einsetzen und Befestigen einer zweiten vertikalen Rahmenprofilleiste in den Fensterrahmen,
    • - Einsetzen und Befestigen einer ersten horizontalen Rahmenprofilleiste in den Fensterrahmen,
    • - Einsetzen und Befestigen einer zweiten horizontalen Rahmenprofilleiste, welche mit einem Gittergewebe verbunden ist, in den Fensterrahmen,
    • - Befestigen des Gittergewebes an der ersten und zweiten vertikalen Rahmenprofilleiste sowie der ersten horizontalen Rahmenprofilleiste, wobei die erste und zweite vertikale Rahmenprofilleiste und die erste horizontale Rahmenprofilleiste bereits eingesetzt und befestigt sind.
  • Das Befestigen ist insbesondere ein lösbares Befestigen zum Beispiel durch Klemmen. Die vorgenannten Schritte werden zweckmäßigerweise in der vorgenannten Reihenfolge ausgeführt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren hat den Vorteil, dass die einzelnen Rahmenprofilleisten nacheinander eingesetzt werden und somit gerade bei größeren Fensterrahmen die Einzelteile leichter zu handhaben sind, als wenn ein kompletter Rahmen eingesetzt wird. Weiterhin kann der mit diesem Verfahren installierte Insektenschutz später auch wieder entfernt werden, ohne dass Kleberrückstände oder sonstige Beschädigungen des Rahmens auftreten.
  • In Ausgestaltung umfasst das Einsetzen und Befestigen jeder vertikalen und optional jeder horizontalen Rahmenprofilleiste:
    • - Vorspannen der Rahmenprofilleiste, welche teleskopierbar ist,
    • - in die gewünschte Position Bringen der Rahmenprofilleiste,
    • - teilweise Entspannen der Rahmenprofilleiste, so dass die Rahmenprofilleiste klemmend mit dem Fensterrahmen verbunden ist.
  • In dieser Ausgestaltung ist die Installation der Rahmenprofilleisten besonders komfortabel. Die Rahmenprofilleisten bestehen insbesondere aus einer oder zwei äußeren und einer inneren Rahmenprofilleiste, welche sich gegeneinander verschieben lassen.
  • Zweckmäßigerweise werden beim Einsetzen der horizontalen Rahmenprofilleisten diese klemmend gegen die vertikalen Rahmenprofilleisten abgestützt.
  • In Ausgestaltung umfasst das Befestigen des Gittergewebes:
    • - Einlegen des Gittergewebes in eine erste Nut der jeweiligen Rahmenprofilleiste,
    • - Klemmendes Befestigen des Gittergewebes mit einem Fugenfüllprofil.
  • Dazu wird in einer Ausgestaltung das Gittergewebe mit einem Fugenfüllprofil pro Rahmenprofilleiste befestigt, wobei insbesondere zunächst das Gittergewebe an der ersten horizontalen Rahmenprofilleiste befestigt wird und danach an der ersten und zweiten vertikalen Rahmenprofilleiste. In einer alternativen Ausgestaltung wird das Gittergewebe mit einem einstückigen Fugenfüllprofil befestigt, wobei insbesondere das Gittergewebe zuerst an der ersten vertikalen Rahmenprofilleiste, dann an der ersten horizontalen Rahmenprofilleiste und anschließend an der zweiten vertikalen Rahmenprofilleiste befestigt wird.
  • Zweckmäßigerweise wird nach dem Befestigen des Gittergewebes überstehendes Gittergewebe durch Schneiden entfernt.
  • Weiterhin kann das Verfahren den folgenden Schritt umfassen:
    • - Einziehen des Gittergewebes, welches mit einem Keder verbunden ist, in das zweite horizontale Rahmenprofil.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann insbesondere mit dem erfindungsgemäßen Rahmensystem für einen Insekten-, Pollen- oder Partikelschutz durchgeführt werden.
  • Das Rahmensystem ist zur Anbringung des Insekten-, Pollen- oder Partikelschutzes an einen Fensterrahmen vorgesehen und umfasst eine erste und eine zweite vertikale Rahmenprofilleiste und eine erste und eine zweite horizontale Rahmenprofilleiste, wobei zumindest die erste und zweite vertikale Rahmenprofilleiste teleskopierbar sind, wobei die Rahmenprofilleisten zur Befestigung eines Gittergewebes ausgebildet sind.
  • Zweckmäßigerweise sind auch die erste und/oder die zweite horizontale Rahmenprofilleiste teleskopierbar. Dazu umfasst jede der teleskopierbaren Rahmenprofilleisten eine innere und eine äußere Rahmenprofilleiste, welche gegeneinander verschiebbar sind. Insbesondere umfasst jede Rahmenprofilleiste eine zentral angeordnete innere Rahmenprofilleiste und zwei äußere Rahmenprofilleisten, welche gegeneinander verschiebbar sind.
  • Die erste und zweite vertikale teleskopierbare Rahmenprofilleiste und optional die erste und zweite horizontale teleskopierbare Rahmenprofilleiste umfasst vorzugsweise eine Feder, insbesondere Gasdruckfeder, zum Vorspannen der Rahmenprofilleiste in Längsrichtung.
  • In Ausgestaltung umfassen die erste und/oder zweite vertikale Rahmenprofilleiste und/oder erste horizontale Rahmenprofilleiste ein U-Profil oder C-Profil, wobei das oder die U-Profile oder C-Profile insbesondere so an der jeweiligen Rahmenprofilleiste angeordnet sind, dass sie nach Anbringen an einem Fensterrahmen sich zur Fensterrahmenmitte öffnen.
  • In weiterer Ausgestaltung umfasst die erste und zweite vertikale Rahmenprofilleiste an beiden Enden jeweils eine erste Endkappe, welche zum Abstützen gegen die horizontalen Profilleisten eines Fensterrahmens geeignet ist.
  • Alternativ oder zusätzlich umfasst die erste und zweite horizontale Rahmenprofilleiste an beiden Enden jeweils eine zweite Endkappe, welche zum Abstützen gegen die vertikalen Rahmenprofilleisten geeignet ist.
  • Weiterhin umfasst die zweite horizontale Rahmenprofilleiste zweckmäßigerweise eine zweite Nut zum Einziehen eines Keders mit einem Gittergewebe. Bei der zweiten Nut kann es sich insbesondere um eine Kederschiene handeln, welche einen runden oder rechteckigen Querschnitt aufweist. Die Länge der zweiten Rahmenprofilleiste lässt sich bei eingezogener Keder auf die gewünschte Länge einstellen.
  • Das erfindungsgemäße Set umfasst ein Rahmensystem nach einer der obigen Ausgestaltungen und weiterhin ein Fugenfüllprofil und ein Gittergewebe. Das Gittergewebe weist je nach Anwendung als Insekten-, Pollen- oder Partikelschutz eine unterschiedliche Maschenweite auf.
  • Das Fugenfüllprofil ist zweckmäßigerweise zum Befestigen des Gittergewebes an der ersten horizontalen Rahmenprofilleiste und/oder der ersten vertikalen Rahmenprofilleiste und/oder der zweiten vertikalen Rahmenprofilleiste geeignet. Insbesondere ist das Fugenfüllprofil dazu geeignet, in eine erste Nut der ersten horizontalen Rahmenprofilleiste, der erste vertikalen Rahmenprofilleiste und/oder der zweiten vertikalen Rahmenprofilleiste eingebracht zu werden.
  • Das Fugenfüllprofil ist insbesondere aus einem Schaum hergestellt. Das Fugenfüllprofil weist einen runden Querschnitt auf.
  • In Ausgestaltung ist das Gittergewebe mit einem Keder versehen oder verbunden, welcher dazu ausgelegt ist, in eine zweite Nut der zweiten horizontalen Rahmenprofilleiste eingezogen zu werden.
  • Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
    • 1 eine Übersicht über einen Fensterrahmen mit dem Insektenschutz,
    • 2 eine Ansicht einer ersten horizontalen Rahmenprofilleiste,
    • 3 eine Ansicht einer zweiten horizontalen Rahmenprofilleiste,
    • 4 einen Teilschnitt eines Insektenschutzes und
    • 5 eine erste horizontale Rahmenprofilleiste mit befestigtem Gittergewebe.
  • 1 zeigt eine Übersicht über einen Fensterrahmen 2 mit einem eingesetzten Insektenschutz. In dem Fensterrahmen 2 ist ein Rahmensystem 4 aus vier Rahmenprofilleisten entlang des Fensterrahmens angeordnet. Vertikal ist eine erste vertikale Rahmenprofilleiste 6 und gegenüberliegend eine zweite vertikale Rahmenprofilleiste 8 angeordnet. Die erste vertikale Rahmenprofilleiste 6 und die zweite vertikale Rahmenprofilleiste 8 weisen jeweils endseitig erste Endkappen 20 auf, welche jeweils mit einem ersten Befestigungselement 22 versehen sind. Die erste vertikale Rahmenprofilleiste 6 und die zweite vertikale Rahmenprofilleiste 8 sind zweckmäßigerweise teleskopierbar ausgestaltet. Die erste vertikale Rahmenprofilleiste 6 und die zweite vertikale Rahmenprofilleiste 8 werden mit den ersten Befestigungselementen 22 am Fensterrahmen 2, insbesondere klemmend, befestigt. Dabei sind die erste vertikale Rahmenprofilleiste 6 und die zweite vertikale Rahmenprofilleiste 8 zweckmäßiger aus einer inneren ersten vertikalen Rahmenprofilleiste und zumindest einer äußeren ersten vertikalen Rahmenprofilleiste bzw. einer inneren zweiten vertikalen Rahmenprofilleiste und zumindest einer zweiten äußeren vertikalen Rahmenprofilleiste zusammengesetzt, die längs zueinander verschiebbar sind, und weisen eine Feder zum Vorspannen der Rahmenprofilleiste auf (nicht dargestellt). Erste und zweite vertikale Rahmenprofilleiste 6, 8 können baugleich oder spiegelsymmetrisch zueinander sein.
  • Das Rahmensystem 4 umfasst weiterhin eine erste horizontale Rahmenprofilleiste 10 und eine zweite horizontale Rahmenprofilleiste 12. Die erste und die zweite horizontale Rahmenprofilleiste 10, 12 umfassen jeweils endseitig zweite Endkappen 24, welche mit zweiten Befestigungselementen 26 versehen sind.
  • Die erste horizontale Rahmenprofilleiste 10 und die zweite horizontale Rahmenprofilleiste 12 sind gegen die erste und die zweite vertikale Rahmenprofilleiste 6, 8 abgestützt und, insbesondere klemmend, mit den zweiten Befestigungselementen 26 daran befestigt. Die erste und zweite horizontale Rahmenprofilleiste 10, 12 können optional mit dem Fensterrahmen 2 in Kontakt sein. Die erste und zweite horizontale Rahmenprofilleiste 10, 12 umfassen eine innere erste horizontale Rahmenprofilleiste 10a und eine äußere erste horizontale Rahmenprofilleiste 10b bzw. eine innere zweite horizontale Rahmenprofilleiste 12a und eine äußere zweite horizontale Rahmenprofilleiste 12b, die längs zueinander verschiebbar sind, und optional eine Feder zum Vorspannen der Rahmenprofilleiste 10, 12 (in 1 nicht dargestellt, siehe 2, 3, 4). In bzw. an dem Rahmensystem 4 ist ein Gittergewebe 14 befestigt. Die erste horizontale Rahmenprofilleiste 10 ist hier die untere Rahmenprofilleiste und die zweite horizontale Rahmenprofilleiste 12 ist hier die obere Rahmenprofilleiste.
  • 2 zeigt eine Ausgestaltung einer ersten horizontalen Rahmenprofilleiste 10. Die erste horizontale Rahmenprofilleiste 10 ist teleskopierbar ausgestaltet. Die erste horizontale Rahmenprofilleiste 10 umfasst eine innere erste horizontale Rahmenprofilleiste 10a und eine äußere erste horizontale Rahmenprofilleiste 10b, wobei die innere erste horizontale Rahmenprofilleiste 10a in der äußeren ersten horizontalen Rahmenprofilleiste 10b verschiebbar ist. Die äußere erste Rahmenprofilleiste 10a liegt mit einer Unterseite auf dem Fensterrahmen 2 auf und weist eine U-förmige Öffnung vom Fensterrahmen 2 weg nach oben auf. Die innere erste horizontale Rahmenprofilleiste 10a weist ebenfalls eine U-förmige Öffnung nach oben auf. In der oder den U-förmigen Öffnungen der inneren und/oder äußeren Rahmenprofilleiste 10a, b ist optional eine nicht dargestellte Gasdruckfeder aufgenommen, die zur Vorspannung der ersten horizontalen Rahmenprofilleiste 10 geeignet ist. Endseitig ist an der äußeren horizontalen Rahmenprofilleiste 10b die zweite Endkappe 24 angeordnet. Die zweite Endkappe 24 ist mit dem zweiten Befestigungselement 26 versehen. Das zweite Befestigungselement 26 ist dazu ausgelegt, gegen die erste oder zweite vertikale Rahmenprofilleiste 6, 8 abgestützt zu werden, insbesondere gegen die zwei Vorsprünge einer als U-Profil ausgestalteten vertikalen Rahmenprofilleiste 6, 8 abgestützt zu werden.
  • 3 zeigt eine Ausgestaltung einer zweiten horizontalen Rahmenprofilleiste 12. Die zweite horizontale Rahmenprofilleiste 12 ist teleskopierbar ausgestaltet. Die zweite horizontale Rahmenprofilleiste 12 umfasst eine innere zweite horizontale Rahmenprofilleiste 12a und zwei äußere zweite horizontale Rahmenprofilleisten 12b, wobei die innere zweite horizontale Rahmenprofilleiste 12a in den äußeren zweiten horizontalen Rahmenprofilleisten 12b verschiebbar ist. Die innere zweite Rahmenprofilleiste 12a ist auf einer Außenseite und die äußere zweite Rahmenprofilleiste 12b ist auf eine Innenseite jeweils mit einem Führungsprofil versehen, wobei die beiden Führungsprofile komplementär sind. Jede der äußeren zweiten horizontalen Rahmenprofilleisten 12b ist mit einer zweiten Endkappe 24 versehen. Jede der zweiten Endkappen 24 weist ein zweites Befestigungselement 26 auf, welches dazu ausgelegt ist, gegen die erste oder zweite vertikale Rahmenprofilleiste 6, 8 abgestützt zu werden, insbesondere gegen die zwei Vorsprünge einer als U-Profil ausgestalteten vertikalen Rahmenprofilleiste 6, 8 abgestützt zu werden. Die zweite horizontale Rahmenprofilleiste 12 umfasst optional innenliegend eine nicht dargestellte Gasdruckfeder, die zur Vorspannung der ersten horizontalen Rahmenprofilleiste 10 geeignet ist.
  • 4 zeigt einen Schnitt durch einen Insektenschutz aus 1. Die zweite horizontale Rahmenprofilleiste 12 aus 3 ist hier aufgeschnitten dargestellt und gegen die erste vertikale Rahmenprofilleiste 6 abgestützt. In eine zweite Nut 32 ist das Gittergewebe 14 mit einer Keder 16 eingezogen. Die zweite Endkappe 24 weist das zweite Befestigungselement 26 auf. Das zweite Befestigungselement 26 ist gegen die erste vertikale Rahmenprofilleiste 6 abgestützt. In der Darstellung ist das Gittergewebe 14 noch nicht an der ersten vertikalen Rahmenprofilleiste 6 befestigt.
  • 5 zeigt die Befestigung des Gittergewebes 14 beispielhaft an der ersten horizontalen Rahmenprofilleiste 10. In eine erste Nut 30 der ersten horizontalen Rahmenprofilleiste 10 ist ein Fugenfüllprofil 34 eingelegt, welches das Gittergewebe 14 in der ersten Nut 30 klemmend befestigt. Unterhalb des Fugenfüllprofils 34 kann eine Gasdruckfeder zum Vorspannen der teleskopierbaren ersten horizontalen Rahmenprofilleiste 10 angeordnet sein.
  • Bezugszeichenliste
  • 2
    Fensterrahmen
    4
    Rahmensystem
    6
    erste vertikale Rahmenprofilleiste
    8
    zweite vertikale Rahmenprofilleiste
    10
    erste horizontale Rahmenprofilleiste
    10a
    innere erste horizontale Rahmenprofilleiste
    10b
    äußere erste horizontale Rahmenprofilleiste
    12
    zweite horizontale Rahmenprofilleiste
    12a
    innere zweite horizontale Rahmenprofilleiste
    12b
    äußere zweite horizontale Rahmenprofilleiste
    14
    Gittergewebe
    16
    Keder
    20
    erste Endkappe
    22
    erstes Befestigungselement
    24
    zweite Endkappe
    26
    zweites Befestigungselement
    30
    erste Nut
    32
    zweite Nut
    34
    Fugenfüllprofil

Claims (19)

  1. Verfahren zum Installieren eines Insekten-, Pollen- oder Partikelschutzes umfassend die folgenden Schritte: - Bereitstellen eines Fensterrahmens (2), - Einsetzen und Befestigen einer ersten vertikalen Rahmenprofilleiste (6) in den Fensterrahmen (11), - Einsetzen und Befestigen einer zweiten vertikalen Rahmenprofilleiste (8) in den Fensterrahmen (11), - Einsetzen und Befestigen einer ersten horizontalen Rahmenprofilleiste (10) in den Fensterrahmen (11), - Einsetzen und Befestigen einer zweiten horizontalen Rahmenprofilleiste (12), welche mit einem Gittergewebe (14) verbunden ist, in den Fensterrahmen (2), - Befestigen des Gittergewebes (14) an der ersten und zweiten vertikalen Rahmenprofilleiste (6, 8) sowie der ersten horizontalen Rahmenprofilleiste (10), wobei die erste und zweite vertikale Rahmenprofilleiste (6, 8) und die erste horizontale Rahmenprofilleiste (10) bereits eingesetzt und befestigt sind.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Einsetzen und Befestigen der ersten und zweiten vertikalen Rahmenprofilleiste (6, 8) umfasst: - Vorspannen der vertikalen Rahmenprofilleiste (6, 8), welche teleskopierbar ist, - in die gewünschte Position Bringen der vertikalen Rahmenprofilleiste (6, 8), - teilweise Entspannen der vertikalen Rahmenprofilleiste (6, 8), so dass die Rahmenprofilleiste (6, 8) klemmend mit dem Fensterrahmen (2) verbunden ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei das Einsetzen und Befestigen der ersten und zweiten horizontalen Rahmenprofilleiste (10, 12) umfasst: - Vorspannen der horizontalen Rahmenprofilleiste (10, 12), welche teleskopierbar ist, - in die gewünschte Position Bringen der horizontalen Rahmenprofilleiste (10, 12), - teilweise Entspannen der horizontalen Rahmenprofilleiste (10, 12), so dass die horizontalen Rahmenprofilleiste (10, 12) klemmend mit dem Fensterrahmen (2) verbunden ist.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei beim Einsetzen der horizontalen Rahmenprofilleisten (10, 12) diese klemmend gegen die vertikalen Rahmenprofilleisten (6, 8) abgestützt werden.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Befestigen des Gittergewebes (14) umfasst: - Einlegen des Gittergewebes (14) in eine erste Nut (30) der jeweiligen Rahmenprofilleiste (6, 8, 10), - Klemmendes Befestigen des Gittergewebes (14) mit einem Fugenfüllprofil (34).
  6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das Gittergewebe (14) mit einem Fugenfüllprofil (34) pro Rahmenprofilleiste (6, 8, 10) befestigt wird, wobei insbesondere zunächst das Gittergewebe (14) an der ersten horizontalen Rahmenprofilleiste (10) befestigt wird und danach an der ersten und zweiten vertikalen Rahmenprofilleiste (6, 8), oder wobei das Gittergewebe (14) mit einem einstückigen Fugenfüllprofil (34) befestigt wird, wobei insbesondere das Gittergewebe (14) zuerst an der ersten vertikalen Rahmenprofilleiste (6) dann an der ersten horizontalen Rahmenprofilleiste (10) und anschließend an der zweiten vertikalen Rahmenprofilleiste (8) befestigt wird.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei nach dem Befestigen des Gittergewebes (14) überstehendes Gittergewebe (14) durch Schneiden entfernt wird.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin umfassend: - Einziehen des Gittergewebes (14), welches mit einem Keder (16) verbunden ist, in die zweite horizontale Rahmenprofilleiste (12).
  9. Rahmensystem für einen Insekten-, Pollen- oder Partikelschutz, wobei das Rahmensystem zur Anbringung des Insekten-, Pollen- oder Partikelschutzes an einen Fensterrahmen (2) vorgesehen ist, umfassend eine erste und eine zweite vertikale Rahmenprofilleiste (6, 8) und eine erste und eine zweite horizontale Rahmenprofilleiste (10, 12), wobei zumindest die erste und zweite vertikale Rahmenprofilleiste (6, 8) teleskopierbar sind, wobei die Rahmenprofilleisten (6, 8, 10, 12) zur Befestigung eines Gittergewebes (14) ausgebildet sind.
  10. Rahmensystem nach Anspruch 9, wobei die erste und/oder die zweite horizontale Rahmenprofilleiste (10, 12) teleskopierbar sind.
  11. Rahmensystem nach einem der Ansprüche 9 bis 10, wobei jede vertikale teleskopierbare Rahmenprofilleiste (6, 8,) eine Feder, insbesondere Gasdruckfeder, zum Vorspannen der Rahmenprofilleiste (6, 8) in Längsrichtung umfasst.
  12. Rahmensystem nach einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei die erste und/oder zweite vertikale Rahmenprofilleiste (6, 8) und/oder erste horizontale Rahmenprofilleiste (10) ein U-Profil oder C-Profil umfassen, wobei das oder die U-Profile oder C-Profile insbesondere so an der jeweiligen Rahmenprofilleiste (6, 8, 10) angeordnet sind, dass sie nach Anbringen an einem Fensterrahmen (2) sich zur Fensterrahmenmitte öffnen.
  13. Rahmensystem nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei die erste und zweite vertikale Rahmenprofilleiste (6, 8) an beiden Enden jeweils eine erste Endkappe (20) umfasst, welche zum Abstützen gegen die horizontalen Profilleisten eines Fensterrahmens (2) geeignet ist.
  14. Rahmensystem nach einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei die erste und zweite horizontale Rahmenprofilleiste (10, 12) an beiden Enden jeweils eine zweite Endkappe (24) umfasst, welche zum Abstützen gegen die vertikalen Rahmenprofilleisten (6, 8) geeignet ist.
  15. Rahmensystem nach einem der Ansprüche 9 bis 14, wobei die zweite horizontale Rahmenprofilleiste (12) eine zweite Nut (32) zum Einziehen eines Keders (16) mit einem Gittergewebe (14) umfasst.
  16. Set aus einem Rahmensystem nach einem der Ansprüche 9 bis 15, wobei das Set weiterhin ein Fugenfüllprofil (34) und ein Gittergewebe (14) umfasst.
  17. Set nach Anspruch 15, wobei das Fugenfüllprofil (34) zum Befestigen des Gittergewebes (14) an der ersten horizontalen Rahmenprofilleiste (10) und/oder der ersten vertikalen Rahmenprofilleiste (6) und/oder der zweiten vertikalen Rahmenprofilleiste (8) geeignet ist.
  18. Set nach Anspruch 16 bis 17, wobei das Fugenfüllprofil (34) aus einem Schaum hergestellt ist und/oder wobei das Fugenfüllprofil (34) einen runden Querschnitt aufweist.
  19. Set nach Anspruch 18, wobei das Gittergewebe (14) mit einem Keder (16) versehen oder verbunden ist, welcher dazu ausgelegt ist, in eine zweite Nut (32) der zweiten horizontalen Rahmenprofilleiste (12) eingezogen zu werden.
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